Indiana Tribüne, Volume 12, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1888 — Page 3
v Vrobire eS selbst. .ES hat keinen Zveck, darüber zu spre chen. Philipp, ich bin oeder eigenstnnig. noch voremgenommen, ich habe einfach eine Lehre sürs Lden erhalten." .Sied her- JaS! Du bist vie ein Ihr Junggeselle, der von einem Weibe ubae vitien vurde, und man behauptet alle Weider seien falsch. .Durchaus nicht, mein Bruder Charley iZard an dir Brigdtschen Kcankdeit. da durch daß er einen der sogenannken Blut reinigtk drouchte. ES enthielt Jodkallum. ein Stoff der in ij rnun FaLen und venn ur ter der Vcrichnfl des ArNeZ ge nommen. recht r.ü&UA 'st aber All.-n die ihn oft nedmep, den Tos brmat. Wenn dein Bruder urttr sollen Umständen ge storben wäre, würdest DuPatentmedizinen hassen, wie ich. .Ich mag auch diesen sogenannten .Blutreiniger" nicht, denn ich habe einen auSaezeichneten Arzt sagen hören, bafe er die Ursache der HSIste ager ffälle von Nierenkrankbeiten sei, und eS ist sonder dar, befc die Eigenthümer nicht schon lange kriminell verfolgt wurden. WaS ich, empfahl war Vineaar B'tterS und d Tlbe enthält nichts Schädliche?. ,Oö newiß dieses Altweibermittel lcha det nichts, wird eS aber etwoS nützen?' .Du wärst besser daran Jack, wenn Du etwa? von dem Thee zu? Stärkung HSt test. anstatt eines Abend? Brandy und am nächsten vielleicbt Bier zu trinken, um schlafen zu können V .Ist die? eine Temperenz. Vorlesung 1 .Nein, es ist eine Binegar BitterS Vorl,sung.- . .WS ist der Urtrichied ,w'sch,n old tIs Vinegar B'lttkS und new style? .Die alte A,t fttbt uS wie flösset mit Milch, die neue wie ttaffie ohne Milch. Die neue Art ist anaenebmkr u nehmen, und ist die beste Medizin der Welt Sie kurirt Verstopfung ud kurirte eine Binder, al ste die .viveS hatten, und hilft überb.'pt in allen kleinen Leiden. Wenn die Kinder Würmer haben, giebt ihnen meine Fron von der Medizin und be hilft sofort. Wir haben ste immerzu Hause. .Und Du glaubst, daß ProbZren übe? .. .Studiren geht. n mobl." Schaffe Dir eine fflasche old style Vinegar Bit ter?, old style ist besik? für Eraachsene. vrobire eS und Du wirst bald wie Ein,r füblen. der auf die ffreierei geht. ES oiebt gute und schlechte Medizinen, aber Viaar BitterS ist die best,. .Nun. Dir zu Liebe will ich eS einmal Probiren. Sin hübsche Buch frt. Ädrejfikk: Xfc. II. MoDoDaldDrng Co522 Washington Ctraße, 9tto I ,k. SU- UNS Unterlagc - Filz! ßteci und dreifaches Asphalt Dsch mattrial, Dach-Filz, Pech, Kohlen-Theer, Dach-Faröen, feuerdichter Asbest Filz, .sicher gegen Motten und Wanzen. H. C. SM17HSB, lXachfolgtr roa Cinl SrnUct.) 169 WeS MarvlaudSr. Xlt9 d 8(11. Bttvtitt's PXAKINÖ MILI (Hobelmüble.) Ecke Dillon Straße und Woodlawn Ave., Rahe am südl. Ende der Lirgini ve. Thür und Fenfter.Smfaffnrgen, Thüren, 'L2leu, Vavholz, Latten, Schindeln, Getäfel :e. Holz.Schni n. Dr e H.Arbeiten. Alle Hob larbeil erden aulzeführt. vlliQerkörchttZk Box 161. Telkdöon 968. I.HliS !. X L. lAsVößWl?. Zas öege FÄV lZSfSV pfe st?, IZr SenöZt tu VÄNDAU& LINE i tv Gatnn! "2 Oill sie die körzefi, und befie Linie üdn atm X4OT1I0, EXlesomrl, IXa.11. 000, Iowfi Notrn.lco, Tezaa, A,jrhcfX7xaast9 C0I0rado, New Slexloo, Xeoota sn California $, Dal vkhubett 13 ton Ctttn usb Mi Schu sta find cnl Stahl. Die Oae haben die Lnuften Vndesserungm. Jede? Zug Ut vchlafwag. Passagiere, ob U nn Villete erster Klaffe ttn koizrauteu-villete habev Vnd durch nsn Yassaginzäge nft las lefZrdert. Ob Si nn ein SiHcx ,n ätzten Yrei's, ew eirsiltbIet irzenb ine Sorte isttbahbi2ete toell, lomt Cl, obn schütte OU öi XI TL. Derlnff, sft?t euerat Vaffa,i,.g,nu 9TWl'Ci atvta ud 33toil CiiM3n';U S. Hill, Oii'I Cit Sk.Loi,,Qo. 0, 0'lya?..,t t.LZi
