Indiana Tribüne, Volume 12, Number 48, Indianapolis, Marion County, 5 November 1888 — Page 1

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Eöitorielles.

Nun ist doch Aussicht vorhanden, daß die amerikanische Menschheit bald wieder nüchtern wird. In New York und Milwaukee sind die Sozialisten mit selbständigen Ticketö im Felde. In Nw York bestimmt da Gesetz, daß um 4 Uhr Nachmittags die Stimm kästen gtschloss.'n werden. DaS Gesetz bestimmt zwar auch, dab in einem Wahl distrikte nicht nnhr als 400 Stimmzeber sein dürfen, aber cö haben sich in einzil nen Distrikten über 1000 Stimmzeber registriren lassen. Ein Antrag im Ge richte, in solchen Distrikten .den Jnspekw ren zu gestatten, die Stimmplätze bis 6 Uhr cffcn zu behalten, wurde zurückge wiesen. Es werden daher in den betref senden Distrikten Viele nicht dazu kommen können zu stimmen. Die Z;iten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen. In dem Oktoberhefte der .Neu:n Zeit" befinden sich .Bliese an Johann Philipp Becker" veröffentlicht. Unter diesen auch ein solcher von Prof ssor Ludwig Büchner aus dem Jahre 1866 als Antwort auf eine Einladung, an dem Eozreß der In ternatio.ialen Arbeiter Assoziation von 1866 Theil zu nehmen. Der Brief enthält folgende Stelle : Jder Arbeiter muß nicht bloß Freund und Vertheidiger seines Standes, er muß auch Soziallst sein ; er muß mit seinem Hzrzm nicht bloß das Leiden seines Stan des, sondern dasjenige der Gesellschaft selbst umfassen." Büchner ist heute trotzdem kein Sozia list, wenigstens sagt er nichtö davon. Drahtnachrichten. Wetterauösichten. Washtnaton. 3. November. Hüb sche?, etwa? (älteres Wetter. Prairieseuer Weiber und ttinder verbrennen. Jacksonville. Minn., 4. Nov. Stit Donnerstag wild Jackson County von Prairieseuer verhielt. Dasselbe entstand im südlichen Theile und wurde durch hts'izen Wind so angefacht, daß tö in einer Breite von mehr als zwei Mei len vorwärts flog. Heniy Ray, ein jun ger Farmer, welcher mit vielen Anderen sich bemütt?, dem Feuer Einhalt zu tZun, wurde von den Jlammtn erfaßt und trbtelt derartige Brankwundt!?, doß er beute sind. Frau M. O'Connir und Frau I. Muriy, welche mit ihren Kmdern sich auf der Flucht befand, ge riltden in die Bahn des Jeu.rS. Sie rannten, von Vekzlveiflang getrieden. noaz eine brnachthch Streck,, allein end lich veisagten ihnen tu Klälte und sit sielt vor Elschöpsung um. AIS man sie fand, waren sie verkohlt, von einem Saudltnj war nichts übrig geblieben. als die Knochen. Noch eine andere Familie, auS drei Peisonen bestedend. sowie eine Frau aus Iowa, die mit einem ttlnde zu Besuch war,, sollen in dn Flammen umgekommen sein. Eine Ab lheilung Männer hal stch heute auf dtn Weg gemacht, um Nachforschungen nach den Erwähnten anzustellen. Der Scha der, roelchkn da? Feuer an JormgedÜu den, Gttlkidt und Heuvorrälhen, Vieh u. s. w.' lingericitet hat. wird schon aus mindistenL $0 C00 geschabt. Wtnn dem Feuer nicht bald Einhalt gethan wird werden noch Dutzende von Familien von HauS und Hsf fliehen müssen. Das gelbe Fieber. Jacksonville. 4 Novomb. DaS heute Abend ausgegebene Gelbfieber Bulletin meldet, daß in den letzten 24 Stunden 26 Vertonen erkrankt und zwe Personen gestorden stno. )lt eiammt zahl der b,Z fetzt vorgekommenen r krnkur'aSfSlle4 26. die der Todesfälle tttnp - w 361. Brandstifter erwischt. ChamberSburg, Pa , 4 Nov Seit 3 Monaten wurde die Stadt Mer ceröburg in Schrecken erhalten, da offen bar eine Bande Brandstifter ihr Wesen trieb. Zehn Ställe, mehrere schöne Wohn Häuser und Kaufladen waren in Brand gefleckt und dadurch in Schaden von fal $1C0.0C0 verursacht worden. Der Stadt laid sah sich deSdald ger ötbigt. aus die Ekgnisung der Brandstifter eine Btloh nun von 51000 zn setzen. G:stern Abend gelang es zufällig, dem RädelS führ? auf die Spar ,u kommen. Kurz bevor in Schäfers Scheune Feuer au? brach, sah man Charles Fendrick in

