Indiana Tribüne, Volume 12, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1888 — Page 2

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dUMM Zndiana Tribüne. Erscheint giglit) und Sonntags. ?ie tägliche .Tlibün folet durch den T,ert2 Cent! per Boche, die Snntag.Tridün 5 entl , Woche. Beide lufammm 15 tcntl ob tä 8intl per IXonat. . AZer Poft ugtfcht2t tn earauldejahlang 6 per Saht. Osstesz 10 O. cHarvlandvr. Z?dispoliS, Ind., 20 Oktober 1888. Die geschiedene Königin. Den neuesten Nachrichten auS Belgrad folge ist der dicke König des 2fdeine hirten-VolkeS",endlich seine Gattin Na, talie, die ihm so viel zu schaffen machte, los geworden. Das Amtsblatt in Bel grad bringt einen Hirtenbrief vom Me? ttovolitan TheodosiuS, worin dieser kraft seiner Macht als Haupt der serbischen Kirche und kraft der durch frühere Fälle eheiligten Rechte- die Ehe zwischen tan und Natalie in aller Form auflöst. Vorher hatte der König in einem Briefe an den Metropolitan darauf hingewiesen, daß die gewöhnlichen Gesetze des Landes nicht auf den Souverän angewendet werden könnten, der über ihnen stehe, und hatte ihn daher ersucht, die dem serbischen Staate und der Dynastie drohende Ge, fahr durch eine kirchliche Scheidung ab zuwenden.- Diesem Wunsche hat als daö Kirchenhaupt willfahrt; die An, nähme jedoch, daß dadurch die unerquick, Nche Frage mit ihrem bedenklichen politi, fßtn Hinlergrunde aus der Welt geschafft sei, muß mindestens als voreilig bezeich, et werden. In der ganzen Welt wird dem Act deS serbischen Melrovolitans eine gewisse ver, hängnißvolle Bedeutung beigelegt. Seit der Scheidung Napoleons i. von seiner Iosephine ist dies wieder daö erste be kannte Beispiel einer kirchlichen Scheidung innerhalb eines Fürstenhauses. Natalie ist zur 3t sicherlich die unglück lichste Königin von Europa, und dies sichert dem ränkevollen Weibe eines nichts weniger als würdevollen Gatten beträchtliche Sympathie. Die hohen Häuser jedoch nehmen an dieser Sympathie nur geringen Antheil, wenigstens öffentlich. Natalie hat zu, nächst das Unglück, mit keiner königlichen Familie Europas verwandt zu sein. Sie ist die Tochter des russischen Obersts Rechko und der Prinzessin Pulchärie Stoudza. Prinzessin Constantine Mou rousy war stets die mütterliche Freundin und Ratheberin Natalies und ihrer zwei jüngeren Schwestern, von denen die eine Madame Eugöne Ghika ist. Im Alter von ltf Jahren verheirathete sich Natalie, die gegenwärtig daö Alter von 29 Jahren erreicht hat. Als Braut war sie von ungewöhnlicher Schönheit, und noch jetzt kann sie sich sehen lassen". Milan war, als er sie heirathete, erst Thron erbe Man weiß allgemein, daß Milan ein beschränkter Lüstling ist, der durch seine leichtfertige Lebensweise Kraft und Ge sundheit eingebüßt hat und geistig bedeu rend unter Natalie steht. Gleich ähnlichen Charakteren, wittert er überall Ver schwörungen. Graf Herbert Dismarck äußerte über ihn: Er ist unfähig, sich im Zaume zu halten, und mir müssen ihn auf alle Fälle beruhigen." Der derzeitige Zustand Serbiens ist ein derartiger, daß jede Einmischung einer auswärtigen Macht in seine Angelegenheiten oder in die seiner Dynastie einen europäischen Krieg herbeiführen kann! .Aus diesem Grunde hat man Milan seinen eigenen Weg gehen lassen," und Natalie teht vorerst sogut wie allein da. Nachdem sie auch -noch ihres Sohnes beraubt ist, hat ihr Mißgeschick den Höhepunkt er'reicht. Erfolglos ist sie von Hauptstadt zu Hauptstadt gewandert, nachdem Oesterreich ihr die Hilfe verweigert, und Bismarck sie aus Berlin ferngehalten bat. Stets hat sie vom russischen Hofe Beistand erwartet, indeß wird sie sich wohl och ein Weilchen gedulden müssen. . Für