Indiana Tribüne, Volume 12, Number 39, Indianapolis, Marion County, 27 October 1888 — Page 2

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Indiana Tribune.

Erscheint giggq uö SsnntKgs. ie tZigliche Ttibün Mtt durch den ,.r 12 Cent! rr Woche, die Sonntag, ..Tttdün- b Cents pet Woche. veid jufammen 15 Scntl oder tö ttentl pr Konot. Per Pgft pigeschi in orauldezahlung 6 xer Jahr. - GsfZttt 10 Q. Warvlandvr. JdiauapoliZ, Ind., 27 Oktober 1383. Italienische Wehelmbünde. SEie sensationelle Erdolchung des Jta Wieners Flaccomio vor dem Cooper-Jn-stitut in New ?)ork und die Entdeckung, saß derselbe Mitglied eines unter dem Namen Mana bestehenden Geheimbun-d-s war dessen Geheimnisse er theilweise " ? ' verrieth, haben die allgemeine Ausmerklamfeit aus olche Verbrndunuen gelenkt. Bon jeher waren die Italiener, schon nach dem Zeugn, MacchiavelllS, zu geHeimen Bündeleien aller Art geneigt. und es gibt auch gegenwärtig eine ganze Änzakl cernrtlger Veiellscyaslen P0li!lschen oder nichtpolitiscken Eharaktcrs unItr ibnen. Die politischen Gebeimbünde ollen nur diesmal aus dem Spiel lassen. Mafia" hat anscheinend nichts mit der Politik zu thun oder bedient sich derselben höchstens gelegentlich als Mittel ;ur Ausübung von Verbrechen. Seit vielen Jahren bestehen im Süden des Königreichs Italien zwer gropc erbindungen zur Vcrübung von Raub und Diebstahl: Eamornr" und Mafia". Erstere hat ihr Hauptquartier in Neapel, letztere in Palermo, Sicilien. Ihre Blüthezeit erreichte dle Eamorra" in izn Tagen der Bobonenkönige; sie zahlte damals 30,000 Mitglieder. Nach der Vereinigung der italienischen Länder zum Königreich Italien wurde die Macht dieses Bundes ;um großen theile gedrochen, indes? eristirt derselbe noch hente. Auch Majm" it geschwächt worden, ohne vernichtet werden zu können. Man dars bei diesen Bünden nicht blos an gewöhnliche Naubanfalle u. dergl. denken ; die spielen noch die untergeorduetue Nolle. Mark sagt, dazz kein Mitglied der Eamorra", nicht einmal die Führer, leicn oöcr schreiben könne ; dabei haben sie aber den Naub in eiu wirklich wlZsenschastllcheS" drittem gebracht. Eiie Anzahl Jungen (garzoni) werden ;u allerlei kleinen Räubereien dressirt; sie sind die L.chrllllge" der Orgaiilia tion, welche den Profit ihrer Lehrlingsarbeiten" an sich zieht. Seine Haupteinnähme jedoch erzielt der Bund aus einem Elnlchuchterungö- und Erpreß . - rv. s lunas'vttem. :0 'Zanre dinourm. von 1830 bis 18C0 beherrschte diese Organi sation, welche ihre Agenten und Emissäre in den Banken, in den großen Handel?: Häusern und sogar im königlichen Palaste hatte, thatsächlich Neapel und schaffte ihrer Macht mit eiserner Faust Geltung ; an Der vki-e oes unocs lano ein t . c rtr c i Großrath von 12 Männern aus jedem cer vericyieoenen tavllyelle von Neapel. Händlern wurde durch Zufen t rtYi e c 4 sr A oung von '.'.'corooroyungen eld ausgeprept; die Landleute, welche lhre Producte in die Stadt brachten, die Fuhr- . , . . . I V... W r- A W . . 1 & Z a I icmc iiü juujuicr, üic scuuiiuimiucu, c s. rv . . f" r I Die wiener, ja sogar emer, eoe und azarvspieler. sie aue mußten ren eynien ncii von lyrer vjrnnauiiic an r i e-fc-r : : . in - t i Die amorra- in oer einen ooer anoerer u . . . , , i tforrn cnincni: ju grv uno verzweigt war vamais oie 'lamr oer Organisation, als da die Gebrandschätzten es gewagt Hatten, bet irgend einer Instanz Anzeige zu machen und Hilfe zu suchen. Groß und Klein war dieser Bande tributpflichtig. Da und dort wurden auch die Priester besteuert. Die Eamorra" hatte ihre eigene Poli;ei, welche mehr leistete, als die reau: läre, und für den gezahlten Tribut den Betreffenden auch Schutz gewahrte, den