Indiana Tribüne, Volume 12, Number 37, Indianapolis, Marion County, 25 October 1888 — Page 2
Zndiana Tribune. mmmmmmmmmimtmmmmmimmmmt Srscheuü giglich SNd SONktilgS.
l tlgltche ,T,tlln lo! durch den 12 Ccntl Vtt Ssch. di Sonntagrridn- i Cent! w Boch. Bttb inf&aasn 15 tnll oder C5 Ets pr onat. Vr yo ,ugscht t vran,ah:nß (6 x,r Zaör. Osstee: 140 Q. Octölandth gsdisnapoliS, Ind., 25 Oktober 1383. Sie kriegten fl& Zsieder. Die berühmt gesordene Frage: Jji Heirath ein Fehlschlag ? von der sich übrigens herausgestellt hat, daß sie von einer Frau aufgeworfen und bejaht wurde, welcke im glücklichsten Ehestande lebt und büb''ch ist wird wohl von?dem ZeitunffSherausgeber- in Minnesota, dessen Thun und Leiden wir nachstehend betrachten wollen, gegenwärtig nicht mit beantwortet werden, wenigstens nicht öffentlich.' , Im Äuzust letzten JahreS gina ein, von Janesoille, Minn.. gemeldete Q&cans dalgeschichte durch die Presse deS ganzen Landes. Dem Herausgeber des dort erscheinenden Argus-, I. A. Henrv, war seine Gattin mit dem Reverend David Seymour durchgebrannt, welch' Leh? terer seine eigene Frau und seine Kinder in den dürfligften Verhältnissen zurückgelassen hatte. Frau Henry, eine musikalisch gebildete Dame, spielte aus lauter Gefälligkeit in der Kirche die Orgel; in den UebunaSs'tunden traf sie oft mit dem Herrn Pastor zusammen, man lernte sich .lieben und schaden" und glaubte daS ehebrecherische Verhältniß durch titt' Durchbrennerei krönen zu müssen. Der bedauernswerlhe Zeitungöhera,'?, eber verlor aber die Courage nicht, er folg:e dem Pärchen nach Canada, erfuhr dort, daß dasselbe sich nach England ge wandt' habe, folgte auch dorthin und brachte das ungetreue Weib zurück. Frau Henrn wurde der Obhut ihrer betagten Eltern'üdergeben, der Editor nahm seine Arbeit wieder auf, leitete spater eine Scheidungsklage ein und wurde geschie den. Inzwischen war auch der fromme Neoerend zurückgekommen ; in einer kleinen Stadt in Michigan arbeitete er als Taglöbner, bis die Bürger des Ortes durch ein von Henrn verfaßtes Circular über die Vergangenheit des Er-Neverend belehrt wurden, und dieser sich au3 dem Staube machen mußte. Die ganze Geschichte war beinahe der Vergessenheit anheimgefallen, als man dieser Tage erfuhr, daß Herr Henry sich ernstlich mit dem Gedanken beschäftige, die geschiedene Frau, welche angeblich ihren bö'en Schritt bereuen soll, zum zweiten Male zu heiratbcn. Die Hoch: zeit soll im Laufe des kommenden Monz:s s!Lttsi:iden, und der Editor qlaubt sein sonderbares Thun durch die Erklärang re:fert:gen zu müssen, daß er auf den Wun'ch seiner Kinder die Ehe mit der geschiedenen Frau zum zweiten Male eingebe. Des wäre also das zweite Kcitel der pikanten Geschichte von jenes rille, die. so boffen wir im Interene oller DetheiZiglen, hiermit ihren ldschlllß findet. Deruuglückte lebeöflucht. Nur einem Luftzug haben eö Herr und trau Dupraoa in Bloomsield, N. I., zu verdanken, daß sie ihr liebekrankeS Töchterchen vor einem dummen Streich bewahren konnten. Die Sache ging so zu: Lina, welche während ihrer Carriere bei einer Oxerettentruppe in New Bork mit dem chankmärter Henry Köbling ein Liebesoerhältniß angeknüpft, hatte mit diesem die Verabredung getroffen, in der Nacht mit ihm zusammenzutreffen, um dann in die weite Welt zu wandern. DaS Mädchen führte auch den Plan aus, packte ihre Staatskleider zusammen, warf dieselben aus dem Fenster ihres im zweiten Stock gelegenen Schlafzimmers in den. Hof uns bewerkstelligte dann im Nachtzewande auf einer vorher an das Fenster gestellten Leiter ihre Flucht. Dann rassle sie ihre Habseligkeiten zusammen und begab sich in den Stall, um hier ihre Toilette zu machen, während Köbling auf sie wartete. Zusällig.'r Weise erwachte jedoch die Mutter durch den frischen Luftzug, welcher durch das offene Kammerfenster LinaS drang. Sie begab sich in das Schlafzimmer der Tochter Und gewahrte mit Erstaunen, daß das Bett leer war. Sofort wurde der Vater geweckt und ihm die Entdeckung mitgetheilt. Dieser kleidete sich schnell an und eilte nach dem Stall, um daö Pferd anzuspannen und die Flüchtlinge zu verfolgen. Eben im Begriff, die Stallthüre in öffnen, ver nahm er die Stimme LinaS, welche in der Meinung, ihr Seladon sei an der Thüre, ölezen ersuchte, noch emen Augen blick zu warten, da sie noch nicht reisefer tig sei. Mit einem Ruck riß der erboste Vater die Thüre auf und überraschte die Tochter dabei, als sie aerade ihren Sammkrock über den Kopf streifte. Dem Befehl, sich sofort m das Haus zurückzubegeben, leistete Lina keinen Widerstand, sondern ;oa sich beschämt in ihr Schlafgemach zurück. Der Zalan mußte wohl den Vorgang beobachtet haben, denn trotz sorgfältigen Suchens war derselbe nirgendö zu sinden. Ob roohl dieser Ver? such der letzte sein wird? Der Vater beabsichtigt, um weitere derartige Streiche unmöglich zu machen, die Gegend zu verlassen. Die bösen 5?leberkeime. . Jch war einigermaßen überrascht," r i- v r r t : rr r. . r ' vemerlie oiccr iugc cm vsajijpojucicr, als i6 borte, daß die Galena- nach Hati beordert worden sei, wo das gelbe Siebe? berrscht. Denn die Galena" ist ohnehin ein Zvieberschiff." .Was wollen Sie damit sagen?- fragte man ihn, und er antwortete: ftm ieberschisf nennen' Seeleute ein solches', daS überhaupt jemals einen Gelbfieber-Kranken an Bord gehabt hat, denn dann ist gewöhnlich für immer fcer Ausentbalt auf demselben gefährlich.
