Indiana Tribüne, Volume 12, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1888 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint &&ang und Sstgs.
i tägliche .Tribün toltt durch den Trsrt2 kent 9r Woch, di SnntagTrtdan Ä Cent! vtx Woch. ICctie lufammm 15 ttentl ober 5 Senti vtx Ronot, Pr Post zugeschickt in BoraulSejahlung 16 xer Jahr. Qsstcs: 140 Q. Marvlandür. JRdiMüpoliS, Ind., '9 Oktober 1833. Zur Londoner Mordsensation. Betreffs der verschiedenen scheußlichen Ermordungen verrufener Frauensperso nen in London, welchem den letzten Mo naten sämmtlich nach einer und derselben Methode verübt worden sind und noch immer so großes Aussehen allenthalben machen, hat jetzt eine amerikanische ärzt; liche Autorität, Dr. William A. Ham: mond, sich ausgesprochen. Seine Aus: laffungen begünstigen ebenfalls die schon früher aufgestellte Theorie, daß diese Ar! von Verbrechen nur das Product eines bestimmten, fürchterlichen Wahnsinns sein könne. Ohne für alle Folgerungen des Doktors, .der nicht sonderlich von philanthropischer Gefühlsduselei angekränkelt zu sein scheint, eintreten zu mol len, geben roir hiermit seinen Auslasiun gen Raum. Er sagt: Ich glaube auch, daß die London Mordgreuel alle von der nämlichen Person verübt worden sind, und daß diese Person an Mord m a n i e leidet. Alles deutet darauf hin, dap derMörder ahnsinnig ist: Die Grundlosigkeit der Mordthaten, die Kühnheit, die schaudcrhafte Grausamkeit des Mörders, der sich nicht damit begnügt, seine Opfer zu tödten, sondern sie auch noch auf die gräß lichste Weise verstümmelt, und die Auswähl seiner Opfer. Auch glaube ich, daß der Thäter sehr bald abgefaßt wird, so geschickt er sich auch der Verfolgung zu entziehen weiß. Jedenfalls sollte er gehängt werden, trotzdem er für seine Thaten nicht verantwortlich ist (!) Solche Fälle von Mordwahnsinn sind viel häusiger, als der Laie glaubt. Sie beschränken sich auf kein Volk und keine Classe. Die Fachwerke wimmeln von dergleichen Geschichten. Der letzte mir vorgekommene Fall solcher Art war der eines Franzosen in New Jork, welcher, mit einem Zimmermannszirkel in der Hand, durch die Straßen lief und mit eigenthümlichem Vergnügen nach allen Frauen und Mädchen stach, denen er besegnete. Ich untersuchte den Mann und fand, daß er unzweifelhaft an Mord? wahnsinn litt. Der Wahnsinn solcher Personen tritt durchaus nicht unausgesetzt hervor, ist aber in seinen gelegentlichen Ausbrüchen um so furchtbarer. Die Londoner Polizei macht einen entschiedenen Fehler; sie scheint nach einem brutal aussehenden, blutgierigen Banditen, einem schon äußerlich recht abstoßenden Kerl zn suchen, der sich in irgendwelchen Kellerhöhlen herumtreibt. In Wirklichkeit ist daS Ungeheuer vielleicht ein sanft aussehender, bescheidener Mensch, der sich in den besten Kreisen bewegen kann. Möglicherweise ist es auch ein von religiösem Wahnsinn Befallener, der ein gutes Werk zu thun glaubt, wenn er jene gefallenen Mädchen umbringt. Auch die Verstümmelung der Ermordeten deutet darauf hin; sie mag in gewissen relrgiösen Ceremonien ihren Ursprung gehabt haben. Ich wurde einmal mit einem Gärtner bekannt, welcher mir klagte, daß er häufia, einen unbezwinglichen Drang fühle, seine Nichte, die ihm den Haushalt führte, mit einer Mistgabel zu tödten; er machte sich schließlich eine Strohpuppe, nach rselcher er stieß, so oft er den Diang verspürte. In einer Irrenanstalt wurde er später angeblich geheilt. Ein anderer Mann aus Arkansas schrieb mir, er habe eines TageS, als er im Garten grub, eine starke Lust bekommen, sein Kind mit dem. Spaten todtzuschlagen; doch habe er es noch über sich vermocht, das Jlino schien nigst wegzuschicken. Ich schrieb ihm, er solle sich in eine Irrenanstalt aufnehmen lassen, ehe die Manie sich weiter bei ihm ausbilde. Auch Frauen können an Mordmanie leiden. In den Jahren 1853 bis 1857 hat eine Französin über 20 Personen durch Gift umgebracht, nur um Ne sterben zu sehen; sie war manchmal dabei tief ergriffen. Die Manie ist