Indiana Tribüne, Volume 12, Number 37, Indianapolis, Marion County, 25 October 1888 — Page 3
Vrobire eS selbst. .ES Kat Innen ZcS, taiüUt zu fpxc chen, Phil pp, ich cm Otder etoenstnnia, iioq vvttlngenommen, lch hade en.such eine Ledre fürs X!ten titelten. " .S,eh der" Jack! Du bist wie in alter JunilUe. dec von einen Ajeide adge sineien wurde, unb man bttaupict alle SBcitcr feien falsch. .Duichaus nlszl. mein Bruder Tharlky Lald an o.r Bklgöllchrn Äianitjett. Da durch daß et einen See jo, nannten Blut relnlg.r drouchle. Es cnt&ttli SoDfüiiurn. ein Slvfs der in ij reinen tfüUen uno tsenn ui l.r der Bcrichllfl Dcft r,ieS ge nornrnen, ikcht , üglico ist. oder Allen Die
tqn oft nioaiep, Den T00 rrmpr. Wenn I dein Biuder in ter solchen Umstanden pe Roben aaie. würoesl DuPaienkmeoizinen hofskn. wie ich. 34 rnag auch ditstn sogenannten Sj.üiiettiiflet rncljx, denn tcb lzad einen auiiezeichnelen Aizt sagen tönn, daß er die Urmche der Halste aller RaOt son NlkkenkkonkKeilkN tt. Utlfi f8 ist Innhtt. dar. dak die Eigertdümer Nicht toon ! Zange krimintU vk?so!lit Durten. $nVi i ich ercpfaM ernr Vmegar B t'kiS und dasielde er.tdü!t nichiS SSSölicheS. Ob aem'K dieses A!tme,d,rmi ttl skatet rnett. roud es ader 11008 nützen?" .Du säiö dkfZer daran Jack, venn Du etso von dtin Thee zur tZrkung iüt tett. anstatt eines Abevd? Brandy und am nächöen vieUeickt Bier zu irinler, um schlafen zu können V .IN die? eine Temperenz. Vorlesung ? .Wein, (3 ist eine Binezar Bitte, Vorleiuna.23i3 ist der Unt rschied zw'fcden old tle Binegar B'.tccS und uew style? .Die ölte Ait steht uS wie Kaffee mit Milch, die neue vie Kaffee ohne Milch. Die neue Art ist anaenedmir u nehmen, und ist die beste Medizin der Welt Sie fürtet Verstopfuna ud fumte meine Kinder, als sie die .Hiv?s" hatten, und feilst überhaupt in allen kleinen Leiden Wenn die Kinder Wüimer beben, giebt ihnen meine Fron üon der Medizin und sie hilft sofort. Wir haben sie immerzu Haus?..Und Du glaubst, dak Peobiren über .. .Studiren gebt, fa wobl." Sckosse Dir eine Flasche old style Vieaar B:t. ttt9t old style ist befir für Erroacksene, tTObite t3 und Du wirst bald wie Einer fühlen, der auf die Jreierei geb. ES aiebt gute und schlechte Medizinen, aber VineaarAitterS ist die beste. .Nun. Dir zu Liebe mill ich eS einmal Hrobiren. n; ln dadlch Buch Wmtflrt: R. II. Mo Donald Dr ff Co. 532 Wilhmgl tca((, R S it. Watt' ano Unterlaac Uz ! Zwei, und dreifaches Asphalt Dachaattnal, Dach-Filz, Pech, Kshw-Then. Dach-Farben. feuerdichter Asbest Fil,. sich gegen Motten und Wamen. s. j. shitheb, lchfl, vom SiZ X U(et. 169 WeS Marvwur Ctlnlin R. Burritts PLAN IN6 MILL (Hobelmüdle) Ecke Dillon Strahe und Woodlaisn Ave.. Nahem südi nd Ut Cirjtnta p. Thür- und zeüer.Sinfassu' geu. Thureu, Läden, Lauolz, Latte, Schindeln, Getäfel it H 0 l,S ch ni n. Dre bÄrbeiten. KLe Hsb!betta mrdn au ,füdtt. 0ittkrEraZe Bs? 161. Telett9ö8. fi l. X. k, GHWiM Zas öeste 'ftftt! ZZKstS,SZ; tStztt, VANPATilA LWE . er S3atnm 'Ci Oell fttdie kürzeste und deFeLinN stdr Ot. Uonlmi Mlewoarl, Kau. atxa Iowe, Nebrnaka, TezaOf ArkHna, Colorado New Mexico, Ie. oota n 0li"oTai fö. . ai fiatiltix il toa Cttia cci die Schi uta. find aas Stahl. Die Osge hüben d ' Lttbesserssz. . Jeder Zsg t tISlsfiviZtt. Passagiere, ob fi uaa VMe.'e erftst ftlafte dn Smigranten.il!t 1)Uzl Cttia durch lere VaffagierzSgt erster la'ß tefördert. . r i an ein BuXft la tt mlijlin BrrU Z, eis eikursiruZbiLet der kgesd rlae Sorte CifalaiiHIItü teoC, Umxu CU, cci sUU ÖWBi XI. JR. Xorlnx, Tlftstt ai Vafflir.Sg,nu ,., vzZZMga unk Ilinoi etr..Zub'x:, . H i l l, 0e'l Ctt CU Loiß, 0. 0,a.8Mi, 0'l Y?.-St CtSniJ
