Indiana Tribüne, Volume 12, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1888 — Page 1

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E!)lwvielleo.

- H;ute Mittag hat sich endlich der Conzreß vtttagt. Der Cl.veland Anzeiger" schreibt : Der Ertrag der diesjährigen Weizen ernte in den Ver. Staaten wird vom land wirdschaftlichen Departement auf rund

... mi n . CT 411 Millionen, von der Farmers Nc-'., 1. Ulstr) m rc View' dagegen auf 419 Mlllwnm Bushelö

veranschagt. Da nun im vorigen Jahre thatsächlich 456 Millionen BushelS ge. erntet wurden, so würde der Ausfall 37 bis höchstens 45 Millionen BushelS be tragen, waS unter keinen Umständen ge nüzt, um daS Hinauftreiben der Weizen preise noch über die Quot rungen in Eng land hmauS zu erklären. Für den ein heimnischen Bedarf ist mehr, alS genug Weizen vorhanden. An eine Ausfuhr ist aber sicherlich nicht zu denken, wenn Wei zen in Chicago und New Jork mehr kostet, als in Liverpool und London. Die AuS rede der Börsengauner, daß nicht die schlechte Ernte in den Ver. Staaten, son dern die große Nachfrage in Europa an den hohen Preisen schuld sei, fallt also zu Boden. Wir können ganz gut 100 M.l, lionen Bushels an daS Ausland abgeben, ohne Mangel im eigenen Lnde zu der spüren. Thatsächlich ist jetzt jedoch noch kein einzigcS Bushel lxportirt worden, so daß geradezu ein Ueberschuß vorhanden ist. Diese Sachlage sollten die Bäcker im ganzen Lande sorgfältig erwägen, ehe sie eine dauernde Erhöhung der Brotpreise beschließen. Es spricht alles dafür, daß die Weizenpreise balo wieder fallen wer-den.-Theilweise hat der Anzeiger" ganzNecht, aber es ist absolut nichts' Neues dabei. Der Nath, welchen der Anzeiger den Bäckern giebt, ist höchst überflüssig. Die Bäcker sind Geschäftsleute, und benützen die Konjunkturen, um Geld zu verdienen. gerade wie andere Geschäftsleute auch. Außerdem ist cs der helle Unsinn von ei ner .dauernden" Erhöhung der .Preise ab zurathen, denn ob die Preiserhöhung dauernd sein wird, oder nicht, hängt doch wohl von dem Willen der Bäcker allein nicht ab. Und die Börsengauner ? Die sind nicht bester und nicht schlechter, als andere Menschen auch. Cs wird aus der Welt verhältnißmäßz nicht viel Unnützes pro duzirt. Alles was produzirt wird, soll einem gewissen Bedürfniß abhelfen. Der Mensch bedarf der Wohnung und der Kleidung ebenso nothwendig, wie er der Nahrung bedarf, denn die Zeit, in welcher der Mensch sich mit einer Thierhaut bedeckte und sich eine Höhle in die Erde grub, ist nun einmal für immer vZlüber und eS wird sie wohl schwerlich Jemand zurückwünschen. Man könnte also Den jenigen, welcher in Bauholz, oder in Back steinen, oder in Zwirn, oder in Kleider stoffcn spkulirt, ebenso gut einen Gauner nennen, wie den. der 'n Weizen sp.kulirt. DitsiS Güunerschimpf.n . wird kindisch. denn wollte man es bis zur äußersten Konsequenz treiben, so müßte man jeden Geschäftsmann einen Gauner nennen, weil er dem Käufer mehr für die Waare abnimmt, alS er selbst dafür bezahlt hat. und man müßte den Albeiter allein für den Begaunerten halten, weil er nicht den voüen Ertrag seiner Arbeit bekommt. Derartiges wird selbstverständlich ein Blatt, wie der .Anzeiger" nicht sagen. aber er kann daS Gauner und Räuber schimpfen ebensogut ganz Unterlasten. Diese Schimpferei ist bloß ein Aush?lfs mitt.l für Diejenigen, welche sich bei den Masten populär machen wollen, ohne die Anderen zu verletzen. Man bedeckt den Mangel an Muth oder Verständniß mit einem Mäntelchen der Liberalität und das zieht besonders in einer Uebergangspe riode, wie der heutigen, in welcher bereits die meisten kleineren Geschäftsleute füh len, wie das Großkapital auch sie an die Wand drückt. Aber dadurch, daß man den Spekulanten Gauner nennt, werden keinem Menschen die Augen über die wahre Lage der Verhältniste geöffnet. , . Die Basis unserer heutigen ökonomi schen Verhältniste bildet der Kampf umS Dasein,.. man bezeichnet ihn mit dem Kunstausdruö Konkurrenz. Es ist ein wüster Kampf, m welchem der Sohn ge gen den Vater, der Bruder gegen den Bruder, der Nachbar gegen den Nachbar kämpst. Millionen von Existenzen wer den in diesem Kampfe ruinirt. Einzelne gehen aus demselben als große Eroberer hervor. Ob Einer in Weizen spekulirt und da bei Millionen verdient, ob Einer de