größte Hast auS dcr dahinter litgendtn Alley kommkn. dt war detrunktn und gtstand, als er sich gtfangen sah. dak ee da Feuer angelegt hatte, leugnete aber. Mitschuldige zu haben. Ee wurde ver hastet, ab aus Bürgschaft, welche sein Vattr sür ihn stellte, wieder entlassen. Seit heute Mittag ist er vtrschirundtn.

Ver Habet. Der Stuttgarter HokseanZial. München, 4. N)v. Ja Stuttgart ist die Ausregung über die zwei Amtiika ntr Woodcock und Jickion. welche einen o geheimnisvollen Einfluß auf den KZ nig von Würltimderg erlangt haben, aus höchste gestiegen. Gestern Abend kehrie Herr v. Vtiktnacht, der Premierrninister. nach Stuttgart zurück und stellte nach einer Consereuz mit den stdrtzen Mini' stern durch einen Boten dem König die Alternative, entneder sofort die Amerika ntr fortzuschicken oder sich auf den Rilck' rrtt des eanzen MinisteriUlrS gefaßt zu machen. Der KSaig war zuerst erschrak en. wurde aber dann ungehalten und chickte endlich den kategorischen Bescheid zurück, daß er seine amerikanischen Freunde nicht entlassen werde. Darauf egten die Minister sofort ihre Portefeu lleS nieder. Heute waren in Stuttgart die Straßen nnd ffaffeehällser mit Men chenmassea gesüllt, in welchen der Vor all aufgeregt besprochen wurde. Die Mehrzahl deS Vo'.keS nimmt Par ei für die Minister und schimpft auf die Amerikaner. WaS über den SdiritiS muZ derselben erzahlt worden ist, ist alles Unsinn; sie sind nichts als freche Aden teurer, welche durch eigenthümliche Mit tel den schon geistesschwachen König ganz in ihre Gewalt gebracht haben. Ihre neueste Laune war daß der König ihnen eine Villa bauen sollte, welche an das Schloß stoßen und mit diesem durch einen verdeckten Gang verbunden werden sollte Die Pläne dazu ließt sie schon zeich. nen. Ver onrg vor lzeure allen Vlnrlug auf. der ihm zu Gebote steht, um die Minister zu bewegen, ihre Portefeuilles wie der auszunehmen, allein sie bestanden daraus, daß sie dies nur dann thun würden, wenn die Amerikaner fortgeschickt würden. Unterdessen herscht in politische Bezieh, ung ein vollständiges CbaoS; die Ameri kaner aber lasten sich nicht im geringsten stören. Sie ingen fort. L o n d o n. 4. Nov. Woodcock und Henry, die beiden amerikanischen Gunst. linge des König? von Württemberg, der ließen am Samstag Nizza. Der König hatte sie in einer schönen Villa gegerüber cir quartiert. Die Hosbeamten verhalten sich stillschweigend. Er meintedie Deuts ch I r e i sinnigen. '-L Ber lin.3. Nov. Der RelchSanzei ger sagt in seiner AuSgabe von heute Abend, die kürzlich Antwort dej Kaiser Wilhelm an die ihn zur Rückkehr oegrü ßende StadtverwaltangS Diputation von Berlin habe, trotzdem ihr Sinn un zlveideulig klar sei,' einige falsche Deu tungen und böswillige Verdrehungen bei einem Theile der Berliner Presse, deson der in den dentschfreisinnigen und Ultra montanen Blättern, erfahren. Es sehe ge,a)e auS. als ob diese Zeitungen noch einem vorher verabredeten Plane die Be deutling der kaiserlichen Bemerkangen zu entstellen suchten. Der Kaiser habe Wei sung gegeben, ausdrücklich zu erklären. daß der Geist und Inhalt derAeußekUN gen in den deutschfeeikinnigen Blättern e3 gewesen sei, waS feine Gefühle verletzt habe. Se. Majestät habe au den Be Ziehungen, in welchen da Stadtverval tungS-Comite zu diesem Theile der Presse stehe, geschlossen, daß gerade die Mitglie der dieser Comite in der Lage seien, eine Ertstellung jener Aeußerungen berbetzu sühren, die den kadel Sr. Majestät her. vorglrusen hätten, nach den Gesinnungen welche die Herren in ihrer Adresse an den Kaiser ausgedrückt hätten, seien sie auch geneigt, diesem Verlangen zu entsprechen. Der Landtag. DaS geringe Interesse an den preußi schen LandtazSwahlen, das sich unter den Politikanten bekundete, nimmt nicht zu. Indeß erden die vollständigen Berichte mit gespannter Neugierde erwartet. So weit man nach den bereits bekanrien Be richten au verschiedenen Theilen der Monarchie urtheilen kann, ist eö unwahr scheinlich, daß i dem neuen, sünfjähr. lichen Landtag die verhältnißmäßig Stärke der Parteien erheblich veränder sein wird wird, obgleich eS möglich ist daß die Nationalliberalen einige Sitze aus Kosten der Eonservativen und Deutschfttistnmgen gewinnen. Da gegenwärtige Parteiverhältniß ist Vereinigte Conservative 194; National liberale 72; Deutschseeistnnige 40; Ul tramontane 98; Polen 16; Unabhän gige (.Wilde") 14.

