Indiana Tribüne, Volume 12, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1888 — Page 2

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SnDiQna TridSne. - erscheint VSd ANVtS. SSqlich tie täaltche TtibSne tolet durch drä gr2 Cent per Woche, feie Sonntag.rrtd2n- 5 Cents ret Woch. Leid jufammin 15 Sentl oder tö ttcntl pet IHonat. Per Poft zugeschickt tn Vorausbezahlung 16 per Jahr. Osstesr IW O.WazvwudLr. JAdianapoliS, Ind., II Oktober 1888. Zrbeiterverljt'attst in Deutsch luud. . Wie in jedem Jahre, so haben sich auch !n ibren Berichten für das Jahr 1387 die Fabrikinspektoren zur Lohnfrage geäußert. Danach sind für das bctref sende Berichtsjahr die Löhne der Arbeiter in den Aussichtszirken Pommern, Hannovcr, Hohcnzollcrn, Niederbaiern, Mit tel-'und Oberfranken, Leipzig, Chemnitj, Planen, Sachfen-Altenburg, Reuß jüngere und ältere Vinie, Lübeck, Bremen und Hainburg, im Allgemeinen a u f der bisherigen Höhe geblieden. Im Aufsichtsbezirk O st- und Westpreußen sind die Tagclöhne im Allgemeinen g e st i e g e n ; deSgleichen in Württemberg und in Baden, in letzteren Bezirken vornehmlich an denjenigen Orten, an welchen die größere Zahl der beschäftigten Arbeiter eine Er? höhung der Preise der nothwendigen Lebensbedürfnisse, inbeiondere der Wohnung, herbeiführte. Nur in mehreren Industrien Hessens und in der Strumpf? fabrikation in (shemnitz war eine R ed u c t i o n der Löhne zu constatiren, Wie verschieden indessen die Lohnsätze innerhalb größere Bezirke sind, zeigt die nachstehende Mittheilung dcS Aufsichtsbeamten für Pommern: Abgesehen von einzelnen Specialitäten, heißt es darin, wird in Stettin und Umgegend der hochsie Lohn, in Vorpommern ein mittlerer und in Hinterpommern der niedrigste Lobn gezahlt. Während in Stettin ein Dürchchnittslohn von 2,50 M. 5ür Männer gezahlt roird, erhalten dieselben in Hinterpommern in der Textilindustrie und in den Schneidemühlen einen Durchschnittslohn von 1,50 M. Den niedrigsten Lohnsatz zahlen einige Glashütten in Hinterpommern an Tagelöhner, welche nicht Glasmacher sind, nämlicb 1 M. für den Nstündigen?lrbeitstag. Abgeseben von den größeren Städten folgt der Arbeitslohn der Güte des B od e n s; die höchsten Löhne werden auf der Insel Rügen gezahlt, die niedrigsten in den Kreisen Nummelsburg, Lauenbürg ttd Neustkttin. Verglichen mit den Arbeitslöhnen der Männer sind die Frauenlöhne gleichmäßiger, sie bewegen sich zwischen 75 Pf. und 1,25 M.. also im Durchschnitt 1 M. Die höchsten Löüne werden in den Buchdruckereien ge, zahlt. Der Bericht der Fabrikinspectoren behandelt auch die Frage 'der Arbeit sei n stell un gen. Dieselben haben in vielen Bezirken überhaupt nicht, in anderen, so in Merseburg-Erfurt. BreslaiuLiegnitz, Hannover, Leipzig, Vautzen, Hessen, Anhalt, Neuß jüngere Linie, Bremen zwar in einzelnen Fällen, aber in der Negel nur in geringem Umfange und in der Form partieller Strikes stattgefunden. U. a. kamen sie in Württemberg und Baden nicht vor. Der Grund der Arbeitseinstellungen war, wenn auch nicht immer, so doch in. der Regel die Weigerung des Arbeitgebers, den höheren Lohnforderungen stattzugeben. In der Mehrzahl der vorgekommenen Fälle haben die Zlrbeiter ihre Forderungen nicht durchgesetzt. Sie mußten vielmehr meist, da ihnen anch keine andere Fabrik Arbeit gab, den betreffenden Albeitsort verlassen. Beide Theile waren somit durch die Arbeitseinstellung geschädigt. An vielen Orten klagten die Arbeitgeber, daß die gesetzlichen Bestimmungen nicht auöreichend seien, um sie vor den, aus einer so plötzlichen Arbeitsniederlegung erwach senden Nachtheilen zu schützen. Daß übrigens nicht immer der Streit über die Lohnhöhe der Grund zur Arbeitsniederlcgung ist, zeigt ein Fall in einer Maschinen-Fabrik in Halle a. S., wo achtundzwanzig Former die Arbeit niederlegten, weil ihrer Forderung, einen ihnen mißliebigen College