Indiana Tribüne, Volume 12, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1888 — Page 3

Vrobire eö selbst. .ES hat keinen Zweck, darüber zu fpnchrn, Philipp, ich dm weder eigensinnig, noch voreingenommen, ich bade einfach eine Lehre fürs Leben rbalten..Sied der- Jack! Du bist wie ein a!ir Junggeselle, der von einem Weibe adge wiesen wurde, und man behauptet alle Weiber seien falsch. .Durchaus nicht, mein Bruder Thar!:y Larb an tu Briahtschen Krankheit, da durch daß er einen der sogenannten Blut reinigir brauchte. ES enthielt Jodkalium. ein Stoff der in ixlremen fallen und roenn ux.Ux der Vorschrift des Arztes genommen, recht nützlich ist. der Allcn die ihn oft nehmen, den Tov brinat. Wenn dein Bruder unter solchen Umstünden ge starben wäre, würdest DuPalentmedizinen hassen, roie ich. .Ich mag auch diesen sogenannten Blutreiniget" nickt, denn tcb habe einen ausgezeichneten Arzt sagen hören, dafc tr 5'e Ursache der Hülste afler ffälle von Nlerenkrankheitenbftj, und eS ist fonder dar. dak die Eigenthümer nicht schon lange krimintll verfolgt wurden. WaS ich empfahl war Vineaar B tttrS und dasselbe enthalt nichts Schädliches. .Ob aewlk dieses Altweibermi Ul lchz det nichts, wird es aber elwoS nützen?" .Du wälft bester daran Jack, wenn Du etwas von dem Thee zur Stärkung tat kett, anstatt eines Abends Brandy und cm nächsten vielleicht Bier zu t linker, um Ichlasen zu können?" .Ist die? eine Temperenz Vorlesung ?. .Nein. eS ist eine Vinegar Bitter Vor'esung." .WaS ist der Unt rschied zwischen old stzIe Vinegar ButerS und uevr style? .Die alte Art steht auS wie Rufft mii Milch, die neue wie Kaffce ohne Milcd. Die n,ue Art ist angenehmer 'U nehmen, 'ird ist die beste Medizin dir W?It Sie funrt Verftvfunq ud turnte meine 57nk,r, als ste die .HivkS' botten. und hilft ubeeb.H?ut jn slQsn kleinen Leiden W'nn die 5?ider Würmer bben. giebt idnen meine Fron von der Medizin und sie feilst sofort Wir haben sie immer zu Haulk. .Ud Du glaubst, daß Probiren über .. .Studien a'bt. i" trat!." Schaffe "Dir em, lasch, oM style Vinkiar B tler?, old style fl befir für (fi roadVene. tronite 18 tnb Di w"st rn wie Ei"'r "füMn. der auf hie Freister aeb. Es oikbt gut, iinb schlechte Wcoijintn, aber Vin-aae P't'erS die brtt. Nun Dir zu Liebe will ich 'S einmal probiren.-

1

in hübsche Buch fr,, dressire: X. II. TVIoDonn.lcl DnigCo. 632 Washington Straße, N w A,k. aii' und 'Untcrlagk - Mlz! ;ßteei und dreifaches Asphalt Dach. Material, Dach-Filz, Pech, KohlenThen. Dach-Farben. feuerdichte? Asbest Filz, lsichn gegen Motten und Wanzen. c. mimm, (Nachfolger vom Stzn SmUher.) 160 We Marvtandü, SC l h . Bnrtin's PLAÜfiNG MILL (Hoöelmüble) 'Gtfe Dillon Straß? und Woodlawn Ave., Rah am södl. Cnb der Virginia v. Thür, und Seufin-Hwsassurgeu, Thüren, ' Läden, Banholz, Latten, Schurdeln, Getäfel e Holz.Fchnitz u.Dceh-Arbeiten. C0 Hb!arbeitn erden geführt. :SilderE5Änge Lox 101. XtUMou 968. W7K. DOM'S X Sl JQ (SifiislüOtte Z)as Veste QÜ2 Dekenl pix sevn, Ayk SesStzt ste VMDAIÄA LINE j cer Gatan! OtU ftt dit kükzeftt und beste Lwtt üd Ot. Xoula Xlssoiul, J2La.ii. aaa Iottp-, Wetorcuölia,, Tosofli ArlxaueAs, Colorado, Now Mexico, De ooia cal Oalifornla ttt. Da! vahntett IS ton OUin nnb die Schi 'find eb Stahl. Die Osg habende -nenefttN veibessnnngen. Zedn Zug hct - vchlafvaa. Passagiere, ob U naa ville? erft lasse ode, 0migranUu.Villttt hader . werd drch nse Va?agir,Rg, nft las . tesördert. Ob 6U n in villet n ätzten Yrei. ' stt, kW ezmrsibUIet der irgend eine Gort ' llistnbahubUIete wolle, UvxutM OU, odi -schreib OU a, H. XI. Derlncr, sftZtt Ya1saiie,get. Cl lhmgt d Sti Str..Ind'xl, ' o. v i l l, vupt. vt. Lsis, XXo. 5.XI.Öi vtt'lya? 0tjU

