Indiana Tribüne, Volume 12, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1888 — Page 3
arr j örobire eS selbst. .E bat keinen Zmeck, darüber zu fptechtn. Philipp, iÄ Mn Dfber eigensinnig, noch vorelngenommen, ich habe einfach eine Lehre sürS Liden tifcaiten." .Sieh her" Jack! Du bist sie ein alter Junggelelle. der von einem Weibe udge Dielen Ourde, und man behaupte! alle Weider seien falsch. .Durchaus nicht, mein Bruder äharlky ßatb an dir Bkigbllchen ZkrankKeit. da durch daß er einen Der sogenannten Blut reiniglr brauchte. Es entdielt Jodkalium. ein Stoff der in exiremen fallen uno venn unter der Vorlchrilt d,s ArzteS ge nommen. recht nü&lidi ist. aber All,n die ihn oft nehmen, den Too bringt. Wenn dein Bruder unter solchen UlnstSnden ae starben roare. würdest DuPatentlNidizinen hassen, roie ich. ,.Jch mag auch diesen sogenannten .Blutreiniger- nicht, denn ich bade einen auSgezeichnetenLlkzt sagen hören, daß er die Ursache der Hülste allct ffülle von Nierenkrankbeiten sei. und eS ist sonder dar. daß die Eigenthümer nicht schon lange krtminkll versolgt wurden. WaS ich empsabl roar Bmegar B'.tterS und dasselbe enthält nichts Schädliches. .Ob aes'b diese Altveibermi't! scha det nicht, vikd es aber etsas nützen?" .Du wäkft besser daran Jack, wenn Du etwas von dem Thee zur Stärkung hüt tkft. anstatt eines Abend Brandy und am nächsten vielleicht Bier zu trinken, um Ichlasen zu können ?" ,. .Ist dieZ eine Temperenz-Vorlehing ? .Wein, S ist eine Vinegar Bitter Vorlesung .W.,S -ist der Untirschied w'schen o!6 tls Binegar ButerS und iiew style? .Die alte Ät stebt aus wie ttffee ml, Mtlch, die neue wie Kaffee odne Milch. De neue Art ist ongenedmkr u nehmen, und ist die beste Medizin der W,lt Sie samt Velstl'vsunlZ und kurtrke meine Klnd,r, aiz sie die &io8 batten. und bilst überhaupt in allen kleinen LeidenWenn die flinber Wüimer bb,n. giebt idnen meine Frou von der Medizin und sie bilst sofort. Wr haben sie immer zu Haule. .U"d Du glaubst, daß Probiren über .. .Studiren ,bi. si mobl." Sck"ff Dir e'n- Flasche old style Vineaar Ritter?, old style ist drst r sür Erwacbene. ttodtre e und Du nrnft bald wie Ei", r fühlen, der auf die Jreierei gebt. ES lebt gute und schlechte Medizinen, aber Vineaar VitterS ist die best,. .Nun. Dir zu Liebe will ich. S einmal Probi'kn 7 vrrty r TOMM x hibich, Buch , d!fti: X. XX. MoOasilId Drxtfg Co. 454 Vishmztos Strafe, S-B 8it 5öo' unv Unterlage ilz ! jjfcn und dreifaches Äsphalt Dach Material, Dach'Filz, Pech, Koh!enTheer, Dach-Farben. ftue?dicht Asbest -Filz, sicher gegen Motten und Wamen. L. (1. BMiTHEä, achfa!zr vs Sk mu)cr.; 19 WS MsrnkandSr Ttltv Ötn 841 S nrem o PLAKINÖ 311 LL (Hobelmüble) HMe Dillon Strafe und Woodlawn Ave., Skah an südl. QnU der Birgt M. Thür- und Ftvfier.Sinfassurgen, Thür, Sden, Banholz, Lalteu, Schindeln, Setäfel ,e. Holz-SchuiZ n Dreh.Ärbeiten. 2 Hob, larlxtt lrrd, au geführt. OullderSTzchkNZl' B05 Cl . Telefon 968. t H. DOAI'S h X. L. Mfolme. Das össte fjüz fötH&t sey. Iy5 ,5Sht i, VAmAIÄA MKE i ßjatna! t3eil f.t die körze?e und beste Linie übn Ot. Xoal0, JXLlauonrU XL&n. moMt loifP IVofer&aU, XexaSi Arlranssß, Colorado !Jw Mexico, Xoota C3 Oolirorsiia tJ. )tl Vahubett tfi boxt Cttixt unb die Sch. - 2 fisd aut Stahl. Die QzZes hab b c ,,a nbefferaugen. 3eci Zug hi t - ezchlaswagen. Paffagte,ob sie nn yje ,fitt Masse odn Smt:iatn.ri2tte hideri; nde urch nsere VaZs.zzitsi5ge trtttt Älaf l lesZrdttt. Ob Sie u In Liller i Jiäßizte Prei. . i(-g in eeursirusdUIet o kgead eiue Sorte ' kisesiahsbLIeU sllea, ksse, Oie, edei schnibe Sie e IT. JDorincs, lfiSnt 9aroI Vuffat,gut. jn,,!!! 'Zwatsn und JSts'. tr.,Zzb'.'l H II l e'l Pt- St. Ifoiril, 5. C i. 3 O. ya?t Ot 8fsü