gewöhnlich von Schlaflosigkeit, Blutandrang nach dem Kopf, Schwindel und IdeenVerwirrung begleitet. Sie mag eine indirecte Folge von einem natürlichen Lei: den oder von Trunksucht oder sonstigen Ercessen fein. Bedenkliche SicherheitSwächter. In manchen Kreisen machte eS großes Aufsehen, daß ein New Yorker Polizist Namens Fred Eonklmg dieser Tage aus eine Falschungs- und Meuieidsrlage hm verhaftet wurde, derselbe Mensch, welcher 1871 wegen Taschendiebstahls zu fünf Jahren Zuchthaus verurtbeilt worden war, dessen Porträt noch heute die Verbrechergallerie ziert, der vor einiger Kett dabei ertappt wurde, als er verlchle dene Wirthe zu blackmailen" suchte, und gegen den tt einem Jahre, wahrend des ten er im Pelizeidienst ist, schon 18 Kla gen erhoben sind. Conkling war in der in New Jork häusig vorkommenden Weise, nämlich auf außerordentlich gute Emvfeblunqen einiger .angesehenen Aur ger," resp. Wardpolitiker, der Polizeiisrce einverleibt worden. Diesem Vorkommnik widmet ein analoamerikanischeS Blatt, die New. Yorker .TimeS" nämlich, einen Commentar,dessen Hauptpunkte allgemeine Beachtung erölenen. nicht nur wegen der großen Wichkeit,welchederPolizeidienstderStadt ' r r r i e t. nt r vlevo yoxz an ncy oar, lonoern vor Ailem. wett die Auslal ungen der ume auch auf verschiedene andere Großstädte 7 1 ' t c unseres Landes meyr ooer mlnoer anendbar sind. , Da5 Blatt sagt u. A.: . Wie viele der .Erhalter unseres FriedenS und Wächter unseres Eigenthums haben sich der Störung des ersteren und der ungesetzlichen Aneignung des letzteren gewidmet, ehe sie sich neue Namen beilegten und dem Schluß kamen, dag
da? iLieschafr" ell,es Patroimannes, ob gleich manchmal weniger aewinnbringend, als dasjenige deS Einbrechers und Schleichdiebes, im Ganzen vorzuziehen sei. weil es ein geringeres Nisico mit sich bringe? Zugegeben was bereits bewiesen ist daß ein Dieb Charakterempfeblungen erlangen und auf diese hin Polizist werden kann, was hindert ihn,scincn alten Beruf unter dem Deckmantel des neuen fortzusetzen? Ein uniformirter Polizist kann sich, ohne aufzufallen, an Plätzen und unter Verhältnissen bewegen, welche jeden Anderen zu einer hochverdächtigen Person machen würden. Die meisten Vergehen unserer Pozisten besteden in ruhestörcrischem und unordentlichem Betragen, aber in den letzten paar Monaten ist wenigstens einer des Raubes überführt worden. Gleichviel, ob solche Verbrechen schon häusiger vorgekommen sind oder nicht, wir haben die Thatsacke, da die Vrüfuna" der Charakter-
ieuanisie der Polneiavplicanten nicht die Ernennung qewcrbsmäßlger Verbrecher verhindert. Sie Civildienjtverordnungen haben diese Gefahr nur vermindert, nicht aufgehoben. Des Weiteren klaat das Blatt, dasz sie alte Maschine" der Poliieioraanisation eben noch gar zu mächtig fei, dii Voliieicommisslon. welche Leute ernennt und controllirt, selber nicht das öffentlich Vertrauen verdiene, und man nicht verlanaen könne, dak die unteren Beamten indiöciplinarischer und anderer Beziehung etwas werth seien, wenn die oberen nickts tauaten. und das aan;e Verwaltungssystcm faul sei. Die Times" schlagt vor, die Polizeicommissionen überHaupt abzuschaffen und jeweils durch eine einziges, fähiges undvolloerantwortliches Oberhaupt zu ersetzen. Ob damit schon alle Uebel beseitigt wären, läßt sich aller. dinaS bezweifeln. Der Schah und fein Gesandter. Wie die Leser wissen, ist der neue per fische Gesandte mit dem unaussprechlichen Namen, welcher in abgekürzter englischer üonu Hotschi HassanGhuliKhan lautet, endlich in unserer Bundeshauptstadt eingetrosfeii. Wenn ein derartiges Wesen unsere Gestade erreicht, so ist das allemal ein Ereianl von roer Wlchtlakclt. sintemalen es stets Merkwürdiges dabei zu erzählen aibt. In unserer öden Wahlcampagnc:Zeit thut eine solche orientaliche Abwechslung doppelt wohl. Leider ist der Privaticcretar des Gesandten schon kein Orientale, sondern ein ganz iroaiajcc kleiner, rotyyaarlgcr, mchaualaer Enalander, der noch dazu nichts von amerikanischen Institutionen versteht und es dem Gesandten wahrschernllch begreiflich machen wird, daß es bedeutend angenehmer sei, sich von einem asiatischen Despoten, als von politischen Bosses" und von Monopolisten und Corner"-Speculanten in Amerika regieren und aushungern zu lauen. Die Diener des Gesandten aber scheinen von ecytem onenlahsÄem Zcaiiver zu sein ; sie tragen sämmtlich schwarze Tur bane und lange, wallende Röcke, die von tausend Wohlgerüchen duften; meistens sind es ganz bartlose tunge Burschen, und keiner versteht Englisch. 