die Geschichte dieser Scheidung ist der nachfolgende Schriftwechsel sehr bezeichnend. Vor kaum 4 Monaten schrieb die Kö nicjin Natalie an das Oberhaupt der ser bischen Kirche: Der König theilt mir in einem Schreiben mit, daß er Schritte gethan habe, um eine Scheidung zu er langen. Weder der kirchliche Kanon noch das bürgerliche Gesetz gestattet eine Scheidung ohne thatsächliche Ursache. Da ich für meinen Theil von keiner sol chen weiß, so werde ich niemals meine Zustimmung hierzu geben. Ich vertraue auf Gottes Gerechtigkeit." Da der Metropolitan auf diesen Brief nicht zu antworten geruhte, so telegra phirte ihm Natalie endlich Folgendes: . Heute Abend behaupten die Zeitungen, ich sei geschieden. Haben Sie die Güte, mit mitzutheilen, wie eine Scheidung erlangt werden kann, so lange ich, die Königin Natalie, eine der betheiligtcn - Parteien, in keiner Weise citirt worden bin. Bis zum heutigen Tage habe ich kein einziges Schriftstück in dieser Ange legenheit erhalten. Mit geschäftsmäßiger Kürze erwiderte hleraut der Metropolltan: e. (lim nenz der Bischof von Nisch wird Ihnen eine Antwort auf Ihr Telegramm zustel len. Tarauf antwortete Natalie wie, der: .Ich muß Sie in Kenntniß sehen. daß lch den Vlschos von Nlsä) mcht em xfangen werde, ehe ich weiß, von welchem kirchlichen Gerichtshof das Verlangen nacy einer cyeiouna aeoraai rooicen iji. .. Da ich mir selbst absolut nichts vorzn werfen habe,, so scheue lch das Llcht nlcht, und ich werde nichts Heimliches anerkenI, . N,r,ss,n &ie nitkt hah in threm II ii.' - fcni" - -7 -1 y V7 ? " Alter die Stund enicht mehr fern sein kann, wo Sie vor unserem höchsten Nichter erscheinen müssen, und be, "l asten Sie nichtJhre Seele mit einer neuen sunve." Aber auch diese sehr starke" Appell machte auf das Kirchcnoberhaupt keinen .Eindruck. Die Antwort des Metropoli S ian8 lautete: Das. Verlangen nach gl II CX UJlvHi'4 I . 65. ii nr WnnftV nnrnr ' legt worden, der zn.standia.en Autorität der m$5linmtiL

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jeloilrzerrl'.cyen jermimen junge." hner auf sandte die verzweifelnde Natalie ihre letzte Zuschrift in dieser Sache: Da die Heilige Synode keine Befugniß hat, sich' mit Scheidungen zu befassen, so protestire ich energisch gegen diese Un.billigkcit und Ungesetzlichkeit." Diese Correspondenz, die vielleicht noch eine wichtige Nolle spielen wird, weist darauf hin. daß der verschwörungSwitternde Milan selber eine Verschwörung mit dem Metropolitan Theodosius angezettelt hatte, und Natalie einfach lest ut in tlie cold" gelassen ward. An dieser Verschwörung war auch der NathsPräsident ühristics betheiligt. Letzterer kündigte der Königin die Scheidung solgendermaßcn an: Ich habe die Ehre, Ihre Majestät in Kenntniß zu setzen, daß Seine Majestät, unser erhabener Gebieter, geruht hat, seinem Ministerrath den Schritt mitzutheilen, den zu thun er für mohlgerathen hielt. Noch charakteristischer ist Christics' Antwort aus daS ängstliche Verlangen NatalieS nach ihrem Söhnchen abgefaßt, ne lautet: Ich habe die Ehre. Ihre Majestät in Kenntniß zu setzen, daß Seine Maienat der König den Ge neral Protitch mit der Mission betraut hat.' Seme Hohhett den künftigen Erben nach Belgrad zunehmen, und daß dem General unbeschränkte ofsicielle Vollmacht, verliehen worden ist." Jedes Wort dieser Zuschrift war ein Stich in das Herz der Königin und Mutter. Man glaubt in Europa trotz der jetzt gen Lage der Dinge stark, daß diese Scheidung schließlich Milan den serbi schen Thron kosten könne. Vorerst schützt ihn die Eomplicarion auf dem po litischen Schachbrett, und Natalie ist so, zusagen ein zufälliges Opfer des Drei bundes. Milan hat aber fchcm in