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or dem Sturm. Roman aul dem moderre rnlsisch Sitten von A.F.RttR?off.' : (Forlstdung und Schluß.) .'as war io ziemlich die letzte Wir kung. d!e des Majors Tod in dieser Welt hervorbrachte. Wie zuvor blickte die Sonne heiter vom wolkenlosen Himmel herab, von Älemna herüber schallte Ka; onendoiiner, schwere Schlage .von russischem Velageruligsgeschütz in abgemessenen Pzusen, vom fernen Süden wink ten die blauen Höhen des Balkan herübe: in Erwartung der Ströme von Blut, die ihm in nicht serner Zeitzum Opser gebracht werden sollten. , Eingedenk der Mahnung des Verstor benen: . Handeln Sle rasch, suchte Maxim nun auch jeden Zeitverlust zu vermeiden. Er erbat sich einen Urlaub, um nach Petersburg zurückzukehren und die Befreiung seines VaterS zu erlangen. Allein keiner seil? Vorgelebten konnte sich dazu entschließen, in diesem Angern blick einen Arzt zu beurlauben, 0 eS Arbeit gab für zehnmal so viel Aerzte, alS vorhanden roaren. Durch immer höhere Instanzen tief sein Urlaubsgesuch, das ..Marim mit verzioeifelter Beharr lichkeit immer roiederholte. Es kam bis zum Ober - Eommandirenden, demGroßfürsten Nikolaus. j Marim reiste in's Hauptquartier, um ' persönlich seine dringende Bitte zu unter stützen. Ter Großsürst empfing ihn freundlich und hörte aufmerksam seine Erzählung an. Aber er mule Maxims Bitte abichlagen, )o gerne erste bewilligt hätte. Newosmoschno, eS ist unmöglich!" erwivcrte der Großfürst. Im jetzigen Augenblick geht es durchaus nicht. Äon. allen Seilen kommen klagen über Man gcl an Aerzten und Material. Es thut mir leid, ich kann Ihr Gesuch nicht be willigen, so gern ich Ihnen auch helfen möchte.Marim hatte dicS befürchtet, aber dennoch auf Erfolg gehofft, und mar' jetzt tief niedergeschlagen bei dem Gedanken, daß die Befreiung seines VaterS nun um Monate hinausgeschoben werden müsse daß er vielleicht zu spät kommen könnte. Gutherzig von ökatur, sah der Großfürst mitleidig die Nathlostgkeit Marim's. .Nun,- fragte er dann, und womit glauben Sie vie Befreiung J!)res Vaters durchzusetzen, wie wollen Sie die Wahrhcit ,1)rcr Aussagen beweisen?" Darüber war sich Marim selbst noch nicht klar. Zaghaft erwiderte er: Ich hoffe auf die Gerechtigkeit meiner Sache, kaiserliche Hoheit, von weiteren Beweismitteln habe ich wenige oder gar keine." Damit werden Sie nur schwer und nach langer Zeit zum Ziel kommen," erwiderte" der Großfürst kopfschüttelnd, indem er zum Schreibtisch trat. Ich inöchte Ihnen gern helfen, und da ich Ihnen den Urlaub nun einmal nicht ge? währen kann, so will ich versuchen, Jhncn ein Mittel zu geben, um auch ohne denselben znm Ziel zu kommen." Er hatte die cdcr ergriffen und schrieb rasch einige Zeilen nieder, während Marim zwischen banger Erwartung, Hoffnung und v!eugier ichmankte. Hier, junger Mann," sagte der Großfürst freundlich, sich wieder erhebeud und zu Marim tretend, einige Zei? len zu Ihren Gunsten an den Justizmi nister. Außerdem werde ich heute den Commandanten der Etappe von Simmtza beauftragen, über jene Scene, die stch in seiner Gegenwart zugetragen, eineu Bericht einzureichen, in welchem auch alle Aussagen der Zeugen, die er etwa noch erlangen kann, aufzunehmen sein werden. Diese beiden Papiere leczell. Sie Ihrem Geiuch an den Justizmimster bei, ich hosse, das wird mehr .wirken,. als wcnn Sie Urlaub erhalten hatten und selbst nach Petersburg ' fahren würden. Sobald ich aus Simniya den Bericht erhalte, wird er Ihnen sogleich zugesandt werden." Marim war überglücklich und dankte dem Großfürsten in bewegten Worten, welcher seinem Adjutanten 'Austrag gab, für Beschleunigung t:x Sache Sorge zu tragen und Marim freundlich entließ. Im Vertrauen auf die so vermuthet gewonnene mächtige Unterstützung leitete Marim die nothwendigen. Schritte ohne Zögern ein. Aber es war schwer, den