Indiana Tribüne, Volume 12, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1888 — Page 1

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Drahtnachrichten. Wetterauösichten. Washington. 8 Okt. Schöne?, was kühleres WetZer. Der S trake nbad n Streik in Chicago. Chicago. 7. Okt. Wenigsten tausend Fuhrmerke aller Alt. liefen

gestern aus der Nordseite, um den Verkthr ausrecht zu erhalten. Die Leute der Wett leite Kalken Mtom ZUtt MMlUN U. beschlossen aber schlieblich Nichteher u streiken, als di ScabS angestellt war. txt Etwa fünfzig derselben wurden ' " heute in d e S adt gebracht und von VolizeicZvitSn Schaack und mehreren Nalintten pach den Ställen eöcortirt. ck,t waren die Streiker in aroker 5iab! . . . . . . ,t . . . versammelt, und mehrere de selben riesen: .Scabg-. DitS ürgklle den Polijeikap! tn wna hftm wnrt1, lhrnn(1 unh lv , n seiner Mannschaft befahl, die Leutk au einanderzujagen. AIS die Polizisten zögeeten, nannte er sie Feiglinge und s,lbr aus die Streiktr. meb UUlZik II, ,rv,l UU ül6 VKCllIt. Uliy rere mit dem Knüppel schlagend. (Daß die Elel sich', gefallen lieben!) Der die Esel stch'Z gefallen lieben!) Vgkfall hat viel böseS Blut gemacht. Ein Pulvermagazin in die Luft geflogen. Noanoke. Va.. 7. Okt. Gestern . , - . ... m , , m Abend kurz vor acht Uhr flög Brown'S N,,k,, i n h? 0ns CCNi&(1ft VUIVIIUIUUUJIII V fc U 4bW.W w , , f DUNNMlt. D! buk dlt ErpIoft0N Vtk Uksachte Erschü'tttung war so fürchterlich. w.e. Ki.l.ih ;n der camen iidt d i 00 0!U0 IN 0ir ganzen 1201, ii. I. aus eme Nllernuna von einer Mette. . , n, n gksUyll wulve Uno gunoeiie von ittnutr iB r, k..r.. ,.K ... iCQttDtn IN ZbO0nCQUtrn UND Zddin zer sprangen. Die Bevölkerung gerieth in die gööte Angst, die so lange abhielt, bis die Ursache der Eescheinung aufgekläet war. DaS gelbe Fieber. Jacksonville. Fla.. 7 . Okkober. Aerzte haben VON Tag U Tag Wkni "g'i .u qu h un yr a n ? r w . w w n v ger klon oeesaue anzulneiven uno no deshalb allgemein der Meinung, daß die Gewalt der Epidemie gebrochen ist. Diese Zuversicht übt einen guten Einftab auf die hiesige Bevölkerung, jedoch steht dieselbe der Zukunft nicht ohne Bangen entgegen, da, selbst wenn die Epidemie für erloschen erklärt werden kann, eö noch Wochen dauern wird, bis die GeschSste wieder in Gang kommen. DaS heute Abend ausgegebene Gelb siebrBulletin meldet, daß in den letzten lmn ttlmU d 5 Personen gestorben sind. Decatur. Ala, 7. Okt. Seit dem litgicn vctiuji iiuu uki nuc 0(ii verio r . ui m..:Ai nv c : . v . i an t - nen am gelben Fieber erkrankt; Todes icxn. kam n . k mm uuc uuuttfi" itiv yui eine uiiiwui men. Unglücksfall bei einer Eck. stein l egung. Readina. Na.. 7. Aua. Seute routl)t der Eckstein beim Baue einer ka tdolischen ttlrche gelegt. Bon den vielen Thlilnehmern an der F.i.r befanden sich .auieno uu, einem temporär ange brachten Fubboden deS bereits einen Stockwerk hohen Gebäudes. Inmitten der Feier gab! die Wind, plötzlich nach. ein Tbeil des FubbodenS stürzte ein, und die Menschenmenge fiel hinab. Ueber hundeit wurden verletzt, darunter mebrere sebr schmor und sechs ooee steben brftnden sich in kritischem Zustand,. Der Mayar ver vtaöt dtst.idet naz unter den leicht Ver adei Pauline Lukka. B e r l i n. 7. Okt. Paulie Lukka er. klärt, dab sie nach Vollendung ihrer ame rikanischen Tour, welche sie am 7. Nov. antreten wird, sich von der Bühne zurück ziehen werde. Ausgewiesen. Pari. 7. Oktob. M. Ehauvure. sozialistische? EtadtraihSmitzlied von Paris reiste nach Belgien, um m't den dortigen Sozialisten bezüglich der Reor ganisation der Internationalen zu kon seriren. Bei seiner Ankunft in Jametz wurde er verhaltit und S wurde ihm trotz der Proteste der Arbeiter der Stadt be fohlen, sofort daö Land zu verlosten. Die höhere Politik. Berlin. 7. Okt. Kaiser Wilhelm hat seine Staatökutscken. Vkerde und tmt n0(ft Rom beordeit.um in großem Auszug nach dem Vatikan zu fahren. Allerlei au Europa. Berlin. 7. Okt. Kaiser Wilhelm? Empfang in Wien hat im ganzen deut schen Reiche ein Gesühl großer Befriedi gung hervorgerufen.

