Indiana Tribüne, Volume 12, Number 7, Indianapolis, Marion County, 25 September 1888 — Page 1

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Göitorielles.

- Ein Trust in Stacheldraht ist daS neueste TrustBaiy. Demnach scheint man von den Trustkillern im Kongreß nicht viel zu fürchten. Der Präsident hat die amtliche Nachricht erhalten, daß China die Unter zeichnung des amendirten Vertrages ver weigert hat. Unter diesen Umständen kann er m t gutem Gewissen die Chine senbill unterzeichnen, welche so viel Staub aufgewirbelt hat. ikuuhub öv v"""' nti'ü nstien m Tampa, Fla.. whin die Seuche jut(ö tmuaaier aus cer mrunnao ein W .f. , ? geschleppt wurde. Da in Cuba das gelbe Lieber fast niemals erlischt und der " ' . . .. .... . , ' wo ' - - ' Schmuggel von der rjnia nacy monoa m . ' , - ' . , MCSOnuC! lUlyC lie9lf 1 tNY i l. 1.. . - ... .. 1 . m r r nc laauii in vcnuuwicv vi(uy. .... c;p q-tei, .: aa liuKixii iiii.i vtwy ivuv MUky vivfc .y'! v ivi neu?n Ansto'3 zur Annexion Cubas bieten. ZUZenn 0lö .wue CT NllllöN- IN UMölt fmM?ti Nsik firflin.i?. so würde eS 1---- " " ' vipN - ickt aelinaSN, die Uksack?eN l btUU ulcuclW wlc i. r . r ? .w: . TT ... ttflen. oic uc ju einem veuansigen ccuj '''" vn fl ,t""u" cdenbeerve macben. ' (Clevel. Anz.) Friedrich Engels, der Freund und Mitarbeitsr von Karl Marr. der große Ge lehrte, welcher gleich seinem vor Kurzem verstorbenen Freunde, seine ganze Thä tigkeit der Arbeitersache widmet, hat seit dem 17. August sich in Amerika aufge halten und ist vorgestern in aller Stille wieder nach Europa zurückgereist. Der nun L3jShrige Greis hatte durch eusrei bende Tbätiakeit seine Gesundbeit stark angegriffen, der Arzt verordnete ihm eine Seereise und Nuye, und deshalb unter nahm Engels die Reise. Von seinem m . w . r Ausentyalte in Amerika wußten nur emige eingeweihte Freunde, denen jedoch das strengste Stillschweigen zur Pflicht ge macht worden war. So gelang e5 ihm in der That, srin Jncognito zu wayren und Was in Amerika gewiß merkwür dig ist, die nöthige Ruhe zu gewinnen. Zu der Nachricht, daß die HerauSgäbe deS Sozialdemokrat" von Zürich nack London verlest worden sei. bemerkt das Philadelphia. Tageblatt" : Die Nachricht ist von zweifelhafter Beschaffen heit. Eine solche Unterdrückung wäre . . - m. r nrs gar mqt mogilcy. 'ucy tonnen leme VnoUtron ?lZwfis,ni?n stattfinden, fest dt IWVItVIl 4VV QV. .... wwm jetzt am .Sozialdemokrat- beschäftigten Mesonen Sckwei:er-Büraer sind. Da -f,, ,...... 7 U U I gegen ist eS möglich, daß das notorische Zusammenwirken der Schweizer Regie nit(t mit hrn hentf A?n Shtfe?Irt. titn die IBU W W v yr y - - v Verbreituna des Blattes in Deutschland zu verhindern, Anlaß zu einer solchen nJiorTo. - Mtn.i rtpfcn fSnnt l?Z ist fefisl? rr-" - VM, VMp IV wvu..giv., v ... . . Strikten ut ,., yr,i mr, ,,V,,Ö D I P "V K !" schweizerische Bürger) veryaltet wurden. . Sckwener Beamten auöaina. " " " r , n . .. rr r r c f.j.i ysi i roeuer m epezcyen oer irien Tage behauptet worden, Schweizer Be amte hätten auch in Baden den Spitzeln Vorschub geleistet. Das wären Anhalts punkte zur Erklärung der vorstehenden D.pesche.) Für den Geist, der die preußische Regierung durchweht, ist die nachfolgende Geschichte sehr bezeichnend: In Kö nigsberg, der Stadt der reinen Vcrunnft, hatten vor längerer Z:it angesehene Män ner, um das Andenken Johann Jicobys zu ehren, 5,400 Mark dem Magistrat zur Verfügung gestellt, deren Revenuen alle zwei Jahre als Stipendium zur weiteren Ausbildung begabter Handwerker und als Prämien für Handwerkslehrlinze Ver Wendung sinden sollten. Magistrat und Stadtverordnete nahmen die Schenkung an und suchten, da diese über 3000 Mark beträgt, die königliche Genehmigung ""h- Min'ster de. Innern l VirtrrtitF MT?Atttrit tntfitnMit. IY iyHHU W MfM V daß er es nicht für angängig erachten könne, zur Annahme dieser Zuwendung bic zsnigl. Genehmigung nachzusuchen. Wir haben an dieser Nachricht zunächst gezweifelt, bemerkt dazu die Franks. Zeitung", weil wir nicht glauben ver mochten, daß man die Genehmigung zur Annahme einer Zuwendung, welche einen I?- p. 1.1 IX. O . . r. P riuua?cn Jwe verfvigr, versagen könne, weil sie dem Andenken eines auten Demokraten gewidmet ist. Denn eS ist wohl unzweifelhaft, daß lediglich in dem leeren Umstand der