Unglücklichen aufzusindru, trnd fast noch schwerer, eine noch härtere Geduldsprobe roar es, die Erfüllung endlose? Forlnall't taten abzuwarten welch? mehr als ein mal eist .noch einen besonderen Briefwechsel zwischen Petersburg und Nertschinsk nöthig zu machen drohten. Der Gefangene, an dessen Stelle und unter dessen ?kamen Marim's Vater . nach Ncrischinsk verschickt worden, war zu fünfzehnjähriger Zwangsarbeit in Bergwerken verurthcilt gewesen, eine der härtesten Strafen, welch? daö russische Ge setz kennt. . Erst nach vielen Monaten, lanae nach dem Kriege, hatte endlich Marim die unbeschrcibllchk Freude, leinen so schmerz? lich beklaaten Vater der Freiheit, dem Leben wiedergegeben zu sehen. Marim reiste ihm entgegen und der Ural, einst der euae des Verbrechens, das der Major an . Marim's Vater begangen, war jetzt cuge des Wiedersehens von Vater und Sohn, des unauSlprechllchen Glukkes, das diese unerträglich schweren Jahre abschloß. Doch kebren mir noch einen Augen: blick unter den Schatten des Nöthen öirenzes zurück. Marim war ruhiacr und ;uvcrstchtli cher von der Audien: beim Großfürsten zurückgekehrt und ging wieder mit Eifer und Ausdauer lemcn Pflichten nach, tn Hoffnung auf einen baldigen günttigen Erfolg auch ohne leine persönliche Mitwirkung. . . Die Empfehlung und das Bemeismittel, welche der Großfürst, ihm verschafft hatte, mußten sicher mehr wirken, alS seine Anwelenheit rn t. Petersburg. Deshalb hatte nun Maxim auch seine Ruhe wieder gesunden. - Seine Nnhe. Ja! Wenigstens ws diese Angelegenheit betraf. Aber da war noch eine andere Angelegenheit,. die, ihn doch' wieder" nicht 'zur' Ruhe kommen Hü. . : -
Wer hatte ihren Vater ausrichtig beweint. Ein einfaches Grabmal schmückte seine Ruhestätte. Hann war auch sie wieder ruhig zn ihren Pflichten zurückgekehrt, die sie mit derselben bewunde? rungswürdigen Hingebung und Ausdauer erfüllte wie früher. Nur noch um eine Schattirung ernster erschien jetzt ihr Wesen. Mariin hatte in ihrer beständigen Nähe, in monatelanger gemeinschaftlicher Arbeit mit'Wera längn seine Selbstbestimmung verloren. Ja, 'es war ihm jetzt klar, geworden, daß er schon zu jener Zeit, als er stch noch in Petersburg mit bangen Zweifeln quälte, nicht mehr frei gewesen. So ergab er sich in's Unvermeidliche. Bald konnte Wera nicht mehr im Zweifel sein über Marims Gesinnungen und Hoffnungen und mit Freuden reichte' sie nach dem Kriege' dem Manne die Hand' zum, Bund, sürelchen sie von der ersten Sekunde an, wo das Schicksal, sie mit ihm ' zusammengeführt , nur .'Perehrung und Dankbarkeit empfunden hatten : Dieselbe eiserne Straße entläng, welche.so Viele in , furchtbaren Schmerzen und banger' Sorge für die Zukünst'gezo, gen uareu, . fuhr n?a .dem. Friedensjchlüß auch-ein glückliches . Brautpaar dem fernen Norden' wieder zu. : Obgleich dieses HerzenSbündnitz auch auf dem SatftlV)rÄ obgleich eS unzweifelhaft eine FruchdeS Krieges war, finden wir. doch be sorgtaltigster.'Durchstcht. deS.Verliner Frie, densvertrageS in demselben auch nicht eiu eiuzigcs'M?rt' därütier: -,' Pie- Dipoma? ten haben es unerklärlicher Weise gan' und gar verabsäumt, die künstigen Beziehungen der beiden Kriegführenden nein, wollte sagen: der beiden Verbün beten zu eiuander zu regeln und. in ihren bekanntlich ewigen uud unverletzlichen Verträgen zu verewigen. Die Beiorgniß bleibt bäher bestehen, daß das stärkere . Geschlecht ' in dem Kampfe, den man nach .modernem Sprachgebrauch eine glückliche Ehe" nennt, wie gewöhnlich unterliegen wird. Es liegt nicht die geringste Veranlassung vor, zu vermuthen, dag das Schicksal in dem vorliegenden Fall eine Ausnahme von der Regel zulassen sollte. (Ende.) Die Tochter dcs Nebcobuhlcls. Roman sr.i bearbeitet doa 1 1 k a H e ß.
