Indiana Tribüne, Volume 12, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1888 — Page 2
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Snftiana Tribüne. tttßitnft KSgliH und Sovigs. (Äle Maische Xittüne- kolkt durch den rrügerlZ J Cent! sei Woch, die SonntaaTridun 5 Cent vtt WS. Selbe ufamnwn 15 Cent de fd Cent! rtf onat. Per PsA geschickt U vsrauttezahkung 16 rer Jahr. Dfe: ITS S.WsrvlandSr. Jndiaapsli5, Ind., 13 Oktober 1888. Die schwimmenden EiSberge. Auch in der letzten Saison sind im nördlichen Theile des atlantischen Oceans wieder allerlei Unfälle und Verluste für die Schiffahrtsinteressen durch sog. Eis: berge verursacht morden. Vom März bis zum August jeden Jahres bilden die Eisberge cii:c erhebliche Gefahr für den lrünsatlantischen Schiffsverkehr und fordern zu erhöhter Vorsicht heraus. Manchmal ist man schon lange vor März solchen Ungethümen begegnet, wie es 33. auch am 3. Januar dieses Jahres vorgekommen isl ; doch sind solche Fälle sehr selten. Diese Eisberge kommen aus den nörd. zichcn oder südlichen Polargegenden, werden durch die Macht wärmerer Sonnen: strahlen losgerissen uns durch Wind und Wasser wcilergetragen. Schon daraus geht hervor, daß das Auftauchen der Eisberge mit den Jahreszeiten und der Temperatur zusammenhängt. Tie Eisselber des Nordens, von denen manche 100 Ouadratmeilen groß sind, brechen gewöhnlich mit Beginn dcs Märzes auf, und hierdurch werden die Eisberge frei. Es ist nämlich zwischen Verg-Eis und F e ld - E i s zu unterscheiden. Letzleres bildet sich ausdem Meere selbst, die Eisberge jedoch entstehen tief im Lande, und brauchen meist Jahre, bis sie ihre Größe erreichen. Langsam gleiten sie als Gletscher, wenn sie sich an günstigen Stellen besinden, weiter, bis sie an die Seelüfte kommen. Ter Druck des Wassers nach auswärts bricht ihre Gipfel ab, und dann sind die Eisberge fertig, diblos noch freizuwerden brauchen. Schon in alten Zeiten hat man an der Westküste von Irland und Schottland viel von Eisbergen und Küstengletschern gewußt. Die mehrfach erwähnte norwegische Forschungspartie, welche sich gegenartig quer über Grönland bewegt, will die Bildung der dortigen Küstengtetscher und das Flottwerden der .Eisberge zum Gegenstand eines besonderen Studiums machen; hoffentlich hat sie Erfolg mit ihrem Werke. Es besteht ein bemerkenswerther Unter, schied zwischen den Eisbergen aus der nördlichen und denjenigen aus der südlichen Hemisphäre. Die ersteren sind sehr unregelmäßig geformt, haben im Allgemeinen hohe Zinnen und glitzernde Thürmchen ; die aus dem Süden dagegen sind oben flach und sehen massiver aus. Während die nördlichen Eisberge sich durch enge Buchten in die See schieben wobei auch ihre Gestalt entsteht haben die südlichen mehr Spielraum und gestal ten (ich regelmäßiger. Die Schiffe thun stets gut, den Eisber gen weit aus dem Wege zu gehen. Denn diese Polarlümmel haben schon oft, wenn sie auch das Schiff nicht zum Sinken brachten, riesige Eisstücke auf daS Verdeck eines zu nahe herangekommenen Schiffes fallen lassen, die Masten zertrümmert und viele Matrosen verletzt. Andere Schisse sind durch den Zusammenstoß mit Trümmern dieser Berge, die sich bereits unter Wasier befanden und höchstens kleine, riffartige Erhöhungen herausschauen ließen, untergegangen. Eapitän HayeS ist einem Eisberg begegnet, welcyen er mit dem Eoloß von Rhodus verglich, weil man nämlich unter einem großen Gewölbbogen, welcher sich beim Schmelzen des Elses in der Mitte des Berges gebildet hatte, bequem hindurchfahren konnte, gerade wie zwischen den Beinen jenes antiken Eolosses. Die nördlichen Eisberge kommen nicht so zahlreich vor und sind trotz ihrer