Widersetzlichen aber ein Schrecken war. Zwei Strafen verhängte die Gesellschaft: 85g,o", d. h. Bearbeiten mit dem Natlrmesser, sooay der Vetressende aus ?ebens;eit verstümmelt war , und coltellata" oder Stoß mit einem Messer behufs Tödtung oder auch schwerer Verwundung. Zur Vollstreckung dieser Strafen wurde innerhalb des Ordens ein besonderer Grad organiiirt. Die Ge sellschaft wurde schließlich so mächtig. daß Kaufleute sie als Erpreßgesellschast zur Erportirung von Waaren benutzten und bezablten. Schmuggel und Falschmünzerei standen ebenfalls unter ibrem nr i inr w r "- ?utze. Valo nacy lnverte.oung ceavels m das Königreich Italien führte General Lamarmora einen Vernichtungsm & a & M A N . k Im. a a V 1 S a Sh a nrg grgni c,c suiuunc auve uiiü legte sie ziemlich lahm : die Führer wurv n eingererrerr. uno ausenoe oercli, .I,pr ticrniinnt viirip rer V rhn rtti? ten sind unzweifelhaft nach Amerika ge- .. . " 7 ' kommen und solgen h,er ihren alten Ge wohnheiten. Der Näuberorden Masrn" war einst auf Slallen ebenso mächtig, wie Eamorra" in 9!eapel. Zu seinen Praktiken geHort ebenfalls Erpressung. im Ge gensatz zur Eamorra" jedoch besteuert er nur die vt t uch 1 11. Noch vor wein gen ayren ,ranoen ,n icillen aanze dT. .r f f r .' S&W un,.r fc,r fitrrj iwuu viiji vumvu. jtuu wiuiu ui .. -.. rr . .1 S.M'Ä'ÄJ gen. daß die Nache dieses Bundes überall zu furchten ist. ?ln gebrochenem Herzen , Cklneien sind alles Ändere eber. als Gemblsduseler, und ihre Nerven sind schwer durch irgend etwas unheilvoll zu beeinflussen. Und dennoch wird seht von einem New Yorker Blatte berichtet, daß Vi ?u Doo, einer der zwölf alten, hervorragenden Kaufleute im dortigen Ehi: neienviertet. an aevroazenem uer.cu infolge seines Grames über das neue AntiEhinesenqesetz gestorben sei. Noch am selben Tage, wo Li Z)u Doo horte, dau das neue EZeieb anaenommen

sei das nicht nur neue, sondern auch Districten kaum 20 aufrichtige Bekehrte lange früher hier ansässig gewesene Ehi- aufmelsen. In anderen Theilen Ami.nserem 9ande ausicklieü. . ae- kas wird die Nel.glon der Namenschristen

rieth er in einen förmlichen Aufregungsfrmni ln ienem Abend wurde tr fmnf und lf.t sich t Bette, um nie jsjede? auf,u'stebe.n. Er su.C.nie er

Zddll lui.o, um einem Uttterdrnckt?ll

Fluck aus den Kippen über die schwäch!!: chen Vertreter seiner Nasse m Washington, welche sich Liebcständeleien und dem Theaterbesuch liingeben, statt der Pslichten ibres Amtes zu warten." Li Z)u Too war eine bemerkenswerthe Erscheinung mit einer merkwürdigen Geschichte. Er gehörte Zu den wenigen bedeutenden Zülirern der chinesischen Nebcllion vom Iahrc 1801, welche nicht nur das nackte i'tbcn, sondern auch etwas Hab und Gut aus derselben retteten. Zur Zeit, als Nanking von Gordon erttürmt wurde, entkam xi 5)u Too mit mehreren tauieno Anhängern nach vlnarn, wurde einer der Generäle der Schwarzflaggen" und Ichnig mehrmals mt fran; z 3 fischen Insurgenten in Tonkinq. Erst vor etwa 5 Jahren, nachdem der Schwarz slaIgen:'jNilirer an den Kaiicr von Elnna ausverkauft" tiatte. kam xi vjn Doo hierher und betrieb ;uerst in San FranS'T'1. '"7' V . Mber und Kmder m Anam und , Dle Lttchknftter ur lfm gestal. tat ft,i 1t tllr r,t )lltir. IVj cisco Gelchafte. Er hinterläßt mehrere tete sich zu einer großartigen Affaire. Es soll in den er. Staaten elne bedeutende Anzahl Ebinefen geben, welche zu den chwarulaaqen" gehören, und sie mach: ten eine Ehrensache daraus, die Trauerfeier um den todten ,ührer zu einer im chinesischen Sinne würdigen zu machen. Die Leiche wird jedenfalls nach Ehina iln'i frtllSf nV rt 3 14 l 11U Vjl 141 V IV44Vlll( Aussichtslose Heldenmission. Es erregte bedeutendes