lffortsezung.) Zvewe Gestailenwle' ste einander jo gegenüber standen, boten einen fonderbas ren Eontrast. ... '. Und wer bist du, daß du es vzagst, meine Handlungen zu controliren?" sprach ihr Stiefvater, in dessen Pupille ein unheimliches ..Wetterleuchten, das heranuahcnde Uiigewitter verhieß.' . Ich bin Lili Vernon, die Tochter beiner Frau!" sprach sie einfach.. . Ja, und ihres ersten Mannes.".. ' 'ili sah ihn verwundert an.' Natürlich, das ist doch nichts Neues." Es ist mir auch durchaus nicht neu! Setze dich nun, Mli, und bereite das Frühstück." ' .Ja, Papa, sobald du ' mir meinen Brief gegeben hast.- , Dein Brief wer sagt dir denn, daß er für d'ich'ist?"' . ' . ist seine christ, das heißt, Perctval Lesters," bemerkte sie. ringeduldig.i So! -imd seit wann,, wenn man fragen darf,' ist dir seine Schrift denn bekaunt?" i Wir stehen se'tt Jahr und Tag in brieflichem Verkehr," sprach sie inukhiq.' ! Kreuzdonnerwetter! -Ader heute ist . l ' 11 fys. . oer rief, ir rnicy aorcinrr.". "oamir sAob edaS uneröj'fnete. Couoert , in die iseitentafche seines NockcS und knöpfte denselben zu... j Ader, Papa, du wirst doch nicht so im freundlich sein ich habe ja meinen Namen ganz .deutlich, darauf gelesen, ganz gewiß ! ..Sieh' nur uoch einmal nach und du wirst sehen, dag du dich irrtest." sagte sie eindringlich. ! Ich irre nie, Pünclum. Und nun setze dich." Damit klingelte .er, während Llli trotz der behaglichen Wärme des Kamins zitierud vor Aufregung daneben stehen blieb. Das Frühstück.- befahl der Bankier dem eintretenöen Diener. Lili, ich wünsche, daß du dich setzest.". . - . Eie geholchte MchMsch. Stumm sav ste'Warrington gegenüber und berührte kaum das luculllsche Frühstück. Larringtou ließ ste gewähren und griff nach beendeter Mahlzeit zu den Zeikungen. .Tann erhob er sich, um das Zim mer zu ' verlassen und Lili wußte, daß damit ihre letzten Hoffnungen schwanden; war er einmal, fort, würde ste den Brief nie mehr erhalten. ) Um das Andenken an meine Mut, ter," bat sie noch einmal. Bitte, ach bitte, gib. mir .den Brief!". Und sie versuchte jl)n mit der Hand zurückzuhalten. Lili, ich bitte mir mehr Vernunft von dir aus, .der ..Brief arm, mich. Und da mir schon einmal dabei sind, so lass' dir ein für allemal gesagt seittdaß diese Scenen mir unerwünscht sind." Du bist kein Schulmädchcn mehr .und ,mußt danach trachten, dich verständiger zu benehmen." Damit drehte er sich aus dem Absätze um und verließ das Zimmer. i Wie angewurzelt, blieb da Mädchen stehen ; nur der gleichförmige Schlag der Pendeluhr unterbrach die Stille, die sie umgab. Da legren .sich zwei kräftige Arme liebevoll um 'ihren Nacken der dichte Smvrna -Teppich förderte heute merkwürdig unverhoffte Ueberfälle. Percivat!" rief das Mädchen freudig aus und die düsteren Schatten auf ibrer Stirne schwanden im Nu. .Du bist eS, Percioal?II. Ja, ich bin es, Schatz,'", sagte Pereival 9ester und üoa das Mädchen liebevoll in seine Arme. Hast du mich nicht erwartet du siehst so verstört aus; es ist doch nichts vorgefallen?" ' .cck bin nur erscbrocken. Perc! und sie blickte ibn mit ibren schönen Augen i traurig an.' Es war 'mix o traurig um' Äin nun biü du aber I ei mir unS
Ms'ist'mled'er gut'; e5war.gcmlV nur die Ueberraschung, dich so unerwartet zu sehen." Unerwartet? Ich schrieb doch, ich sei für heute frei; Hast du meinen Brief denn nicht erhalten?" Tiefe Nöthe überzog ihre blasse Gesichtsfarbe. Es beschämt mich, .dir die Handlungsweise meines Stiefvaters zu bekennen, doch mußt du es erfahren, damit du mir nicht unvorsichtigerweise wiedei schreibst. Deine Briefe gehen durch fremd Hände." ' Wie? Nicht möglich ! Was meinst du damit? Wer wagt es, meine Briefe an dich zu unterschlagen?" Deinen letzten Brief, Perci, hat Warrinqton nicht ich." Warum verlangtest du shn nicht? Du wußtest doch, er sei an dich adressirt gewesen?" - Natürlich. behauptete .ich mein Recht, aber Warrington erklärte entschieden, der Brief sei für ihn." Sollte er wirklich irrthümlic densel ben für an sich gerichtet angesehen ha-