Lobn seiner' Arbeitn herunterdrückt, um seinen Nachbar im Preise det Qaare uns terbieten zu können, und dadurch für sich giößeren Absatz zu erzielen, ob ein Arbeiter während emeS. Streiks sich .alt Stab" anbietet, oder ob er um den andern auS seiner Stelle zu verdrängen, und selbst Beschäftigung zu bekommen, sich Erbietet für geringeren Lohn zu arbeiten, eS ist

' "IV VMVIl.V. . wv, .Mfc . . ' bloß einzelne Phasen m dem kttge Aller m .,.,s. k. immer vasrnvc s uns . cic immer VVVt 44Mv, Viivyv VIV WIHHVIHQ vv heutigen SesellschastksZgemZ bildet. Der Vortheil deS Emen ist immer der Nach theil deS Andern. - Der Volksmund sagt : DeS Einen Brod ist deS Andern Tod. Wollte man alle Diejenigen Gauner nen nen, welche ihren Vortheil suchen, wo waren dann .noch die ehrlichen Leute ? Wem eS daher ernstlich darum zu thun ift, daS Volk zu belehren, der untetlaffe die einsaitige Schimpferei, sondern zeige und erkläre die Nothwendigkeit eines an deren ökonomischen System? in der menschlichen Gesellschaft, denn so lange ein Sy stem besteht, beherrscht dasselbe die HantlungSw eise der Menschen. Und wenn man erst einmal von der Schädlichkeit deS herrschenden und der Nothwendigkeit eineS andern Systems überz uzt ist, dann fällt es nicht mehr schwer einzusehen, daß die Grundlage deS neuen System? nicht der wilde Kampf umS Dasein, nicht die Konkurrenz sein kann, sondern die Verbrüderung, die Zu sammenwirkunz, die Gemeinschaftlichkeit der Jntereffen. Kooperation statt Konkurrenz ! Hier st die Lösung. Dral)tnal)rit)teu. W ettera u Ssichten, Washington. 20. Okt. Schöne übleres Wetter; Frost Sonntag Morgen.' D a s g e l b F i e d e e. Washington. 19 Oktob. DaS Marinebosp tal-Bureau hat die amtliche Meldung erhalten, daß in GaiatSville, Fla., wieder zwei Geltsiebttfälle aus ae treten sind und datz das Jieber als pidc misch erklärt worden ist. D e c a t u r.Ala., 19. Okt. hier sind in den lktzten 24 Stunden vier Personen am gtlben Fuder erkrankt und zwei Per sonen daran gestorben. F ernandin a, Fla., 19 Oktob,r. Da? Wetter ist hier sehr warm. In den letzten 24 Stunden wurden 19 Erkran kui'gS, aber keine Todesfälle gemeldet. Die Zahl der neuen Fälle ist jedoch als einhalbmal gtööer anzunehmen, da die Belichte des Negeri!sScomileö unzuver lässig sind. Jacks onville. 19. Oktsber. In den l'vten 24 stunden nv hier am gelben Fieber 29 Personen erkrankt und eine Helson ist gestorben. Wieder e i n Eisenbahn '' UNglÜck. PittSbura. 19. Okt. Der um Udr 30 Min Morgen hier fällige Qi pktßmg entgleiste bei Washington, Pa. und stürzte einen Abhang hinab. Der Lokomotivführer und der Heizer fanden ivren Tod, und eine große Anzahl Pasta giere wurde verlebt, darunter mehrere lödtlich. Raubmord. PittSburg. 19. Okt. Bon Wil k,Sdarre. Pa. wird gemtldet : Heute war Zahltag bei dem Eisenbahnkonteaktor McPadden. DerZalineiger begab sich in Begleitung eine? jungen JiländerS nach der ArdettSstellk, und passtlte durch ,in Gehölz. Er hatte N0 000 bei sich. Die beiden Männer wursen erschossen und deS Gelde beraubt. Von den Thätern hat man noch keine Cpur. Der 11. November. New York, 19. Okt. Am 11. No vember. dem Jahrestage der Hinrichtung der Cbicagoer Anarchisten wilden die hiestgen Arbeiter eine große Trauerfeier veranstalten. Most, Schevitsch und Jo nal werden sprechen. Der Ertrag der Feier wird den Hinterbliebenen der Hin gerichteten zu Gute kommen. A bgesabt. New York. 19. Okt. Adolph Sim bolino. Geschäftsführer für den Jmpar tkur David Spero. ging kürzlich mit Z20.000 durch. Vor etwa 14 Tagen reiste seine Frau ab. Sie hatte Pastage nach Antwerpen genommen. Ein Detective reiste mit einem sranzöstschen Dampfer nach Havre, von dort per Bahn nach Antwerpen und kam 36 Stunden früher an als Frau Simbolino. Deren Mann erwartete sie am Hafen und wurde vom Dttectio verhaftet.

