Indiana Tribüne, Volume 12, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1888 — Page 3

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Vrobire kö selbst. .ES hat feinen Zweck, darüber zu fort chen. PUlZPP. ich dm weder elgenftnnig. och voreingenommen, ich habe itnfach eine Lehre fürs Leben erkalten." . ictj her" Jack! Du bist rrie ein an Junggeselle, der von elnem Weide udge wiesen wurde, und man behauptet alle Weider seien salsch. .Durchaus nicht, mein Bruder Ehorliy stard an d.r Brtghtschen Zkrankheit. da durch dab er einen der sogenannten Blut relnigr brauchte. Es enldltlt Jodkaliurn, ein Stoff der tn is'nmen Jollen und cenn ur'lrr der Bcrtchrift des ÄrzleZ genommen, ucfci i üb i& ist. c.dr Älln die ihn oft nthmen, den Too dringt. Wenn dein Bruder ur ter sotten Uu.standktt aeNorden Vüuit. würdisl DuPalenlmedizinen hassen, roie ich. .Ich mag auch diesen sogenannten .AiUlrtivigtt nicht, denn ich bade tintn aufpceichnctin Arzt Zager, hören, daß ir die Ursache der Halste aller ffalle von NitrenkrankbeitkN jet, und 3 ist iondkk dar, daß die Eigenthümer nrchr toen lange fuiniitiQ vkk!o!gt wurden. Wz? ich empfahl war Vtneaar B tierS und dasselbe enthalt nichte SchSrliQkS. Ob aeirnfe dieses Altm?idtkmi tel scha det nicht?, wud eS aber etwoS nü&en?" .Du wärst bisZee daran Zack, wenn Du etwas ton dm Tdre zur EtZrkung estt lest, anstatt eines AderdZ Brandy und am nächsten vielleickt Bier zu trinken, um schlafen zu können ? .Ist die? eine Temperenz. Vorlesung ? .Nein, e? ist eine Vinesar Bitter Vorlesung..WaS ist dir Unt-rschied jtoHfn old stIe Vinegar Buttes und uew style? .Die alt A?t st?dt aus wie Hasste Ml: Milch, die neu wie Kaff.e etne Mikck. Die neue Art ist angkNkdmkr i nehmen, und ist die beste Medizin der W.it Si, turnt Verstopfung und turnt meine Kind,?, als sie die 6iDe8 hatten, und kilst Überh.ivpt in ollen kleinen Leiden Wenn die Kier Würmer baben. giebt ibnen wkine ftrcii von der Medizin und sie bilst sofort Wir habkn ste wmer zu Hause. .Und Du glaubst, dalz Probiren flbr. .Studiren gebt. t motl." Schaffe Dir ein? Flasche old style Vieaar Btt ter?, old style ist bester sür Er.-vachene. Vrobire eö und Du nrnst bald wie Ei"'? füblen. der auf die ffeeierei aeb?. ES aiebt gu!e und schlechte Medizinen, arer Vlneaar Bitter i die beste. ,Nun. Dir zu Liebe will ich 'S einmal probiren Stn hübsche uch srt. rnjfxrt: R. II. Tf o Dor nUl Tnip: Co. 632 Washington Straße, N w 9 ".k. Bau und Unterlag! Uz! Zwei- und dreifaches ASphalt Dach maimal, Dach-Jil). Pech, Kohlen-The, Dach-Farberr, feuerdichter Asbest - Filz. sicher gegen Motten und Wamm. E. C. SMITH r (Nachs:r oh Strl SmUh.Z 189 WeS Warvlandür l v I !. nrtrn s PLANIN6 MILL (Hobclmüble) Ecke Dillon Strafe und Woodlawn Ave., Rahe am südl. tritt txi Virginia ve. Thür und gefter-Sillfassu' gen, Thüren, L2ken, Bauholz, Latten, Schindeln, GktZfcl ,c Holz.Schnih u. Dre H.Arbeiten. All Hob!arbeitea wrn geführt. BmtttätfW! Bor 161. TilkdZon 068. . DOil'S I Y s Jm JU rf fi nfrs nun & u u Sas öege FÄV Defessk Jpit styk, Senzl s., VASsöALIA LINE tzr Warum? Qiil fit dit kürzeste ud befte Ltnte üd? nt JL1OH.I0, ÄIIiewoTx-!, Kaa ttaa9 IoWF-i IVobraöUfi, Texae, ArkanaM, Oolo. radoi JVor Mexico, De oota cttk 3librcala ift. Da! vahsiett ist das Qitli nb die Schi , N find az.i Stahl. Die kSage haben d e Utftea LerbefferLNgtt. Jede, Zug i t Schlafwagen Passagiere, ob U uu Ville erfter Klasse oder Sm-.grautln.vtllete Haders vert durch ufere Paffagwzßgr erster K!as befördert Od Si, nn ein vtllet z n2ztea Prei. I, ein Szeursisusbillet der Kgesd eise Torte ttfbahudUIt wol, Umvun Cle, od fttiiia Sie a IX. TL. I er In er, Vasiagi,i,t. oatSingts und Jkt,t Str.,Iad'xi, o. Yill, s,'l vuPt. t.Lrt,Qo. G. 0. & M d, Ya?.-tt Ot ixü

