Indiana Tribüne, Volume 12, Number 48, Indianapolis, Marion County, 5 November 1888 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint KKglich und Sesstsgs.
5ie tattö)e TUbün ko?,t durch des Träger 12 s Ccntl per TZoch, fite Sonntagl'.Tridün" 5 Cents ttx Woch. Cftbe Zusammen 15 (Jentl der Cd ffcntl pcrßonat. Vr PvJ ,ugeschi in Borau85eja$lung 5 xer Jsh:. Ofilee: 15 Q. Ws5v!sdSr. , . i i v on --!- 3B9Taxa?9ii, Ins., o vvemver xoeo. Kniff eines Zauberers Zn der , Nähe von Newark, N. -I., hielte sich vor einigen Tagen ein geluns genes Geschichtchen ab. Zu Hrn. Sanmcl Purdy, der ein Haus nebst einem großen Anroesen besitzt. ka:n ein Frenider.von abstoßendemAeußeren, welcher ungefähr wie ein Zigeuner aussah, und sag:e zu iin: Wollen Sle, daß ich einige Schlan gen in Ihrem Garten herauslocke und bezaubere? Ich erde das gerade jo machen, wie in Indien, wo ich meine Kunst rrlernt habe." Purdy sah ihn erstaunt an. Was fällt Ihnen ein?- erwiderte er, auf meinem Grundstück fmb keine Schlangen, habe noch nie welche da gesehen. Daö icctB ich besser," versetzte der Fremde, und ich will Sie mit Ihrer Erlaubnis schnell genug davon überzeugen. Ich thus billig. Für 50 Cents locke ich eine chsarznatter hervor, bezaubere und fange sie, desgleichen für 75 Cents eine Kupscrotter, und für 1 eine Klapperschlange. Sie haben noch keine solche Schlangen hier gesehen? Das glaube ich gern. Bie Thiere sind schlau und kommen nur bei Nncht aus der Erde, nn sie nichy vonSchlangcnbczauberern lockl werden. Sehen Sie dieses Loch J&r am Fuße dcö Apfelbaumes. Ich sette mein Leben darauf, daß hier eine so große Klapperschlange haust, wie Eie nur je in Ihrem Leben gesehen ha-den.-Ach, geh'n Sie mir weg, da5 ist ein Rattenloch,- sagte Purdy mit verächtlichem Kopssckrnttcln. : Das meinen Sie,- antwortete der Zauberer, sagen Sie nur ein Wort, und ich werde Sie sofort von Ihrem Irrthum überzeugen. Wenn Sie wollen, bezaubere uno fange ich alle Schlangen inJHrem Garten; viele könn:n.cS nicht sein.Hm, es mag einen Spaß geben," meinte jetzt Purdy, und sich zu einem neden ihm sitzenden Bekannten wendend, der mehrere Jahre in Indien gewesen war, sagte er: WaS denken Sie daosn? Soll ich ihn machen lassen?" Der Bekannte lachte und bemerkte, des Spaßes halber keime man es ja schon probiren. Nach einigem Hin- und Herreden brachte eS der Fremde glücklich dahin, daß ihm gestattet wurde, alle Schlangen im Garten zu den erwähnten Preisen hcroorzuzauberu; denn Purdy glaubte keinen Augenblick, daß eine Schlange zum Vorschein kommen werde. Nun holte der Zauberer einen Sack ausSegeltuch, eine sehr einfache hölzerne Flöte und etwa zwel Dutzend Dinger hervor, die wie Kaffeebohnen in den Hül tn aussahen. Diese bohnenartigen Dinger ließ er Purdy halten; dann nahm er den Sack in die linke Hand und hielt ihn soweit wie möglich offen, während er mit der Rechten die Flöte an den Mund hielt. Er svielte erst eine fehr träge Melodie, die aber immer lebhafter und schließlich ganz wild wurde. Plötzlich raschelten Blätter über dem genannten Loch, und zum größten Erstaunen Purdys kam eine riesige Klapperschlange heraus. Der Zauderer packte sie und ließ sie im Nu in dem Seck verschwinden'.' . Dabei biß sie in aber in den einen Finger; er legte iedoch ruhig eine-der Bohnen auf und sagte, dieselbe würde alleö Gift herausziehen. Der Zauber" wurde fortgesetzt, und eine Kupserotter erschien, die ebenso bchandelt wurde. So ging es fort, bis der Zauberer im Ganzen 13 Schlangen