Sine gruselige Geschichte. Öt. Söul,. IS. Okt. Der Koreelpondent del Olobe Demokrat schreibt von Nevada. Mo., daß doit große Auf regnng herrsche und war in Flge der Entdeckung einer anarchistischen Organi sätlon, welche den. Namen trägt : .En Riot dt ri räd' on St. Lde. Jede? Mitglied muß einen Erd adle, ?n. fol. gende Stelle enthält : .Und ich mes. nen Eid brechen, so gehört mein Lib der Riche dtt K,mtradtn' "(Lkrrrr!) Der Zveck der OcaaniZat'oN ist. einen b,stk ren gesellschaftlichen Zustand ohne Rüc5

sicht aus die anzuwendenden M,tt,l, her. beizusübren. Der Mann, der an der Spitze steht, ist wohlbekannt und in Kir chenkreisen sehr vrominent. . E i n e E 5 p l.os i o n. St.LouU.lS. Off. Cvkzia.de. peschen an die Psst'D.spatch lauten sehr sensationell. Eine .Jndustkial Libeea tot 3 genannte, anarchistische Organisa lion wurde von einer Z itung bloögestellt und die Namen prominenter Bürger wur den in Verbindung mit derselben genannt. Gtster erhielt H M. llpdam ein Packet per Exveek. Während der Nacht kxy'odirte.kaZselbe. riß einen Theil des Hau leg ein und vkll'bte UpdamS Tochter. Schreckliche Enthüllungen stehen bevor. Or DaM. Ein Raubzug der Derwische. Eairo. 19 Oktob. Die Derwische sind von Dongola in Schaaren ansge Krochen. Man glaubt, daß sie einen Raubzug durch die Dörfer zwischen Wadai Halfa und Astuan im Schilde führen. Kein Plebiscit. P a r i S, 19. Oktob. Der Ausschuß, welcdem die BersassangSrevistonS Vor läge überwiesen ist. hat eS abgelehnt, den Vorschlag, daß der Revision der.Versastung ein PltdiScit vorhergehen soll, in Erwägung zu ziehen. P a r i S 19. Okt. Die Senatorendtr republikanischen Linken haben sich in einer stattzesundenen Versammlung gegen die Reviston der Verfassung und sür die Ab. ftimmung bei Wahlen nach Distrikten anstatt nach Listen erklätt. Die Sobranje einberufen. Sofia. 