Indiana Tribüne, Volume 12, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1888 — Page 2
Indiana Tribüne. Srschewt $&aft4 d Sssntkgs.
tägliche .T.ibSne Mtt durch den r,gr 12 J Ccntl v Woche, die Sanntag.Iridlin, S fentl rer WoEe. eide ,nsamm,n IS Cents der 65 SrxI xrnat. Pr Post zugeschi t vruld,ahlung 6 p 2?. - - SsSeei 140 D. Narvlavbftr. SÄiianeIi5, Ind., i November 1888. .- Unfug der (HlaubenSheilerei. - Echon ofk ist dZrattf hittgeiviesen wor den, daß die Heilsarmee-, die Glaufccn steiler" un5 sonstige die Moralität und die öffentliche Ruhe schädigenden und die wahre Keligiositäk schändenden Nok ten von der sonst so dünnhäutigen amerikanische:: Poliztt nußerzt selten behelligt, theilweise sogar gegen anständige Menschen in chuy genommen werden. So ist es nicht in allen, aber in weitaus den meisten Orten . uujereS großen Landes. (Zin erbauliches Beispiel da;u tiU den unter Anderem auch die Auftritte, welche nch zur Zeit in Louisville bei den Glaubensheil - Vorstellungen abspielen, die eine gewisse Frau Äoodworth ocraiu staltet. Es wird darüber neuerdings berichtet: Unruhen kommen allabendlich in den Versammlungen vor, ollabendlich werden Dutzende von Menschen von dem Glauben an die Glaubenskur geheilt, und allabendlich finden liebende Paare jetzt einen günstigen Platz für Nendezvous. Lei der jeyt zu erwartenden kälkeren Witterung ist dieS für die Liebenden von weitgehender Bedeutung, denn eS läßt sich bei Weitem besser in einer Halle sprechen, felbst wenn noch so viel in derselben gebetet wird, als im Freien. Frau Wobdwotth, die Glaubensheulerin, scheint dabei sich brillant zu stehen und Geld zu machen, wie Heu. Leider müssen bei diesen Orgien anders können sie nicht genannt werden auch die Unschuldigen mit den Dummen büßen. An einem dieser Abende z. B. befand sich in dem Heulzimmer ein junger Mann, Nob. Abrahams, ein Neffe des Herrn Äaible und eine junge Dame, die sich den Humbug auch gerne ansehen wollte, war bei ihm. )!eben ihnen stand ein anständig gekleideter, ruhiger Arbei: ker, W. K. Powell. Es entstand plötzlich ein Geschrei, ein Gedränge (wahrschein! ich wurden verschiedene Personen kurir!) und ehe noch die beiden obengenannten jungen Männer wußten, woran sie waren, befanden sie sich unter Arrest. Der Privatpolizist Roberts erklärte, daß sie an der entstandenen Unruhe Schuld trügen. Ein paar Bkaurocke kamen schnell herbei, die Verhaftelen wurden nach der Station gebracht und mußten hier bleiben, bis ihre Verwandten für sie Bürgschaft stellten. Außer der Schande, verhaftet zu sein, inüsfen die beiden armen Teufelauch noch je $2 für den Bond bezahlen, und wer entschädigt sie dafür? Jeoenfalls nicht die Glaubensheulerin, Fran Woodworth. Selbst die Mitglieder der Polizeimannsckafk erklaren, daß der Unfug, den Frau Woodworth veranstaltet, denn doch polizeiwidrig ..ist, doch wird demselben deswegen nicht Einhalt gethan. Frau Woodworth leistet iin Huinbug mindestenö ebensoviel, wie die Murphys, Sam rnolI, Sa,n Jones und das übrige Gelichter. Man kann sieb nicht damit ausreden, taß es keine gesetzliche Handhabe gebe, um solckem Treiben Einhalt zu gebieten. Die Glaubensheilerei" hat Personen, die nicht gefährlich krank waren, umkom: men lassen, ht Wahnsinnige gemacht, hat ösfcnllichen Unfug aller An verursacht. und man sollte nicht hiergegen einschreiten können? kin winterlicher Würgengel. So große Fortschritte auch die ärztiiche Wissenschaft in manchen Beziehun gen gemacht hat, so steht sie doch manchen der allergefährlichsten Krankheiten uoch immer ziemlich machtlos gegenüber. $11 letzteren gehört auch die Lungenentzündung oder Pneumonie,welche stets mit dem Eintritt der kälteren Jahreszeit ihr Vernichtungswerk beginnt, das im Januar seit'e Höhestuse