or dem Sturm. Roman au Um moderne russischen fielen von A. L. Verliess. (Fortsetzung.) Nein! Nein!" schrie er plötzlich mit Heftigkeit laut auf, fort mit diesen Gedanken, bis ich den Vater wieder gefunden!" Erstaunt über sich selbst, sah erum sich. ob Niemand seinen Ausruf gehört habe, und verwundert über den Wiederhall irr der Straße. War es nicht Wiederhatt? Nein, es war Antwort! Sonderbar! Wo? Jetzt hörte er einen unterdrückten Schrei und wieder: Hilfe! Mörder!" Marim war von Herzen gerne hllfsbereit. Furcht kannte er nicht und a rade jetzt war ihm eine Ableitung für seme aufgeregten Gedanken willkommen. Karaul! Karaul! Wache!" rief er laut, um weitere Unterstützung herbeizurufen und eilte vorwärts. Noch ein anderer Mensch lief in derselben Richtung, wie um zu helfen, kam- aber Maxim so ungeschickt in den Weg, dai) dieser ihn Sberrannte und der Mensch fluchend zur Erde siel. , Hilfe! Hilfe!" kam wieder ein schrecklich angstvoller Nnf. ' Marim eilte stürmisch vorwärts in der Richtung, von w) der Ruf. Da sah er om Eingang eines engen Nebengäßchens zn'ei Männer eine vermummte Gestalt mit sich zerren, welche sich verzweifelt sträubte. Mit gewaltigem Stoy traf er den einen der Räuber, dal) er schwer zu , Vcden siel, während der Andere ein ! Messer zog, fluchend nach Maxim einen -Stojz führte und dann entfloh. Er hatte zchlecht getroffen, nur ManmS Peluuantet war unter dem rechten Arm durchbohrt. Marim wandte sich jetzt zu der vermummten Gestalt und fand zu feinem Erstaunen und Entsetzen ein junges Mädchcn, anscheinend aus gutem Stande, welchem die Räuber ein Tuch über den Kopf geworfen und dann festgebunden hatten, damit die Hilferufe nicht gehört würden. Es war die höchste Zeit, dai) Hilfe kam, denn Widerstand war fast unMöglich und noch einen Augenblick, so wären die Räuber mit ihrer wehrlosen eute spurlos verschwunden in irgend einein Schlupfwinkel. Außer sich vor Angst, war das Mädche:l noch nicht im Stande, MarimsFragen zu bea,ltworten. Er suchte vergebens, ihr Muth einzusprechen, sie schien ihn kaum zu verstehen und war in konvulsivischeö Weinen ausgebrochen. Marim fuhr fort, ihr zuzureden und nach ihrer Wohnung zu fragen, um sie sicher dahin zu bringen. Da plötzlich schrie sie mit dem Ausdruck des Entsetzens laut auf, die Arme abwehrend ausstreckend, ein schwerer Schlag traf Marims Kopf, er taumelte, Nacht senkte sich auf seine Augen, er verlor das Bewußtsein und sank zur Erve. Treue Freundscha ft. Spät am Morgen nach dem Vall beim Staatsrath Welikanow erwachte Karpow. Die Sonne stand schon hoch am Himmel. Wenn sie auch nicht vermochte, die Gewalt des starren Frostes zu brechen, wenn auch ihre Strahlen, sonst der Quell alles Lebens, den eisigen Hauch des grim? migen Winters nicht überwinden sonnten, so goß sich doch ein Meer von Licht und Wonne aus über die schlafende Natur. Karpow erinnerte sich sogleich des Versprcchens, das er dem Freunde gegeben. Seit acht Jahren kannte er Marim fast nur im Zustande wilden Schmerzes um den verlorenen Vater, in stillem, eifrigem Studium Vergessenheit suchend, dann wieder in fieberhafter Erregung eine trügerische Spur verfolgend in der vergeblichen Hoffnung.den Verlorenen zu finden. Er wünschte Marim noch ungestört zu sprechen vor seiner nahe bevorstehenden rs t . r r c rfRvrelje uno macyle jlcy vesyaiv nocy vor Mittag auf den Weg. Das Haus, in welchem Marim wohnte, war eine jener enormen Miethskaserncn, wie sie Petersburg eigen sind. Häuser, welche ein ganzeS Stadtviertel umfassen, mit drei, vier Höfen, welche immer wieder durch große fünfeckige Quergebäude abgejchlossen wurden, mit tausend, ja bis dreitaufend Einwohnern, sind in der nordischen Residenz nicht selten. Ein solches Haus ist eine Welt für sich, es birgt eine Mannigfaltigkeit von Typen, Figuren, eine Stufenleiter von Charakteren bis zur äußersten Verworfenheit herab, wie sie keine Phantasie erdenken kann. Jn seinen Mauern haust der Spekulant, der reiche Wucherer, der in der fürstlich eingerichteten Bel-Etage" dein Luxus fröhnt, und die arme Witt we die in ihrem Dachstübchen sich mit erstarrten Fingern abmüht, für ihre Kinder ein kärgliches Brov zu verdienen. Auch der Beamte führt hier seine sparsame Existenz, ebenso der solide Geschäftsmann, der Arzt, und eine Unzahl von einzelnen Zimmern beherbergt Kommis, ?tähterinnen, Handarbeiterinnen, Handwerker und nicht selten fanden sich auch geheime Druckereien und Absteig Quartiere der Nihilisten in solchen Hauscru, deren genaue Uebermachung fast unMöglich ist. , Marim's Wohnung befand sich in einem Qucrgebäude des ungeheuren Hauses. Es war ein mittelgroßes Zimmer mit zwei Fenstern, durch welche die helle Januarsonne ihre noch ohnmächtigen Strah len sandte. An der einen Wand em Schreibtisch, mit Büchern und Papieren in ziemlicher Unordnung bedeckt. Nächst der Eingangsthür stand ein ziemlich großer Schrank und dem Schreibtisch gegenaiber an der andern Wand ein euernes Bett, mit einem Teppich davor.. Anden banden waren Bilder und Photographien. Das Ganze machte keinen ärmlichen, aber einen nur wenig behaglichen ac: c v c ' viuuiuu, iüic oies von einem sruoentenquartier nicht wohl anders ui erwarten ist. In der Mitte des Zimmers stand ern größerer l,cy, veveckt mit sla chen. Tellern mit Eisstücken, Schüsseln und allerlei Gcräthe. Vor dem etwas altmodllchen Spleaeltilch. der zwischen bei den Fenstern angebracht war, saß ein junges Madchen, mit einer Handarbeit emlia bejchaltlat. dab . sie nur lelteu