zu entlassen, nicht entsprochen wurde. Die Former nahmtn aber bereits nach zwei Tagen die Arbeit wieder auf, ohne ihre Absicht erreicht zu haben. In einer anderen Gießerei an demselben Orte stellten vierzehn Former die Arbeit ein, weil ihnen die Löhne nicht am Sonnabend, sondern am Montag ausgezahlt werden sollten. Bis auf einen einzigen, welcher sich der neuen Anordnung fügte, wurden die Arbeiter durch andere ersetzt. In Anhalt sahen sich die Inhaber einer Cigarrenfabrik veranlaßt, verschiedene Ablieferuns gen der Cigarrenmacher wegen schlechter Arbeit von der Abnahme auszuschließen. Merkwürdiges Heilversahren. Kürzlich wurden in Alessandria, Jtalien, sehr interessante Experimente mit der Anwendung von buntem Licht zur Heilung Wahnsinniger gemacht. Ein amerikanischer Correspondent schreibt darüber: Diese Versuche werden jetzt von den ärztlichen Sachverständigen viel erörtert, und die Meinungen darüber gehen weit auseinander. Im Ganzen findet aber die Cache nicht viel Glauben. Wenn man auch geneigt ist, zuzugeben, daß in diesem oder jenem Fall eine Heilung er.zielt worden sein mag, so wollen die Meisten nicht zugeben, daß daran die Methode selber schuld sei. Dr. Ponza sagt in seinem Bericht über diese Versuche: Es wurden Zimmer mit so vielen Fenstern, wie irgend möglich, ausgewählt, und die Wände dieser Zimmer wurden mit derselben Farbe angcstrichen, wie die Fensterscheiben. Ein Patient, welcher an Melancholie litt und nichts essen wollte, wurde in eine Stube gebracht, deren Fenster und Wände hellroth waren. Schon nach drei Stunden wurde er fröhlich und verlangte etwas zu tütn (iin airtcw WaHnWniaer.

Itt urliic V'äuöe aü iawwi zu halten pflegte, danut weder Nahrung noch Luft hineinkommen könne, wurde in die nämliche Stube gebracht; er war am nächsten Tage bedeutend besser und aß mit großem Appetit. Einen Tobsüchtigen brachte man in ein blaues Zimmer mit blauen Wänden; binnen einer Stunde war er wenigstens ruhig. Englische nnd amerikanische Aerzte sprechen die Ansicht aus, diese Kuren, wenn es überhaupt seine Nichtigkeit damit habe, kämen nicht von den Farben und dem Lichte an sich her, sondern seien blos auf die Neuheit und auf das Sensationelle des Verfahrens zurückzuführen, sowie vielleicht auch darauf, daß man diefe Kranken, eben weil es sich um Probeversuche handelte, mit ungewöhnlicher Sorgfalt behandelt habe. Sie sagm, es sei schon öfter vorgekommen, daß der Anblick von etwas ganz Neuem und Auffallendem Geisteskranke in günstigem Sinne beeinflußt habe, und ein plötzliches Bad oder irgend eine andere, die Nerven in Beschlag nehmende Ueberraschung würde vielleicht denselben Er folg gehabt haben. Sonach hätte jene Methode immerhin einen, wenn auch sehr beschränkten Werth. Anwendung von Farben zu Heilzwecken überhaupt ist nichts Neues ; doch hat ihr die Wissenschast im Ganzen nie eine große Bedeutung beigelegt. Vor einer Reihe von Jahren karn z. B. in mehreren amerikanischen Städten des Ostens die Blaubad-Kur" auf und entwickelte sich, in echt amerikanischer Weise, zu einem förmlichen Modewahn, der allerdings nur von kurzer Dauer war; man schrieb der blauen Farbe, wenn das Sonnenlicht hindurchsalle, eine ganz besondere Heilkraft zu; es sollte jedes Geistes- und Körperleioen kuriren, wenn man sich in einem Zimmer, dessen Fensierscheiben und Wände blau waren, und das womöglich auch blau überzogene Sophas und Stühle enthielt, einfach sonnte, darin bestand das .Bad. Jetzt ist diese Manie so gut wie ver gessen. Unter den sogenannten GebetShei lungs-Jnstituten," hier wie in Europa, gibt es manche, die sowohl in der Ausstattung des Hauses wie in der Decoration der umgebenden Garten- oder ParkAnlagen sehr stark die bunten Farben verwendet haben, und es wäre nicht unmöglich, daß dies dem einen oder andern Gemüthskranken zum Vortheil gereicht bätte. m Im .Ostiern vergiftet?