Gcfährlichkeit nicht so groß, wie diejenigen im südlichen Ocean zwischen den Falk-land-Jr.seln und dem Eap der guten Hoffnung. Dort stieß man z. B. im Winter 1834 '55 aus eine schwimmende Eis-Jnsel, welche 60 englische Meilen lang, 40 Meilen lang und 300 Fuß hoch war und die Gestalt eines Hufeifens hatte; inmitten dieser Berginsel befand sich wiederum eine 40 Meilen lange Bai ! Ein großes Emigranten - Schiff, der Guiding Star", gerieth in diese hohle Insel hinein und ging mit Mann und Ä)!aus zu Grunde. Das Schiff Agra" gelangte im nördlichen Theile des attantischen Oceans in einem gleichfalls eine weite Bai umschließenden Eisberg hinein und konnte sich nur mit großer Schwierigkeit wieder herausarbeiten. Während ein Eubiksuß Eis etwa 93C Unzen schwer ist, wiegt dasselbe Volumm Meerwasser 1280 Unzen. Das leichtere Eis schwimmt also ; aber nur etwa der neunte Theil eines Berges ragt gewöhnlich aus dem Wasser hervor. Die Gefahr ist also viel größer, als sie aussieht, und wenn sich der Schissahrer blos auf feine Augen verlassen würde, könnte das Schisf schon mit einem Eisberge zusammenaestoßen sein, wenn der neilieqende Theil desselben noch ein gutes Stückchen entfernt tst.' Alle erwähnten Großenangaben beziehen sich nur auf die sichtbar gewordenen Theile der betreffenden Eisderae. An den Banken von Neusund land hat man oft Eisberge untersinken sehen, welche von einer 650 Fuß oetraaenden Meerestiefe nicht völlig aufge nommen werden konnten. In Bassin's Ban sah man Eisberge bei einer 1400 r r . v ein .1 c tfug oeiikigciiorii xiccicsucjc siranoen. In manchen Jahren sind Eisberqe un gewöhnlich zahlreich, und man will einen Zusammenhang zwischen dem häusiaen Auftauchen von Eisbergen in den nörd lichen Meeren und der kalten Temperatur aus unseren Jnjeln in gewisien Sommermonaten entdeckt haben. Im Jahre 1842 passirte das Schiff Swanton" 300 Eisberge und entging eines Nachts mit knapper Noth der Vernichtung. Aus dem Waalfana im nördlichen Eismeer zählte einmal der Eapitän Scoresbu S00 Eisberge, welche auf der Neise nach den offenen Gewässern deS atlantischen
"'s',', Oceans begriffen waren. tu letzten Juni kam dcr Dampfer Concordia" in kurzer Zeit an 73 großen Eisbergen vorüber. Manchmal ist eS vorgekomrncn, daß Matrosen von Schissen, welche durch Eisberge angehalten wurden, auf diese stiegen und Seehunde oder Eis: bären darauf erlegten. Viele Eisberge sind nicht ganz rein, sondern enthalten auch Erde- und Fels theile. Manche vermuthen, daß diö Äänke von Jkeufundland nach und nach durch solche Berge gebildet worden sind. Auch zur Küstendildung haben diese Eis und Erdtrümmer-Geschiebe oft beigetragen. - Zur Verhütung der Zusammenjtößb mit Eisbergen empfiehlt es sich dringend, die Temperatur des Meerwassers recht hausig zu prüfen; denn schon von Weitem kündigen sich dieselben durch das Fallen der Temperatur an. Mittels Anwendung der Dampfpfeifen kann man oft fchon von fern ein Echo von einem Eisberg erhalten. Es giebt noch manche andere Vorsichtsmaßregeln, und keine derselben sollte v?rnachlässigt werden. Für Schnelldampfer namentlich ist eö gerathen, in den Gefahrseiten eine möglichst südliche Noute einzuichlagen. Das hat die Etruria" auf ihren schnellsten Fahrten gethan. Unsere neuen officiellen Schissahrtskarten zeigen die Grenzen der EiSberg-Bewegungen in den verfchiedenen Jahreszeiten und werden immer neue Vervollkommnungen erfahren. Ueber jeden Eisberg, welcher auf der See passirt wurde, sollte unverzüglich nach Washington berichtet werden. Vttm a iäsniH ; w . . . Aus dcr Eingabe Biornarrfs an Kaiser Wilhelm, in welcher um die Erlaubniß" zur strafrechtlichen Verfolgung der