5C.U. Öksiciere ji die Mannschaften
fürchten solche .cylsse, uno zwar mit gutem Grund. Denn niemals weichen die Keime dieser Krankheit aus , diesen alten hölzernen Fahrzeugen, und sobald die Schisse wieder in einen Fieberdistrict kommen, ist ein neuer Ausbruch der Seuche aus demselben unvermeidlich. Man kann ein solches Schiff gründlich reinigen, deSinsiciren und rcnoviren und es während eines ganzen Winters in einem kalten Klima tassen, und doch bricht im nächsten Sommer, wenn das Fahrzeug wieder in den Bereich eines Fieberlandes kommt, die Krankheit auf's Neue aus. Diese Erfahrung ist z. B. mit dem Schisse Iameötown" gemacht worden, das jetzt in Baltimore als Schulschisf ist. Ich möchte nicht auf demselben nach dem Süden fahren. Mit dem Portsmouth" hat man das Gleiche erlebt. Ueberhaupt glaube ich fest an den Satz: Einmal ein Fieberschisf immer ein Fieberschisf. Wieweit diese Behauptung zutrifft, muß vorerst dahingestellt bleiben; vielleicht steckt ein Stückchen Seemannöabcrglaube darin. Immerhin sind dies, Aeußerungen bcachtenswerth.
Kühe" im Pflanzenreich. Sehr bedeutend ist die Anzahl der Pflanzen- und Baumgattungen, tvelche Milch aussondern können, und manche dieser Arten dürften unseren Lesen: noch wenig bekannt sein. Nicht auf alle diese Pflanzen läßt sich indeß der obige Titel mit Recht anwenden; manche sondern eine mehr oder weniger .giftige Milch aus, wie z. B. die gemeine Wolfsmilchpflanze mit ihren breitblättrigen Ver, wandten, andere haben eine zu medicinischen Zwecken verwendbare Milch, und wieder andere haben einen Milchsaft von großem lnduztrlcllen Werth und liefern z. V. Kautschuk und Guttapercha. Alle diese Pflanzenfamilicn sind sehr interefsant, am bemerkenswerthciten aber Und diejenigen, welche eine trinkbare, theileise sogar der Kuhmilch sehr ähnliche Milch liefern können. Von diesen soll hler etwas naher gesprochen werden. Ein Correspondent aus Südamerika schreibt neuerdings über diese merkwürdigen Gewächse: Besondere Berühmtheit hat eine Abart der Brosimum (zur Brotfrucht-Classe gehörend) erlangt, welche ursprünglich von Alerander v. Humboldt entdeckt und der civilisirten Welt bekannt gemacht wurde. Dieser Baum bildet auf den Bergen unweit des Stadtchens Coriaco und anderwärts an der Seekuste von Venezuela große Wälder. Manche dietx Baume erreichen eine Hohe von über 100 Aiijj und haben einen Stamm von C big 8 Fuü Durchmesser, der bis zu einer Höhe von 60 bis 70 Fuß keine Aeste trägt. Beim Volke ist der Baum unter dem Namen K : u b b a u rn" (Palo de Vaca oder Arbol dö Leche) bekannt. D ie Milch, welche man erhält. wenn man Einschnitte in den Stamm macht, hat mit der Kuhmilch im Aussehen und in ihrer Güte so große Aehn, lichkeit, daß sie von den Bewohnern der Nachbarschaft allgemein als NahrungsMittel gebraucht wird; sie it nicht nur vollkommen gesund und sehr nahrhaft. sondern bejltzt auch einen angenehmen Geschmack, aleich dem von süßem Nahme, und einen balsamischen Geruch ; ihre einzige unangenehme Eigenschaft besteht darin, daß sie ein wenig klebrig ist. Gleich der Kuhmilch, bildet sie rasch an der Oberfläche einen gelben, käsiaen Schaum, und wenn sie einige Tage ver atmosphärischen Luft ausgesetzt gewesen ist, so wird sie sauer uno zersetzt sich. Ueber den Baum und seine Ausbeutung jelblt sagt Humboldt: Die Eingeborenen behaupten, daß sie an der Farbe und Dichtigkeit des Laubwerkes erkennen könnten, welche Stamme den meisten Saft liefern, gerade wie der Hirte an äußeren Aeichen eine gute Milchkuh erkennt. Ich mnß gestehen, daß unter der großen Anzahl seltsamer Erscheinungen, die ich auf meinen Reisen beobachtet habe, wenige einen so mächtigen Eindruck auf mich gemacht haben, wie der Anblick des Kuhbaumes. Er mahnt uns an die Macht und Fruchtbarkeit der Natur. Auf einer öden .fj. V r.ti :r. tjciivaiiü ,ieyl man vil 1911 waacn; seine Blätter sind trocken, seine großen Wurzeln können kaum in den Stein dringen; mehrere Monate i.n Jahr befeuchtet nicht ein einziger Regenschauer seine Blätter, und seine Zweige scheinen abgestorben zu sein. Aber wenn man in den tmm schneidet, fließt eme süße und nährende Milch heraus. Beim Aufgang der Sonne strömt diese Milch quelle am reichsten; um diese Zeit sieht man die Neger von allen Seiten herbeieilen, mit großen Näpfen znm Ausfangen der Milch versehen. Einige trinken r p r t rf w o,e apse am Vaume setvlt