den?"' .; , Keine Idee! Ich stand ja zwei Schritte hinter ihm und hörte seine lau--ten Bemerkungen über dein Schreiben. Behielt er den Brief, so that er eö absichtlich." Aber, aus welchem Grund denn eigentlich?" l Er mußte bereits eine Ahnung von unserem Verhältnisse gehabt haben !" 'Glaubst du, Lili, daß er den Brief öffnen wird?" frug Lester- ängstlich. : Sie nickte mit dem Kopfe. ' . Daran zweifle ich kaum mehr." Der. junge Mann biß sich auf die Lippen. Na, daS kann schön werden! Ich hoffe ur, er. macht nicht auch meinen Onkel rebellisch." ' , Nein, das kann ich mir nicht denken, für so boshaft halte ich meinen Stiefoater denn doch nicht." ,, Nun, ich weiß nicht; wer sich nicht scheut, sremde Briefe zu öffnen, schrickt vor Anderem auch rvcht zurück." Lili legte ihre schmale, weiße Hand auf seine Schulter. ' Perci, noch hat er ihn ja nicht gelesen.' .' Biellefazt gibt er dir den Brief einfach mit dem Verbote zurück, ferner hin an mich noch zu schreiben." ' Daß er mir sein HäuS in Zukunft verbieten " wird, ' daS steht fest, Lili. Warrington weiß,' daß ich kein Vermögen besitze außerdem hat er dich zur Frau Englesields bestimmt. Ganz Moulton sieht in dir bereits die tünftige Gräsiu" . . Percival, du scherzest! Ich. Gräsin Englesteld? DaS ist das Neueste, waS'ich höre." ' Und doch ist es so. Englesteld besitzt Nana und Stellung,, du ersetzest dafür den Mangel des Vermögens ; so lautet das Nechencrempel deines Stiefvaters. Deine Heirath wäre demnach ganz nach den vorgeschriebenen Statuten einer mo dernen" Ehe du bezahlst, seine Schulden und bist dafür Ekästn. Ach Lili. mein Engel, mein einziges Glück, wird dies zur Wahrheit, es bräche mir das Herz. Diesen Mann, die Gesellschaft, die ihn umgibt! Besäße ich nur ein Recht, dich davor zu. schützen." Lili lehnte vertrauend den Kopf au seine Schulter. Würde es dich glücklich machen, mein .Weib zu sein, Lili?" Und er nahm ihren Kopf in beide Hände und blickte ihr tief in die dunklen Augen. ; Glücklich! Wie kannst du noch fragen." ' i Auch wenn ich dir nichts bieten kann, als ein stilles, bescheidenes Heim?" Was brauche ich denn mehr, wenn ich dich nur habe." vi Auch wenn wir mit Armuth zu kämpfen hätten und uns'mit Brod und Käse nähreu müßten?" : Wir haben ja unsere Küsse zum Trost und Ersatz dafür," fprach das Mädchen schelmisch. . Die können wir schon jetzt haben," rief der junge Liebhaber voll Eifer .und bestürmte Lili mit solcher Leidenschaftlichkeit daß sie erröthete. Aber sage mir, Schatz, wie als bist du eigentlich?" frug er sie, plötzlich ernst werdend'. : Erstaunt blickte ste zu ihm auf. ! Weißt du es denn nicht? Achtzehn?" ' Und Warrington ist dir gesetzlich als Vormund bestellt?" Ja, ich glaube wenigstens. " Ist dieses der Fall, so werden wir noch drei Jahre auf einander warten müssen. Drei endlose Jahre ; was kann nicht Alles indessen geschehen ! " Das ist sreitich eine halbe Ewigkeit! Aber lass'.uns jetzt nur muthig vorwärts schreiten, .haben wir erst unsere Wünsche erreicht,, dann jvollen wir glücklich aus unsere lqnge Prüfung zurückblicken." 