sich alle Anlagen zum Entthrontcuerden. Kosten einer Wahlparade. Jedermann weiß, daß der Glanz, daS Licht und das Getöse der großen nächtlichen Wahlparaden rn Amerika nicht blos daS Resultat eines glühenden Partei partcipatriotismus, vielmehr zum größten Theile geschäftlichen Charakters sind. Sie kosten einen schönen Haufen Geld, das wiederum meist nicht dem reinen Pa triotismus entfliettt. Es dursten die Leser und namentlich daS schöne Geschlecht, daS sich manchmal mit Bcwundcrung in die Herrlichkeiten" einer feiren Parade v,ikst, und daS ja euch gerne berechnet, as jedes einzelne SHe'u dungsstuckchen btt cachbarin gekoiiet haben möge, intcrejluni, eine Art yCechnungSausweiS über diese magische Pracht zu erhalten. Ein östliches Blatt bringt darüber eine lange Zusammenstellung, aus der wir Einiges zum Beilen geben nullen. Leiläusiq sei ncch bemerkt, daß die gr tßstadtischen Wahlparaten in ihrer jetzigen Form noch ziemlich neuen Datums sind. Die Zeit liegt noch nicht sehr weit hinter uns, wo z. B. in New Z)ork, daS heute so EolossaleS auf dem Gebiet dieser herbstlichen Fastnachtsaufzüge leistet, die Paraden bei Präsidentschaftscampagnen gerade wle randjtrelcherprocizsionen aus sahen. Man möchte fast sagen, daß sich daS Verhältniß jetzt umgekehrt hat; aus dem Anstehen , st der Landstreicher Charakter verschwunden. Die Leutchen sehen ja wie die reinsten Prinzen von Narragonien aus. dagegen sitzt dieser i Z i . rrv t rrs. . s ?n ugaraner zeyt im t ) c n. as ii nicht blos bildlich gesprochen ; eS ist eine bekannte Thatsache, daß nicht nur im sündigen Gotham, sondern auch in etli: r ? . W a . . cyen anderen amerilanlscyen laviea ,n neuerer Zeit Landstreicher und andere beschäftigungsloser Existenzen in .beträcht llcher Anzahl zu Paraden engagirt und ungefähr ebenso hoch, wie die Theaterflausten, pro Kops und Nacht bezahlt werden. Auch viele junge Bürschlein lassen sich für ihre Mitwirkungen an solchen überzeugenden" Demonstrationen recht gerne bezahlen. Dies macht, nicht wegen der Einzelnen, aber wegen der Masse, schon einen bedeutenden Posten aus, welcher früher nicht aus dem Budget der Wahlparaden stand. Von Jahr zu Jahr wird man mehr, auf bunte Uniformen versesseu. DaS geHort eben zu den Dingen, die, wenn sie einmal irgendwo aufgekommen sind, Mit Naturnothwendlgkelt rasch allgemein werden und schwer wieder aus der Welt zu schaffen sind. Im Allge meinen stecken unter 10,000 Theunehmern einer großstädtischen demokratischen Pa rckde mindestens 7000, und unter der gleichen Zahl republikanischer Paradetheilnehmer 8000 bis 9000 in besonderer Uniform. (Als Grundlage für diese Berechnung sind zunächst die Wahlparaden im Osten genommen; doch ist in mehreren westlichen Großstädten das Verhältniß nicht viel anders.) Diese bunten Lappen aber, auch die schlechteren, sind nicht sehr billig und sind dabei nicht auf die Dauer berechnet, zumal bei jeder Wahlcampagne wieder eine Anzahl neuer Moden" aufkommt. Die Musik kostet einen schönen Brocken. DaS Licht ist en und für sich wohlfeil zu, haben, aber in seinen vielen complicirten und .wunder bar" vervollkommneten Gestalten apxellirt es mächtig an den Geldbeutel. Selbstverständlich darf auch etwas Anfeuchtung für die doL" nicht fehlen; dieses Etwas ist oft sehr groß. Im Ganzen berechnet man, daß eine einma, lige Wahlparade $33,000 bis $45,000 kostet; erstere Zahl nimmt ein großes demokratisches Blatt für d'ie Demokraten, und letztere für die Republikaner an. Natürlich finden nur wenige derartige Staatsparaden" statt. Aber jede der beiden Partelen hat gewöhnlich nicht we niger als zwei solche bei einer Präsident schaftScampagne. DaS allein würde demnach für die eine