Eine für amerikanische Leser und Lese einnen besonders sensationelle Nachricht über das Schicksal einer Sängerin wurde in einer Kabeldepesche aus Europa gemeldet. Die Geschichte klingt im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts mehr wie ein altes orientalisches Märchen, als wie eine neue Thatsache, soll sich aber nichtsdestoweniger in der Türkei wirklich er eignet haben. Frl. Laura Schirmer, aus Boston gebürtig und vor noch nicht sehr langer Zeit eine beliebte Sängerin auf der amerikanischen Opernbühne. soll zu Constantinopcl im Harem des Sultans der Türkei, mit noch 13 anderen Jnsassinnen dieses edlen Instituts, vergiftet worden sein ! Die Vermuthungen schwan: ken allerdings zwischen Zufall und Verbrechen. Man verhält sich sehr schweigsam über den ganzen Vorfall. Indeß behaupten Freunde der Sängerin in Mailand, Beweise dafür zu haben, daß wirklich ein vicrzehnfaches Vcrbrechen verübt worden fei, und ein hervorragendes Blatt in Mailand hat die Sache als schauerliche Wirklichkeit mitgetheilt. In dem betreffenden Artikel wird angegeben, cö fei eines Abends in' das Gefrorene welches den Insassinnen des Harems geliefert wurde, theilweise Gift gethan worden, und am anderen Morgen habe man 14 der unglücklichen Haremsdamen, darunter auch die Laura Schirmer, toot vorgefunden; und es wird angedeutet, der Sultan habe die Vergiftung veranlaßt, weil er durch die Verbuche von Lauras Freunden, welche unter Mithilfe des amerikanischen Gesandten die Sängerin aus ihrer golde ncn Gefangenschaft" loszukriegen suchten, in große Wuth gerathen sei. Eine Untersuchung über de Todesfälle heißt es weiter fand nicht statt, sondern die Leichen wurden in namenlose Gräbcr gewarfen, und damit war die Affaire erledigt. Laura war in Amerika sowohl als Sängerin wie als Schönheit in weiten Kreisen bekannt. Als sie kaum 13 Jahre alt war, nahm sie schon einen hervorragenden !1tang unter den Concertsängerinnen in Boston ein. Man kannte sie nur als die schöne Laura Schirmer". Ihrer hellen Sopranstimme wohnte ein ungewöhnlicher Zauber inne. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß ihre Mutter, eine wohlsituirte Dame, stolz auf eine solche Tochter war, der sich eine glän;ende Zukunft zu eröffnen schien. Laura wurde im Wohlleben aufgezogen und bckam die beste musikalische Ausbildung, welche überhaupt im amerikanischen Äther zu haben ist. Die Mutter rühmte sich sogar unter ihren Bekannten, daß ihre liebe Laura" von adeliger Abstammung und mit einer holländischen Adelsfamilie nahe verwandt sei. Und bei den Amerikanern trägt ein derartiges Nenommee bekanntlich ebenfalls dazu bei, den Nimbus einer solchen Persönlichkeit zu erhöhen, wenigstens wenn dieselbe weiblichen Geschlechts ist. Schon vor ihrem 20. Lebensjahre hatte Laura so viele Lorbeeren als Sängerin errungeil, daß sie von ihren Freunden gedrängt wurde, sich für die große Opernwelt als "stur" auszubilden. Nachdem sie sich ein Jahr lang darauf vorbereitet hatte, trat sie im Globe-Theater" zu Boston zusammen mit Charles N. Adams auf. Später reiste sie mit Strakosch