aus, Ändere bringen den Saft ihren Kindern heim." r j : .1 ? r r Z9 ii meriwuroig, aoer aucy ver vlelen andern milchaussondernden Gemächsen zu beobachten, daß diese Gattung nahe Verwandte hat, deren Milch giftig ist, z. B. der Upasbaumin Japan, desen Milch in Gift enthalt, von welchem die kleinste Quantität das qrößte Thier tödtet. Auch die Familie der poena. cae hat so verschiedenartige Kinder aufzuweisen, einerseits Giftgemächse und andererseits den Kuhbaum von Demerara, welcher in den Wäldern von Britisch; Guiana in großer Anzahl vorkommt und von den Eingeborenen Ilja-IIp genannt wird. Die Rinde dieses Baumes liefert, wenn sie .angezapft" wird, dicke, süße Milch. Ferner findet man .Kuhdäume" in der Familie der Laotaoeas. Erwähnenswerth darunter ist namentlich die Gattung )lirnu80ps elata, welche zu den höchsten (180 bis 200 Fuß) und schönsten Bäumen in den Wäldern von Para gehört. Die Milch in der Rinde ist so dick wie Rahm und wird für, Kaffee, Thee u. s. m. gebraucht. Die gleiche Verwendung findet der Saft der limn svv balaU in Englisch-, Französischund Hclländisch'-Guiana; doch wird derselbe, wenn er der Lust ausgesetzt ist, allzuschnell hart. Auf der Insel Ceylon gedeiht ein Kuhgewächs", welches zur Ordnung der Xselepiaäaeeas gehört und von den Eingeborencn üiriavQuna genannt wird. Die Milch desselben wird ebenfalls von den Eingeborenen als Nahrung benutzt. Desgleichen liefert die ,,balsamhaltige EupWbia" auf den kanarischen Inseln, welche viele aiftiae Verwandte bat. eine
,üße und unzcyädi'tche Milch, die sich, rote Leopold v. Buch erzählt, zu einem Gelöe verdicken läßt und dann als Leckerspeise gegessen wird. Uns nochmals nach Venezuela zurückzukehren, so gibt es dort eine zur.Ordnung der Gummibäume gehörende Gattung, welche die Gelehrten Clnsia galactodendron nennen ; dieselbe hat eine sehr dicke, knollige Rinde, die vollständig durchschnitten werden muß, ehe man die Milch erhält. Die Eingeborenen nehmen dieses Geschäft vor Eintritt des Vollmondes vor, weil sie glauben, daß alsdann die Milch besonders reichlich fließe. Letztere hat einen etwas herben Geschmack, soll aber besonders für Kinder gut sein. Auch zu der Ordnung, welche den Maulbeeren: und den Feigenbaum ent hält, gehören mehrere Kuhbärnne." Profitable Lvstzucht ! Ein gelungenes Beispiel davon, wie manchmal für Denjenigen, welcher ein Product wirklich gezogen hat, nichts übrig bleibt, und die Mittelmänner" Alles verschlingen, was überhaupt zu verschlingen ist, wird von einem Philudelphiaer Blatt erzähl:. . .. Hr. Byron Salesberrn hatte in Delawäre die feinsten Pfirsiche gezogen und ließ sie einheimsen und nach Philadelphia zu Markte bringen. Zur Zeit, als die Ladung ankam, war der Markt derma ßen überfüllt mit dieser Frucht,. daß die Productenhändler große' 'Quantitäten Psirsiche in den Fluß warfen. Dieser Tage kam der genannte Züchter ebenfalls hierher, um . jeinen., Prosit zu holen. Sein Eommissionshändler gab ihm eine Z w e i e e n t s - P o st m a r k e in die Hand und bat um eine Quittung. Was soll das heißen?" fragte Salesberrn er staunt. ,,Das ist Ihr Antheil am Profit, Sie Glücklicher antwortete der Kauf, mann und zeigte ihm folgende Rechnung: Für Einheimsen, Körbe usw..t 481.23 Fracht u. sonstige Beförderung. 369.1)9 Commissionen 272.10 Summa $1122.42 Ertrag der Verkäufe 1122.44 Dem Züchter aeschuldet. 2 vom Jmanse. 3i Athens, Ga., lebt ein, .lüge Dame, welche eine merkwürdige tu'znalzme von der -allgemeinen Regel liaäir. Dieselbe hat nämlich schon eine treibe Personen theils verhaften lassen, lheils mit Verhaftung bedroht, blos weil dieselben sie angeschaut hatten. Aus G arrnomen, JacksonEounty. Ja., wird ein 'höchst merkwür diaer Fall berichtet. Dort sind an demselben Tage zwei junge 27jährige , Män: ner, William Shcnaban und Dennis Donavan, gestolben, welche an demsel? ben Tage geboren wllrden, an demselben Tage heirateten irnb an demselben Tage auch ihre Frauen verloren. Sie wurden auch am gleichen Tage uzid auf demselben Frie'dbof beerdigt. Der O b e r g e n e r a ! i s s i m u ö der .Heilsarmee", Booih. scheint ein Verschwende? zu sein.' Er hatte vor zwei Jahren während einer einzigen Woche (?) etwa slö.000 Reingewinn durch die Hanswurstiaden seiner Armei erzielt, und im Ganzen ging sein Mam mon schon in die Hunderttausende. Ge genmärtig aber soll sich der Herr Gene röt wieder in