gefangen und $8.50 eingesteckt hatte. Dann empfahl er sich. Mein Gott," sagte Hr. Purdy hinterher, hätte ich jemals geglaubt, daß sich Schlangen bei mir aufhalten? Nun, ich bin froh, daß ich sie los bin. Was meinen Sie zu der Geschichle?" Mein lieber Herr Purdy," erwiderte der Bekannte dem noch immer Verdutzten, Sie sind 'reingelegt worden. Die Schlangen waren gezähmt, ihrer Giftzahne beraubt, und wurden jedenfalls gestern Nacht von dem Zauberer in den Garten gelassen. Heute früh rief er sie dann einfach in seinen Sack zurück. Dieser Kniff ist in Indien etwas sehr Altes, aber in Amerika ist er jetzt wahrscheinlich zum ersten Male aufgeführt worden. Gratulire Ihnen. Das nennt man faulen Zauber". König der Einbrecher." Im Oesilichen Zuchthaus" u Lancaster, Pa., hatte vor einigen Tagen J,aac Mariy, unter dem Kervrechernamen Big'Jke- bekannt, eine 17iähriae Strashaft abaedient. Isaac ist jetzt etwa 65 Jahre alt. Er hat sowohl in Amerika wie auf dem europäischen Eontinent gewaltige Erfolae in seinen Berufe" gehabt, und ' i-i . s v rz:..t. mix jiccgi oen -cini oioinij uci viinuic &" erhalten. Die Bank - Einbrecher bände. iii welcher er aehörte, hat durch ibre Thaten die kühnsten Erfindungen 7 ' . r r r r t oon NomanjHreivern zu cyanoen ge: maüt. . Die Kumpane MarshS waren: Mai Sbinburne, Charles W. Bullard (alias 'na-Kbarlie-l. Aoam Wortb und Robert Cochran. Diese Bande hat lange Zeit die Schlauheit der ganzen ekeimvolitti aenasführt und durch ihre großartigen Unternehmungen die Welt in Erstaunen versetzt. Ihre erste grötxt Leistung war die Äusraubung der Ocean Eity Bank" von New York im Zahre 1867. Eine halbe Million DollarS erbeuteten die Kerle bei dieser Gelegenheit. Die That erregte riesiges AufUUxi, und man setzte alle Hebel in Bewe 23, die Verbrechtruentdecknaö.ec
erfolglos. ic) eyc ficy Die ÄUsrcgung über diescS Ereignis; gelegt batte, verüble die Bande unter Führung Isaacs einen neuen Großraub. $100, 000 wurden im Jahre aus der Spinde eines Erpreßzugcs auf der Neiv Vork-Ecntral-bahn geraubt. Diesmal war die Polizci etwas glücklicher. Man entdeckte, daß die Räuber nach Eannda geflohcn waren ; sie wurden gegen ihr Erwarten ausgeliefert. WSbrend aber ihr Proceß in White PlainS,' N. Y., im Gange war. brachen sie in einer dunklen, stürmischen Nacht aus, indem sie sich bindurchgruben ; daS Gefängniß war allerdings alt und nicht mehr sehr sicher. Mit ihnen errangen mehrere andere Einbrechcr, sowie ein Mörder die goldene Freiheit. 1870 wurden aus der Voylston Bank" in Boston $450,000 geraubt. Es war das Werk der nämlichen Bande, welche neben der Bank ein Zimmer gemiethet und Nacht für Nacht gebohrt und gegraden hatte, bis sie in das Bankgcwölbe gelangte. Die Kerle gelangten glück, lich nach Enrcpa uno spielten - sich in England und anderen Ländern als reiche Amerikaner auf. Namentlich Marsh lebte königlich, veranstaltete in London großartige Diners, gab seinen In London wohnenden Landslcuten ein Bankett und war Löwe der Gesellschaft". Auch lud er einmal sämmtliche Londoner Detectivs zu einem Diner und prägte sich ihre Gesichter genau ein. Noch größeres Aufsehen, als in London, erregten seine Ertraoaganzen in Dublin." Dabei wurde er aber schließlich ein armer Teufel. Er ging nach Amerika zurück und verübte wieder zwei grcße Einbrüche, für welche er die obengenannte Strafe erhalten hat. Unter seinen Kumpanen machte sich Shinburnc durch sein fürstliches Leben in Stuttaart berühmt. Nussische Crdöl b'oncurrenz.