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fl or dem Sturm. Roman aui dem moderre russischen Leben von A. . Ver5Ysff. (Fortstdung.) VI ii entern id;e rnmlllen ves Zimmer? saßen zwei Akönner, mit der Durchsicht von Briefen, Schriftstücken und Zeitun? gen beschäftigt. Außer einigen Stühlen, einem sehr einfachen Schrank und dem Tisch war das Zimmer ganz leer. Das einzige Fenster desselben war mit einem schwarzen Tuch dicht verhängt, waö das Ausl'eben des Zimmers nock niebr vermj j düsterte. I Beim Eintritt des Dritten waren die beiden Insassen desselben aufgestanden und reichten ihm erfreut die Hände. Der ! Eine war ein großer, breitschultriger ' Mann mit langein. Vollbart, einer gol denen Brille vor den Augen, regelmaßigen Zügen und schon zur Hälfte kahlem Haupt. Er hatte das Aussehen eine Lehrers oder Arztes. Der Zweite war kein Anderer, als Wladimir Nikolajeivitsch Karpow, der Freund MarimS. Willkommen, Freund Scheljabow, willkommen in Petersburg," rief der , Aeltere. Ich freue mich, daß Du glückllch eingetroffen." Sie umarmten sich stürmisch und küß, teil sich nach russischer Sitte die Wangen. Auch mit Karzow begrüßte sich Scheljabow ebenso herzlich, worauf alle drei Männer am Tische Plah nahmen. Wir waren schon sehr besorgt um Dich," bemerkte Karpow, denn wir mußten Dich schon vor einer Stunde erwarten." Ich wurde aufgehalten auf dem NcwskyProspekt durch daS Gedränge, auf daS ich gar nicht gerechnet hatte," erwiderte Scheijabom. Wir hatten besonderen Grund, um Dich in Sorge zu sein," sagte der Aeltere, denn wir hatten erfahren, daß die Polizei die Ankunft eines Abgesandten dcS CcntraliComite'S erwartete, und waren dessen nicht sicher, ob unsere Warnung in Moskau noch rechtzeitig eingetroffen." Gewiß, Freund Tcrcnkom, sie ist noch u rechter Zeit gekommen," erwiderte Schcljabow, und ich habe meine Maßregeln getroffen. ücberdieS bin icb begleitet von vier der Unfrigen, welche alle ebenso gekleidet sind, wie ich, und meine (röße und gestalt haben, so daß wir die Spione jedenfalls, wenn nöthig, in Verwirrung bringen können." Gut," bemerkte Karpow, überdies widerspricht doch unsern Grundfäten, wonach Zcdcr, der für unsere heilige Sache kämpft. Niemand kennen soll, als einen Borgesetzte und einen Neben, mann, während jeder Deiner Begleiter also die drei Anderen und außerdem Dich kennt." Nein," erwiderte Schcljabow, Jeder kennt nnr mich und wein nichts von den Anderen. Sie sind indessen alle ans ihrem Posten. Ich habe sie soeben alle auf dem Newsky-Prospekt gesehen und beauftragt, in ihre Quartiere zu gehen für den Fall, daß ich ihre Hilfe nöthig hätte." Vortrefflich," bemerkte Terenkow, und nun. freund, erzähle, welche neuen Nachrichten Du hast, und welche Befehle Du bringst." ' Es steht vorzüglich, Brüder," erwiderte Schcljabow mit leuchtenden Augen. Ueberall im Reich wächst die