fl

einen fluchtigen Blick Lurchs Fenster oder nach dem Bett hin richten konnte, auf welchem Maxim noch immer regungslos lag. Ihre regelmäßigen Züge hatten etwas schr einnehmendes, ihr Gesicht bildete ein selten schönes Oval und sie hätte für eine vollendete Schönheit gelten können, wenn nicht zuweilen ihr seltsam harter Blick den Eindruck gestört hätte. Wenn sie die Augen ausschlug, in Augenblicken der Erregung oder selbst nur des Nachdenkens, so war eS wie das Blinken blanken Stahls.

Wo man solchem Blick begegnet, erkennt man ihn leicht als die Folge einer rauhen Jugend, welche frühzeitig das junge Herz stählte, ein Vortheil in ferneren Kamps um'S Dasein, der theuer bezahlt wurde mit dem Verlust der tau sendfarbigen Illusionen und Freuden der harmlosen Kindesseele. Schlicht und einfach war ihr Anzug, den aber ein Hauch von Grazie und Geschmack der kostbarsten Toilette gleichstellte. Karxom trat rasch in Marim's Zimmer ein. Er hatte von außen kein Geräusch im Zimmer gehört und war begierig aus das Vergnügen, den Freund roch aus dem Morgenschlummer aufzuschrecken. Beim Anblick der jungen Dame, welche verwundert aufblickte, blieb er überrascht stehen. Entschuldigen Sie, mein Fräulein," sagte er verwirrt. Mn rasches Eintreten muß Ihnen wohl seltsam erscheinen. Gewiß habe ich mich in dem aroßen Gebäude um ein Stockwerk versehen." Wi suchen Sie?" fragte sie mit gedämpfte? Stimme.' Meinen Freund, Marim Marlitzky," erwiderte Karzow etwas zuversichtlicher, venn er erkannte das Innere von Maxim'S Zimmer wieder. Er wohnt hier. Bitte, treten Sie ein, wenn Sie ein Freund von ihm sind," er widerte das Mädchen halblaut mit einer einladenden Handbewegung. Unwillkürlich beeinflußt durch ihre lcisen Worte trat Karpow geräuschlos in'S Zimmer. Aber erlauben Sie mir. zu fragen, " begann Karvom. Wo Ihr Freund ist? Wissen Sie nicht, was ihm rn letzter Nacht zugestoW Um Gottesmillen! Kein Wort!" Ach! Dort liegt er, schwer verwundet! Entsetzt trat Karpow an das Bett. der Arzt noch nicht gekommen, Wera?" fragte eine ältere Dame, welche in diesem Augenblick in's Zimmer trat. Nein, Mama, aber er wird gewiß noch heute kommen. Er sagte, heute werde Marim Petrowitjch wahrscheinlich erwachen." Das gebe Gott! Mich beunruhigt diese lange Ruhe und Bewußtlosigkeit mehr, als seine milden Phantasien am ersten Tage." Aber ein Freund von Marim Petrowitsch ist gekommen, Mama," bemerkte Wer, hier Herr. . . . Herr. ..." Entschnldigen Sie, meine Damen," sagte Karpow mit höflicher Verbeugung, daß ich in der Bestürzung ganz vergaß, mich Ihnen vorzustellen, Wladi mir Nlkolaiewlsch Karzow. Ich kam, um Marim zu besuchen, wie ich ihm gestern Abend versprochen hatte, und nun finde rchlhnso...." AIS Freund von Marim Petrowltsch sind Sie uns herzlich willkommen! Sie können noch nicht wissen, wie sehr wir ihm zu Dank verpflichtet sind. Doch meine Tochter Wcra soll Ihnen selbst erzählen, was ihr begegnet ist. Wie? Auch Ihnen, mein Fraulem?" rief Karpow gespannt. O bitte, erzählen Sie!" Ach, es war entsetzlich!" rief Wer schaudernd. Doch hören Sie! Auf dem Heimweg von memer verheiratheten Koustne, welche jenseits der Fontanka rn der Jmanowskaja wohnt, war ich schon in die Nähe des großen Theaters aekommen. Ich hatte mich ohne meine Schuld verspätet und mußte ohne Begleitung den Weg antreten. Der Vollmond bcleuchtete hell das Theatergebäude und ich war sroh, bald zu Hause zu sein. Da bemerke ich hinter mir zwei Mrkner, welche sich raschen Schritts mir näherten. Die Angst beschleunigte meine Schritte, mit aller Anstrengung suchte ich aus ihrer Nähe zu kommen, jedoch vergebens, die Entfernung nahm immer mehr ad. Mein Weg lag im tiefen Schatten, denn er führte längs der Häuserreihe hin, welche dem Theater gegenüber liegt und ich fürchtete doppelt ein Zusammentreffen mit den Unbekannten an dieser dunkeln Stelle. Endlich erreichte ich den NewskoProspekt, welcher in seiner ganzen Breite vom hellen Licht des Vollmondes über aossen war. Die beiden Männer waren nicht mehr zu sehen, ganz verschwunden. als fürchteten sie sich,- in das helle Licht herauszutreten. Ich athmete wieder aus, überschritt rasch den cemsky und bog in den Bitjenn-Prospekt ein, welcher gleichfalls wieder auf der einen Seite in tiesem Schatten lag. Nur noch wenige hundert Schritte hatte ich bis nach Hause. Ich sah weit hinter mir eine hohe Gestalt vom NewSky her in die Straße einbiegen, fönst Niemand weit und breit. Da plötzlich, als ich an dies kleine Quergäßchen kam, finde ich mich den beiden MnNern gegenüber, welche mich an der Ecke erwartet hatten. Vor Schreck war ich unfähig, mich von der Stelle zu rühren oder einen Ruf auszu stoßen. Diese ist's," sagte eine Stimme, die tch unter Tausenden wiedererkennen wur de, mach' rasch. Halte still, mein Taubchen, sei nicht ungeberdig, sonst wird Dir's schlecht ergehen." Ein dickes großes Tuch wurde mir über den Kops geworfen und so fest usammmgebunden, daß ich kaum athmen konnte. Zwei oder drei Mal konnte ich nach Hilfe rufen, dann fühlte ich mich an beiden Armen fortgezogen, trotz meines verzweifelten Straubens. .Plötzlich hörte ich einen Ruf nicht fer ne, dann näher, schnelle Schritte näherten sich, ich fühlte einen Stoß, dann wurden beide Hände losgelassen. Darauf hörte ich elnen graulichen vluch und glnch da- ' r . , . - raus nuchllge cyrirre, vie sicy rascy nt lernten. .