In der Kevuc des deux blondes ijt ein interessanter Artikel von Hrn. v. Tschihatschofs über die Fortschritte der russischenPetroleumproductiou erschienen. Obwohl die Prophezeiungen dieses Herrn etwas gar zu hochsliegend und parteiisch sind, haben seine Ausführungen doch einen unstreitigen Werth, besonders für die amerikanischen Erdöl-Jntcrcsscnten. Nußland hat sich in vcrhältnißmäßig kurzer Zeit zu einem Eoncurrcntcn der Ver. Staaten in der Erdöl - Industrie entwickelt. Es ist der einzige gcgenwärtig in Betracht kommende Eoncurrent, aber dafür ein um fo furchtbarerer. Nach einer kürzlichcn, von französischer Seite kommenden Berechnung beträgt die jährliche Erdöl - Production in der ganzen Welt 100 Millionen Hcctoliter; davon entfallen auf die Ver. Staaten 04, auf Nußland "3, und auf alle übrigen Länder zusammen nur I I Millionen. Obgleich, wie man daraus ersieht, die Ver. Staaten Nußland noch bedeutend voraus sind, hat die russische Pctroleumindustrie eS so rasch auf diese Stufe gebracht, und die Hilfsquellen sind noch so colossal, daß eine Ucberflügelung der Ver. Staater sehr wohl möglich ist. TaS Gebiet, auf welchem die HauptOelfcldcr Nußlands liegen, ist gerade nicht groß. Fast alle der berühmten Brunnen liegen auf der Halbinsel Aspheon, welche )ici nicht weit von der üdgrenze des russischen Gebietes in daö kaspische Meer hinaus erstreckt. Baku bildet den wichtigsten Hafen für die VerSendungen. Schon in altersgrauen Zelen war das nunerallsche Ocl in dieser Gegend bekannt. Die heiligen Feuer" der Parscn verdankten ihm ihre Entstchung. Der ganze Boden daselbst." chreibt ein cngllichcr Eorrciponsent. ist in einem Grade mit Petroleum gesättigt, oon welcbem selbst die erfolgreichsten rdol - Induttriellcn in Pennzylvanien keinen Begriff haben; daS Bild eines in Wasser getauchten SchwammcS giebt noch die beste Vorstellung davon." Das Erdölölreal ist 11(0. dagegen daö der Ver. Staaten 571,240 Quadratmcilcn groß. Den Angaben dcö Hrn. Tlchlyatichesi zufolge beträgt gegenwärtig der Pctroleumausfluß in der Baku - Region jeden Iag 83,000 Pfund, gegen 2',,:':00 Pfund in den Ver. Staaten. Die Ausbeuter der russischen Petroleumquellen sind nur curch das dortige schlechte und kostspielige - . ? .- v i cvn 4.ran5poriiveic:i sowie ourcy j.'ga an Brennmaterial vorläufig an der noch rascheren Entwickelung dieser Industrie gehindert. Doch wird zuversichtlich erwartet, daß diese Mängel bald beseitigt sein werden. Wie stark dann die rufstfche Eoncurrenz sein wird, ist jeyt noch gar nicht zu übersehen. Ltumpreden durch Phonograph Die Ereignisse jagen sich heutzutage rasch, und kaum hat man vor einer SenKation Augen uno Mund aufgesperrt, rutfch verrauschr sie, wie ein Bildchen in einem beweglichen Panorama, und eine andere Sensation rückt nach. Auch unscre diesjährige Wahlkampagne, so vcr hältnißmäßig ruhig sie auch im Ganzen I verlaufen ist, hat allerlei nagelneue Ueoerraichungcn mit Nch gebracht. Wohl die interessanteste derselben wurde dieser Tage in Orange, N.J., geboten. Es war nämlich der erste Versuch, eine öffentliche Ncde mittels eines Eoison'schen Phonographen aufzubewahren und wiedcrzugcben. Mau hatte schon vor Mo naten vott dieser Idee gesprochen, doch Viele glaubten nicht, daß die praktische Aussührung sobald erfolgen roerdc. ES wird über den Vorgang Folgendes berichtet: TaS Erperimcnt wurde bei einer de monatlichen Massenversammlung im Park-Nink gemacht. ?!ur wenige der 5000 Personen, welche anwesend waren, hatten eine Ahnung davon, daß die trichtcrsörmige Vorrichtung, die gerade vor der Rednertribüne stand, zu diesem Zwecke da sei; die Ueberraschung war daher groß, alS die Vorrichtung später ihren Dienst zu versehen begann. Der Phonozraph trug den größten Theil einer Nede des Gouverneurs Grcen sowie eine 3!cdc dcS Er-ScnatorS Winsield vor, nachdem dieselben erst in gewöhnlicher Weise gehalten worden waren und man kann inl Ganzen höchst zufrieden mit dem Versuch sein,' wenngleich die erstmalige Durchführung eineS Versuches natürlich immer noch Mängel aufzuweisen hat, dv späterhin beseitigt werden.