Die amtlichen Zeitungen hier und in Wien besprechen die Reden des Kaisers als Garantie dafür, daß die Armeen Deutschlands und Oesterreichs thatsäch lich geeinigt seien und zum Vorgehen gegen einen gemeinsamen Feind bereilstSo den. Selbst der entfernteste Verdacht, daß Kaiser Wilhelm sich dem Zaren zuneige ist zerstreut worden. Im Gegentheil ha den sich mehrere Vorsülle ereignet, welche

die Ueberzeugung aufdrängen, daß ink - i r w . rr rr ...... V rniiajeiöcno .ajiui zur rprvvung uri Stärke der Allianz nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Kaiser Wilhelm hat sich ausgesucht huldvoll gegen da militärische und. das slavische Element in Oesterreich-Ungarn gezeigt Er beehrte den Premierminister TiSza und bin Herrn von Szogany mit Orden und gab dem .Grafen Andrasiy und anderen Magyaren einen herzlichen Empfang ; dagegen ignorirte er die slavi schen Persönlichkeiten am österreichischen Hose. Kaiser WUU'n wird noch bi zumMiüuoch in Wien weilen und dann nach Jta lien Weiterreisen. Die Besprechung deS EaedinalS Ga limbnti, deS päpstlichen Nuntiu in Wien, mit dem deutschen Kaiser dauerte nur 10 Minuten. Wie man sagt, hat der Cardinal hinterher offen mitgetheilt, daß der Kaiser, nachdem er di? Hoffnung auS gesprochen, es wkrse sich während seines Besuches in Rom nichts ereignen, was die Empfindung deS PapsteS verletzen könnte, eS abgelehnt habe, irgend eine zwischen dem Vatikan und Deutsch'and schwebende Frage zu erörterr, und ihn einfach an den Grafen Herbert BiSmarck vermiesen habe. Die nachfolgende Con ferenz deS NurtiuS mit dem Grafen Her bert BiSmarck soll sich auf die Festste! lung der Formalitäten beim Empfang deS deutschen Kaisers im Vatican deschränkt haben. Nachrichten, welche gestern Abend auS Rom eint.-asen. besagen, daß der Vatican mit dem festgestellten Programm wieklich zufrieden sei. . .. Der deutsche Botschafter am Vatican Hr. v. Schlözer. wurde vom Graf Her bert BiSmarck inftruiit und stimmte allen Formalitäten zu, welche vom päpstlichen StaitSsekretär Crrdinal Rampolla in Vorschlag gebracht wurden. Kaiser Wilhelm wird, ebe er den ItalicNischen Hof besucht, beim Papste im Vati can erscheinen. ES hat die Würdenträger deS VtZcanS erfreut, daß sie in diesem Punkte mit ihren Vorschläaen durchge drangen sind. In der ValicanSbibliothek wird der Papst eine private Besprechung mit dem deutschen Kaiser haben; das BibliothekSjimmee ist mit der Tapisserie geschmückt worden, welche dem Papste bei seinem jüngsten Jubiläum verehrt wurde. Am Tage der Ankunst deS Kaisers wird ihm Cardinal