Indiana Tribüne, Volume 12, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1888 — Page 1

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HUviqer Auiemyausorr ,ur üharbeit geltend. Schon die Art, wie

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Gditorielles.

Die Berichte unserer Consuln im Auslande sind in der Regel weder von Jntereffe, noch von Werth, einfach deshalb weil bei uns nicht die Fähigkeit Ux Anstellungen maßgebend ist, sondern Po litische Stellung und Partennteresse. Die Berichte des Consul Schönhof in England bilden jedoch eine Ausnahme. Derselbe beschäftigt sich mit sorgfältigen Unter suchungen, welche die Ermittlung des Verhältnisses zwischen Arbeitslohn und Arbeitsleistung in Europa und in den er rr . , , o r r er. üiaaien zum öroea oaoen. Sein neuester Bericht bezieht sich auf fcfc Schuhwzaren-Jndustrie und auch hierin, wie in anderen Industriezweigen bat er festgestellt, dak die amerikanischen vuciinc giv ieuwcijc veoeuleno 909 .l. 4t - .:r. t.w.i.w tic. sind, als die europäischen, daß aber der ... q. r . . . . . . i nith.iFHt (AflXam Amt . umnuumu Uuwla" uuovcui wuv is ni einzelnen Arbeiter einen größeren vjlebttotrtb" berauSlckläat. IS sein eu "7 1 it-o-' 1 - ,:s Mitbewerber. ?ln Lvnn. .,,T., - T.. -v- 7, zn werden den männl cken Arbe ts Iiätten 12. den weibllcben $7 die Wocbe. - - . . - II ' . ........ vurcyicynttttlcy ai0 iu oyn gezayll. rr: - ott 'iant. r- nn t..:rr . xirosusioDne jur xiannei vezisern n : ein;., ..k o,:-n e iuy tu iiii uu f.uo, 111 &ivid uu $8.40, in Frankfurt auf 57.30 und in Berlin auf 57.20. Sie sind somit um niedriaer. als in Lvnn. " Unb dieselbe Sorte Arbeit aber kostet 35 Eents, m Wlen 71, ln Leicester 4. in Frankfurt 61 und in Berlin , rr , . .. , o enis. was uari ncy naiurllcy I v L f tL , w varaus, vav ver amerllamjcye .chuy I ? ? r r r . t macyer mcyr nur av,vlur, svnvern aucy st! ,r. s? .i:n . '"" u V rngtt,e. Kfl'WsilliifA rtVrt ' Vtttrt OTfT . v,.. vut,. uc tun' pachg Fachmanner, welche amerikanische Fabriken besucht haben, stimmen hinin r UÖCTCIN. Schönhof beschreibt die rasende Setze, mit welcher in amerikanischen Schuhfabrik ken gearbeitet wird, die bis in die äußerste Möglichkeit durchgeführte Theilung und Systematisirung der Arbeit: Das Traumland hat keine Ecke in einer ameri kanischen Schuhfabrik. Würde ein Ar beiter sich in Träumereien versenken, so würde er gar bald mit zerquetschten Fin6" aufwachen. Ein Schuh hat durch viele Maschinen und noch mehr Hände m gehen, jeder Arbeiter macht an dem Schuh eine gewisse Arbeit; jeder Arbeiter hat auf seinen Theil der Arbeit aw seine Aufmerksamkeit zu richten, es verzehrt Kraft und greift die Nerven an, stundenlang an einer Maschine zu stehen und eine Arbeit täglich tausendmal zu thun und gut zu thun. Die Benutzung zahlreicher Maschi nen und die systematische Arbeitstheilung sitzt die Fabrikanten in den Stand, bessere Löhne zu zahlen, weil die Arbeiter mehr und besiere Arbeit leisten, als in Europa. Nun hat man freilich in Europa auch amerikanische Maschinen eingeführt, aber, wie Schönhof sagt: Wenn wir nach Europa kommen und die dort gebräuchli chen Arbeitsmethoden sehen, so erhalten wir eine andere eindringliche Lehre ; es ist nämlich die, daß, wenn zwei dasselbe thun. es noch lange .nicht dasselbe ist ; und selbst wenn zwei Völker Schuhe mit Maschinen machen, so ist es nicht dasselbe. In d'.e sem Falle mehr, als in irgend einem an deren, macken sieb die (Jewobnbeiten der ' ' 7 7 verschiedene Völker ihre Maschinen betrei ben, ist verschieden und verschieden sind auch die Resultate. Der eiserne Schuh r- m ri ry. .... macc m m vem cvlanv, wo man Maschinen allgemein einzuführen beginnt, noch nicht im Stande gewesen, dem Ar beiter Konkurrenz zu machen." Der Con sul schilderte die Leistungsfähigkeit der Mackay-Maschine in einer deutschen und einer amerikanischen Fabrik : In einer Berliner Fabrik kostet es, wie schon oben erwähnt, 57 Cents, ein Paar Stiefel zu machen, in Lynn, Mass., 35 Cents. Wir sehen aus diesen Berichten, daß wenn auch der Lohn in Deutschland niedlloK M Ul l v vic m beitszeit eine längere ist, der Arbeiter da :n -r t: r. Tf.fi v:. ot für bei Weitem nicht so angestrengt arbeim, daß er sich die Sache viel gemüthli k,er N'bmen sinn. kk sn, Statt mAt " -w wmwmwwy Wm V Ist V Vtl so schnell verbraucht wird, und daß, in dieser Beziehung wenigstens, das Leben des Arbeiters in Deutschland angenehmer lst. Ist l dlese furchtbare Hztz nich bloß beim Arbeiter, sondern im ganzen ameruamschen Geschästsleben zu sinden. so daß man hler nur schwer Zeit und Muße für andere Dinge, als für das Ge schäft sindet. ES geht AlleS hierzulande per

