Indiana Tribüne, Volume 12, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1888 — Page 2

Indium Tribüne. Erscheint giglitZ und Sonntags.

tI,Uche .TNbün r1et drch drr,r12 CcntI tet Wach,, feie Sinntagl,Iribünt- Ä Ccntl vtt Cot). Bctkc iftmmn 15 Ccntl ebtt 5 int x,nt. Vr P,ft ,uzefcht in CoraaUeiOluna, IS pf Jahr. Ofste S. cardlandvr. ZÄnaapoIiS, Jd., 20 Sept'br 1883. Der kugelfestes Bar. Nach langer Zeit ist wieder einmal eine pennsnloanische Jaadgeschichte erste Güte im umlaufe. Schauplatz derselben ist der kleine Ort Mount Patrick nebst Umgegend, im Susquehannathal. Dort herum hat es Anno Tobak zwar Bären in Hülle und Fülle gegeben ; aber lang, lang' ist's her", da Meister Petz, der zottige Ministerpräsident des Thierreichs, dieser Gegend den Rücken gekehrt hat, und nur in den Erzählungen der ältesten und wahrheitsliebendsten Jäger lebte sein Andenken fort. Doch eS sollte wie der nders werden. Eine Bärensensation, wie sie noch nie dagewesen ist, hat auf'S Neue die biedere Bevölkerung in Unruhe verseht. Hören wir, waS ein Eorrespcndeni an Ort und Stelle, d hoffentlich nicht selber einen Bären auf? bindet, darüber uns vermeldet. Schon im vorjährigen Sommer roai 3 in der Gegend nicht mehr ganz ge heiter. An einem schonen Juliabend ab der Schleusenwärter Shell, gemüthlich schmauchend, in seiner Hütte, als er plötzlich auf dem Boden einen langen Schatten gewahrte; er blickte auf und sah zu seinem Entsetzen einen großen schwarzen Bär an der Thurfchlle ste hen, welcher ihn mit ruhiger Neugierde anblickte, wie etwa ein Reisender, der nen fremden Volksstamm antrifft. Im ersten Augenblick war Shell starr; dann aber erhob er ein fürchterliches Ge schrei, dnS nicht nur die ganze Anstede lling alarnlirte, sondern auch den un gebetenen Gast zum Rückzug veranlaßte. Ein Dutzend Bürger verfolgte den Ba ren ; als dieser den Aufruhr hinter sich hörte, blieb er einen Moment stehen und drehte sich um, offenbar um zu sehen, was eigentlich loS war. Die Sachlage schien ihm nicht ganz vertrauenswürdig, denn er sprang in den Flußcanal, schwamm an das andere Ufer und klct terte dort in die Höhe. Oben aber blieb er wieder stehen und . sah sehr neugierig zurück. In diesem Augenblick flog ein ganzer Hagel von Steinen aus ihn zu. Meister Zottler mußte jetzt gewiß, daß man keine freundlichen Absichten gegen ih.i hege, uno lief hastig einen Uferpsad dahin. Die Verfolger aber, welche über eine Brücke herübergekommen waren, setzten die Jagd fort. Als diese mun derliche Procession sich in beschleunigtem Tempo den Pfad dahinbewegte, kam von der entgegengesetzten eite ein Leine unter" mit zwei Mauleseln daher, welche ein Boot zogen, owle die Maulesel den Bären gewahrten, wurden sie scheu und machten Männlein; der Leine reuter" fluchte wie ein Türke, als aber auch er die Bestie sah, stürzte er sich mit einem Schrei in den Eanal und schwamm nach dem betreffenden Boot. Mittlerweile geriethen die W!aulesel immer nä her an den Uferrand und purzelten endlich übereinander in das Wasser hinunter. Die Bärenhäscher halfen jetzt die Maulesel retten, und alS man wieder nach dem Bären sah, war er spurlos verschwunden. Noch am selben Abend stattete er aber dem Besitzer einer Kalkbrennerei, eine Meile von Mount Patrick, einen gemütblichen Besuch ab, machte ebenfalls großes Furore, wurde ebenfalls verfolgt und verschwand in einem Sumpsdickicht von localer Berühmtheit. Seit diesem ereignißschweren Tage machte Meister