Rundschau" nachgesucht wurde, ist das Wichligs.'c bereits vom Kabel gemeldet worden. Der Behauptung, dem KrönPrinzen Friedrich Wilhelm seien auf Befehl des König? überhaupt keine Staatsgeheimnisse mitgetheilt worden, weil Letzterer Jndiscretionen" an den englifchcn Hof befürchtete, folgen wirkl i ich folgende Einwände gegen d i e.E ch t h e i t der Tagebuch-Auszüge: Gleich in den ersten Zeilen wird ge; sagt, daß ich am 13. Juni I7l) den Frieden für gesichert gehalten hatte und deshalb nach Varzin zurückkehren wollte, während aktennläßig feststeht, daß Seine Königliche Hoheit schon damals wußte, daß ich den Krieg für nothwendig hielt und nur unter Rücktritt aus dem Amt nach Varzin zurückkehren wollte, wenn er vermieden würde, und daß Se. Königliche Hoheit hierin mit mir einverstanden war, wie das in den angeblichen AufZeichnungen vom 15. noch auf der ersten Seite des Abdruckes mit den 2öorten ausgesprochen ist, daß der Kronprinz mit mir darüber vollkommen einverstanden war, daß Frieden und Nachgeben bereits unmöglich seien. Es ist auch (2. c) nicht richtig, daß Se. Majestät der König damals nicht Wesentliches gegen die Mobilmachung eingewendet hätte. Se. Majestät glaubte, und der Kronprinz wußte dies, den Frieden noch halten und dem Lande den Krieg ersparen zu können; Se. Majestät war in Brandenburq und während der ganzen Fahrt von da nach Berlin meiner Besürwortuna der Mobilmachung unzugänglich. Aber sofort nach Vorlegung der Olllvler schen Rede auf dem Bahnhöfe und nachdem Se. Majestät mir die wiederholte Vorlesung der Rede befohlen hatte und die; selbe als gleichocoeutens mit sranzosilcher Kriegserklärung ansah, entschloß der König sich proprio motu irnd ohne wei teres Zureden zur Mobilmachung. Se. Königliche Hoheit der Kronprinz, über die 9!othwendigkeit der vollen Mobilmachung bereits am Tage vorher mit mir einverstanden, hat dann weitere Schwankungen durch Verkündigung der königlichen Entschließung mit den Worten Krieg! Mobil!" an das Publ'kum, d. h. an die anwesenden Otsiciere, abgeschnitten. Es ist ferner nach meinen damaligen Besprechungen mit dem Krönprinzen nicht möglich, daß Se. Königl. Hoheit (S. 7) mit diesem Kriege einen Ruhepunkt tm Kriegfuhren" voransgefehcn haben soll, da Seine Königl. Hoheit die allgemeine Ueberzeugung theilte und zum Ausdruck brachte, daß dieser Krieg, wie er auch ausfallen möge, di? Eröffnung einer Reihe von Kriegen," eines kriegerischen Jahrhnnderts" sein werde, dennoch aber unvermeidlich sei. S. 16 scheint unmöglich, daß der Kronprinz gesagt habe, er setze die Verleihung des Eisernen Kreuzes an Nichtprcußen mit Mühe durch," da ich noch in Versailles, also Monate später, im Auftrage des Königs den Kronprinzen wiederholt zu bitten gehabt habe, mit der VerleihungdeS Eisernen Kreuzes auch an Nichtpreußen vorgehen zu wollen, und Se. Kgl. Hoheit dazu nicht sofort geneigt fand, es vielmehr der wiederholten Anregung Sr. Majestät bedürfte, um die befohlene Maßregel in Fluß zu bringen. Besonders auffällig bei Prüfuna der Echtheit ist der chronologische Irrthum, daß eine lebhaftere Discussion mit mir über die Zukunft Teutschlands und die Stellung des Kaisers zu den Fürsten erst in Versailles stattgefunden habe. Dieses Ge sprach fand schon am 3. September in Donchcry statt, und theilweise bei einer noch früheren Verhandlung von mehrstüudiger Dauer, von welcher ich mich nur entsinne, daß sie zu Pferde, also wahrscheinlich bei Veanmont oder Sedan stattfand. In Versailles haben Erörterungcn von Meinungsverschiedenheiten zwischen Er. Königlichen Hoheit und mir über die künftige Verfassung Deutschlands nicht mehr stattgefunden. Ich darf vielmehr annehmen, daß