Indiana Tribüne, Volume 12, Number 28, Indianapolis, Marion County, 16 October 1888 — Page 2
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SnftiQKtt Tribune. Erscheint pÄßCit? und SouutagO. ?i tägliche .Tridlln folct durch de rgr12 ftntl vr Woch. di Eonntag,rridün,- f Cents p Woch. td ,nsammn IS ent oder (5 Sentl sei ttonat. Per oft uaeschtckt i vorautttjahlung 6 xr Jahr. Osöttl 150 O. OSarvIaudSk. JÄmmapolik, Ind., 16 Oktober 1888. NHthySute im Nordwest, n. Die unlängst wieder ausgebrochenen Streitigkeiten zwischen den Crow-, Siour-, Pigeon- und Gros-Ventres-Jnz dianern, schreibt ein Correspondent aus Montana, sind keineswegs von bedenklichem Charakter, und die Entsendung einer Truppe BundeZcavallerie aus Fort Custer war lediglich eine formelle Vorsichtsmaßregel ; sie localen Behörden kennen ihre Kunden gut genug. Schon feit undenklicher Zeit haben die genannten Stämme einander Pferde gestohlen, und immer hatte dies nachher etliche Zufammenstoße zwischen den betreffenden Kriegern zur Folge. Derartige Kurzweil bildet die Schute"; welche die ehrgeizige junge Rothhaut durchmachen muß, um als vollwerthiger Krieger anerkannt zu werden. In den letzten 10 Jahren sind diese Plünderungszüge seltener geworden und haben zwischen den Siour, Pigeons und Gros Ventres fast ganz aufgehört. Dagegen fahren diese drei Stämme luftig fort, den wohlhabenden Crows, von denen Manche ihren Viehreichthum nach Hunderten zählen, Pferde zu rauben, und die Crows bleiben die Vergeltung nicht schuldig. Der Stamm der Crows hat ein be,onderes Interesse für die Weißen. Diese Indianer, welche bei den anderen Slämmen durch thre Tapferkeit im Kriege, ihre Verschlagenheit und ihre Geschicklichkeit in großem ötuhme stehen, lebten gewohnlich in freundschaftlichem Verhaltniß zu den Weißen, und seit dem Jahre 1876 haben sie der Bundesregierung werthoolle Dienste als Späher geleistet. Damit, sowie mit der Güte und Menge ihrer Pferde hängt es haupsächlich zusammen, daß sie von den anderen Jndianern beständig angefeindet werden. Uebrigen? sind sie gegenwärtig nicht nur besser beritten, sondern auch besser bewaffnet, als alle übrigen Stämme, und es ist ihnen schwer beizukommen. Merkwürdig ist es, daß gerade in den religiösenLegenden der Crows die Weißen ziemlich schlecht wegkommen; es heißt darin, Gott habe zmrst die CrowS geschaffen, dann die übrigen Indianer, und zu allerletzt die Weißen als ein Strafgeschöpf. In mancher Beziehung stehen aber die Crows unter den anderen Stämmen. Ihre Sittlichkeit ist z. B. sehr vorsintfUithlich". Zu den alten Bräuchen ihrer Gastfreundschaft gehört auch, daß die Gattin des Gastfreundes dem Gaste zu Gebote stehen muß. Schon oft haben sie die Chre einer Gattin um eine Decke verschachert. Doch sind in den letzten Jahren auch diese Dinge nicht mehr so häusig. wie früher. Die Crows haben einen sehr interessanten Sonnentanz", welcher Ursprunglich vom Geist der Rache eingegeben wurde und dementsprechend ausgeführt wird. Wer dabei an einen Tanz denken würde, der lediglich zur Schaustellung kriegerischer Geschicklichkeit dient, würde sich sehr irren. Cs ist zugleich ein Bußeund ein A b h ä r t u n g s t a n z ; die Tapferen sollen sich darin starken für Kampfesunteinchmunaen. Der Tänzer befestigt Schnüre um seinen bloßen Körper, die am andern Ende an einem Pfahl befestigt sind, und tanzt dann wie mahnsinnig vorwärts, soweit er sich ziehen kann; dabei verstümmelt er sich noch . häusig den Körper mit Messern, die ihm streicht werden ; dies bietet ost einen entetzlichen Anblick, vor welchem seiner Zeit einmal