Petz eS war offenbar immer dasselbe Individuum noch viele Visiten in der Nachbarschaft nnd erregte jedesmal gewaltige Sensation; er zeich nete sich dermaßen durch seine Neugierde aus, daß er in der ganzen Gegend nur och als der neugierige Bär" bekannt war. Und dabei wußte er immer, wo es etwas Gutes zu' fressen oder zu saufen gab ; bald hielt er ein Picknik in einem Wassermelonen:Feld, bis ein Revolverfchuß ihm den Appetit verdarb, bald schmauste er an Bienenkörben, bis ihm eine Schrotladung den Honig versalzte, bald labte er sich in einer Küche an der Milch und war nicht einmal mit einer Mistgabel zu vertreiben, bald' suchte er Schweinekofen, bald Hühnerställe auf. Er speculirte abwechselnd in MaiS, Schweinefleisch, Hammelfleisch,Melonen, Honig und anderen gutgehenden Artitikeln. Und wunderbar: Dutzende Male wurde er angeschossen, mit Reool ver und Schrotflinte, aber er schien u ntödtbar zu sein. Wohl fuhren ihm manche Reoolverkugeln und Schrote unter das Fell, doch er heulte nur ein wenig, zeiate sich vielleicht eine Woche oder zwei nicht mehr und ging dann seinen Speeulationsgeschäften" ebenso lustig und rüstig nach, wie zuvor. Er erhielt daher auch den Titel Der kugelfeste Bir" und wurde, so ost er wieder auftauchte, ane staunt, als ob er mit dem Teufel im Bunde stehe. Allerdings hinkte er schließlich an einem Vorder und an einem Hlnterbnne infolge einer seh? reichen dschrotladunq aus der Doppelflinte eines Bienenzüchters was sich sehr sonderbar ausqenommen haben soll. Und zur aro ßen Verwunderung der Leute setzte er sein Geschäft auch im Winter fort, statt sich, wie rechtschaffene Baren thun sollen, zum Winterschlaf zu legen und an seinen l Pfoten zu sauqen. Nicht Kalte noch Schnee schreckte ihn ab, und nie war der Linkende Petz zu erlangen. Auch Fallen konnten ihm nichts anhaben, denn in dieser einen Beziehung zeigte -e? sich durchaus nicht neugierig. Da kam ein Jägersmann von ungeÄhnlichem Genie in die Gegend. Selbiger errichtete am Saume des oben erwähnten SumpfdickichtS eine maSkirte Batterie, eine förmliche Hollenmaschine, für den Baren. Bier Flmtenlaufe, schwer mit Schrot geladen, wurden durch Schnüre mit einem nicht weit davon ent

fernten Vienlnlörbederart in Verbindung gesetzt, daß beim geringsten Anziehen der Schnüre die Flinten losgehen mußten. Die Ladung war ungefähr stark genüge um einen Elephanten zu todten. Natürlich wurde die Vorrichtung sorgsam verdeckt. Der grausige Plan blieb nicht ohne Erfolg. Als der Jäger nachzmei Tagen wieder kam, starrte ihmderEada ver eine? Bären, von Schrotkugeln durchlöchert, entgegen. Der Jager aber war der Held des TageS und wurde förmlich als Erlöser gefeiert. DaS war Anfangs dieses Jahres. Doch das Allerbeste kommt noch. Als vor einigen Tagen der Schleusenwärter Shelly wieder wie gewöhnlich in seiner Hütte saß und zufällig nach der Thür blickte, fuhr er mit einem gellenden Aufschrei zurück, denn an der Schwelle stand ein großer Bär, der gleichfalls auf einem Vorder- und einem Hinterbeine hinkte und sich ganz genau ebenso benahm, wie Petz der Neugierige und Kugelfeste! Wie war das möglich? Kühlere Köpfe meinen, der durch die Höllenmaschine getödtete Bär sei einfach ein anderer gewesen, und jetzt sei der echte wiedergekommen. Andere jedoch schwören darauf, daß der echte ge tödtet worden, und die neue Erscheinung sein Geist sei. Niemand aber hat diesmal gewagt, ihn zu verfolgen. Jetzt heißt er auch noch Geisterbär".