Der Trichter war 7 Fuß lang ; sein kleines Ende stand mit dem Trans- '
mitteilten" in Verbindung, der sich aus einem Tische auf der Tribune befand. Man hatie den Trichter indeß zu niedrig gestellt, toas die Wirkung etwas beein trächtigtc. Zwei Herren, welche im Edison'sä)en Laboratorium beschäftigt sind Theodor Wangemann und ein Assistent desselben waren die Operateure des Phonographen. Die vorgetragenen Nedni nahmen im Ganzen nahezu zwei Stunden in Anspruch. Ost aber mußte man den Eylindcr an der Vorrichtung durch einen neuen ersetzen ; und im Ganzen wurden 18 Eylinder in Anwendung gebracht. Dieser Eylinderwcchsel oerursachte jedesmal eine kleine Unterbrechung ; doch hofft man, künstig durch Anwendung zweier Maschinen diesem Uebelstände abzuhelfen. Zunächst verlief die Versammlung, wie jede andere dieses Eharakters. Die genannten beiden Herren sprachen, und zwar gleichzeitig für das Publikum, und für den Phonographen. Das große Trichterende des letzteren war 19 Fuß von ihnen entfernt, hätte ihnen jedoch etwas gerader gegenüber stehen sollen. Nachdem nun .die Versammlung unter dem üblichen Beifallsklatschen u. s. w. vertagt worden war, wurde eine össentliche Ausstellung mit dem Instrument veranstaltet. Mehrere Personen hielten die Mündungen an ihr Ohr und waren überrascht, nicht nur jedes Wort sehr deutlich zu hören, sondern auch die Stimmen der Personen, welche die Nede gehalten hatten, genau zu erkennen und außerdem auch die'-BcifallSrufe und die W!usiktönc zu vernehmen, welche zwischen hinein oder nachher erfolgten ; auch daS Stampfen mit den Füßen wurde deutlich wiedergegeben, ebenso, das Lachen, überhaupt Alles, was in Verbindung mit der Nede gekommen war. Ehe die Wie dergabe ganz beendet war, wurde die 2)!aschine direct in ein ZeitungSbureau getragen, wo daS Experiment mit Erfolg sortgescyt, und natürlich AlleS niedergeschrieben wurde. Aber nicht blos auf die Wiedergabe der für das Publikum bestimmten Aeußerungen beschränkte sich der Phonograph. Während einer der Reden hatte der Vorsitzende der Versammluug privatim eine humoristische Bemerkung zu einem College gemacht, über welche die Beiden lachten. Auch diese Zwischcnsccne kam getreu zum AuSdruck und rief natürlich große Heiterkeit hervor. Man erwartet, daß sehr bald ein weiterer Versuch dieser Art gemacht werden wird, ohne Rücksicht auf Beendigung der Wahlcampagne. Bis dahin werden auch noch verschiedene Verbesserunge ihre Anwendung finden. Vom Inlands. Dr. Thompson, welcher daS bräunliche Ncroensiärkungs-Mittcl" tu funden oder in den Markr gebracht hak, daS unter dem Namen Morie" bekannt ist, hat ein glänzendes Geschäft mit dieser Jauche gemacht, er hat's aber auch nöthig, um 30,000 bezahlen zu können, welche einer Frau in Boston dieser Tage in einem gegen ihn angestrengten Verlcumdungoproccsse zugesprochen worden sind. U n g c m e i n reich ist in b i sem Jahre die Aexfelcrnte in den Ver. Staaten ausgefallen. Die Folge davon ist, daß der Vorrath großer als der Bedarf ist. Trotzdem sind Preise ziemlich gnt geblieben. Im Jahre 1883 wurden Aepscl vom Osten aus nach dem Westen versandt, in diesem Jahre aber ist die Ernte sowohl in den ganzen Ver. Ctaaten wie in Europa eine sehr reiche gewe? scn. Auf eine n e u e A r t b e k l t i det ein gewisser I. H. Eolcth in bei Nahe von Greenville, Me., die inneren Wände eines neuen Wohnzimmers. El bedient sich d.,zu eines Mörtels, welche, statt Sand Sägemehl von Pech, tannen enthält. Dieser Mörtel oU ausgezeichnet sein und kommt billig. Wenn er sich bewährt, wird man wahr schcinlich noch in vielen anderen Häusern solchen Mörtel bcnützen. Ueberhaupt schein? man in unserer Zeit mehr, als je, auf die Nutzbarmachung aller mögliche Abfälle bedacht zu sein. E i n e n O r t m i t 50 o d e r 60 f a st neuen Häusern, aber ohne einen mensch lichen Bewohner giebt es in Hodgeman County, KanS. Vor vier Jahren war Orwell so heißt der Ort ein blühendes kleines Städtchen, das eine Zeitung unterhielt und andere Zeichen des Wohlstandcs gab ; seit aber vor zwei Jahren die Bahn von Larncd aus nach dem wei tcr westlich gelegenen Jetmore vollendet wurde, begann es sofort zurückzugehen, und Anfangs dieses Sommers schon a rcn nur noch das Postamt und ein klein Laden vorhanden. Auch die sind jetzt eingegangen, und nichts ist geblieben, att die'meuschenlecren Hauser. Allzu sicher scheint d i große Eisenspinde der bekannten Fulton Bank in Brooklyn, N. ?)