durch die Ver. Staaten und sang in Sonambula", Cucia di Lammermoor" und anderen bekannten Opern. Um jene Zeit traf sie mit dem englischen Tenorsänger Byron zusammen, welcher sich als ihr böser Genius emies. Sie verliebte sich in ihn und begab sich mit ibm nach Europa. Der Angabe ihrer Freunde zufolge hat Byron sie geheirathet. Thatsache ist, daß das Paar beisammen blieb und gemeinsam nach Mailand reiste, wo Laura ihr erstes italienische? Tbut machte. Bald aber

r-.vv verbreitete stet; til der amerikanischen Kolonie daselbst das Gerücht, daß Laura sehr unglücklich mit Byron lebe, und dieser sich ein besonderes Vergnügen daraus mache, sie, die ihm sogar Vermögen zugebracht, mehr als gemeine Magd zu behandeln; es wurde erzählt, daß sie ihm die Stiefel wichsen müsse u. s. w. In dieser Lebensweise wurde sie schließlich anch anßerlich plumper und roher. Ihre Stimme verlor an Geschmeidigkeit, ihr Antlitz zeigte das niedrigere" Leben, und ihr ganzes Auftreten war nicht mehr so aewäblt. Bnron übernahm ein eige- . nes Tbeater. machte aber Fiasko damit. ! Das Paar begab sich endlich nach Eonttantinovel nnd versuchte es wieder mit j dem Theaterspielen. Der Sultan wandte ', Laura seine. Gunst" zu und infolge ; i rr c - r C i - sT Denen ging oas nnrerneumen ooxi ocnct. Das glaubt man wenigstens allgemein. Im vorigen Winter traf in der amerikanifchen Eolonie in Mailand die Nachricht ein, daß Laura eine Insassin des kaiserlichen Harems geworden sei. Manche' sägten, sie sei dorthin entführt worden ; Andere aber, welche ihre Neigungen kannten und wohl wußten, daß sie mit der unwürdigen Behandlung seitenS ihres Gatten sehr unzufrieden sei, versicherten, sie habe dieses Verhältniß freiwillig eingegangen. Dann hörte man nichts mehr von ihr, bis die neueste Schreckensbotschaft ein traf; soviel scheint an derselben jedenfalls richtig zu sein, daß Laura nicht mehr unter den Lebenden weilt. Sie wird in Amerika allgemein bedauert werden. - Neues Mittel gegen Fliegen. Ein bekannter Apotheker in Louisville ist auf eine neue Manier verfallen, die Fliegenplage loszuwerden. Der Mann verkauft, wie Viele seines gleichen, in der warmen Jahreszeit Sodawasser aus einer Fontaine. Es ist allbekannt, daß durch Syrup und andere Beigaben des Sodawassers die Fliegen massenhaft angelockt werden. Jener Apotheker wurde von den Fliegen mehr heimgesucht, als ihm und seinen Kunden lieb war. Fliegenpapier wollte er nicht anwenden ; das gewahrte einen zu schmutzigen Anblick. Insektenpulver in der gewöhnlichen Form zu benutzen, schien iym ebenfalls nicht besonders anziehe,ld und außerdem nicht ungefährlich. Da entdeckte er zufällig, daß Insektenpulver ebenso rasch verbrennt, wie Schießpulvcr obgleich die Flamme erst nach mehreren Sekunden ausgeht , und daß es ziemlich weithin wirkt. Ferner überzeugte er sich, daß, wenn man durch einen kleinen Spritzöalg, wie sie für Insektenpulver benutzt werden, sslches Pulver in die Flamme eines 6 Zoll davon entfernten brennenden SchmeselhölzchenS schleudert, durch die so entstehende Flam menmasse ein ganzes Heer von