13 laßt sich denken, dan Herr Hotschr Hassan Ghuli Khan u. f. w. u. s. w. sogleich nach der Ankunft in New S)ork von einem Reporterheer bedroht wurde. Se. Ercellenz waren aber gewöhnlich ausqeganaen" oder sonstwie unsichtbar, und der sischäugige Engländer sagte den Re portern, der hohe Herr habe noch nicht Zeit gehabt, sich Amerika anzusehen und die neuesten Betrügereien zu untersuchen. Soviel aber hatten Se. Ercellenz bereits zu bemerken geruht, daß die New Z)orker Damen sehr schon seien, nur sollten sie etwas anstelliger und gefälliger fern. Hätten erst die Herren Reporter in Persien selber daS Interviewen versucht, so hätte es ihnen noch ganz anders gehen können. In Persien nämlich haben, die Leute viel mehr Zeit, als in Amerika, oder sie nehmen sie sich wenigstens, und die Abwickelung der Geschäfte mit den hohen, höchsten und allerhöchsten Herrschasten ist mit vielen Umstanden und beträchtlichen Ungemüthlichkeiten verknüpft. Das erfuhr schon vor einer Reihe Jahre der Correspondent einer amerikanischen Zcituna, welcher auf seiner Durchreise in Teheran den verwegenen Versuch machte, den Schah zu interviewen". Er brauchte ungefähr drei Tage, um durch den Eor don von Eunuchen zu dringen, von wel chem der Thron des Schahs umgeben lst. Als er dem Letzteren aeaenuberstand. mußte er sich zu Boden werfen, worauf er durch den Dolmetscher fragte: Sa gen Sie Seiner allerhöchsten Majestät, deren Scepter die Erde erleuchtet wie die Sonne, und deren Reich sich von den Sternen bis zum äußersten Ende der Welt erstreckt, dan ein verachteter Unter than aus Amerika zu wissen wünscht, was der Kaiser aller Kaiser und Könige von unserem Kriege gegen die Rebellen denkt." Nach diesen einem freien Amerikaner so wohlanstehenden Ceremonien mußte der Reporter ungefähr fünf Stun den warten : dann wurde ihm mitgetheilt. daß er am anderen Morgen wiederkammen müsse. Und als er dann wiederkam, umstanden 50 Eunuchen und 1000 Reiter den Thron, wahrend 30 Musikcorps, hauptsächlich aus Pauken und Becken bestehend, ein markerschütterndes persisches Kriegseoncert verübten. Der Schah saß auf dem Throne, schaute den Reporter mit durchbohrenden Blicken an und ließ dem unglücklichen Zeitungsmenschen folgende .Antwort zu Theil werden: Cage, Dolmetsch, dem elenden Wicht, welcher die unverzeihliche Sünde begangen hat, sich dem mächtigen Herrscher der Welt zu nahen, daß wir von einem Kriege gegen die Rebellen niemals gehört baben." In diesem Augenblicke wurde dem Schah mitgetheilt, daß ein paar Staatsverbrecher geköpft werden sollten. Die Pauken und Becken dröhnten auf's Neue, und während des Freudentumultcs, welcher dieser Ankündigung folgte, entfloh der Reporter, um mit der nächsten Maulesel - Post die Weiterreise anzutreten. Als der neue persisch t amerikanische Gesandte von seinem Vaterlande abreiste, sagte'ihm der Schah: Du gehst jetzt in ein wildes Land voller Barbaren. Dieselben verstehen nichts von unseren Sitten und Gebräuchen.' ' Deshalb siehe zu, daß du sie so wenig wie möglich reißest. Benimm dich, soviel du kannst, wie einer
ver yrigcn, und va empseyle ico vtr, deine Weiber und den größten Theil beiner Sklaven hierzulassen." Diese Rathschlüge des Schahs waren selbstverständlich Befehl für den Gesandten, und so kam es, daß derselbe seinen Harem und sein großes Gefolge nicht nach Amerika gebracht hat. Man sieht, der Schah von Persien ist praktischer", als die Mormonen und manche andere Leute. Eö wird weiteranneetirt.