Karl Schurz (damals Secretär des Innern) ausgerissen ist. Manche befestigen am andern Cnde der Schnüre furchtbar schwere Büsfelköpse und schleifen dieselben tanzend weiter. Der Tanz ist theils Massen-, theils Solovorstellung. Die Pigeon-Jndianer sind gegenwär tiq sehr heruntergekommen. Denn das Äild, von dem sie hauptsächlich lebten, ist fast ganz auS der Gegend verschwunden : und obwohl ihnen mehrere hundert Acres Land zum Bebauen zur Verfügung stehen, sind sie zu träge dazu. Lieber stehlen sie Pferde u. s. w. Einst war dieser Stamm sehr zahlreich und kriege, risch. Durch Krankheiten aber, namentlich durch Blattern, welche von Weißen mittelst Ansteckung kamen, sowie durch Kriegsunglück sind sie auch an Zahl sehr zusammengeschrumpft. Viele leben jetzt in elenden Blockhütten. Die Pigeons buldigen noch der Vielweiberei; die Verheirathung mit der ältesten von mehreren Schwestern verleiht auch gewisse Ansprüche auf die jüngeren, welche schon vor der Vermählung von dem Manne Gattinnen genannt werden. Auch sie haben einen jährlichen Sonnentanz. AlsKrie ger sind sie aber sehr in der Achtung ihrer Nachbarn gesunken. . Die Pigeons haben einen berühmte Medicinmann unter sich, der einen weitverbreiteten Ruf genießt, denselben aber auch schwer, ja mit Lebensgefahr aufrechterhalten muß. Sein Vorgänger wurde nämlich, weil so viele Blatternkranke, die er behandelt hatte, gestorben waren, einfach getödtet! Wie man sieht, , ist es bei den Nothhäuten durchaus nicht für den ersten besten Quacksalber so leicht, ungefährdet sein Wesen zu treiben. ' ' .Blackfeet" oder Schwarzfüße ist ein Nebennamen für die Pigeons; ihrer Angabe zufolge haben sie denselben dadurch erhalten, daß der schwarze Boden im fernen Norden, wo sie früher wohnten, thre Mocasilns (Hlrschleder-Schuhe) . schmutzig gemacht habe. Mit diesem Stamm ist die Vundesregierung sehr schwer fertig geworden. Er zeichnete sich früher durch hausige Mordund Plünderungszüge aus. Bekannt ist das furchtbare Gemetzel am oberen Mariaöfluß, 60 Meilen nordlich von Fort Wentsn. im Januar 1370. Damals
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Lager Pigeon-Jndianer und hieben Alle zusammen; der Führer der Truppe war ein Waisenknabe, dessen Eltern von den Pigeens umgebracht worden waren. Seitdem ist der Stamm der Pigeons beruhigt" ; die Meinungen jedoch über die Nothwendigkeit jener Schlächterei sind noch heute getheilt. Die Gros Ventreö oder Dickbäuche" baben ihre Namen angeblich von Weißen erhalten, welche ihnen nicht grün waren. Ein besonderer Grund, sie gerade so zu nennen, scheint wirklich nicht Nkirkianden :n sein. Sie sind noch etwa 2000 Köpfe stark. Ihre Sprache j . m i MI" .5 5? '4 ri. hat vesonvere lgeniyum!lU)leilen, rociujc sie wesentlich von derjenigen der Nachbarstämme unterscheidet. Den Sonnentanz und die Selbstabmarterung bei demselben haben sie auch. Ueber ihre frühere Geschichte kann man nichts Zuverlässiges jagen, denn sie sind die größten Lügner unter allen Indianern. Daö jüngste SchissSunglü. 3n der Nabe von Neufundland Hai sich wieder ein bereits telegraphisch in Kürze erwähnter Schiffszusammenstoß ereignet, welcher die Vernichtung eines Fischerbootes und den Tod von 21 Mann, meist Familienvätern, zur Folge hatte. Der Liverpooler Oceaudampser The Queen" stieß nämlich eines Morgens vor Sonnenaufgang mit der französischen Barke Madelelne" zusammen und schnitt dieselbe buchstäblich eutzmei. DerDampfer ist jetzt mit den 4 geretteten Insassen des Fischerbootes in New Z)ork anaekommen, und es liegen nähere Mittheilun, gen über diese schwere Katastrophe