Fürchten Sie sich nicht mehr, meln Fräulein," sagte eine wohlklingende Stimme, und als das gräuliche Tuch mir vom Kopf genommen wurde, sah ich einen hochgewachsenen jungen Mann in feiner Kleidung vor mir stehen. Jetzt erst brach ich aus Angst in heftiges Weinen aus, und war nicht im Stande, ihm zu ant? warten, als er sich erbot, mich nach Hause zu geleiten und nach meiner Wohnung fragte. Es war mir ganz und gar unmöglich, ein Wort herauszubringen und vergebens bemühte ich mich, meinen Thränen Einhalt zu thun.

Da vlöblich sah ich, nach ihm aufblickend, wie ein Mensch sich hinterrücks herbelschllch. Nur emen einzigen Schrei vermochte ich auszustoßen, da hatte schon ein Schlag das Haupt meines Retters getroffen und er war bewußtlos zusammengebrochen. .Außer mir vor Angst und vor Wuth über den heimtückischen Mörder und fest entschlossen, nicht nochmals in die Eewalt der Verbrecher zu fallen, schrie ich wie rasend um Hilfe. Es wurde laut in der Straße, da und dort öffnete sich ein c rv t zensier, eine ausiuure, oer coroer schleuderte sein Brecheisen, das er in der Hand hielt, nach mir, daß es sausend über meinen Kops hinmegflog, und ergriff die Flucht. Ich bückte mich nach meinem Netter und unterstützte sein blutiges Haupt. Sein Gesicht war mir etwas bekannt, ,ch glaube, es östers gesehen zu haben. Mehrere Leute näherten sich, und der Dwornik (Portier) unseres Hauses erkannte cen jungen Mann als einen Stu denten der Medizin, der im Hause wohnte, eine Treppe tiefer als wir. Er wurde auf sein Zimmer gebracht und man sandte nach einem Arzt. Inzwischen hatte ich meine Mutter geweckt, und wir brachten die Nacht am Lager des verwundeten zu. Der Arzt erschien, machte einiae Anordnungen und erklärte den Fall für sehr bedenklich. Indessen konnte er noch nicht sagen, ob unmittelbare, ernste Gefahr vorhanden sei." Nuu und wie hat er die Nacht zuae bracht?" fragte Karpow, sich wie au einer Erstarrung erholend. Anfangs lag er still, doch spater wurde der Kranke sehr unruhig und sprach auch zuweilen von einer Irene Paulowna unr von einem Wladimir." .Und wo haben Sie das Tuch qelassen. das man Ihnen um den Kopf gebunden hatte? Es könnte zur Entdeckung der Thäter wichtige Dienste leisten." Es ist wohl verwahrt. Mama ill es der Polizei übergeben und ihr Anzeige von dem Ueberfall machen." Sie sehen," sagte Wera's Mutter, Frau Uschalow, Ihr Freund ist in sicherer Obhut; denn er hat den höchsten Anspruch aus unsere Dankbarkeit. Doch wird es mich freuen. Sie öfter hier zu sehen, wenn Sie Ihren edlen Freund besuchen kommen." Tief ergriffen erhob sich Karpow und schied mit der Bitte, die Sorge um den Kranken mit den Damen theilen zu dürsen. (Fortsetzung folgt.) Tle vlämischz Brwegung. Auf Grund der belgischen Versalz nk ist den französifch redenden Wallonen wie den niederdeutsch redenden Vlamländern, welche bekanntlich seit dem Jahre 1830 zu dem Königreich Belgien vereint wurden, vollste Gleichstellung zugesagt und reiner der beiden sprachen ein Borrecht eingeräumt, aber infalae des Umstandes, daß in dem neuen Königreich französische if' rfrr r c f r t niiajc oaio oie oeryano gewannen und das vlämiscke Element in den öitttergrund drängten, besteht schon seit nahezu fünf Jahrzehnten ein Kampf um's Dasein zwischen beiden Nationalitäten. Das Königreich Belgien zählt nach der neuesten Schätzung 2,974,743 Einwohner, von denen etwa 2.238,000 fran;ösisch, 2,480.000 v!ämisch sprechen, mäh rend nur ungesähr 4Z4,000 Personen beider Sprachen machtig sind. Diese Zahlen allein dülfren die volle Berechtigung der Bewegung der Vlamländer zu Gunsten ihrer Sprache beweisen. Der Wallone ist bis er gewohnt gewesen, den Vlamländer alS tief unter sich stehend, als blos neben ihm geduldet zu betrachten, und der phlegmatische, bequeme Vlamländer hat sich lange Zeit hindurch mit seltsamem Gleichmuth unter diese Anschauung gebeugt. Erst in der neuesten Zeit haben sich die Vlamländer in ihrer Gesammtheit aufgerafft und zu nachdrücklichem Widerstand, ium Schutz ihrer Nationalität entschlossen und treten ihren französisirenden Gegnern mit Erfolg gegenüber. Den eigentlichen Anstoß ' zur allgemeineren Auflehnung gegen franzosische Sprache und ltte hat, abgesehen von Männern wie WillemS, Blommaert, van Nyswyk, van der Voorde, Delecourt, Dautzenberg, van Duyse, Snellaerr, de Laet, Dedecker, David. Bormans u. A.. der bekannte olämische Novellist und Begründer der neueren olämischen Literatur Hendrick Eonscience aeaeben. dessen in allen Schichten des Volkes gelesene Schriften die Nachäfsuna M Französischen aeineltcn und den Vlamländern den eigenen Werth vor Augen führten. Seine Worte, seine Mahnunaen zur Hebung des gesunkenen Nationalgefühles sielen auf fruchtbaren Boden und riefen zum großen Theil mit die mächtige, volksthumliche Bewegung hervor, der wir heute gegenüberstehen. Der erste schärfere Ausbruch derselben datirt etwa zwei Jahre zurück, als in dem in Antwerpen errichteten k. Athenäum der Unterricht nur rn franzosischer Sprache ertheilt werden sollte. Ein Sturm der Entrüstung ging durch das ganze Land, und die Regierung mußte dem nachgeben und das Vlämifche als Unter rich'tssprache einführen. Ein zweiter all gemeiner Ausbruch des Volksunwillens erfolgte im Sommer vorigen Jahres bei der Einweihung deS Denkmals für die olämischen Helden Jan Vreydel und Pieter de Konink in Brügge; selbst geen die Person des Königs, welcher der dieser Gelegenheit in französischer, Sprache eine Rede hielt, richtete sich die Erbitterung der Vlamländer, um seitdem immer schroffer hervorzutreten. Jn erster Linie hat sich die vlämische Bewegung gegen eine Anzahl Einrichtunaen der Berytung und des Gerichts-