Partei $66,000, für die andere 690,000 ausmachen, zusammen $156,000 für viermaliges Tractament mit buuten Lichtern, bunten Lappen und ohrenzerreißender Musik! Dieses Resultat ergab sich auS den Kosten der einzelnen DistrictSorganifationen. Der Gedanke, daß die Ueberzeugung" nicht weniger Menschen durch Derglei, chen beeinflußt wird, ist sehr traurig. Ser neueste Postrauv. ES ist noch nicht lange her, daß eine vom Osten nach Westen gehende amerikanische Post bestohlen worden ist, und schon hat sich dieser unangenehme ftall a'S Neue iedeholt. Yöcifll verbölt

y :.- man sich immer sevr zugeknöpft oel föl chen Vorkommnissen, dennoch wird . officios" genug davon berannt. Aus einem Postsack, welcher von Boston nach Chicago ging und daselbst auf der Michigan-Southern Bahn ankam, wurden unterwegs sämmtliche Postsachen erster Classe entwendet. Dieselben be standen hauptsächlich aus registrirten Briefen, und man vermuthet, daß der oder die Spitzbuben eine große Summe erlangt haben. Der Vahn-Postclerk Stevenson, welchem der Postsack in Cleveland überantwortet worden war, hat unverzüglich" an den Jnspector Kidder Bericht erstattet. Da nur das Packet mit den Postsachen erster Classe angegriffen wurde, so sind die bösen Menschen natürlich wieder geneigt, zu glauben, daß es eine mit dem Postdienst ,n Verbindung stehende Persönlichkeit gewesen sei; denn wenn er nicht mit Postsachen vertraut gewesen wäre, so hätte er nicht dieses Packet von den weni ger merthoollen herauserkennen können. Es scheint, daß der Ranb noch vor ver Ankunft des PostsackeS in Cleveland ver, übt wurde. DieS bringt. natürlich de Mann, welcher. o r Stevenson die Sache unter sich hatte, in eine nicht beneiden? werthe Lage. Den Raub im Bureau zu Boston selbst zu verüben', wäre unmöglich gewesen ; denn in diesem Falle würde entweder schon zwischen dem Bureau und dem Bahnzuge oder mindestens bei der Aufnahme in den Zug der abnorme Zu, stand des PostsackeS (derselbe ist aufge schnitten worden) entdeckt worden sn. In Albann fand Wagenmechsel statt nachher aber war kaum zu erwarten, daß diese regiitrirte Post noch durch die Hände irgend eines Beamten, kommen würde, ehe sie Chicago erreichte, und darauf gründete der Dieb wohl seine Rechnung.' Der erwähnte Stevenson bekani außer diesem Postsack noch 39 andere anver traut und konnte sich daher nicht. aus e,ne. sofortige Prüfung der Säcke einlassen, er überzeugte sich nur, toß die Gesammt zahl stimmte. Trotzdem glaubt er fest, daß auf seiner Route die That nicht passirt sei, da auch von den regulären Leuten, den Einzigen, die während dieses Theiles der Fahrt im Waggon waren, keiner an den Sack herangekommen sei. Im Ganzen wird noch lange nicht geaug Sorgfalt und Vorsicht bei Beförderung unserer Postsachen angewendet. In dieser Beziehung könnte man sich z. B. an Deutschland ein Beispiel nehmen. Hoffentlich verläuft die Untersuchnng dieses neuesten Diebstahls nicht resultatlos im Sande.. . Oom Inland. BiS vor wenigen Tagen lebte in Denver, Col., eine Wahrsagerin, welche die Zukunft anderer Leute gar schön voraussehen konnte, aber ihre eigene nicht. Denn sonst bätte sie wissen müssen, daß sie beim Füllen einer brennenden Petroleumlampe das. Leben verlieren würde, und hätte den , Versuch unterlassen. Nein, daö ist eine Schande rief jüngst auf einer landwirthsckastlichen Ausstellung der beleidigte Vater der schönsten Zwillinge" den Ausstelluktqsdirectoren zu, dem Aussteller des größ ten Kürbisses geben Sie eine Baar-Prä, mie von S0 Cents, und den Eltern der schönsten Zwillinge geben Sie bloS so ein schäbiges Diplom. Und daS nennen Sie Ermunterung des heimischen Unter, nehmungsgeistes?" Schwer b e st r a f t f ü r be trügerische Wahlregistrirung wurde Geo. Gordon in New ??ork, welcher sich in fünf verschiedenen Bezirken hatte registri ren lassen. Richter Cowing verurtheilt ihn nämlich zu 2 Jahren Zuchthaus. Wenn noch fernerhin dort bei den Wahl rcgistrirungen gemogelt wird, so ist daS jedenfalls nicht die Schuld dcZ Richters Cowing. Gordon hatte übrigens das Unglück, nur ein Tramp" zu sein. 