Fliegen aus einmal vernichtet werden könne. Nun legt er jeden Morgen einen Köder für die Fliegen hin. Sobald sich dieselben an der betreffenden Stelle' in genügender Zahl gesammelt haben, holt er Pulver und Streichholz, verfährt in der ange, deuteten Weise und vertilgt auf einmal sämmtliche versammelte Fliegenthierchen. Es ist ihm gelungen, durch diese Methode in wenigen Minuten seinen ganzen Laden von Fliegen zu säubern, und er kehrte ganze Gallonen Fliegenüberreste auf die Straße hinaus. Die Fliege wird nicht immer sogleich todt, aber ihre Flügel werden abgesengt, und das genügt vollständig. DaS Verfahren ist bereits von anderen Sodawasser-Verkäufern mit Erfolg nachgeahmt morden Born Anlande. In Nord-Carolina mwrde vor einigen Tagen ein Kind mit zwei vollkommen entwickelten Zungen geboren. Glücklicherweise ist das Kind nicht weiblichen Geschlechts. Der Junge wird vielleicht cinst einen guten WahlcampagneNedner abgeben. GeneralSchofield, der Nach folger des Generals Sheridan als Oberbefehlshaber unserer Aundesarmce, ist mit seinem Jahresgehalt von K7ö00 nicht im Stande, sich einen seiner Stellung entsprechenden Haushalt in Washington rinurichten, und muß daher in einem K: llz.ius leben. D i e V e r u r t h e i l u n g des durchgebrnnnten Vankkassirers Pitcher aus lihode Island seitens der canadischcn Gerichte zu 7 Jahren Zuchthaus bildet wie ein amerikanisches Blatt , boshaft sagt einen schweren Schlag gegen eine der ältesten und bestbeschützten amerikanischen Industrien." Seit einiger Zeit ist bei den Dudes im Osten ein Spazierstock" in Mode gekommen, welcher inwendig hohl und mit einer Porcellanröhre ausgelegt ist, in welche man Whiskey zc. gießen kann, der durch einen kleinen Gummischlauch ausgesaugt wrrd Dieser Schnapsstrck" dürste auch in westlichen Prohibitionsstaaten rasch Eingang sinden. Geseqnete Verdauung kann ' man den Nichtern . des BundeS-Ober-genchts zu zwei Actenbanden wünschen, welche demselben demnächst' aus . New Z)ork behufs Appellation zugehen werden. Der eine Band enthält 9200 Druckfeiten Octav. Die Einbanddccke dieses Mon strums ist 5(5 Zoll breit, und das Gewicht des Buches betragt 83 Pfund. Neben diesem Buche sieht das zweite, einen anderen Proceß betreffende mit seinen 6500 Octaofeiten fast zierlich aus. Stolz lieb' ich den Kunst, ler", sagt der New Yorker Wirth Gustav Johannes nicht. Er verlangte im Polizeigericht einen Haftbefehl gegen Ernst Feuerhauer. WaS hat Ihnen denn der Mann gethan?" fragte der Nichter. Er ist ein Straßenmusikant," sagte Johannes, und als er in mein Local kam, um den Hut herumzureichen, gab ich ihm einen Cent. Er warf mir den Cent an den Kopf und sagte?; ich solle mich hängen lassen!" Der Haftbefehl wurde bewilligt. Unter den Mädels in Chicago hat man in letzter Zeit eine besonders weitverbreitete Neigung entdeckt. Chinesen zu hcirakhen. Dies erklärt vielleicht, bemerkt spöttelnd ein englisches Blatt, warum sich seit Kurzem ein Schonbeitsj Doktor" in Chicago niedergelassen hat. iiuti pyynilye nonormliaren vervenerr, und dag deri'6be viele Kunden findet.

