Indiana Tribüne, Volume 12, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1888 — Page 1

jiSi-SV. , i&'iief J-T. 'S"" mSArrJ . säm - hfW V I Zahrgaag 12. Office : flö.130 Oft Marhland Straße. Nummer 17. SaDicaopoIlO, Zovkaoa, Freitag, den s. Oktober 1008.

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(23 ist nun doch Aussicht vorhanden, daß der Congreß sich in Bälde vertagt. Das Finanz-.Comite deö Senats hat end lich seine Tarifbill fertiggestellt und dem Senate vorgelegt. Ueber dieselbe wird eine Zeit lang debattirt werden, dann wird sie angenommen und dem Hause zu geschickt werden. Wenn das geschehen ist, dann hat jede Partei auf dem Gebiete der Tarifreform das ihrige geleistet. Am Tarif aber wird nichts geändert werden. Die Senatsbill wird n'cht im Hause, die Hausbill wird nicht im Senate passirt werden und so bleibt alles hübsch beim Alten. Jede Partei aber wird dann von sich sagen, daß sie allein die richtige Ne form anstrebe. Die MillS Bill foll die Einkünfte der Regierung um 46 Millw nen reduziren, die Republikaner aber ha ben die Demokraten übertrumpft, denn eS heißt, die Senatsbill werde eine Reduktion von 75 Millioneu herbeiführen. Da sich jedoch die Wirkung einer Tarifänderung auf die Einfuhr durchaus nicht genau vor hersehen läßt, (denn der niedrige Zoll könnte ja eine Zunahme der Einfuhr zur Folge haben) so ist im Grunde genommen, alle diese Reklame vorläufig für die Katz". Sie ist eS aber um so mehr, weil thatsächlich nicht die geringste Aussicht vor Handen ist, daß eine der beiden Bills zum Gesetze wird. Im anderen Falle ist es sehr fraglich, ob sie in den respektive Häusern des CongrefseS, von denen sie ausgingen, passirt worden wären. Aber die Parteien bedürfen des Garn pagnematerials, man muß nicht nur sa gen können, daß man etwas thun wolle, man muß auch sagen können, daß man etwas gethan habe, und weiter hat die Geschichte keinen Zweck.Nach Durchsicht des vollständigeren Auszuges aus dem Tagebuchs deS Krön Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen, (den speziell interessanten Theil desselben werden wir morgen im Wortlaut brin gen) muß man sich erst recht fragen, w'e Bismarck den Fehler begehen konnte, sei nen bekannten Bruf an Wilhelm II. zu schreiben. . Denn von einer Verkleinerung deS Kanzlers und einer Uebertreibung der eigenen Verdienste ist in diesen Zei len auch nicht daö Geringste zu merken. Schon am 15. Juli schreibt der Krön Prinz : Bismarck sagt mir, daß er mit Roon und Moltke dem König bis Brandenburg entgegenfahre. Unterwegs trug er mit großer Klarheit und würdigem Ernst, frei von seinen sonst gewöhnlich beliebten kleinen Scherzen, seine Ansicht über den Stand unseres Verhältnisses mit Frank reich vor, so daß mir nun klar ward, daß ein Nachgeben um des Friedens willen bereits unmöglich. Starke und Verfas sung des französischen Heeres halten er und Moltke nicht für besonders. Der König war durch unser Erscheinen über rascht, hatte aber, nachdem er BismarckS Voltrag während der Weiterfahrt ange hört, nichts Wesentliches gegen die Dring lichkeit einer zu befehlenden Mobilma chung einzuwenden.' Ist hier nicht ausdrücklich gesagt, daß der Kronprinz ebenso wohl wie sein Vater erst durch BiSmarcks Darlegungen von der Unabwendbar keit des Krieges über zeugt wurde ? Und viele Monate später. als der Kronprinz von Bismarck aus's Empfindlichste verletzt worden war und in Folge dessen äußerst heftig wurde, da gab er inmitten der größten Erregung ohne Weiteres zu. daß er ohne VismarckS Hilfe nichts ausrichten könne. Friedrich läßt dem Diener" seines VaterS durchweg Gerechtigkeit widerfahren, aber er hatte gewiß daS Recht, die Nachwelt auch mit seinem eigenen Antheil an der Gründung deS deutschen Reiches bekannt zu machen. AuS.dem Tagebuche muß man unter allen Umständen die Vorstellung gewin nen, daß der verstorbene Kaiser ein ideal angelegter, scharf blickender und auch thatkräftiger Mann war, ein weißer Rabe unter den modernen Fürsten. Daß er dem deutschen Reiche eine freiheitliche Gestaltung geben wollte, ging schon auS den vom Kabel mitgetheilten Auszügen hervor. ES wurde am besten bewiesen durch daS Schreiben, das er unmittelbar nach seiner Thronbesteigung an BlSmarck richtete. Doch sei der Vollständigkeit hal der noch angeführt, waS er am 7. Mfa; 1871 in sein Tagebuch schrieb : .Selbst der größte Unverstand wird nicht mehr das Erreichte rückgängig ma eben. Ich zweifle an der Aufricbtiakei für den freiheitlichen Ausbau des Reiche