zu erreichen pflegt. Seit 20 ooer 40 Jahren wird diese Krankheit als besonders bedenklich bekrachtet, aber noch nie hat sie so viele Opfer gefordert und so große Schrecken verbreitet, wie gerade in unserer Zeit, obwohl in der Tagespresse nicht viel Aufhebens davon gemacht wird, wie von manchen nur in gewissen Zonen und gelegenllich auftretenden Seuchen. Dr. : Gouvern5vr M. Smith veröffentlicht im Medical Necord einen wcrthvollen Beitrag über die Ausdehnung und BeHandlung dieser Krankheit, aus welchem einige Angaben hervorgehoben zu werden verdienen. Gerade in unserem Lande, und namentlich im Norden, erweist sich diese Krankheit als ein besonders furchtbarer Feind des Menschenlebens. Und es ist zu constatiren, daß die von dieser Krankheit verursachte Sterblichkeit immer mehr zunimmt. In New Zlork starben im Jahre 1887 nicht weniger als 3707, und 1886 daselbst 3G37 Personen an Lungenentzündung. Diese Zahl repräsentirt, wohlgemerkt, nnr die Todes- ' fälle. Die Anzahl der Erkrankungen ist 'noch bedeutend größer. In Pennslvanien und in den ?!euengland-Staater ; steht es nicht viel günstiger. ' Im ganzen Spätherbst', Winter und ' Frühjahr bis zu den warmen Tagen des 'Ju i ist die Zahl der Todesfälle an Lun'genentzundung eine erschreckend große. Nächst dem Januar ist gewöhnlich der Vpril ein besonders unheilvoller Monat. 'In den drei Sommermonaten Juni, ?uni und August vermindert sich die 'Sterblicdkcit infolge Lungenentzündung "um ungefähr ein Drittel ; aber im Sepember'geht der Todkentanz- auf'S Neue los. Als daS Erste, was eine von dieser Krankheit betroffene Person nöthig hat, bezeichne: Dr. Smith einen überreichnchen Vorrelb sn reiner Lrnt". Ja die.
lern rttnkyells;ultand nämlich thun die Athmungsorganc nnr theilweise ihre Schuldigkeit, da die angegriffenen Theile der Lunge so gut wie nutzlos sind. Der noch taugliche Theil der Lunge," sagt Dr. Smith, .muß acht oder zehn Tage lang die Arbeit von zwei Lungenflügeln verrichten, damit das Blut in der richtiaen Verfassung erhalren bleibt, und mithin braucht ein solcher Kranker viel mehr reine Luft, als etn Gefunder." Reine Luft." erklärt er weiter, ist bei der Behandlung dieser Krankheit und überhaupt aller Leiben des Systems ein mächtigerer Verbündeter der Heilung, als jedes Mittel, das uns die alte und die neue Wis senschaft bittet." CTa es aber vielen Tbcilen unserer
Großstädte und großstädtischen Wohnun gen an rclner lut gebricht, ja sogar da und dort mit der Vergrößerung des GeschäftslebenS dieselbe bedeutend weniger, lllS in fniberer Zeit,zu sindcn ist, so begreift sieb die moderne Gefährlichkeit dieser Krankbeir sehr wohl. Sin Lhescandälchen in Canada. Vei unseren Nachbarn im Norden vtxt steht man es ebenso gut, wie bei unS, in der feinen Gesellschaft daS Cheleben durch Abwechslung interessanter zu machen. Lebte da iu La Chute, Oniario, ein junger, ebenso reicher wie prominenter" Mann Namens Lcan Barron, der vor nicht langer $zit einen allerliebsten Backsifch knapp 17 Jahre alt kennen lernte. Das Mädel jenen und sich in sie verlieben, nv.r eins für Jung Barron ; kurz entschlossen beirathcte er seine flamme aus der Schule weg und führte sie in fein Hans. Das g 'chah vor drei Monaten, und zur selben Zeit zog dem Barron'fchkn Hause gegenüber ein junger Arzt ein Dr. WmChrislie, der mit Barron sehr befreundet war. Natürlich wulde der junge Doktor alsbald häusiger Gast und schließlich Hausfreund bei dem jungen Ehepaar und half der kleinen Frau, deren Gatte mit Verwaltung seiner Güter stark in Anspruch genommen war. die Langeweile zu vertreiben. Die Freundschaft wurde jedoch bald so dick, daß die Nachbarschaft ansing, allerHand zu munkeln, und als Einiges davon der jungen Freu zu Ohren kam, ent deckte sie. daß ihr Herz