Se. Königliche Hoheit sich von dcr Nichtigkeit der von mir für das Erreichbare gezogenen Grenze überzeugt hatte, denn Ich habe mich bei den wenigen Gelegenheiten, wo die' Zukunft Deutschlands und die Kaiserfrage in Gegenwart beider höchsten Herrschasten zur Sprache kamen, des Einverständnisses zu erfreuen gehabt. Die Behauptung des Tagebuches", daß Se. Königliche Hoheit beabsichtigt haben könne, Gewalt gegen unsere Bundesgenossen anzuwenden und denselben die von ihnen treu gehaltenen und mit ihrem Blute besiegelten Vertrage ni brechen, ist eine Verleumdung deS hochseligen Herrn. Derartige vom Standpunkte des Ehrge, fühls wie von dem der Politik gleich ver werfliche Gedanken mözen in der Ume-
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! oung Sr. öttigllchen Höyelt Vrrkruer qefunden haben, aber sie waren zu unehrlich, um in seinem Herzen, und zu ungeschickt, um bei seinem politischen Verstände Anklang zu finden. Ebensowenig stimmt mit den Thatsachen, was in dem Tagebuche" bezüglich meiner Stellung zur Kaiserfrage 18U" oder zur Infallibilitätssrage" oder zu der des OberHauses und der Neichsministerien" angefArt ist. Der Kronprinz ist nie darüber zweifelhaft gewesen, daß das Kaiserthum 186 weder möglich noch nützlich gewesen wäre, und ein Norddeutscher Kaiser" wohl ein Lmpereur", aber kein geschichtlich berufener Vermittler der nationalen Wiedergeburt Deutschlands gewesen sein würde. Ebenso war die Ober-Hauö-Jdce in Donchery am 3. September zwischen uns abgethan und Seine Königliche Hoheit überzeugt, daß die deutschen Könige' und Fürsten für eine Annäherung ihrer Stellung an die der preußischen Herrencurie nicht zu gewin? nen sein würden. Die Jnfalllbilität war mir stets gleichgiltig ; Sr. Königlichen Hoheit weniger; ich hielt sie für einen fehlerhaften Schachzug deS damaligen Papstes und bat Seine Königliche Hoheit, diese Frage während des Krieges wenigstens ruhen zu lassen; aber den Eindruck, daß ich sie nach dem Kriege betreiben wolle, kann Se. Königliche Hoheit niemals gehabt und in ein täglich geführtes Tagebuch" eingetragen haben. S. 10 wird berichtet, dalL Se. Majestät den Entwurf zu dem Briefe an den Kaifer Napoleon an Graf Hatzfeldt dictirt habe ; der Kronprinz war zugegen, als der König mir befahl, den Brief zu entwerfen, und dieser Entwurf vom Grafen Hatzfeldt der Allerhöchsten Genebmigung durch Vorlesen unterbreitet wurde. Es ist auch hier nicht glaublich, daß bei einer täglichen Einzeichnung ein derartiger Irrthum vorkommen konnte. Ich halte nach allem diesem das Tagebuch" in der Form, wie es in der Rundschau" abgedruckt ist, für unecht. Vom Jnlande. Eine Nichte d e 5 E o rn ni -öanten der amerikanischen Streitkräile bei Bunker Hill lebt noch jetzt in Eortland, N. Z). Sie heißt Frau Sarah Nockwood, hat schon beinahe 103 Jahre auf dem Rücken, erfreut sich aber noch erstaunlicher Gesundheit. Die Geschäfte in dcr U m g egcnd von Guyton, Ga., liegen gegenwärtig. soweit sie von Farbigen bedient werden, größtentheils brach, da viele farbige, aufgeregt durch die Predigten eines Weltuntergangs - Propheten, nicht mehr arbeiten, sondern ihre ganze Zeit mit Bußübungcn verbringen wollen. Trotzdein das gelbe Fieber in Florida stark auf dem Rückzüge ist, besteht die Ouarantane an den meisten Plätzen weiter, und es mag noch einige Zeit dauern, bis alle Orte wieder erschlössen werden. Die Furcht ist eben zn groß und wurde bekanntlich noch künstlich genährt. Bei einem Proceß, welcher in Brooklyn, R. ?)