Indiana Tribüne, Volume 12, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1888 — Page 1

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Gditorielles.

Loid Sackville West tod jetzt auch, was amerikanisch" ist. Nun ist die Schmutzcampazne da. Beide Parteien beschuldigen sich gegensei tiz der korrupten Anwendung von Gel dein, der Bestechung, deö Imports von Stimmgeber u. s. w. Nun, daS ist eben amerikanisch- ! Qi heißt, daß ein englisches Synd' kat zwei grrße New Aorker Brauereien, nämlich die von Clausen & Sohn und die von Flannigan, May & Co. gekauft habe, und noch weitere Brauereien in Philadel phia, St. LouiS, Milvaukee u. f. w. zu kaufen beabsichtige, um die Brauereien zu monopolisiren. Die Sache erregt Aussehen, aber wir finden nichts Merkwürdiges dabei. CS paßt ganz in unsere Zeit. Daß trotz hohen Schutzzolles, trotz höherer Geschäftsunkosten als im Ausland, amerikanische Fabrikanten immer noch mit Europa in Europa konkurriren können, ist wohl ein unwiderleglicher Beweis für die amerikanische Kunst, die Arbeitskraft der Menschen bis auf'ö Aeußerste auSzubeu ten. Ein eklatantes Beispiel dieser Art si.iden wir in der Eine. Ztz." auS jener Stadt angeführt. Die dortige Firma Graf, MoSbach & Co. hat mit der spanischen Negierung ci nen Contrakt zur Lieferung von 5000 Pferdeausrüstunzen, als Sattel, Trense u. s. w. abgeschlossen Bedingung im Contrakte ist, daß nur Handarbeit, keine MaschinewArbeit geliefert werden darf. Die feineren Ledersorten (Kalbsleder) müssen aus cem Auslande (Deutschland) bezogen werden, weil kein so gutes Kalb leder hier hergestellt werden kann. Da mit die Arbeiten den Vorschriften gemäß hergestellt werden, mußte die Firma Graf, Mosbach & Co. fünf Arbeiter aus Spa nien kommen lassen, welcke .beute nocb im " ... - . Geschäfte sind Und fii NUk dUkö AttckeN ' Uno eicynungen mit den gnmenmdavern . 7 ... 7 UND ArvettttN VerUanolgeN können. Was Zeitverlust u. s. w. in Fülle mit sich bringt. Trotz dieser ungünstigen Chancen der Firma gegen ihre europaischen College hat sie den Lieferungskontrakt erhalten. weil sie billiger war, als sämmtliche Eu ropäer. Was ermöglicht es ibr, billiger zusein? Die Arbeit muß mit der Hand hergestellt werden, es fällt also die so oft herangezogene beffere" Maschine hinweg. Ein Theil des Materials muß importirt werden, und !o3et also nicht bloß den re gulären Preis, sondern auch die Versandt spesen u.s.w. Kostspielige fremde Arbeiter müßen eigens aus Spanien impor tirt Werden. ES arbeiten nicht tausend Arbeiter in dem Geschäft, so daß man sagen könnte, es ist die Großindustrie", sondern nur 45 Mann. Die Arbeitszeit betragt hier 10 Stunden, in Spanien, rankrelcy und Bemjq land li und 12 Stunden. Der hiesige Fabrikant bcan spruchtder geringeren Kaufkraft deS Geldes wegen eine höhere Prositrate als fein College in Europa. Die fertige Waare muß dorthin versandt und alle etwaigen Schäden müssen ersetzt werden. to4U no cinc Transportversicherung lhig gemacht wird. Und doch kann die Firma mit Europa konkurriren ! Die Eine. Zeitung", welche alle jene Momente vorbnngt, beantwortet nun die Frage : Woher kommt eS, daß die Firma trotz alledem mit, Europa koakur riren kann?' mit den Woiten; Die amerikanische Arbeit ist die billigste der Welt, weil sie die intelligenteste ist, und infolge dessen die leistungsfähigste. DaS St. Louis Tagblati" bemerkt dazu : So allgemein gehalten dürfte die Er kläruna wohl nicht zutreffend sein: wir meinen vielmehr : Daß amerikanische Fa . . brisanten mit europäischen trotz böberer i . . I QlHUn ii fn-,:firrirn im &tnnh? finV I vy fl .. .. ai kommt daher, weil der amerikanisch I Sf t 4 . ...oTa.A .r, lalTlam mit ti sp I iivviict uuyiuiy mtv uup, utv i ver europäijcve , man verlang! von rym n größeres roeuequanium ais rn uu I aBi ( a OlJi L TZ ( 4 v. ... f W C. C Wt4 I .ir.-- ci r a .li rz.. ropa, ohne Rücksicht darauf, daß ihn dies 10 Jahre früher siech oder invalide macht und in'S Grab bringt." Die Ansicht deS Tageblatt' ist zutref fend. Sie erinnert uns an.eine kleine be zeichnende Anekbote: Der Schauspieler Dörmg saß mit einem Freunde in der Weinkneipe. . Gegenüber wurde ein Neu bau aufgeführt. Einer der Arbeiter zog seine Schnupftabake ose heraus. Döring, der die beobachtete, sagte zu seinem