in der That nicht ihrem Manne, sondern dem Freunde gekörte. Dieser war ganz derselben Ansicht,und daS Resultat war, daß sie Beide eines schonen TageS verschwunden waren. Der ob der Untreue seiner heißgeliebten Frau tief gekränkte Gatte setzte in Gemeinschaft mit dem Vater des Durchbrenners, dem ältesten, allgemein beliebten Arzt von La Chute, die dortige Po lizei von dem Vorfall in Kenntniß, und nach langem Suchen wurde das Pärchen in Pittsbnrg aufgestöbert, wo es eine möblirke Wohnung bezogen hatte und als Mann und Frau ein vergnügliches Du sein führte. Die Polizeibeamten O'Mara und McAlcese redeten nun der leichtsinnigen Frau in's Gewissen, wurden jedoch ansangs einfach ausgelacht ; als sie ihr aber vorstellten, wie schwer sie sich an ihrem Mann versündigt, ging sie wie sie wenigstens sagte in sich und sah ihr Unrecht ein. Die Verwandten in La Ehute wurden bcnachrichllgt, und dem, braven, alten Herrn Christie gelang es, seinen Sohn, der sich inzwischen 'lange genug amüsirt hat. gleichfalls zur (5inkehr zu bewegen. Er ließ sich dazu bringen, seine Gefährtin zu verlassen und 'nach Chicago zu gehen, wo einer seiner Brüder. ebenfalls Arzt, eine ausgedehnte Praxis befitzt, und trennte sich nach ruh rendem Abschied von seiner Flamme, nachdem Herr O'Mara bis dahin als Tugendwächter fungirt hatte. Die slat, terhafte junge Dame - soll bis zum evenellen Zustandekommen einer Versöhnung mit ihrem Gatten in Pittsbnrg bleiben, doch scheint es damit noch gute Wege zu Kaben. Denn die Schwiegermaina, Frau Barron soll erklärt haben, daß die Schwicgertochte ihre Schwelle nicht wieder überschreiten dürfe, und der betrogenc Gatte dürfte auch nicht gerade sehr bereitwillig sein, einen solchen immerhin riskanten Schritt zu thun; aller Wahrscheinlichkiit nach wird vielmehr ein Scheidungsproceß das Schlußcapitel des Nomans bilden, der der Gesellschaft" von La Chute natürlich unendlich viel Stoff zum Klatsch bietet. Ein schlimmes Debüt". Die amerikanischen Einmanderungözesetze betreffs Nichtzulassung von körperlich oder geistig hilflosen Personen u. s. w. finden, jetzt vielleicht gegenüber einem deutschen Schauspieler Anwendung. Mit dem Dampfer Fulda" landete kürzlich Albert Morgenroth nebst Frau und ließ sich in Newark, N. I., nieder. Morgenroth war Schauspieler an dem Leipziger Stadttheater, wofür einige Theaterzettel, welche die Frau besitzt, den Beweis liefern. Bor etwa einem Jahr jedoch fand Morgenroth in einer Privatanstalt für Geisteskranke Aufnahme, da er Symptome von Wahnsinn zeigte. Nach Verlauf von sechs Monaten verließ er das Institut vollständig geheilt, durfte aber die Bühne nicht wieder betreten, wenn er sich nicht einem vielleicht unheilbaren Nückfall aussetzen wollte. So beschloß er denn, mit seiner Frau nach Amerika auszuwandern und bei einem in New Z)ork wohnenden Freunde die Stellung zu nehmen, welche ihm jener angeboten hatte. Hier angekommen, änderte er jedoch feinen Plan und ließ sich als Privatmann in Newark nieder, da ihm die zur Versügung stehenden Geldmittel ein solches Leben einstweilen gestatteten. Alles ging nach Wunsch, bis Morgenroth plötzlich in sein altes Leiden verfiel. In seinem Zimmer auf- und abgehend, recitirte er seine früheren Nollen, machte die widersinnigsten Anordnungen und glaubte sich schließlich von Einbrechern und Näubern bedroht. Mit einem Hammer schlug er gegen die Innen- und Außenwände des Hauses, da er seine Feinde in denselben verborgen wähnte. Da die ökachbarn für das Leben der armen Frau fürchteten, so veranlaßten sie die Verhastung des Unglücklichen, welcher nun in einer Zelle des Hauptquartiers seine in Leipzig ges spielten Nollen declamirte. Polizeichef Hopper will den Versuch machen, Moraenrotb nach Deutschland zurückzuschicken.