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fl or deck Sturm. Roman au dem moderne rulsischen Lin von A. . Vnkyo?. i ,r (Fortsedung.) . ja," fuhr er hastig sort es ll hohe rit, daß Sie erfahren, was ich noch z,l sagen habe. Doktor-Höten Sie und dann handeln Sie rasch, '' ee es zu ipat it. ineS ages es jmo zeyr wollt acht Iahve her da fühlte-ich von Kasan ans ostwärts einen beträchtlichen 'Trupp von Sträflingen, welche nach Sibiricn verschickt , wurden. Ach war. danials meist in schrecklicher Stimmung. Tie uttunterbrochene Seelenpein machte mich sast wahnsinnig, grimmig, bösar tig. Ach hatte das ganze Menschen gcschlecht vertilgen mögen zur Sühne für vaswas doch meine eigene Schuld war.' Ich wulde schrosf und hart gegen jede Äccnschen. der mir in den )eg kam. Tiese 'Sträflings -Transporte machte mir Vergnügen, weil sie eine Musterlese von menschlichem tzlend darboten." jenem Tage war es gerade beson dcrs schlimm mit mir. Wohl mancher meiner Sträflinge war im Vergleich mit mir zu beneiden; denn ich war wieder tief unglücklich und verbittert. Dazu kam noch.' daß ein gefährlicher Sträfling mir auf verwegene Weise entsprang.- Ich war wüthend darüber, nicht nur, -.weil das für mich gefährliche Folgen baben konnte, sondern auch, weil eS dem Menfchen gelungen war, seinem Elend zu ent fliehen, während es doch für mich kein Ciltrinnen gab. Ich mußte ein anderes Opfer haben! .Zum Unglück kam mir gegen Abend der Besitzer jenes Feuerzeuges entHegen. War eS Ihr Vater? Seine ungemöhn liche Art zu reisen, denn wer kommt auf jener Straße gefahren in eigenem Einspänner anstatt mit Poflpferden? -konnte wohl Verdacht erregen. Ich redcte mir ein, daß' ich einen entsprungenen Sträfling, einen gefährlichen Nihilisten vor mir habe, daß es meine Pflicht sei, ihn zu verhaften. Aber ich hütete mich wohl, die Sache näher zu untersuchen aus Furcht, dajj der Verdacht sich sogleich als unbegründet herausstellen würde." Der Major stockte. Marim's Eesicbt zeigte die höchste Spannung und war so weiß geworden, wie die Kissen vom Lager des Majors. ES wird mir schwer, weiter zu erzähk len, glauben Sie mir, fuhr Uschakom mit leiser Stimme fort. Aber es muß sein, damit Sie wieder gut machen könncn, was ich verbrochen. Ich hieß den Fremde gefangen nehmen und mit den Sträflingen zur .nächsten Etappe trans-. portiren. Dort wurde er mit den Papicren des entsprungenen' Sträflings und unter dessen amen abgeliefert. So war die Zahl voll. ..." . . ; Ein Schrei entrang sich Marim'ö Vrust. War cö Entseyen, war es Wuth uild ökachedurst Eott weiß fuhr der. Verwundete fort, wie bitter schwer diese Stunde für mich ist. Aber ich mußte sprechen, um die Rettung des Unschuldigen möglich zu machen. Ieyt wissen Sie die ganze schreckliche ahrheit, aber die Qualen meines Gewissens kann ich Ihnen nicht beschreiben. Als der Krieg ausbrach, ließ ich mich nach dem Kriegsschauplätze versebcn. in der Hoffnung, dieses verlo? rene 'cbcn, diese unerträgliche Bürde bald abwerfen zu können. Ich freue mich darüber, daß dies nun bald gelungen sein wird, und darüber, daß dieser Entschlnß dazu führte. Sie zu sinden,, um mein Gewissen um etwas erleichtern zu können. - ' ... Tioch eins. In Simnitza. ls wir zum ersten Male zusammentrafen, hatte ich wieder einen sehr bösen Tag gehabt, und überdies thaten Sie Alles, um mich in die heftigste Wuth zu versetzen. Den noch ertrug ich Ihr,' harten Worte, so gut ich konnte, und nahm so Vieles. hm, als irgend möglich war. Aber halten Sie mich deshalb nicht für feige; es geschah aus Schuldbewußtsein, und weil ich nicht noch mehr Unrecht gegen Sie begehei? wollte. .Meine Wunde erhielt ich .an der Spiye meines Bataillons beim Sturm auf Grioitza. - Ein Feigling bin ich nicht," fügte der Major schon mit. Anstrengung hinzu. Nun, et len Sie, Ihren Vater zu befreien." Aber wie soll ich ihn befreien? Wo soll ich ihn sindcn?".'rics Marim hastig. Nicht unter seinem'Namen," antwor tete der Major sehr