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ZweiFreundittnen.
Raman von 23. H ei mbnrg. (Fortsesuna.) Sie stand wieder am Kopfende des Bettes, an dem vorigen Platz. 3st sie sehr krank?" fragte sie. Die Kleine nicht, aber Sie scheinen es zu sein." Nein!" sagte sie abweisend. Ja!" sprach er laut und fest. Sie erwiderte nichts. Sie hatte den Kopf gesenkt; ihre Hände klammerten sich fester an die Vettoerzierung und über ihre Wangen rannen langsam ein paar große, stille Thränen. Jch habeNemmert gesprochen," klang eS leise in ihr Ohr. Sie nickte zustimmend und senkte aus' Neue den Kopf. SU haben Schmeres übernommen, Lucie, x Schmeres fast für Ihre Ju?;ed". Cr sprach so langsam, als ob er eine? Zunge nicht machtig märe. Sie rührte sich immer noch nicht, und ihm dünkte, als ob sie selbst eS nicht mehr sei: so groß ivar die Qual, die sich auf ihrem Antlitz spiegelte. G?oU g:be Ihnen alle? Glück," murmelte er ; dann wandte er sich schnell. Er fühlte, seine Kraft war plötzlich zu Ende. Im nächsten Augenblick schon war er an der Thür. Da hallte ein Schrei durch daS Zim mer, der Ausbruch einer wahnsinnig ge ängstigten Seele ; das Mädchen war in die Kniee gebrochen und ihre Hände hat ten sich in ihr Haar gewühlt. Muß ich denn? Muß ich denn ich kann doch nicht!" .Im nächsten Augenblick war er wieder bei ihr und hielt sie in seinen Armen. . Gehen Sie!- wehrte sie ihm, gehen Sie doch!" 3fij soll gehen? Jetzt gehen? Sprich, warum ist es Dir nicht möglich? Sprich, Lucie es ist ja das Wenigste, was Du thun kannst, mir zu sagen, daß Tu mich doch nicht ganz vergessen hast Zt antwortete nicht; sie sah ihn an mit ausdruckslosen Augen. Für all das Leid nicht ein gute? Wc.t. Lucie!" Wozu mich so grenzenlos quälen!" rief sie außer sich, als käme sie erst jetzt zur Vcsinnung. Ich sehe mein Unrecht ja ein! Ich bitte Sie ja um Verzeihung für Alles, und wenn es Sie beruhigt, so wissen Sie, daß ich das elendeste und hcrzcnSärmste Geschöpf bin auf der wciten Welt. Und nun gehen Sie, sagen Sie eS Ihrer Vrant, und werden Sie glücklich ! Sie hatte heftig gesticulirt; nun fühlte sie ihre Hände gehalten. Sieh mich an, Lucie," sagte er mit fester Stimme, wie kommst Du dazu, mir von einer Braut zu sprechen? Denkst Du, daß es so kinderleicht ist, Dich zu vergessen? Nach Dir eine Andere lieb zu haben? Nein, Lucie, ich gehöre in diesem Augenblick noch ebenso Dir, wie damals, als Du mir den ersten Kuß gegeben: weißt Du, im Walde, unter den Buchen? O. Du hast viel gut zu machen, Lucie. Willst Du das?" Sie sagte kein Wort; sie legte, in Thränen ausbrcchend, die Arme um seinen Hals, und immer heftiger ward ihr Schluchzen. Es war, als ob alles Leid und alle Angst von ihrer Seele mit den thränen fließen sollte. Er ließ sie stumm gewähren. Auch ich trage einen