Indiana Tribüne, Volume 12, Number 1, Indianapolis, Marion County, 19 September 1888 — Page 1
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GbitorielleH. Trotz des Vertrages mit China hat nun auch der Senat die Chinesenbill an genommen. Die Parteipolitik setzt sich über Alles hinweg. Aus dem Lager der Flüchtlinge aus der unglücklichen Stadt Jacksonville er-
tönt ein Nothschrei. Die Unterkunft ist! ungenügend und die Ernährung so schlecht, daß die Leute Hunger leiden. Dabei aber bezahlt die Regierung vollauf und für daS Beste. Der Amerikaner ist groß in Allem, auch im Teldmachen" und wennS selbst auf Kosten der vor einer Pest Fliehenden geschehen muß. Die New Yorker Volkszeitung" erzählt Folgendes : .Ein in guten Umständen befindlicher Mann, mit einem Jihresgehalt von $4000; wird seimn Verhältnissen nach zum Verschwender. Er fälscht ei nen Wechsel von $5,000, wird abgefaßt und vor Gericht gestellt. Da seine Schuld zweifellos war, erfolgte auch die Verurtheilung. Und nun kommt eine Menge anständiger Leute : die Verwandten des Angeklagten, die Beamten der Compagnie, bei welcher er beschäftigt war, einige fünf zig New Yorker Geschäftsleute", und sie Alle flehen den Recorder Smyth, vor dem der Fall verhandelt wurde, um Gnade an. Und der gestrenge Richter, der sonst mit fünf und zehn Jzhren Zuchthaus für die geringsten Verbrechen nur so herum wirft, verschiebt das Urtheil, d. h sus pendirt es &d infinitum So weit läßt sich nichts gegen die Sache einwenden. Der Menschlichkeit sollte überall Rechnung getragen werden, auch wo eine Schuld vorhanden ist, denn wir sind allzumal Sünder" so oder so. Was aber sagt man zu folgendem Seitenflück: ein Juwelier und Uhrma cher, ein alter Mann mit abgehärmten Zügen, wird vor denselben Richter Smyth geführt. Er hat in seiner Noth einige Uhren, welche ihm behufs Reparatur übergeben waren, im Pfandhause versetzt. Er bekennt sich sofort als schuldig. .Ew. Ehren" sagt der Unglückliche zu dem gestrengen Richter seit über 50 Iah ren bin ich ein ehrlicher und geachteter Bürger dieser Stadt gewesen. Ich hatt keine Ursache, BöseS zu thun. Aber trübe Tage kamen. Die Konkurrenz brachte meinen kleinen Laden an den Rand deS Bankerott?. Ich verlor meine Kundschaft. Meine Gattin wurde krank, und um die lange Geschichte kurz zu machen, ich sah den Hunger mir ins Gesicht starren. Da nahm ich die mir anvertrauten Sachen. Es war nicht meine Absicht, dieselben zu stehlen. Ich würde AlleS ersetzt haben, wenn ich nicht verhaftet worden wäre. Gott weiß, waS ich gelitten habe.Und der würdige Diener der Gerechtig keit hält dem Unglücklichen einen sal bungSvollen Sermon, m dem er ver sichert, daß er es gnädig mit ihm machen werde. Und dann sammelt er sich und verurtheilt den unglücklichen Alten zu 7 Jahren Zuchthaus. Die Vottszeitung" bemerkt dazu : Und nun überdenke man beide Fälle, den Anreiz zu der That in jedem dersel ben, die näheren Umstände und dann urtheile man über den Urtheilenden ! Der Philosoph Schopenhauer sag irgendwo : Der Gründzuz des Ameru laners ist die Gemeinheit." GS Ware thöricht, diese Charakterisirung ohne Weiteres auf alle Amerikaner anwenden zu wollen. Aber dieser Richter Smyth, der Abkömmling einer alten Massach setts-Familie, gehört sicher in die Kate gorie Derjenigen, von welchen jenes Wort gilt. Diese Art Recht".Sprechung verjährt nach dem Grundsatz des gemeinen ameri kanisches Wortes: "Kiek Kim, he hag neither raoney noi frienda." Im Grunde genommen ist darüber nicht viel zu sagen. Es ist derselbe Zug, der durch unser ganzes öffentliches und gesellschaftliches L.bcn geht, der vom Dollar erzeugte Klassenunterschied. Was der Richter Smyth in New Jork gethan hat, würden tausend andere Richter eben falls thun, und würden darin nur etwas ganz Natürliches, Selbstverständliches er blicken. Nur ist es nöthig, daß man von Zeit zu Zeit darauf hinweist, damit der Wahn, die Freiheit bestehe bloß darin, ei nen Präsidenten und einen Sheriff wäh len zu können, etwas erschüttert werde. WetterauSsichtin. Washington. 19. Sept. Etwa? VÜrlkimS schönes Wetter.