., gegen den chinesischen Wäscher Tom Wah verhandelt wurde, waren drei Dolmetscher erfordere lich, nämlich ein chinesischer, ein deutsche, und ein böhmischer. Die zwei Letzteren waren für die andere Partei, einen gewissen Rosenblatr, nothig, welcher von dem Himmelssohn vermöbelt worden war. Durch bloße Alt we n d u n g von Schlamm soll in Virginien ein Junge, welcher von einer Klappers schlänge gebiizen worden war, geheilt worden sein. Dazu bemerkt ein Blatt in einem öcachbarstaate: Hat er wirklich weiter nichts gekriegt? Die betrefsenden i'eute müssen sehr weit hinten in Virginien wohnen, daß sie den Dokror Whisky nicht kennen." Frau Sarah E. P r t st o n , welche in Belfast, Me., im Alter von 84 Jahren das Zeitliche gesegnet hat, war allem Anschein nach eilt echtes Muster amerikanischer Weiblichkeit". Als Kochkünstlerin u. dergl. legte sie zwar keine Ehre ein; da sie aber in den letzten 30 Jahren ihres Erdenlebens unausgesetzt Grundeigenthums-Processe anstrengte, so eignete sie sich eine Kenntniß von Grundeigenthums-Gesetzen an, um welche sie mancher gewiegte Advokat beneidete. Sie hatte in Processen, wie ei englisches Localblatt sagt, die Hartnäckigkeit einer Bulldogge". Es tröpfelt" wieder in Iowa, Richter (ioen in DesMoines hat zehn Apothekern die Erlaubniß zum Verkauf alcoholhaltiger Getränke gegeben.' . 26 Gesuche um diese Erlaubnis waren eingelaufen, die übrigen 16 wurden jedoch aus irgend einem Grunde abgewtesen. Ganz besonders erklärte Nichter Given, er weide keinem Droguisten die nachge suchte Erlaubniß bewilligen, dessen Laden sich in einem Hotel besinde und durch eine Thüre mit dcr Hotel-Ofsice in Verbin düng stehe. Einige Zeitungen in den Neuengland-Staaten beklagen sich, daß der durchaebrannte krumme" amerika, ! nische Vankkassirer Pitcher in ! Canada nur 7 Jahre Zuchthaus erhalten, habe, während die Marimalstrafe, die er nach dem dortigen Gesetz hätte erhalten, können, 14 Jahre betrage. Dazu bemerkt ein kanadisches Blatt sehr richtig : Wenn unsere Urtheile unseren Nachbarn nicht recht sind, so sollen sie gefälligst ihre Spitzbuben daheim behalten und selber verurtheilen." Die von einer britischem Zeitschrist aufgeworfene und so viel debattirte Frage: Is marriage a failure?" hat ihre Schatten weithin gewarfen. In Memphis, Tenn., wurde dieser Tage in einer deutschen Versammgeistiger" und leiblicher Turner das Thema discutirt : Ist es für einen jungen Mann empfehlenSmerth, in den Ehestand zu treten?" an welcher Debatte die Turner. Pfa'f, Zimmermann, Gerber, Schmitt und Pontius theilnahmen. Sonderbarer Weife wurde die Streitfrage bei der Abstimmung mit 8 gegei S Stimmen verneint. Amüsant, obwohl zugleich traurig, ist ein Vorfall, welcher' aus Domns, Kanf., erzählt wird: Ein Mann aus .SHerman-County'Kaflf., zog nach JacksonCount, Mo. ; -"unter-wegö theilte er Jemandem mit, er wolle gar nichts mehr von KansaS wissen, weil die Ernten dort so schlecht seien und
idirirnrit juche jetzt in J'ackl'on-EoUttty ein oesieres Erntefeld auf. Und wer war dieser Jemand? Es war ein Farmer aus Jackson'.County, welcher der schlechten Ernten halber nach Sherman:County, Kans., übersiedeln wollte. Die Beiden wußten nicht, ob sie einander in's Gesicht lachen oder weinen sollten. Aus Omaha, Nebr., wird folgender Vorfall berichtet, welcher einer Mutter gerade kein günstiges Zeugniß ausstellt: er Ueberland-Scbnelltna" sollte gerade vom Union-Vahnhose ab j fahren. Eine Frau war, mit einem ' Kind im Arme, im Wartesaal auf- und abgegangen; endlich wurde ihr das Kind schwer, sie leate es daher auf eine Bank. Kurz darauf setzte sich der Zug in Bewegung ; Alles drängte sich hastig nach den Waggons, die Mutter ebenfalls. Letztere war schon eingestiegen, der Zug begann zu laufen,. da springt plötzlich ein Polizist herauf und schrit, irgend eine Frau habe ihr Kind