Theil der Schuld," flüsterte er endlich und hob ihren Kopf empor und küßte die Tropfen von den Wimpern und das wirre, blonde Haar, auch ich, Lucie!" Als er wenige Minuten später die Treppe hinunterkam, fand er Mademoi selle mit blassem Gesicht in der geösfneten Thür ihres Zimmers angstvoll seiner wartend. Ist es so schlimm?" fragte sie. Sie blieben ja eine Ewigkeit!" Die Kleine schläft," erwiderte er. Es ist eine leichte Halsentzündung. Sie können ruhig hinaufgehen, Mademoiselle, ich bitte Sie sogar darum. Nehmen Sie sich meiner Braut etwas an ; sie ist furchtbar angegriffen." Oomment.?" fragte die alte Fran zösin und sah ihn oerständnißlos an. Er reichte ihr die Hand herüber. Lucie ist wieder mein," sprach er. Mais non ich meine ich denke, Sie sind verlobt?" Ja, freilich! Gute Nacht, Mademoiselle." Er küßte die kleine, runde Hand und ging hinaus. Die alte Dame war ganz fassungslos ; dann stieg sie die Treppe-empor und kam in Luciens Zimmer. Das Mädchen saß wieder im Stuhl neben dem Bette und blickte aus das schlummernde Kind; sie hatte die Hände gefaltet; über ihrem Ge, sichte lag ein seliger Schimmer. Lucie, quelle surriss!" rief Mademoiselle. Ich träume wohl, wie ist es möglich?" Lucie legte den Finger auf den Mund and ging leise zu der alten Dame hinüber. Mademoiselle," flüsterte sie und nahm die Hände der Erstaunten, wollen Sie ein glückliches, dankbares Menschenkind sehen? Schauen Sie mich an ." In Wahrheit, Lucie? Mais je ne cornprends pas warum erst jetzt? Sie konnten ia sckon länasi so alücklick sein! Wie wunderlich seid Ihr deutschen Frauen!" O Mademoiselle, mein Her war so schwach und krank. Haben Sie nie gehört, daß kranke Leute die Welt anders betrachten als gesunde?" - Und nun ist die Krise vorüber?" Das Mädchen siel, statt zu antworten, ihr um den Hals und küßte sie auf daö gute Gesicht. Wunderlich!" murmelte die alte Dame. Aber legen Sie sich ; er will e5; Sie müssen frisch sein morgen. Wenn es nicht ansteckend ist wahrhaftig nicht? so will ich wachen?" Nimmermehr!" erklärte Lucie, daS Sofa ist bequem; lassen Sie mich, Mademoifelle. Ich habe so Vieles gut . zu machen, auch hier." und ick will mick nur nock reöt
2, Ichön bedanken, liebe Adlern,"" süSte SelmaS Mama, die plötzlich gar nicht mehr verschlafen aussah, während sie ihren Mantel und ihre Kapuze in der Wohnstube der Frau Steuerräthin des Morgens um vier Uhr ablegte sie waren eben von einem Balle gekommen; schön bedanken, daß Du so gut auf Selma Acht gegeben hast." Frau Adler sah verwundert ihre Freundin an ; sie war schon so ärgerlich über des Sohnes Verschwinden vom Balle. Was sollte denn nun noch kommen? Fräulein Selma saß in ihrem zerdrückten, grünen Kleide schluchzend in der Ecke am Ofen. Ja, weine nur," schalt die Mutter, der Vater wird schon dafür sorgen, daß Du Deine Thränen trocknest, Du undankbares Kind." y Ich kann doch nichts dafür," schluchzte das Mädchen. Verlobt hat sie sich, Klara!" wandte sich die zürnende Frau zu der sprachlosen Steuerräthin, verlobt mit diesem Herrn Provisor da. Hast Du denn gar' nichts bemerkt? Du bist doch sonst so schlau in dergleichen Dingen? Und das ist Alles fir und fertig und abgemacht! O und wir denken, sie ist hier in den besten Händen!" Selma!" rief