Wenn es ncimllcy oec inwanderungseommission gelingt, nachzuweisen, daß Jener bei seiner Landung bereits geisteskrank war, so kann sie die Dampfschiff-fahrts-Gescllschaft zwingen, Morgenroth auf ihre Kosten zurückzubefördern. Der Kranke wurde einstweilen auf WardS Island, N. Z)., untergebracht. Einkommen von Stratzenmusikern.
Wieviel können Leierkasten-Leute verbieten, und wie verwenden sie es? Diese Frage ist schon öfter erhoben worden. Von vielen einzelnen Fällen weiß man auch schon, daß sich in denselben dieses Handwerk" ausgezeichnet' rentirt hat. izin Bostoner englisches Blatt macht jetzt einige interessante allgemeine Angaben über diesen Gegenstand, welche auch auf andere Städte mehr oder weniger zutreffen dürften. Ein Drehorgler in unserer Stadt, sagt daS Blatt, verdient gewöhnlich $4 den Tag, d. h. mehr als ein Maurer, ein Aimmcrmann, ein Polizist oder ein Verkäufer in einem Laden ersten Ranges.' tzr spielt meist in 200 Häusergeoicrten täglich, und wenn er nicht aus jedem der selben mindestens 2 Cents mitnimmt, müßte eö sehr wunderbar zugehen. Von manchen Straßenmusikanten und -Musikantinnen wird aber, noch viel mehr erzielt. Wir wissen, daß gewisse in malerische Kostürre gekleidete Mädels, welche in männlicher Begleitung Harfe, Violine u. s. w. auf der Straße spielen und dazu singen, 10 bis H20 den Taa einnehmen. Sie arbeiten" gewöhnlich nur sechs Stunden den Tag. Kein altes Weib, daS mit einem Leier kästen und einem Bettelplacat auf der Straße sitzt, verdient selbst in schlechten Zeiten weniger, als ein durchschnittlicher Arbeiter. Den größten Theil ihrer Einnahmen legen diese Leute fein säuberlich zurück. Manche Leiermanner indeß ergeben sich nächtlichen Schwelg und Spielgelagen. Gegen viele dieser Leute ist das Mit? leid jedenfalls weniger angebracht, als gegen die große Anzahl jener BedürftiJen, die sich nicht zur Schau stellen. Vom Jnlande. Die Stadt Louisville wird, nach den Vorgangen der letzten fünf Wochen zu schließen, betreffs der Zahl der Scheidungen, der Heirathen und der Selbstmorde bald mit Ch i ca go u.n die Palme ringen können. Unter e i g e n t h ü m l i ch e n U mstanden in ein IZjährigeS Töchtcrchen des James Stoops von Moon Tomnship, Pa., gestorben. Das Mädchen hatte am )!achmittag Kastanien gegessen, und als es sich zn Bette legte, nahm sie einige Kastanien mit sich. Kur; nach Mitternaäit erwachte das Kind und klagte über heftige Scb'ncrzen in der Gegend ihrcS Herzens. Da die Schmerzen immer stärker wurden, ließ mn einen Arzt rufen, aber vor dessen Ankunft war das Mädckje.i todt. Als unmittelbare Ursache ibreö Todt's wird von den Aerzten Herzschlag bezeichnet. Nach Franklin, Pa. , kam dieser Tage ein Bänerlein, um einen Nechtsanwalt in einer kuriosen Angelegen zeit um Rath zu fragen. Der biedere Landbewohner, .der offenbar das Pulver nicht erfunden hat, erzählte nämlich, er sei von einigen Nachbarn behert worden, und dieselben hätten ihm. durch Zauberei für mehrere Tage seine Körperkraft entzogen, sodah er ganz schwach war und nicht arbeiten konnte. ' Nun beabsichtigt das bekerte Bäuerlein allen Ernstes, seine heimtückischen Nachbarn auf Schadencrsatz zu verklagen, und der Unglückliche Nechtöanwalt soll den Proceß überNkKmcn. Miteinemmilden Eichhörnchen machte ein betagter, Herr Namens I. Taylor in Santa Anna,' Ter., recht ungemüthliche Erfahrungen. Während Taylor unweit seiner ' Wohnung' dasaß und eine Zeitnncz las, siel das Thier von einem Hansdach auf ihn herab, und