?twaö über Weltsprachen. Volapük hat man in neuester Zelt fast aus allen Ecken rufen hören, und in Amerika mA dasselbe von Solchen, die sich überhaupt für eine Weltsprache inte ressiren, so ausschließlich erörtert, daß man fast glauben mochte, dies fei die erste und einzige erfundene Sprache, welche die Welt gesehen hat. Manche wissen eS in der That nicht anders, und viele Leser werden wohl erstaunt sein, wenn sie hören, daß die Zahl der bis jetzt vorhandenen künstlichen Weltsprachen nach niedriger Schätzung 70 beträgt. Die Idee, eine mündliche oder schrift liche Sprache oder Beides zugleich für die ganze Menschheit zu erfinden, gehört nicht einmal erst der Neuzeit an ; die voll ständig ausgebildeten Kunstsprachen sind allerdings erst neueren Datums. Für den Vater des Gedankens gilt kein Ge ringerer, als der große deutsche Philosoph L e i b n i tz, wegen einer im Jahre 1666 in Leipzig erschienenen Abhandlung, worin er die Möglichkeit der Bildung einer gemeinsamen Rede sowohl wie Schriftsprache nachzuweisen suchte. (Jedoch hatten scheu vor ihm Andere sich vorübergehend mit der Angelegenheit be faßt.) Leibnitz hatte indeß eine ganz andere Vorstellung von einer Weltsprache als die heutigen Weltsprachler, die sich manchmal mit Stolz auf ihn berufen; er wollte eine streng philosophisch angelegte Sprache haben, deren Wörter und Wendungen möglichst getreue BilderderVegriffe sein sollten, welche durch sie ausgedrückt sind, sodaß man sozusagen jedem Wort ansehen könne, was für einen Begriff eS wiedergeben solle, und ein enaer loaiscker Zusammen , , . , I 7 hang zwischen Gedanken und Wörtern bestehe. Sein Plan war sehr geistvoll ausgetüftelt, eignete sich aber nicht dazu, bei der großen Masse populär zu wer den, und wird sich auch nie dazu eignen. jolanqe nicht die Menlchhelt aus lauter Gelehrten und Philosophen besteht. UebrigenS ist sein System Äruchstück geblieben. Seit Leibnitz aehen die Versuche zu einer Weltsprache' uno zu einer VWschrist" nebeneinander her oder ineinander über. Viele Deutsche, aber auch Engländer, Franzosen, Belgier, Spa- ... (i.t! y - , nicr, ranener, cuweoen u. . w. yaoen das Project aufgegriffen und mehr oder weniger wunderliche Systeme zur Welt gebracht. Eln großer Theil dieser Systeme ist aus dem Lateinischen entwickelt. Verschiedene Schriftsprachen bedienen sich der allgemein verständli chen arabischenZahlzeichen, um jeden Begriff so auszudrücken, daß ihn jedes Volk in seiner eigenen Sprache völlig richtig auffassen könne. In dem System des SerbierS Paic z'. B. bedeutet die Zahl 2439 der Mensch" ; Jeder soll eben dasjenige Wort dafür lesen. daS in seiner Muttersprache ebenfalls .der Mensch" bedeutet. Die Weltspra-chen-und Schriften der neueren Zeit sind fast alle ganz w i l l k ü r l i ch gebildet. Beträchtliches Aufsehen machte einige Jahre lang da? Wcltsprache-System von Anto: Vachmaier in München, das in deß jetzt so gut wie vergessen ist, nachdem schon im In- und Auslande die Rede davon gewesen, eS in Universitäten einzu(sidrtn w Q:f ... ua wii v). "wunyn n fundene Volapük" hat aber bis jetzt entschieden die weiteste Verbreitung erlangt. Kämpfe mit Menschcnräitbern. Der Sklavenhandel an der ostafrikanischen Küste, in Verbindung mit Menschenraub, ist gegenwärtig ungewöhnlich im Schwung, seitdem die Autorität des Khedioe am Rothen Meer entlang und im äquatorialen Afrika nichts mehr gilt, und der Mahdi