Frau Adler, .pfui! Schämst Du Dich denn nicht?" Du hättest nur besser aufpassen fallen," fiel die Mutter ein. .Ich denke, es wird ein schöner Tanz werden mit mei nem Mann. Zieh'Dich an, mein Kind, und packe Deine Sachenein; sobald eS hell ist, wird gefahren." Der Vater könnte ihm doch eine Apo theke kaufen,"' tönte eS weinend hinter dem spitzenbesetzten Battisttuche des MädchenS hervor. Apotheke kaufen? Als ob eS ein Pfefferkuchen wäre! Was weißt Du von Geld! So steht die Angelegenheit jetzt: Verlobt hast Du Dich von Heirathen ist keine Scede, mein Kind!" Das kleine Dienstmädchen brachte Kasfee ; aber eS mußte ihre Herrin erst dreimal um den Schlüssel zur Zuckerdose bitten, so verdonnert stand diese da Alles umsonst, Alles; dieses undankbare Mädchen! Wo habt Jbr Euch kennen gelernt?" eraminirte die Mutter, .heraus mit der Sprache!" ,Auf dem Schützenfest, im Sommer." Wie denn das?" Im EirkuS. Ich faß zufällig neben ihm, und dann ich war mit PostmeisterS da sind wir noch, die Liese und ihr Vetter, und er und ich, Karoussel gefahren, und da hat er mich nach Hause gebracht." Recht hübsch! Und daS hast Du erlaubt, Klara? Wo habt Ihr Euch noch sonst gesehen?" Auf der Straße und in der Apotheke." Aha! Daher die vielen Bedürfnisse an Talkum, Cold Cream und Brausepulver! Und wann hat er es Dir gestan den?" Schon lange, schon vor acht Wo chcn " Empörend!" sagte Frau Steuer, räthin und schob ihre Kaffeetasse zurück. Selma, Du bist eine ganz falsche Person! So lohnst Du mir alle Freundlichkeit?" Ich bin nicht falsch," vertheidigte sich das Mädchen weinend, ich habe niemals geheuchelt, daß ich mich für den Herrn Doktor interessire. Wenn er das gedacht hat, so " Da richtete sich Frau Steuerräthin in ihrer ganzen Höhe auf. Mein Sobn?" fragte sie, mein Sohn? WaS hat denn mein Sohn mit dieser Angelegenheit zu thun? Du hast' Dir doch nicht etwa eingebildet, daß er Dich? Lächerlich!" Und sie rauschte in ihrem Grauseidenen majestätisch nach der Schlafstube, und als sie zurückkam, trug sie ihren Schlafrock und ein Lächeln um ihre Lippen und nöthigte zum Kaffee. , Als eben der Tag graute, brachte das Dienstmädchen des Herrn DoktorS einen Brief an die Frau Steuerräthin. Die alte Dame hatte sich nicht gelegt, denn der Besuch rüstete zur Abfahrt; sie saß und sah in die graue Morgendämmerung und in ihrem Herzen war eitel Zorn und Weh. Da kam das Schreiben. . Mein Gott, was will er denn? Und wie lang?" Sie hole nun die Brille hervor, ging zum Lichte und las. Wie?. DaS that er ihr? NegungsloS verharrte sie war denn die Welt aus den Fugen gegangen? Ich hoffe, die Mutter wird sich be mühen, das Mädchen, an dem deS Sohnes ganzes, volles Erdenglück hangt, lieb zu haben, so sehr sie kann, und sie mag versichert sein, daß dann zwei innig dankbare Herzen sich bestreben werden, den Abend ihres Lebens hell und freundlich zu gestalten." Also: .Beide oder Keines!" laS sie zwischen den Zeilen. O, und eS gab doch eine ganze Welt voll hübscher, reicher Mädchen! Zornig knitterte sie den Brief in der Hand. Da fiel ihr Blick auf ein kleines Daguerreoryp, das an der Fenstermand über ihrem Nähtisch hing, ein lockiger Bub' in karrirtem Kittelchen, mit treuen guten Augen. So war er, als er noch auf ihrem Schooße saß und