Erund zu suchen ist, auS dem der Mini per deS Innern nebenbei bemerkt Herr Henfurth eS für unmöglich hält, die königliche Genehmigung nachzusuchen. Erst jetzt, da die Norddeutsche-, welche über die Anschauungen der maßgebenden Kreise gut unterrichtet sein kann,' diese Nachricht durch Nachdruck in ihren Spal ten weiter verbreitet, glauben wir weitere Zweifel an der Nichtigkeit des Vorkomm niffes, wie cS oben mitgetheilt ist, unter drücken zu muffen. Der Name Johann

Jacobys bleibt also in Acht und Bann. Vor einer Reihe von Jahren mußte auS Gründen der Staatöraison die Marmor büste dieses besten, lautersten und ehren haftesten Mannes aus dem Saale der Stadtverordnetenversammlung in Kö nigsberg entfernt werden. Heute darf eine Stiftung, welche den Namen Ja cobys führt und rein praktischen Zwecken dient, nicht in'3 Leben treten. Damals hieß der Minister deS Innern Graf Eu lenburg, heute steht Herr Heerfurth an der Spitz: dieses Refforts. Nur die Na men sind verändert, der alte Geist lebt fort. DrahtnachriHten. Wetteraussichten. Washington. 2t. Sept. Hübsches, Wetter, gefolgt von Regen, hierauf kühler. H . Schlimme Situation. Havana. 25 Stpt. Ueber die Stadt Havan wurde d,r Belagerung? zustand verhängt. Die Unruhtn rühren von dem Stceik der Ziqarrenmacher her. Fast alle Handwerker sind im Ausstände, um den Zigarrenmachern zu helfen. In Villen Fällen wurden Arbeiter gk malsam zur Nied'rlegung der Arbeit gezwungen. Die Folge davon ist, daß eta 30.000 bemaffaete Stenker die Bäckerläden plündern, Frauen insultiren und die Regierung bedrohen. ES herrscht eine förmliche Panik. Blutvergießen steht in AuSncht Ein trauriger Gewinn. S t. 9. o u i S. Mo.. 25. Sevt. Ein junger Cl.rk. NamenS Arthur Phillip?. hat kürzlich in einer Lotterie $15.000 ge wonnen und ist vor Freude darüber, ver rückt geworden. Die Senat Tarisbill. Washington. 24. Sept. Da Subcomite des JinanzcomiteS des Senats hat seine Tarisbill fertig und wird sie morgen dem Comite vorlegen. Durch Annahme der Bill wurden die Zölle im Ganzen um etwa 65 Millionen reduzirt. ES ist die Absicht, eine Verta gung deS CongresseS zu verhindern, bis die Bill passtit ist. Eine menschliche Bestie. Peoria. JllS., 24. Septemb. In Smithsield ist Geo. Foster auf Anzeige seiner 9lährigen Tochter verhaftet worden Die Kleine giebt an, daß der Vater sie in unaussprechlicher Weise mißhandelt habe Auch behauptet sti. derselbe habe ver gzngenen Winter seine Frau erwürgt. Chicago er Sozialisten. Chicago. 24. Sept. Eme Anzahl bekannter Sozialisten hielt gstern Abend in Greis'S Halle eine Versammlung ab beschloß die Gründung eine? Zentral WardClubS und die Erlaffung eines Aufrufs zur Wahlbeteiligung. OSkar Falle r. New I ork, 24. Sept. O Skar Jal leur. der belgische Arbeiterizitator, wel cher am Sonntag aus Anordnung der Behörden zurückgeschickt wetten sollte, be findet sich noch hier. Die Angeleuenhelt wurde vermittelst deS HabeaS CorpuS Verfahrens vor das Bundesgericht ge bracht, welches einen temporären Befeh erlietz. die Zurückienoung vorlaung zu unterlaffen. Ein Bankett. Chicago, 2t. Sept. Die hiesigen Advokaten und Freunde dt neuen Bun deSoberrichterSFuller veranstalteten letzten Abend demselben zu Ehren ein große Bankett im Palmer Housk. Eine Geldfieber-Commis s i o n. Washington. 24. Sept. Im Senate reichte heut Senator Ball eine Bill zur Ernennung einer Commission von Aerzten in, welch alle Erscheinungen in Verbindung mit dem gelbtn'Jie'. ber untersuchen soll. Da gelbe Fieber. Jacksonville. Fla.. 24. Septemb. DaS Wetter ist ungünstig, ein kalter Re gen hat eingesetzt. Neue Erkrankungen 113. Todesfälle 5. Gesammtzah! der Erkrankungen 1091, der TodeSsälle 217.