Draytuagrigteu. Wurde irrsinnig. New Y o rk, 19. Cevt. Der Schauspieler John G. Whitlsteld ist irrsinnig gemorden. A erzt e.Con'g re b. Washington, 13. Sept. Der Congreb dir amerikanischen Aerzte wurde
heute durch Dr. Peppe? von Phila delphia eröffnet. Mord im Gerichtssaal, tto komo. Ind.. 13. Sept. Wäh rend gestern der Scheidungsprozeß Sa muel PruettS gegen seine Frau verhandelt wurde, zog der ttlöger einen Revolver und jagte der Beklagten zwei Kugeln in den Leib. Ein dritter Schuß tras einen Unbttdtiligten.NamtnS Blacklidge. Die Frau wird sterben müssen. Pruett wurde verhastet. CarliSle wieder nominirt. Cincinnatl, 18. Septemb. Die Demokroten deö sechsten Distrilt? von Kentucky nominieten Sprecher CarliSle wieder für den Congreß. Nägelpreise. Pittsburg. 13 Sept. Die Na gelfadrikanten beschlossen, den alten Preis beizubehaUen und nicht mehr als 2 Prozrnt für Baarzahlung zu gestatten. Das gelbe Fieber. Jacksonville. Fla.. 13 Septtmd. In den lebten 24 Stunden wurden 156 Erkrankungen und 20 Todesfälle ge meldet. Chicago. 13. Sept. Eine Depesche von Jacksonville an die TimeS sagt, dab die Versorgung der Flüchtlinge in Camp Ferry eine seN schlechte sei. Die Spesen sind so schlecht zubereitet und so schlechter Qualität, daß die Leute förmlich Hunger leiden. Auch ist der Ausenthalt im Ho pital ein ungesunder. Die Regierung bezahlt für da Beste, aber eS wird nur daS Schlechteste geliefert. Es kehren thatsächlich Leute aus dem Camp nach Jacksonville zurück, weil sie Hunger leiden. Aufenthalt für ein Duell. CatlettSburg. Ky., 18 Sept Zwei Männer. Steele und Mockabee m t Namen, die in Mt. Sterling einen Zug der C. & O. Bahn bestiegen hatten, ge riethen mit einander in einen so Deftigen Streit, daß der Conduktor für die übri gen Passagiere fürchtete. Er ließ de? halb den Zug ha'ten und hieß die Strei tenden absteigen, um ihre Sache außer halb des Wagens auszukämpfen. Dies geschah auch ; eS wurden fünf Schüsse ge wechselt, wobei Mockabee todt auf dem Plahe blieb. Darauf bestieg Steele wie der den Zug. und die Fahrt ging ruhig weiter. Haben noch immer nicht genug Washington. 13 Sept Heute Abend hielten die demokratischen Con greßmitglieder inen CaucuS ab. QateS von Alabama bear'teagtk, daß der Con greß sich am 27. Oktober vertage. Er meinte, daß im Falle einer Vertagung man den Republikanern die Schuld bei legen werde, daß der Ueberschuß im Bun deSschatze nicht reduzirt wurde. ES mach ten stch jedoch andere Ansichten geltend und die Resolution wurde verworfen. K2et Qatitl DeutschenAuSaeisung. Berlin. 13 S'pt. Nachrichten auS Paris melden, daß fünfzig Deutsche au Frankreich ausgewiesen wurden, da st im Verdacht standen, Spione zu sein. Attentat auf einen Minister Sofia, 13 Sept. Während der bulgarische Finanzminister NacerolcS von Bukarest nach Guirgewo reiste, feuerte ein Mann Namen Klsseloff vier Revo! verschösse auf ihn ab. Die Kugeln streif ten deS Minister Gesicht und Hals. K.sse loff wurde verhaftet. Sofia. 17. Sept. NecewicS xdlx von Bukarest abgereist, nachdem er dort den vergeblichen Versuch gemacht hatte, eine bulgarische Anleihe unterzubringen. DaS Attentat wurde auf der Eisenbahnstation Baneasa verübt. Kisseloff war früher in bulgarischen Diensten. Gilt) rung in der Armee. London. 13. Sept. Die Bevölke rung von Madrid wurde die lebten Tage in bedeutender Spannung gehalten. Es wurde erwartet, daß unter dem Militär eine Revolte zu Gunsten einer Republi auöbrechen würde. Deshalb JMie&en, vor drei Tagen aus Beseht deS Gouverneurs die Truppen tue ganze Rächt unter Waffen und in sämmtliche Kasernen wurde die äußerste Wachsamkeit geübt. Die Ruhe wurde jedoch nicht geflött. viel leicht weil dal Complott noch nicht rei war. Trotzdem ist nicht zu leugnen, daß unter dem Militär ein revolutionärer