Die Bcnkerareisunaen von uncivilisirten Landestheilen in den Gewässern ! des Stillen Oceans sowie an den Külten Afrikas mehren sich m neuester Zeit außerordentlich. England, Deutschland und Frankreich wetteifern besonders im Zugreifen. In den letzten Tagen haben wir wieder allerlei Neues über dle Annectirungsbewegungen der Großmächte im suden des tlllen OceanS geHort. Kaum hatte sich Deutschland die Gil-bert-Jnseln angeeignet, von denen viele kurioserweise noch in . qroßen deutschen Atlassen neuesten Datums als Eigenthum der Ver. Staaten siguriren jedenfalls well amerikanische Fahrzeuge früher dort gute Geschäfte mit der Ausbeutung von Guanolagern machten so proclamirte Großbritannien endlich die formelle Oberherrschaft über 86,000 englische Quadratmeilen vom südöstlichen Neu Guinea ; damit hat eö zugegeben, daß eS einen strategischen Fehler machte, alö eS vor beinahe 4 Jahren die Petition von Queensland zurückwies, welche nicht nur die Annectirung dieses Theiles der Insel, sondern auch der noch besseren Gegend an der Nordost-Küste verlangte. Letzteren Theil hat sich Deutschland zu Gemüthe geführt; er enthalt ausgezeichnete Hafen und große Flüsse. Der englische Consul in Varatonaa ist auch angewiesen worden, daS britische Protektorat über die Cook- oder HervevInselgruppe zu erklären. DaS ist überraschend. Man hatte viel davon gespro chen, daß Frankreich diese Inseln unter seine Obhut nehmen wolle, welche fast nur mit den französischen GesellschaftsInseln in Verkehr gestanden hatten. Diese Gruppe ist nicht groß, liegt aber direct an der Route nach Australien über den künftigen Panama-Canal; diese Inseln wurden den dortigen Bern) Frankreichs, der sie halb umgibt, hübsch abgerundet haben. Dieser Tage hat Großbritannien auch die Annectirung von Savage Island verkündet, das gerade westlich von der Heroev'.Gruppe liegt; England will offenbar in Mitbewerb. mit Frankreich um die Inseln im südöstlichen Theile des Stillen Oceans treten, wo England früher nie auf Landerwerb ausging. Der Hauptwerth dieser Inseln liegt noch in der Zukunft. Sie können wichtige Flotten- und Kohlenaufnahme-Stationen an den neuen Handelsrouten abgeben, die ohne Zweifel eingerichtet werden. Ihr Flächeninhalt ist unbedeutend. Vom Jnlande. Mitte dieses Monats will der amerikanische Luftschiff Peter C. Campbell, welcher ebenfalls das Project der Luftschiffahrt nach 30jähriger Arbeit endlich gelöst zuhaben glaubt, mit seinem neuen Luftballon über New Jersey und New ö)ork hinfahren. Er behauptet, fein Luftschiff nach jeder beliebigen Nichtung steuern zu können. Vor 18 Jahren kamen 50 Familien aus Schrot en mitten in die Aroonstook:Wildniß in Maine, wo bereits 25 Blockhütten für sie errichtet waren. Jetzt haben sie dort eine blühende Schwcdencolonie, New Sweben benannt, mit 700 Einwohnern, zwei Postämtern, drei Kirchen, sechs Schulen, mehrere Mühlen und Fabriken und großem, wohlgepslegtem Landbesitz. Beim R t x n i g c n eines A bzugscanals in New Jork wurde eine leibhaftige Niesenschlanae entdeckt, welche 9 Fuß lang ist. Das Thier schien übrigens bereits todt zn sein und bildete eine Zeit lang ein Spielzeug für den jungen Straßenpöbel. Ein deutscher Arzt äußerte zwar hinterher die Ansicht, daß es noch gelebt und erst u.iter den Malträtirungen der Straßenjugend seine Reptilienscele" ausgebaucht habe. Man glaubt, daß die Schlange aus einem Dlme-Museum entflohen ist. Der Bericht des statist,schen Bureaus von Dakota, datirt vom 