vor. Ueber die Verantwortlichkeit für diefeS Unglück gehen, wie stets bel derartigen Vorkommnissen, die Ansichten weit auseinander, und dieselbe wird erst durch spätere Untersuchung endgiltig festgestellt werden können, unzweifelhaft aber ist die Katastrophe durch g r o b e N a chlässigkeit von der einen oder ande ren Seite verschuldet worden. Den Angaben der Ofsiciere des Dam. pferS zufolge war die Unglücksnacht hell, und der Himmel so klar, daß man die Sterne sehen konnte. Nur aus der Oberfläche der See lag ein leichter Nebel. Der Dampfer fuhr mit einer Geschmindigkeit von etwa zehn Knoten per Stunde. Der zweite Ofsicicr Jackson, welcher.um Mitternacht das Commando übernommen hatte, erblickte um 2:30 früh, als der Dampfer sich unterm 40.01 Grad nördlicher Breite und 43.23 Grad westlicher Länge befand, vorn an der Backbordscite ein helles weißes Licht und schloß, da keine farbigen Seitenlichter zu fehen waren, daß dort ein Fahrzeug vor Anker liege. Er behielt seinen Curs ruhlg bel, bald daraus jedoch jah er, daß das Fahrzeug sich'bcwegte, und zu, gleich hörte er von demselben aus das Nebelhorn zwei Mal ertönen. Da dies das Signal war, daß das Fahrzeug sich an der Aackbordscite des Dampfers halten wollte, schien keine Gefahr vorzuliegen, wenn der Dampfer ruhig in seinem Curs blieb. Die Madcleine- aber denn diese war es hielt sich nicht zur Backbordseite. sondern versuchte, vor dem Bug des Dampfers vorüberzufahren. Im nächsten Augenblick rannte die Oueen direct in das Fischerfahrzeug hinein. Dasselbe wurde in der Mitte getroffen, in zwei Stücke geschnitten nd sank sofort. Der Dampfer wurde nur leicht beschädigt und fuhr, ohne daß dnrch den Anprall seine Geschwindigkeit vermindert worden wäre, noch eine Strecke weiter, angeblich um zu vermeiden, daß die Schifjötrümmer in die Schraubenflügel geriethen und diese beschädigten. Der Capitän des Dampfers, Heelen, hatte gerade in seiner Cajüte auf dem Verdeck geschlafen, wurde aber durch den Anprall Ä?ach und eilte auf die Commandobrücke. Sobald er die Katastrophe übersah, ließ er den Dampfer beilegen und drei Rettungsboote flott machen. Diese Boote fuhren nahezu eine Stunde lang an der Unglücksstättc hin und her, retteten aber merkwürdigerweise nur 4 der 25 schiffbrüchigen Personen, welche sich an Schiffstrümmern angeklammert batten. ES scheint demnach, daß zmischen dem Eintreten der Katastrophe und. dem Flottmachen der Nettungsboote ein ziemlich langer Zeitraum lag! Auch erscheint der Verdacht nicht unbegründet, daß der Ofsicier Jackson sich gar nicht um das Nettungswerk bekümmert haben würde, sondern wie es leider schon so häusig in derartigen Fällen vorgekommen ist rasch davongefahren wäre, wenn sich nicht der aufgewachte Capitän in's Mittel gelegt hätte. Doch kommen wir auf die Katastrophe selbst zurück. Die Angaben deö geretteten Capitans der Fijcherbarke, Dominique Noulet, unterscheiden sich sehr auffallend von den ermähnten des Ossiciers Jackson. Noulet berichtete dem franzosifchenConsul: Unser Fahrzeug führte nicht nur ein helles Licht, sondern auch die vorschriftsmäßigen bunten Seitenlichter, welche bei gehörigem Auslug vom Dampfer Queen" aus hätten gesehen werden muen. !s war gegen 3 Uhr Morgens. Der erste Ossicier Jacquet befand sich mit 9 Matrosen an Deck, als plötzlich die Lichter des großen Dampfers aus dem Wassernebel auftauchten: Jacquet erkannte sofort die Gefahr, ließ mich und die übrigen Mitglieder der Besahung aus das Verdeck rufen und das 3!ebelhorn blasen, nicht um irgend ein bestimmtes Signal zu geben, sondern nur, um den Leuten