Geldverlegenheiten besin, den, denen er durch einen neuen Feldzug gegen den Teufel abhelfen will. Ohne politischen Einfluß chcint hier;u!ande absolut nichts möglich zu sein. Die jungen Aerzte im Dellevue Hospital zu New Z)ork beklagen sich, daß ihnen in vielen Fallen nicht gestattet wird, an den Leichen der in jener Anstalt ge storbcnen Patienten Post:Mo7tem:Unter, suchungen vorzunehmen, weil einfluß reiche Politiker, unter ihnen auch mehrni Eorvner, die Leichen ihren Günstlingen in der Doctorenwelt zuweisend . Alle ein, gelaufenen Beschwerden, um dieser poli? tischen Parteilichkeit ein Ende zu machen, sind bis jetzt erfolglos geblieben. . Für den Weihna.chtS: und Neujahrshandel, besonders im Eonditoreigeschäx. ist eine Entscheidung, welche das Finauzdepartement in Washington ('treffs .Verzollung kunstvoll ausgestalteter Luruskästchen oder -schachteln (tancj boxes) getroffen hat, von großer Wichtigkeit. Diese Kästchen, welche mit Zuckerwerk ic. gefüllt auf den Feiertagsmarkt zu kommen pflegen, waren bisher als regelrechte Emballage! der impor tirten Waaren zollfrei eingelassen worden. Das Finanzdepartement hat jedoch erklärt, daß solche Kästchen und Schachteln, welche offenbar eine andere Verwendung sinden, als die der bloßen Ver-
vackuna für 'uckerwaaren.zc.. einem. Werthzolle von 100 Proccnt unterliegen sollen, oh'ne Rücksicht auf den Einwand, daß diese fancy boxes" die übliche Emballage für die Feiertagsartikel bilden. Ein sehr merkwürdiger Unfall trug sich vor einigen Tagen in ai -vk r nrr x Aroollvn, vc.Tl)., zu. ln Wagen, rnn altem Papier und Lumpen beladen,' kam die Sandstraße hinuntergefahren. Auf einem der Säcke faß der Lzahrige Michael 3!van, als plötzlich der Strick, mit dem die Säcke festgehalten wurden, riß. und der Knabe vom Wagen stürzte und zwar so u-alücklich, daß ihzn das Hinterrad des Wagens, ehe derselbe angehalten werden konnte, über den Hals fuhr. Jedermann, der den Unfall mit angesehen hatte, glaubte, der Knabe sei todt, aber einige Sekunden spater stieß der Knabe zur höchsten Verwunderung der herbei, eilenden Leute Schmerzensschreie aus. Man brachte den Knaben in daS Brücken, stationS:Gebaude, und der herbeigeru, fene Ambulan:arU erklärte, daß die da. vonaetraaenen Wunden nur leichter Art . r . Ä cm c jeien. Nachdem vem naoen vie uunoen verbunden waren, wurde er nach Hause gebracht. SchöneZeitenwaren's noch, als der vor einigen Tagen gestorbene Long John" (John Wentmorth) Bür-. germeistcr von Chicago war. Da war ein Polizist, den ,,Long John" im Iahre '59 oder '60 ernannt hatte. Der selbige Polizist wurde von etwelchen Slrol chen angefallen, war aber nicht faul und schlug zwei der Strolche nieder, daß sie todt liegen blieben. Ihrer zwei der Strolche entkamen. Darauf würd Beschwerde geführt vor den, Bürerniei-
Ner gegen feldtgen Polizizten. D:e Vcschwerde frommte wenig, aber der Poli; zist bat ,,Long John" um seine Entlassung, selber bekennend, daß er seine Pflicht vernachlässigt habe, indem er ,,nur zwei der Strolche umgebracht und die Anderen habe lebend entkommen lassen." Das ist eine der vielen Gejchich: ten, welche anläßlich desTodes des obengenannten Originals mitgetheilt werden. Uns dünkt, als habe die Ehicagoer Beste" noch heute so schneidige" Man: nen aufzuweisen. Die Freunde desIrländers
Dr. Thomas Gallagher von Grcenpoint, N. welcher bekanntlich wegen Theilnähme an den Dynamit - Attentaten im Jahre 1883 in England zu lebcnsläng-. . Ifsflr .ftrtff ritrkts MrtrVtt tft fiftftn ! 7 " Vf wivv. ,., an den Bundessenat eine Petition gesandt, worin sie ihn ersuchten, daß er Gallaghers Freiheit bewirken solle. Sie beHäupten, 'daß die englischen Behörden dem Dr.' Gallagher frfan? guten Vertheidiger zur Verfügung gestellt 'hätten, und .daß derselbe nicht verurtheilt, woiden wäre, wenn er einen ordentlichen Vertheidiger gehabt hätte. Sowohl. Präsident Arthur, wie auch , Präsident Eleveland hätten sich bereit erklärt, für Gallagherö Befreiung zu sorgen ; da die Sache aber immer noch nicht erledigt sei, obwohl es sich in diesem Falle um .' eine wichtige internationale Gesetzesfrage handle, hatten sie sich nunmehr an den Bundessenat gewendet. Der Congreß hat sich aber jetzt vertagt., und. es wird deshalb seitens deL Senats so bald nichts zu Gunsten der Befreiung ' Gallagherö gethan werden. E i n e m e r k m ü r d i g e K l a g c wurde im Bundes-Kreisgerlcht