und glaube, daß nur eine neue Zeit, die einst mit mir rechnet, solches erleben wird. Solche Erfahrungen, wie ich sie seit zehn Jahren gesammelt, können nicht umsonst gewonnen sein. In der nunmehr geeinten Nation werde ich einen starken Anhalt für meine Gesinnungen finden, zumal ich der erste Fürst sein werde, der Denver fassungSmäßigen Einrichtungen ohne allen Rückhalt ehrlich zugethan vor sein Volk

zu treten hat. Mehr als je gedenke ich gerade in diesen Tagen deS Spruche: Wer den Sinn auf daö Ganze hält ge richtet, dem ist der Streit in der Brust schon längst geschlichtet.' DaS Bild, das die deutsche Nation durch diese Aufzeichnungen von Friedrich III. gc Wonnen haben muß, wird der ReichSkanz er Fürst Bismarck durch keine gerichtli chen Urtheile mehr verwischen können. - Draytna(jric)tka. Wt'tttrauSsichttn. Washington. 5. Okt. Trübes Weiler, am Freitag kälter. Wie gewöhnlich. PittSburg, S. Okt. 65 Mnn kamen heute von Nev York hier an und reisten weiter räch Chicago, um dort die P:äde der streikenden Straßenbahnfuhr leute einzunehmen. Es heißt, daß un gesähr 200 vachkommen werden. Wer spricht die Wahrheit? Chicago, ö. Okt. Vor ungesähr .Vei Monaten wurde S. Epvsttin todt mit dem Gesichte in einer Schüssel Wasser gesunden. David Glickstein. der mit ihm zusammenvohnte, wurde als der T(at verdächtig verhastt, aber wieder nt lassen und man nahm Selbstmord an. Heute kam Rabbl Halverstein ins Sta izonöhauS und theilte mit. daß Glickstein ihm gestanden habe, daß er der Mörder sei. Glickstein wurde verhasiet. leugnet aber, dem Rabbi ein Geftändnib abgelegt gu haben. DaS gelbe Fieber. Jacksonville. Jla.. 4 Oktober. Neue Erkrankungen 75, TodeSsälle I. Gesamwtiahl der Erkraikungen 2 971. der Todesfälle 271. Jn McClenny kamen bi s-fet 189 Er. krankungen vor. H unaeeSnoth. St. P a u l. 4. Okt. Mayor Smith erhielt heute ein HilsSgesuch vom Ram sey County. Dokota. Die Bevölkerung dortselbst leidet furchtbare Noth, die ganze Ernte wurde durch den Frost vernichtet, und wenn nicht bald Hilfe kommt, so ist der Hungertod Vieler sicher. Zum Tode verurtheilt. C leve la nd. 4 O!t. In Medlna wurde Mary L. Garrett wegen Ermor dung ihrer beiden Stieftöchter zum Tode verurtheilt. Die Frau hct;e. in dem Zimmer, in dem die beiden ' Mädchen schliesen, Alle mit Pe!rotum getränkt uud tat Haus dann in Brand gestlckt. DaS Feuer wurde zwar gelöscht, aber die Mädchen elstickten im Rauche. ES ist die erste Frau, welche in Ohio zum Tode verunheilt ruede. Weitere Opser d e S Sturmes. Chicago. 4. Oktober. Heute sind weitere Nachrichten Über die Verheer gen des Sturmes vom Montag einge laufen. Der Schooner .Brandon", der mit Eisen im Werthe von I40.000 dela den war, füllte sich während des Sturmes mit Wasser und sank in der Höh, von Duluth. die Bemannung konnte gerettet erden. Die Schooner Jennie- und .Regina' sind in der Gegend von Duluth gestrandet. Die Bemannung deS 20 Meilen von Grand Haven ausgegebenen LastschisseS .R. M. Riet" wurde von einem RettungSboet aufgenommen; dieses jedoch hät?e schwerlich den Hasen wieder erreicht, wenn c8 nicht nach drei ständigem Kampse M't den Wellen vom Dawpsir .Huron City- ausgesunden worden wäre, der dann sämmtiche In fassen deS DooteS an Bord nahm. Aus dem Grund deS Meere. San Francisco, 4. Oct. Die Schisslabttt.Geskllschask. welcher der im v rgangenen August untergegangene Dampser .City os Chester gehörte, hatte einen Taucher zu einem Tagelohn von $150 engagirt, der den Zustand det Ma schinerie de gesunkenen Dampser unter, suchen sollte. Al der Taucher aus dem Meeresgrunde, fünfzig Faden unter dem Wasserspiegel, angelangt war, fand er da Schiff in zwei Hälften zerschnitten, al wenn die mit einer Säge geschehen wäre. .'Der erste Gegenstand, der iftch im Zwischendeck den Blicken de Taucher darbot, war ein Mann in stehender Lage, mit verzerrtem Gesicht und heraushängen der Zunge. Sein Leib varZzu doppeltem Umfange angeschwollen. Ein wenig hin