auf dem Dampfer unsere Anwe senheit kundzuthun. Ich überzeugte mich auch persönlich, daß unsere Lichter alle in Ordnung waren. Der Dampser hatte die Aufgabe, seinen CurS zu ändern ; wir konnten dies nicht, schon die Windrichtung in ihrem Verhältniß zur Lage deS Schiffes machte' dies unmöglich. Hätten wir eine Aenderung deS CurseS versucht, so wäre ein Zusammenstoß geradezu unvermeidlich gewesen. Unser Nebelhorn, ein 1 mechanischer Apparat, blies unausgesetzt, aber schon wenige Sekunden, nachdem es begonnen, erfolgt, die furchtbare Collision." Capitän Noulet ist übrigens mit dem Verhalten des Dampferpersonals n a ch dem Zusammenstoß zufrieden, desto weniger aber mit den Maßnahmen vorher. Seine Angaben stimmen mit den Wenigen der drei anderen Geretteten überein. Es scheint in der That, daß die Schuld an dem Untertan von 2 Men-
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scyenleoen aus oem commanoirenoen j Dampfer-Ojsltter Jackson ruht. Daß eine unverantwortliche Nachlässigkeit vorliegt, gilt für gewiß ! Die Passagiere des Oceandampfers, zu denen auch die 28 Mitglieder von Lydia Thompsons Theatertruppe gehörten, erwachten meistens durch den Zusammensto und geriethen in große Ausregung ; man beruhigte sie mit der Versicherung, daß dem Dampfer kein erheblicher Schaden zugestoßen sei. Die armen ertrunkenen Fischer hatten am Tage vor der Katastrophe zum letzten Mal ihre Netze ausgeworfen und befanden sich auf dem Heimwege in's Jen, seits. Vornehme Chinesinnen. Die Abgeschlossenheit, m elcher vtx heirathete ' Frauen der bessersituirten Elassen in' China leben müssen, wird auch in Amerika durchgeführt, ,n ? höherem Grade, als Viele wissen. In- i teressant sind z. 33; die Widersprüche in ! den Angaben über die Zahl der Chine-, ' sinnen m vlexo Aork und Umgegend. Sehr viele New ?)orker. haben bis vor Kurzem geglaubt, batf es gar keine Chinesinnen dort gebe.. Anläßlich der kürzlichen Hochzeit deö reichen Chinesen Juet Sing daselbst mit einer allerliebsten Landsmännin sprach sogar ein Local blatt von drei Chinesinnen," die ma in der Stadt sinden könne. Es wird aber jetzt versichert, daß es an die 200 sind. Die erwähnte Hochzeit war ein großes jssentlichcs Ereigniß, die Braut aber war sehr geheim, auch Chinesen gegenüber. Selbst bei der Trauungsceremo nie im Götzentempel mußte sie ihr Gesicht verbergen. Spaßig war es, daß auch Frau William' K. Vanderbilt und Andere der. allervornehmsten kauka fischen Gesellschaft, welche gar zu geme beim Empfang der Braut zugegen aewesen, als unwürdig" zurückgewiesen wurden. Auch zum Christenthum bekehrten CHU lesen wahren' diese Frauenabschließung. Vom Jnlande. M e h r a l S $01,000 sind bi 9 setzt in der sündigen, aber nicht knauseri gen Weltstadt New Z)ork für die Gelb-fieber-Nothleidenden in Florida eingeganaen. ungerechnet die Naturaliengaben. Unter d e n A u S st e l l u n g S -gegenständen in der Messe des Mechauics' Institute" zu San Francisco hat ein Dutzend Hufeisen,' welche von einem töjährigen Mädchen geschmiedet worden sind, großes Interesse hervorgerufen. Das Mädchen Frl. Huntington ist ihr Name soll eine vortrefflich veranlagte Hufschmiedin sein. Sie hat diese Arbeit ursprünglich ans Vergnügen gelernt. Dr. Willi a m P e p p e r, einer ocr Aerzte, welche den verstorbenen General Sheridan behandelten, hat sich gei '? r i r . n - c weigcrr. jur jcinc lenulelslungen irgenv welches Honorar zu nehmen. Wohin kämen wohl unsere Aerzte, wenn jeder bei einem Patienten, den er nicht gerettet hat, ebenso handelte? Damit soll indeß nicht gesagt sein, daß gerade