im Bahnhöfe gelassen. Entsetzt fuhr die Mutter aus, sprang noch , einmal ab, holte das kleine Kind und kam, halbtodt vor Aufregung, gerade noch im letzten Augenblicke in den Waggon zurück. Sie hatte kein Verbrechen beabsichtigt, sondern ihr einziges Baby" buchstäblich vergessen. Daß Geld und Liebe nur selten beisammen wohnen, hat zu seinem Schaden auch der junge Deutsche Friy Mar August Steppenbeck in New Aork erfahren müssen. Er kam erst vor wemgen Monaten nach den Ver. Staaten, als er die Nachricht erhielt, daß fein Vater mit Hinterlassung von $3530.36 ge: storben fei. Das Geld wurde dem Erben durch die Deutsche Gesellschaft ausbezahlt, und sah er sich damit dcr Erfüllung eines Herzenswunsches nähergerückt. Fritz Mar August hatte ein junges Mädeben. Namens E. Martha Bormann, lieben gelernt, bei ihr aber anfänglich nicht das nämliche Entgegenkommen gefunden. Doch änderte sich Marthas Sinn, als das Geld eingetroffen war, und sie erklärte sich bereit, des jungen Mannes Frau zu werden, falls dieser auf ihren Namen K2000 in irgend einer Sparbank deponiren wolle. Er that es gern und hinterlegte H2000 für E. Martha Steppenbeck", da er überzeugt war, daß ferne Martha bald diesen Na men tragen werde. Allein die Schöne wollte erst eine Reise nach Deutschland machen, um verschiedene ihr durch Erbschaft zugefallene Gegenstände abzuholen. Der Bräutigam hatte nichtsda, gegen, und Beide kreuzten gemeinschaftlich den Ocean. Plötzlich erhielt die Deutsche Gesellschaft per Kabel von Fritz ie Nachricht, daß Martha noch immer Fräulein sei, sich aber nach Amerika eingeschifft habe, vermuthlich um daS für sie deponirte Geld zu erheben, waS man gefälligst verhindern möge. Es wurden Schritte in dieser Richtung gethan, und da ergab sich angeblich, daß Fräulein Bormann die Bank bereits um Auszah !ung des Deposits 'ersucht habe. Die Deutsche Gesellschaft erwirkte hierauf tinen Einhaltsbefehl, und das Weitcrwird sich finden. Vom Attslande. Ein gräßliches Unglück hat sich vor einigen Tagen in der Nähe von Solingen zugetragen. Das lljährigc Töchterchcn eines dortigen EinnehmerS spielte mit mehreren Freunden und Freundinnen im Garten, wobei die Kinder sich mit abgefallcnkm Obst warfen. Das Mädchen lief, um sich vor den Wurfgeschössen zu schützen, ins Haus und sprang dann aus einem im Erdgeschoß gelegenen Fenster wieder in den Garten hinab. Vor dem betreffenden Fenster zieht sich ein Lattenzaun hin; unglücklicher Weise nahm das Kind den Sprung zu kurz und siel mit dem Unterleib auf einen spitzen Stackctpfahl, welcher dem Kinde tief in den Leib eindrang. Mit einem gellenden Schmcrzensschrei brach das Kind zusammen. Der Pfahl war beim Sturdes Kindes umgebrochen ; von dem quäz lenden Schmerz gepeinigt, raffte sich das Mädchen, noch ehe Hilfe zur stelle war, mit Aufbietung aller Kraft .noch einmal auf und riß den Pfahl sich selbst aus der grauenhaften Wunde, welche von dem berbeigeeilten Arzte als lebensgefährlich bezeichnet wurde. Nach wenigen Tagen erlöste der Tod die Kleine von ihren gräßlichen Qualen. Aus Paris wird folge rn oes reizende Geschichtchen erzählt, welches einen herrlichen Beweis von der dort herrschenden SpionitiS erbringt: In der Nue du Fauboürg Montmartre wohnt eine galante Dame, die einen ebenso galanten Ritter hat, den sie nicht nur unterhält, sondern auch bei sich in der ihr gehörenden Wohnung beherbergt. In einer der jüngsten Nächte turn hörten vatrouillirende Polizisten in diesem Hause Lär?und weibliche Hilferufe, worauf sie sich anschickten, in das Haus einzudringen. Auf der Treppe 'kam' ihnen aber schon besagter 3!itter entgegen und erzählte ihnen folgendes: Er habe eine (eliebte, die Preußin sei uud sich, wie et erst jetzt entdeckt habe, mit Spionage beschäftige. Hierüber empört, wollte er sie hinauswerfen sie aber weigere sich, die. Wohnung verlassen, er bäte nun die Polizei, die nnmürdige Spionin zu verhaften.7 ,.