Rampollo seine Aufwr tung machen, und am darauffolgenden Tage wird der Kaiser den Besuch deS CaidinalS erwidern. Der Empfang Sr. Machet ist bis in die kleinsten Einzelhetten festgesetzt. e ist sooar bestimmt morden, wie viele Pferde und welche Equipagen den Zug deS Kai serS bilden, wie viele Personen sich im Gefolge bifinden. und welche Plötze ihnen zugewiesen werden sollen. Infolge von Warnungen, welche ibr zugegaigen sind, ergreift die italienische Palizei. unterstützt von Berliner Polizei beamten, Vorsichtsmaßregeln, um jedes Attentat auf daS Leben de Kaiser zu verhüten. Bliese au Zürich, welche aus gefangen wurden, sprechen von einem Anschlag gegen Se. Majestät und führen zu dem Glauben, daß ein Angriff auf den Kaiser währen seines Aufenthalt in Italien gemacht werden soll. Die Wiener Presse erklärt heute Abend, der deutsche Kaiser werde wahrscheinlich noch einmal nach Wien kommen und da selbst am 20. d. M. anlangen. Die Berl'ner Stadlbehörden wollen dem Kaiser bei der Rückkehr eine grobe öffentliche Willkammdemonstralion be reiten. Seine ganze Tour ist seit seiner Abreise eine Art Triumphzug gewesen, welcher die Kaiserverehrung bis zu einem fitberkasten Enthusiasmus steigerte. Die Tag e b u chA f f a ir e. Eine Hamburger Depesche meldet, daß noch keine bestimmte Maßnahme zur Ver folgung de Profeffor Geffcken getroffen ist. E ist nicht wahr, daß die Behörden eine schrifiliche Erlaubniß von dem ver stardenen Kaiser Friedrich gesehen hätten durch welche Geffcken ermächtigt gewesen sei. das Tagebuch zu veröffentlichen. Die Untersuchung führte zur Feststellung der Thatsache, daß Profeffor Geffcken niemals von Kaiser Friedrich eine Abschrift deS Tageducht erhielt. Woher er die AuS zöge bekommen hat, ist nicht bekannt. Di Zahl der vertrauten Freunde, welchen Kaiser Friedrich Copien de Tagebuchs gab. umfaßt: Großberzog von Baden Großherzog von Hessen, Herzog Ernst von Sachsen Coburg-Sotha, Baron v.

Roggenbach, Erbprinz Bernhard von Sachsen'Meiningen, Graf v. Seckendorff, Graf RadolinLki. General von Blumen thal, Graf v. Münster, Prinz von WakeS und König Humbert. Je mehr die Untersuchung den KreiS der möglichen Quellen der TagebuchSver öffentlichu.nl: verringert, desto bitterer werden die BiSmarck'schen Blätter gegen über der vervittwkten Kaiserin Victoria. .Keine Frauenzimmer.Pglitik! ist wie der ibr Schrei. Beleidigende Andeutun gen von Mitschuld seitens Victoria? wer den allgemein gemacht, obgleich noch Kei ner gewagt hat. die direkte Beschuldigung zu erheben, daß sie für die Veröffentlich