Zaht'unsercr Anhänger, nicht nur der'studircnden Jugcird. sondern auch im Heer und in der Flotte. Ja, wir können sagen, alle Klassen des Volkes, alle Gebildeten sehen aus uns. mit Sympathie, und die Zahl der Streiter für die heilige Sache der Freiheit vermehrt sich mit jedem Tage, mit jeder Stunde." Auch hier in Petersburg,." bemerkte Terenkow, ist dies deutlich' zu sehen. Es gibt auch hier genug russische Herzen, welche rhr Leben für das Wohl deS Vaterlaudcö zu opfern bereit sind." In Genf," fuhr Schcljabow fort, ist Krapotkin unermüdlich thatig durch Wort und That, um weitere Geldmittel herber zu schaffen, welche jetzt reichlich fließen. Was Petersburg betrifft, so bat das CentralrComite mit Abscheu von der grausamen Behandlung der Gefangenen in der Peter-Pauls-Festung gehört. Ist rs möglich, daß die Unsrigen, selbstMäd chen, dort Monate lang in feuchten Sta sematten gefangen gehalten werden bei einer abscheulichen Nahrung und unmenschlicher Behandlung, so daß Viele nach einigen Monaten dem Selbstmord oder dcm Wahnsinn anheim fallen? Hier muß ein Erempel statuirt werden: Es ist beschlossen, vorläufig den Ober-Poli-zeimeister, General Trepow, mit dem Tode zu bestrafen, und mehreren andern Beamten, welche für diese Grausamkeiten verantwortlich zu machen sind, eine letzte Verwarnung zu ertheilen. Auch der Gendarmerie-General Mesenzow, welcher die bereits erhaltene Verwarnung nicht beachtet hat, wird nächstens seine Vcrbrechen gegen die Menschlichkeit mit dem Leben büßen. Die Vorbereitungen hierzu werde ich persönlich beaufsichtigen. Einer Eurer Besten hier wird mich dabei unterstützen." ' Wer ist das?" fragten Karpow und Terenkow gleichzeitig. Nun, es ist Scmcnom, der im Ministerium des Innern dient. Scmcnow!" sagte Terenkow mit gedehnten: Tone. Ich wünschte, Du ließest ihn aus dem Spiel. ' Ich traue ibm nicht mehr, seitdem das Quartier in der Gorahavajastraße von der Polizei überfallen worden ist." Nun, welche Beweise liegen vor gegen Scmenow?" fragte Schcljabow. Beweise noch nicht." erwiderte Terenkom, aber jenes Quartier, in welchem zuweilen einige der Unfrigen Zuflucht fanden, wenn sie von der Polizei verfolgt wurden, war das einzige, welches Semenom kannte. Und feit der Seit kann er mir nicht mehr in die Augen sehen. Sein em -! e . - 7 icc gqaui mir nrcyr. Mir auch nicht," bestätigte Karvom. aber wenn er falsches Spiel treibt, werde ich ihn sicher überführen." Nun, mag fein, daß es besser ist, ich halte ihn mir ferne," entgegnete Scheljabow rubia. .Und nun. Brüder, noch

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daß WchNgste.baS großeNerk,daS Unser : Aller Mltlvlrving bcdars. Ihr kennt cs. Noch dieses Frühjahr muß es vollbracht fern, bevor noch derzar ferne Nelse nach dem Suden antntt. Und Euch Peters burger wird die Ehre zu Theil, vom Centrai-Comite mit der Ausführung beauftragt zu werden." Endlich!" rief Terenkow. Endlich doch eine That! Zu lange schon sind wir nur das gehetzte Wild gewesen. Wollt ihr die Tyrannei vertilgen, so vertilgt erst die Tyrannen ! Hier meine Hand, zählt unbedingt auf mich!" Scheljabow nahm erfreut die bargebotene Hand Terenkow's. Mit leuchtenden Blicken erwiderte er: Du sprichst, wie ich eS von Dir erwartete ! Ilnd ich werde Euch zur Seite stehen. Ich bleibe hier, um daS große Werk