- Eine preußische Spionin welch herrlicher Fanz! Die Polizisten ergriffen das Mädchen und schleppten sie trotz alles SträubenS anf das Polizeibureau, wo der Zuhälter seine Aussage wiederholte. DaS Mädchen freilich stellte die Sache anders dar: der brave Mann habe sie geprügelt' weil sie ihm nicht genug Geld gebe und ihm überhaupt ihre Wohnung verbieten wolle. Wer wird aber einer preußischen Spionin glauben! Man sperrte sie ruhig ein und beglückwünschte den Denuncianten ob seines P atriotismus. ' . Nach 24 Stunden stellte sich aber herans,' daß das Mädchen doch recht hatte und wan setzte es in Freiheit. In der Wohnung angekommen, fand aber die Unglückliche alles ' ausgeräumt und verwüstet, ihre Ersparnisse von 2500 Fr. aber gestohlen und von dem sauberen Burschen keine Spur. Man kann sich die langen Gesichter der Polizisten vorstellen, die jetzt erst dahinter kamen, daß sie in ihrer Verbohrtheit einen Diebstahl möglich gemacht und erleichtert hatten. Wer in B e l g ten sp ielt und verliert, darf sich damit trösten, daß seine Goldstücke, wenn auch nicht die staatlichen, so doch die städtischen Z?aZjrg
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füllen helfen. Das Gejey verbietet und bestraft das Spiel. Trotzdem besinden sich in allen größeren Städten des Landes Spielclubs, in welchen die höchsten Beamten, die Ofsiciere, die VolksVertreter, die Finanzmänner und Großindustriellen ganz ungenirt ihrer Spielwuth fröhnen. Von diesen Zuständen mag nur die eine Thatsache einen Begriff geben, daß ein bekannter Großindustrie!ier des Hennegaus, der zugleich DepU5 tirter ist, im feinsten Brüsseler Spielclub im Hazardspiel in einer Nacht eine Million Francs verloren hat. Diesem Vorgange der oberen Klassen folaen natürlich die unteren Schichten, und es giebt nur wenige Ausschankstellcn. in denen nicht dem Spiele gefröhnt wird. Trotz des gesetzlichen Verbotes wird in den beizischen Badestädten ganz dreist öffentlich gespielt; die Gemeinde-Verwaltungen in Ostende und Spaa versteigern soqar die Spielsäle öffentlich und schlagen sie dem Meistbietenden zu. Diesem unwürdigen Treiben setzen die Enthüllungen des Brüsseler Patriote die Krone aus. Derselbe berichtet unter Angabe von Personalverhältnissen und Zahlen, daß die Stadtverwaltung des Bades Ostende mit dortigen Spielpächtern unter einer Decke steckt, daß sie die Spielrcglements genehmigt und von dem erzielten Spielgeminne einen ansehnlichen Antheil für die Stadtkasse bezieht. Die Stadt hat die Spielconcession für den Prioatclub im Cur saale an zwei Franzosen, welche schon mit der französischenJustiz in Berührung gekommen sind, für 80,000 Francs für die jetzige Saison verpachtet ; ein dritter Franzose beutet gegen Zahlung von 16.000 Francs an die Stadtcasse die Spiele in der Salle Musin" aus ; diese drei Franzosen haben für sich bis heute 700,000 Francs als Reingewinn in die Tasche gesteckt; der Gewinnantheil der Stadt beziffert sich auf 200.000 Francs. Im Privatclub des Cursaales, bei dessen Spielen auch die Damen der ausländischen Eolonie" zugelassen werden, geht es schrecklich zu. Summen bis 100,000 Francs liegen auf dem Spieltische, die Halbwelt wie die feine Damenwelt spielt mit Leidenschaft. Neben den amtlich concessionirlen" Spielsälen gibt es noch einundzwanzig öffentliche Spielhöllen in Ostende. Ds sind die Zustande, die ein clericales Blatt enthüllt. In S t. Anna, einer deut; schen