'Kleiner SokrateS; das wäre Alles recht schön, wenn wir erst so weit waren, aber noch haben , wir unsere Geduldprobe nicht einmal begonnen!" Und kann ich dann vor einundzwanzig Jahren sticht hcirathen?" DaS kannst du wohl, sobald du die Bewilligung deines Vormundes dazu erhaltst." Perci, diese Hoffnung lass' uns ruhig aufgeben. Ich habe mein Schicksal heute Morgen in dem düsteren Blicke meines Stiefvaters gelesen und verstatt: den." Und das nennt man ein freies, liberales Land, 'wo das Schicksal zweier Menschen in die Hand eines gewissenlosen Hopokriten gelegt werden kann, der nach Willkür damit schaltet und waltet. Da erkennt man wohl, daß Gesetz und Gerechtigkcit nicht vereinbar sind." : Ereifere dich nicht so deßwegen," sagte sie beschwichtigend. Wir sind Beide noch jung und können warten. Drei Jahre erscheinen allerdings. endlos, Äer bleiben wir uns treu, so werden wir nicht halb so schwer daran zu tragen haben. Nicht wahr, Perci?" Du hast immer Recht, mein süßer Liebling ; treu wollen ' wir ausharren und meine Liebe zu dir wird niemals aufhören.Ja, lass' uns fest im gegenseitigen Glauben und Vertrauen zu einander halten." So lasse unS denn das Band unserer Liebe mit einem Kusse besiegeln," sprach Lester" feierlich und umarmte iv tieser Nübruna, seine Anrnt. . (Jortseduvg folgt.)
Eine Wenug in OesterrelchH Zu den auch vom Kabel gemeldeten tZlerüchtcn über den bevorstehenden Rücktritt Taaffcs sagt das Frank Journal" ; Die Bedrückung, welcher unter dem für cislcitanischc Verhältnisse nleraus lang, lebigen Ministerium Taasfe die TeutschOestcrrcicher ausgesetzt stnd, ist in Deutschland wie in Oesterreich unausgesetzt als ein auf die Dauer mit dem deutsch - österreichischen Bündnisse nicht vereinbarer Zustand empfunden worden. Wie die deutsche Negierung darüber denkt, das auszusprechen, verbot und verbietet ihr die internationale Sitte und der hochgehaltene Grundsatz der NichteinMischung in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten. Allein wer zwischen den Zeilen ofsiciöser Zeitungsartikel zu lesen versteht, und wer sich des schwer verhaltenen Ingrimms (andere. Leute hielten es für bitteren Hobn. D. Red.) erinnert, mit welchem Fürst Aismarck sich einmal im Reichstage über die Herbstzeitlosen" aussprach, welche durch ibren Unverstand die slavische Vorherrschaft in Oesterreich verschuldet, der muß herausgefunden haben, daß der deutsche Reichskanzler über die Wechselwirkung zwischen innerer und auswärtiger öster reichlicher Politik kaum anders (?) denkt, wie die Deutsch-Oesterreicher. Bisher haben sich allerdings die oft aufgetauchten Gerüchte von dem Sturz des flaoistrenden SnstemS nicht bewahrbeitet, und Graf Taasfe durfte am 12. August d. I. den neunten Geburtstag se-uer Regierung feiern. Allein nunmehr gewinnt es den Anschein, als ob in der Wiener Hofburg die Bedenken gegen das grundstür;ende Regiment dcS Ju gendfreundeS Kaiser Franz Josephs den Wunsch nach der Fortdauer einer scheinbar consolidirten Verwaltung zu über wiegen begännen. Vielleicht ist eS die Unfähigkeit der Regierung und der Altczcchen, dcS ungeberdigen Jungezechenthums Herr zu werden, weichendem Kaiser die VersöhnungSarbcit" der Herren Taasfe, Prazak und DunajemSki endlich in ihrem wahren Lichte zeigt, vielleicht auch war eS, He czechische Blätter meinen, die Anwesenheit dcS -Deutschen Kaisers in Wien, die seinen hohen Ver kündeten zu erneutem Nachdenken über die d a n e r n d e n Grundlagen deS deutsch'.österreichischeu Bundes anregte. Wahrscheinlich ist daS Letztere nicht, und wenn Kaiser Wilhelm den österreichischen Ministerpräsidenten in demselben Maße ignorirte, wie er den ungarischen Premierminister auszeichnete, sn hat er darin vermuthlich einer schon vorgef u n denen Sachlage Rechnung getragen. Die czechische Presse hat ein begreifliches Interesse, den befürchteten Sturz der czechisch-polnisch:liechtensteini-schen Eliquenwirthschaft auf den Slaven wie Ultramontanen in den Tod verhaßten Deutschen Kaiser zurückzuführen. Die, scs Vergnügen darf man ihr gönnen. Die Hauptsache ist, daß sie den Sturz, eine wahrscheinliche Erschütterung der inneren Politik" in Aussicht stellt. Welches die Ursache oder die letzte Vcranlassung dieser Erschütterung ist, muß vorerst dahingestellt bleiben. Ter Jar im ttaukasuS.