mit. auszuführen ' und tbeile mit Euch die Gefahr Bleich und schweigend hörte Karpow und sein Gesicht nahm den' Ausdruck ichmerer Sorge an. .Befremdet sah Scheljabow nach ihm hin und zog die Augenbraue zusammen. Endlich erhob sich Karpow und sprach mit fester, klarer Stimme: ' - vFreunde, bedenkt, ivas Ihr thut! Waö erreicht Ihr, wenn Jbr den Kaiser tödtet? Bedenkt, er ist fast der Einzige in Rußland, der nicht bestochen werden kann, der nicht nach Aemtern und Ehren strebt, er ist verehrt und geliebt von dem ganzen Volk. Ein Attentat auf ihn, mag eS gelingen oder nicht, macht uns die ganze Masse des Volks zu Feinden, S vernichtet unsere ; Stellung, unsern Einfluss, unsere Arbeit : für alle Zeiten. Warum seht Ihr nicht lieber darin Eure Aufgabe, die Willkür, die Bestechlichkeit, die Siiederträtigkcit und Raubsucht der Beamten, überhaupt Aller zu bestrafen, warum errichtet Ihr nicht lieber ein Fehmgericht über die Polizeibeamten, welche die Unschuld verfolgen, ihrer Habsucht sröhnen, so oft sie Gelegenheit finden, überhaupt über Alle, welche die Gewalt ihres TlmteS ode? ihres NeichthumS mißbrauchen, um das Recht zu beugen und den Schwächeren zu unterdrücken ? Dadurch würden wir den Dank des ganzen Volkes, die Sympathie der ganzen gebildeten Welt gewinnen, und bald wären nicht mehr wir das gehetzte Wild ! Wir würden eine aroße. mächtige Partei sein, deren Einfluß über daS ganze Reich reichen würde. Wir würden daS schmutzige Ungeziefer ver scheuchen und vertilgen, daS jetzt am Lebensnerv des Volkes naat und in frischer Kraft würde der russische Riese emporwachsen, der zur Weltherrschaft bestimmt ist." Karpow sah, daß seine. Worte Eindruck machten und suhr mit neuem Eifer fort: Der Kaiser hat die Leibeigenschaft aufgehoben, hat vierzig Millionen Sklaven aus der Knechtschaft befreit, welche ihn dafür abgöttisch verehren und niemals begreifen werden, daß es znm Heile des Vaterlandes nöthig sei, ihn zu tödten. Der Kaiser wird auch nicht davor zurückscheuen, das ganze Volk aus der Knechtschaft des Abiolutismus zu befreien, denn er ist der Alleinherrschaft müde Zeigt Euch als mächtige, zuverlässige Partei und Ihr werdet ihm als Stütze willkommen sein, er wird gern Eure Hilfe annehmen, um an der Wiedergeburt der Nation mitzuarbeiten. Den Kaiser todten, ist das, woran wir am wenigsten denkendür; fen, was der guten Sache am allergejährlichsten ist, und ihre Feinde triumphiren macht." . Bleich vor Aufregung fetzte sich Karvom. Unbeschreiblich war der Eindruck dieser Worte auf Scheljabow. Auf seinem Gesichte erschien erst der Ausdruck des Erstaunens. dann des Zorns, endlich der wilden Energie 'des Anführer,- der sich Gehorsam erzwingen will, und der kalten Wuth des Fanatikers. Nur ein Schwächling kann so reden," zischteer. Von Tyrannen willst Du die Freiheit erwarten? So erwarte doch vom Satan die .Ausrottung der Hölle! Wer ist verantwortlich für alle die Gräuel, welche gegen die Unj'rigen, selbst gegen zarte Manchen verübt würden, für alle die Seufzer und Flüche, die ausderTiefe der Aergmerke.von Nertfchinsk zum Himmel steigen? . Wer anders, als er, dem es nur ein Wort kosten würde, jene Unglücklichen dem Leben, der Menschheit wiederzugeben ? Tod den Tyrannen ! Das ist unsere Losung ! Das ist der erste Schritt, um der Menschheit neue Bahnen