Dampf." Im Verhältniß zu seiner colos salen Arbeitsleistung erhält aber der Ar beiter geringen Lohn. Wie wäre es sonst möglich, daß sich in 25 Jahren so gewaltige Reichthümer in den Händen der Unternehmer angehäuft haben ? In Verbindung mit den Aufzeichnun gen Schönhof's entsteht aber noch eine Frage, welche der Konsul nicht berührt, nämlich: Wenn die Herstellung eines

Daar Stkefel in Amerika billia ist. als r r 1 - ti - 1 ' in Deutschland, und dasselbe wahrschein lich auch bei der Herstellung der nöthigen Materialien der Fall ist, wie kommt eS, daß im Einzelverkauf ein Paar Stiefel in Amerika doch theurer ist, als in Europa? Schwer zu beantworten ist die Frage freilich nicht, und wir pellen sie bloß um zu zeigen, daß durch ZinS, Prosit und Rente der Arbeiter in Amerika noch mehr ausgebeutet wird, als in Europa; und seine Lage ist nur um deshalb immer noch besser als die des europäischen Arbeiters, weil in Folge besonderer Verhältnisse die Bodenerzeugnisse, also die Lebensmittel weit billiger sind. DaS kommt von der im Verhältniß zur Ausdehnung des Landes dünnen Bevölke rung.. Warum die Lebensmittel nicht noch weit billiger sind, und was die Bauernbtvölkerung unter der Ausbeutung durch' das Kapital zu leiden hat, daS ge hört nicht in dieses Kapitel. DraWagrit)teu. Wetterau sichten. Washington. 21. Sept. L'ichtcr Rtgtn, etwa? kühler. Conqreß. W a s h i n g t o n. 20. S,p. Der An lrap, die Chinesenbill vorläustg dem Prä stdenten nicht zuzuschicken, wurde auf den Tisch gelegt, weil dieselbe bereits dem Hause wieder zugeschickt war, sich also nicht mehr in den Händen deö Senat? befand. Im Uebrlgen beschäftigte sich der Senat so ' wohl, wie daS HauS, welch letzteres wie der wie gewöhnlich kein Quorum hatte. mit Campagnereden.' Eine Stadt unter Wasser. Philadelphia. Pa.. 20. Sept. Infolge heftigen RegenwelterS, daS am Sonntag eintrat und jetzt noch anhält. ist der Schuylklll aus seinen Usern ge treten. Gestern Morgen war der Fluß sechs Fuß höher at gewöhnlich, und gegen Mittag stand Manayunk, die Ja brttstadt, faktisch unter Wasser. Die ganze Nacht wurden die größten Anstren gungen gemacht, Waaren aus den Fa briken und EffektiN auS den Häusern zu retten, bis endlich gegen fünf Uhr früh die menschliche Krast der Gewalt deS WasskrS eichen mußte. Der Fluß hat eine Höhe von 18 Fuß erreicht, und im Fabrikdiftrikt stand daS Wasser zehn Fuß bock. Die Jlutb löschte überall die Fabrikfeuer auS und richtete an Maschi nen und Waarenvorräthen beträchtlichen Schaden an. Der Bahnverkehr nach dem Norden mußte eingestellt werden, da daS Bahnbett an vielen Stellen ausgewaschen ist. Jetzt sällt daS Wasser langsam, so daß man glaubt, daß daß Schlimmste vorüber ist. Ein Prle st erj ub i l üum. New Zjork, 20. Sept. Erzbischos Corrigan feierte heute sein stlberneö Jubi säum. Die Priester der Diözese machte ihm ein Geschenk von 520.000. Auch eine Ar bei terpartei. New V o r k. 20. Sept. Die United Labor Party indosflrte Warner Miller. den republikanischen GouvernörSrandtbaten und stellte Kandidaten für die übrigen StaatSämter auf. ' DaS gelbe Fieder. Jacksonville. Fla.. 20. .Sevtemd. Heute 131 neue Erkrankungen und 15 Todesfälle. Gesammtzahl der Elkran kungen 14, der Todeösälle 185. MemphiS. 20. S,pt. Gerüchte waren heute hier tm Umlauf, daß in Decatur, Ala , neun Erkrankungen am gelben J!eber vorgekommen seien. Die Einwohner der Stadt sind in großer An zahl geflüchtet. Jackson. Miss.. 20. Sept. Heute sind drei Personen unzweiselhast am gelbe Fieber erkrankt. Unter den Ein wohnern herrscht deshalb eine förmliche Panik .... Der irrsinnige Millionär. New York. 20. Sept. Im Befin. den Nobert GarrettS hat sich wenig geändert. Ee ist hoffnungslos irrstnnig Er befindet sich mit seiner Familie , in Ringwood. Zeitweilig ist ee ruhig und kann spazieren fahren, manchmal aber wird er tobsüchtig, so daß man ihn einsperren muß und man kann dann sein Schreit eine große Stuckt weit hören.