die Aermchen um ihren Hals schlang und sie mit heimlicher Lust an die Zukunft dachte. Sie hatte die ganzen Jahre hin durch nur den einen Gedanken gehabt, den Abend ihres Lebens in seiner Familie zu verbringen, geehrt und geliebt und um Rath gefragt, in Küche und Keller und Kinderstube. Meine liebe Mutter!" hörte sie den Klang der hellen Kinderstimme von damals. Er war kein Kind mehr; er war ein Mann geworden, ein rechter Mann mit starkem Willen, war ihr Stolz, ihr Einziger! Wie hatte sie vor ein paar Stunden erst wieder im Ballsaal so viel des Lobes über ihn eingeerntet! Da hatte eine dankbare Mutter ihr die Hand gedrückt, der er Trost zugesprochen am Krankenlager der Kleinen; hatte ein Mann, dem er die Gattin erhalten, gesagt: Wie glücklich müssen Sie sein, diesen Sohn zu besitzen!" Und die Frau eines kränkelnden nervösen Mannes war in begeistertes Lob ausgebrochen ; er sei nicht allein Helfer dem' kranken Körper, er richte auch die gebeugten, forgenbe-
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ichwerten erzen dus. Uno ii wollte ' V7 . jrf"ji ! k vlejem oyne ern &iua rnipijonncix 5 Wenn's nur eines wäre! Aber die Frau sucht sich jeder tüchtige Mann allein aus nein, so Einer läßt sich keine ausschwatzen. Und diese Selma, diese Eben kam sie herein mit ihrer Mutter. Wie sah sie doch aus, so grau der Teint, so plump die Figur in dem dicken Mantel, und so mürrisch! Luciens leichte, zierliche Gestalt, ihr süßes Kmdergesicht tauchte vor ihren' Augen auf. Hübsch ist sie und fein, ja. ja hm " ' .Adieu, Adlerchen," sagte die Mutter. Das Wiederkommen kann ich Dir nicht versprechen; ich bin zu böse auf Dich." Ich will Dir etwas sagen," begann die Frau Steuerräthin, rede Deinem Asten zu wenn die Selma nun einmal den Mann liebt. ES ist doch eine nette Sache, so eine Apotheke; mein Seliger behauptete immer, sie sei besser als ein Rittergut. Man muß darin den Kindern nachaeben; was sie sich einmal in den Kops gesetzt haben, drücken sie durch. Mein Alfred ist doch auch schon seit langerer Zeit heimlich verlobt mit " Fräulein Selma sah mit offenem Munde die Redende an. Mit seiner alten Lucie. Ja, ja, mein Kind, Du hast davon nichts gemerkt. Hätte ich übrigens den Kopf nicht so voll gehabt, so wäre ich doch am Ende dahinter gekommen, wie Du den ganzen lieben Tag Magenmorsellen geknabbert und Reglise gelutscht hast." Mit Lucie Walter?" stammelte daö Madchen. Na, und siehst Du, Mähnerten, die Lucie hat auch nichts, gar nichts, aber Alfred liebt sie nun einmal, und schließlich haben doch die Beiden, die zujammen leben wollen, die Hauptstimme bei der Sache. Nun sei verständig und red' den jungen Leuten das Wort und laß uns wie früher Freundinnen bleik ben und trinke Deinen Kaffee nach wie vor bei mir, wenn Du in die Stadt kommst. Denke einmal, was wir Beide Alles durchgemacht haben! Wie mein Mann starb, da hast Du neben mir auf dem Sofa gesessen und hast mit mir gemeint, als Dein Aeltester ertrank, da bin ich es gewesen, die den schweren Gang zu Dir that, um Dir die schreckliche Nachricht zu bringen. So etwas " Frau Mähnert weinte und gab der Steuerräthin die Hand. Wie Gott will!" sagte sie und ging aus der Thür, von Fräulein Selma gefolgt. Und die Frau Steuerräthin sah aus dem