ter demselben knirte ein Mann, der seinen Arm um die Hüfte eine? a-ideren ManneS geschlungen lzatt?. Der Taucher war übt? dttsen Anblick so entsetzt, daß er so fort an die Oberfläche zurückkehrte und ftch seiner ferneren Dienste entbinden ließ. Vtx üabei.

Friedrich' Tagebuch. Berlin. 4 Okt. Die .Post' de boupttt, der Prinz von Wale sei ein Freund Dr. G,sfcken und stehe mit ihm in lebhaftem Briesoechstl. Gesfcken Frau war am Sonntag und wieder am Dienstag in FriedrichZrube. aber beide Male weigerte sich Fürst Bismarck, sie zu empfangen. Prof. DelbrÜck sagt in seinem Artikel. er bedaure die vorzeitige Veiöffentlichung de Tagebuche; e werde aber die Zeit kommen, wann Friedrich Tagebücher die Achtung der ganzen Nation vor dem ed. len Herzen Friedrichs herauöforde n wer den. Der Minister Jriedberg und Rog genbach, somit General Ctosch sollen Ab schristen deS Tagebuches besiden. DaS Tageblatt sazt, datj Kaiser Wil Helm in Bezug aus die Thunlichkeit der Verfolgung Professor Geffcken'S mit BiSmarck nicht Übereinstimme und daß er BiSmarcks Verfahren mikbilliae. BiSmarck droht zu restgniren, wenn in der Angele genheit nicht nach feinem Willen veifah' ren werde. Da siebente Opfer. London, 4. Okt. In einem Keüer gewölbk, daS zu dem unvollendet gebliidenen Nationalen Opernhause gehört. wurde gestern Abend der verstümmelte Leichnam eineS Frauenzimmers gefunden. Eine forgfä'tige Untersuchung der Leiche, welche sich schon in einem Zustande starker Verwesung befand, lieb erkennen, dc& der Körper auf gleiche , Weise verstümmelt worden war. wie dies an den übrigen Opfern de geheimnißvollen Mörders wahrgenommen worden ist. Nur scheine daS blutdürstige Ungeheuer in diesem Falle mehr Zeit gehabt zu haben, sein schreckliches Werk auszuführen. Er hotte Kopf und Arme abgeschnitten, den Unter leib senkrecht aufgeschlitzt und wie in den übrigen Fällen die Eingeweide herauSge r sien; dann aber hatte er noch die Reste eingewickelt und umschnütt. Bezüglich der fehlenden Aime sei daran erinnert, daß man vor etwa 4 Wochen auf der Themse, in der Gegend von Pimlico, einen Arm schwimmen sah. Derselbe war damals conservirt worden und wird jetzt mit den gestern gesundenen Resten ver glichen werden. Merkwürdig ist, daß die That an jener Stelle ausgeführt erden konnte, da dieselbe in GtstchtSroeite vom Polizei Hauptquartier von Scotland Vard und nur einen Steinwurs vom GrandTheatlr und vom Metropslit inTheater entfernt liegt, und die Gegend auch von elektrischen Lampen glänzend er leuchtet ist. Während die Gegend am Tage sehe belebt ist, ist sie doch deS Nachts ziemlich einsam und gilt dann al ge fährlich. - London. 4. Oktob. Anläßlich der Whitechapeler Morde sind , heute Abend zwei Männer verhastet worden, welche sör Amerikaner gehalten werden. HungerSnoth. Ouedec, 4. Okt. Nachrichten au Moisic schildern die Lage der dortigen Bevölkerung alS äußerst traurig. Die ganze Gegend ist einer HungerSnoth pre S gegeben. Die Fischerei ist in diesem Jahre gänzlich 'fehlgeschlagen, die Einte, die dort niemals viel zu bedeuten hat, ist mißrathen, und die wenigen LebenSmit tel, welche in der Stadt zu haben sind. sind so theuer, daß sie die armen Bewoh ner nicht erschwingen können. H i e si g e ö. Irrsinnig. Otto voatt. ein junger Mann, welcher nicht recht bei Trost zu sein scheint wurde heute Mittag in StationShauS gebracht und er wird auf seinen GelsteSzustand un terfucht werden. Der Unglückliche scheint ganz harmlos zu sein, bildet sich aber ein. dafe man ihm überall schlechtes Essen vorsetzt-und klagt über Schmerzen im Kopse. Seine Wohnung b.findet sich No. 252 Süd East Straße. Schlimmer noch steht eS mit Frank Jttendach. welcher heute wieder einen sei ner Anfälle hatte. Auch er wurde heute Mittag inS StationIhauS gebracht. Er ist 27 Jahre at und wohnt No. 166 Süd Alabama Straße. Er wurde von einer Commission für infinnig erklärt. Peter Dugan. ein Arbeiter der Gürtelbahn, welcher in Haughville wohnt, verunglückte heute Vormi.tag da durch, daß ihm eine Schiene auf den Fuß fiel. Er wurde in St. Vincent Hospital gebracht.

Politische? Anzeigen. Dkmvttatlsches Tickct ! Für Präsident : Tröder Cledeland von Nev öork. Für Vice.PrSsident : Allen cz. Thurm an n don Ohw.