leise, können Sie ihn sinden, soildern nur unter dem Na men des entsprungenen Sträflings, . mit dessen Papieren er nach Sibirien verschickt wurde." Nachdem der Major mit Mühe und kaum hörbar dies gesprochen, schloß er die Augen und lag wie leblos da. Ao.'i den Namen," rief Marim.in höchster Angst, wie hieß der Strafling?" " Noch einmal öffnete der Major die Augen versuchte aber vergebens ni sprechen. Er machte Marim ein Seichen, ihn aufzurichten. r UlnGottesmillen, denNamen!" wie' derholte Marim in Verzweiflung, indem er den Wunsch des MajorS erfüllte und ihn im Arm hielt. Wafsil Scheljabow," erwiderte der Sterbende deutlich, aber mit großer Anstrengung. . ; ; . Dann suchte er tastend nach'.Wera'S Hand und führte sie zum Munde. Nach einem tiefen i-euszer anr tn Haupt auf die Brust. Er war hinüber. Tief erschüttert und keine .Wortes mächtig standen Wcra und Marim am Lager des Entschlafenen. Wer 'verhüllte ihr Gesicht, um die hervorbrechenden Thränen zu trocknen. Sle -duldete eö, daß Manm ihre Hand ergriff, ', sie duldete es, daß er sie einen Augenblick umfaßte, an's Herz drückte und auf die Stirne küßte. Dann verließ Marim das Zimmer und laut weinend fiel Wera vor dem Todtenbett auf die Knie. " ? Schluß. ; ' WaS gilt ein Menschenleben in einem großen Krirge? Wer kümmert sich da T3M. da5 dort In dem grogen Zckhsbi
tal ein schütdöclädenes, verlorene? federt
geendigt hatte? Es waren höchstens drei Personen, die davon Notiz nahmen Wera und Marim, und dann der Schreiber in der Hospital Kanzlei. Er erhielt eine Art von Napporr vom Ausscher des Zeltes mit der schwarzen Flagge über ein oder zwei .Dutzend i Todesfälle, die im Laufe der letzten Stunden vorgekommen. Langsam las er die Namen,., dann holte er die Liste der in dem Hospital untergebrächten Ossiziere und Soldaten herbei. Es war ein Äuch in großem Folioformat, das er nun ohne Uebereiluna aus schlug. Durch lange Linien, welche von oben nach. unten über, die ganze Seite. liefen, war dieselbe in, eine Menge von.' Rubriken .abgetheilt welche Auskunft geben sollten über Alter,' Grad, Herkunfr, Hingchörigkeir, Art der Verwundung oder Krankheit.d'eS Mannes, dessen , u t . ni. .(.' r:ta : Name m oer ernen jinotu ganz uuiv stand, j ;;, - . ; -'j ,1.;:' , . Die letzte Rubrik.ganz rechtS..w'ar bei den meisten Namen ' noch leer.' ' Der Schreiber las in dem Napport'einen Na uien, .schlug dann denselben Namen in der Liste nach'- und : schrieb immer in die letzte Rubrik rechts einige Worte, ein. Von diesen Worten "wiederhotte sich bei Allen das eine: Umer", er starb. Daneben notirte er. dann, jedesmal das Datum. Er hatte schon alle Namen eingetragen bis auf einen.. Usafakow," las er, muß'gauz'vorne sieben, er kam ttt vor einigen' Tagen. Nichtig, hier. -Majors Uschakow.." . Er schrieb in die letzte .Rubrik: Umer, 8 Sentjabra er starb am 3. September, indem er jeden Buchstaben sorgfältig malte. Denn er liebte eS sehr, der Herr ..Schreiber, seine Listen kalligraphisch'zn führeu. . , , " Harascho!" gut. sagte er dann selbstzufrieden, - wir- sind fertig - für heute,?. Er nahm eine.Papnros heraus, besah sie aufmerksam, zündete sie bedächtig an und blies den aromatischen Nauch wohlgefäl. lig in die Luft. Die Hände in den Täschen, ging er einigemal im Zimmer auf. und ab, dann überzeugte er sich, daß das Geschriebene trocken geworden, klaonte das Buch zu und leate es wea. (Schlub folgt.) Die Hochter des Mew öuykers. Asman ftti teatteittt von 311 Hetz. . i. . , ' .Herr Warrington, einer der bedeutendsten Bankiers in Moulton stand am Ka-, mine seines' reich' ausgestatteten Speise?, saaleö, soeben ine Begriffe ; heim Feuerscheine der hell aufflackernden .Holzscheite einen Brief, den er in seiner linken Hand hielt m öffnen.' Mit düsterer Miene, die 'goldgefaßte' Lorgnette an. die Augen gedrückt, unterzog, ermessen. Adresse