Geist herrscht. Bis zu welchem Umfange derselbe ftch schon entwickelt hat. läßt sich von Außenstehenden nicht bestimmen; auS der ängstlichen Haltung der Regierung jedoch läßt sich schlikßen. daß die Loyalität der. Armee ernstlich erschüttert ist. m ' John Dillon frei. London. 13. Sept. John Dillon wurde heute uS dem Gefängnisse ert lassen. DieS hat jedoch nichts mit dem
Verfahren der Parnell Commission zu hun. Er wurde freigelassen, weil der Gefüngnißarzt berichtete, daß sein Ge undheitSzustand dies nöthig mache. Seine Strafzeit wäre, erst am Ende des Jahres abgelaufen. Dillon steht schlecht au? und ist offenbar krank. Nach seiner Freilassung hielt er eine Rede, und sagte fy - ?t i. l.ii. rr -t . . . er rveroe ucy cw ocrnieiocn ztz wie slüher dem Kampfe für Irland widmen. Da Geheimniß von White ch a p e l. London. 18. Sept. Die Polizei hat einen Deutschen, Namen Ludwig, aus den Verdacht hin. verhaftet, daß er die kürzlichen Mordthaten in Whitechapel begangen hat. Ludwig drohte einer Dirne, sie umzubringen, und sand bei ihm ein grobes Messer,' ein Rastrmesser und eine Scheere. SchissSuchrttdee. Angekommen in : Liverpool: .The Qieen" von New Pork. Bremen: .Ocean-von New Vork. QueenStown: .Alaska von New York. Philadelphia: ,Nederland-von Antwerpen. N e w B o r k : .Fulda" von Bremen, .Ceyftal" von Leith und Dundee.London: .Swiberland" von Phi ladelphia räch Antwerpen; 'Weser-von Baltimore nach Bremen; ,Prusstan Monarch- von New Vork. Hi e si ge ö. Der ,affictft Streik. In einer gestern Abend abgehaltenen Versammlung beschlossen die Streike?, einen .kooperativ Shop- zu'giünden und damit den Arbeitgebern Conkur renz zu machen. Ein Comite wurde ernannt, um ein passendes Lokal dafür zu miethen. Die Firma C. W. Meikel & Co wurde durch den Streik am schlimmsten betroffen, da 17 ihrer Leute die Arbeit niederlegten. Der Arbeitgeber Henry T. Hudson wird von vielen seiner College beschul digt, die Arbeiter zum Streik aufgestachelt zu haben. Da der Genannte als demokratischer Eandidat sür den StaatSsenat ausgestellt ist, wollen ihm seine Collegen die Hölle heiß machen, und sie haben bereits von dem Vorsider deS demokratischen CountyComiteS, Herrn Tom Taggart verlangt, daß derselbe die Sache untersuche. Heute ist die Angelegenheit in kein neues Stadium getreten, da beide Par teien noch auf dem alten Standpunkte stehen. Gestern tagte hier die National Convention der Cx KriegSgefangenep. Der Sekretär theilte mit, daß im lebten Jahre 24 neue Verbindungen gegründet und 143 neue Mitglieder aufgenom mm wurden. Die nächste jährliche Zu sammcnkunst findet in Milwaukee sttt. Gestern Abend sand ein .Camp Fire- in d- Tomlinson Halle statt, bei welchem viele KeiegSreminiscenzen ausgetauscht wurden. tS- In bubenhaster Weise wurde gestern Abend der prohibitionistische Red ner Summer W. Rose, welcher vor dem CourthauS die prohibitionistische Selig keit predigte von politischen Gegnern, an ihrer Spitze der Republikaner John King. unterbrochen. Die jungen Amerikaner benahmen sich so roh und machten so viel Spektakel, daß eS Rose zeitAttse unmög lich war, welter zu sprechen. Den Bur schen sollte auf unzweideutigtWtist etwas .politischer Anstand- beigebracht werden Vom Vnsland. Die schlauen Chinesen haben in Jarkand eine sonderbare Steuer eingeführt; zedes weibliche Wesen, roel cheS in die Ehe treten will, muß fün Kop. bezahlen: Nun sind aber gleich Zeitig alle Kaufleute, welche Kaschga bekuchen. verpflichtet, ein Weib iu neb men. . Sobald Einer die Stadt wieder verlassen bar. erhält die finrn einen anderen Ehemann und natürlich muß sie dann wieder die Steuer erlegen. Die Einnahme hieraus soll bedeutend sein so meldet wenigsten? der Draht dem Daily Uhronlcle- aus Petersburg au.' Erund .zuverlässiger- Beriete,