'Große Sensation erregen in Boston die Schwindeleien deS Negers 016 JoeM Fowle, welchem es gelungen ist. mehrere Advocaten durch eine Art Sägemehl - Schwindel"- 'reinzulegen. Er pflegte nämlich, um Vorschießung einer bestimmten Geldsumme zu ersuchen und dabei den gleichen Betrag als Sicherheit anzubieten, mit der Bemerkung, er möchte gerade dieses sein Geld äugenblicklich nicht angreifen. Man hielt ihn für einen excentrischen Sonderling und gewährte sein Verlangen; . wenn man aber hinterher daS betreffende Kistchen mit der Sicherheit" untersuchte, so fand man nichts als ein leereS Couo'ert darin, denn Fowle hatte unbemerkt eine rasche Verwechslung vorgenommen. Der Gau, ner, der jetzt verhaftet ist, behauptet, daS erschwindelte Geld in Canada und sonst wo vergraben zu haben, und neuerdings hat sich ein Pslizeiinspector nach Mon, treal begeben, um die angeblich dort ver grabenen $8000 zu heben. Viele glau, ben aber, daß der Neger, der,' seit. seiner Verhaftung auch keine Nahrung mehr zu sich nehmen will, die Polizei blos jovpc. 33 i e au S B al t im o re b e r i ch tet wird, läßt wieder ein vielgenannter journalistischer Schwindler von sich'Hö ren. Derselbe logirte sich in BarimmS Hotel daselbst unter dem Namen Walter A. McNulty von New ' York" 'ein und wußte sich, mit seiner guten Kleidung' seinem Zwicker auf der Nase und seinet gewandten Conoersation, bei Allen sehr rasch beliebt zu machen, mit welchem er in Berührung kam. Kurz nach selner Ankunft im Hotel begab erslch zum.ChefRedakteur eines' englischen Morgenblat, tes (der Sun") und bot demselben einen Artikel über die Whitechape'-Nordthaten in London zur Veröffentlichung an. Dem Redakteur .gefiel, der Artikel, sö'däß er denselben acceptirte und daS vereinbarte Honorar dafür zahlte. Der .'Amkel wurde veröffentlicht, erstreckte sich durch mehrere Nummern des Blattes und erwies . sich . als interessante Lecture. Bei mehreren angeschenen ' Bürgern würde McNulty eingeführt, wo er 'sich zum gerngesehenen .Gaste zu machen mußte. Eines Tages theilte er einem xrominen ten Arzte mit, daß er behufS Erlangung weiterer Fonds auf seine Bankiers in Chicago ziehen müsse, aber in Baltimore auf der Bank nicht bekannt sei, so daß er Nichthonorirung seines Wechsels befürchten müsse. Auf sein Ersuchen, ihn zu. identisicircn, ging dann der Doktor mit ihm zur National Union Bank" an Fayettestraße, wo McNulty $250 aus die Cbicsaoer Bank ioa. , Gleich nacb ... i i

her verabschiedete McNulty sich von öem Doktor, ging nach Barnums Ho c , raffte seine Effecten zusammen uns seither spurlos verschwunden. Ais von Chicago die Nachricht eintraf, das; McNultys Wechsel werthlos sei, war dcr Bursche für den Doktor und die Bank längst unerreichbar geworden. Auch BarnuncS Hotel und viele andere Gcschäfte zählen zu seinen Glaubigern. Seitens des Baltimore? Polizeimarschalls sind in verschiedenen großen Städten des Landes Erkundigungen nach McNulty" eingezogen worden, wonach derselbe für einen gefährlichen Fälscher