Dr. Pepper wegen böjen Gewissens das Honorar zurückgemiesen hätte. D r e i m a l . g e n ä h t hält gut", dachten Frl. Knor in PittSbürg Enkelin eines bekannten Geistlichen) und der italienische Graf di Montercale, mit welchem sie sich trauen ließ. DeShalb ließen sie sich zuerst vom Mayor trauen, dann in einer Episcopalkirche, welche den Glauben der Braut vertritt, und endlich in der katholischen Käthedrale, weil der Bräutigam ein Katholik ist. Jetzt heißt eS, daß die Sensationsgeschichte über das schreckliche Ende der früheren amerikanischen Sängerin Laura Schirmer, welche im Harem des Sultans zu Eonstantinopel nebst 13 anderen Harcmsdamen durch Gesrorenes vergiftet worden sein sollte, von A bis Z erlogen sei. Ob Laura aber wirklich den Harem des türkischen Sultans ziert, oder nicht, darüber wird geflissentlich geschwiegen. Die Sportsleute im Osten beginnen wieder, sich der edlen Jagd auf auf wilde Turkeys zu widmen, welche namentlich in Virginien undNord-Caro-lina noch in großer Anzahl vorhanden sind. Weniger erfahrene Jäger nehmen sich Führer mit, welchen sie 50 bis 75 Cents pro Tag bezahlen; viele Personen, namentlich aus dex Gegend der Adirondacks und aus Maine, verdingen sich als Führer. October und' November sind die günstigsten Monate für diese Jagd. Einerseits wird das Hängen als veraltet betrachtet, und elektrische Hinrichtung empfohlen, andererseits erörtern englische Blätter den Vorschlag einer Autorität", die zum Hängen be-. stimmten Stricke dauerhast . zu machen, namentlich an Orten, wo die Atmosphäre nachtheilig für die. Hansfaser ist.. Es soll dies dadurch geschehen, daß man. die ! Stricke in einer aus Wasser. . und Kupsersulphat bestehenden Mischung vier Tage liegen a$l. :Die Mordprocesse kosten eben dem Staate ein Heidengeld, und da muß doch avenigstens an den Stricke? gespart werdend Folgendes i st, w e n n e S wahrheitsgetreu berichtet würde, ein merkwürdiges Beispiel für daS hohe Alter-, welches Schildkröten "erreichen könncn: In der Umgegend von Middletown, Ni'V.', fand dieser Tage' der Farmer Joseph Jimlay auf seinem Lande eine große- Landschildkröte, in deren Rücken die Zahl 1771 und die Buchstaben E. I. eingeschnittn waren'. Man vermuthet, daß letztere die AnfangsbüHstaben von Elisha Jimlay sind; dem im Jahre 1839 im Alter von 80' Jahren'' verstorbenen Vater 'deS jetzigen, 'schön hochbetagten Besitzers der Farm. Woh l da 3 erste je in u nserem Lande gestellte Gesuch um Einführung der Prohibition ist ein vom 2. Mai 1756 r datirteS, welches in den Staatsarchiven von Nörd-Carolina entdeckt worden ist. "Dasselbe wurde von dem Catawba-Jndianer-Könlg Hagler an den Oberrichter Henley" gerichtet und lautet folgendermaßen: ' Jch wünsche, daß dem Verkauf starker Spiiituosen seitens der Weißen an mein Volk, besonderS in der Näbe der Indianer, ein Ende
gemacht werde. Wenn die Weißen jtar-
kcs Getränke machen, so mögen sie es sich gegenseitig verkaufen oder in ihren eigenen Familien trinken. Das wird vieles Unheil abwenden, welches andernfalls dadurch entstehen wird, daß meine Leute betrunken werden und mit den Weißen krakehlen." Wie aus den Acten hervorgeht, versprach daraufhin der Oberichter, die Angelegenheit zur Kenntniß des Gouverneurs zu bringen. Was weiter daraus geworden ist, weiß man nicht.' Ein Desperado vom rein: ."ten Wasser ist Donald Morrison, welcher früher im fernen Westen Cowboy" war, im Staate Maine wegen Mordes und Brandstiftung eine sehr begehrte Persönlichkeit ist und gegenwärtig in Canada, nicht weit von Maine, die Wälder am See Megantic durchstreift. Die canadische