zu weisen, und was uns in den Weg tritt, muß fallen.. Bist Du zaghaft geworden, oder feig?" . An meinem Muth soll Niemand zweifeln," fuhr Karpow auf, ich habe ihn bemiesen, lange bevor Du in unsere Reihen tratest. Meine Vaterlandsliebe verbietet mir, dabei mitzuwirken, daß daS Werk vernichtet werde, für das schon so Viele gelitten haben. Ich wiederhole eS : der Kaifcrmord ist der Untergang unserer Sache lst Wahnsinn !" ' Genua der Worte!" " zischte Schelja bow. Auf dem Eongreß von Lipetz ist der Tod de3 Kaisers vejchlojfen worden. Es ist em Befehl, den ich überbringe! Hörst Du? Ein Befehl! Du kennst unsere Gesetze!" fügte er drohend hinzu. Führst Du ihn nicht aus, dann ein An, derer." Ich weiß," erwiderte Karpow ruhig. Gerne mache ich einenr Andern Platz. Ich werde Petersburg verlassen, vielleicht auf immer. ' Ein Onkel von mir wünscht,' daß ich ihm zu Hilfe komme, um ferne Güter an der Wolga im Sara tow'schcn Gouvernement zu bemirthschaf ten. Ich werde meinen Abschied nehmen. denn der Staats-Dienst ist mir zuwider geworden." Er schien die Drohung Scheljabom's nicht verstanden zuhaben. Scheljabow wechselte einen langen, ausdrucksvollen Blick mit Terenkow. Gut," sagte er, dann, schließen wir sür heute unsere Besprechung. Vielleicht jr. v - , ' - iviiu diuifuiu uuiy aiiucicil VlNNes 0l3 morgen." -.- Niemals," erwiderte dieser entschieden und bereitete sich zum Gehen. Er hatte r se v . . vereng oen geyelmen rang vetreten, während die beiden Andern noch im Zimmer zurückblieben. WaS verdient ein .Abtrünniger, ein Z Verräthernach unserem Gesetz?" flüsterte j Scheljabow. ' Den Tod antwortete Terenkoa .

Sie löschten die Lampe und alle drei Männer verließen schweigend das Zimmer und das Haus.

Am andern Moraen fand man bei der Armenischen Kirche den Leichnam Karpows. Eine tiefe Stichwunde vom Nük- j . tutrsfifcnftrfi drtü .(Vri. 9Iirr f't- 1 4tii 1 1 vv7.w r " 0 I I ner Brust lag ein Zettel mit der Auf, schrift: Tod dem Abtrünnigen!" W i e d e r e r w a ch t. Marim erwachte wie aus einem tiefen Schlaf. Es war ihm so eigenthümlich r"t(i. zu iUtutn, er jucjiic innen vsajmcrz, konnte sich an nichts erinnern, aber eine schwere Mattiakeit lag auf allen seinen Gliedern, so daß er keiner Bewegung fähig war. Er suchte seine Gedanken zu ordnen, j Wo war er denn? Offenbar zu Hause. ' Aber wie war er denn nach Hause ge kommen? Er war doch auf dem Aalle bei Welikanom gewesen, dann auf dem Heimweg über den Newsky-Prospekt gegangen in dem prachtvollen Mondschein. ! Dann latte er mit einem jungen Mäd- ' chen gesprochen, dann was dann? Wo ' war denn das Madchen plötzlich hingekommen?. Wieder verwirrten sich seine Gedanken.' Warum schrie sie plötzlich auf? Wird das junge Mädchen dort am Fenster auch schreien? Eine Woke senkte sich auf seinen Geist herab er schloß die Augen. Als er sie nach langer Zeit wieder öffnete, sah er Wer nicht mehr am Fenster sitzen, sondern zu seinen Füßen am Bett stehen. Sie sah ihn an mit einem himmlischen, glücklichen Lächeln, das ihm tief zu Herzen drang und erhob langsam den Zeigefinger auf ihre Lippen. Er fühlte eine 'wundervolle Ruhe und Zufriedenheit. Noch eine Stunde lag er so halb wach, halb 'mit verwirrten Gedanken. Doch endlich ordneten sich diese, er erinnerte sich an Alles bis zu dem entsetzten Aufschrei deö