und Schwindler erklärt wird. In Ein-! cinnati hat er unter dem Namen I. I Armstern- operirt, auch führte er bereits j oen Flamen öiein uno wurve in December 1887 in Pittsburg verhaftet. Die Polizei in San Francisco, Chicago und anderen Städten sucht des Burschen habhaft zu werde.' Von zwei überaus frechen Spitzbuben meldet man aus Vinghamton, N. Y. : Em Polizeibeamter hatt einen Betrunkenen in eine Zelle gebracht und letztere unverschlossen gelassen, da er dachte: Der Mann ist ja viel zu betrunken, u:n weg zu, können."-. Zwei Landstreicher aber bemerkten dies, drangen nachher ein, raubten dem betrunkenen Gefangenen Rock, Hut und Stiefel, nahmen sogar die Vorhängeschlösser der Zellenthüren an sich und-verschwanden dann, rasch. - Heutzutage ' scheint mau nirgends mehr, sicher zu sein! r Ueber de gesegneten Durst von Elephanten wird aus Chestcrtown, Md., gemeldet:. Ein Gitterwagen mit sieben Elephanten, die einem hier aufge sa)lagenen CircuS gehören, , kam neben die Locomotive eines anderen ZugeS zu stehen. ' Einer derselben steckte seinen Rüssel durch daS Gitttt, hob den Deckel vom Wasserbehälter der Locomotive und fing an, zu tunken, und seine . Kameraden folgten dem 'Beispiel, ohne daß eS Jemand bemerkte, bis der Maschinist die Locomotive in Bewegung setzen wollte und fand, daß er kein Wasser hatte. Die sieben Elephanten hatten den ganzen Be hälter leer getrunken. - 7. Wieder einmal ist e i n b c rühmter Hund" gestorben, soviel man weiß, der einzige auf Spitzbuben dressirte Bluthund, den eS in der Stadt Boston gab. Derselbe gehörte dem Prioatwächter James Munkettrick und stammte auS Georgia. Er wurde in Boston zur.Auf jagung von Dieben und Einbrechern ver wendet und war durch feine Geschicklich keit hierin weit und breit bekannt und beliebt, zumal er gegen anständige Men: schen stets sehr gutmüthig war-. Der Verbrecherzunft ist es gelungen, ihn endlich zu vergiften,' und. zwar in denStun den nach Mitternacht, in welchen man ihn gewöhnlich nach eigener Wahl her umlaufen ließ. ' ':- " Nicht gebratene Tauben, Zber ein Flintengefchoß ist dem Gouverneur M?onlight von Wyoming in den offenen Mund geflogen. Der Gouverneur befand sich mit' einem Freunde auf der Entenjagd an einem kleinen Strome, in dessen Ufer sie sich . theilten. Moonlights Gefährte jagte drüben einen Schwärm Enten auf und schoß, da sie quer über daS Flüßchen flogen, auch beide Läufe seiner Schrotflinte in dieser Richtung ab. Gerade in dem Augenblick, als der Gouverneur am anderen Ufer gähnte, flog ihm eine der Schrot kugeln in den Mund. Se. Ercellenz sollen jetzt beabsichtigen, sich einen StellVertreter, wenn auch nicht für die Jagd, so doch wenigstens für da? Gähne zu miethen. ' Ofct CXtttUtflf. In den letzte n Wochen ist Admiral Fairfar, der Commandant des in der Südsee stationirten britischen Ge schwaderS, mit der Annexion herrenloser Inseln sehr beschäftigt gewesen. Die Einverleibung der unter dem Namen Cooks oder Hervky-Jnseln bekannten "Gruppe hat in den Kreisen der MissionSgesellfchaften in London eine lebhafte Befriedigung hervorgerufen. Sie wurden vor nahezu 120- Jahren von. dem großen Weltumsegler entdeckt und zu Ehren einS Lords der Admiralität Her-, vey genannt. . Im Jahre 1823 besuchte der Missionär John Williams die Inseln und die bedeutendste derselben, Nara: tonga, wurde der Ausgangspunkt seiner humanisirenden Arbeiten, welche in kurzer Zeit prächtige Früchte trugen. Die Einwohner wurden .der Barbarei entriß sen; mit seinem Missionsschisf, das den bezeichnenden Namen r- Friedensbotec . trug, oesuchte er alle umllegettocn n scln,.biS er. in .Erumanga seinen Tod fand. Noch '.jetzt ist Naratonga" daS Hauptquartier der Londoüer MissionSgeseUschaft. Die Lage der Inselgruppe südwestlich ' von den GesellschaftSinseln, wo die Franzosen daS Uebergewicht haben und südöstlich von! Samoa, wo die Deutschen sich festzusetzen suchen, ist für den Handel, sehr, günstig, sobald einmal der Panamakanal vollendet ist. Die Gruppe, besteht 'auS neun der z?y". in ,seln- mit. einer 8000 Seelen nicht. übersteigenden - Bevölkerung, . sämmtlich Christen.