Abgesehen von der Wahl und von den nothwtndigttvnse ebenfalls die Aufmerk sarnkeit deS Volkes immer noch fesselnden Reisen deS Kaiser? nach Leipzig. Statt gart, München und anderen Plötzen' be fundet sich große? Interesse an den neuer lichen deutschfeindlichen Eegüsien der franzöiischtn und der italienischm Presse. Die Berliner Bevölkerung behandelt diese Ergüsse alZ vollkommen begreifliche AuS bräche französischen .SpleenS" und nimmt sie keinen Augenblick ernst. Doch kann nicht btstritten werden, daß die Ze.tungS

Polemiken die Grenzen der Vorstch! über chreiten, ganz besonders in Anbetracht der gespannten Situation zwischen histo rischen Feinden. Französische Hetzereien. WS auch immer die Mächte tun. um die Foitsauer deS Fließen? zu sichern, hren Bemüdungen witd durch die syste malischen Anstrengungen der sranzöilschen Nation und Pkisie. die Stimmung deS Publikums zu reizen, bedauerlicherAdbruch geldaa. Dle lberi's' iu)rt ln einem zweispaltigen Artikel die Schnöbelege chichte wieder auf. sowie die Schieb affaire von Raon L'5tipe und die Paß verordnungin, und belegt damit die An chuldigung gemeinen Barbarismus gegen die Deutschen. Und die Ausdrucks weise, welche gegen Deut chlandö Ver kündeten. Italien. anewenoet wird, übe? chreitet weit die Schrarken einer zu ässtgen regulären Csntroverse. Die unvermeidliche Tendenz eine so unklugen Preß KreuzzugeS, zu einer Zeit, wo die Ausrechthallung deS Friedens durch jeöeS zufällige Borkommniß gefährdet fein kann. ist der Berliner Bevölkerung klar. Sie fühlt e. daß, wenn ein K.iez abge wendet wer)en soll, die fianzSsische Presse nothvendigerweise eine weniger bramar bastrende Taktik annehmen muß. , ES war ursprünglich die s anzösische Pktss?, welche für die Katastrophe dkg JahreS 1370 verantwortlich ist. Sie schlägt Ittzt ein äönlichtS Verfahren ein. und wenn nicht diesem System, welchlö den Geist des Pablikums entflammt, Einhalt gethan wir'), 'o kann man auch erwarten, daß die nämlichen Fslgen ein treten werden. Der Ton der Parisrr Organe ist um so unkluger, als vielleicht viele Deutsche die Pariser Ausstellung im nächsten Jahre besuchen werden; und wenn nicht die Hetzereien der französischen TageSlitera tue gegen Deutschfand aufgegeben werden, so kann die erhitzte öffentliche Stim