biß ihn sofort mehrmals, heftig. ' Taylor wars das Eichhörnchen auf den Boden, aber es sprang wieder auf ihn und verletzte ihn noch ärger, als zuvor. Er wurde in beide Ohren und in . den. Hals gebissen und steht seht unter, arztlicher Behandlung. .Man besürchtet nun auch noch, daß das Eichhörnchen' die Was s e r s ch e u gehabt habe, also toll gewesen sei. Da bliebe eben nichts übrige a5s den Gebissenen zu Herrn Pastcur zu schicken! So viele Warnungen auch schon vor der' grausamen 'Behandlung auf Marylander Austerschissen erschienen sind, lassen sich doch' immer wieder viele junge Leute, welche den Dienst gar nicht aushalten können, für denselben anwerben. Ein Baltimore? deutscher Fabrikant, der kürzlich von New tyoxl' zurück-; kehrte und eine Zeit ' lang im Nau'chwagen fuhr, sah zehn solche Unglückliche, darunter einige Muttersöhnchen deS'zartesten Schlags, unter Obhut eines bekannten Maklers. Dieselben .wurden f cr ri cr r.' ! , ' I nacy tyrcr Anrunsl in alllmore von e; nem Matroenvermlether vom. Bahnhof abgeholt. In" mehreren New' Dörker Blättern waren .diefer Tage, wieder Anzeigen enthilten. in denen unter' den verlockendsten Bedingungen 300 solche Ar beiter nach Baltimore 'vcrlang.t werden. Das 'Loos dieser Leute ist ein entsetzliches! Welches schreckliche Ende Leute wie Otto Mayer, Neprasch und Andere in diesem Dienst genommen haben, sollt' noch in frischer Erinnerung sein. Dies erTage sollte der mehrerwähnte Lustschis's-Erfinder Peter Camp: bell die erste Fahrt mit seinem, angeblich lenk barenLustschifsvornehmen, resp, vornehmen lassen. DaS Schiff sollte von Eoncu Island aus über New Jerseu und New Bork hin fahren. Im letzten Augenblick jedoch sprach der Luftschiffe? Allen, welchem die Ausführung des Er: p'eriments oblag, daS Wetter s zu dieser Zeit des JahreS einer solchen Probefahrt nicht günstig. So wurde denn trotz des Protestes des Erfinders und des Finanzmannes der Unternehmung, John Burrel, die Probefahrt auf nächsten Sommer vertagt. Das Luftschiff ist 36 Fuß lang, 7 Fuß breit und' 9. Fuß hoch, und der Ballon, welcber daS Schiff trägt,, ist 42 Fuß lang und hat einen' Umfang von 24 Fuß. Das Schiff ist mit Flügeln. Segeln. Windrädern und Steuerazara
ten ausgerüstet. Der Erfinder ma?l): stcy anheischig, mit seinem Luftschiff längere Distanzen, wie z. V. von New Z)ork nach Philadelphia, hin und her zurückzu, legen. Der Ballon, der 1L00 Kubikfuß Gas faßt, kostet 5900, daS Luftschiff weitere 800. vorläufig bleibt der Val lon mit Allem, was dazu gehört, in dem für ibn errichteten Schuppen aus Conez Island. In arge Verlegenheit ist kürzlich in Newark. N. I.. ein Mädchen
durch ihre Touinüre gekommen. Stolz ! schritt das Dämchen durch eine der Haupt-1 straßen; ihr hinterer Mensch hatte fast das Aussehen eines Kamelshöckers. Ein Herr folgte ihren Spuren", jedoch nicht erröthend", sondern, aus vollem'Halse lachend. Und was war's, das seine Hei, terkcit so . erregte? Besagter künstliche, Höcker, welche?; mit Sägemehl gefüllt war, müßte einen Riß bekommen haben, denn wie der Sand einer Sanduhr ; aus einem Glas in daS andere, so rie, j selte aus ihm sein Inhalt hervor, den Weg deS Mädchens bezeichnend. Doch nicht genug damit. Plötzlich verschwand auch der Höcker, um gleich daraus als , 1 t r a . r c I lunnvou saoriclrre 4,ournure aus oem Trottoir zu erscheinen. . In demselben Augenblicke verschwand daS junge Mädchen hinter einer Ha'uSthüre.' Da schellte es an dieser, und alö geöffnet wurde, stand jener Herr dort, einen Gegenstand in der Hand haltend. HSDlit züchtigen, verschämten Wangen sah er die Jungfrau vor sich steh'n- und überreichte ihr mit verbindlichstem Lächeln das verlorene VerschSuerungsstück". Ein Aufschrei des Mädchens, und dann flog die Thüre heftig in das Schloß. Der ehr, liche Finder" aber schritt lachend seines Weges. 