Aufsehen, daß Eanonicus Taylor in einer Vorlesung vor dem letzten Kirchencongrefz von England osten seine schweren Zweifel daran knndqab, ob die Resultate der christlichen Mifsionsthätigkeit irgendwo den bochfliegenden Erwartungen entsprächen, welche man ursprünglich daran geknüpft hatte, und seine Aufrichtigkeit rief einen VVll lyfV UIH4 4., V4 4V4. yn Taylor bringt jetzt in der Fortnigntly (nrm irt nnrttiftftM lijfnftr Ct-. Ileview eine zahlenmäßige Zusammen, stellunq und kommt aeradeweqs zu dem Schluß, daß der Versuch, die Welt durch Verdrängung anderer Religionen zum Ehnttrnthum zu bekehren, ein v o l lst ä n d l o e x e K l s ch l a g sei. Sein Artikel ist überschrieben: Tv C.-" ..v..-., . " - . trmnt Tlicainnirir l ni liiro" Tte Nlchtchrlstllche Bevölkerung Asiens und ?lfrikas beträgt, wenn man von denjenigen Gegenden absieht, deren Einwohnerznhl unbekannt ist, über 20 Millionen, und die natürliche Zunahme derselben muß sich, wenn man die Todesfälle in Abrechnung bringt, immer noch m j -h j aus mehr olo 11 Millionen pro ayr belaufen. ?!nn gibt Tr. Maclcar, welcber Princival einer Ausbildungsschille sur 'cisslennre, also gewin nicht voreingenommen ist, und den Gegenstand vielleicht gründlicher kennt, als jeder Andere, die jährliche Zunahme der Heidcnchristen auf tf0,C00 an. darnach würden sammtliehe Miifionsgesellfchaftcn zusammen über So Jahre brauchen, um' anch nur die Znniüimr zu überwältigen, welche die htthjiisckc ö ein jtaen Jak Xe$ ortfchr Bevölkerung wahrend eines Kres erfährt! Trotz unfeFortschrittes," sagt Herr Tanlor, bewältigen wir nicht die Arbeit, sonderil die Arbeit bewältigt'uns. Es ist gerade, wie wenn eine Schildkröte mit einem Eisenbahn'.ug um die Wette laufen wollte: d e Sckildkröte inacht ebenfall Fortschritte, abr ie länaer der Wettlau? hnm i-s. mtux heht h,r w v IVVII VIIVI IV VV . " adnlnae zurück j .1 j des Jahr werden etwa tz40.000.000 allein für die protestantischen Missionen ' ' ansaeaeben. es a ht mirtefähr r.000 nm. o i r D . i v riksnische und europäische Missionäre und MisslLNärmnen nebst etwa 30.000 Agenten, welche aus den Eingeborenen d betreuenden Länder rekrutirt worden s?nd. und dock betrat minenhUMifo die abl der beiden und Mn's,nin,r 10 Millionen mehr, als vor einem Zahre. Als der größte Missionsverein gilt die Chunih Missionary Society, welche jährlich etwa anderthalb Millionen Dollars verwendet: dieselbe bat iäbrlick höchstens 4000 Bekehrte aufzuweisen (jeder Einzelne derselben kostet also nahe zu 400 Dollars.) Mithin würde diese Gesellschaft 2750 Jahre brauchen, um auch nur so viele Muhamedaner und Heiden zu bekehren, wie in einem ein;igen Jahre durch die Geburtsvermehrung zur Bevölkerung hinzukommen. Wenn aber die Bevölkerung nickt zunehmen würde, und alle Bekehrten beim christlichen Glauben blieben, so würden mehr s oo nrr .. cri r. c 13 oov.vvv sui)ic zur jeicunuig oer ganzen Heidenwelt erforderlich sein, und wenn man die Zahl der Nückfälle in Betracht zieht, nahezu eine Million Jahre! Die jährliche Zunahme der protestan tischen Heidenchristen in Indien, infolge der Thätigkeit von 35 Missionsvereinen, 10,311 Seelen betragen, und die- ' fcfr lömisch'.katholi chen Heiden christen daselbst 21,272, zusammen als. AO Üt Nach dieser Annahme würden I ,.-. . - t . . ;sarjrc ersoroeriicy ein. ois in Indien die Zahl der Bekehrten soweit zuqenommen hat, wie die nichtchristliche Beoolkecsr ' ayre. rung Indiens in einem einzigen Und noch viel uugulistkger ist das Verbältniß in andern Ländern, z. V. China. Dort betrug im vorigen Jahre die Zahl der Erwachsenen, welche von der Church Missionary Societj-" getauft wurden, 167, während die Bevölkerung 382 Miliivinii viiiiuii i'iiv viuui luvuuuun v.i G.bnr..n ,.b'er die ZoUmttc miikjhn lionen betiägt und durch Ueberschuß der . 