Freunde : Ich wette, -.ich trinke eine Flasche Champagner auS, ehe der Mann wieder zu arbeiten ansängt Die Wett wurde angeuct, und richtig ehe der Maurer bid5ch::g cn lies eeÜovst, dieselbe geöffaer, sie lern? Kamerdrn reicht, mit Behagen selb eint Prise ;qt nommen und die Dose wieder zugeklappt hatte, war. die Flasche längst auSgetrun ken. .-. Man wird zugeben, daß diese Art des

Schnupfens bei der Arbeit ganz und gar unamerikanisch ist. . . .. DraywaOriOtM. ' WttterauSlichtkv. Washington,!. November. Leich tee Rege. Freilag kühleres Wetttr. : 2ie Brief Affaire. NewVork. 31. Okt. Eine Londo ner Dkptsche an bin .tralb" berichtet, daß dort über das Versahren dt Plüst. denien npr eine Et mm,, sowohl in den Club, wie in der Presse herrsche. Man beztichnlt da Versa!:?.' des Pkästdenten als brutal und gegen iebcn diploma tischen Brauch. Der Prüstdeot. meint man. häite abvarten sollen, aö die englische Regierung thun würde. Man sei übrigen in Europa mohl im Stande, zwischen dem Verfahren de Prästdenten Eleveland und dem de Kandidaten öltveland zu unterscheiden. Der .Stanoard' sag', Präsident Cle land habe die Ehre AmirikaS seinen WahlauSstchten geopfeit Tie .Time' nennt daS Verfahren de Präsidenten lächerlich und absurd. In gleicher ÄZeise spricht sich die ganze Pr sie England au. Ein Dynamitprozeßoeniger. Chicago. 31. Okt. Die vier angeblichen Vttschw0r,r KZlebng. Thompson, Nicholson und Magee, tie anaiklagt ma ren. auf daS Gkltilt der Vttkkd'schkN Straßenbahn Dynamitbomben gelegt zu haben, wurden heute von R'cht r Ham burger freigesprochen. Bekanntlich hatte der Poliz'ikapi'än' Schack ausgesagt, Proben, die er mit den sogenannten Dynamilbomben . angifteUt, Hütten blmiesen, daß eine solche Bombe hivreiche, um einen Strakenbahnmzgen in tome zu zertrümmern. Der RtS ter jedoch war der Meinung, daß da BeweiSmaterial die Fisthaltung der Leute nidt recht fettige. Wahlunruhe n. New ?)ork. 31. O't An der Ecke der 6. Aoenue und 26. St aße stieß bute Abend eine republikanische Prozession mit einer demokratischen zusammen und sofort kam e zu einer eroßen Rauferei. genstee wurden eingeworfen und mehrere Menschen wurden verlebt. Mehrere Schüsse wurden abgefeuert und mehrere Personen durch Mesierstiche Beriefet. Die ttaufliute in .der .Straße mußten ihre Lokalitäten mit dem Revolver in der Hand fchühen. Der Erdboden giebt nach. WilkeS darre, Pa.. 30. O'taber. Bei Plymouth brach unter Henry Fox' Hause der Erdboden zehn bi zeölf Fuß ein. Vte Bemolzner wurden au ihren Betten geschleudert und unter den Ruinen öe Hause begraben. Glücklicherweise wurde Niemand ernstlich verletzt. Unter der ganzen Gegend liegt ein aufgegebe ne Kohlenbergwerk, und schon feit lün g.rer Zeit ließ sich ein unterirdisch, Krachen vernehmen. Da noch weitere Einfenkungen zu ekvarten sind, räumen die übrigen Bewohner ihre Häuser. Da gelbe Fieder. Washington. 31. Oktober. Ter Generalarzt hat heute die Meldung er halten, daß der Militärarzt Guitera in Baldmin. Fla., jede Hau und jeden Bewohner untersucht, aber keine Spur vom gelben Fieber gefunden habe. New York, 31. Okt. Au Fernan. dina. Fla , wird gemeldet, daß heute dort 14 neue Gelbfiebersälle. aber keine Tode fälle vorgekommen sind. Jockso nvil l e. Fla.. 31. Okisber. Hier sind während der heute Abend ab gelaufenen 24 Stunden 32 Personen am gelben Fieber erkrank'; gestorben ist nur eine Person. Au Gaineßville werden heute 3 neue Fälle, aber kein Todesfall gemeldet. Ein Gleiche rd au San ford gemeldet. Ein Telegramm au Enterprise meldet: .Fünf neue Fälle; keine GtfundhtitSbe dötde, keine Apotheke, kein Telegraphist, keine Post und blos vier Aerzte. Lebens mitte!. Geld und Heu nöthig; Vorräthe nur noch filr drei Tage vorhanden. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich ' au Negern und muß ernährt werden ttriegfchiff nach Hayti W a f h i n g t o n, 31. Okt. - Die Bo stoner Rheder, deren Dampfer kürzlich