'Sehr .,we stliche Zustände herrschen noch immer .hinsichtlich der Eigenthumssicherheit in Pittsburg. Fast tagtäglich, resp, allnächtlich, werden dort an einsamen Orten oder auf gewissen Brücken trotz der erhöhten Wachsamkeit der Polizei die Leute von Banditen überfallen und beraubt. , In der letzteren Zeit scheint daS Banditenwesen dort ganz besonders in Blüthe'zu' stehen, und die Polizei ' ist diesem Gesindel gegenüber vollständig ohnmächtig;- ja, es kommt häufig vor, daß jene-Äurschen ganz ungestört ihr Unwesen treiben können. Der jüngste Straßenraub war einer der verwegensten, die " jemals stattgefunden. Das Opfer war eine an der Perrysoille Road wohnhafte Frau. Dieselbe war in die Stadt gefahren, um Einkäufe zu machen und hatte sich, als es dunkel wurde, ganz allein auf den Heimweg begeben. Als sie noch gar nicht weit gekommen war wurde ihr Pferd plötzlich zum Stehen gebracht, und im'nächsten Momente sprang ein .Strolch zu seineul Opfer in das Bugga" und begann die Taschen der fast zu Tode erschrockenen Frau zu durchsuchen. Nachdem er die goldene Uhr der Frau abgenommen, verlangte' er von derselben ihr Geld. Al3 die Frau erklärte, daß sie kein Geld besitze, wurde sie von drm Banditen bei der Kehle gefaßt und fast erwürgt. Die Frau wehrte sich, so gut es ging, und schrie aus Leibeskräften um Hilfe. Der Näuöer verließ, als. er einen Wagen herankommen sah, eiligst das Buggy" und ergriff die Flucht. Die Polizei hat, wie gewöhnlich, keine Spur von dieseu? Ninaldo. Ueber eine durch Nattengijt getrübte Hochzeitsseier wird aus Minncapolis gemeldet: Auf den sögenannten böhmischen FlatS" fand diefer Tage eine Hochzeit statt, und Tags darauf verbreitete sich das Gerücht, daß eine allgemeine Vergiftung durch Nattenzift slattgefunden hätte. Die Sache hat ihre Bestätigung gesunden, und es muß als ein Glücksfall betrachtet werden, daß Niemand in Lebensgefahr gekommen ist,' obgleich Viele furchtbare Schmerzen auszustehen hatten. Es fällt Verdacht auf mehrere Personen, und es wird sich ja nun zeigen, ob unsere Detectivs fähig sind, das Verbrechen zu entdecken. Ein besonderer Verdacht fällt auf ein belcidigteS Mädchen und einen abgewiefeneu Liebhaber. Dom Auslande. D i e Zei t d e r Z o l l k u r i o f scheint in Deutschland im Allgemeinen vorüber, zu sein, nur von Aeit zu Zeit' hört man noch von einem Vorfall, der ;u feney. zu rechnen wäre; in Oesterreich sind sie aber gegenwärtig an der Tagesordnnng.. Dort werden gebundene Aücher , für zollpflichtig 'erklärt, Bilderbücher ohne Tett werden alS'Sprelwaaren aus .Luruspapier mit 30 Gulden Zoll. Vilderbücheraüs Baumwoll- oder Leinenstoff aber als feinere Kurzwaaren mit 50 Gulden Zoll pro 100 Kilögr. belegt. Diese Anordnungen hat das HandelsMinisterium . getroffen ; man ' kann sich vorstellen, ' mit welchem Scharfsinn die nach Oesterreich gelangenden Bücherballen durchmustert werden und wie die Zollbeamten.sich in geistreicher AuSlegnnq des Zolltarifs zu überbieten krachn::.' Nein" lich traf in Wien eine Sendung von Prospekten für ein EonversätionS-Lerikon int Gesammtgewichte von etwa S000 Kg. ein ; sie sollten in'Oesterreich