wesens gerichtet, welche das Gepräge der Ungerechtigkeit an der Stirn tragen. So konnte bisher im Wallonenland kein Beamter angestellt werden, der nicht des Französischen vollkommen machtig war, während in Flandern Tausende von Beanlten sind, welche die Landessprache nicht verstehen. Im amtlichen Verkehr, vor Gericht, in der Armee, überall herrscht allein die französische Sprache, in welcher alle Gerichtsverhandlungen geführt werden, während doch ein gewaltiger Procentsatz der vor Gericht Erschcinenden nur die vlämische Sprache kennt. Namentlich dieses letztere Mißverhältniß wird schwer empfunden und man verlangt Abhilfe, und vor Kurzem ist in Brüssel ein allgemeiner vlämischer Landtag abgehalten worden, welcher im An, schlug an einen von dem Antwerpener Abgeordneten Cooremans in der Kammer eingebrachten Gesetzentwurf betreffs obligatorischer Einsührung der vlämischen Sprache wenigstens bei den Gerichtsoerhandlungen in den vlämischen Provinzen sich einstimmig für dieses Gesetz erklärte und dann auch Eleichberechtigung deö Vlämischen mit dem Französischen bei den militärischen Eerichtshöfen, sowie die Anwendung deö Vlämischen im Unterrichtswesen und Aehnliches forderte. Auch verlangt , die öffentliche Meinung, daß alle Ofttciersaspiranten beider Sprachen mächtig sein sollen, und daß nicht mehr, wie bisher, von den vlä mischen Ofsicieren die Kenntniß deö Französischen verlangt wird, während die wallonischen Ofsiciere daS Vlämische nicht zu können brauchen. Zu diesen Hauptforderungen treten noch eine Reihe zunächst minder bedeutsame hinzu, die aber in Anbetracht deS Verhältnisses beider Nationalitäten nicht minder berechtigt