einer aens'uen Prüfung. . Den Nücken. der EingangSthür zugewandt, entgina ihm daS Hinzutreten einer zarten Mädchengestalt, .deren leichter Tritt, sich: auf dem dicken Smorna-Teppich vollständig ver lor. ' ' Von PercioalLester, natürlich!" rief er ungeduldig aus. Jch möchte, doch wissen, maS- der.Juugr meiner Stiektochter zu schreiben hat; wohin soll daS schließlich führen? Bald ist er selbst da oder er füllt seine Abwesenheit in meinem Hause,' wie eS scheint, mit derartigen Episteln auS nein, das muß anders werden! Ja, wäre er noch, wie einstmals, der reiche Sohn seines VaterL, dann hätte ich gär nichts einzuwenden gehabt, als William, mein Allociö, seinen Nesscn in unser Geschäft brachte; die Verhältnisse sind' nun aber nicht mehr dieselben, und ich für meinen Theil:hielte mir. diese soaenannten drodlosen Perwandten" lieber ferne; aber William, als älterer und geprüfter! Kaufmann, wird wohl aewußt haben, was er that. Was nun aver mit diesem Briefe anfangensoll ich ihn wirklich Lili geben? Der Inhalt konnte sie vielleicht, zu thörichten Gedanken verleiten meine hohen HeirathSplöne mit ihr untergraben? Nein, wie die Dinge jetzt liegen, paßt mir die-, ser intime Briefwechsel nicht ich werde den Brief zurückbehalten." f ' . Die Berührung einer Hand, die leicht, aber bestimmt sich aufweine Schulter . ge-' legt hatte,, riß ihn plöhlich aus seinen Meditationen heraus. Erschrocken fuhr er aus und verfuchie sie ' abzuschütteln, doch so zart die Hand auch geformt schien, haftete, sie .doch fest 'auf 'ihrem Platze, mährend die zweite ausgestreckt ihr Eigen. ' thum-forderte-' ; . ..Bitte, Papa, gib mir meinen Brief sprach , das Mädchen mit ruhig ernster, Stimme. -. . . . i Wer sagt dir denn, daß er für dich sei?" sprach Warrington mit verhaltenem Zorn. - ; ;; : Ich weißes," und ohne mit der Wimper zu zucken, blickte sie. lhn gerade an. ... Warrington war von hagerer, aber kräftig gebauter Gestalt ' mit scharfen, stechenden Augen und gebieterischen Zuaen. . DaS , auSrasirre Kinn unter den schmalen, blutleeren Lippen, die struppigen Augenbrauen und daS cvnische Lächeln seiner Mundwinkel verliehen seinem GesichtSauSdrucke womöglich noch schärfere Formen. Sein ku aeschoreneS, graumelirteS Haar stand borstenartig um den ' -w-ii.-.-. 'tr x Y r.?. ä t..L k giaucti, -qcua .lttne? lUlerlvpses. Unwillkürliche hauchte, seine Nahe eine eisige .Atmosphäre . aus, doch - vermochte fein Wesen. Lili .Vernon ..nicht zurückzuschrecken. So jung sie auch war, besaß sie doch eine. Festigkeit deS Eharakters, deS Willens, den "sie im gegebenen Falle energisch zu vertreten wußte. ? Nur dem milden Glänze ihrer braunen Augen entquoll ein so warmer, tief emp sinkender Ausdruck, daß jeder noch so unbeugsame Zorn, diesem begegnend, zu. sapfter'Wehmuth erblassen mußte. Nicht so war 'eS bei Robert Warrington der Fall; er. haßte seine Stieftochter und sah m dem Mädchen nur den beständigen Mahnruf einer unliebsamen Veraangenheit. z Die etwas krieaerifche Haltung ihres üppigen Wuchses, dazu die schönen For. men lhreS Gesichte, die ihn wider Willen an einen ihm verhaßten Menschen er,nnerten, reizten seine aufgebrachten Nerven nur noch mehr. Lili allerdings kannte den Wirrwarr von Gedanken und Empfindungen nicht, die seinen PulS be schleunigten, sobald sie durch ilre Gegenwart dieselben bei ihrem Stiefvater her rruk. All ihr 2JfrtttjapT lwfiftgl