theils Zeitungen beigelegt, theils unentgeltlich vertheilt werden. ' DaS Wiener Zollamt erklärte die Prospekte für feine Eartonnagen und deshalb für zollpflichtig mit 30 Gülden pro 100 Kg. also mit ungefähr900 Gulden für die ganze Sendung, und verlangt außerdem noch O00' Gulden als Buße dafür, daß die Abfen'er- nicht auf den Gedanken verfallen' waren ihre Prospekt? könnten' feinere Cartonnagen sein. Prospekte, auf welchen hinter den Worten: '.Zu beziehen durch" ein leerer Raum zum Einstempeln der Firma der Buchhandlung, die sie vertheilte, gelassen war, wurden als pfeine Papierwaare zum Beschreiben", gebundeneBücher, in denen vorn ein 'leereS Blatt zmn Einsetzen einer; Widmung enthalt.'n war,' als feine Cartonnage erkannt und demgemäß die Bücher natürlich nach ihrem .'vollen Gewichte ver:ollt. Andere Bücher wurden für zollpflichtig erklärt weil sie in'einer werthlosen Mappe lagen, ja, ein Wiener Verlagsbuchhandler mußte die Werke sei nes eigenen Verlages, welche aus Leipzig als nicht verkauft zurückkamen,' mit einem Zolle einlösen.' Werden Zoll und Strafe nicht sofort und unter Veracht aus jede Berufung entrichtet, so werden die Bü cher einbehaltea. ' ' 'SS
Beim Landgerich t zi; Ha, gen fand vor einigen Tagen eine Ver Handlung statt, welche zeigt, wie eS.mit der Fürsorge für die Arbeiter in Fabriken manchmal gehalten wird, wenn die Unternehmer nicht gezwungen werden, Maßregeln zum Schutze zn ergreifen. In einer Fabrik zu Schwelm, in welcher etwa 21 Arbeiter beschäftigt sind, .nutzten die Nirmen. wenn sie sich, was hal?stz vorkam, gelockert l.atten, während des Betriebes, also während die Maschine lief, reparirt und auf die Jc'iclnettscheibe aufgelegt werden. Es ist ganz allzemein bekannt, da diese Arbeit eine UN gemein gefährliche ist und einen sehr erheblichen Theil derUnglücksfalle, welche sich jährlich in Fabriken ereignen, verschuldet. lFewödnlich wird behanplet, das; der verunglückte Arbeiter wider die bestehende Vorschrift eine Nicmenrcxaratur vorgenommen' habe, ohne das Jnrnhesetzen der, Maschine zu verlangen der abzuwarten. Es gibt allenthalben waghalsige oder durch die stete Nähe der Gesahr'gegen diese' gleichgiltlg gewordene Arbeiter, und solche mögen auch häufig Riemenreparaturen vornehmen,' wenn die Maschine noch im Gange ist. Die Arbeiter .in jener schwclmer Fabrik haben aber, wie zeugeneidlich dargcthan wurde, ihren Arbeitgebern mehrfach Vorstellungen gemacht und sie gebeten, die Majchinen während der Reparaturen stillstehen zu lassen, aber die Antwort erhalten, daß lolchcr geringfügigen Reparaturen wegen die Maschinen nicht aussetzen können; die Besitzer der Fabrik haben sogar zugesehen, wenn die Arbeiter die Riemen wieder befestigten ! Als gegen Ende vo rigen Jahres wieder einmal ein Arbeiter eine Reparatur ausführen mußte und, da er allein nicht fertig wurde, einen anderen Arbeiter zur Hilfeleistung herbeizog, wurde letzterer vom Riemen erfaßt und war in wenigen Augenblicken eine Leiche. Der erstere Arbeiter wurde darauf wegen fahrlässiger Tödtung angeklagt, vom Landgerichte in Hagen aber freigesprochen, nachdem der Sachoerhalt, wie oben angegeben, dargcthan war. Wenn .Jemand eine Bestrafung wegen fahrlässiger Tödtung verdient hatte, so waren eS zweifellos die Besitzer der Fabrik ; sie ge len aber leider straflos aus. Dieselben haben ihre Frivolität so weit getrieben, daß sie sogar nach jenem Unfälle ihre bis' herige PrariS beibehielten und diese erst aufgaben, als sie von der