sowie andere Rebellen sich dadurch zu behaupten suchten, daß sie den arabischen Sklavenräubern' nichts in den Weg legten, theilmeise sogar wie gemeldet wurde ihnen Kriegsgefangenen verhandelten. Eine förmliche .Menschenraub-Woge" walzt sich jetzt vom Osten Afrikas nach dem Westen zu und sucht besonders in den Binnensee Gegenden ihre Opfer. Ein Brief an die Londoner Times theilt mit, daß gegenwärtig eine kleine Partie Engländer, unterstützt von meh reren hundert befreundeten Eingeborenen in der Umgebung deS Nyassa,SeeS die Sklavenmarodeure zu vertreiben sucht. Letztere aber, mit denen auch einige Ein geborenenstämme im Bunde stehen, haben mehrere verschanzte Lager und sind wohl bewaffnet. Im Laufe des April d. I. ist eö bereits zu einer kleinen Schlacht zwischen beiden Parteien gekommen. Den Engländern gelana eö, das eine befestigte Lager theilweise in Brand zu schießen und dadurch vorübergehend groge Verwirrung hervorzurufen. Da machten plötzlich die Angegriffenen einen wüthenden Ausfall, die Eingeborenen, w:lche auf Seite der wenigen Engländer kämpften, erarüien die Flucht, und der

Jisis Mhrer diS eres der tapfer? und' tun dige Eapitän Moir wurde erheblich verwundet. So ging der schon errungene Vortheil wieder'verloren. Am Schluß des Briefes aber heißt eö, daß die Engländer soeben neue Verstärkungen erhalten hätten und sich auf einen großen Schlag bereiteten, von welchem sie bestimmt erwarteten, daß er erfolgreich ausfallen würde. Die enalifchen Missionsstationen in der BinnenseeGegend sind aus's Lebhafteste an der Bekämpfung der Sklavenmarodeure interessirt, denn ihr eigener Untergang ist sicher, wenn die Sklavenräuber daS Territorium behaupten. Leider bricht der Brief an die Times gerade au der interessantesten und wichtigsten Partie ab. Der große Zusammenstoß, welcher in den Schlußworten angekündigt ist, muß inzwischen schon längst stattgefunden haben. Da aber der Absender des Schreibens sich nicht auf dem Kampfschauplatze, sondern an einem Küstenort mit sehr schlechter Verbindung besindet, so war er nicht in der Lage, die (Geschichte weiter zu erzählen. Hoffentlich kann die Fortsetzung bald geliefert werden. Wie alle Berichte, so spricht auch der vorliegende von vielen Himmelschreienden Grausamkeiten, welche di. Menschensänger oeniben. Hont JnlckNde. Fün f unterContract iinpor kirte Italiener, welche für einen Lands mann Namens Aöcanio in Philadelphia GypSsigmen verkaufen sollten, sind in New Aork angekommen. Ascanio be schwor, er habe nicht gewußt, daß er ge gen das Gesetz verstoßen. Die Italiener werden mit demselben Dampfer, auf welchem sie gekommen, die Rückreise nach Europa antreten. DieZahl der megenMangel in Schulräumlichkeiten abgewiesenen Kinder beträgt allein in der Stadt New .York dieses Jahr mindestens 10,000, und wie gewöhnlich, ist kein Geld vorHanden, dem Uebel abzuhelfen. Aehnliche Verhältnisse herrschen zur Zeit in mehreren anderen amerikanischen Großstädten. Die Schulräthe stehen der Sachlage ziemlich rathlos gegenüber. Nachdem man lange nichts mehr von Menschen mit zwei Köpfen gehört hat, ist jetzt ein solcher in Manehester Me., einer französischen Familie Namens Neoulbault geboren worden. Beide Köpfe sind, rie versichert wird, vollkommen ausgebildet und hängen durch zwei kurze Hälse mit dem Nnmpf zusammen, und das Kind kann beim Essen, Trinken, Schreien und sogar beim Schlafen beide Köpfe nach