Allerlei Drahtnachrichten. . DaS neue Schatzgewölbe zu Washing ton ist so feucht, daß die.SScke. welche daS Silber enthalten, faktisch verfaulen. Derjenige, der kürzlich in New York einen , gtwisien JameS Fogorty dadurch ums Leben brachte, daß er diesem die Spitze eine Regenschirms in das Auge stikß und dieselbe dann abbrach, ist in dem Bruder deö Getödteten, einemBuchdrucker. entdeck! worden. Der ThÜtcr ist verhaf. tet. Die erste Parade, welche jemals Neger zu Ehren eines demokratischen Präsident' schastS - Candidoten veranstaltet haben, fand gestern in New York statt. ES war

die der farbigen ElevelandThurmanLiga. Der Zug hatte jedoch einen wü tbenden Steinbagel seitens dlr Rassegenossen auszuhalten, welche sich zu Harri son bekennen. Ver Qabel. Die Emin B ey - Er p ed it i o n. Berlin, 20. Sept. Die Deutscher Colonialgesellschast hat einen Ausruf an daS Publikum gerichtet, worin zu Bei trügen für die Emin Bey Eypedition ausgesordtlt und gesagt wird, daß der Fond binnen zehn Tagen aufgebracht werden müsse und daß eine etwa vom Reichstag zu gewährende Unterstützung zu spät kommen würde. Prozeß gegen Hohenburg. Pari. 20. Sept. DieVoruntersu chung gegen Hohenburg, den siüheren deutschen Osficier. der in Nizza als der Spionage verdächtig verhaftet wurde, ist geschlossen worden. Daraushin-wurde Hohenburg den Gerichten zur Procsssi rung überwiesen. Schluß der Manöver. Berlin, 20. Sept. Nachdem heute die Manöver beendigt waren, verabschie bete sich Kaiser Wilhelm von den fremden Prinzen, welche den Uebungen beigewohnt halten. Darauf reiste der Kaiser nach Hubertuöstock ab, wo er jagen will. Revolte tn Afrika. Sansibar, 20-SePt Die Usam bara Häuptlirge haben gegen die Deut schen rebellirt und Meyers Karawane zerstreut. Meyer wurde von seinen Trägern verlassen und ziebt nun der Küste zu. Letzten Abend griffen mehrere Ein geborene in Sansibar den Sekntäk des britischen Admirals an, weil sie ihn für einen Deutschen dielten und flohen dann in der Dunkelheit. Die Äerletzungen deS Sekretärs sind nicht gefährlich. ' Starb plötzlich. London, 20. Sept. Nachrichten von Taschkend melden, daß der Emir von As ghanisten plötzlich gestorben sei. ' Allerlei per Kabel. Freiherr Carl. v. Cotta. Chef der be kannten Verlagshandlung, ist in Mün chen gestorben. Wie die .Köln. Ztg meldet, soll der König von Griechenland beabsichtigen, zu Gunsten seine Sohne? abzudanken. DaS .Chronicle" löU sich auS Berlin melden, Frankreich habe dem Zaren den Entwurf eines Allianzvertrages un terbreitet. Die Kaiserin . Wittwe Victoria soll schon einen passenden Landsitz für ihre Tochter Victoria suchen, in der Erwar tung, daß diese bald ihren Battenberger heirathen werde. AuS London wtrd gemeldet. Kaiser Wilhelm habe verfügt, daß die öffentliche Feier deS Sieges über die Franzosen bei Sedan aufböten solle. Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Schl eöw ig-Holstein. Weil lästig gefallen, sind aus dem Vchlesmiqer Staatsaevlete verwiesen : Former Frederik Christian Vierrum auS Nipen, Drechsler HanS Karl Carstensen aus Asiens, Arbeiter Franz Johann Nielson aus Schweden und Musiker Karl Heinrich Rosenberg (Zigeuner). Wegen unerlaubten Aufenthalts ist aus dem diesseitigen Staatsgebiete ausgewiesen worden : Stud. rned. Otto Frederik Kralund aus Apenrade. Die große Vampssaaerel und HolzoearbettunaSsabrik von F. H. Schmidt in Altona ist ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer griff mit rasender Geschwindigkeit um sich, da eS in den bedeutenden Holzvorräthen reichliche Nahrung fand. Alle Vorrathe, Baulichkeiten, Maschinen sind vernichtet. Der Schaden beläuft sich auf Hunderttansende. Bei den Löscharbeiten, an denen sich die hiesige, die Hamburger und die ottenser Feuerwehr betheiligte, erlitten die Feuerwehrleute Metten, OehlerS und Erdmann schwere Verletzungen. In Krempel be steht noch ..der sog. Menscenmarkt." Am Sonntag Maen vLi Firchzeit sin,

Bolitische Anzeigen.