Fenster und rief den Einsteigenden zu: Gut Glück! Und fchickt bald eine fröhliche Nachricht!" .Dann stellte sie sich vor das Bildchen ihres Sohnes: Gelogen habe ich niemals gern," sagte sie laut, aber heute der liebe Gott wird es mir doch nicht übel nehmen? Eine Antwort will er haben, der Junge, gut! Aber erst muß ich schlafen." Als es zwölf Uhr Mittags schlug, that sich die Hausthür der Frau Steuerräthin aus, und sie gmej im Pelz und Sonntagshut uud in fererlich schwarzseidenem Kleide an der Mauer entlang und klingelte an der Mcerfeldt'schen Pforte. Veter öffnete und fährte sie hinein; Mademoifelle kam der alten Dame im Flm entgegen. Lucie ist oben, Madame: sie pfleg, öas Kind," sprach sie, wollen Sie sich hinausbemühcn? Ihren Herrn ohn werden Sie ebenfalls treffen." Sie stiegen mit einander die Treppe empor; Mademoiselle öffnete eine Thür und ließ die Frau Steuerräthin eintreten. Dettchens Stimme fcholl ihr entgegen: Ich versichere Euch, Kinder, ich thue eS herzlich gern; ich bin glücklich, wenn ick ausüelken lann." (ffortfekunq folgt.) Me Europaist.ur.s Rußlands Der bekannte Dorpater Professor U. Brückner, welcher bereits vielfach auf dem Gebiete der russischen Geschichte mit Erfolg thätig gewesen ist. hat soeben ein neues Werk unter dem Titel Die Euro päisirung Nußlands" der Oesfentlichkeit übergeben. Wie auS einer eingehenden Besprechung deZ VucheS in einem ausführlichen Artikel der Gegenwart" hervorgeht, zeichnet sich dasselbe durch streng wissenschaftliche und dabei doch durchaus volkstümliche Haltung auS.' Der Verfasser gelangt zu dem Resultate, daß eS für Rußland kein Zurück mehr gibt, daß sich vielmehr die Europäisirung dieses Landes trotz alles Geschreies stelig und sicher vollzieht. Die Europäisirung Rußlands ging bekanntlich ebenso wie die Losreißung vom Mongolenjoche von oben her, von der Regierung als solcher aus. In diesen Bestrebungen hatte die Regierung das Volk meist gegen sich und zwar auf Grund von dessen noch immer andauernder Abhängigkeit vom Bvzantinism u S, wie solcher Sinn und Leben der Russen durch die Geistlichkeit beherrscht. Die Fahne deS Nationalismuns ist dort eben eine Kirchensahne, die aber an Kraft in dem Maße verliert, als sich die Eulturentfaltung sich weiter ausbreitet Von oben her begonnen, hat diese Wandlung freilich zu Anfang einer relatio nur kleinen Zahl der Bevölkerung zu Theil werden können. Wenn zunächst bei den oberen Schichten der Gesellschaft eine Metamorphose sich zutrug, welche die Asiaten zu Europäern machte, so war daö immerhin ein bahnbrechender Anfang für, die Europäisirung auch der übrigen Klassen des Volkes." Eine der auffülligsten und zugleich überzeugenden Erscheinungen solchen Falles zeigt sich in der Heilkunde, welche für Rußland ebenfalls zu den Errungenschaften seine? Europäisirung gehört. Es klingt unalaublich, ist aber immerhin eine geschichtlich feststehende Thatsache, daß Ae,zte in Rußland erst zu Anfang des 16. Jahrhunderts vorkommen. Ein volles Jahrhundert etwa sind sie, na,türlich Ausländer, so gut wie ausschließlich für den Hof vorhanden. Allmählich erweitert sich die Praxis der sehr wemgen Aerzte zu einer Thätigkeit bei der Armee. Erst im Zeitalter Peters deS Grsßen leben sich die bevorzuaten Klai?