sind. Die tiefgehende Bewegung wachst dabei von Tag zu Tag, und die beiderseitige Presse führt den Kampf zwischen den widerstreitenden Interessen mit großer Heftigkeit und zäher Ausdauer, wobei die vlämische Presse von der holländischen unterstützt wird. Gewissermaßen zeigt die ganze Bewegung auch den Kampf des Nomanen thums gegen daS Germanenthum, den Gegensatz zwischen den mit Frankreich smnpathisirenden Wallonen und den sich lhrer deutschen Abstammung immer mehr erinnernden und zu Deutschland hinnei genden Vlamländern, wenn auch diese Erscheinung vorerst noch nicht so offenkundig zu Tage tritt. Die vlämische Presse steht bereits, mit wenigen Ausnahmen, auf Seiten Deutschlands, während die wallonische nach den bekannten Mustern der Pariser (5hauvinistenpreffe arbeitet. Schon aus dieicrn Grunde hat die vlämische Bewegung für Deutsche ein nicht geringes Interesse. Deutsche Lokal - Nachrichter; Königreich Württemberg Unter den Auspizien des landwirth schaftlichen Vereins hat in Crailsheim eine StZgige Ausstellung von Obst un Bodenerzeugnisfen stattgefunden. Der Forstwächter Kühn in Königsbronn, der in der Wirthschaft zu Aufhäufen sein Gewehr im Spaye aus einen Knaben an: legte und denselben erschoß, wurde zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Am IG. September ist in llnterböbingen ein Personenzug bei der Einfahrt in den Bahnhof auf einen Frachtzug gefahren. Der Schafsrer Brecht und der iljährigk Sohn des Korsetfabrikanten Ziegler ans Cannstatt wurden getödtet, mehrere Nei: sende, unter denen sich auch Herr Zieglei und Gemahlin befanden, mehr oder min: der schwer verletzt. Es feierten die goldene Hochzeit: der Obermeister Nieg in Mergelstetten uno Frau, geb. Häus: ler, sowie die Veyerle'schen Eheleute in Waldsee, der Schultheiß Laidig in Sulz rorf beging sein 25jährizes Amtsjubi: läum. Der 2Ljahrige Johann Windö: heimer aus Crailsheim hat sich erschossen. Ertrunken sind: der Gypser Schmidt aus Benninqen und die schwachsinnig! Magdaleue Maier aus Burgberg; der Fuhrknecht Johannes Maier aus Ettlen: schieß bei Ulm und der Kuccht Karl Nau aus Heidenhcim wurden . von einem Baumstamm erschlagen; der Sohn des Seifensieders E. Eikler eng Herrenberg wurde todtgesahrcn; die Tochter des Bauern G. Schmied, ein Schulkind, starb an Vrnhivunden; der Dachdecker Josef Müller aus Nobrdorf brach das Genick. Ans der Nheinpfalz. Die Ehelente Stählcr in Hcßheim fei, erten die goldene Hochzeit. Kürzlich macbte sich der Korbmacher Schulz in Pirmakcns daran, sein Wohnhaus selbst auszubessern. Plötzlich stürzte daS ulte Gebäude ohne vorherige Warnung zufammen und verschüttete die ganze, am Frühstückstische sitzende Familie Stähler. Selbstmord durch Erhangen begingen: der Winzer Georg Nain aus Diedesfeld, der Schmied Kiß ausLambSheiin und die Ehefrau des Schreiners Leonhard Strack II., geborene Karoline Plautz. aus Namsen. Der Arzt Dr. Herold aus Dirmstein und der iDcauic Jakob Hubrig aus Hinzweiler brachen das Genick; der Steinbrecher Schneider aus Oberalben wurde verschüttet und ge, tobtet. E l saß - Lothri ngen. Hr. Chevalier, einer d:r Miteigenthü ntx der Colmarer Firma Gebrüder Chevalier", ist kürzlich auf seiner Besitzung bei Orau in Algerien ermordet worden. f Nikolaus Schlumberger, der ältete Bruder des Staatsraths Dr. Jean Schlumberger in Gebweiler. f Jn Saargemünd Erzpriester Müller. Die große Spinnerei von Panl Jaquel in Schirmeck ist niedergebrannt. Der Schaden wird auf 120,000 M. geschätzt. B r a u n s ch w e i g. Anhalt. Lippe. W a l d e ck. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, ist in Sierße am 2. und 3. September das diesjährige Sedanfest und die damit verbundene Einweihung deö Kriegerdenkmals gefeiert worden. Der frühere Bäckermeister Gottfried Schombmg in Wolfbüttel ist wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Der Oderförster a. D. August Giesecke von Noßlau ist in Halle a. S., wo er sich ?iner Operation unterwarf, im Alter von 8 t Jahren plötzlich gestorben. Derselbe wurde in Meinsdorf beerdiat. D.er ween Uns

"?K5 JS , ,f . e',' 2. vTSiOvV ' A vvSv V- rc v . Yh'nÄi JHSlhm 1 p-'- n 6 i n 'rtUl ! ' ; i s & 1 n 5nl V'&h y &Ul "V V I L siil I -JTO fW S' V 1PW Jl I MMWMUM j"

-rji And

CII1CH

sournJ

FROM

glrtc i IIi?ii3s, Fast SicinaTT, P Luizoo, Bij City, ü' U 8

AND ALL. POINTS TA MICHIOAX AXD CANADA.

Sandasty, AdrI, "T" B PT P f Limrn, Piq, Fienost, Eljrfa, I J fi. C U J . Slduej, AND AT.I, POFf.TS IN NORTHKKN OHTO.

Terre Staate, Xattoon, St. Loula, drccflcsjtle,

INDIANAPOLIS,

AND ALL POINTS 'liln;okrt Hinwtpollt, KLI I s a ;, ock.XaUBd, 1 m 1k m w m m. - ANL ALL POINTS IN

: ' ? I ? I U Ü ÄTI n l"1 dtreet eonBetlcn tr toade wfth houU DaUj Tral gnrie

iw will viimni i u for alt polats In ta lfir,l.iftCIndnna ! !-,! , tu l'larloiiatl Ii. t!?'?.pjls io Cinriniiatl h'-ani :;jvJinad Fort WxTBetoCtBdBnin.'.. Ut.V. .k. a ,d SprlnstJeld,IIU.,toClndnBati bOLW TR I INS BE TUE EU

Aik TicKet Agcnta für Tickets via C. II. & D E. R.