ung verantwortlich sei. Der Frau Geffcken wurde dieser Tage die Erlaubniß zu einer privaten Besprechung mit ihrem Gatten veraikigeit. Sie appellilte an den Ober-StaatSanwalt Groschoff in Berlin, welcher ihr secieren Zutritt zu dem Gfanginen versprach, nachdem derselbe durch den CtaalSan walt Tessendorf in Leipzig vernommen worden fei. Der Trubel in Afrika. L ondon,7. Okt. Eingeborene ba ben die britischen Agenten in Sansibar nformirt, daß der Streit mit den Deut chen in der vielfachen unnölhigen Ein Mischung in die Gebräuche der Eingebo renen zu suchen sei, und daß die Feind chast sich nicht gegen die deutsche Regie rung. fondern gegen die deutsche ostasrianische Handelsgesellschaft richte. Sech Deutsche entkamen sicher von Pan?ani. Die Deutschen in Kilwa ge den seit zwei Tagen dem Kanonenboot Möse" vorgeblich Zeichen, um Hilse zu bekommen. Die Stämme vereinigen sich gegen die Deutschen und die Ausregung an der oflasrikanischen Küste ist sehr groß. eÄisssnchrtvta. Angekommen in : Liverpool: .Jwly- von New York; Kansag-von Boston. Q u e e n t o w n : .Etrursa von New Vork. Amsterdam: .Euökaro- von New Vork. Rotterdam: .Rotterdam von New Bork. London: .Lvdian Monarch von New York. Ha m b ur g : .Wieland- von New York. Vom VuSland, Ueber den Falk v o n Um treue auf der Krupp'schen Gußstahlfabrik schreibt die .Rhein. Wests. Ztq." weiter: ES handelt sich um nichts Geringeres alö einen Versuch, der Kanonen - Firma W. Armltrong, Mltchell & Co. in New' castle, der bekannten Rivalin der Krupp'schen Kanonenfabrikation in England, die Zeichnungen sämmtlicher in Essen construirten Kanonen und Geschosse, das Ergebniß mühsamer Arbeit, großen Studiumö und bedeutender Opfer an Zeit und Geld, in die Hände zu spielen. Der verrätherische Beamte. Wilhelm Hoppe, hat am 7. September folgendes Schreiben an die englische Firma gerichtet: Euer Hochwohlgeboren beehrt sich Endesunterzeichneter Nachstehendes, betreffend Construction von Kanonen und Geschossen zu Ihrer gefälligen Kenntmnnayme ganz ergebenst zu unterbreiten. Seit dem Jahre 1870 bin ich auf dem Krupp'schen Kanonenbureau beschastiat und sind mir währnd dieser Zeit sammtliche Constructionen von Kanonen und Geschossen, wie solche von der hiesigen ev- r " c r r c . tfaonr sur oic verwiesenen Dinaren angefertigt worden sind und noch werden. bekannt und zwar von Gem. bis zur itat: 's. i r tt, c r . nr ucmjcDcn 4ucm. oianone, zeoocy mir AN schluß de? für die deutsche Neaieruna ae lieferten. Sollten Euer Hochwohlgeboren gcneigt sein, diese dvrchprobirten und bewährten Constructionen näher kennen u lernen, so würde ich, nach näherer Uebereinkunft, gerne bereit sein, Ihnen diese Constructionen zur Kenntnißnahme ganz ergebenst vorzulegen. Einer diesbezüglichen Rückantwort und mit der Bitte, diese Mittheilung sekret zu behandeln, entgegensehend, zeichnet hochachtungsvoll (gez.) Wilhelm Hoppe, Limbccker Chaussee 47." Der Wortlaut des Schreibens zeigt, daß es dem Verfasser nicht sowohl um eine .Stellenveränderung" als darum zu thun war, aus dem Verrath wichtiger Geschäftsgeheimnisse der Fabrik, in der er eine gesicherte Stelle hatte, persönlichen Vortheil zu ziehen. Ohne sich mit Hoppe direct in Verbindung zu setzen, sandte die Newcaftler Firma den Brief desselben an die Firma Krupp, welche der Behörde Anzeige erstattete und die VerHaftung Hoppes, sowie eine Haussuchung m dessen Wohnung veranlage. Hoppe genoß wahrend seiner langjährigen hätigkeit das Vertrauen seiner Vorgesetzten und nahm eine Stellung ein, welche ihm den Einblick in Fabrikgeheimnisse gestattete. Auch hat er das besondere Vertrauen seines verstorbenen Vrodherrn, des Herrn Geh. Commerzienraths Alfred Krupp besessen, von dem er mehrfach mit pecuniären Begünstigungen bedacht wurde. Hoppe ist zwar aus der Haft entlassen worden, jedoch wird das Untersuchungsverfahren gegen denselben fort gesetzt.

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