4 -Ost nnr. IXC-.X. nui iui iiiui Uiiiiiiiii, umu üAifcuf;(frafa.f27.ooo3.5tfb.rt brauchen, um die Bcvölkerungszunahme eines einzigen Jahres einznholen, und mehr als 1. 80,000 Jahre, um ganz China zu bekehren, wenn die Bevölkerung nicyr zuneymen wurde, und jene l 67 Bekchrnngen in China haben etwa b75.000 gekostet. So und ahnlich stellt es in allen betreffenden Ländern, und di Rückfälle sind theilweise erschreckend zahl' reich. Wenn man nun gar die Qualität der Bekehrten in Betracht zieht, so gestaltet sich die Cache noch viel trostloser. So berichtet der englische Biceconsul in Kamerun: .Nach L0jahriaer Arbeit können die Missionäre in vielen wichtigen fS - . ! ..... F - ' m J Dadurch discreditirt, daß sich unter ihnen alle Trunkenbolde. Lügner, Schurken und sch::voiae Charaktere der Gegend

befinden." Bei' einem Streit, weicher

vor 3 Jahren in einem dem Namen nach christlichen Dorf in einer englischen Besitzung Westafrikas ansbrach. kochten und fraßen die Sieger die Leichen der Erschlagenen. In andern Ländern ist es nicht ganz so schlimm, aber auch nicht bedeutend bester. Einen Theil der Schuld an dem Fehlschlag des Bekehrungswerkes tragen allerdings die Streitigkeiten und Eifersüchteleien zwischen den Missionsgesellschasten selbst. Die Ausführungen des Herrn Taylor, der ein hervorragender Geistlicher der Church es Kngland" ist und in seiner Kritik von dem Missionsbischof Steere unterstützt wird, bilden den stärksten An griff, welcher je auf die Heidenmission '. 1 r- . . tu lyrer rieuugen iyorni gcmaaji wuroe. Uttgeeignete Einwanderer". Der Menfch kann sich überall einbürf tt aern. wenn lym nir oie nolowenoia ren .ebensbedingungen fehlen. Anders der Baum. Viele meinen, wenn ein importirter Baum hie, zulande Jahre lang ohne r ' r - ' r rr. ? r? a la)lllcyesurucraeen ieor, so sei er naruralisirt ; das ist aber ein Irrthum. Viele Bäume setzen hier ihrer Scaturallsirung die größten, ja unüberwindliche Schwierigkeitcn entgegen. So schreibt jetzt ein Vostoner Blatt: Die Generation vor uns sah bei Bo ston die Straßen von Alleen der lombar dischen Pappel eingefaßt. In .Newton, Mass., ward vor 90 Jahren die lombardische Pappel zuerst eingeführt. Siegedich erstaunlich und wurde ein höchst populärer Baum. Aber wo in ganz NeuEngland ist heute eine voll ausgemachsene, kerngesunde Pappel zu sinden? Der Baum eristirt noch, aber er ist mit todten Zweigen bedeckt. Er altert vor der Zeit, wird kernsaul und droht der jedem starkeren Wind den Anwohnenden Gefahr. Mit anderen europäischen Bäumen zehi es ebenso, unter anderen mit der Lärche. Sogar die einst so schönen englischen Ulmen auf dem Gemeindeplah kränkeln. Ehe ein fremder Baum die Probe der Naturalisation bestanden hat, muß seine zweite Generation, aus Samen der ersten gezogen, vier wahrend der Dauer der Lebenszeit ihrer Art so kräftig gelebt haben, wie die erste. Dom Jnlanve. c. rt (T rstmfnrftslTfllint tl. Uisl.. ist eine berühmte Kuh verendet, welche in weiten Kreisen als die wunderbare Milchkuh" bekannt war. Dieselbe gab 1887, als sie C Jahre alt war, an einem einzigen Tag 1 13 Pfund Milch und in einer Woche 7:0 Pfund. In einem Monat jenes Jahres betrug die aus ihr gewonnene Milch 3033 Pfttttd. Das versichert wenigstens ihr Besitzer sowie die Nachbarn. Eine W a h l m e t t e, wie sie sonst nur zwischen Männern arrangirt wird, wurde kürzlich zwischen zwei Frauen in Appleton, Me., gelegentlich einer StaatsSenatorwahl abgeschlossen, nömlich das bekannte Schubkarreustück. Nicht . , - - - - r , r die Besiegte, sondern die Siegerin