mung zu Vorfällen führen, welche den Grund z einem Krieg liefern werden. Der Zuischensall in Havre wurde heute endlich und endgiltig geschlichtet, indem in Gegenwart des deutschen ConfulZ. deö OberPollzeicommisiärS und deS UnterDkpartemeniSprüfekten daS Wappen schild über der deutschen Gesandtschaft wieder angebracht wurde. Die Ceremo nie ging, vor etwa 50 Zuschauern ruhig vor sich. '.' . Hos und Verwaltung. Kaiser Wilhelm hat den Mansch zu er kennen gegeben, ckm 15. d. MtS. mit seiner Familie nach Berlin zu ziehen, da Mit dem Vorrückei der Wintersaison der Marmerpalast unbebazlich werden wird. ES ist aber ungewiß, ob der Umzug schon an jenem Tage bewerkstelllilt werden kann, da in dem Paläste, welchen der Kaiser zu seinem dauernden Wohnsitz in Berlin gewählt hat. noch umfassende Veränderungen im Gange sind, und eS iweifilhaft ist. ob diifelben rechtzeitig beend,! sein werden. Der Hrrzr-g Karl Theodor von Baiern. welcher bekanntlich den höchst, Ruf in den Kreisen der ärztlichen Wlsienschast genießt, sowie seine Gattin dinirten beule beim Katser. wrlcher infolge deS Dran geS gesellschaftlicher und staatlicher Ge schüste gestern und heute nicht zu Hofe kam. Zwischen dem 6. und 8. November ge denkt der Kaiser die Höfe deS Großher zogS von SachfiN'Weimar. des Herzogs von SachsenMeining,n utrt des Her zog von SachseN'Coburg'Gotha zu besuchen. Der Kaiser hat Erlasse unterzeichnet durch welche die Admiralität reoranisirt wird. Der Viceadmiral Gras v. Mont wird daS administrative Haupt des De partemertZ bleiben, aber künstig wird (wie schon früher erwähnt) daS Ober commando ganz von dem Admira!itätS bureau getrennt und mit der Zeit dem Prinzen Heinrich verliehen werden. Aus dem .Seebataillon- wird vom April an ein Seeregiment werden; dasselbe wird auS zwei Bataillonen mit je vierCompag nieen bestehen; es wird also genau ein Verstärkung auf daS Doppelte eintreten Ein Theil der Leute wird KeSgen und Streifen tragen, ähnlich denjenigen welche von der Garde getragen werden, und wird die Marine Leibwache des Kai ser bilden. Da Quartier dieser Leute wird sich in der Nähe des kaiserl,chen Pa laste befinden, und sie werden für die häufigen Seefahrten des Kaifers zur Ver fllgung stehen.

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