ren stürd und ihre kaum seck zeynlZyrlge Tochter seinem Schutze anvertraute, ahnte sie nur wenig, wie viel sie von ihrem Manne verlangte, welcher ihr mit unerschütterlicher Liebe von Jugend auf zugethan war. Warrington hatte sie, ein Waisenkind, mit der ersten knospenden Liebe des Jünglingsalter geliebt und sie zum Weibe begehrt ; Nelli Wyniat aber sagte ein junger Maler, . dessen Bekanntschaft sie zufällig in ihrer Gegend, woselbst er sich mit. der Aufnahme landschaftlicher Skizzen befaßte, besser zu und sie vermochte dem leidenschaftlichen Drängen ihres Herzens keinen Widerstand entgegenzusetzen. Warrington's ehrliche Werbuna, seine gesicherte und bedeutende Stellung- in der Gesellschaft waren ihr nichts neben dem romantischen Künstlernimbus ihres Abgottes, dessen Zukunft noch in den Sternen und in seinem Glücke lag. ' - ' So wurde sie Nelli Vernon, und Warrington, .-bisher ein. heiterer, glücklicher Jüngling, wurde zum ernsten, finsteren Manne. Die Umwälzung seines Eharakters gina kaum merkbar, aber dadurch nur um so unaufhaltsamer vor sich. Die Menschen und ihr Umgang waren ihm nicht mehr das, was sie ihm. einst gewesen, er begann sie zu meiden und feine sonstige Güte, sein warmes Herz rosteten unter dem Drucke des Alleinseins und der inneren Erbitterung ein, um bald einer menschenfeindlichen Härte zu weichen.' Nur die Liebe zu Nelli Vernon blieb unverändert, obwohl sie ihm das Herz mit Galle erfüllte. Schritt für Schutt verfolgte er den schweren Kampf seines Nebenbuhlers, der sich zu einer sorgenlosen Existenz emporzuarbeiten strebte und in diesem Kampfe nur zu bald unterlag. Lionel Vernon wollte e5 nun einmal nicht gelingen, die Aiuhmesleiter zu erklimmen, seine Bilder fanden keinen An werth und nach hoffnungslosem Ringen stand er mit Weib und Kind, der kleinen Lili, vor dem gähnenden Nachen des Elends. ES war zur bitteren Wirklichkeit geworden, waS sie so süß sich einstens zugeflüstert ein langer, liebevoller Kuß mußte oft den Mangel eines Nachtmahls ersehen. . . , . Daß dieser Zustand an Beider .Gesundheit zehrte, war eine nur zu natürliche Folge. Lionel setzte sich unvorsichtigerweise noch einer Erkältung aus und erlag derselben. ' Nun eilte Warrington zu Hilfe und daS arme, abgehärmte Weib mit ihrem dreijährigen Kinde ergriff willig die dargebotene Freundeshand. . Nach Ablauf eines Jahres wurden sie Mann und Frau. ' Warnngton liebte sein Weib noch immer mit derselben Gluth seines ersten Empfindens, hingegen er für daS Kind seines Rivalen von Anfang an eine solch' unüberwindliche Abneigung empfand. ;dß Lili ihm schließlich unerträglich wurde und er unter dem Verwände, dem Kinde eine geregelte Erziehung angedeihen lassen zu wollen.'seine Frau bewog, dasselbe in ein Pensionat zu geben. Warnngton hätte nun Alles erreicht, blieb jedoch unter den geänderten Verhältnissen, was die wenigen Jahre seiner verschmähten Liebe aus ihm gemacht ein sinsterer, abstoßender Eharakter. Der Tod ibrer Mutter war ein schwer rer Schlag für .Lili;' sie weinte bittere Thränen über den unersetzbaren Verlust, und Niemand im Pensionate gebot den selben Einhalt, so lange sie daselbst noch verweilen durfte, wag bis zu ihrem achtzehnten Jahre bestimmt worden war. Noch mit threm letzten Athemzuge hatte ihre Mutter Lili'S ?!amen gehaucht, und dnn Gatten .das Versprechen auf die Seele gebunden, sie unter seinen Schutz zu nehmen. : . . So war denn ihr letzter Gedanke nicht bei dem Gatten gewesen, der sie durch sechzehn Jahre im Elend sowie im Glücke stets gleich geliebt hatte, und das sollte er verge,fen können, wenn Lili ihn täglich' daran erinnerte'? Die einzige Familie, mit welcher . Frau Warringkon vielfach und intim verkehrte, war die deS Generals Lester, mit dessen Frau und einzigem Sohne Perckval. Für Letzteren empfand sie eine besondere Schwäche, half er ihr doch die Trennung vön ihrer Tochter keichter ertragen. - ;Als Lili ihre Sommerferien in Moulton zubrachte, führte der tägliche Verkehr Beide zu einander. Percival und Lili schienen ein glückliches Paar und unzertrennlich, ' ' .' General Lester war der jüngste Sohn William Lester's und von gutem, altem Adel. Viele Jahre hindurch hatte erdem Staate, treu gedient, bis seine Dienstzeit abgelaufen und er sich in Moulton niedergelassen, um den Nest seines