Indiana Tribüne, Volume 12, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1888 — Page 1
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Drahtnachrichten. Wetteraussichten. Waldington. 29. Oktobtt. scheS, wärmere? Wetter.
Hüb. Arbeiterrevolte. Montreal. 29. Okt. Nachrichten von Cookshire melden, daß die ttalleni schtn Elstnbadnarbeiter, weil sie ihre Löhne nicht uyielttr, Dieser tu Aufruhr sind, daß sie sich der Vorräthe der BahngeseUschaft bemächtigten, meh nie Läden in dem Do:se Sawyerville plünderten und dak 5 mair!chinl,ch zu Blutvergikken kommen und. Der Brief deö Gesandte n. LouiSville, 23 Okt. DerOma haer Coirespondent de Courier Journal telegraphirt, dak Patrick Szaa. Srpräst. dent der irischen Nationalliga, der Ber sasser deS Briefes an den englischen Ge sandten sei. Die Information kommt von einem, prominenien Nepuvuianer, welcher sagt, dak der Plan schon im Au gust berathen wurde, daß aber die Ver öffentlichung msprünglich erst sür näch sten Mittwoch beabsichtigt war. Kriegsgefangene Ameri k a n e r. Washington. D. C.. 23. Okt. Der ameiikanische Dampsee .Haytian Republic" ist van der Negierung der Re publik Hzyti b:schlaznaymt worden, da derselbe mit RevolutionStruppen. Waffen und Schieöbedarf an Bord, die über den Jnsurgenlendasen St Mate verhängte Sperre zu durchbrechen versuchte. Der Kapitän und die Bemannung de Dam pferS sind jetzt ttciegkgefangene in Port au Prirce.' Wiederkehr ein. Todtge glaubten. N e w Y o r k . 28. Okt. Patrick Min ture, der an der 10. Avenue eine SchanN wiktbschast betrieb, verschwand vor zwei Jahren plötzlich. Einen Monat später identifizirte sein.' ffrau aus der Morgue ein Bündel Kleider al die ihre ver schvundtp.en (Satten. Daraus vurde dit betrlffer.de Lnche wieder aulgegraben. und auch diese trug Wäsche, welche mit den AnsangSbuchstaben deS Namens deS Verschwundenen gezeichnet v,r. Aus diese Beweise hin erhielt MintureS Frau $1500 LebenSvekstcherungSgelder auSge zahlt. Damit richtete die Jrau die Schankwirthschast neu und glänzend ein Bald fand sie auch einen neuen Wirth dazu, den sie zu ihrem zeiten Edegt sponS machte. Die Beiden waren nicht wenig erstaunt, als gestern der todt ge glaubte Patrick Min, im. in leibhaftiger Person in der Wirthschast erschien und diese sowie die Wirthin a!S sein Eigen thum erklärte. Man glaubt, da die verwickelte Geschichte eine Lösung Guten finden wird. im Ver tlabti D e r B r i e s. London. 23 Okt. Lord SaliSbury hatte heute wieder eine Privatkonserenz mit dem Gesandten Phelp.S. .Die .TimrS" sap.t : JSJ scheint, dcfe die amerikanische Regierung Schritte ge than hat. Milche daZ Berbleiden Lord SackoilleS in Washington unmöglich machen. Wir köinen Ler) Sakoille nicht tadeln. Ein britischer Gesandter muß überall ein britischer Gentleman sein, und man muö eö ihm verzeihen, wenn er nicht mit all den schmutzigen .TrickS' amerika nischer Politiker bekannt ist.Der Kaiser sprich t seinen Aerger auS. Berlin, 23 Okt. Heute machte eine StadtverordneteN'Deputation dem