sollte die Andere in einem Schubkarren durch alle trapen fuhren. Unter groszem Volkszulaus gelangte das Abkommen zwischen den ' beiden Evastöchtern zur Ausführung. Josiah W. LeedS in Phila belphia hatte vor einiger Zeit eine Broschüre geschrieben über die unvertraglichkeit des Theaterbesuches mit dem Ehristenthum." Diese Broschüre ist nun mit Zustimmung des Verfassers in's Französische überfetzt worden und wurde in Paris und anderen Städten in Tauseuden von Eremplaren verbreitet. Sie wird als Enriosität gelesen werden, aber wahrscheinlich dort noch weniger nützen als h:er in Amerika Der frühere Gouverneur von Kentucky, David Meriwether, besindet sich gegenwärtig in der Norton Jnsttmary" zu vouisvillk und leidet am Staar; er ist jetzt 87 Jahre -alt. In derselben Jnsirmary ist der jeht 83jährige Richter Bullock zu sinden, welcher im Jahre 1831 Geqencand.dat von Merk wethcr für die Kentuckycr Staatslcqislatur war und von demselben mit einer Stimme Mehrheit geschlagen wurde. Zwei E a l i f 0 r n i e r b e st a nden angeblich ein interessantes Abenteuer mit einem Wal. Während sie mit einer kleinen Jacht von Aoalon, Eatalina Island, nach San Pedro fuhren, sahen sie einen ungeheuren Wal auf dem Wasser liegen, welcher sich nicht rührte. Der stürmisclie Wind trieb das Schiff gerade auf den Schwanz des Ungeheuers zu, und ehe man die Nichtung des Bootes ändern konnte, war der Zusammenstoß erfolgt. Indeß schien sich der Wal um eine solche Kleinigkeit" gar nicht zu kümmern, er spritzte nnr einen Wasierstrahl in die Höhe; das Boot aber glitt, nachdem es beinahe umgeschlagen war,, wieder von dem Schwänze des Ungeheuers ab und setzte seine Fahrt fort. Mit einer zahlreichen Familie, nämlich mit 4 Hunden, 13 Katzen und einem Papagei, zog Ellen Hardy in I Nkw Z)ork, eine geistesschwache alte Frau, ' cs. ....:?. :.. .:.. 1 ..c.? ci., ohne Erlaubniß in ein leerstehendes Haus ein. Da zwei andere Hauser, rn denen sie vorher Unterkunft gefunden hatte, auf geheimnißvolle Art in Brand gerathen waren, so ließ der Besitzer des dritten Hauses die alte Frau heraussetzen. Ellen und ihr Papagei wurden verhaftet, die Köter erschossen, und die Katzen ersäuft. Die Frau trägt sich jetzt mit Selbstmordgedanken.' Ein ähnlicher Fall wird aus West Medwan, Mass., gemeldet. Dort wnrde ein Wahnsinn!ger Namens Snell verhaftet, welcher 25 Katzen und viele Vögel fütterte und selber dem Verhungern nahe war. Du amerikanischen Frauen noöh besonders zu verleiten, daß sie ihren Männern kein Mittagessen besorgen sol'. len, das ist doch etwas zu stark, und die Priester, welche diese Mahnung kürzlich in einer religiösen Conferenz zu Lewiston, Me., ergehen ließen, haben sich gemiß kein Verdienst um das Festerknüpfcn der Familienbande erworben. Als Grund für diese sonderbare Mahnung wurde, und zwar zuerst auf Anregung eines Mitgliedes des schönen Geschlechts, angeführt, daß der ganze Vormittag mit der Zubereitung und der ganze Nachmittag mit der Abtragung des Mittagessens vergehe, und so die Frauen zu wenig Zeit zum Besuch der religiösen Versammlungen fänden. Einer der ebrwürdiaen

errett meinte, das Mulagesien tonn .5