Zum ersten Male in diesem Jahrhundert, ' schreibt ein Petersburger Eorrefpondcut. betritt ein r u f f i f ch er K a il'er den Boden des Kaukasus. Das Gebiet wurde bisher nicht als so beruhigt betrachtet, daß der Zar dasselbe besuchen konnte. Schon öfters, auch zu Zeiten Alexanders II., ward eine solche Reise geplant, doch blieb es stets bei dem Plane, trotzdem ein Bruder des Kaisers, Großfürst Michail, mehr als zehnJahre Stattbalter des Kaukasus war. Das kaukasische Gebiet ist stets als ein erobcrtes bcirachtct worden, dem man nicht recht trauen konnte, und in der That waren die von Zeit zu Zeit ausbrechenden Anfstände der noch nicht ganz niederacworfcnen kriegerischen Bergstämme wenig geeignet, ein besonderes Vertrauen in die Beständigkeit der dortigen Zustände einzuflößen. Dadurch erklärt sich, daß die Zaren es bis jetzt vermieden lYaben, ihre herrlichen Besitzlickkeiten in Transkauknsien zi,' besuchen. Alerar-der III. ist der erste, welcher als Kaiser den äußersten Grenzmarken seines Reichs einen Besuch abstattet, und dieser Entschluß hat in Rußl"nd allgemeine Befriedigung hervorgerufen. Die Reise des Zaren nach dem Kaukasus ist ein Ercigniß von unzweifelhaft politischer Bedeutung. Ganz abgesehen davon, daß in Tiflis die Ruhmes- und SiegesHalle eröffnet werden soll, (dieselbe ist da;u bestilnmt, die Siege nber die Türkei während dcs Krieges von 1877 7 zu verherrlichen), sollen während der Anwesenheit des Kaisers die großen Reformen dckretirt werden, deren auch der Kaukasus theilhaftig gemacht werden soll. Gleichzeitig soll daselbst die Frage über zwei sowohl in politischer als strategischer Beziehung wichtige Eisenbahnlinien entschieden werden, nämlich die große sibirische und die Fortführung der centralasiatischen. Zu diesem Zwecke hat sich auch der Erbauer der transkaspischen Eisenbahn. Generallicutcnant Annenkow, nach Tiflis begeben, um dem Kaiser seine grandios angelegten Pläne. vorzustellen. Der Empfang dcsKaiserpaareS in Wladikawkas (zu deutsch: ,,Beherrscherin des Kaukasus") ist ein glänzender gewesen. Fast alle Stämme des Kaukasus und ihre Zahl ist sehr groß hab? Vertreter abgesandt, um das Kaiscrpaar beim Betreten kaukasischen Bodens zu begrüßen. Der Andrang anS den Nächstliegenden und selbst aus entfernten Auls war ein so ungeheurer, daß die Stadt unmöglich alle die sremden Gäste fassen konnte, die zu Taufenden in den Straßen bivouakirten, und da die Nächte ziemlich frisch sind, Scheiterhaufen anzündeten, was dem Ganzen ein ungewöhnliches Aussehen gab. ' DaS Kaiserpaar stand Nachts auf der Terrasse des Palastes und blickte auf das piktoreske Bild, das sich von der Höhe dar? bot. kn,ni?s!,n ift -Nrtsfi t?ab?smeldnnaen 1 j 3 ' 1 V 1 das russische Kaiserpaar in Baku, der ! Petroleumstadt am Kaspischen Meere, eingetroffen. . m m m Richter (zum A n g e k l a g, ten): Sie heißen?" Angeklagter: .Hier meine Bisitenkart:
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Points 1--L I m KX.,: , : JUJL sWMttMMkMMiilk ROM M-!.' sjai-J-g- a - - 1 1 11 int, Fiagir l Alls,