Kai ser Wilhelm ihre Aufwartung und Über reichte ihm eine BewiUkowmungSadresse zu seiner Rückkehr in die Heimath. In seiner Erwiderung auf die Adreffe machte der Kaiser einige nachdrückliche Bemer kungen, welche den Herren sehr ausfielen; er sprach nämlich über den Skandal be ireffZ der kaiserlichen Familie und über das Geschwäd dir Presse. Die Dcputa tion hat um Erlaubniß, zum Andenken an den Besuch deS Kaisers in Wien und Rom einen Springbrunnen, zu welchem bereits der bekannte Künstler Profkffor BegaS einen Entwurf geliifert hat. auf dem Schloßplatz errichte", zu dürfen. Der Kaiser sprach seine Befriedigung darüber und sein Jntereffe an dem Unternehmen au. Die Bevölkerung Berlins, sagte er. habe seine Reisen versolgt und wiff?. dak der freundliche Empfang, welchen er überall gesunden habe, nicht für ihn selbst, sondern sin da? deutsche Reich be stimmt gewesen sei. Für die angenehme Ueberraschung. welche die Stidtverord neten ihm bereuet hakten, sprach er Allen seinen Dank auS. besonders auch, wie er sagte, auS dem Grunde, weil dieselbe an dem Tage etfolgt fei, wo die Heilige
ttreuzkirche. an welcher sein Vater, der Kaiser Friedrich. stetS daS größte Inte, reffe gezeigt habe, eingeweiht wurde. DeS Weiteren sprach der Kaiser die Hoff nung auS. dak er bald noch mehr solch schöae Kirchen in Berlin errichten sehen werde. Bezüglich seiner Reisen bemerkt er noch, er erwarte vertrauensvoll, dak dieselben die besten Folgen für daS' Reichhaben würden. Und nun kam der Hauptpunkt.
Der Kaiser sagte, er habe mit Vedauera erfabren. dab während seiner äbisesenhelt. während e, sein BesteS im Interesse d!eS Reiches gelhan'.habe. Streitigkeiten in der Berliner Presse bezüglich, der Unge legenheiten seiner eigene Familie sich et haben Hütten. E? seien derartige' An griffe gemacht worden, wie sie gegen, jede Prtva Person weder geduldet noch 'erlaubt würden. Er ersuchte die Deputa tion, ihr AeubersteS aufzubieten, um der unpassenden Dittu'ston ein Ziel zu seden. Er wünsche, unter dem Voile Berlin ale Berliner zu leben.' und er verlasse sich darauf, daß die Vertreter der Hauptstadt dltfem Wunsche entgegenkämen. . Keines der Mitglieder der Deputation wagte eS, zu diesen uaerarteten Vor würfen deS Kaisers eine Bemerkung zu machen. Selbst wenn die Etikette dies geflat:t hätte, so waren sie doch in zu großes Erstaunen vkrsetzt. um antworten zu können Der Kaiser sprach in ruhigem Tone, an welchem man durchaus keinen Aerger merkte, seine Worte und seine Manieren jedoch hinterließen den Ein druck, daß er die gemachten Angriffe heftig empfunden hatte. Nachdem sich die Stadtväter und Be hördea wieder vom Kaiser zurückgezogen hatttn. erö.tttten sie die Absicht seiner Bemerkungen. Mehrere der Herren be merkten, sie könnten die Bedeutung dieser Bemerkungen nicht verstehen, obgleich offenbar der Kaiser sehr ernst gesprochen habe. Oberbürgermeister Forckenbeck sprach später mit dem kaiserlichen Civil Hofmeister und ersuchte ihn. eine Erktü eung über die Ausdrucksweise deS