Kor l i! : osoi matiüii, tinie card, folders, etc., &,L. ' r m . J.P.WFFaiES, i,-. i "i. AS , öetreit. Mka. Dist, Pass. " r .S.IF. E. TT. MfßUIKE, a. I .a., !Bd?&BapoI!s,lBd. Ticket Agt., Wr Cienrral rassenrer Areat.Xo. i 'AAlitS, ' ctf" t od Ges'I Maoger. terjchlagung sich in Haft befindende Üta gistrator Christian Koch ans Ottenstein hat sich erhängt. Der Arbeiter August Hermann aus Heygendorf wurde verschüttet und getövtet; der 00jährige Arbeiter L. svörstmann aus Kayerde wurde in einer Maschine zu Tode gedrückt ; der Bergmann Bokeloh aus Müsingen brach das Genick. Oldenburg. Der frühere Direktor der Sparkasse .n Oldenburg, August Gröne, hat gegen das Urtheil der Strafkammer, durch welches gegen ihn wegen Betruges und Unterschlagung eine 2 jährige Zuchthausstrafe erkannt worden ist, das Nechtsmits tel der Revision eingelegt. Der Müller Kentzler, der langjährige Pächter der Mühle zu Nodenkirchen-Wurp, ist gesänglich eingezogen worden, da gegen ihn der Verdacht vorliegt, bei seinem Bankerott sich unrechtmäßiger Handlungen schuldig gemacht zu haben. Die seit Jahren in Gremsmühlen bestehende Postagentllr Nlird demnächst zu einem Postaint erhoben ; der gesteigerte Verkehr und die im nächsten Jahre bevorstehende EinMündung der lüijenburger Bahn machen oiese Aenderung nothwendig, welche auch größere Räume erfordert. Zu diesem Zweck soll ein neues Posthaus erbaut werden. Freie Städte. Der Werkführer der Neiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik, I. H. Namcke in Hamburg feierte sein 25 jähriges Amtsjubiläum. Der Kaisiier der Central-Kranken? und Vegräbnißkasse Hoffnung" in Hamburg ist verschwunden. Auf die Anzeige'des Vorstandes hin wurde seine Wohnung in der Lincolnstraße revidirt. Man fand im Zimmer sämmtliche Schriften und Bücher durcheinandergeworsen. Der Echlslszimmermann Karl Theodor Hannover in Bremen und die 12jahrige Karoline Horn sind ertrunken; der Maurer Georg Otto erlitt einen tödtlichen Schädelbruch bei einem Falle. Kürzlich fand die Cnthüllung des Denkmals für den ehemaligen Bürgermeister von Bremen, S:nidt, den Gründer Bremerhavens. unter Be: theiligung des Senats, der Bürgerfchaft, der Kammern für Handel, Gewerbe und Landwirihschaft, sowie zahlreicher P?rsonen aller UnterwescrHafenotte statt. Die Festrede hielt Stadldirektor G:rhardt. Schweiz, f In Grindclwald Colani, einer der beliebtesten und gewandtesten Nedakteure der Npubliqne Franaise- und früher Professor an'er plotestantischen Falnl: tät zu Straßburg. Beim Schwingtest in Intel laken hat ein junger Mann )tak mens Albert Nitsck)ar'o aus Mallen den Halswirbclknochen gebrochen und starb einige Minuten nach dein Unfall. In Uclendorf brach der Sohn des in Flösch wohnenden Ch. Bühler das Genick. Vor einem Monat wurde die Firma G. Winterthalcr in St. Gallen wegen Spritschmuggels in eine Monopol- und Zollbüße von nahezu n,iXM Fr. verfällt. In den ersten Tagen des Monats Scptember wurde sie abermals zu 64SI Fr. Monopol- und 2l l3 Fr. Zollbuße. ;usammen I0,öU4 Fr. verurtheilt. Infolge dessen hat sich der Inhaber der Firma ertränkt. f In NapperSwil Hanptmann A. Mächler, Besitzer deö .Holet du Lae." f Jn Glarus Hauptmann Jcq. Trümpv. Die große ardlSdrücke bei Unterzollbruck-andquart ist vom Nhcin weggeichmemmt worden. Der Saaer Jost Anton Peyer in Lnzern, Kazsirer der Korporationsoermaltung. ist, als er eine .Brutjche" ziehen wollte und der Steg ihm unter den Füßen wälzte, in die stark angeschwollene Wlgaer gefallen und ertrunken. Der Uhrenhändler Felir Vloch aus Chaur-de-Fonds wurde in Antwerpen verhastet, als er lich nach Amerika einschiffen wollte. Man fand bet ihm 8500 Fr. IN Banknoten, 5100 Fr. in Münze, 2700 Mark in Wechseln. 3 Obligationen der väterlichen Staats dank im Betrag von 3000 Mark, 64 goldene, 110 filberne Uhren, ferner 5 Chronometer, 6 Stahluhren, eine gol dene Busennadel mit Brillant, nebst An derem mehr. So sind ca. 30 32,000 Fr. für die Gläubiger gerettet. In ' T t - m m vcievnen iji ein zoynyaus ver uutyS' Herrn Zuger abgebrannt. JmSchloßparkbelBerq auf dem linken Ufer des Starnberger sees, wird gegenwärtig an der Stelle, wo die Bank stand, auf der König Ludivigam 13. Juni 1886 vor seinem tragi- ' schen Ende mit Dr. Gudden gesesien haben soll, .der Play für ein Denkmal geebnet. In den nächsten Tagen wird öasclbst eine Säule mit einem ewigen Licht" errichtet. An Stelle der in unzähligen Andenken" ausgegangenen Bank ird ern Betltuhlnaebracht. . MtrriSauLivtetlkN, lange deutsche Bseittn. Ctaarttnsvtdtn itc. lt Qm. Mucho. No. 199 OS Waihwaton Str.