Belieben be nutzen. Die Eltern entsetzten sich, als sie den Säugling sahen, und suchten ver gebens, die Sache nicht bekannt werden zu lassen. Das Kind wird wahrscheinlich am Leben bleiben. Während in St. Paul neu .'ich eine Kirche in eine Hufschmiede verwandelt wurde, hat in Daöek Eitu, Iowa, der Spiritussenhändler A. Hü, ner aus Burlington die PreSiyterianerkircke gekauft und einen Saloon" aus derselben gemacht. In Chicago wurde eine norwegische Kirche infolge eines komischen ä)!ißverständnisseS ganz gemüthlich ihres DacheS beraubt; die Arbeiter, welche das Dach abnahmen, handelten im Auftrage einer Gemeinde, welcher diese Kirche garnicht gehörte: ste hatten die ihnen gegebene Adresse mißverstanden, und beinahe hätten sie die ganze Kirche niedergerissen. Jetzt sind ste eifrig wieder mit dem Zudecken be fchäftigt. damit eS den Gläubigen nicht auf die Köpfe regnet. Mehr toll, als kühn scheint Sydney P. Hinman, ein ILjährig Bursche von Gravesend, zu sein, welcher in einem 7 Fuß langen und 3 Fuß 3 Zoll breiten Segelboot von Gravesend nach Boston abgefahren ist, wo er, wenn er nicht vorher ertrinkt, vielleicht in zwei Wochen eintreffen wird. Er ist Mitglied deS Brooklyn Jacht-Club," Sohn reicher Eltern und hat bis jetzt fein jun aes Leben größtentheils mit Faullenzen und Wasserfahrcn zugebracht. Alle Bemühungen seiner Verwandten, ihn von dem wahnwitzigen Vorhaben abzubrin gen, waren vergeblich. Er hat, um nicht ganz allein zu sein, eine Katze mit genommen. Sein Proviant besteht aus präservlrtem melsch und Gemüse, Schifss;wieback und einer Quantität Trinkwasser. Die jungen und altenJung' fern in Minnefota agitiren für den Erlaß eines Gesetzes, welches jedem hei rathsfahlgen Manne, der die Bekanntschaft einer Jungfrau oder Wittwe macht, die Verpflichtung auserlegt, binnen 4 Wochen sich darüber zu erklären, ob er ernstliche Absichten- hege oder nicht. Natürlich macht sich auf Seiten der Männer eine starke Opposition gegen ein derartiges Gesetz geltend. Vier Wochen Frist zur Erklärung ist in der That et was wenig ; denn diese Zeit reicht kaum hin, die guten Seiten des weiblichen We seng genau zu erkennen. Acht Wochen Frist könnte man immerhin aeben, denn dann behalten die Mädchen noch immer Gelegenheit, iahrllch 6 Mann zur Er klärung zu zwingen. In zehn Jahren macht das 65 Mann. Wenn davon keiner Ja" sagt, dann kann das Mädchen die Hoffnung ausgeben. In Theaterkreise n, in wel chen die Sensation über die Entdeckung. daß der verstorbene Theaternnternehmer F. Rullmann thatsächlich als Mormone gelebt hat, noch immer frisch ist, macht ein neues kandalchen von sich reden. Wie es heißt, beabsichtigt die junae und hübsche Schauspielerin Leila Farrell, den bekannten Mimen Rat. E. Goodwm, ln dessen Gesellschaft sie länqere Zeit. spielte. auf Schadenersatz wegen angeblichen Bruches des EheoersprechenS zu verkla gen. Goodmin ist seit mehr als einem kayre Wlttwer und besitzt e:n beträcht liches Vermögen. Noch bei Lebzeiten feiner rau foll Goodwin aber em zartllches VerhaltnlU mit Leila angeknüpft l. f. - ' ?. ? .-! c i r m yiivrn mm oicjc ou im Zllefiye eines oll ken Bündels liebeqlühenderBriefe Good wius sein. Goodwin soll sich nun mit einer jungen Dame aus Buffalo verlobt t. .1. ... -, r ' - yaoen, was rena vemogen haben foll, ihre Ansprüche an ihn in der in solchen f : i1 x. : v . r..: t rtr tfuucu iicizuuuiuc uoncyen Zlveife gel Und zu machen.