Polizei suchte erfolglos, ihn zu fangen. Ein ehemaliger HilfsSheriff von der amerikanischen Seite versuchte es ebenfalls und wurde dabei todtgeschossen Von einem Manne, welcher in der Gegend wohnt," wurden $300 Belohnung auf die Festnahme des Despcrados gesetzt. Seitdem ist Morrisons Prioatschiff auf dem genannten See, sowie . seine Sägemühle, niedergebrannt, worden, und er erwartet, daß sein Haus bald nachfolgen wird ; nun schweift er ruhelos umher. Als dieser Tage der Megantic Fishing Club" durch daS Dorf AgneS kam, trat Morrison plötzlich in daS Schankzimmer des .American House", das mit Gästen gefüllt war, bestellte für .die ganze Bande" Schnäpse, gab sich zu erkennen und schwur, indem er ein großes Glas Whisky vertilgte, daß er niemals lebend gefangen würde. Die Behörden haben anscheinend alle Versuche aufgegeben, den gefährlicher Vatron zu fassen. Für den hervorragendsten and reichsten Bergwerksunternehmer in Amerika gilt SenatorHeast von Califor nien.- Es gibt keinen Staat, kein Territorium mit Minenländereien, wo er nicht Bergwerke hätte und betreiben ließe. Er sing es. lst allerdings schon lange her als einfacher Tagelöhner an. Ein zweiter nennenSmerther Bergmerk-Baron ist Jim Witchlatch. Derselbe verkaufte sein Bergwerk in der Nähe von Unionville, Mont.,' für die enorme Summe von Hl, 800,000, verlor aber das ganze Geld durch Speculationen in der Wallstraße in New Jork, Binnen S Monaten häufte er wieder $120,000 an, verlor dieselben aber .gleichfalls bis auf den letzten Cent durch den berühmten Bankerott von Grant & Ward im Jahre 1833. Gegenwartig hat er wieder ein Vermögen von $150,000. AlS Dritter im Bunde fei Joe Stanley erwähnt, welcher noch vor 10 Jahren in Californien (Gilpin - County) nach Golderz suchte und solches in einer Tiefe von 700 Fuß endlich fand; während er grub, wusch seine Frau das Erz aus, denn er hatte kein Geld, um einen Gehilfen anzustellen. Gegenwärtig ist Joe einer der reichsten Leute in Denver. Eine Gesellschaft Engländer hat ihm jenes Bergwerk, das er .California Mine" nannte, für K1,000,000 baar abgekauft und seitdem $5,000,000 in Dividenden daraus er. t. Ueber die telegraphisch gemeldete Freilassung des von Gouvertteur Hill nach 33jähriger Strafhaft be anadigten New Yorker Mörders Michael Gorman berichtet ein dortiges Blatt 'A Eme rührende Scene spielte sich ab, als dle Sträflinge, welche in langen Neihcn antraten, von. ihrem bisherigen Leidensgefährten, der jetzt 61 Jahre alt ist, Abschied nahmen. Gorman war die ganze Welt neu, was bei den vielen seit 3 Jahrzehnten vorgegangenen Veränderungen kn Wunder ist. Als man die dritte Avenue-Hochbahn in New Jork erreichte, begann er beim Herannahen des Zuges wie Espenlaub zu zittern, und beim Anblick der Brücke und ihrer Kabelbahn bemächtigte sich seiner gleichfalls eine beträchtliche Angst. In Brooklyn erkannte er nur einige alte Gebäude wieder. Vom Auslande. In der Presse wird ein Streit darüber geführt, ob Emin Pascha Protestant, Jude oder Muhamedaner sei. Demgegenüber sei festgestellt, daß Eduard Schnitzer am 29. März 1340 in Oppeln in der preußischen Provinz Schlesien als 'Sohn des Kaufmanns Ludwig Schnitzer (gestorben 1845) und dessen Ehefrau Pauline, .geborene Schweitzer, Beide evangelischer Konfession, geboren wurde. Die Familie verzog 1842 von Oppeln nach Nciffe, woselbst die Mutter und eine Schwester Emins noch , heute leben. Eduard Schnitzer machte das Gymnasium in Neisse durch und studlrte von 1858 ab in Vreslau Medizin, ebenso 186304 in" Berlin, wo er promovirte. Ende 1804 verließ er Berlin und ging nach Antioari und Skutari, wo ihn der dainalige Vali Muschir Divitsche -Hakki-Pascha, der in amtlicher Stellung die Provinzen des Reichs zu bereisen hatte, in sein Gefolge aufnahm. 