wegen .Duechdrech-ng der Hafensperre in Cr C.arc, Höhti. don der dortigen Regkr?2g beschlagnahmt wurde, haben sich um peilend an OtaatSsekretär Bayird gewavd. Dieser 'at den amerkanischen lJesandttJ ta Po.tauPrince angewie fevdei der Neswjng der Republik Hayti gegen dieOtfchlaähme zu protestiren. Geiler hat Bay) da Flcttendeporte. ment ersucht. ein uriegSschiff vach Hoytl zu schicken, um amerikanische Interessen, die geschädigt zu kin scheinen, zu wahren.

Da einzige Schiff, da zur Versüung steht, ist die BcZon dasselbe bestndlt sich aber irgendwo ln Mittel. Amerika und ist durch den Teleeraph nicht zu erreichen. S3.il hing ton. 30 Okt. Da eS zu lange dauern' würde, mit dem Bunde schiff .Boston ia Verbindung zu treten, so ist bestimmt wörde, daß der Keor sarge" nach'Hayl geschickt werden fov. Lefelere Schiff wird zwar ibt in Norsolk reparirt. soll aber in einigen Tagen skr ttgseln. i ' m m Oti Nabel. Die p t ctfbfchcn Wahlen. Berlin, 31 ? Okt. Gestirn fanoen in Preußen dir Wahlen statt; dieselden verliefen überall außerordentlich ruhig. Bon den Wahlbcrechtil.ten stimmten bloß fünfzehn bi breiig Prozent. Die So zialdemokraten euthieltm sich der Wahl vollständig. Diedeutschfreistnnige Partei siegte wieder in Berlin in neun Wahl kreisen mit beteächtlich vermehrten Mojo riläten. Die bi heute Abend neun Uhr eingelaufenen Wahlberichte zeigen nur wenig Aenderung in dcr Zusammensetzung de Landtages. Graf Douglas wurde' geschlagen. In Köln siegte die Centrum?partu. Die Parnell-Commlffion. L o n d o n. 31. Okt. Vor der Parnell Commifston winde hiule öpt.'O'Shta verhört. Er sate. dab er früher zur Nationalliga gedökte. und bis 1883 mit Parnell befreundet war. Er fei mit der HandschristParnell vollkommen bekannt. und sagte die Handschrist der von der .Time" veröffentlichten Fccstmile von Briefen ParnellS fei die de Letzt.ren. E wurde übrigens im Kreuzverhör gc zeigt, daß O'Shea sich mit Parnell voll ständig verfeindet und Letzleren Rache gcschmoren hatte. VSii7neSrieStev. Angekommen in : Glasgow: .State of Pennfysva nia-, .Eldiopi,- von New Vork. New York: .Etate of Netratta von Glasgow. Baltimore: .Peruvia- von Li verpool. Vom ÄnSlanV. ; . , V T f i A v. C l l i , . . ti g schon bestehende Webeschule, welche, abgesehen von einem Zuschuß von Tertil: Industriellen, aus städtischen Mitteln unterhalten wurde, soll, dem Hamr. Kur.