zu LouiSville. eingebrachte Der Kläger ist ein alter, gegenwärtig in Jeffersonville wohnender Neger Namens John Sreene, und die Beklagten sind wohlhabende weiße Bewohner von Hart-Eountv,.von denen Greene die Zahlung von 20,000; verlangt, weil er von ihnen ' gekukluxt wurde. Der Neger wohnte früher selbst in Hart-Eounty und wurde von 'seinen Rassegenossen als ein großes politisches Thier.angesehen, weil er während, zweier Präsidentschafls-Eampagneu aufAtump-. touren nach Jndiana gegangen, war, wögegeli seine weißen Nachbarn' ihn . füi einen sehr verschlagenen und 'nicht allzu ehrlichen Menschenbruder betrachteten. Im Juli 1886 wurde eine große Quantität Speck aus einem Rauchhause gesteh: len, und der Verdacht, diese und andere Räubereien verübt zu haben, lenkte sich auf Greene. Letzterer wurde in der üblichen" Weise' an die Thür gerufen und sofort nach seinem Erscheinen -ge, bunden und geknebelt. Er betheuerte fortgesetzt seine Unschuld,, und es wurde eineBerathung abgehalten, wie man ihn zu einem Geständnis bringen könne. Dieselbe endete damit, daß man dem Neger einen Strick um den Hals legte, daS Ende desselben um den kraftigen Ast eines nahen Baumes schlang und Greene nach allen Regeln der Kunst aufknüpfte. Ihn zu todten, war nach ihren jetzigen Angaben wenigstens die Absicht der nächtlichen Besucher nicht, sondern , nur, ihn in Todesangst zu versehen, und so holte man ihn nach einer Weile wieder herunter. Es dauerte aber geraume Zeit, bis er sich erholt hatte. Der Reger wird schwerlich irgendwelches Geld auj em Proceß schlagen. In d e r rw a r t u n g, daß i n den Ver. Staakcn bald ein uiternaliona les Berlagsschuy - Gesetz erlassen werde. giebt der berühmte englische Dichter Tenttyson einen neuen Band Gedichte, den et schon seit längerer Zeit fertig hat, hart: näckig nicht heraus. Auch die' Aerzte in Jackson ville, Fla., sind jetzt betreffs. der Art, wie die Gelbsieber Kranken behandeli wurden, einander in die Haare gerathen. Erhebendes Schauspiel für das Vnbll! kum, namentlich wtv.nl es an seine Aussichten für den Fall eines abernla'.igev AusbruchcS der Seuche denkt! ' Vom Auslande. - Ei.i russischeS'Blatt, die tschernigower Gouvernements - Zeitung, berichtet folgende schreckliche Dorfge schichte: Gegen Ende vorigen .Monats begab, sich ein Bauer deS Dorfes Tsche vlezewka (Kreis .Krolewez) mit seinen Pferden zur Nacht auf die Weide. . Timofei Konowez so hieß der Bauer, hatte sich . Tag? zuvor ein neues Pferd gekauft; als er nun ungefähr acht Werst hinter seinem Dorf aus der Weide angekommen war. riß sich das. neue Pferd loS und lief en die Gegend des Torfes Klischki fort, wo eS sich an, die örtliche Heerde. anschleß. ,Konowe verfolgte das Pferd und wollte es Äs sein.' Eigen, thum auS dem fremden Tabun herausholen. Die Bauern von Klischki aber, die mit ihren Pferden auf der Nacht weide waren, hielten Timofei für einen Pferdedieb. Erbittert durch die : häusigen .Pferdediebstähle, stürmten sich die Bauern af den ahnungslosen Konomez, nahmen ihm seine ganze .Baarsaf? d und singen ihn zu prügeln an. u gericthen dabei so in Wuth, . daß sie den Vermeintlichen Pferdedieb unter Püsscn und Schlagen bis zulzrDorfe'schleppten, um ihm hier den Garaus zu machen. Der Unglückliche wurde zuBöden geworfen und unmenschlich mißhandelt man schlug, mit Allem, was unter :. die Hand kam, darauf los,' Konomez, fürchtend, die er: arimmten Bauern würden ihn todtschla? CIi, liuit iui iwi uii. uuii iy als ihm nicht viel. Als er aufhörte zu chreien und sich vor den Schlägen zu ' sl.lTti. C f.-... mV 4.M Hft.;. mit schützen, wollten sich die Bauern erjt überzeugen, ob er wirklich todt sei, und nun unterwarf man ihn den scheußlichsten Martern. Sie legten "ihm glühende Kohlen auf die Füße.'' sie stachen' und schnitten ihn ia's Fleisch,, schließlich ho? ben sie. ihn ein paar Mal auf und ließen ihn zur Erde fallen. .Der Unglückliche Kielt aus und gab kein Lebenszeichen. Schließlich wurde beschlössen, die Leiche in den Fluß zu . werfen, da aber einige meinten, sie würde Nur da3 Wasser verpesten", so ließ man den anscheinend Todten schließlich gegen Morgen' vor dem Dorfe liegeu und die Bauern gingen in ihre Häuser. Jetzt erst wagte der Mißhandelte auszustehen und sich fortzuschleppen. Unterwegs fanden ihn die Hirten seines Dorfes und brachteu ibn bewußtlos nach Hause." Gegenwärtig -liegt er im Sterben.