187.? war Emin 'für kurze Zeit in Ncisse uns g',j Anfang 1870 nach dem Sudan zu General Gordon. ' Von'Haufe aus alfo ist Schnitzer Prolestant; darüber, ob er später zum Muhamedanismus übergetreten sei, ist niemals etwas Zuverlässiges bekanntgeworden; diejenigen, welche es behaupten, stützen sich lediglich auf Vermuthungen. Eine Klage über V e r Minderung der Theater klingt jetzt freilich seltsam genug, sie ist aber trotzdem sehr ernst gemeint. Schützet Euren Erwerb!? Diesen Nothruf erhebt soeben in . einem Mahnwort an alle Bühnenangehörigen- Adolf Oppenheim in den Dramaturgischen . Blättern", dem Organ "der Bühnengesellschaft. Schützet Euren. Erwerb, schützet Euer Haus, denn' die deutschen Theater sind im Rückgang begriffen, dieser Rückgang ist nicht vorübergehend, er ist stetig. Die Berufstheater, werden. Schritt - für Schritt, von der Oberfläche verdrängt. In Deutfchland sind zur Zeit 1384 Theater-Concessionen in Kraft. Davon werden 12 05 wirklich ausgeübt. Die anderen sind in Händen der Besitzer von Theaterlokalen welch edieselben nur von Aeit zu Zeit ausüöen lassen. Im Jähre 1637 waren in Deutschland 1412, in den Jahren 1876 1880 ca. 1849 in auf- und absteigender Linie Personen Theater - Concessionen verliehen. Der ötückaauL durch zurüZgeleate. erloschene
und Nlchr erneuerte Thjeater-'Concejslonen
ii somit in 10 fahren an nahe 500 zu verzeichnen. Leider ist aber gegenüber diesen Zahlen eine Zunahme des Schauspielerstandcs zu verzeichnen. Es wird angenommen und ist statistisch mit fast unumstößlicher Gewißheit festzustellen, daß alljährlich 500 600 neue Kräfte dem deutschen Theater zuströmen, während der Abgang durch den Tod, Rücktritt, Invalidität u. s. w. nur ca. 200 300 beträgt. Hieraus ergibt sich eine Uebersüllung des Standes. Der Men schenhand el I ach Mecklenburg scheint in diesem Quartal wieder recht flott zu gehen. Auf dem Stettiner Bahnhöfe hat man geeenwärtig häusig Gelegenheit, derartige Menschentransporte zu beobachten. Die Leute stammen zum großen Theile aus der Provinz Posen, sind durch Agenten angeworben, von denen sie dann hier in Empsang genommen und nach der neuen ' Stimath tteleitet raerhtn. 9ln Vrsn?,- - y 5) -w jr - chungen seitens derselben, um die meist schon erheblich gesunkene Honnunasfreudigkeit neu zu beleben, fehlt es natürlich nicht. So hatte unfer-Gewährsmann dieser Tage Gelegenheit, eine Unterhaltung zwischen einem solchen Transportführer und einer um die Zukunft ihrer kleinen Kinder besorgten Mutter anzuhören. Es wird ein großer Saal gebaut," beruhigte sie dieser, eine Erziehcrin wird angenommen, und so werden die Kinder beaufsichtigt und erzogen." Ein glückliches Lächeln stahl sich bei die scr rosigen Schilderung über die sorgenschwere Miene der Frau, auf deren Arme ein Säugling tapfer an einer harten Brotrinde herumarbeitete. Wir fürchten jedoch, daß die arme Frau in ihren Erwarmngen arg getauscht werden dürfte. In England y e rr i cy r ern sehr warmer Herbst und zeitigt Erschei nungen, welche sonst nur im Juli und August zu age treten. So schreibt Herr Patterson in Greenock, ein wegen seiner archäologischen und wissenschaftli, chen Neigungen bekannter Herr, in einem der Öffentlichkeit übergebenen Privat, briefe: Ich glaube, Sie haben oft von Kröten gehört, die in Felsstücken, Kohlen u. f. w. gefunden wurden, wenn der Spitzhammer des Arbeiters die Stücke zerbrach. Ich habe heute eine