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.,- Den ersten Wettlüüf uck Geld soll in New?)ork, wie einige amerischer. Zeitungen behaupten, Louis Napoleon, d?r nachmalige Franzosenkaiscr Napoleon III-, im Juni 1830 gemacht haben; es wird sogar aus jener Zeit ein Zeitungsbericht angesührt, wonach Monsieur Louis Napoleon, welcher kürzlich von Frankreich eingetroffen ist, auf Grund einer Wette von 1000 Dollars im Vanrhall-Garten in der kurzen Zeit von 140 aufeinander folgenden Minuten eine Strecke von 18 Meilen zu rücklegen wollte", aber vor der Vollendüng des Laufe? umsank und beinahe gestorben wäre." Dieser unglückliche ! iTT . ntt ' . t c von wo er schon im nächsten Jahre nach Uuropa zurückkehrte. Ueber eine g e l u n g e n e engMische Teserteurgesckichtr, welche mit gewlffen Erlebnissen mancher Deutschamenkaner. die ihr altes Vaterland besuchten, etwas Aehnlichkcit hat. wird aus Providence. N. I., berichtet: Der Bar vier zohn Mcttlnnell hatte diesen 'Tommer in ngland. seiner alten Heimath, ein zp'kZyasies, wenn aucu nicyl ganz an genehmes Erlebmiz. Er war vor mehreren Jahren von einem enalischen Kriegsschiff desertirt und nach Amerika gekommen. Von den Begnadigungen, welche die Königin Victoria bei ihrem S0jahugen Jubiläum verfugte, wurde auch er betroffen. Sobald er daZ Begnadigungsdocument in Händen hatte, steckte er eö sorgfältig in eine innere Tasche und trat eine Besuchsreise in sein liebes "Hold Hingland' an. Kaum drüben angekommen, traf er ganz zufällig mit seinem früheren Commandanten, einem cewisfen Bertrand Walpole, zu sammen ; der erkannte ihn und ließ ihn sofort beim Kragen packen. John sagte kein Wort. Die Sache wurde eilig vor ein Kriegsgericht gebracht, wo besagter Commandant als der Hauptzeuge gegen ihn auftrat. Nach kurzer Äerhandluna wurde John zu vierjähriger Haft verur theilt. - Jetzt aber zog ec das Begnadigungsdocument heraus und zeigte es vor. Darauf wurde er sofort wieder freigelas sen, und Walpole erhielt eine Rüge. Aber warum haben Sie das Papier nicht früher gezeigt?" meinte der Vor, sitzer des Kriegsgerichtes. Weil ich niemals darnach gefragt worden bin," war die einfache Antwort. Die Nachricht vomTodede oon gelben Fieber befallenen Astronomen Nichard A. Proctor in New York hat fo schreiben dortige Blätter bei der Bevölkung nicht die Bestürzung hervorgerufen, welche ängstliche Seelen vielleicht erwartet haben mögen. Seit 1822 ist daS elbe Fieber in New Fork nicht epidemifch aufgetreten und damals war dies nur möglich, weil es zu jener Zeit in der' Stadt kein regulär organisirteS SanitätS-Departement gab. 45Jahre später, im Jahre 1L67, erkrankten mehrere Soldaten auf Governors Island an der Seuche, und eine Anzahl von Todesfällen war die Folge, aber die Krankheit kam nicht bis zur Battern ; sie wurde schon damals mit dem noch sehr unvollkommen eingerichteten SanitätS-Apparat bekämpft. Seit jenem Jahre hat sich die keuche von Zeit zu Zeit gezeigt, aber jedesmal wurden die Patienten erfolgreich ifolirt, und bei den jetzigen, nahezu vollkommenen Vorkehrungen, ist keine Ausbreitung der gefährlichen, Krankheit mehr zu befürchten. DaS gelbe Fieber kann sich in einem nördliche Klima nicht halten, namentlich nicht in ner Jahreszeit, wie die jetzige. Vom Auslande. Eine geradezu unglauiliche Soldatenfchinderei durch franzosische Otsiciere wird aus Parthenan berichtet, o ein Theil des 114. Regiments liegt. Ein Major Namens Lacoste soll nämlich befohlen haben, daß einige Solbaten als Strafe drei Stunden lang mit vollem Gepäck anhaltend Laufschritt zu machen hätten. Nach zweistündigem Lausen bei großer Hitze stürzte Korporal Val lade, der die Strafe erhalten, weil er nicht zur rechten Zeit in die Kaserne gekommen, zu Boden; der aufsichtführende Ossicier aber trieb ihn weiter mit den Worten: Er muß lausen, bis er verreckt!" Der Korporal bat nun, austreten zu dürfen, was ihm auch gewährt wurde. Kurz daraus siel ein Schuß. Der Un glückliche hatte sich eine Kuael durch das HZ gejagt. Bei