Mädchens jedoch nicht weiter. Er wollte endlich erfahren, was mit ihm vorgegangen. Fraulein," sagte er langsam, bitte, sagen Sie mir Mutter, Mutter, er ist erwacht!" flüsterte daS junge Mädchen. Allein die Mutter hörte nicht, sie hatte das Zimmer längst verlassen, um den Arzt herbeizurufen, und auch auf einen Augenblick ihre Wohnung zu besichtigen. Bitte, sagen Sie mir," suhr Marim leise fort, wie bin ich hierher gekommen, und und wer sind Sie denn, daß Sie sich meiner annehmen?" Beruhigen Sie sich," erwiderte Wera ängstlich, wir sind Freunde. Sie sollen Alles erfahren, Alles, aber haben Sie noch Geduld morgen " Marim suchte sich vergeblich aufzurichten. Er war noch zu matt, bald verfiel er wieder in Halbschlummer. Wer war denn das Mädchen? Wo hatte er es doch gesehen? Bei Welikanow? Nein, aber es muß ganz vor Kurzem gewesen sein. Der Arzt erschien und fand Marim außer aller Gefahr. Die jugendliche Lebenskraft siegte bald über den gefährlichen Angriff und überstand die harte Probe mit wunderbarem Erfolg. Nach wenigen Stunden hatte er sich vollkommen erholt. Der Arzt erzählte ihm den Hergang, und Wera fügte in beredten Worten den Ausdruck ihres heiKen Dankes bei. (Fortsedung folgt.) nrertkantsche Steinzeit Aöiker. Aus dem letzten Eongresse der Natun forscher und Aerzte, der in Berlin stattfand, hielt der soeben von seiner gorschungsreise in Jnner-Brasilien zurückgekehrte Dr. E. v. die Steinen einen interessanten Vortrag. Derselbe berichtete in höchst anziehender Weise über den Culturzustand heutigerSteinz e i t-V ö l k e r in Eentral-Brasilien. JeueJndianervölker am Schingu, die er nun wiederholt besucht hat, stehen noch genau auf der Culturstuse wie zu Columbus' Zeit, und die Reiseberichte des Ent-deckungs-Zeitalters konnten für den gegenwärtigen Befund ganz wohl einfach neu gedruckt werden. Leider haben die alten Entdecker die unvergleichliche Gelegenheit nicht benutzt, durch unbefangenes Studium der Indianer der großen Frage vorr der Entwickelung der menschlichen Begriffe näher zu treten ein Unternehmen, welches freilich seine Schwierigeten hat, weil die Gefahr nur allzu nahe liegt, geistige Vorgänge im Naturmenschen unter dem Gesichtswinkel der eigenen höheren Cultur zu betrachten und deshalb mipzuverstehen. Die Völker am Schingu befinden sich im Zustande einer ungemeinen Einfachheit,, aber. von Wildheit kann man nicht gerade reden ; dann einerseits stellen die Leute . aus Steinen, Muscheln und Knochen zweckmäßige und sogar recht zierliche Gegenstände dar, andererseits sind sie auch keineswegs so kriegerisch, als man angesichts ihrer greulichen Bemalung und ausgeregten Geberden zuweilen glaubett sollte. Nur in der Angst können sie gefährlich werden. Ihre Anschauungen gehen zunächst von der einfachen Naturbeachtung aus. Einen inneren Wesensunterschied zwischen Mensch und Thier erkennen sie nicht sehen sie doch, wie das Thier gleich dem Menschen Nahnrng zu sich nimmt, sich bewegt, ruht, sich fortpflanzt, Wohnungen errichtet u. f. w. Nur betrachten sie sich als klügstes und stärkstes aller Lebewesen. In ihren Ahnensagen aber spielen die Thiere . eine große Rolle; sie leiten auch ihre Abstammung vom Thiere ab, so die Vakairi die ihrige vom Jaguar, während die schwimmgnvandten. Trumai für eine Art Alligator gehalten werden. Die