ja ganz abgeschafft werden, er selbst wenigstens brauche nie eines. Pros! Mahlzeit! Unter dem Titel: Our Stories. Written by tlio Seliool Children of the State 6s New Jersey." ist ein 748 Seiten starker Band von Ne:u Jerfexjer Schulkinder-Arbeiten erschienen, welche infolge von Preisausschreibungen entstanden sind und in Erzählungen oder Aufsätzen bestehen. Im Allgemeinen .ist die Veröffentlichung solcher Preisfchriften wohl kein großes Verdienst um die Menschheit. Eie nährt wie ein dorti ges Blatt richtig sagt zu frühen litera(Tf l. Y. . ... rissen viurgeiz nno zieyr oie inoer aus ein Gebiet, das selbst ältere Personen oft viel zu früh, und Manche überhaupt nur zu ihrem Verderben betreten. Wach unserer Ansicht sollten Kindern die zweiselhasten vorbeeren" unreifen .lteratenthums so hoch wie möglich qebänqt sein, und Schülerarbeiten über den Kie s e.Schule utcht hinauskommen. Es bildet ein Talent sich in der Stille". Die Überschwemmung unseres Literaturmarktes aus Kosten der Qualität braucht wahrlich nicht noch künstlich großer gemacht zu iverden. Lange N e d e n. die sich über mehrere Tage erstreckten, hat die Geschichte schon eine Reihe auszuweisen. In der Legislatur von Georgia sprach Aaron Alpeoria Aradley, als es jlch um Ausstoßung der farbigen Mitglieder handelte, 4 Tage lang. Die Rede von Dr. Kenedlen in den großen Tlchborne - Procesz dauerte 140 stunden. Jedoch spras chen diese und andere Redner nicht anhaltend. O.iii Mitglied der Legislatur von British-Eolumbia aber, De Cosmos. hielt vor einiger Zeit eine ununterbrochcne iicccc von 26 S t u n d e n. Es war eine Vorlage eingebracht worden. deren Annahme viele Ansiedler ihrer Ländereien beraubt hätte; und die Stimmung der Mehrheit schlen'dle Annahme der Vorlage gewiß zu machen. Eines Vormittaas erhob sich De Cosmos zum Wort. M.rn erwartete, daß er eine oder zwei Stunden sprechen ürde. Die Uhr scyiug 11, V2 und 1 uyr, aber der Redestrom wollte noch lange nicht versiegen. Mehr des Spaßes halber machte das Haus keine Pause zum Mittagessen. AJt Kosmos sprach ohne Unterbrechung weiter. Um 6 Uhr Abends redete er noch immer, und der Vorsitzende gestatte ihm keine Pause, außer um einen Schluck Wasser zu nehmen ; denn die Zeit war kostbar, am nächsten Tage sollte ja die Legislatur nach Hause gehen! Die Mehrheit entschloß sich, die Sitzung anch die Nacht über fortzusetzen. Einer nach den. Andern ging aber hinaus, um zu essen oder zll schlafen ; De Cosmo? aber redete und redete unermüdlich. So stand es um Mitternacht, und so stand eö auch, als die ersten Strahlen der Morgensonne in die Halle fielen. Mittags 12 Uhr mußte sich, laut Gesetz, die Legislatur vertagen. De CoZmos redete fort, aber Schlag 12 Uhr hörte er mitten in einein Satze auf und siel ohmächtig in seinen Sitz zurück; 26 Stunden lang hatte er stehend gesprochen, seine Augen waren starr und blutig angelaufen, und er war mehr todt als lebendig. Aber er hatte verhindert, daß die Vorlage Gesetz wurde, und den Ansiedlern war'ihr Land gerettet. S ol ch e Volksvertreter kann man mit der Laterne suchen! Deutsche Loealnachrichten. Provinz Brandenburg. In Berlin wurden der Maurcri.'.ciste? Ciber und der ?kegierungsbaumeistcr Hiller wegen hrlassigkeit und ZuwiderHandelns gegen die anerkannten .kegeln der Baukunst zu ,e 0 Monaten esunqniß vcrurtheilt. Wegen wiederholter Sittlichkeitsverbrcchen an Kindern, die seiner Obhut unterstellt waren, wurde der Lehrer Wilhelm Schurich in Bochow zu 5 Jahren Zuchthaus verurcheilt. r. ... c ("s , . ' O f jijcx zweire urgermelsler xjwe in vorn ist plötzlich verhaftet worden. Ueber die Ursache der Verhaftung lausen vcrschledene Gerüchte um; am glaubwürdigsten ist, daß er sich gesetzwidrige Gcldmauipulationen hat zu Schulden kommen lassen. Zwischen dem Hanptmann Tetzlass der 5. Batterie der Jutcrvoger '. Abtheilung des 1. Brandb. ArtillerieRegiments No. 3 und dem Premicrlieutenant Krockcr hat in der Nähe des Schießplatzes ein Duell stattgefunden, bei welchem Krocker nach zweimaligem Kugelmechsel durch einen Schuß in den Kopf tödtlich getrosten wurde; erlebte noch 2 Stunden. Es feierten: das HOjährige Doktorjubiläum der praktische Arzt Gustav Heidemann l?l Sornini bürg ; das 50jährige