1. October, zeigt, daß der Ertrag der Getreideernte noch geringer war, als selbst am 1. September berichtet. NordDakota litt schwer durch den Frost am 16. August, und was man an Körnern überhaupt bekam, ist eingeschrumpft und schlecht. Saatweizen wird man sich aus dem Lande südlich von der Frostgrenze holen müssen. Mittel-Dakota hat eine gute Ernte eingebracht. Sud-Dakota litt durch die übermäßige Hitze im Juli, welche kein Ausreisen gestattete, und die Ernte um 10 Tage verfrühte. Die hohen Preise veranlassen die Farmer, so rasch zu verkaufen, wie sie nur können, und i sich sogar dessen zu entäußern, waS si k fr . .1 . i r 5 f.Y für v&aai zuruaoeyailen souren. Der Elektriker EliaS E. RieS in Baltimore hat eine unter Um ständen sehr wichtige Erfindung patcntiren lassen. Dieselbe bildet eine neue Methode zur Entfernung von'Els und Feuchtigkeit von Bahnschienen .mittels Elektricität. Wie es scheint, ermöglicht diese Erfindung unter Anderm, Eis oder Wasserniederschlaa von den chienen vor einem Bahnzug schnell und gründlich zu beseitigen, so sur die (sicherhcit der Passagiere zu sorgen und gleich zeitig Kraftverschwendung zu verhindern. Ein weiterer Nutzen der Erfindung soll darin bestehen, daß sie das Arbeiten der elektrischen Straßenbahnen auch beim widrigsten Wetter möglich macht. Herr Nies will wahrend des kommenden Wm ters sein Versahren in weitgehendster Weise erproben. Vor Kurzem kam der belaische Glasbläser, Socialist und Nrbettsrilter Oscar Falleur in New Z)ork an und wurde von demLandunassupennten denten zurückgehalten, weil er in Belgien der Ausreizuna zu Ausruhr und Arand stiftung gelegentlich der Arbeiterunruhen in Charterst schuldig gesprochen und zu 20 Jahren Zuchthaus verurtheut, jedoch unter der Bedingung freigelassen -worden war, daß er auswandere. Eine Anzahl Arbeiteroraaiusqtionen .setzte sofort eine
lebhafte Bewegung zu Gunsten dcrreigebung Falleurs im Gang, weil derselbe nicht als Verbrecher im Sinne der Gesetze der Ver. Staaten, sondern als politisch Verfolgter zn betrachten sei; sie erreichten es auch, daß der Fall dem Hilfs-Bundesschatzamts-Secretär Maynard in Washington unterbreitet wurde. Dieser hat nun eine Entscheidung zn (Gunsten FalleurS abgegeben. Der Streitfall war der erste seiner Art. Im Gepäckraum des BahnHofes zu Dauburn, Conn., erschien dieser Tage ein wohlaekleideter Mann
und präsentirte eine Gepäckmarke, wo-! ..z i " t t x. ri: x. su.. ! iuu ci einen yuvscy angeuiu;cncii gen stand von der Größe und Gestalt eines gewöhnlichen Koffers erhielt. Ein Dutzend Erpreßmänner boten den Reisenden sofort ihre Dienste an, er aber lächelte, machte den angeblichen Koffer auf, nahm ein Rad und einige Stäbe heraus und hatte in wenige Augenblicken das gai'e Ding in einen Schubkarren ve w lndelt,welchenertrlumxhirend wegführte. Nach einiaen Stunden kehrte er zurück, verwandelte den. Schnbkauen wieder in ein Kistchen und reiste wcstwarts werter. Spater horte man, er ser Agent einer religiösen Verlagsgesellschaft und spare mit seinem merkwürdigen Schubkarren eine Menge Unkosten. Vor einiaen Monaten tauschten John Riffle und Christopher Van Daran in Velleoille, N. die sich nicht des besten Rufes erfreuen, - gegenseitig ihre Gattinnen aus, nachdem sie sich mit Letzteren verständigt hatten. Dieser Tausch hat aber keine glücklichen folgen gehabt. Es scheint, als ob Riffle mit seiner neuen Gattin" nicht eben glücklich gelebt hätte, denn zu wiederholten Malen soll er sie durchgeprügelt und thr vorgeworfen haben, daß sie noch Beziehungen zu Van Daran unterhalte. 