Sonne ist ein Ball aus Federn des rothen Arra, sie steckt in einer Büchse, deren Deckel Morgens geofsnetund Abends geschlossen wird. Der. Mond ist entsprechend, gebildet aus den Schwanzfedern eines We, bervogelö. Eine Gottesvorstellung besteht nicht; die Zauberer .genießen zwar eine mit Furcht gemischten Hochachtung, in den Ahnensage.r spielen mächtige Zauberer eine hervorragende Rolle, aber nirgends begegnet man einer bestimmten Vorfiellung von einem höheren Wesen. Dahingegen ist der .Glaube an ein Fortleben nach dem Tode vorhanden, und zwar erklärt sich dies aus dem DusliSmuS von

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"-rr Leib' und Seele, der den Gedankenkreis des Indianers beherrscht und der zweifellos entstanden ist durch die Wahrnehtuungen des Traumes. Wenn der Traunur träumt, er sei irgendwo gewesen, während er dock weiß, daß er ruhig in seiner Hurte geschlafen hat, so vermag er sich das nicht anders zu erklären, als baß sein Geist den Körper verlassen und sich an den bewußtcten Ort begeben hat. Es ist deshalb auch unstatthaft, einen Schläfer plötzlich zu wecken, weil möglicherwcise die ausgewanderte Seele nicht Zeit genug haben könnte, zum Körper zurückzukehren, und dann aus dem Schläser ein Todter werden könnte. Träumt nun der.Mann von einem Verstorbenen, so sagt er sich, daß dessen Seele noch leben müsse, weil sie sonst nicht habe nii' der seikligen in Verkehr treten können. Ikedner gab sodann interessante Mitthcilungcn über die Jndianersprachen, welche einen keineswegs ausfallend geringen Wortschatz enthalten, dagegen den systematischen, durch die Abstraktion bedingten Aufbau vermischen lassen. Merkwürdig wenig entwickelt ist die Rechenkunst, und zwar jedenfalls nur deswillen, weil ein Handelsverkehr nicht besteht und deshalb jede Veranlassung zum Zählen und Rechnen fortfällt. Die höchste Ziffer, die sich der Vakairi vorzustellen vermag, ist drei. Er bildet auch den Menschen stets mit nur drei Fingern oder Zehen ab. Unmittelbar zählen kann er aber nur bis zwei. Zum Wcuerzählen muß er die Begriffe für Eins und Zwei wie folgt zusammenstellen: 1. 2 (3), 2. 2 (4), 1. 2. 2 (5), 2. 2. 2 (6) U. s. w. Die Bakairi leben in Einehe und stehen zu ihren Kindern in durchaus liebevollem Verhältnisse. Vom LluSlanoe. Eine wunderbare Net u n g eines Kindes theilt der Nieder, schl. Änz." mit. Die fünfjährige Tochter deS Lehrers Kube in Nietschütz im Glogauer Kreise begleitete jüngst zwei ihrer älteren Geschwister auf den Thurm, um bei dem Mittagläuten anwesend zu sein. Angeregt vom Nachahmungstriebe faßte das kleine Mädchen ebenfalls am Glockenstrang an und machte die Bewegungen seiner beiden Geschwister mit, indem es bab?i bemerkte, nun wolle es auch einmal tüchtig mitläuten. In seinein kindlichen Eiser trat daS Kind aber zu weit zurück und kam der im Fußboden angebrachten viereckigen Oeffnung zu nahe, welche zum Durchlaß der Gewichte der Thnrmuhr angebracht ist. Das Kind verlor das Gleichgewicht und stürzte rücklings durch zwei Etagen des Thurmes hinab. Die von furchtbarem Schreck erfaßte älteste Schwester eilte sofort nach unten, in der Furcht, daß das Schwesterchen mit gebrochenen Gliedern auf dem Boocn liegen werde. Doch, o Wunder, das kleine Mädchen war unversehrt, es war mit .seinem Kleidchen an einem Brette des