Bürgerjubiläum der Zlmmermelster und tadtrath Gott lob in Cüstrin und der Klempnermeister Karl Scholle in Neu-Nuppm; das 50jährige Dienstjubiläum der LehrerThiede in Alt-Nüdnitz, der Gutszärtner Neppin in Falkenrhede, der Zahlmeister Häbringer des Leib-Garde-Husaren-Ncgiments in Potsdam, der Lehrer Gruneseld in Spandau und der Lehrer Schuuka iu Zinuitz ; das 50jährige Meisterjubiläum der chlofsermelstcr Schuster in Guben ; die goldene Hochzeit das Klempnermeister Schulische Ehepaar in Lindow. Der Unterofsicicr Meißner von der 4. Comp. des 48. Jnf.-Neqts. in Cürstin hat sich erschossen und der Bote des Bezirksamts in Neu-Zaucha hat sich erhangt. Provinz Ostpreußen. Der ehemalige Faktor und zuletzt Prioptier Görkc in Endtkuhncn wurde in seiner Behausung erschlagen a?.sgesunden und der Musiker Sch., welcher noch kurz zuvor mit dem Erschlagenen rn einem Bierlokal eschen worden war. als Thäter verhaftet. Auf der Schillening ker Feldmark wurde der Postoerwalter Görthe aus Prökuls erschossen ausgesun den. In Wartenburq hat der Schlosser geselle Walter seine Braut aus Eifersucht zu erscyleszcn versucyl, uno raraus slcy selbst mit dem Neoolver eine tödtliche Wunde beigebracht.' Ihr SOjähriqes Amtsjubiläum feierten: n Gordeyken der Lehrer Heyn und in Mehlsack der Rektor Schwarz. In Jnsterburg beging das Ehepaar Bäckermeister' Nudolf du Poe. das Fest der goldenen Hochzeit. Jii Königsberg hat sich der Kommis Klein erhängt. Ertrunken sind " der Unteroffizier Motzigkeit in Königsberg und im Haff die Fischer Bouvain und passte aus Peyse.

Provinz Westv reu t:

In Sraudcnzhat sich ciue Fra.r Weid.mann, .velche wegen Diebstahls verhaftet war, im Polizeigcwahrsain erhängt. Bei dem Versuche, einen eiitsloheiien Kanarienvogel einzufangen, stürzte der Kutscher Schulze in Tanzig von einem Baum und brach das Genick ; in Marino bürg ertrank der 7jährige Sohn des Schneidermeisters Salzwcdel in einem Torfbruche. P r 0 v i n z P 0 m m e r n. In Anklam Bürgermeister Peterö. In Stettin wurden verurthcilt : der Tischler Wilh. Kottke aus Berlin wegen Einbruchs in den Laden des Uhrmachers Dittmer, zu 8 Jahren Zuchthaus, die Kaufleute 'Hebruder Leonhard und Wolf Boetzel wegen betrügerischen Aankerotts zu ie 4 Monaten Gefängniß und der Arbeiter Karl Büß aus Stepenitz wegen gewertmäßigen Waldfrevels zu 1 Iah-. ren Zuchthaus. In Stettin ist der zur Besatzung desSegcls'chisfes T. B. Berg" gehörende Arbeiter yiobert Kientop ertrunken und ein qleiches Schicksal ereilte den 32jährigen Fischer Damaschke aus Holzkathen. Provinz Schlesien. f In Breslan der socialdemokratische öteichstagsabgeordnete Kräcker. Auf sehen erregt in Bunzlau die Berhastnna einer Anzabl hehlerischer Schneider. Der Zahl von sechs, die unlängst nach Lieg- . V '- c t C " Nltz avgesuyrl wurden, sind anoere sleoen ebendahin nachgefolgt. Die Gesammtzahl der Verdächtigen soll sich auf 20 belaufen. In Schemrowitz hat der. Stellmacher Kontny seiner Ehefrau aus Eifersucht mit einem Holzhammer den Schädel ' zertrümmert. Nach verübter That stellte sichderMörder dem Gerichte. Kontny war zur Zelt der That angetrunren. Wahrend zweier Tage tobte längs des Niesenaebiraes ein orkanartiger Sturm, verbunden mit dichtem D.ebel, Regen und Schneefällen, und zeigte sich danach der Gebirgsrücken bis in die höheren Gebirgsdorser hinab mit Schnee bedeckt. Der Bäckermeister Julius Goretzki in Tarnowitz war in Folge eines Kehlkopf-Krebs-Lkidens in Breslau operirt worden. Obwohl die Operation glücklich verlief, verstarb Goretzki nach einigen Tagen. - Es feierten: das 60jahrige Berussjubllaum in Gleiwltz der Formermeistrr Vertling, das 50jährige Amtsjubiläum die Hauptlehrer Bahr in Gauers und Oppler in Plania ; das Fest der goldenen Hochzeit die Ehekeute Flei- . . r 1 y ' " Y scher-'.'ceugevauer in atrenverg jj.