der Gelegenheit sei bemerkt, daß vor Kurzem auch bei.n 8. Kürassier-Regiment mehrere Fälle von Voloatenmlkhandlunaen in die Oeffent lichkeit drangen und daß der Comman deur deS genannten Regiments in Folge vefjen zur Nuhe gesetzt wurde. In dem in Wien erschei; n e n d e n Panslavisten - Organe der Parlamentär", dessen Redakteur Dr. ocarl Ziony ist, wird der Vorschlag gemacht, einen allgemeinen Slavenkon greß Nach Prag einzuberufen und zwar alö srtfetzuna des Praqer slavenkon gresses von 1S48. Die in Kremsier in Mahren in czechischer Sprache herausgegebenen .Kromenzske Novintu" eror tern dieses Projekt, das zwar äußerst sympathisch sei, erklären aber, daS eine Verwirklichung augenblicklich sich nicht t . w r oewerrfreulgen taffe. amngegen empfeyten vie .öttomernSke vlovmty- nen Kongreß der österreichischen Slaven. Der gleichen Ansicht ist daS Laibacher Vlovenenblatt SlovanSki svet". 'A)xt Deutschen Oesterreichs wären für das Vergnügen eines allgemeinen oder bloß österreichischen SlavenkonaresseS nicht undankbar. Sähen sie doch die Herren Slaven wieder einmal der deutschen Sprache dadurch eine Anerkennung be reiten, daß die Verhandlungen eine solchen Kongresses wie dazumal in Prag in deutscher Spreche geführt werden r.i- , i er ri. c mußien, weil ein anoere erfianvi gungömittel besonders unter österreichi schen Slaven canz undenkbar wäre. Freilich, wenn die russische Sprache schon von allen Slaven angenommen wäre, aber bis dahin werden die Slavenkongresse noch immer erst in Moskau oder Kiew abgehalten werden können. Die österreichischen Panslavisten werden sich also immer noch aedulden müssen. Ein früherer GerichtSerecutor in Orgejew, Doni, erschoß am 25. . Mts. leine ärau. mit 5er .er ca .29

cyneuianser mutz ficy aver oen camcn inoern. iLines Morgens, als sein des echten Louis Napoleon beigelegt ha- armes Weib über die schreckliche Lage, in den; denn Letzterer wurde erst "im Spät- . der sie lebten, klagte, bat Doni, daß sie jähr 1836, nach seinem Strßburger . ihm aus der Küche Wasser bringen möchAttentate. in die Verbannung geschickt, te. Als sie in das Zimmer zurückkehrte

" '-.---'. jjÜjÄU i. ' ' r tfahre gelebt Me? Ms!' als reicsser Gutsbesitzer in Vessarabien vertrat Dom den Posten eines Kreiöadelsmarschalls ; mit dem Verluste seiner Güter verlor er auch bald diesen Posten und es begann für ihn eine Zeit bitterer Noth. Dank einem glücklichen Zufalle erhielt Doni die Stelle eines Gerichtsexecutors in Orgejew und konnte sich nun schlecht und recht mit seiner Familie durchschlagen. In dieser Stellung arbeitete er 15 Jahre, vor Kurzem aber verlor er aus unbekannten Gründen die Stelle und sah sich nun am Vettelstab. Er oa aus Oraeiem in das Dorf Ochrintsch und lebte hier in scr.v. i r c- c größtem Elende mit seiner Frau und vier c . w . . krachte ein Schun und das unalücklicke Weib stürzte an der Schwelle nieder. Noch einmal schoß Doni auf sein Weib und lief dann in das Dorf hinaus. Er suchte den Eemeindeältesten. Komm," rief er ihm zu, sieh', welch' ein Wild ich geschossen." Ein entsetzliches Bild bot sich dem Gemeindeältesten in der-Hütte des Mörders ; das unglückliche entseelte Weib schwamm im Blut, die kleinen Kinder saßen bei der Leiche auf der Diele welneno. Als man den Verbrecher i- r cm "r , . iragic, warum er lein ueio ermoroet, sagte er: So ist eö besser, nun fehlt ihr nichts ; mich wird man verschicken und die Kinder werden schon gute Leute zr. fich nehmen." lleber die BethelUauna ber Juden am Befreiungskriege von 1L12 bis 1L1S werden aus der Neumark einige interessante Mittheilungen gemacht. Darnach waren an den damaligen Feldzugen aus der Mark Juden in aroßer Zahl betheiligt. Aus der Stadt Landsbera a. d. Warthe zoqen fast alle Leute jüdischen Glaubens als Freiwillige in den Kampf. Zwei Brüder, welche eine tellung in London hatten, kamen beim Aufruf an mein Volk" in ihre Heimath zurück, .um sich 'als Freiwillige einreihen zu lassen. Unter den Rittern des eisernen Kreuzes aus den Jahren 