., zu sein. Die. ser Tage war eS den Beamten trotz de, verzweifeltsten Bemühungen unmöglich, dieselbe zu öffnen; infolge dessen konnt! auch Lcuten, welche Geld haben wollten, kcinS verabfolgt werden, außer in Form von Anweisungen an andere Banken. Das erzeugte große Aufregung,', di, l . r r . ff l - ! X. L f -. plnoegc!OMle;woule man ni&ji giau bcn, und es war schon unter dem Publi kum das Gerücht verbreitet, der Kassire, der Bank sei irnt dem ganzen Gelde nach Eanada durchgcbrannt. Erst gegen Abeni gelang eS, die Spinde zu ossnen. Fürdas reisende Publi. kum naht wieder die Zeit heran, wo t sich mit dem Schreckgespenst de Eisen. bahn-Ofenö beschäftigt. Die Unglücks, fälle, welche 'allwinterlich diesem feuer speienden eisernen Monstrum zu;uschrei bcn waren, sind zahlreich, und Leute dit viel auf Reisen sich befinden, sehen mit ! einem gewissen heimlichen Grauen der Saison' entgegen, welche den Eisenbahn, ' Ofen wieder als Schreckmittel vor Augen führt. Seit dem letzten Jahrzehnt ist die Agitation für Abschaffung des Eisen- ! bahr ii-Ofens immer lebhafter geworden, ; und viele Paagler-WaggonS rm Osten, speciell im -Staate New Vork, sind be- , reits mit Dampfheizungs-Apparaten an tclle der Kohlcnosen verletzen. Der Bundes münze werden allerlei seltsame Artikel zum (rini&mtU . ien iu2efs.ndt..Vor euüaen ajun traf
Dörfern mit S'llocrgerätl) gefüllter Koffer ein. Die Sachen gehörten einer reichen alten Dame. Man ließ dieselbe darauf aufmerksam machen, daß sie bei dem Einschmelzen ein sehr schlechtes Geschüft machen werde, da sie eben blos den wirklichen Metallwerth in Baargeld dafür bekommen könne. Danm liegt mil gar nichts." erwiderte die Dame, dieses Silbergeschirr hat meinVater ineinc? Mutter vor 80 Jahren am Hochzeitstage gegeben, und ich will nicht, daß dasselbe jemals in den Besitz Anderer übergeht. Lassen Sie es nur ruhig schmelzen ; es ist mir einerlei, was ich dafür bekomme." Ihr Wunsch wurde erfüllt. Beim Registriren der Wähler ereignete sich in Preston, Eonn., ein bemerkenswerther Vorfall. Ein junger Mann versicherte und beschwor, daß er 21 Jahre alt sei, und berief sich zum Veweise hierfür auf die Eintragung seines Geburtstages in der Familienbibel; trotzdem wollten ihn die Beamten nicht zur Ncgistrirung zulassen, bis er auch eine beschworene Erklärung von seiner Mutter betreffs seines Aliers bringe. Er erlangte diese Erklärung ebenfalls. Jetzt befand er sich aber in so aufgeregetem Zustande, daß er unmöglich lese konnte; und obgleich man ihm dreimal Gelegenheit gab, diese Vorschrift des Ger setzes zu erfüllen, war er jedesmal nicht im Stande dazu. Deshalb wurde er trotz alledem zurückgewiesen. Seine Bekannten versichern, er könne sonst ganz gut lesen, habe sich aber einfach in einem erregten Zustande befunden, welcher dem Bühnensieber" gleiche. Vom Weizen und Mais hat man in letzter Zeit, namentlich infolge der niederträchtigen Speculationen, über genug gesprochen, von einem andere Product aber, daö sowohl für .de Farmer, wie für daS ganze Publikum von großer Wichtigkeit ist, fast gar nichts. Damit meinen wir die Kartosfel. Im vorigen Jahre ist die amerikanifche Kartoffelernte ungewöhnlich schlecht ausgefallen, daher ging der Vorrath dermaßen auf die Neige, daß man ganze Schisssladungen aus dem Auslande beziehen mußte. Trotz des Einfuhrzolles von 15 EentS pro Bushel wurden große Quantitäten aus Deutschland und Schottland hier vortheilhaft verkauft. Dieses Jahr aber liegen die Dinge ganz anders. Wir haben die größte je verzeichnete Ernte; dieselbe betrug 216.000 Büschel, gegen 134,000 Bushel im Vorjahre. Es ist soweit zu hoffen, daß der Preis dieses Productcs im Laufe des Winters ein niedriger sein wird, wenn nicht starke Nachfrage vom Ausland her oder eine neue Speculationsgaunerei einen Strich durch vie Rechnung macht. DaS Gesetz b e t r e f f 5 A u Shließung der Chinesen von den Ver. Staaten läßt sich nur schwer an der mericanischen Grenze durchführen. El Paso in Teras und Juare; (früher Paso del Norte) in Merico z. V. sind nur durch den Rio Grande geschieden, der 10 Monate im Jahr leicht zu überschreiten und gegenwärtig ganz trocken ist. In den beiden genannten Städten befinden sich 200 bis 300 Chinesen, die bisher die Grenze nach Belieben überschritten haren. Jetzt versucht der Zolleinnehmcr El Paso, es ihnen zu verwehren, hat ber bis jetzt wenig Erfolg damit gehabt. Das einzige Mittel, meint derselbe, um die Chinesen am Hereinkommen zu verhindern, sei, jeden Chinesen, der das Recht habe, sich in den Ver. Staaten aufzuhalten, nicht nur zu registriren, sondern auch zu photographireu und ihn mit einem Zeugniß zu versehen. Es liegt aber aus der Hand, daß dae Photographiren, das schon bei anderes Lcuten eine furchtbar unpraktische Sache wäre und zahllose Umstände im Gefolge hätte, bei den Chinesen erst recht nicht angeht; denn dieselben sind ja für kaukasische Augen fast gar nicht zu unter-s-cheiden. Deutsche Lokal - ackrlchten.