'Die Frau ging deshalb nach Newark, um einen Verhaftsbefehl aeaen 3!iffle zu erwirken, der ebenfalls im Genchtssaal erschien. Richter Sandford war ausgegangen, und die Zeit bis zu dessen Rückkehr füllte Riffle damit aus, seine Ehehälfte wiederum durchzuprügeln. Plötzlich trat der Richter in'S Zimmer und packte Riffle nicht eben sanft an, um ihn an die Luft zu setzen, allein dieser zog eine Bleischlinge auS der nasche, womit er Richter Sandford ln dessen eigener Amtsstube zu Boden schlug. Mehrere Personen drangen auf den desyeraieii Menschen ein, der jetzt hinter chlog und Riegel sitzt und Ausslcht hat, dem Staat einige Jahre zu dienen. Die Kinder und allein st ehenden Frauen, welche mit einer Morm o n e n p a r t i e, wie berichtet, auf dem Dampfer .Wisconsin" in New Jork anlangten und im Castle Garden zurückgehalten wurden, sind nun doch sreigegeben worden und haben mit zwei Mor? monenältesten die Reise nach Utah fortgesetzt. Zuerst wurden 11 der Betreffen den ihren Beschützern" zurückgegeben, und nun sind auch die letzten 9 ln die die Obhut der Mormonen gegeben worden. Außer den Mormonen setzten auch die interessirten Dampfercompagnien alle Hebel in Bewegung, um diese' Entscheidung herbeizuführen. Die einzige Vorsorge, welche auf Anordnung des Schatzamtssecretärs getroffen wurde, bestand darin, daß die Dampfergesellschaft Bürgschaft dafür stellen mußte, daß die Kinder nicht dem Gemeinwesen zur Last fallen würden; dieser Forderung konnte sie leicht entsprechen, denn sie. war dabei durch die Mormonen gedeckt. So zweifelhaft auch das Laos ist, welches die Mormonen in sonstiger Beziehung ihren Weibern bereiten, sie lassen sie nicht darben. Zugleich aber zeigt dieser Vorfall, daß die bestehenden Gesetzesbestimmungen nicht genügen, die Landung von Mormonenproselvten irgend welchen Alters zu verhindern; denn die Garantie für materielle Versorgung der Ankömmlinge kann immer geleistet werden. Es ist aber gewlß lächerlich, gleichzeitig das Mormonenthum in Utah u. s. w. zu bekämpfen und demselben beständig neuen Zuwuchs zuführen zu lassen. CS OvSlavk. Einern G auner streich, wie er nicht alle Tage zu geschehen pflegt, ist jüngst ein Juwelenhändler in Moskau turn Opfer gefallen. Eines Tages erscheint ein junger Gentleman in seinem Laden, der sich für 4000 Rubel Schmuckfachen aussucht.. Er hat aber nur 500 Rubel bei sich und bittet den Ladeninha? ber, ihm einen seiner Kommis mitzugeben, der ihn zu einem wohlbekannten reichen Kaufmann, Besitzer mehrerer Bäckereien, begleiten sollte, wo er sofort die fehlende Summe empfangen werde. Dies geschieht und an Ort und Stelle angelangt, ruft der junge Gentleman dem reichen Bäcker .in befehlendem Tone zu: Uebergeben Sie dem jungen Manne da die 3500, aber, wenn ich bitten darf. sofort!" Ja, sofort ging es freilich nicht, aber binnen einer halben Stunde solle der Herr .das Seinigc erhallen. Der Herr Kommis. möge doch so lange im Kontor warten.- Dieser wollte es gern thun. . Er .