Ueber d a 3 & irch s p i e l likogubs, Gouvernement Olonezk. in der große Belagerungszustand verhunzt :vor
den, und fünf Dörfer mit unaussxrech lichen russischen Namen seufzen schwer unter seiner Last. In des Waldes ticssten Gründen liegen diese unseligen Ortschasten ; mehrere hundert Kilometer im Umkreise sind sie von dichten Forften umsieben, und diese sind in letzter Zeit zum Tummelplatz zahlreicher Bären geworden. welche in Hcerden von 6 8 Stück umherlaufen, die Felder zerstampfen, den Bienenstöcken nachstellen und weit und breit die Gegend unsicher macbcn. Die Wälder hallen von den Klagen der ruinirten Bauern wider." erzählt das OlonezkcrKreis'vlatt, da die Bären das Vley zerreiben und die Men chen wie in einer cernirtcn Festung eingeschlossen haben.' Die Männer wissen sich noch insofern zu. helfen,: als sie ihre vielen Mußestunden glücklich in den Dortchens ken todtschlagen, . desto ' schlimmer sind , - v; ' - t: ta raoer cic turne lüciuuyuüöuc grauen daran, welchezwischen ihren vier-Pfählen eingefchlossen'. bleiben und .selbst : aufPilze, Beeren und. ähnliche .feine. Lecker, bissen, .die sonst drei Schritt vom Dorfe' in Hülle und Fülle zu haben waren, gänzlich verzichten müssen. Der Gönverneur von Olonezk denkt, an der Spitze der im . Gouvernement cantonirenden. Truppen zum Entsatz des von Bären belagerten Wellkogubsk zu , eilen. Die glorreiche russische Armee wird,- nach unserer festesten Ueberzeugung, auch dies; mal den Sieg, an Rußlands Banner zu fesseln. wissen ! " Vielleicht gelingtes, die Bären lebendig zu fangen, und von NegierungSwegeit anzubinden. ' I n B u k a r e st B i td e n m i edcr einmal zwei große Skandalprozesse daS Tagesgespräch. In den einen ist der dortige Polizeidireetor und ein ande? rer hoher Beamter verwickelt: dieselben sind zu bedeutender Geldstrafe und Dienstentlassung verurtheilt worden, weil sie Gefangene haben foltern lassen, um ihnen Geständnisse zu erpressen; das ist an und für. sich in Rumänien nichts Ungewöhnliches, es müssen also noch, anderweite Gründe zur Bestrafung der beiden Beamten vorliegen. Es ist namentlich bemerkenSwcrth, daß hier die Regierung zum ersten Male in einer solchen Angelegenheit, eingeschritten ist und eine gerichtliche Untersuchung 'gegen so hoch stehende.. Beamte hat. einleiten lassen. Der zweite Prozeß betrifft eine große, weitverzweigte Schwindlcrbande, zu der nach allgemeiner Ansicht eine Anzahl untergeordneter Polizeibeamten gehören müssen, da dieselbe sonst' ihr Unwesen nicht so lange und so ungestört hätte treiben können. Diese Schwindlerbande nutzte die Leichtgläubigkeit und Unwissenheit der großen Menge aus und verkaufte Goldwasser", mit dessen Hilse Jeder echte Goldstücke anfertigen konnte. Wollte NUN ein Betrogener sich beschweren oder gar klagen, so wurde ihm so lange mit allerhand Drohungen wegen versuchten Falschmünzens u. . w. zugesetzt, bis er jeine Peiniqer mit Geldzahlungen zufriedengestellt hatte. - Beide Prozesse sind geeignet, ein seltsames Licht auf die polizeilichen Verhältnisse in der rumänischen Hauptstadt au werfen. Die Gattin des Porträtmalcrs N. in Paris, eine ob ihrer Schonheit weitberühmte Dame, erkrankte vor einigen Ä)!onaten in äußerst gefährlicher Welse an den Pocken. Als die Dame genas und sich zum ersten Male in dem Spiegel sah, bemerkte sie zu ihrem Ent'. setzen, daß die fürchterliche Krankheit bleibende Spuren in ihrem Gesichte zurückgelassen, daß ihre Rosenwangen durch zahllose kleine Narben zerrissen waren. Die Dame verfiel in tiefe Melancholie und ihr Gatte, der sie zärtlich liebt, kam endlich auf den rettenden Gedanken, seine Kunst als Trösterin herbeizurufen. Er, der seine Gattin im Vollbesitze ihrer Schönheit schon unzählige Male gemalt, stellte nun ein neues Portrait von derselben her, an welchem sein Pinsel auch nicht eine einzige der kleinen Narben schuldig blieb. Trotzdem aber ist daS Antlitz der jungen Frau von so hinreißendem Liebreize erfüllt, daß alle, die das Bild sahen, enthusiasmirt waren. Durch diesen Ersolg ,hat sich nun d?e junge KünstlerSgattin mit ihrem Schicksale versöhnt und ihrem Gemahl die Erlaubniß gegeben, das Bild im nächsten Salon unter dem Titel Die Rcconvalesccntin" auszustellen D 2 e Merline? T n g eblatt" erzählt aus dem Leben' des Kaisers Friedrich folgende Episode: Anläßlich der Vermählung des Erbgroßherzogs von Baden im Jahre 1S3S war der damalige Kronprinz nach Baden-Baden gekommen und im Englischen Hofe abgestiegen. AlS er eines Vormittags,' ohne Beglei.tung dieLichtenkhalerstraße passirte sah er im Schaufenster des Antiquars van Aale einen silbernen Bechcr, welcher ihm gefiel. Er trat ein und fragte den allein anwesenden FamuluS des Anti' quarS nach dem Preise des Bechers. Er tonet '00 Mark.- Gut. ich nehme ihn um, im Englischen Hof- können Sie das Geld holen.- Der junge Mann, der den Ktonprinzen nicht kannte, machte ein bedenkliches Gesicht: Ja,: wissen Sie, mein Herr ist nicht zu Haufe und ich darf nur gegen Baar verkaufen." Schon, mein Lieber," sagte der Krönxrinz vergnügt, .aber da ist dann weiter nicht zu machen.' als daß Sie mit mir in's Hotel gehen.- Ja, dann muß ich hinauf in die Wohnung, -meinen Hut holen.- Gut.. . .na, aber dann gehen Sie doch!" Ja, wissen Sie," stotterte der pflichtgclreue Famulus mit einem Blick auf die im Laden aufgestellten Gegenstände, wissen Sie, mein Herr, ich darf niemand Fremden. .. .ich muß halt den Laden zuschließen, wenn ich hinausgehe." Ganz reckt, sicher ist .sicher," entgcgnete der Kronprinz lachend, auf's höchste amüsirt, also dann bringen Sie mir nur nachher den Becher in den .Englischen Hof", Zimmer No. 1. lbun, mein Lieber!" Der Becher wurde abgeliefert. Als am selben Abend öeim .Galadiner bei der Herzogin Hamilton der Kronprinz jn seiner.launigen Weise die kleine Episode zum Besten gab, da wollte die Heiterkeit kein Ende nehmen. ' Ja, sehen Sie, meine Herrschaf ten," sagte er, so geht's dem Kronprinzen des, deutschen .Reichs, wenn er kein Geld bei sich bat" '7 . ' ; ' i m m : Spiklwaaren aller Art in der Fair, 15L, Oft Washington Etr.