Aus der Rheinpsalz. Der von Hamburgs gebürtige Jakod Spies, Soldat beim 18. InfanterieRegiment in Landau, wurde wegen Unterschlagung verschiedener Sachen zum Nachtheil seines Hauptmanns zu 3 Monaten Gefängniß vcrurtheilt. ES gelang ihm, sich eine Pistole zu verschaffen, und er schoß sich eine Kugel in den Kopf. Ueber daS Vermögen des Kaufmanns August Mauer in Kusel ist der Konkurs eröffnet worden. Der Weinhändler Valentin HochdSrfer in Nußdorf fand, in seinem Keller vergraben, ein mit Geld gefülltes Gefäß. Die Münzen sind sehr gut erhalten und stammen aus der Negierungszeit Ludwigs XV. und XVI. Einzelne Stücke tragen die Zeichen der Revolution. Wahrscheinlich ist der Schatz während der ReoolutionSkricge bei Seite geicyatir worden. irs wurden verurtheilt: wegen tödtlicher Korperverletzung der Maurer Joseph Heim aus Altheim zu 6 Jahren Zuchthaus, der Ackcrer Heinrich Mathes aus Frcinsheim zu 4 Jahren Gefängniß, wegen Untcrschlagung von Kirchengeldern der Rcallehrer Lorenz Gailer in Kaiserslautern zu 2 Jahren Gefängniß, wegen SittlichkeitSVerbrechens der Tagner Joh. Schantz zu 6 Jahren und der 27jährige Ackerer Julius Kiefer aus Lambsborn zu 3 Jahren Zuchthaus, wegen betrügerischen BänkerottS der Bäcker und Wirth Anton Korbe aus Oberbach zu18 Monaten Gefängniß. Der Mechaniker Chr. Maurer aus Zmeibrücken hat sich erhängt. Der Taglöhner Hook aus Altripp wurde in einer Dreschmaschine' todtgequetscht; der 3ö Jahre alte Jean Jung aus Kirrmeiler, Sohn des früheren BürgermeistcrSJung, trank irrthümlicher Weise Salmiakgeist anstatt Branntwein und starb; der Sohn des Schlossermeisters Kiefer und die Tochter des Schusters Georg Jacobi, beide in PirmafenS, wurden todtgefahren. Hessen-Darmstavl. f In Friedberg der pensionirte Reals'chuldirector Dr. Möller. In Steinbach hat der Maurer Junker seiner Frau den Bauch aufgeschlitzt, einen seiner Knaben schwer am Arme verletzt, sich dann selbst einige Stiche in die Brust beigebracht und sich schließlich auf der Bühne des Hauses erhängt. Die Frau ist am folgenden Tage gestorben. Vier den Kinderschuhen kaum entwachsene Bursch chcn von Reichelsheim hatten sich vordem DarmttLdter Schwuraericht weLen Sitt
::yreltSoerVrccyenL zu verantworten' infb wurden veruriheilt wie folgt: Philipp Daab zu 17, Balthasar Psiftcr zu 21, Michael Bein zu 9 und Lconhard Steige? zu 3 Monaten Gefängniß. Zwei weite e Angeklagtc.JohanncsWalther und Adam Wendel, wurden freigesprochen, weil sie so jung wacn, daß die Geschworenen nicht annehmen konnten, dieselben seien sich der Strafbarkcit ihrer Handlungen bewußt gewesen. Der Maurer Knapp aus Kröckclbach hat sich erhängt. Der Maurerlehrling Albert Kisscl aus Bürstadt und der Bahnhofarbcitcr Wendel aus Darmstadt kaincn infolge unglücklichen Sturzes um'S Leben ; der Metzgerhurfche Schlemmer aus Ossstein ist er, "runkcu. Mecklenburg. Pastor Hossmann in Gcrlosen ist wegen öffentlicher Beleidigung der Ehefrau des ErbpächterS T. zu Semmerin in letzter Instanz zu 150 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Die im Neustrelitzer Siechcnhaufe wohnende Elisabeth Dörbandt aus Thurom feierte ihren 100. Geburtstag. Der Arbeiter Baudelow aus Golm und der Maurer Scharlau ,us Neustrelitz brachen das Genick. Oldenburg. f In Blrkcnfeld der frühere Regierungspräsident Alerander v. Finkh. DaS Haus dcS Hofbesitzers Lohaus in Bokel ist abgebrannt. Kinder, die mit