- zufolge, mit Hilfe des Staats vergrößert werden. Der Staat will danach die Kosten der erstmaligen Ansstattung mit Unterrichtsmitteln überneh: men, während die Stadt das ersordcr? liche Gebäude und dessen bauliche Unter. Haltung übernimmt; die durch eigene Einnahme der Anstalt nicht gedeckten Ausgaben sollen Staat und Stadt je zur Hälfte tragen. . Nach dem Organisationsplan soll diese Schule Lehrlinge und Gesellen in den verschiedenen Zweiaen der Weberei, der Wirkerei und der Posamenticrarbeit unterrichten. Werk meister und Musterzeichner ausbilden. sowie junge Leme, die sich der Fabrik: tion und dem Manusakturwaurensach überhaupt widmen wollen, praktisch und theoretlich vorbereiten. , 'An P a r r s wurde in erner der letzten 9!ächte ein Mann abgefaßt, der unter einem aronen Korb voll Au stern, die er auS den Hallen herbrachte, gebückt einherging. Als man ihn aus dem Polizeiposten genauer untersuchte. fand man bei ihm einen vollständigen Bund von Dietrichen und em sehr inte ressantes Büchlein Cigarettenpapier. Dasselbe enthielt nämlich auf jedem Blättchen eine sorgfältige Zeichnung von einem chlujjel und je darunter geichrleden die Bezeichnung einer Straße und einer Hausnummer. Die Polizei glaubt. das Haupt einer Verbrecherbande erwischt zu haben. Aus der P rari s eine? Berliner ArrteS theilt das .Berliner Taablatl" zur Warnung folgenden Fall mit: Die Karbolsäure, welche zu den verbreitetsten antlieptnchen d. h. saul-nißv-rhindernden Mitteln gehört und als solches nicht nur in der arztlichen Praxis, sondern selbst in der bescheidensten Hausapotheke von unschätzbarem Werthe ist, kann in der Hand von Unkündigen ihre wohlthätige Wirkung leicht in das Gegentheil kehren und zu den schädlichsten Folaezuständen Veranlassang geben. . Unserer Besprechung liegt ein Fall zu Grunde, der sich m der Braris eines Berliner ArUes ereianete. Ein Knabe batte ' sich eine 'Queüchwuxve

Deutsche republikanische Versammlung. Donnerstag, den.1. November, Abend S Uhr.-kird der Achtbare V. IToolco von Cbicaxo in der NSnne? chorhalle, die politischea Tag'efragko, Sch 'tzzoll und Frei Handel betreffend, d sprechen, wzzu alle Deutsehen (Herren und Dames) sreuublichtt einze lade sind. Das Comite.