Acrufsgenos senschaft dazu gezwungen wurden. Durch die B er'liner Blät. ter lief jüngst folgende Meldung: Das jetzige Honneur der Schildwachen vor Offizieren wird nach Einführung des neuen Reglements nicht mehr erwiefen werden, da der Griff Anfassen" völlig in Wegfall kommt. Die Posten stehen fortan vor Osnzieren vom Hauptmann abwärts mit Gewehr über" still, wäh. rend sie vor Stabsoffizieren nach mit vor xräfentiren. An den Wachen selbst wird ebenfalls mit Gewehr über" rangirt und dies Honueur" auch gcschlosic nen, unter Führung von Offizieren vorbeimarschireuden Abtheilungen erwiesen werden. Im Uebrigen bleiben die militäuschen Ehrenbezeugungen unverändert." Wie der Magd. Ztg." hierzu von unterrichteter Seite mitgetheilt wird, sind sämmtliche Ausführungen durchaus unzutreffend. Das Princip des neuen Reglements: Herbeiführung größerer Einfachheit kommt auch beiden EhrendeZeugungen zur Geltung. In Zrkunfj wird dem jüngsten Lieutenant dasselbe Honneur" vom Wachtposten erwiesen werden, mit bem Kaiser selbst, nämlich s wird präsentirt. Damit fällt für den Posten auch die anerkannte Schwierig, keit weg, die so Manchem zu Arrest ver.,halfen hat, daß er Stabsossizier von Hauvtleuten ?c., wenn sie den Mantel anhaben, uoch unterscheiden soll, obwohl kein Merkmal dazu vorhanden ist. Daß die Wache nicht mit Gewehr über" ran: girt wird, bedarf wohl kaum einer Widerlegung. DaS neue Reglement bringt es übrigens mit sich, das) in Zukunft beim Ausführen der Posten in den Stra szen nicht mehr die fortwährenden, ziem: lich störenden Kommandos: Faßt das Gewehr an" ertönen werden. Nm Nicht' Euch!" oder Augen links', wird kommandirt und der Trupv marschirt mit Gewehr über" weiter. Beim GardckorpS treten diese Neuerungen in den nächsten Tagen in Kraft, denn dtt AuSsührungsbefehle sind bereits gegeben worden. AuS dem gelobtenLandr Mecklenburg wird über eine besondert Art von Sonntagsjagerei berichtet, welchc leohast an. die Schildbürgerstückchen erinnert, die den Einwohnern von Teterow (dem mecklenburgischen Schild) zu geschi ieben werden. In Parchim, der Geburtsstadl Moltkes, besteht nämlich seit Mitte deS 14. Jahrhunderts eine sogenannte Dreißiger-Gilde", welche zur Zeit, als der schwarze Tod" im Lande raste, als Vegeäbnißoerein in'S Leben 'gerufen ward, sich jedoch im Laufe ler ahre allerlei Vorrechte und Gerechtsame vor den übrigen Parchimischen Eingesessenen, so da nicht zur Dreißiger:Gilde" gehören, zu wahren wußte. Hierzu gehört auch am Tage deS alljährlichen Iah resfestes die freie Ausübung der Jagi und Fischerei auf der städtischen Feldmark. Um die Jagd ergiebiger zu machen, haben jedoch die jüngeren Mitglie: der der Gilde zuvor einige ' lebend gesangene Hafen an den Ort der That ge: schasst. Die aus den Behältern losge: lassenen unschuldigen Vertreter des Lampegeschlechts müssen dann vor den Flinten der Sonntags-Gilde-JSger" ihr jnngeS Leben aushauchen, denn jeder Fehlschuß wird mit 1.50 Mark gepönt! Doch .damit nicht genug: auch zahmeS Geflügel, das auS der Gildekasse ange: kauft wird, hat die Stelle anderen Wildprets zu ersetzen und wird von den jagd: lustigen Begräbnißgildleuten mit dem Schießgewehr erlegt. Eine wohlbesetztt Tafelrunde vereinigt die kühnen Jäger" nach des Tages Last und 'Mühen und lätzt sie im schäumenden Nektar Muth, zu weiteren Thaten" schöpfen! So, mit die Weser-Ztg." konstatirt, noch geschehen im Jahre des Heils 1888 am 5. Oktober.
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