. Demokratifte TtaatZ.Tlcket. Aonvnnör: Courtlavd E. Matson. ViceGouvernör : William R. Mhn. StaatSTektetSr: Robkrt W.Mier. Staatiauditer: Charles A. Munsoa. Skaattschomeister: ThomiZ D. Shroe. Reporter Supreme. Court. John 23. Rtin. (Seneral.Aawalt: Jsöa R. Wtlfon. Suvenntendeut des össen!l. llnterrichts : S. .Vrifsith. : -Richter der Supreme-Eourt. 1. Distrikt: W.S.Nlblack. 2. Distrikt : G.V. Howk. 4. Distrikt: llen Zollars. P rSsi deut schastk-Slekto ren. Vt Larae Tbomss R. Cobb und Sobn ft. Lamb. 1. Distrikt. 6. B. Vaace: 2. Diitrikt. C. S. Dobbins: 8. Distrikt. Cbarles L. Jewett: 4. Dlstnkt, Nicholas Coraet; 6. Distrikt, Johu R. au ; 6. Blpritt, Thomas 3. Studh ; 7. Di. stritt, David S. Goodiag ; g. Distr-tt, S. B. Puett; . Distrikt, Joha F. Mcyugh; 10. Di. strikt. D. D. Ddkeman : 11. Diilrikt. Job 5k. Turuer; 12. Distrikt, John H. Baas ; 1 Di. strikt, K. A. O. Packard. TcO.kmlischks Conuty.Tickkt. ftür Covareßmitalied. 7. Distrikt : William D.Bynum. Fur R ckter des 19. Circuit Z: fhomii L. Eullivan. Für StaatSanwalt: James L. Mitchell. stur Senatoren : Wtlliam C. Tkamdsoa. Henry T Hudson. Für Joint-Senator (Marion, Hancock und Shelby CountteS): James B. Curtis. nur reaiSiaturmuaueder: Eabnel Sckmack. William N. Hughes, Eli F. Hetney, Heybeo S. Bigham, William Laagstaff. vur sderiss: Isaac Alag. ftür Schatzmeister: Joha Okermana. tzür Coroner:. Nelatn C. Rooker. Für Surveyor: William C. Smith. stür Countv Kommissäre: I.DiSrrkt. Josedb L. Hur, ter; 8. Distrikt, Jacob Emrich. Vr. yeosor Wagner,t V . -istAandtdat für das Fmt des Coronet. Jedermann ist willkommen in der Fair 156 Ost Washington Strab'. ob er kauft oder nicht. VS Die Petition der Supreme-Be amten der .United Order of Honor', die Bücher nachsehen und richtig stellen zu dürfen, wurde von Richter Taylor inso vkit bewilligt, als er bestimmte, das die Durchsicht der Bücher in der Office de ReceiverS zu geschehen habe, und daß keine Aenderungen in den Büchern gemacht werden dürsen. DaS Resultat der Untersuchung soll dem Richter nächsten Mor.taz unterbreitet werden. Die grööte Auswahl von Portemo naieS findet man in der Fair 156 Ost Washington Straße. Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Schlesien. t In Groß-Kottulin die Wittwe Putz im Alter von 100 Jahren und 1 Monat. AlS Mörder seiner 20jährigen Tochter ist der Arbeiter August Mack in Köbeln verhastet worden. hat die That be reits cingcstanden, er sucht dieseiöe jedoch als einen unbeabsichtigten Todtschlag hinzustellen. Gelegentlich der Feier des Sedanfestes wurde in Primkenau em Kriegerdenkmal enthüllt. Der Klempuermeister Hoffmann in Ratibor hat seine Frau im Stich gelassen und ist Mit semer früheren Geliebten, der Toch ter eines Eisenbahnsecretärs, nach Wien gereist, von wo er die nöthigen Schritte einleiten will, um sich von seiner Fran scheiden zu lassen. Wegen Vetruas und Unterschlagung wurde der Kaufmann Mar Gröbler, in Sprottau, zu S Jahren Gefängniß verurtheut. s rm Zitier thal die letzte eingewander Tyrolerin. Frau Echnellrieder. Selbstmord bealnaen: ,n Breslau der Clgarrenhänd ler Samuel P., in Kolonie Borkau der schulpflichtige Sohn deS Berginocliden Woischnick, in Friedeberg a. Q. die Wittfrau Krüger, in Ottmachau der Elnz.-Freiw. vilerswa aus Gleiwitz und in Laurahütte die Frau des Echürers Ligensa. Ertrunken sind: in Alt-Be run der Sohn deS Kutschers Skoberla, in Dorotheendorf die Tochter des Jn wohne?5 Walter, in Gierödorf der Sohn be Häuslers Mattern, in Peikersoorz die Frau des HolzschlSgers Becker nnd in Glersdors der Sergeant im 6. Achtes. Husaren-Negt. Jos. Mehrfort aus Ziegenhals. Ueberfahren und getövrei wurden: der Gastwirth Schlabitz aus Mönchmotschelnitz und der Stellenbesitzer Liepelt aus Wannten; rnsolae unaluck; lichen Sturzes kamen umS Lcbcn: der Flelschermeister Josef Thamm aus Buch? wald, der Sohn der Wittwe Friedrich in Laurahütte und ' der Arbeiter Schober aus Schreibersdorf; vom Blitze aetödtet wurden: in Neudorf bei Löwenberg der Huteknaoe Uisinkler und in Froltzchcndorf der Knecht. Guitav Lachmann und die Magd Hermine Bertha Feder. In Zcodzimtz wurde der Hauer Hadu auS Vioidiin von ' EesteinSmaffen erschlagen.

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