Lebens gemeinsam mit seinem Bruder zuzubringen. . Percival hatte ebenfalls die militärifche Laufbahn ergreifen wollen, als seines Vaters 'großes Vermögen auf einen geringen Theil mit einer Bank zu Grunde ging und General Lester eS noch als ein Glück preisen konnte, seinen Sohn in dem Geschäfte seines VruderS als Auchführeruntergebracht zu sehen. Lili hatte ihr achtzehntes Jahr und damit das . Ende ihres SchulcursuS erreicht. Sie war nun in das Haus ihres StiefvaterS zurückgekehrt. ? Warrington aber hatte ein scharfes Auge auf Lili gemorfen, daher ihm ihre fortdauernde Freundschaft mit Percival nicht entgehen konnte, und er beschloß, dir nächstbeste Gelegenheit zu ergreifen, um diesem Treiben ein nde ' zu machen. Als trockener LeschäftSmann hatte er sich bereits die Zukunft seiner Tochter zurechtgelegt; daß er auf. Widerstand stoßen könnte, daß eS überhaupt schon u spät sein dürfte, einzuschreiten, kam j einem kalt bemessenden Aerstande.nicht nahe. Warrington irrte sich .diesmal . gründlich. 'Die' kurzen Wochen' ihrer .Rückkehr, hatte . Percival Lester nicht ünbenützt vorübergehen lassen, 'das Mädchen :ofr und meistens allein gesehen und war mit Lili über-ihre gemeinsame Zukunft bald einig geworden. .Wärrington dachte anders. Der Briefechsel mußte 'vor Allem, aufhören,' da mit Lester nicht länger im Unklaren über die Absichten,, mit welchen sich ihrStiefvater im Hinblick auf Lilis Zukunft trug, blieb,'. aber darauf ar er weniger aefaßt gewesen von dem, Mädchen bei' seinen Machinationen ertappt zu werden; helle Zorneöröthe übergoß seine unbeweglichen üge. als er dessen gewahr wnrde. (Fortsedung solgt.)
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2te gräustae gei;ti Ein Pariser Eorrespondent der mtt. F. Staatszeit." hat sich noch nicht zu demjenigen deutschen Patriotismus ufschwingen können, der die Franzosen als Wild?" hinstellt und Jedem anräth, ihr Land zu meiden. Er sindet sogar, daß eö sich inFrankreich sehr gut lebt, und hat jch nicht bemerkt, daß namentlich die vielbesprochene Deutschenhetze außerhalb der schwatzhaften und zum Theil nichtsnutzigen französischen Presse eine ernstllche 'Ausdehnung genommen habe. Mir sind, so schreibt er, so viel ich auch mit Deutschen zusammenkomme, noch nicht die Märtyrer dieser Verfolgung erschiencn. Ich suche sie noch immer vergeblich, um mit gutem Gewissen in das nationale Horn blasen zu können; ich verzweifle auch noch nicht, sie endlich zu finden, bis jetzt aber muß ich, um der Wahrheit die Ehre zu geben, erklären, daß ich nur viel Lärm um Wenig höre. Bemerken Sie aber, daß das Wenige, was den deutschen Klagen thatsächlich zu Grunde liegt, sich theils an allgemeine Manien der Franzosen, wie die Spionageriecherei knüpft jeder Franzose hat in dieser Hinsicht einen Sparren oder vielmehr eine Nase zuviel , theils sich auf Erbitterung wirtschaftlicher Kämpfe zurückführen läßt. Die Vertreibung deutscher Arbeiter und Beamten aus französischen Werkstätten und Geschäften hat ihren Hauptgrund in der wirthschaftltchen Krisis, welche Frankreich durchmacht. Es ist ein durch auS berechtigter Wunsch, daß in Zeiten der Noth, wie sie jetzt henschen, die Lan deskinder zunächst mit Arbeit versorgt werden, und dann erst die Fremden kommen, soweit die Beschäftigung reicht. Daß hierbei die Spitze der Agitation sich gegen die Deutschen und bezeichnenderweise in gleichem Maße gegen die Jtalie ner richtet, ist eine natürliche Folge der Verschärfung der zwischen diesen Völkern und den Franzosen herrschenden nationalen Gegensätze. Im Vergleich zu der Unbill, welche die Deutschen in den rufsischeu Ostsceprooinzen und in Böhmen, unter der befreundeten" Regierung des Zaren und unter dem Scepter unseres lieben Bundesgenossen, des Kaisers von Oesterreich dulden, sind die Leiden unserer Landsleute in Frankreich noch