Fernandino.2t.Stpt. DaS Bor handensein deS gelben Fiebkr? ist osfiziell erklärt worden. Me mphiS, 24. Sept. Die Qua rantäne wird durch Milizen aufrecht er halten. Einwohnern von MemphiS, welche nach der StsN zurückkrhren und nicht aus Pläden kommen, in welchen dos gelbe Fieber herrscht, wird erlaubt, in die Stadt zu kommen. Jackson. Miss.. 24. Sept. Hier sind

keine neuen Fälle vorgekommen. I Decatur, Ala., 24. Sept. Heute starben fünf Personen am gelben Fieber. New Orleans. 24. Sept. In einer Versammlung des StzatZGesund heitirath? wurde berichtet, dak der Sani tätZrath von Shrevepoit sich geweigert bade, eine Quarantäne gegen Nw Orleans zu etrichUn, dab er aber dem Äer l2Nen deS Volkes und deS StadtrathS schlikblich in soweit nachgezeden. dak r alle auS Plötzen südlich von Alkxzndrla kommenden Transporte festhallen wird. was dieselbe Wirkung haben würde, wie eine förmliche Quarantäne. Der Sia?tS Gesundheitörath ist der Ansicht, daß die Localbthörden ihre Befugnisse damit überschritten haben, umsomehr als New Orleans gegenwäktiz fei von epidemi schen Krankheitm sei. Der SanitätS rot) von Shrevepsrt wurde angewiesen. die getroffenen Anordnungen zurück, u nebmen, da daS Gesetz nicht erlaube. Quarantäne gegen nicht infiziite Plätze zu errichten. Die Verwaltung der TexaS und Pacificöahn wird bei der BundeSre gierung darum einkommen, daß die Ge sundheilSbehörde von Shreveport verUn dert wird, den Verk.hr dieser Bahn irgendwie zu beeinträchtigen. Ver Qadel. Da Tagebuch Kaiser Friedr i ch S. Berlin. 24 Sept. Die Kölnische veröffentlicht eine Depesche auS offiziöser Quelle, wonach daS Tagebuch Kaiser Friedrichs ohne Wissen und Willen deS Kaiser Wilhelm veröffentlicht wurde, und wonach dasselbe viele Unrichtigkeiten enthält. ES heißt, b k Vieles in der Veröffentlichung unächt und absichtlich ..m-ru. - - - , Fürst BiSmarck spricht die Ansicht au?. daß die in der .Deutsche Rundschauveröffentlichten Tagebücher erdichtet seien. Der Herausgeber der Rundschau hat be schlossen, derartige Behauptungen voll ständig zu ignoriren. Wassermangel und Was s er noth. London.24. Sept. In Ostindien ist die Ernte zwei Feinden von ganz ver schiedenem Cvarakter ausgesetzt. DaS fruchtbare BurdwaN'Gebikt in Bengalen ist überschwemmt und 154 Quadraimeilen gthen unter Waffer. Im Dekkan dage gen und der Provinz Bombay herrscht eine Dürre, welche alle Feldfküchte ver nlchtet hat.. Will keine Ch in esen' Brüssel. 24. Sept. Da? osfizielle russische Organ Le Nord- schreibt: .Wenn eS wahr ist. daß die Chinesen ihre Augen von Amerika und Australien ob wenden und in Masten nach Sibirien auswandern wollen, so machen diese die Rechnung ohne den Wirth. Rußland wird keine Chinesen'Einwanderung nach Sibirien gestatten.Schrecklicher Fund. St. Peter du ro, 24. Sept. Eine große und höchst mangelhast adresstrte Kiste traf heute au5 Warschau hier ein. Al man sie öffnete, sand man darin die Leiche einer höchst elegant gekleideten Dame deren Finger und Arme mit kost baren Schmucksachen bedeckt waren. Ein Untersuchung stellte sest, daß die Feau strangulirt worden. Man vermuthet, daß die Dame von Nihilisten ermordet wurde. Allerlei per Kabel. General Solomon, öx. Präsident von Hayti liegt in Paris im Eterben. AuS London wird gemeldet, man er warte noch mehr Auszüge aus dem Tage buch Kaiser Friedrichs. ES verlautet, die Regierung werde den Reichstag ersuchen, seine Zustimmung zum Bau einer Anzahl Kriegsschiffe zu geben. .In Wien wurde die Leiche deS Kompo nisten Schubert auSgegraben und unter großen Feierlichkeiten in der VotivKirch beigesetzt. - Die egyvtische Regierung Hot Italien ihre Zustimmung zur Anwerbung von Soudanesen zur Vertheidigung von Mas saua verweigert. Die Herren Benningsen. Krupp, OS wald. RohlsS. Wißmann und Schwein surth haben den Aufruf um Fonds des Emin B?UntkrstützungS' Comites un terzeichnet,

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