ä. fcjcinecko, jr., Su'opäisHts Bauk- und Wef,l.Geschäft. t ltablixt 1874 ) Oinoiniioti, Olilo.
U Vollmachten nach Deutschland, Oeftrnrtch und tr Ccht, angefertigt. konsularische Benlaubigun. gen besorgt. Erbsckaften u. s. . xromxt und sicher elnkassirt. Ctxtuttt in Jndlanaxoli, Jzd. Slvbert K e m v 424 Süd W,rtdian Straß,. . . W ü r g l , r, 83 Oft Okshtnztsn T:raße. Stieg it R s e b r o . 12 udi5ThorreVlsZ Piuapauknud Saupt. j Deutsche Buch - Handlung ! tlo 7 (5üd QlabamaSr. Beftellnnaeu und Abonnements ans alle im In, und Antlaude erscheineudea Bücher und Zeitschriften werde angenommen und prompt abgeliefert. An und Verkauf alter Vücher. Soeialiftische Literatur. Lnehznsl it Ctrong, 81 Totb Pennsyl, ZU. uchntrS I ,SS Lireirtakvtnue QUxxl 3t cSaule. 33 Ssib Pnvf?:,ania Straße, oulter Zime. 8 Weft Ohis Etraße. Dewaid Jt 'daR, 9 Acffuchusett er. . . Dünn Jxha C ,SZ ord Jllir.oiZ Ltr'ßk. Fa?rellJ. S. Eo S4 Nord Jllinoi Straße. Falk, Bro., 9Z -ord P. nnslva ia Straße, -Freane Bro , 2S Süd Penns'.oania Straße, nnn Wm 5 ante VloS. Hkklk? O'örien, &7 Lest Katg'.anb Ltroßk. Hudson Henr? A., 28 Kaffichusctl oenue. . ald &. y're, 816 ord Jlli- ctj Ltrsßt. iys.r i?o W.. 93 erd JlliniiZ Straße, irchtoff Judd. 91 R.rv Jlliyoi Straße, ntzhtr Jill'on. 7S Süd Vennlvant, Straße, atthe Z T. & Sa . SS WeS a '.and Straß?. VttiHl ?. 33. & So. 75 rd Pnns,'vala Str. Vuna & cfter, Meffzchusezt Lvenu. Plck Tos ,91 Oft Warket Srrsße. PUtödurg Plumd'nz Co.. 114 N,rd Per f,l Etr Siassau A. L.. ord Jllircti Straße. Skeising Lut.26 Ltrgtnta Sveru. ' dearer & mo, 21$ Maffachusett vene. vright S3. H. & 111 Nafsachnsettt Lvenue. W r empfehlen Kunden, die betten Arbeiter anzustellen und da beste Materal zu verweil den Dies wird sich auf die Dauer als St spar nih bedöhren. ZSt . Morris. Seit. ?. O. Morris, Prks. THE LADIES' FAV0RITE. NEVER OUT Or ORDER. If yvu desiro to purchase a sewlnjc maohlne. ask our ocent at your plnce sor Urrus and nrtM I f vnn rannnt. find siiir &OIlt. Writö direct to nearest addres to you beiow unmed. NEWÄSEWKG WIE G.ORÄEÄ CHicaöo - 28 UNION SQUARE.N.t;- u.s. ' st'louis. m rTlnSTS"5" CH Agentur für Indianapolis: Kaiser psieg j 72 0 Wasiigla 6trae. 9 Den einzigen weg lUtwntihtH dallöaodig herz?rlle, - - - - - -r fc. IOj eschlechtSkankhtüe sich?? und doersze1 r n..cif Ät : s nnfc Wdst bi ff tnbar un beti baren itüt cen ' nbirtri'l Srtblichkrit 1 he 1 pinder, , m ök. V mJtr ff ..Il f .M ( M.f ttftl I mWM nrum. - reroer. rnauc uiumuim um . VüiK miwt.1 uuv l'iiiiuii jvl3 5 v 1 mLT'hi'sm iick ..Tpvrttnna.9rfrr'!U.lVi M Aufl.. 350 Seite mU ia lreichen UltnU I 1 treuen Bildern. Wird ta deutschere rächet IzZ ?eg Einsendung von 2', kenti in PostD .nnxs, ,org,am verxa, rrer ttxyann. T wn: Iutrhp lIHI-InntitaM 1 CllOn A . rnr V I i Min i iiiT. iiäua jiroauway, Pff l or. Zmi 5 N.T. I Indianapolis. Ind.. beim Buch, ff Kl handln G. Keyler. A SM Delawue St, IV KsPrspyrPz Luxus l Die See Liue Nonte" (l & 8T r. und COC&I BAHN). Dies au?gezichnt, . Bahn besSrde Passagiere nach ?T,KzRA, ?1v1tt1, HufTalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und ?kev Bork ohne Wagtnvechstl. ' Direkte Verbindung nach lUssouri, Arkans&8, Texas, Kans&c Nebraska, Colorado, Califor riien und Mexiko. MtdtizSe Vaten. Man wende kick deaen nädner Jnsor atteüan D.B. Martin, Ven'l Pass. Agent. . . , le,sld. . . W. J. Nichol, Len'l West, eeat 9t, ,is.