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sen nücy ärUllcher Httsä um,'ünö Lententsprechend gab es langehin nur die einzige Hofapotheke, der sich aldantt Feldapotheken beigesellten. Zuerst gab es Aerzte nur da, wo der Zar und des sen Familie sich aufhielt, später erst in der Provinz und in den größeren Städten, endlich auch in ländlichen Vezirkcn. Als um die Mitte des- 17. Jahrhunderts die Pest in Moskau wuthcte, sodaß etwa zwei- bis dreihunderttausend Menschen im Eentrum des Reiches derselben zum Opfer sielen, gab es in der ganzen Zeit eer Epidemie, welche monatelang währte, keinen einzigen Arzt, welcher dem Volke im Kampfe gegen die Seuche hätte helfen können. Die Maßregeln einer durchweg primitiven Quarantäne richteten sich damals fast ausschließlich auf den SHutz der Zarenfamilie, welche die Hauptstadt verlassen hatte. Als dagegen in der Zeit Katharinas die Pest in Moskau wüthete, war eine große Zahl von Aerzten thätig, und wurden gleichfalls allgemeine sanitätspolizeiliche Maßregeln zum Schuhe des Volkes ergriffen." Und daß seitdem die öffentliche Gesundheitspflege in Rußland eine noch bessere geworden, daß namentlich die Krankenhäuser, auch anfänglich ein unbekannter Cultursegen, an Zahl und Beschaffenheit immer bedeutender geworden, ist eine Thatsache, für welche die Minderung der Mortalitätsziffer hinlänglich Zeugniß ablegen dürfte. Der Grund für solche merkwürdigen Zustände liegt in den Glaubensvorstellungen der griechischen Kirche. Krankheit gilt ihr als göttliche Strase,der man nicht vorgreifen darf und gegen welche nur die üblichen Audachtsmittcl: Beten, Faster und Opfer gestattet sind. Wie im Bereiche derGesundheitspflege, sind alle sonstigen in der Uebermacht des byzantinischen Bekenntnisses wurzelnden Vorurtheile gegen die Cultur aus dem Rückwege begriffen. Jeder Fortschritt in der Cultur gilt kirchlicherseits als ein frevelhafter Eiugtiff in die göttliche Ordnung. Angefangen vom Wechsel der Kleidung und Haartracht bis zur Trockenlegnttg dcr Sümpfe, der Canalisirung der Flüsse, den Blitzableitern und FeuerVersicherungen, hat die Geistlichkeit niemals verabsäumt, ihrerseits Einspruch zu erheben und mit Entziehung ibres Segens zu drohen. Man hat ste iyren Segen für sich behalten lassen und nicht nur die asiatische Gewandung abgelegt, sondern auch die eben so asiatische Absperrung überwunden, welche dem regeren Verkehre und allem sonstigen Cultursortschritte hinderlich war. Zeitweise hat freilich ein eraltirter Nationalismus zur angeblich angemessenen Volkstracht gegriffen und auch bedauert, daß durch EU senbahncn und Telegraphenleitungen die imposante Ausdehnung des Reichs zu einer nahezu verächtlichen Winzigkeit zu? sammenschnunpfe" ; man hat sich aber weislich gchi'ltet,'auf Abschaffung der aus dem Westen importirten VerkehrsVortheile zu dringen. Alles und Jedes, was 'Rußland durch seinen Anschluß an die europäische Eulturwclt gewonnen, ist unverlierbar, und an jeder Einzelheit sei-. ner bsherigcn Gestattung