5

T! M??M TI MMNck Points umiM g g Q -J-- ""'-rr--J -" ' Ul. KClKLHAMliJON&imtl - - ' ' - & A. Ciil! J .Z ; , mm FUnt, Kta;r Falls, B I i Jirlson, Tor ooto. Trof, FeorU. Sprisffiald, OnlscT. KMik IN TUE WEST. A C Ä4Ion, UCroti, Lja Dcbcca. Baranatt E B TUE NORTHWKST. Eaat, South, Soatkeatt and Soat bweaU

.Parior Car on Day Trains; Sletper oi Xight Traiaa,

u ReclinlBg Chalr CCIUCRGO END CWCimWTL address following agents: TF. II. 'TniTTLrSFT, A jL, Toledo, 0. Ceal'l Pass. At, artOa,0. j. F. JICATITHT, KlfBrnOBd, Ird. Su. P. AgU, CUciwaU, O. SOO roarth St. tlarlctiti, 0. :ilAS. II. ROCKWELL, j-' 'n'r n für die Saison 18L3. . CayZor, Oifi: tSO Nord Yet Htr trr Telkdhvu V4i. Etwas Ncncs! Wir offertttn die U ste und rkichhalttzst, ukrahl Jttlvoi tirtcr Weine di im Metkie rar. All unt'tt anecfübitfn Weine rtbcit won 2fjm fcitftt '.mjortt t iirb -n unseren Crn of la'chkn gkzoge und zu l)L4st mLben greifen vn tauft. ftlarttl Cialeau, B,rnone, sautet. Canct, I.:tfnac IRotoau. nd t JN n iupnot A ö e t n L, e t n e Ritbelmek. slsosibttt. O pndier. ieifteirer, Win, er nd Dkrk mtx. Rhetnein (rothk, MzkthäuZkr , Odr t7.g,hcirn'r. v oitlmtxnt ejrh'heser, Braun'birger, ftercrin vnd Utrger. Wir sarcntir-n vlß zede Flasche genau enthält, die Ckiketk euf tcrjeltjtn ar giebt. Jacob Metzger & Co., No. 30 ur.b 32 Oft Matyland Str.. Vottter d,I itkLhmtln Tafel. Bierö Sozialistische & t i I o n l Regelmäßige Geschäfts - Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat in 3tt Aroe:tcr Hzlle. Neue Mitglieder werden in den rege! näßigen Versarnrnlngen aufgenommen WousllirZc? Reitrsg 15 ßntts. Äütalieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse we?dett. Deutsche Arbeiter schließt Quckt au ! Arbeiter-Hatte isrt, kizaK.Z Vereine u?d Loge werden darauf aufmcrk sam gemach!, daß obige Halle sich sehr gut zur Zbhaltung von DersaNinluuzeu, Krävzchen, Änterhal:ugka n. s. w. e'gaet nud für solche Zwecke billig zu miethen ii. Man w,de sich , die Ossi d. V!t . Die große l. s. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Ost' u?d Westen. Oieeuzize Linie wit so i'en Zigsn nat tlco n nzion uno Peoria mit Durch anHkWogen iach den Missouli Vho'ct Pnlt n in e'uigrn -tuvden vkn'gkt als on ere t'ahuea. dbt so Durebgangg . Schl,ifwaqn uno StnHwgea. törgrn üd.r Donoille nÄ Clzilapo in kürzerer Zeit zu , iedilyerea Preisrn cli ankere Bohne, v'e ku,z-Libie nact, Tplivtsield, ko'.um r, OK o vnd alle unttea im füM dei und oftliefen Od'0. Die kürikste und e nzige c'inie mit DlrchzavgsLchIafkra:en nach Urbana, Od o, Lell.futawe, e ton, Tisfi', und San. u kq. Die vutdc'risi,te Linie oft ich mit scdntllzkit und Ticket nach olle bedebteuden östlichen Statte dz N lii $1.50 wtuigcrol regnläre Raten. Züge im Jrdiavapolis Vabuiof. ba 1 nli 4:10 o a. 11:00 ra. 9:001HI acflani j eii 7:30 ffo . 3:. ara 1t t,dt i-m Oflt 7v'g z.tzm io:i ff nnrii cm &pB 3;50 üt wAO$lt,&A(iM Feinde Speis, nk Schlafwagen. Ticket! und Autkvst erldellt ,n. Paff Lgevt, eo. B aller. 138 Cut, Jlliuciz Clrüße, uad jeter avdne Ag nt der Linie. H. M. Bronlon, Sen Pass. oert. S. C. St 1 1 1 c 9 5,1. Sen. Vaff. kgknt. Deutsche jjlWl.jjWW. Etablirt seit 1859. ÜMeleijßnßo., Ecks Hassaa oed Spirca Strest, (Tribuns Euiiiire.) New York; besorgen all Arten tob Getchäflsanzrigrn, Prrmma laufsordervn Qtn ttc für die Zeitung, $otele für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. ßimmtlicfce Deutsch-Amerikanische Zeltoux liegen in tinsrem Ueschtf ts-Lok&l u freien Xln&icnt des Publikum u& Di geehrten Ileninageber denUcher Blitt werden echtonceroU ersucht, uu Uxre PnUifen Ueaa f uam SegtetrMoc sa t&tmndh r

UjSxiV.Si (SH2

u