übergab . auch, da der r r ' ir i f .n. T? c rciaje Kaufmann erklärt yaiie, oas vjciq in einer halben Stunde zahlen zu wollen. dem jungen Gauner, der vorhab, keine Minute Zeit zu haben- die eingekaufte Waare und sah ruhig- zu, wie dieser um die nächste Ecke auf Nimmerwiedersehen verschwand. Die halbe Stunde geht vorüber, und der Kommis beginnt einige Ungeduld zu verrathen. Sogleich, mein Herr, sollen Sie Ihre 3500 erhalten! UebrigenS worin wollen Sie denn das Alles tragen?" W5 heißt denn Alles tragen?" .Nun die 3S00 Brödchen, die Ihr Prinzipal bei mir heute früh für das städtischeWaisenhaus bestellen ließ!".... Tableau!: Auch) dieser Streich ist indeß nach einem berühmten Muster", ausgeführt,. daS vor etwa 20 Jahren in Berlin heitere Sensation erregt hat. Damals handelte es sich zwar . A . i .. r - r t . nicai um eine so große summe, sonoern, vak sich vielleicht mancher Berliner noch erinnern wird,' ' um simple hundert, welche der Jndustrieritter bei einem Konditor in. . . Pfannkuchen hatte auszahlev tassen. Der Pariser Figaro" ver sichert, Kapitän Renard habe endlich ein Mittel gefunden, den Luftballon zu len, ken. Gegenwärtig werde in Meudon die Conüruktion .auSaekübrt. und Vu
!el5e söll'dle Wahryek'bieser Entdeckung nachweisen. Der neue Motor habe ein Gewicht von 1100 Pfund, repräsentire 50 Pferdekräfte und sei im Stande, dem Ballon eine Geschwindigkeit von 60 englischen Meilen in der Stunde zu geben. Der Ballon könne nach jeder Richtung und zu jeder Zeit, ausgenommen während eines heftigen Sturmes, fahren. Man braucht sich über diese Nachricht wohl nicht allzusehr aufzuregen, da Kapitän Renard ja schon mehrere Jahre mit einem .lenkbaren Luftschiff" gefahren sein wollte. Das neu erfundene .Mittel" wird vermuthlich auch diesmal die Ersin , . . t - t r m.
oung nocy neuerer zu ersmoenoer Nlcyk u9u;iicßen. D i e Zv r i e d ensv e r h a n d - iungcn zwischen Petersburg und dem Vatican scheinen ihren Zweck verfehlt zu yaven. denn wenn es sich bestätigt, dan den Westprovinzen eine Grundsteuer von 5 Millionen Rubel zum Bau von neuen russischen Kirchen und zur Errichtuna rrr mr - - . ,'.- russischer Darren auserlegt worden ist, so kann das nur als ein offener und hcftiger Angriff gegen den Katholicismus aufgefaßt werden. In fast allen Stabten, besonders der neun sogenannten westlichen Provinzen, sind im Laufe der letzten 25 Jahre bereits russische Kirchen und Pfarren erbaut worden, sodaß jene 5$ Millionen jährlicher Abgaben für neue kirchliche Gründungen auf die einzelnen bäuerlichen Gemeinden des platten Landes berechnet fein müssen, die ja auch, wie eS heißt, nötigenfalls Land für die Pfarren hergeben sollen. Die Gemeinden haben sämmtlich ihre katholischen Pfarren und keine russisch - gläubigen Gemelndeglleder, denn blSher ist eS dem Russenthum nicht gelungen, auf katholischem Boden Proselyten zu machen, mit Ausnahme der zwangsweise mit Blut und Peitsche .bekehrten- Uniaten. Die Gewaltsamkeit und der Zweck dieser Maßreael liegt klar auf der Hand und wird im atican verstanden werden. Sie ist das Seitenstück zu der Behandlung des ProtestantismuS in den Ostseeprovinzcn, wo jeder Bauer oder Gutsherr von den Kirchenlasten befreit ist, sobald er zur Orthodorie übertritt, ungeachtet aller entgegenstehenden Gesetze oder privaten Vertröge. Die Mißstimmung der Landbevölkerung der Westprovinzen gegen die Regierung wird durch diese Maßregel zweifellos noch gesteigert werden, sodaß diese letztern die Lockerung der Bande, welche diese katholischen Länder mit dem russischen Reich ebenso wirksam fördern muß, wie ähnliche Vorgänge in den Ostfeeprovinzen. Angenehm berührt die Nachricht, daß Graf Tolstoi die Polizeigemalt in den Ostseeprooinzen in den Händen belassen will, in denen sie bisher lag. Man schreibt diesen Entschluß besonders der Einwirkungdes Gouverneurs von Livland zu, der der Ansicht sein soll, daß