erträglich. Daß sich's bei alleöem in Frankreich noch recht gut leben läßt, beweist die Zahl der hier ständig noch ansässigen Deutschen, die eher noch zu- als abnimmt. Jch habe in den letzten Jahren zwar manchen Geschäftsmann von Paris wegziehen sehen, der die innern Verhältnisse der Republik nicht mehr für sicher aenug hielt, um seine Capitalien einzu setzen, vom Abgang größerer Theile unserer Eolonie ist mir aber nichts bekannt geworden. Was fortzog, wurde durch den beständigen, unverminderten Zuzug wieder ersetzt. In einzelnen Zweigen steigt trotz aller Zeitungshetzerei sogar die Nachfrage nach Deutschen. So zeigt sich z. B. bei den Familien, welche ausländische Gouvernanten suchen, eine auffallende Neigung zu Gunsten unserer Landsmänninnen, die jetzt besonders vor den Engländerinnen bevorzugt werden. Auf je zwanzig Gesuche, so erklärte mir gestern noch die Direktrice der angesehenftcit Pariser Stellenagentur, lauten neunzeh'i auf Deutsche und eines vielleicht auf eine Engländerin. Wer die verzweifelten Anstrengungen der Ehauvinistcnpresse. die deutschen Erzieherinnen aus den Familien zu verdrängen, beobachtet hak, mag nach diesem Ergebniß die Ohnmacht jener drohenden Gestaltung der Druckerschwärze" bemessen, von welcher Bismarck vor drei Vierteljahren mit so köstlicher Ironie sprach. , Uebrigens fehlt den Hetzern selber zu offenkundig die eigene Ueberzeugung. Ich kenne einen hervorragenden Ehauvinisten, dessen Haus ausschließlich mit deutschem Personal eingerichtet ist, ebenso wie ich gewisse journalistische Todfeinde des deukschcn Bieres niemals anderswo sehe, alS bei einem gutcu Tropfen Münchener. Jch komme mir vor, wie der Mann, ber das Gruseln lernen wollte. Mir selbst ist noch nie etwas passirt, das mich vor den Franzosen gruseln machte; meincn Freunden und Bekannten auch nicht. Umsonst verliefe ich mich sogar in die France", den National", die Eocarde" und wie die Schaucrblätter sonst noch heißen mögen. Nun haben wir freilich in Frankreich jetzt das Fremdendekret, das famose Floquet'jche Dekret, das seit drei Tagen in Paris und allermärts gehörigen Lärm macht. Jch kann die Entrüstung darüber nicht unbedingt theilen. Jch sinde sie von Seiten der franzosischen Pariser noch eher berechtigt, als von Seiten der Ausländer; denn Paris wird für die Regicrungsphantasie des Herrn Floquet die Kosten'tragen, die Ausländer haben sich über eine Maßregel, die, soviel wie ich weiß, keinen der bestehenden Verträge verletzt, nicht zu beschweren. Die Mcldepflicht mag ihnen mehr oder minder unangenehm sein, je nachdem sie ihre Papiere in Unordnung oder Ordnung haben, schaden aber wird das Dekret nur dem Lande und insbesondere der Hauptstadt, wenn es einen Theil der hier lebenden reichen Gäste und producirenden Arbeitskräfte vertreibt. Es ist ein Streich, den das Ministerum den Parisern spielt, ein recht böser Streich sogar, wenn man ihn als Vorspiel der Weltausstellung betrachtet. Das Echo, daö er im Auslande sindct, läßt uns keine Illusionen über seine Folgen: .englische und deutsche Alätter warnen um die Wette vor dem Besuch deS ungastlichen" Frankreichs; die Norddeutsche Allgemeine" spricht natürlich wieder von Barbarei", obwohl man nicht recht begreift, was sie damit meint. In Deutschland muß Jedermanu sich auf der Polizei anmelden ; in Frankreich hat man es noch nicht soweit gebracht, weil man sich hier im Allgemeinen daaeaen verwahrt, daß die Obrigkeit ihre spitze Nase in Privatverhältnisse hineinsteckt. Die Strafen, mit welchen die Versäumniß der Meldepflicht bedroht wird, varnreu nach dem amtlich angegebenen Paragraphen des Coderzwischen 1 ' und S Franken, wahrlich keine barbarischen Strafen. Freilich könnte dazu , in manchem Fall noch die Ausweisung : kommen. Aber in Berlin weiß man am ! besten, wie man ein Land von mißliebi- ' gen Fremden säudt.