19. Off. Fürst Ferdinand hat die Sobranje aus den 27. dö. MtS. einkaufen. Haussuchung. Berlin, 19i Okt Die Polizei hielt heute in den Geschäftsräumen Ut Frei sinnigen Zeitung" Haussuchung und be schlaznadmte eine Menge Exemplare einer Gkdenkschrift. welche an Kaiser Friedrich GtburlStag schienen war und Auszüge aus deS Kaiser Tagebuch enthielt. Die Kaiserreis k. Rom. 19. Okt. Kaiser Wilhelm ist von hier abgereist. Dir König und die meisten Mitglied, r der königlichen Fami lie begleitet ihn nach dem Bahndose Kaiser Wilhelm sankte dem Papste sein mit Diamanten besetzeS Portrait. Deutsche Localnachrlchten. Thüringische Staaten. Jn Jlmenan Pastor Rohr., Die finw des früheren VorschußballkdirektorS Queck in Weida wurde kürzlich Nachts nicht weit von ihrer Wohnung mit ein geschlagenem Schädel todt aufgefunden. Queck selbst ist, als der That verdächtig, verhaftet morden, leugnet j.doch mit großer Entrüstung. Die Feier der 50jährigen Bestehens des Realgymnasiums in Meiningen hat am 29. und 30. September stattgefunden. In Hilburghaüfen wurde am 1. Oktober seitens des Gemer beoereins eine gewerbliche Darstellung eröffnet. Die Schneiderinnung in Pößneck begeht demnächst den 350. Iahrestag ihrer Gründung. Ueber das Vcrmögen des Industriellen August Scheller in Untermaßfeld ist das Konkllrsoerfahren eingeleitet morden. In der Holz remise des Schultheißen Kaltenbach in Witzelroda brach kürzlich Feuer aus und zerstörte 12 Wohnhaus und 15 Scheu ern. Dieser Tage wurde in Niederfüllbach ein Drei-Kaiser-Denkmal errichtet. Dasselbe besteht in einer Tuststeln-Pyra-mide mit Schlesersteinplatten. welche solgende Inschriften tragen: Wilhelm I., unser Stolz, Friedrich III., unsere Freude, Wilhelm II., unsere Hoffnung." In Vöhlen hat der ZZiährige Glaser Beiersdorf aus .Eifersucht drei Schüsse auf seine Braut, die 16jährige Anna Linski, abgegeben und sich selbst durch zwei Schüsse getödtet. Da? Mädchen kam mit einer leichten Schramme an der linken Hand davon. Die Feier zur Erinnerung an daS 200jährige Bestehen des Gymnasiums in Eisenberg und die Enthüllung eineS Denkmals für den Stifter der Anstalt haben gleichzeitig stattgefunden. Die Tochter des Porellanmalers H. Langenhan ist ertrunken und de? Handarbeiter Wilhelm Studer u2 yherweimar wurde todtg.efahren.

Sozialistische Sektion ! Oountag, 21. Oktober, Kbmll 8 Uh?, Hrffinttiiye Wrsammlung tn der r A.BX isrxisrt . halle. Thema zur Diskussion: Was hibeu dle Arbkitkk durch die Ckvih