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-r .. -i . . 5 - tiYf fci,'&itli bie HZnlmelssöhne sc'hin aus klclne, niedliche Füßchen noch mehr, als andere Leute, und die sind bei der Frauenwelt in Chicago bekanntlich nicht häufig. Nicht in ganz D a k o t a i st d e r diesjährige Getreidccrtrag so furchtbar yjlecht gewesen. So wird jetzt aus Oakes, Dak., geschrieben: Unfeie Farmer können sich in diesem Jahre wahrlich nicht beklagen. Nie zuvor, seit der Besicdelung dieser Gegend, hat man hier solche Ernte erlebt. Der Durchschnittsertrag war 20 Bushel pro Acre, und der qeerntete Weizen ist : " 1 1 ! r m . r ry- r r r 43fl lammiticu vco. 1 yark. lee yariaa)?, zusammen mit .dem Dollarpreise, hat es zuwege gebracht, daß die Farmer die Taschen voll Geld haben und daß alle Geschäste in dieser Gegend gut gehen. An einem Tage der letzten Woche wurden hier 50,000 Bushel Weizen zu einem Dollar per Bushel verkauft. Ei NemYorkerFabrikant, der sich mit der Anfertigung jener Kästen beschäftigt, welche man jetzt allenthalben auf den Hochbahnen, in Läden :c. sieht und in die man Geld wirft, um dann Chocolade, Bonbons zc. herauszuziehen, beklagt sich darüber, daß die Inlandsteuergesetze den Verkauf von Cigarretten in jenen Kästen nicht gestatten. Das Gesetz bestimmt nämlich, daß Cigarren und Cigarretten beim Einzeloerkauf aus der mit der Steuermarke versehenen Ori-?inal-Verpackung genommen werden müsen. Cigarrettenhändler könnten ein gutes Geschäft mächen," meinte der Mann, wenn sie aus meinen Kästen Cigarretten zu 1 Cent das Stück verkaufen dürften, aber unsere weisen Gesetzgeber lassen dies einmal nicht zu, und so müssen denn die Händler auf diesen Prosit verzichten. " Als angebliche PostamtsEinbrecher standen in Louisville, Ky.. zwei sehr kleine 3!egcrkuaben, die je 0 Jahre alt waren, vor dem Bundesrichter Jackson. Ein Lächeln glitt über die Gesichter der Beamten, als die Anklageschrift verlesen wurde. Die beiden Pickaninnys sollten ieloniosly and forcibly in das Postamt zu Millersburg eingebrochen sein und dem Postmeister die Summe von Kl. 60 in Kupfer gestohlen haben. Der Postmeister sagte aus, daß eines Nachts eingebrochen worden sei, und daß McTavlor und Brown sich am nächsten Tage neue Mützen gekauft und für dieselben mit Kupfer - Cents bezahlt hatten, ohne mittheilen zu können, wo sie dieselben her hätten. Die Jungen wurden arretirt und befanden sich seitdein im Gefängnisse. ' Sie kosteten der Negierung 500, ehe es endlich zum Pro ccsse kam ! Die Mützen, welche die Banditen und Räuber" gekauft hatten, waren sogenannte Cleveland - Mützen gewesen, und Districts - Anwalt Wickliffe, ein Demokrat, sagte lachend, zu den Geschworenen gewandt, die Herren könnten Milde walten lassen, denn die Jungen hätten wenigstens das richtige politische Gefühl bewiesen. Natürlich sprachen die Geschworenen die Knaben frei, und dieselben wurden ihren anwesenden Müttern zugestellt. Daß manche Schlairgen von Kühen Milch aussaugen. ist schon früher gelegentlich mitgetheilt worden. Neuerdings wird aus Manrtee. Fla., folgendes wohlverbürgte" Gcschichtchen gemeldet: Der Farmer Samuel C. Gates bemerkte schon seit einiger Zeit, daß eine seiner Kühe ausfallend wenig Milch gab, und kam endlich zu dem Schluß, daß noch irgend Jemand anders die Kuh melken müsse. Er nahm seine Flinte und begab sich auf den Weideplatz zur Beobachtung. Ueber zwei Stunden lang wartete er resultatlos in seinem Versteck, dann aber sah er plötzlich zwei, große Schwarznatter mit einander aus einem Gebüsch schlüpfen und sich durch die Heerde hindurch gerade auf Yt besagte Kuh hittbemegen. Dort rollte sich eine der Schlangen unter der Kuh zusammen, schoß dann mit dem Kopf in die Höbe, ergriff eine Zitze der Kuh und begann, emsig zn saugen. Die Kuh blieb dabei still stehen, horte aber auf, zu fressen. Nachdem sie einige Minuten gesaugt hatte, hielt die erste Schlange