- Viele Eingeborene wandern als Arbeiter nach Tahiti auS, kehren aber Mit ihren Frsparnisscn wieder in die Hei.Rath zurück.,. Rqratoliga ist eine. der schönsten Jnselis-deS. Stillen Oceans, sehr bergige der. .höckste Gipfel erreicht 3000 'Fuß, etwa 0 Meiien im Umfang und von einem Kosallenrisf uulgeben. Als' Seestation, hat es zur Zeit keinen großen Werth. - DieMäßigkeitsvereine yaben in der bisherigen Gestalt das ist nicht zu leugnen gerade für diejenigen, auf - die . sie berechnet .sind, wenig An, ziehunqökrast gehabt. - Die Wiener qreifen jetzt -die Sache praktischer an:, sie yaven emen neuen U)iakigkntsclub gegründet.' welcher.-in '. einem' der, besten Wirthshäuser.' tägt'und Satzungen auf zuweisen hat,-die für. das Gedeihen und die Verbreitung deS .jungen, Neformver, eins vielversprechend. -sind.-: Die- Mit gliedcr. dcs.Clubö dürfen nach 7 der provisorischen Statuten allabendlich nur zmei.Krugel oder dr' Seidel Bier resp. zwei Viertel Wein (Sodawasser & discretiou) trinken. : Für jedes diese Zahl übersteigende. 'Glas muß- eine -Strafge bühr von drei Kreuzern an die Clubkasse aeiablt? werden, aus welcher dann, am Ende des MonalS ne gemeinsame Knet ; rci bcifrilien irJÄfl Eitlem iiw

Abend wandelt sich der MSKigkelts-Eluv in einen Unmäßigkeits-Club um und straffrei kann jedes Mitglied dann die Strafgelder vertrinken helfen. Den Gründern des Clubs liegt 'natürlich da: ran, Mitglieoer von bewährtem Durste zum Beitritt zu gewinnen, einestheils, damit recht viele Strafgelder eingehen, anderseits, damit der Stoss am Ende des Monats nicht ungetrunken bleibe. Stießen sie da aus einen Wetterfesten, dem schon zuzutrauen war, daß er es an keinem Clubabende bei zwei Krügeln bewenden lassen werde. Der ließ sich die Clubidee vortragen, horte geduldig und mit beifälligem Kopfnicken ihre Vorzüge schildern, bestellte sich dann ein srischrS Glaö und sagte: Die Idee wär net so übel, aber a biß'l theuer für Unseranen.

Wissen's was? I wir net einispringen rrr..t -i. rvr. ?..? . i ui ii viiuu, uvcr zu yve nnmasZigieliS; abende tret' i als Hospitant bei!" Der -G rasbdanin b e. richtet von einer am 2. October in Pe-! teröburg stattgehabten Versammlung von auSder Stadt Uglitsch Gebürtigen, welche die Maßnahmen zum Empfang einer Glocke beriethen, an welche sich eine sonderbäre Geschichte knüpft. Im Jahre 1593 wurde diese Glocke nämlich vom Zaren BöriS Godunow nach Sibirien verbann well sie in Anlaß der Ermor; dung des Thronfolgers Dimitri, Sturm geläutet hatte; vorder Absendung in die Verbannung wurde ihr aber die Zunge ausgenommen! Nach langem Nachforschen ist eS endlich gelungen, die Glocke im Glockenthurme der Kirche des Archierei zu TobolSk aufzufinden und ist dabei denn auch eine auf die Verbannung be zügliche Inschrift an der Glocke entdeckt worden. An die Regierung ist nun die Bitte gerichtet, die Verbannung aufzuheben, und es soll in Erwartung der Ge nehmigung eine Deputation nach Uglitsch entsendet werden, um am feierlichen Empfange' jener Glocke Theil zu nehmen. Ob in TobolSk der Glocke mit oder ohne Erlaubniß . der Regierung eine neue Zunge eingesetzt morden ist, geht auS dem Referate des Grashdanin" leider nicht hervor. . W i r wollen nicht befohlen, sondern eingeladen sein, thue das, Magistrat, der Regierung zu wissen", so beschlossen in München die Stadtoäter, alö sie vor Kurzem zum Empfange des Prinzregenten befohlen wurden. Der Magistrat ersuchte das Kollegium der Gemeindebevollmächtigten, diesen seinen Antrag zurückuuehmen. Die Herren hätten ja selbst nach Schiffshut und Degen