gesehen, die am 13. September bei einer neuen Eisenbahnanlage einem Kalkbctte entnommen wurde. DaS Thierchen lebt, ist aber sehr unthätig und halb erstarrt. Es scheint keine Knochen zu haben und seine Beine lassen sich nach allen Nichtungen bewegen. Es hat zwei prächtige Äugen, scheint aber nicht zu sehen. Sein Mund ist fest verwachsen; eö scheint aber durch feine Nasenlöcher leicht zu athmen, doch wie es, fest eingeschlossen im Kalk, athmen konnte, ist schwer zu sagen. Wenn eS 20,000 bis 30,000 Jahre her ist, als der Kalk abgelagert wurde, dann gehört diese Kröte sicherlich in daS eisgraue Alterthum." 20,000 bis 30,000 Jahre! Unsere Leser werden nicht zweifeln, dieses dauerhafte Thierchen gehört der Epoche der Fabel an und zählt zu den Würmern, welche nicht sterben! Ueber einen nihilistische kNord wird aus Petersburg, 18. Sep tber geschrieben : Unsere Gesellschaft ist wieder durch einen nihilistischen Mord in Schrecken und Aufregung versetzt. Am 1. d. M. wurde in dem hiesigen Bahnhofe der Warschauer Eisenbahn ein großes Gepäck als nicht gehörig adressirt beanstandet. Nach den russischen Eisenbahnregeln werden alle von der Beförderung ausgeschlossencnGepäcke unvcrzüglich geöffnet und revidirt. So geschah es auch mit dem großen Gepäck. Dasselbe wurde gestern um 10 Uhr Abends in das Bahnhofmagazin gebracht und daselbst in Anwesenheit eines Gendarmerie:Unterofsiziers geöffnet. Das Gepäck war sehr sorgfältig verbunden. Als man die vielen Hüllen aus Schilf und Leinwand auseinanderwickelte, fand man imJrninn des Gepäcks die Leiche einer etwa dreißigjährigen, hübschen Frauensperson in einem mit Spitzen versehenen, schönen reinen Hemde, ebensolchem Unterrock, in französischen Stiefletten und feinen, mit Bändern versehenen Strümpfen. In den Ohrläppchen befanden sich theure goldene Ringe mit je einem Brillanten. Am linken Arm hing ein Goldreif mit dunklem Email, in dessen Mitte ein rother Stein eingesetzt war. Die Kopfhaare waren nach Art der russischen Studentinnen kurz geschoren. . Am ganzen Körper fand ,nan nicht ein einziges Zeichen, welches dätte als Beweis dienen können, daß das Frauenzimmer eines gewaltsamen Todes gestorben wäre. Die Leiche war ihrer ganzen Länge nach eingepackt, nur die Kniee waren ein wenig gebogen. Die sofort herbeigerufenen Polizeiorgane lie ßen die Leiche bis fünf Uhr des heutigen Tages im Bahnhofmagazine liegen und dann nach der Todtenkammerdcs Aleran-der-Hospitals .überführen, wo sie itzt noch behufs . Agnoscirung öfscntlich ausgestellt bleibt. Da die Gesichtszüge schrecklich entstellt sind, konnte die Verstorbene bis jetzt nicht erkannt werden. Nachschrift: Ich erfuhr soeben, daß die heute Nachmittag an .der Leiche vorgenommene gerichtsärztliche Obduction die gewaltsame Erdrosselung der Frauensperson konstatirte, und daß die Ermordete als die in den Diensten der. Petersburger geheimen Polizei gestandene, achtundzmanzigjährige, aus Ufa gebürtige Kausmannstochter Jeljona Jwanomna Scharschawina erkannt wurde. Nun ist kein - Zweifel mehr vorhanden, daß Jeljona ein Opfer der Nihilisten wuröe. Das -bestätigt auch die Thatsache,' daß die Werthgegenstände der Ermordeten nicht, geraubt wurden. Die Polizei fahndet mit allem Eifer nach den Mördern und wurden bis jetzt bereits über 40 politisch verdächtige Individuen, mit welchen die Ermordete zu verkehren pfleate, verhaftet. MuHo'S Stgarrenladen befindet ftch i?? IStt O Waikwan &trnh . J0S. EBNST, Stukkateur uud Gypscr, für einfache und verzi.rtö Arbeiten. 47 DavlsOtraße, 47 Sdianap,lt.
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