ttailerS zu geben. Kiecheneinweihung. . Vor dem Empfang drr Deputation waren der Kaiser und die Kaiserin bei der Einweihung der Heiligen Kreuz Kirche zugegen, welche bekanntlich von Kaiser Friedrich gegründet wurde. Die Kirche steht in der Nähe deS Belle Al. liancePlatzeS und wird noch ihrer Vollendung eines der schönsten Bauwerke Berlins bilden. Der Architekt, Herr Oft:, verlas eine Adresse an den Kaiser, und dieser sprach in seiner Antwort daS Vergnügen auS. welches er dadurch cm pfinde, laß er auf einem Fleck zugegen sei, der Zeugnik von der Thätigkeit sei nrS hochielizen AaterS in guten Werken ablege. Die verwilt oete Kaiserin Vikto ria besuchte die Kirche am Mittwoch in Begleitung ihrer Tochter Viktoria. Pastor Stage ging mit ihnen durch da! Gebäude hin. AIS sie an den Altar kamen, welchen Friedrich und seine Gemah lin halten errichten lassen, und neben wel chem eine schwarze Marmortasel die Thatsache verzeichnet, datz Friedrich. alS Kronprinz im April 1885 den Grundstein legte, brachen die Kaiserin und ihre Toch ter in Thränen auS. Morgen wird sich Kaiser Wilhelm räch FriedrichSruhe begkben. Dort wird er über Nacht bleiben, und am Montag wird er nach Hamburg gehen. Graf Herbert BiSmarck. die Minister v. Böt ticher, v. Goßler. v. Scholtz, Herrsurth und v. ScheUendors und Admiral von MontS wlrden ihn dorthin begleiten. Man erwartet, daß auch Feldmarschall Moltke, welcher gestern seinen 88 Ge burtttaz feierte, sich dir Gesellschaft an schließen wird. Krönung frage. Sin Gerücht, daS Glaubrn findet, be sagt, dak der Kaiser sich mit BiSmarck über daS Projrkt berathen will, die Krö nung Seiner Majestät am 18 Januar, d. h. am Jahrestage der Proklamirung des Königs Wilhelm zum deutschen Kai ser in Versailles, stattfinden zu lassen. Kaiser Franz Joseph von Oesterreich, König Humbert und alle Oberhäupter der deutschen BundeSflaaten werden bei der Ceremonie zugegen sein, und dieselbe wird zugleich die großartige Bedeutung erlangen, den Dreibund feierlich zu be stät'gen und die deutsche Einheit zu ver herrlichen. 1 Die Wittwe deS Kaisers Friedrich hat definitive Vorbereitungen getroffen, sich am 11. deS nächsten Monats nach Wind sor und von da direkt nach Italien zu be geben. Unter Vermittlung der Königin Viktoria von England, welche in dieser Sache sich direkt mit Kaiser Wilhelm in Verbindung sktzte und ihren Einfluß auf bot, um eine vollständige Versöhnung herbeizuführen, sind die Familiendifferen zen endgiltig geschlichtet worden. Parteien und Wahlen. Der Fortgang der LandtagSWahl campagne verheißt noch bester, UuSstchten
für die Nationalliberalen. Die Kluft zwifchen den' Nationalliberalen und den Conservstiven wird immer größer. WaS die Deutschsreisinnigen betrifft, so haben sichdieseentlchloffen, in über 20 Distrikten die Nationalliberalen zu unterstützen. Im ersten Lcrliner Wahlkreis vereinigen sich die Nstionalliberalen und die Frei conservativen um die Errrählung deS Zrafea DoujlaS zu ermöglichen, wel che? ziemliche Aussicht auf Erfolg hat.