Feuer im Torshauje spielten, haben den Brand veranlaßt. Der Arbeiter I. B. C. Naschen in Habbrügge hat sich in einem Anfalle von Schmermuth erhangt. Freie Städte. Der Literat F. H. Benaru, zuletzt Hefredacteur der Reform" in Hambürg, wurde s. Z., wie erinnerlich, vom Geschworenengerichte des Sittenvergehcnö schuldig befunden uud zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Benary appellirte an daS Reichsgericht, welches die Berechtigung der Revision anerkannt' und die Sache zur nochmaligen Verhandlung an das Schwurgericht zurück verwiesen hat. Die Hamburg-Altonaer Musikvereinigung hat beschlossen, ein eigenes Vereinshaus zu erwerben. Die Kosten, welche auf S0,000 M. veranschlagt sind, sollen durch Antheilsscheine in Höhe von je 10 Pfennig nur durch die Mitglieder, deren Zahl reichlich 700 beträgt, aufgebracht werden. Im Hamburger Lombard" sind ziemlich bedeutende Betrügereien entdeckt worden, die aus folgende einfache Weise verübt wurden: Die Betrüger legten in verschiedenen Sparkassen kleine Beträge ein und erhielten dafür natürlich Sparkassenbücher ausgestellt. Nun fertigten sie sich nach den Originalen falsche Stempel an, machten in die Sparkassenbücher Eintragungen von bedeutender Höhe und stempelten diese ab. Dann wurden diese Bücher im städtischen Lombard versetzt. Der Betrug kam erst an den Tag, als einige dieser Bücher in der letzten Zeit verfallen waren und den Sparkassen die Beträge gekündigt wurden. Von den Schuldigen hat man bis jetzt keine Spur, da sie natürlich unter falschen Namen operirten. Die auf diefe Weise gestohlenen Summen sollen über 30,000 M. betragen. Wegen Theilnahme an einer geheimen socialdemokratischen Verbindung wurde in Hamburg der Arbeiter Vapst zu 3, seine Mitgenossen Würfel, Fricke, Nohde und Noak zu zwei Monaten Gefängniß vcrurtheilt. Die Loge zum Oelzweig" in Bremen feierte das Jubiläum ihres 100jähriger Bestehens. Schweiz. Der Sohn des Hrn. Gloor-Sahli in Biel brach das Genick und der 50jährige Johann Ulrich Weibel aus Arügg wurde todtgesahrcn. Das Haus des Laudraths Lange! in Courtelary ist niedergebrannt. Wegen Betruges durch falschen Manifestationseid wurde der frühere Gemeinderath Robert Rohncr von Rütihof zu 2 Jahren 8 Mon. Zuckthaus verur theilt. Der Redakteur J.J. Führer der Appenpenzcller Zeitung" ist aus dem Älatte ausgeschieden, um in's Lehrfach einzutreten. Dr. Otto Zeller von der Neue St. Galler Zeitung" ist sein Nachfolger. fJn Genf der Kantonsina?nieur Oberst P na. Das Wccbsler'sche Anwesen in Menznau ist in einem Erd rutsch begraben worden. Die Insassen konnten sich retten. Der Verwalter der Filiale der Solothurner Kantonalbank in BalSthal. ein gewisser Nußbaumer, hat 50.00) Fr. unterschlage. In Arbon wurde das 50jährige Priesterjubiläum des KaplanS Dünkel mit großen Festlichkeitcn von der Gemeinde begangen. In Horn feierte Hr. E. P. Scheitlin, früherer Jiihaber oer weitbekannten Scheit lin'schen Buchhandlung, mit seiner Ehefrau Emma. geb. Linder, die golvene Hochzeit. Der frühere Landjchrelber Hergcr in Üri, welcher s. Zt. 20,000 Fr. zum Nachtheil dcS Kantons veruntreute, wurde zu 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Jn'Göschenen soll zum Andenken an die beiiu Bau des GotthardtuunelS getosteten Arbeiter ein Denkmal errichtet werden. Die Kosten desselben sind auf 4000 Fr. veranschlagt, welche Summe schon fast ganz gesammelt ist. f Jn Zürich Hr. Bcnedetto Cotti, Buchdruckereibesitze? und Verleger der Limmat. Eine O a se für den d u r sti gen Wanderer sollte in der badischen Gemeinde Frciamt entdeckt sein. Durck fast alle Tagesblätter der deutschen Schweiz machte vor Kurzem das Märchen die Runde, daß ein freiämter Bauer ein Faß Most aus die Straße gestellt, wovon Jedermann trinken könne, so viel er wolle. Pilger fanden sich gcnug. die zu der wunderthätigen Quelle wallfahrten wollten; bald aber kam die Enttäuschung und man- überzeugte sich schnell, daß es vom Zthein bis zum Schlaraffenland noch weite Wege hat. Im ganzen Freiamt weiß kein Mensch etwas von dem men-sch-nfreundlichen Wirthe. Aber das ist richtig, daß AehnlicheS in der Gegend schon dagewesen. Anno 1847, also vor mehr als vierzig Jahren, machte ein Bauer oon Wintcrschwil sich das Vergnügen, ein volles Faß Most an die Straße zu stellen, mit der Aufschrift: Wanderer stehe still und trink!" Diefe schöne Zeit ist aber vorbei und kommt voraussichtlich so bald nicht wieder. Die freiämter Bauern sind viel zu ökonomisch, als daß sie ihren reichen Obstsegen axf solche Weise vergeuden.