1313 bis 1815 befanden sich auch eine große Anzahl Juden. Als König WilHelm im Jahre 1L63 zum 50jährigen Gedenktage des Aufrufs an mein Volk" sämmtliche noch lebende Rilter des eisernen Kreuzes nach Berlin berief, waren auch hierunter Juden vertreten. Auch viele junge Leute jüdifchen Glaubens haben 1813 biS 1315 als Ofsiciere aedient, so beispielsweise der Lieutenant Köhne in Landsberg, zwei füdische Ossi ciere im oenacyoarlen Tcyonsileß ; von dem eilten der letzteren lebt heute noch ein Sohn als Jude in Schönfließ. Aeltere Berliner, werden sich noch des jüdischen Majors Burg erinnern, welcher als Lehrer zur vereinigten Artillerie- und Jnaenieurf'chule commandirt war und aus dem jüdifchen Bcgrabnißplatz in der Schön bauser.Allee beerdigt iü. I n B ezu g auf die Be cheiligung der Juden an den Befrei ungskriegen von 1813 15 weist die Franks. Ztg. noch darauf hin, daß damals 500 Juden als freiwillige Krieger in das preußische Heer traten, daß, wie in der Denkschrift zu der dem Verei nigten Landtag vorgelegten Verordnung. betreffend die Verhältnisse der Juden vom Jahre 1847, bemerkt ist, die Juden des preußischen Heeres von den Soldaten der christlichen Bevölkerung im Allgemeinen nicht erkennbar unterschieden find, im Kriege gleich den übrigen Preußen sich bewährt, im Frieden den Truppen nicht nachgestanden haben und daß der erste gemeine Soldat, der mit dem eisernen Kreuze gefchmuckt wurde, ein Jude war, und allein von den Berliner jüdischen Freiwilligen nachweisbar wenigstens 6 1 Premierlieutenant und 5 Se lieutenants diese höchste Auszeichnung für Tapferkeit erhielten und aus demfel den Grunde zahlreiche Juden zu Ossicie, ren betordert wurden. D e r P a r i s e r F i g a r o" veröffentlicht eine Aufstellung über die Kosten deS Haushaltes des Sultans Äbdul Hamid. Die Rechnung enthält folgende Posten: Kleider, Schmuckgegenftande, kosmetische Präparate für den Harem :e.. fünfzig Millionen Francs ; diverse Ausgaben sünfundsechzig Millionen, Dienerschast des Sultans zehn Millionen, Erneueruna des Mobiliars fünfzehn Mil lionen, Geschenke und Gehalte zwanzig Millionen, Küchendepartement fünfundzwanzig Millionen. Ankaus und Erhaltung von vierhundertvierundsiebzig Equipaaen und Marstall zwei Millionen dreimal Hunderttausend Francs. Wir überlassen selbstverständlich dem Boulevardblatte die Verantwortung für diese phantaftifch klinaenden Ziffern, umfo mehrmals über die Eioilliste deS SultanS nur selten glaubwürdige Daten in die Oeffentlichkeit aelanaen können. Unlängst produzirke f lcy in TourZ der Akrobat Emilien Eastenet auf einem Eifendraht von 248 Meter Lange, welcher m einer Hohe von 24 Meter gespannt war. Eastenet war auf daS Drahtseil gestiegen; aus seinem Kopfe saß ein Helm, auf dessen Spitze eine Rakete, zum Abbrennen bestimmt, anaebracht war. An den beiden Enden seiner Valancirstanqe befanden sich ben galische Fackeln. In der Mitte des Seiles angelangt, versuchte nun Eastenet die Rakete aus seinem Helm zu entzun den, was ihm jedoch nicht gleich gelang, da die Lunte durch den herrschenden Rc gen feucht geworden war. Der Seil tänzer setzte nun seinen gefährlichen Weg fort, als man von unten plötzlich fah. wie von der rechten Seite Eastenets Feuer in die Hohe schlug. Die Zuschauer schrien schaudernd auf. Der Seiltänzer stand in Flammen. Der Akrobat, der sofort erkannte, daß er nicht mehr das Ende des Seiles erreichen werde, da er kaum länger die fürchterlichen Brandschmerzen ertragen konnte, entwickelte nun eine heroische Geistesgegenwart. Er ließ sich in der Kniebeuge vom Seile yeraohanaen und nn sich mit den nun freien Händen die brennenden Kleider vom Leibe, früher noch die Flammen an den abgerissenen Fetzen erstickend, damit keiner der unten befindlichen Zuschauer verletzt werde. Entwischen murven Mit tel gefunden, den beinahe ohnmächtigen Seiltänzer, welcher schwere Verletzungen erlitten hatte, aus seiner gefährlichen Lage zu befreien und ihm aoung zr

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