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CUAS. II. ROCKWELL, Gei Pm'r ttti Tirt Aar Politische' Anzeigen. Dkmkratilchrs t:, mt ! Für Präsident : T roder (XI et et and do Tltü Vsrk. Für Vike.Prüsldent: Ullen S. Thurmanu vou Ohlo. TemokratlsteS LtaotSMet. ?oudernör: Courtlsnd C. Matsoa. Vice.Gouvervör : W llam R v!ye?s. Staate. Seklelär: Rob rt . Mieri. Ctaotsauditr: Cdarle A. Munsau. Siaatesrmeister. Tdoma V. ryrnet. Reporter Tlipr,me.l!r'urt. Jodn LZ. Keru. Generai.Aowalt: Jb . R M.son. Suverivtertdent tctz öffentt. Unterrits : . S. Erissiih. Rillter der Cudrrme.tlsurt. 1. D'k.rikl: W. .N b ock. 2. D'ftr kt: 0 V. Hoa-k. 4. Drft.'kl: ll.n Zoit-'r?. PrSsideutsLdatt alektore. zit La,ae Tboma R. i?odb und San s. Lamb. 1 Distrikt. S .San: 2 Dikr.ikt. cr. DobbmS; 8 risttik,, Charle L Jevett; 4. Dutrttt. Nicdola Sora t: b Tihti't J. ka Sast; 6. V,pnit, Tbsma I Skudy; 7 Dr nrur, avlv Gooöt ; 8. Dijlr kl, S B. vuett; . vitm, 3oJ)n F McSuah; 10. Di. sintt, D. D. Tykeman ; l l Liilr kt, Jrbn . Tur. er: 12. Dmri?t. Joka S. Baa ? i Ti. strikt, IX. . O Vc.ckard. 2tm lmd$ Conulh.Tickkt. Für Co, greßmitglicd, 7. Distrikt: Willta D.Bynum. ur Ächter dlt 19. Circnili : Zhc-mat L. LuUivan Für LtaatSauwa!t: JameS L. Mitckell. Für Eenato eu : W:Uiam C. Thzmps,. Henry T Hudson. Hur Jornt enator (Marioi, Hancock ad T5lty Couvtikö): James I, Sv,ti. Fsr Leoiölata'lnltglieoer: Gabriel CaimuF, W.lliam S Hugd,. Ei, F. Hemeh, Hehde? S. Vlgdam. William Langs:oss. Für Sder'ft: Jiaoc Ziing. iu Schatzmeister: Jodn Ostermann. Für Coirne' : elct-n C. Rooker. Üüc Eulveror: William C Smith. eur County Comm ssäre: 1 Diur tt, Joseph L. Huktcr; . Llslritt, Zaleb Emrich. Jobn Ostirmantt ursiedkt fich den ?t!mz,ber al andidat für dI tdkl (5ottly-Lchatzmeiü,rS. Wahl am 6. sember. Jsuac ting ist Kaudidct für tat Amt det Sheriff. . Leander Fulmer Kandidat für da Amt de Sheriff. Dr. Thlvdor Wagner, -stKandldat sür das Fmtdes Coronet . Ersche ..: am .. Novcm'er 133. 6 (Dj IPHID JClUJ by KAHL MARX, in englischer Ssrache SIS Tei'en stark, ged in l Sand iv. tun billigen preise dsa uur Zwei Dollars! Nm kakstl?e zv d'e'et?' Vreie terznellen. missen mmdestri 1 00 Yremo'ore cbes tzt we dea. ?np tr ptirn'liea ,ur Vetthciluag on englischsskecre- de r-eite' köaven ruxSi li ffjp. es Pl. oder tuich de Un erzelchaten de zogen treidln J tXtlltK I loi-tl-l lo, 2'S Forsy'h Str., New Lsrl. CO Zlgtn nlargt. Die große 1. I). & W. Bahn. Kürzeste Pinie nach ren Cst n nid Veüe. Die it, zijie L ie nxt so i e Siatn nat iro in naton ut Vtct m t DurS avzk'Vagea -ach d,n Missou,i ott Paakt n ia ,'nize Lturden w.n'fl?' at on er- t'cljnf i &bt s DuiCbQslrQl S4.jfn?aj'n und fttnhtrn em. Wcg,n üb r Daov lle naA Ctmopo in fä'rrct am zu , teueren vrelskN cl ankere ?chaen. v'e kurz taSi 5p,t2.fikld. Ccium rt, OK 0 rd fUtn Tennen int fuclttc neb Aft. liSen Ctio. Die ftie efie und e v,ia, cinU mit Dprch'avßS Sek'aslra ,n nach Urdava, Od o, Leli'f.'l.tawk, e tcn, Zisfi vvd San. ru so i cutcrr.silte bnte öst iÄ mit Sdv,Vze t nd Xxdtl nach olle dede-tende östiichen Staaten vo i tu tl.bi) tr,niger als reguläre Ratn. Züge im J"dianop"iiS Vabvtvf SUaarij I t- l" tfera 9 t e,t 7:30 iro a. 3:0 atni 11 ootltl Ankunft i 1 Chi 7." 3.li m in: be ' t l 'ftn 3:50 ia tO.40 3,. 8.40 übst Ftinle Cpei't. , Nd 5ö.la'w'g?n. Tikt ud vtk'vft ritkit' Gn. Paff Lgevt, Qta. Bu ler, 188 Eu Illiuri, Sirae, und jeker ankee Ag ut dtk Liare. H.. V,,non. Ga Paff g,t. l I ,,. 5. a3. Ztad,