tZoors. orrmunn, 9!., Loichen-Beftstter, Office: No. 26 Süd Delaware Straß. Ztölle. 120, 122, 124, 126, 123 OS Pearljir. Telephon ttlR. .Offen Tag und Rächt. ThomaS Mark, y, August Weber, Peter Zeicn. ' yyä Mi Foundry Company, ' Lüdseite tsenzteßerei) Fabrikanten aller Arten Eisenguß -Waaren Volle Aufmelksamkeit wird . auch kleineren Aufträgen und Bestellungen zugewandt. Freise niedrig. Telephon 158. rriefkaftennnnuner In Lnilders Szchange 134. te Germania ift Znsuranc: Homxany ob Ztew )9ii" hat U hi.siier Stadt für den Staat Jnöiana ein Agentur eiöfft und Oliarl Halilo al ZischSf:S.ühr,r einanrt. Te,lelb h, in lim Flitter Sank s blude stine Osfiee aufpe'chlggen. 1i.se allbemüh-t Ges.llschF't mit tdrem grob Ler möen offoirt L'Uten, we'che tir Leben verst-sein, sichere Anlage und annehmbare Bedingungen unter der.nkueen Form der e,ftternng. Die kell schüfe" s.icht Tistkikt und Lököl'Ägenten tn allen Zeilen bti Staate I. am Finger angezogen, welche die von der Ueberflüsstgkerr des Arztes ebenso wie von ihrer eigenen medizinischen Leistungs fähigkeit überzeugte Mutter mehrere Tage hindurch mit einer öprocentigen Karbolsäurclösung behandele? oder besser maltraitirtc. Äls-die kluge Frau indeß merkte, daß ihr Heilverfahren nicht den gewünschten Erfolg erzielte, der Knabe vielmehr in eilien übleren Zustand gerieth, und die heftig schmerzende Wunde ein graues, mißfarbenes Aussehen annahm, da entschloß sie sich leider zu spät ärztliche Hilfe aufzusuchen. Der Finger war unter der Einwkrknng der zu starken Karbolsaure inzwischen brandig geworden und mußte, um den kleinen Patienten vor weiteren Gefahren zu schützen, amputirt werden. Derartige Fälle, die übrigens durch, aus nicht zu den Seltenheiten gehören, sollten den Laien von der gefährlichen Wirkung des Karbols, mit welchem jeder Wunderdoktor bei einer Verletzung zuerst bei der Hand ist, doch endlich überzeugen. Was zunächst die Lösungen der Karbolsäure betrifft, so ist neben dem so weit verbreiteten Karbolmasser auch noch das Karbolöl im Gebrauch. Diese ölige Lösung ist, wie der berühmte Hygieniker Professor Koch, der Entdecker des Schwindsuchtsbacillus, nachgewiesen hat, ganz nutzlos,' da sie "nicht nur jeder desinsizireilden Wirkung entbehrt, sondern anstatt zur Heilung der Wunden beizutragen, die letzteren nur verschmiert und reizt, wodurch die beabsichtigte Heilung verhindert oder gänzlich unmöglich gemacht wird. Die wasserige Lösung hingegen hat in der That eine hoch desinsizirende, zugleich aber auch eine giftig'e, ätzende Wirkung: wird das Mittel in einer Eoncentration von mehr als 2 Procent auf eine Wunde gebracht, so tritt die schädliche Einwirkung in den Vordergrund und setzt dem natürlichen Heilungsgang Störungen und Hinder nisse in den Weg. Eine merkwürdige Jagd haben unlängst zwei Berliner, Herren, Mitglieder 'eines Jagdclubs, auf dem von ihnen gepachteten ökevier in der Gegend von Zossen abgehalten. Beide lagen eines Tages dem edlen Waidwerk ob, waren aber wenig vom Jagdglück bcgünstigt, so daß sie bereits Stunden lang, ohne einen Schuß abgegeben zu haben, in Wald und Flur umhcrgestrcist waren. Voller Unmuth begaben sie sich auf den Heimweg, als plötzlich in einer dichten Schonung zwei Stück .Hochmild" aufgingen. Beide Jager legten an und zwei Schüsse dröhnten in den Wald hinein. Sie verfolgten nun eine kurze Strecke die schweißige Fährte der Thiere und fanden zwei im Verenden begriffene, ganz gewöhnliche, der Klaffe des lieben Jkindviebcs ungehörige Kälber. Die Schützen sind nun wegen dieses Jagdglückes" von dem Schlächtermeister eines benachbarten Dorfes, dem die Kälber entlaufen sind, in Anspruch genommen worden. Um die Geschichte nicht ruchbar werden zu lasten und sich nicht dem Gelächter auszusetzen, haben sie ein recht anständiges Schußgeld bezahlt. '

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