Demokratisches Ol, !ickct ! Für Präsident : Grober Cleveland don New Sork. Für Vice.Präsldent : Allen S. Thnrman don Ohio. DemokratifteS StaatS.Ticket. ?ouvernör: Conrtland C. Matfon. Vice-Eouvernör : William R. Myerk. StaatS-Sekretär: Rob,rt W. Mierö. Staatsanditr : Charle A. Munson. Staatischohmeister: Thoma B. Bhroek. Reporter Suprrme.Conrt. John W. Kern. General.Aokvalt: Jod, R. Wi'.son. Suverintendent des öffenll. Uvterrickt S. S . Grissith. . Niazier ver supreme.ij'gmt. 1. Distrikt: W. E.Niblack. 2. Distr kt: G V. Howk. 4. Distttkt: Allen Zollar. P rä si de nt sch uft .El ekt o ren. At Larae TbomaS R. Lsbb und Job S. Lamb. 1. Distrikt. S. B. Vance: 2. Distrikt. C. S. DobbinS: 3. Distrikt. Cbarle L. Jewett: 4. Distrikt. Nichola Sorakt; 5. Distrikt, John R. an ; s. Vlflntt, Thomas I. Study ; 7. Di. strikt, David T. Goodiag ; 3. Distrkt, S. B. Puett; 9. Distrikt, John F. Medugh; 10. Di. strikt, D. D. Dykeman; I I. Distnkt, John N. Turver; 12. Distrikt, John H. Baaö; 1 Di. flnrr, m. . o. Packaro. Dem.kratischkS ConntyTicket. Für Covareßmitglird. 7. Distrikt: William D.Byuum. FurR chtkr deö IS. Circuit: Thoma L. Eullivan. Für EtaatSanwalt: JameS L. Mitchell. Für Senatoren : William C. Tbsmvson. Henry T Hudson. Für Iolnt. Senator (Manaa, Hancock und Sbkldh Countie) : Jame B. Curtis. Für Leaislaturmitaliedkr: Eabriel Schmuck. William il. Hugk, Eli F. Hemey, Hehden S. Bigham, Willtam Langstaff. vur Evenss: Isaac mng. ffür Schatzmeister: John Ostermann. Für Coroner : Nelatn C. Rooker. Für Sulveyor: William C. Smith. Für County Kommissäre: 1. DiSnkt. Josevb L. Huutrr ; 3. Distrikt, Jacob Emrich. Dr. Theodor Wagner, -ist--Kandidat für das Zimt des Coronsi. den sich zu demselben die Vlroettgever uno Arbeitnehmer auf dem städtischen Marktplatze" in 'größer Anzahl ein. Nachdem die arbcltZllcheliden Leute Ausstellung genommen haben, werdendste von Seiten der Hosbciltzcr nach vorheriger Vqichti gung" und Befragung in Dienst genom men. Mit Rücksicht, auf die dadurch stattfindende Entheiligung des Sonntags baben die kircullchen BeHorden eine Werlegung des Menschenmarktes" auf einen Wochentag beantragt. Seit 2 Wochen wird der Uhrmacher H. Fedders von St. Petcr vermint. Von einem Geschäftsgang nach dem Nordseebade ist er nicht mehr zurilagerehrt. Der verminte hin terläßt seine Frau und 9 Kinder. Der