Die fglgrnden VwmberS sind don der Woss?r Gesellschaft autoristit und sink aUeia be echitct, Arbeiten in Vetb'.nduvg mit Wasser fflfiirti in K?rn,Km?n
0
I cSF'SSi'SHSEtS Ripwwnn S-MM M ,M V M ff S j K j j ? I C WLi fvtulmA i4 R in "Mf?.iii fpruaH IfesJif k j Vx i-v--N5i Y kCrvW vß-- -WÄ"w5vV V m ppwp nsJ? - J Yvffi ' - i y i V'y i öVH ---iM-?ifi7? I 'MS .Mz I dv H rk l-iS- V3r' Ktöl MM
JZd&iJlazts
K
dü. hn9 für di, Saison 18L8. A. S a p I o v, Olstee: 400 ord Wowt Hir. 127" Telephon 4. Ä f t I. MV JW Q T D B M x Ü fiit ttqeKe tu lest Citi 4 Lonlsvllle, N&sixvllle, MerapLi?, CUt Utoogd, Atlanta, Savannrih, Jact -cnville, Mobile and New Orleans, Cl ttl oril)rJ$afi fcr aflogtMc Qct ca Eüdeu, etsi direkt Vkztt ,n ehr?.. Valsfi-, Schief, nnd Vsrlor.Bsg j,tZche ?hiego sd LocUd'Üe und sos s Louis dill, o?tk fJagenipeftl. 5ofori. eecCisbift nud Slchtzi fcUi die J5cf?- di- alt, Kd?U-fü2 . Q S. M. II. Ü. rerinjj, lsgstt eneral ?afsgik.a,. Z',t d JZ:tk kr. Jas, VeLrea, en'l Vanazer, ittldurg, P. I h n ?. K 1 1 1 1 x, Sen'l Surt. Colurnbul, a mm 1, cvi;yiuE.MiAisAif x chicac!) RyI5 Die körzzste und direkteste Linie ro 1TXTZAJSJTCTXto . Öianlfprt, Delpdi, Monticello, Michig (litv, Chicago, zd allen Orten im nZ?dIichen Zndiana, asn, nördlichen Illinois, Visconfin, Iowa, Nrnnesota, Ziedras'a, Aanfas, Zdrw vlexies; Daicta, evada, lrads, Caltssrnw, nn Orezos. S direkte Iüqe täglich S 0 Indianapolis nach tticago ; ebenso ach N-.chtgan Eich. Skgart. Pnllmann Slaf. waggsnt auf den NLtzöge EehScksarZes ,i an'5 Reiseziel ertheilt. ah h gr7e r ucs.'iZkettt 1H1 Nlizc Sa! als wir. üHtlth uni SqntxikK iSt , abtt,ffn. tabAtet. , Ute, Vuu,r nd tsßken, kuftdrems und a.e cd,?, tu richtuugen, übertrefsiiSt Lsrllt' ttx Risten, ie, Land nd rurtSnSti:t nv irgend , Ltte, der von anderen Nsd? bertr d. tvn ZN nt?dttch, sdUZ, L5lch tt cnii$ u reti wkicht. tauf an nicht da g Hlt t Ml a unser $xt . s. w, gt fett. Gifiti Mhrt ntnU ican flch : j. . Baldwlu, LiStitt Safciif Igist. M et ZLtnoi nt. 2 d a,,, I. 3. tvtn O. Gtrfc, O. . Val.. 9afraI'l3(ncaUtj, Ctuitl Crf! -. Uillll, u WABASB E0UTE .' Fall Sie die Stadt ach irgend einer tng hin zn derlaffea keabstchriLen, gehen Si, ,h Labash liSd'Cftu, Z?o. 56 West Wslsi'Ztss Skaße, Indianapolis, likd erftage die Fahrpreise nd näheren Ril' theilnngen. Besondere Lnfmerksarnkeit dird Laud-Käusern nnd Omigranteo zugewandt. Kundfahrt-TiZetS nach allen Plätzen im Wchen und Nordveftcn ! Die bircLtcfte Liui, nsch FORT WAYNE. TOLKDO, DETROIT und allen Sftlichen Städten ' vtkhlagz5, Y!aßVchlsftst?kenS. ,nderlösfler Zlnschln nd dollftLndige Elcherheit machen die große SSabash Shn . die beliedtifte PZsaz'er.Bahn w LmerS!.? E I. Wade, - VtSrM'PsFag'.er- nnd Land.Uzen Jndtaa,olts ,d. z 0 s. e O i t d, Veral Iickct.Vanazn. L. E h a n d l e r, Sen..Pass.. rud Ticket.Vgl St. Louis Tftö. Die große Pan Handle Route Ofrlo&?o, tS. Xoixin Fltteburff Bahn. inl IMttstjurer, Clncinnatl Zö ttt. Louis Saiiii ist die schneüft und kefte Linie nach OS, Wett, Nord und Cüd. Ausgezeichneter Dienst! Pronipte Verbindung Pullmann Ca?S zwischen allen größeren Städten. PUktmrg, Ilarrisburg, Baltimore, Washington, Philadelphia, .New York, Columbus, Cincinuati, Indianapolis, St. Louis, Chicago and Louisville. tc ottheile brt Pan Hand!, ahn erde w inet anbmn Bah erreicht. Raten ntedri', as moderne, ,befferung,n, rasche eförde, .f.. seherttdtt R. Dering, Zl't. en'l Paff, gent, Jndianaxolis, Zd I,ReEra, en'l aa.tr. y lt'tnrg, P. Jd . tller. e.'l uxt.k:b,. 0. . . Z d.Ve.'l. PaZZiA. Ptttsd,P. .
M