Da orgesjder 10. Jahrestag der end? giltige AnncZwe deS Soz?a!istengesetzeS ist, so beabftchngten die Führer der sozia listischen Part. bei dieser Gelegenheit die von ihnen entworfene Denkschrift zu ver öffentttchta, rrhche eigens die Nutzlastkeit der ReglerjngSedicte zeigen soll; sie hatten schon iZeisung tttheiZt. daS Er scheinen anzukündigen. Die Polizei ver hinderte jedoch die Veröffentlichung. Da. raus ließen dt Sozialisten statt dessen Placate in Be.r!!n und anderen Groststäd ten alleuthalbeT anschlagen, worin erklärt wird, dieser JiZreStag sei kein Tag der Trauer, sonderrj bilde vielmehr einen Jubeltag der siegreichen Lebenskraft , deö SozialiSmuS. Die Denkschrift selbst ist übrigens privatlm verbittet worden, ob' wohl die Polizei Alles aufbot sie zu un terdrücken. Afrikanisches. BiSvarckS VeUtik betreffs OstafrikaS wird jetzt klar. Seine diesbezüglichen Anttbietungen flN die englische, die belgische und die italienische Regierung zie len daraus ab, zu einem vereinten Borge hen gegen die Slavenhändler in Central asrika zu sühren. Wahrscheinlich wird es zu einer Conferenz kommen und auH Frankreich wird zur Theilnahme eingela den werden behufs Vorkehrungen zur gevaltfamen Unterdrückung deS arabi schen Sklavenhandels. Der Plan schlickt elne alttchzttt ge ' vrveoiton gegen clk Sklaverei vom Congostaat und von den britischen und deutschen Gebieten Ostasri' kaS auS in sich... Die Gährung in Oesterreich. Ii derösterreichtschenVersassungSkrisiS ist eine Ruhepause eingetreten, aber unter der ruhigen OdirflZche nimmt die Natio alitätenagitalion zu. Man betrachtet die vom kaiserlichen Hosmarschall erlassene Ordre, daß die Dokumente betreffs der Krönung deS. böhmischen KönigS gesam melt und untersucht werden, a!S in Zeichen dafür, dak Graf Taafe dem Kaiser Franz Joseph rathen will, den Forderungen dee Czechen stattjugeben (welche bekanntlich it. A. verlangen, daß der Kaiser von Oesterreich noch ex ra a'.S König von Böhmen gekiönt werd?, und Böhmen Autonomie erhalte) Der bömische deutsche Fürst von Clary und Äldringen hat wieder einmal versucht, einen Compromiß zwischen den Deutschen und den Czechen herbeizusühren. Dem von idm unterbreit, ten Vorschlag gemäß würde die Krönung eine rein religiöse Cermonie sein und keine Widerherstellung der Ver sossungSrechte der Böhmen mit sich brin gen. Dieser Vorschlag befriedigt jedoch Niemanden. Die Deutschen sind der An ficht, daß dann die Weigerung der Czechen, ihre .historischen Rechte" preiszugeben, zum Triumph der böhmischen Selbstverwaltung einschließlich Mähren und Oesterreichisch. Schlesien führen würde. Mit der aufgehenden Dämmerung deö Erfolges für die czechiiche Agitation hoffen auch die'galizischen Polen, ihrerseits eine Art von Selbstverwaltung zu erhalten. Zeitungen in Krakau und Lemberg erörtern schon die Wiederherstellung deö Titular Königreichs von LodomorienGalizien und die KSnrgSkrönung von Franz Joseph in Lemberg. . Hier in Deutschland beobachtet man daS Hinneigen der Taase'schen Politik zur Zersplitterung von Oesterreich'U.igarn in eine Föderation mit dem gespanntesten Interesse. Die Sache droht bereit, den Dreibund in Ungelegenheit zu bringen. Ein nur söderativ zusammengehaltenes Oesterreich, in welchem Deutsche. Czechen, Polen. Magyren. Rulhenen und Sla vonen in buntem Wirrwarr einander entgegenstünden, könnte kein zuverlässiger Factor mehr süe da? Bündniß sein. Unterdrückt wurde die Nummer der Münchener .Neu esten Nachrichtens in welcher ein Angriff aus daS Privatleben des Königs von Württemberg enthalten ist. DaS Blatt beschuldigte ihn, sich ganz dem verderbli chen Einfluß eines Mitgliedes der ameri kanischen Gesandtschaft in Stuttgart hingegeben zu haben, und sagte, dieser Amerikaner habe nebst zwei anderen mit verwickelten Amerikanern spiritistische .Sitzungen veranstaltet, in welchen der König den Geistern seiner Vorfahren vorgestellt worden sei. .Die Ausländer" heißt eS in dem betreffenden Artikel, .haben große, zum Ruin führende Sum men auS dem königlichen Schatz gezogen und machen den König zu einem ver schrobenen Kopse- ES wurde in dem Blatt dem König tatsächlich gerathen. abzudanken. Die Gattin und der Sohn deö
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