-., Amtsvorsteher Berthelmann in Hohkirch, Pollzelwachtmeister Boe? in Strehlen, Gem. -Borsteher Hermann in Kl.-zabrze und Stellenbesttzer GlaeserimZillerthal. Ertränkt haben sich: ,nOber-Herzogs-waldau der Stellenbesitzer Becker und in Mittelwalde das MädchenA.Schönich. In Ausübung ihres Berufes fand.n den Tod : in Borstawerk der Arbeiter Sutto, auf der vcathildegrube in Ostseld der Bergmann Zudaz aus Llpine uno ltt Konigshütte der Maurerpolier Mischatz. Bei Grünbera wurde ein Holzhändler aus Lessen und der Besitzer Hcppner aus Poln.-Nettkow vom Blitz erschlagen ; in Hirschberg wurde der Kutscher August Menzel überfahren und getodtet, in Ni kolai erschlug ein stürzender Eisenbalken die xrau des Arbeiters Adamskl, in Natibor starb der Wnrstfabrikant Höppner infolge Schußverletzung, welche er sich auf der Jagd zugezogen hatte, in Rothwasser ertrank die Frau Theresia Zwickert und in Strehlen siel die Tochter des Arbeitcrs Steretzki cinemZimmerbrande zuni Opfer. Provinz Posen. . Uebcrfahrcn und getödtct wurden: iu Posen der Heizer Stolpe und in Filehne der Bremser Klein aus Schneidemuhl. Bei Arombcrg wurde der Arbeiter Moller durch den Huftritt eines Pferdes getödtct, und in Duschnik erstickte, der Knecht Urbanski an einem entwendeten und hastig verschlungenen Stück Fleisch. K ön i g reich Sachsen. Der Maurer Gustav Ottomar Dreher in Annaberq wurde kürzlich todt ausge funden. Der Musikdirektor uud Ober lehrer K. F. Lohsein Annaberg feierte lein aoloenes ?lmtsiuvllaum. er Webermeister E. G. Hellinger in Glattchau wird seit einiger Zeit vermißt. Das am 9. Oktober .838 gegründete Seminar in Grnnma beging das ,vest seines SOiahrlgen Beltehens. Der Weinhändler Schuriq in 3!iederau behanvtete fürzlich, es seien ihm auf seinem Heimwege nachts 800 M. gestohlen c ' r" c worden, uever sein vermögen wurre der Konkurs verhängt und er selbst wegen betrügerischen Bonkerotts verhasret. Der Militärverein in Wilsdruff feierte unter lebhafter Betheiligung der Bevölkerung und Anwesenheit von 23 auswärtigen Kriegervereinen das 2Z-. jährige Jubiläum seines Bestehens. Selbstmord durch Erhangen begingen: der !1!athsdiener Mühle bei der Polizei? erpeditlon rn Gllmma und der Wirth schastsqehilfe Storll in Pappendorf; die Fabrikarbeiterin Klara Siegel aus Neukirchen hat sich ertränkt; der Gutsbesttzer August Nichter aus Wehten hat na er cuonen. iLrlrunren sind: in Auerbach b.'i Thum der Sohn des Einwohners Oskar Knoll in Brandau derjenlge des Waldarbeiters Johann Matz, in Frankenau der Gutsbesitzer F. K. Hermsdorf, in Müdisdorf der Sohn des Eigenlhümers Tannebcrger und in v r c rv , c w iBoacn oie ocyrer oes Maurers Hermann Meyer ; überfahren und qetödte wurden : der Bremser Felder in Tresden, derDlenstknecht Franz Müllerin Großzössen und der Tagelöhner Zschacke kvx ' . , I r y . y . in lllwltz ; iNsotge uno.lucrllcyen mr zeS kamen um: der Anschläger Hofmann aus Eaersbach, der Bremier Wolf in Leipzig, det Gemeindevorstand Fischer aus. Ottenhain und der Tischlermeister ichutzler aus Plauen ,. B. ; der Sohn des Wirthschaftsdieners Pauzner in Gcorgendorf wurde von einem Pferde erschlagen; die Bergleute Laseld und Gersdorf und Peschel aus Potschappel wurden von brechendem Gestein erschla gen; der Müllergeselle Friedr. Emil Korner aus Gronrohrsdon wurde zw: schen einer Transmisstonsmelle und dem Tnebriemen todtqcquet cht; der vollspinner Hantusch ke aus Kamens wurde vom Blitz erschlagen. KSmme aller Sorten in der Fai 156 Oft Washington Straße.

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