sogenannten heiligen Grabes", das in der Charwoche in der Thurmhalle alljährlich aufgestellt wird, hängen geblieben. Mit Mühe wurde das ohnmächtig gewordene Kind aus seiner gefährlichen Lage befreit und zu seineu vom größten Schreck ergriffenen Eltern zurückgebracht, in deren Armen das Mädchen noch lange schluchzte. Ein Fall von Scheintodt wurde auf dem katholischen Kirchhofe zu Aschen beobachtet. Dorthin war an einem Nachmittage ein zwölf Stunden zuvor znr Welt gekommenes Zwillingspaar geschasst worden, um vorläufig in der Leichenhalle beigesetzt zu werden. Als der Kilchhofsausseher das Kistchen öffnete, in welchem sich die beiden Kinder befanden, bemerkte er, wie das eine sich bewegte und Laute von sich gab. Ein herbeigerufener Arzt stellte fest, daß daS Kind wirklich noch lebte, und veranlaßte in Folge dessen feine Beförderung zum Hospital. Ein Lebendigbezrabenwcrdcn des Kindes wäre allerdings ausgcschlosfen gewesen, da nach der in Aachen bestehenden Einrichtung ein eigens angestellter Arzt sich zur Leichenschau täglich auf den Kirchhof begibt und eine Beerdiguna erst dann stattfinden darf, wenn der "Arzt die Etlaubniß hierzu ertheilt hat. I n der österreichisch - ungarischcn Kolonie zu Paris macht der Selbstmord des Grafen Arthur Palffy von Erdöd großes Aufsehen. Graf Palffy kam vor etwa zwei Monaten nach Paris und stieg im Hotel Eampbell" in der Aoenue Friedland ab. Am 21. Sept. hat sich der Graf mittels Laudanums ver. giftet. Die verzweifelte That wurde erst am dritten Tage entdeckt. Graf Arthur war 32 Jahre alt. Ueber die Motive, welche den jungen Kavalier zum Selbstmorde getrieben, ist nichts Zuverlässiges bekannt. Man glaubt jedoch Anlaß zur Vermuthung zu haben, da FamilienZwistigkciten vorhanden waren. Graf Arthur Palsfy, der unvcrheirathct war, hinterläßt zwei mit Eduard Baron v. Grooestins und Alexander Baron v. Hübner verehelichte ältere Schwestern, Jeanne und Julie, eine unverehelichte jüngere, Jaquclinc, und einen im Jahre 1801 geborenen Bruder Rudolph, djft nun Eber deS aräflick5lr.Oause.S wird. ' Bor einige, r Tagen kam ser Eifenbahnbeainrc FlowerS in Birmingham am frühen Morgen zu seinem Hausarzt und ersuchte ihn, einen Todtenzettcl zu schreiben, da die 17jähriae Erueherin seiner Kinder in der Nacht plötziich verstorben sei. De?Doctor erklärte, er müsse vorerst die Leiche besichtigen; er begleitete Flowers in seine Wohnung, and der Anblick der Todten erregte in ihm solche Bedenken, daß er sofort die gerichtliche Anzeige erstattete. Die ErHebungen brachten fslgendes Resultat: Das Töchterchen des Mr. Flowers hatte vor mehreren Tagen der Mutter gesagt: Ich werde dir jetzt einen solchen Kuß geben, wie ihn unser Fränlein dem Papa giebt." Die Aeußerung brachte Mrs. Flowers in solche Wuth, daß sie in der folgenden Nacht die Erzieherin aus dem Bette riß, sie im anstoßenden Badczimmer in die Wanne warf und trotz ihres kläglichen Geschreies fortwahrend mit eiskaltem Wasser begoß. Als sie nach zwei Stunden das.' Mädchen aus der Wanne hob, war dieses bewußtlos und starb nach wenigen Stunden. Mrs. Flowers wurde verhastet. Ein Herzschlag hatte die Erzieherin getödtet. Ein erschütternder Vor fall wird aus Laoal in Frankreich gemel det. . Am 1H. Sezt. bemerkte ein Mnn

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