und gleicher Behandlung mit dem Magistrat gestrebt und die Regierung ' habe nach mündlicher Information mit dem Ausdruck haben zu erscheinen- nicht befehlen wollen. . Das Collegium spricht demgegenüber einstimmig aus, (3 wolle nicht nach derselben Schablone behandelt sein, wie der Magistrat, es könne die vom Magistrat für die Zurücknahme seines Antrages vorgeführten Gründe nicht anerkennen, wolle aber gleichwohl, daß die .Sache nicht an die Regierung geleitet werde, weil die Unzufriedenheit deö Ge meindekollegiums ohnehin schon zur Kenntniß der Regierung und des Publikums gelangt sei." Zurückweichen ist bekanntlich der Tapferkeit bestes Theil. Sehr mausig und protzig macht sich das Deutsche Adeisblatt, Wochenschrift für die Aufgaben dee christlichen Adels", angesichts der Besprechungen der Presse über den Rittertag in Sonneburg. Ganz als wenn wir noch im Mittelalter lebten, schreibt dieses Blatt: Rechter Bürger, rechter Bauer, aber nicht weniger rechter Edelmann, sind die. Grundpfeiler jeder wohlorganisirten und zumal jeder monarchischen Gesellschaft. .. .So gut wir keinen Augenblick Anstand nehmen, dem Bürgerthum, wie nicht minder dem. deutschen Baueruthum eigenartige Vorzüge einzuräumen, nehmen wir solche, damit aber auch eine besondere Gesellschaftsmission für den historisch meist entwickelten Stand, .für die große Gemeinschaft der Schildgeborenen in Anspruch." Schildgeborenen" ist gut. Oder soll eS .Schuldgeborenen" heißen? In aller Stille hat sich m den letzten Tagen der Umzug des Züricher Social-Demokrat nach London vollzogen. Der ehemalige Reichstags-Abgeordnete-Mottler, iu Verbindung mit Herrn K. Bernstein, werden die Lei tung des Blattes übernehmen. Der ebenfalls aus dem Schweizer Gebiet ausgewiesene Tauscher führt den technischen Betrieb. Die Londoner Freie Presse" wird als Lokalblatt weitergeführt wer--den, da derSocial-Demokrat" meisten, theils für die Abnehmer in Deutschland berechnet ist. Holend und Belgien sind die Kanäle, durch welche daS Blatt seinen Einzug nach Deutschland halten wird. Unlängst wurde in Sarajewo auf dem Kooacic-Plateau Achmed Szokolovic, der geheimnißoolle Mörder hingerichtet. Achmed war noch nicht 23 Jayr? alt und ein auffallend schone5 Mann. Er behauptete, ein Hodscha zu sein und seine Studien in Egypien vollendet zu haben, wo man ihn die Zauberei und das Wahrsagen lehrte. Achmed ver stand es, sich mit einem solchen Nimbus zu umgeben, daß ihn selbst Europäer aufsuchlen, um sich über die Zukunft Aufklärung zu verschaffen. Im Winter besuchte ihn ein serbisches Mädchen, um sich prophezeien zu lassen. Der Zauberer befahl ihr, sich die Augen verbinden und sich die Hand an den Fuß befestigen zu lassen. Als dies geschehen war, zog Achmed ein scharfes Messer hervor und schnitt der Unglücklichen die Kehle durch. Das Mädchen, wenn auch tödtlich verwundet, vermochte noch Lärm zu schlagen und Achmed wurde von den 'Nachbarn festgenommen. Vor dem Gerichte blieb er unerschütterlich dabei, daß nicht er, sondern der Dijiu (Dämon), mit dem er in Verbindung stehe, daö Mädchen ermordet habe. Man nahm erst an, daß er geistesoerwirrt sei, doch stellte die Untersuchung fest, daß ihn nur Habsucht und Sinnlichkeit zum Verbrechen, getric ben haben. Zur Richtstätte begab er sich, begleitet von einem alten Hodscha, ruhig und gefaßt. Dort angelangt, verrichtete er, als seine Frage, ob das Gesetz es fordere, daß er jetzt sterben müsse, bejaht wurde,, auf einem Teppich sein Gebet, mit dem Gesicht nach Mekka geendet. Er ging allein zum Galgen und ?nach drei Minuten war er todt. Unter den S00 Zuschauern befand sitf kein elmiaer Turk:. ... .

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