n, bewegte sich zur Seite, und die andere richtete sich auf und saugte ebenfalls an der Kuh. Jetzt aber hatte Herr Gates genug und stürzte herbei. Als ihn die Kuh sah, lief sie brüllend davon. Die Schlangen aber rollten sich zusammen, ließen trotzig ihre Zünglein aus dem Nachen schienen und machten sich zum Sprung auf den Farmer bereit. Dies zerschmetterte Beiden nrit Flintenladun? gen die Köpfe. Man fand, daß dil Schlangen offenbar ein Ehepaar" ge: wefen waren, wenigstens gehörten su verschiedenen Geschlechtern an. Vom Auslande. Ein guter Mittagstisch öat neben anderen höchst schätzbaren Eigenschaften auch die Macht Ehen zu stiften. Der Kommte Frangois Mercier, so erzahlt umn ans Montmorency. ein junger Mann, der das Talent besaß, stets das Dreifache seines Einkommens zu verausgaben, lernte in einem Kaffeehause einen wohlhabenden Herrn kennen, der mit Vorliebe auf die ihm wenig behagende, , geschmacklose Gasthauskost lchlmpfte und, mehr als einmal versicherte, daß diese ihm das Leben vergälle. .Mercier hingegen versprach . dem neuen Freunde, er werde sich für ihn nach einem angemessenen Prioatmittagstisch umsehen, ohne zunächst zu ahnen, wie er seine Zusage erfüllen solle. Als ihn jedoch an einem der nächsten Tage seine Wirthin nachdrücklich zur Rede stellte, eshalb er seit mehreren Monaten das Miethezahlen vergäße, kam ihm ein plötzlicher Einfall. Er sagte der Wittwe, einer seiner Freunde, ein reicher, ernsthast denkender Mann, wünsche sich zu verheirathen; derselbe lege, aber besondercs Gewicht auf eine gute Küche ; ob er ihn bei ihr einführen dürfe? Sie wäre jedenfalls die richtige Frau für ihn. Die Wittwe griff mit beiden Händen zu; Mercier brachte seinen Freund mit und die Hausfrau setzte ihnen wahrhast lukullische Mahlzeiten vor. Der Gast war entzückt; er überhäufte die Wittwe mit Artigkeiten. Mehrere Wochen hindurch ing Alles vorzüglich; er überraschte die Wittwe mit Geschenken, bis unglücklicherweise eines 'schonen TageS ein ausgezeichneter Hasenbraten die Katastrophe herbeiführte. Bei diesem Gericht rief

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V'""" .- v: i it.r-- ; der Güst nach deck ersten Blssett pathetisch aus: Meine Frau bildet sich viel auf ihre Kochkunst ein; nun, ich werde mit ihr. wenn sie von ihrer Badereise Zurücklehrt, zu Ihnen kommen, auf daß sie sieht, wie ein Haje bereitet werden muß." Die Wittwe konnte sich vor Entsetzen kaum aufrecht erhalten, und der Gast hatte heute die letzte Mahlzeit hier genommen. Ihren Miether aber klagte sie wegen Betruges an. Der KommiS erklärte nun vor Gericht: Ich bin unschuldig wie ein neugeborenes Kind. Ich hatte keine Ahnung, daß der Herr verhei- ! rathet sei, und wollte das Paar in bester . Abncht zusammenführen. Daß ich mich ' hierzu eines Vorwandcs bediente, ist ' nichts Unrechtes, daS kommt in den besten Häusern vor. Im Uebrigen kann von keinem Betrüge die Rede sein, wo kein ! Schaden erwachsen ist ; mein Freund ist erbotlg, nicht allem sein Kostgeld, sondern auch meinen Zins zu zahlen. Ich aber, Madame Hubert, verspreche Ihnen, wenn ich Ihnen nicht binnen sechs Monaten einen Gatten verschaffe Sie selbst zu heirathen." Zärtlich ruft die Wittwe: Monsieur Mercier, ich bin jetzt gar nicht mehr gewöh::t, allein zu speisen, ja, es würde mir gar nicht rnitnden; bitte, seien Sie heute mein Gast!" Klägerin und Angeklagter verlassen den Gerichtssaal, ehe der Nichter noch Geleaenheit gefunden, auch nur ein Wort zu sprechen. Ueber das Treiben der ungarischen Räuberbande laufen wiederum neue Meldungen ein, welche beweisen, daß die Verwegenheit der Verbreche? trotz aller gegen sie ergriffenen Maßregeln nicht gemindert worden ist. Einem Raube auf dem Pottendorfer Bahnhöfe folgten in kurzen Zwischenräumen Einbrüche in WeigelSdorf, Landegg, dann im Bahnhofe von Scheidlingkirchen und ein Naubzug nach Muthmannsdorf, wo die Kirche geplündert wurde. Der