lnng Cleveland's o)cr Harrifon'S zn gewlnneu ? Da Pub ilxm- t freundest trg'laden rn j:r'wtsr,de hat daS Recht, sich a der Dil k.siisa zu b.ihitltea. Aaatomisch's Museum! ZLtt far K,rr,V. 5r interkssant und von iZsentZchafiltchtm Skrth für Jedermann. . No. 64 Süd Illinois Straße. Thomas Mark.y, August Weber. Peter Zeien. jm iiills Foundry Company, (?iidsit, Eisenzteierei) Fabrikanten aller Arten Eisenguß -Waaren Volle Aufmelksarnkeit klid auch Neiaereu Anfträzen und Drstellungeu zugewandt. greife niedrig. Telephon 1t5. krieskafteunummer in Buildkrt Exchange IS4. Königreich Vaiern. f In Ansbach NcgierungSrath Johannes GSl. De? Vürgerverein in AugSbürg beging kürzlich auf dem protestantis schen Friedhof eine Gedächtnisfeier für den vor 25 Jahren verschiedenen Patrioten Albrecht Volkhart, einen der verdientesten Vorkämpfer für die deutsche Sache, der das mannhafte Einstehen für feine Ueberzeugung mit mehrjährigem ZuchtHaus bujzen mußte. Die Gedächtuißrede am Grabe hiett Bürgermeister und Neichstagsabgeordneter v. Fischer. Ueber die mechanische VaumwoUmeberei Bernheim in Ps'ersee, Eigenthümer E. Vernheim, ist der Konkurs verhängt worden. De? bei de? Firma Gebrüder Feist & Götz in Augsburg angestellte Geschäftsreisende C. S. Söldner wurde wegen Unterschlagung von 4(3,000 M. verhaftet. Die Braun'sche Dampssagemühle in Doos ist vollständig niedergebrannt. Beim Löschen wurden die Feuerwehrleute Franz aus Furth uud Duimer aus Poppcnreuth getödtet, während der Feuerwehrmann Müller aus Pofpenreuth lebensgefährliche Verletzungen davon-t.-ug. In Großtat) versuchte der Oekv nom Josef EUcnrieder sein Anwesen dadurch in Vrand zu setzen, daß er in ein Vierfäßchen Petroleum schnttcte, .einen Leuchter mit brennender Kerze hineinjetzte und dasselbe im Heustock seines Stadels aufstellte. Sodann verließ er sein HauS und begab sich nach Augsburg. . Durch den auS dem Stadel aufsteigenden Nauch wurde man aufmerksam und kam gerade noch rechtzeitig hinzu, den AuSbruch deS Feuers zu verhindern. Noch in Augsburg wurde der Schlaumeier von den Gendarmen festgenommen. f In Nürnberg Nechtsanioalt Erhard, der Führer der deutsch-freisinnigen Partei. Der Metzgermeister Joh. Frank in Schwärzenbach a. S. wurde auf der Straße nach Kirchenlnmnitz ermordet und beraubt. AIS der That verdächtig wurde der SteinHauer Georg Sauß aus Buchhaus verhaftet. Bei .einem, zum Probiren eines neuaugekauften Pferdes unternommenen Spazierritt, stürzte Frhr. v. d. Tann aus Schweinfurt und erhielt einen tobt lichen Hufschlag. Im Zuchthau'e zu München starb der Austrägier Johann Würzinger, welcher vo? 4 Iahren in seinem Hofe seinen Schmiegersohn beim Graöabladen nach kurzem WortWechsel erstochen hat, wofür er ö Jahre Zuchthaus erhielt. Der in Würzburg gebürtige Premierlieutenant H. Mayer beim 14. Jttf.-Negiment in Nürnberg wurde wegen Duells zu 3 Monaten Festuttg verurtüeilt. Sein Gegner, der Pharmaceut Kraus, erhielt ein Jahr der? selben Strafe. Selbstmord durch Erhängen begingen: der Bauer Peter Dörr aus Ailiheim, der ledige Hausbesitzer JoseplWirth aus Deggeudorf, derKutscher schiebe! aus Kempten und der in der v. Hecki'schen Blumensabrik in München beoienstete Magazinaufseher Jakob Pessenbacher; der Oekonom Klül'pies aus Euerdorf urd der städtische Förster Voltz aus Welszenburg a. S. haben sich erschossen; die Ehefrau des Thierar:te3 S. in Höckstadt a. A. hat sich vermittels einer (sublimatauflöi'ung vergiftet. De? Arbeiter Joseph Merz rn der Hoch-ofen-Anlage in Amberg wurde zwischen den Puffern zweier Eisenbahnwaaen todtaeoruat; cs sind ertrnn- ' ken: das Kind deS tationsdieners m Freilafsina und de? sogenannte .AuSsteckerman" auS GarS ; der Gütlee Jo, hannes Söldner aus Heining wurde von einem wüthender Szier ' todtgeoenz

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