Gemeinde des Temeser Komitates in Ungarn, spielte sich dieser Tage ein erschütterndes Ereigniß ab. Der dortige Hutmacher Adam Revilak saß mit seiner Gattin und fünf Kindern beim Abendbrot, als plötzlich die aus dem Tische stehende Petroleumlampe erplodirte und alle an demselben sitzenden Personen in ein Flammenmeer hüllte. Die brennenden Eltern und Kinder stürzten schreiend in den Hof hinaus, doch ehe es den herbeigecilten Nachbarn gelingen konnte, den Unglücklichen die brennenden Kleider vom Leibe zu reißen, waren die Bedauernswerthen mit Brandwunden in fürchterlicher Weise bedeckt. Die Mutter der Kinder liegt hoffnungslos darnieder. Dem Vater sind beide Arme vollständig verbrannt. Ein Kind hat das Augenlicht verloren und einem sind die Ohren abgebrannt. Die übrigen erlitten ebenfalls mehr oder weniger schwere Ver, letzungen. PariserBlätter erzählen folgenden schauderhaften Vorfall: Am 20. Sept. wurde Frau Noailles aus Villeloin im Departement Jndre et Loire begraben. Der Maire des Ortes hatte auf das bloße Verlangen des Gatten und ohne den Tod durch den Gerichtsarzt con. statiren zu lassen, die Erlaubniß zum Vegräbniß gegeben. Der Sarg wurde in die Grube hinabgelassen und einige Schollen Erde auf denselben geworfen, dann begab sich der Todtengräber Picard zum Frühstück. Nach einer Stunde kehrte er zurück, um daS Grab fertig zu machen, als er plötzlich hörte, wie an dem Sarg wiederholt geklopft wurde. Er lief sofort zum Pfarrer, um ihn zu benachrichtigen und der Pfarrer begab sich mit einem andern Geistlichen zum Grabe. Alle Drei hörten wieder das unheimliche Klopfen. Man verständigte jetzt den Maire und den Gatten und zog endlich den Sarg aus der Grube. Es war zu spat diesmal war die Frau wirkli, todt sie war im Sarg erstickt." m tz.oncordi atheaterm Hamburg ereignete sich bei, der Premierenaufführung des Nautilus" ein tragikomischer Vorfall. Der Held des Stükkes, Eapitän Nemo, legte sich eben, wie es seine Nolle vorschreibt, zum Sterben nieder, als plötzlich ein auf dem Tische stehendes, 4 Fuß hohes Makartbsuquet in Brand gericth und die emporlodernden Flammen jeden Augenblick die Sofsiten zu entzünden drohten. Der Augenblick mar recht kritisch, da bereits unter dem Publikum eine Panik auszubrechen drohte, die wohl von unberechenbarem Unglück begleitet gewesen wäre. Glücklicherweise gelang es einem Feuerwehrmann, durch Ueberwerfen einer nassen Decke die Flammen zu ersticken. Darauf beruhigte sich das Publikum sofort, und Eapitän Nemo, der beim Ausbruch des Feuers sein Sterben vorläufig sistirt hatte, brachte "dieses unter schallendem Gelächter des Hauses zu Ende. Das verbrannte Bouquet bestand u. A. aus Glockenblumen, die mit Glühlicht beleuchtet waren. Das GlaS eines LämpchenS war gesprungen und der glühende Draht hatte die trockenen Pflanzen ent? fündet. Viele :w e r l c a i: e r sind in letzter Zeit aus dem Staate Sonora nach Süd-Arizora und New Merico ausgewandert. Als Grund geben sie an. daß es für arme Leute in Sonota beinahe unmöglich sei. ihr Brot auf ehrliche Weise zu verdienen, da sich mehr und mehr alles Geld in den Händen weniger Reichen ansammle. Die Regierung Sonoras habe fast alle dortigen Staatsländereien an reiche Amerikaner und Engländer verkauft. Der blutige und kostspielige Krieg gegen die fleißigen Jaqui-Jndianer ist, wie die Eingemanderten bestätigen, nur auf solchen Landraub zurückzuführen. Die besten Bürsten kauft man bei H. Schwede!. No. 423. Vnainta Aver.u. MeniHauMs i en, lange deutsch Bfeifen. Cigarttnsvtscn se. be! 53m. Mncöo. lös O sldinaton Str. W. T. Bcown, Adt'okat. Vance Block. Zimmer 23.
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