ein russisches Polizeibeamtenthum die Auflösung der Ordnung nothmendi gerweise beschleunigen würde. . Einer der Sitzungen des Freiburger Katholikentages wohnten auch zwei Negerknaben der Mission bei. Der eine, Akwa mit Namen, stammt aus Kamerun, der andere, Fagwe genannt, aus Ostafrika. Beide sind, wie der .Freib. Bote" berichtet, vor etwa drei Monaten aus ihrer Heimath nach Deutschland gekommen, um im Christenthum unterrichtet zu werden. Fagwe ist der Sohn eines Häuptlings eines noch wilden Stammes. Im Gespräche mit diesem fragte eine Dame, welches Fleisch seine Landsleute am liebsten äßen. Ganz unbefangen erklärte er darauf: Weißer Leute ZZleisch sei das beste!" Ueber die Wirkungen d Paßmaßregeln in Elsaß-Lothringen gi ein von der .Nation" mitgetheilter Br eines angesehenen Mannes Zeugnis Die Mittheilungen beziehen sich auf Voraänge in Dcutsch-Aoricourt. In dem Briefe heißt eS wie folgt: .Ein Herr hatte einen Paß für sich und feine Frau. Das schien aber dem Beamten nicht genügend, der gebieterisch fragte: .Wer garantirt mir, daß Sie wirklich die Frau diesesHerrn sind?" Die Dame zog ihren Ehering vom Finger und wies ihm die auf demselben eingegrabenen beiden Namen nach. Eine Frau aus Straßburg, deren Tochter in Paris verheirathet ist, kam mit deren achtzehn Monate alten Kind von Paris. Sie hatte einen Paß, das Kind hatte sie aber nicht geglaubt, auf demselben müssen anzeigen zu lassen. Sie wurde unbarmherzig zurügewiesen und mußte verzweifelt nach Avricourtfranais wieder zurückfahren. Die Frau hatte also die weite kostspielige Reise von Paris vergebens gemacht. Das achtzehn Monate alte Kind wäre doch keine Gefahr für d ls Deutsche Reich gewesen! Glücklicher war eine andere arme Frau. An deren Paß wird auch irgend ein Formfehler gewesen sein,oder hatte sie als Elsüsserin geglaubt, keinen zu bedürfen, ich weiß es nicht, kurz sie sollte nicht durchgelasscn werden. Sie klammerte sich aber krampfhaft an ihren Waggon il. schreiend: .I kehr nit um!" Der Zug setzte sich in Bewegung und sie kam durch.' Der Beamte wird ein Rühren verspürt oder sich gescheut haben, sie mit Gewalt loszureißen " Der Briefschreibe? schließt mit folgenden Bemerkungen : .Ich glaube,wenn man vor denPaßmaßregeln die Elsässer hätte abstimmen lassen, ob sie. wieder französisch werden wollten, die Mehrheit, soweit sie sich nicht von den katholischen Priestern hätte beeinflussen lassen, würde sich für Deutschland ausgesprochen haben. Ob jetzt noch, wenigstens in den Städten, wo diese Dinge bekannter sind, weiß ich nicht." Aus Balmaz-Ujvaroi (Ungarn) wird ein schreckliches Ver brechen gemeldet. Einundzwanzig Bauernburschen, welche noch nach II Uhr im Wirthshause zechten, wurden von den Gendarmen Ballosz und Szmerka zum Nachhausegehen aufgefordert. Die Bur schen folgten der Ausforderung und gingin ruhig neben den Gendarmen. Unters wegs überfielen sie jedoch die beiden Gendarmen meuchlings, entrissen ihnen die Waffen, stachen ihnen die Bajonette in den Leib, schlugen einem Gendarmen die Hand an der Wurzel b und ließen r rni . . n 1 X a s7 . velve Scanner crii uegeu, i i, zahlreichen Wunden blutend, todt schienen. Beide Gendarmen ringen mit dem Tode und werden vielleicht bereits in den nächsten Stunden sterben. Von den be: pialischen Bauern wurden bislang sieb' zehn eingefangen.
öeiuvekv) jr.. tZs?opäisches Bank- und WecKf,l-(Vkscbaft. l Stadlirt 1879 ) Cinclnnati, O liio.
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