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C. C. "VAITE, ' Vice Prc aad GaI Masaer. Ofrt Uneiantf Recht eingehend be schaff tigt sich der Generalbericht der dettt schen Fabrikinspectoren für das Jahr 1867 mit der Frage der Kinderarbeit und dcr Be schästigung jugendlicher Arbeiter. Tie Mittheilungen auS einer Reihe von Le-. zirken lassen auf eine Abnahme dcr Kin: derarbeit schließen. So rourdcn in Berlin:Charlottenburg im Vorjahre 4 Stnaben und 37 Mädchen, im Berichtsjahre dagegen nur 25 Knaben und Iti Mädchen in Fabriken beschäftigt. Im Bezirke Oppeln sank die Zacl von 19 aus 9, in Breslau-Liegnitz von 340 auf 332, in Merseburg-Erfurt betrug die Abnahme 42, in Württemberg 205, in Sachsen? Meiningen 43, in Waldeck 10. 'Eine Zunahine der Kinderarbeit hatten neben dem Königreich Sachsen die Aufsichtsbe: zirke Potsdam-Frankfurt a. )., Minden-Münster, Köln-Koblenz. Regensburq n. Reun ä. L. anftuivclsen. In einzelnen derjenigen Bezirke, in welchen eine Abnahme der' Kinder - Arbeit zu konstatiren war, stand dcrselben eine Zunahme solcher Anlagen gegenüber, welche jugendliche Arbeiter beschäftigen. In einigen Bezirken war diese Zunahme beträchtlich. Im Auf? sichtsbezirke Arnsberg betrug dieselbe 23 Vrocent gegenüber dem Lorjahre; hier betraf die Zunahme nahezu ausschließlich männliche Arbeiter, während die Zahl der beschäftigten jugendlichen Arbeiterinnen eine Zunahme nicht erfahren hat. Die recht erhebliche Zunahme der Beschäftigung dcr Kinder und jugendlichen Arbeiter im Königreich Sachsen soll namentlich daher rühren, daß dieselbe bei der Stickerei- und Bigogncspinnerei üblich ist, uud drtjj hier diese Arbeitskräfte ngeblich nicht entbehrt werden können. Nach der Aucfuhr einzelner Aufsichtsbemten scheint indessen rücksichtlich der Stickereien von dcr bis jetzt freilich noch sehr vereinzeln n Einführung der Einfädelmaschinen, welche allmälig den crforderlichen Gra der Vollkommenheit erlangen, deren günstiger Einfluß in Belug aus Einschränkung oder Beseitigung ver Kinderarbeit in Fabriken erhofft wer? den zu können. Auf b e m k a i s e r l i ch e n Gute in dcr Merw'fchcn Oase werden jetzt meteorologische Stationen angelegt, mit deren Organisation eine besondere Commission Sachverständiger beauftragt ist. In Mer selbst eristirt bereits eine solche Station. Nunmehr treten hinzu eine in Soltau-Vend, woselbst ein Damm im Flusse Murghab angelegt wird, die andere in VayramAli, woselbst sich die Hauptverwaltung deS kaiserlichen Gutes concentrirt, und' wo sich auch die Station der Transkasplbahn befindet. Auf den meteorologischen Stationen sollen Beobachtungen wissenschaftlicher wie praktischer Art vorgenommen, und später dann noch eine Station creirt werden zur Veobachtung des Wechsels in der Temperatur und der Veränderung der Feuchtigkeit, welchen man durch die neuen Vewässerungsanlagen und den Waldanwuchs hervorzurufen gedenkt. Diese Gesammtocrsuche, über die wir durch den Grashdanin erfahren, sind von allgemcinstem Interesse, da bekanntlich das Kaisergut bei Merm zur Baumwollen, cultur bestimmt ist, und man gesonnen ist, wenn die Versuche glücken, Baumwollenplantagen in großem Maßstab anzulegen. Gerüchtmeise verlautet, daß seitens der kaiserlichen Prioatlchatulle bisher circa 2 Millionen Rubel hierfür verausgabt wurden. Ein deutscher Ingenieur, der mit der überseeischen Baumwollencultur vollkommen vertraut und vor Jahresfrist die Merw-Gegend bereiste, that die Aeußerung, daß, wenn überhaupt, nur mit riesigen Summen dort das für die Baummollenpflanzungen nöthige Bewässerungssystem hcrzustellen sei. Das französische M i l i, tärbudget wird nach einer Mittheilung, welche der ginanzminister am 15. Sept. im Kabinetsrathe machte, um 33 Millionen, nämlich von 192 auf 154 Millio neu herabgesetzt werden; von dieser Summe sielen 133 Millionen auf das Bndget des Krieges und IQ auf das der Marine. Die besten Bürsten kauft man bei v. Slömedtl. No. 423 Virginia Avtnue Feine Voezellantellfr in der Fair. 156 Ost Washington Str. MerrlSaumöfetsen,. langt deutscht Vieifea. Eigarreniriken etc. bei Ww. viucko. Na. m OS WMlnaton Str. Großt Auswahl von Spiklmaa?en und nützlichen Dingen aus dem 6 und 10 Cent Tiiche in der Fair 156 Ost Wo1 ington Strafe. HochttitSatschenle und GtburlS tagSgescdenkt in der Fair. 156 Oft Wash iugtsn Ctr,
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