zeigt es sich, ,,daß es für dieses Land und dieses Volk kein Zurück Hund, Pferd und Radfahrer. In Tours sind Vergleichsversuche zwischen den im Kriege verwendbaren Correspondenzmittcln gemacht worden. Zln diesem Versuche nahmen drei Concurrenten theil: der Hund, der Radfahrer und der Reiter. Das erste Nennen fand auf einer in gutem Zustande besind lichen Landstraße statt; es waren 6 Kilometer zurückzulegen. Die sogenannten Kricgshnnde" brauchten hierzu 13 Minuten 55 Secunden. Sie nahmen vom Ablaufe an einen bedeutenden Vorsprung und bewahrten denselben während der zwei ersten Kilometer. Sie wären auch als die ersten an's Ziel gelangt, wenn nicht einer von ihnen auf dem Wege zwischen dem zweiten und dritten Kilomete'.' das Bedürfniß empfunden und befriedigt hätte, seinen Durst zu stillen. Die anderen Hunde thaten es dem Verführer nach, und damit ging eine halbe Minute verloren. Diesen Umstand nutzte ein militärischer Zweiradfahrer aus. Er holte nicht nur die Hunde ein, sondern gewann auch seinerseits einen Vorsprung und legte den Nest der Bahn so rasch zurück, daß ihn die Hunde nur noch einholen konnten und beide Concurrenten gleichzeitig durch's Ziel gingen. Die anderen Jtadfahrer brauchten 15 Minuten und mehr. Die Reiter, welche ihre Pferde ein Drittheil der Bahn im Schritt und zwei Drittheil im Trabe gehen lietzen, brauchten 24 Minuten, um die S Kilometer zurückzulegen. Beim zweiten Versuche handelie eS sich darum, eine Distanz von 3 Kilometer zurückzulegen, und zwar die Reiter und die Hunde querfeldein, während die Radfahrer auf der Landstraße blieben. Die Hunde waren in 7 bis 8 Minuten angelangt, während die Radfahrer auf der ebenen Landstraße 3 bis 9 Minuten und die Neiter IS Minuten über den Acker hinweg brauchten. Im Stalettendienst behielten also, wag Geschwindigkeit betrifft, die Kriegshünde" den Vorrang vor den Reitern und vor den Nadfahrern. Die Brieftaube übertrifft aber diese Sieger noch um ein Bedeutendes, denn sie legt einen Cilomcter in einer Minute zurück, während der Kriegshund dazu zwei, der gutgeübte Radfahrer drei Minuten, das Eavallccicdienstpferd im Trabe vier, im Galopp drei Minuten braucht. Der ge flügelte Bote thut es also allen ' zuvor. Ob dieses geflügelte CorrespondenzMittel aber auch das bequemste und sicherste ist, soll damit nicht behauptet werden. Immerhin sind derlei Concurrenlaufen nicht ohne Interesse für Kriegszwecke. Vermischtes. Der reichste Chinese tn Amerika soll Hip Lung" in Chicago i stln, welcher auch als der Führer seiner '. Nasse in der Gartenstadt betrachtet wird. ' Er ist angeblich $200,000 werth" untj . - ..arwrr. ; . i . vtlitzt, aujzer einer vaicuerci, ein Qoizr, . ein Restaurant, eine Spielhölle, eine - )piumkncipe, einen Erocerieladen und em Arbeitsanstellungsbureau. Viele andere chinesischen Wäschereien in Chicago sind an ihn .verhvpobhekt",
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No. IS7 Oft Washington Ekaße.
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