verwegenste und zugleich mit der größten Grausamkeit durchgeführte Ucberfall ist jener, den die Verbreche? am 17. Sept. in Lichtenmorth bei Landegg verübten. Unweit des durch die Türken-Invasion historisch bekannten Kirchleins von Lichtenmorth steht ein Bauernhaus, welches einem gewissen Josef Winkler gehört. In der letzten Dienstagnacht um 3 Uhr wurde dieses Haus in Brand gesteckt. Die aus dem Schlafe geweckte Familie eilte natürlich die Flucht zu ergreifen. Welcher Schrecken bemächtigte sich aber der armen Leute, als sie gewahrten, daß die EingangSthüren von Außen versperrt seien und daß cs unmöglich sei, hinaus zu gelangen. Durch die Fenster im entfliehen, ging auch nicht, weil diese mit festem Eifengitter verschlössen waren. Erst nach zehn bangen schreckensoollen Minuten eilten mehrere Menschen herbei, hörten die Jammerrufe der Eingesperrten und erkannten sofort, daß daS Haus nach Verschließung der Allsgänge von Außen in Brand gesteckt worden war. Die Thüren waren von Außen nttt Stricken fest verschlossen und übei'dies verrammelt. Erst nach dem Zerschneiden der Stricke konnten die Thüren gesprengt und die bedrohten Jnwohner befreit werden. Nun ging man da ran, den Viehstand zu retten; auch an den Ställen waren die Thüren verbunden, und nachdem man dieselben aufge rissen, fand man sieben Stück Vieh im Nauchqualm bereits erstickt. Ob vorher auch ein Raub stattgefunden, ko.inte nicht mehr constatirt werden, weil das Haus sammt, dem Stall vollständig niederbrannte. Die Nachricht von diesem Verbrechen verursachte in Pottcndorf, Ebenfurth und Eggendorf abermals große Aufregung, und die Gemeinden sind mit der Gendarmerie unermüdlich thätig, um der Räuberbande endlich auf die Spur zu kommen. Durch eitlen verheerenden Brand ist der kleine Marktflecken Zuramno, eine Meile von der LembergEzernowitzer Bahnstrecke und etwa acht Meilen von Lemberg entfernt, kürzlich zum großen Theil eingeäschert worden. Das Gerichtsgebäude, die Synagoge, sowie zmeiundachtzig Häuser wurden ein Raub der Flammen. Mehr als 200 Familien wurden obdachlos. Das Feuer war in einem außerhalb der Stadt gclea.enen Hause ausgebrochen und breitete Nch, durch den Wind übertragen, mit solcher Heftigkeit und Raschheit auZ, daß an Rettung nicht zu denken war Da die mangelhafte Feuerwehr nur über eine Spritze verfügte, so war sie machtlos gegenübcr dem überhandnehmenden Element. Die aus der nahe gelegenen Bezirksstadt Zydaczom herbeigeholte Feuermehr langte erst nach. Mitternacht an. Mit großer Anstrengung gelang es, die durch ihre Lage in einem Garten begünstigte, in einem Winkel der Stadt stehende Kirche zu retten. Den ganzen Sonntag hindurch wüthete noch das verheerende Element. . Es war jammervoll anzusehen, wie Jung und Alt um Brot bettelte. Die Stadt hat sich nun an den Landcsausschuß um Hilse gewendet.' Nach stehender, dem Ges." berichteter Fall beweist, daß daS Pferd außer seinem allgemein bekannten Verstand auch eine außerordentliche Gedachtnißkraft besitzt. Vor ungefähr S Iahjren verkaufte ein Besitzer aus der Ge, gend von Löbau ein von ihm selbst erzogenes, 6 Jahre altes Pferd an einen weit von hier wohnenden Händler. Auf dem letzten Markt in Jablonowo kaufte nun der Besitzer ein Pferd, in welchem er sofort das vor 5 Jahren verkaufte wiedererkannte. Als er mit dem Thier auf feinen Hof kam, wieherte dasselbe freu: big los ; hierdurch aufmerksam gemacht, zäumte er es ab, um sich zu überzeugen, was es beginnen werde; das Pferd ging ohne alles Bedenken in den Stall und zwar auf denselben Platz, auf dem eö früher gestanden hatte. Trotz der Länge der Zeit hatte das Thier sein früheres Heim sofort wiedererkannt. Dr. O.G. Psag. OfsiceOtunden: Tto. 197 N. AJatrnran Nt. Bis 8:30 vriUa unk ,n 12 til 2 achmtU,g No. 405 SiAdlMn A've von 910 vorm., 3 4 ach. . von 7 bt 8 ddt elso: Osft: 181; Go&nungllO.

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