Altentheiler Wulfs in Nothenhausen und der Cigarenrnacher Boysen in Schleswig haben sich erhängt. Hn Neumunster ist die Schwägerin des Hosbesitzers Hlllmann infolge Sturzes vom Wagen gestorben und der Sohn des Schuhmachers Hille starb infolge Verbrühung. In Emmelsbüll ist das Gewese des Gastwirths Klü. ver niedergebrannt. Provinz Schlesien. Wie hoch der Gesammtschaden ist, der 'ie Thäler des Riesengebirges durch die etzte llcberichwemmuna getroffen hat. läßt sich daraus ermessen, daß allein in dem Dorfe Petersdors der Schaden ca. 194,000 M. beträgt. Aehnlich wie in m t , i T n r rr c Pttersoors liegen oie eryallnl ne m oen weiter unterhalb belegenen Ortschaften Hermsdors, Warmorunn, Herlschdors und Cunnersdorf. Die durch das Hochmasser am 3. August d. I. im Kreise Lauban lediglich an Prlvateigenthum angerichteten Schäden belaufen sich auf über 950,000 M. Hiervon betreffen ?a. 200.000 M. ganz arme und ca. 200,000 M. nur aerina bemittelte Leute. Der in der Stadt verursachte Schaden ist auf 100.000 M. abgeschätzt. Der Bauergutsbesitzer Rlschke aus Bladen, der weaen tödtlicher Verletzung des GemeindeVorstehers Beyer zu 4 Jahren Gefängniß verurthellt worden und aus dem Ge richtsgefängniß entflohen war, ist in Ant werpen verhaftet worden. ' Seine Aus lieselung an die deutsche Behörde steht bevor. Wegen Unterschlagung amtlicher Gelder und Urkundenfälschung wurde der Postagent Augu'tlNl, ein früherer fürstlich Pleßer Förster, in Pleß eingebracht. In Ludgierzowitz wurde der Bergmann Mickisch in seiner Wohnung ermordet aufgefunden. Die Ehefrau, die dem Ortsoorsteher die Meldung machte, ihr Mann habe sich erhängt, wurde verhaftet. da angenommen wird, sie habe denselben mit einem Plätteisen erschlagen und dann erst aufgehängt. Im Klempner Krauseschen Hinterhause in Re'inerz bewohnte der Korbmachermeister Heinrich Tragisch mit seinen fünf Kindern (4 Knaben und I Mädchen) im Alter von 6 bis II Iahren zwei kleine Stuben. Nach dem unlänast erfolgten Ableben seiner Frau hatte Tragisch für diese fünf Kinder allein ni sorgen. Um allen Sorgen zu ent fliehen, hat Trogisch zuerst drei Kinder erwürgt, ein Kind mit einem Strick erdrosselt und ein Kind durch einen Stich in's Herz getödtet, sodann sich selbst am linken Arm die Pulsader durchschnitten.

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