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Drmokratischcs Ticket s Für Präsident : Grober Cleveland von Ncw Jork. Für Wice.PrSsidknt : Allen G. Thurmann von Ohio. DeokratisjkS Stasts-Ticket. Movvcrnör: Courtland C. Matlon. Vice.Gouvernör : W-.ll,am N. Mherö. Staat. Selretär: Robkrt W. Micrö. Staatsanditrr: Charlk A. Munson. Staatiscbotzmcister: Tboma B. BdrvkS. Ncporttr Suprkme.Court. Jobn 23. Kern. Eceral.Aowalt : Job? R. Wilson. Suvkrintkndevt tti össentl. Unterrichts : E. S. Crissith. Richte? der Cupreme-Court. I.DMrikt: 33. . SiuMa. . D'str kt: G V. Howk. ' 4. Distrikt : Allen Zollar. PräsideutschaftSSlektoren. t Large Thoma R. Cobb und Johu E. Lamb. 1. Distrikt, S. B. Vanee; 2. Distrikt, G. S. Dobbin ; 8. Distrikt, Charles L. Jewett; 4. D'stntt. Nicholas Corat; 5 Distrikt. John R. Eaft ; 6. Dlstritt, Thema I. Skudy ; 7. Di. strikt, David s. Eoodiaa ; 8. Distr kt, S. B. Pnett; s. Distnkt, Sohn st. Mchuah; 10. Di. strttt, D. D. Tykeman ; II. Distrikt, John N. Turcer; 12. Distrikt, John H. Baas : IS Di. strikt, . A. O. Pockard. Tem.kratischrk Conuty-Tlcket. Für Corgreßmitglicd, 7. Distrikt: William D.Bynvm. Für R chter dcö IS. Circuuö : Themak L. Sullivan. Für StaatSanwalt: JameS L. Mitchell. Für Sevato'.eu : William. C. Thompson, Henry T Hudson. Für Joint. Senator (Marion, Hancock und Sbelby Counliks): Jame B. emtis. Für LkkiSlaturmitglieder: Gabriel Schmuck, W'lliam L. Hugde, Sli F. Hemey, Heydev S. Bigdam, TSilllam Laogftaff. Für Sbenst: Jsaac King. ür Schatzmeister: Jodn Ostermann. Für Coroner : elatn C. Rooker. Für Sulveyor: William C Smith. Für County Comm ssäre: I.Didnlt, Joseph L. Harter; 3. Distrikt, Jacob Emrich. Jobn Ostermann cntrflctlt sich Un Ttimmgbkrn alt andidat für da nu des Couuiy'FchatzmeiSerS. Wahl am L. oveu'btr. Jsaac King ist Kandidat für da Amt dc Sheriff. Leander Fulmer ist Kandidat für das Amt de Sheriff. Dr. Theodor Wngncr, . -lstKaudidat für das Kmt des Corons:. m 7 THE LADIES' FAV0RITE. HEVER OUT OF ORDER. If you (lesire to purch.nsc a sewin? maobine, askourntront at your ilico (or tezms and nriv. 1 1 vou cannnt find nur asrent. write diroct to nearest addresa to you bciow uamed. NEHHOHE SEWffitdACHÜIE aCPÄHASS. Chicago - 23 UNION SQUARE.N D ALL AS, ILU ATI ANTA.siA. TEX. SA1fPASC1SC0CL Sgcntut für 3nbianapoli8: ftaiftt & VPtgiu 72 Ost Washington Uae. XUS w.o O Wen emztgcnveg 3 Mneskrast voltftindig dkrzust'ke, IM syrsssssyjssysy'ssss IN und selbst die scheinbar unheilbaren äöe von IQ Seschlechtskrankheiten sich?? und dlluernd ja st UM (ih. CVitCftvttn. A(M7 Mnnbrkeik! Wridlichkrit ! vde I l'indrr M f iT . ymvtrl fi.-j A..MA t.t.f KrtA A. ml KlilCfcf MCIIUUC UU UMkUtrn ' VI ' 11 V4f'A UUV r(IUU 0Vl9 bMV jfcT'W A trr nS.tIv,r'2S-vV Kl SHuH. 250 Seiten mit a' lreicken lebenS 1 23 treuen Bildern. Wird in deutscker Crracke ittßrt sHnf3thM. Min 9 1 Ktnr j (n T!nftÄ ., Adresse: 5euti,tt'ii.lntttnt.lcUnei klamvs. sora.am rervacrk. tret vcrsanct. iL UIUllUUl)f Vit VVMV U I Ö ton Pl.trp. nahe Broadway. jityr Tnrk, K,U in.i. isa ynctanapcuj, :?no., d,ia Wucv I Händler G. Keyler. 29 Süd Delawzxe St, &2Z&2&&ZSS3 LuzuS ! Die See Line Noute" (i fc 8T L und O O C & I BAHN). Diese augeze!chnkte Bahn beförder Pafsagiere nach III.I, ?I-VI.IHH, BuaIo, und allen Neu - England Städten Schlafwagen ivischtn Indianapolis und New Fjork ohne WagenvechZel. Dirtktt Verdlndung nach Ussouri, .rkänsäs, Tex&B, Kansa Ncbraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. Ztttdtigfte Vaten. Man wende sich wegen näbere? Info, Nation an v. L. Martin, Gen'l Paff. Agent. (icultnl. W. J, NichoU, Een'l West. Agent U 8 0 I
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