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Dkmokratisches Ticket ! Für Präsident : Sroder öl edel and von Net, vork. Für Vice.PrSsidknt : rillen s. Thurmann von Ohio. . DemokratifheS StaatS'Ticket. Sondervör: Courtland C. Matson. Vice.Gouvernör : William R. Myer. Staat. Setrttar: Robkrt W.Mier. StaatSaudit?r: Charle A. Munsoa. Staatischotzmeister. Thomas B. Dhrne. Nkporter Supreme.Court. John W. Kern. General.Aawalt : Jbt R. Wilson. Suverintendent de offen!!. Unterrichte : . !. Erifsith. Richter der CuprkmeTonrt. 1. Distrikt: 23. E. Nibwck. 2. Distr kt: Q V. Howk. 4. Distrikt: Allen Zollar. PräsidentschastS-Slektore. At Larae Tboma R. Lbb und Iah 8. Lamb. 1. Distrikt. S. B. Vance: 2. Distrikt. . S. Dobbinö ; 3. Distrikt, Sharlk L. Jewett; 4 2,,irtU, Mcholas Coraet; 5. Distrikt, John R. Gast; 6. Distrikt, Thoma I. Skudy; 7. Du stritt, David T. Goodiag ; S. Distr tt, S. B. Puett: 9. Distrikt. Joba st. McSuab: 10. Di. strikt, D. D. Dykeman; 11. Distrikt, John N. Turoer: 12. Distrikt. Jodn v. Baaö: IS Di. strikt, . . O. Packard. TkMikkatischks Conuty-Ticket. ffiir Covareßmitalied. 7. Distrikt : William D.Bynum. ur R cktrr deS IS. Circnit : Thoma S. SuUivan. Für Etaattanwalt: Iamei L. Mitchell. Mt Sevatoreu : William C. Tbzmdsoa. Henry T Hudson. ff Jomt. Senator sMartaa. Savcock und Sdelbh Countieö): James B. CurtiS. stiir Leaislaturmitalieder: Sabriel Sckmuck. WMiam kl. Hugdks, Sli F. Heiney, Hehden S. c: crr r . " " ' Dig?am, William raoguass. yur Sbeciss: Isaac King. ftür Schatzmeister: John Ostermann. Für Coroaer: Nelat-n C. Nooker. Für Sulvöhor : William C. Smith. Kür Counta Kommissäre: I.DiSrlkt. Jafedb L. Huutcr; L. Distrikt, Jacob Emrich. Dr. Theodor Wagner, - ,x -Kandidat für das Amt des Coronet. J0Z. EBNST, Stukkateur und Gypscr, für einfache und verzicrte Arbeiten. 7 Davkövtram, 7 Indianapolis. Rechtlosigkeit der XtüU schen in Frankreich. Zu diesem Kapite! wird neuerdings von dem .Hamb. Korr.", dem das Aktenmaterial vorliegt, ein inte ressanter Beitrag geliefert. In den sieb ziger Jahren wurde dem Chef eines Ham buraer Hanolunashauies eine Persönlich keit vorbestellt, die sich General einer überseeischen Ncpuolik nannte und angab die Ausbcutuna einer ihm achöriaen Guanoinsel in der Karaibischen See an bahnen zu wollen. Da seine Papiere anscheinend in bester Ordnung und seine Referenzen durchaus genügend waren, trat das Hamburger Haus ln nähere Unterhandlung mit ihm und streckte ihm gegen Depornrung seiner Papiere au ein Jahr in runder Summe 28,000 Francs zur Ausbeutung der uanoinse vor. Der .General" verließ darau Hamburg, ließ aber nichts mehr vor sich boren, und lerne sämmtlichen An gaben erwiesen sich als Lug und Trug. Weitere Nachforschungen ergaben, daß er sich in Ajaccio aus Korsika ansässig gemacht hatte. Das Hamburger HauS wollte nun eine Klage gegen ihn an strengen, eS fand sich aber kein französischer Advokat, der zur Führung deS Prozesses bereit war. Dank der Ver: Mittelung der deutschen Botschaft fand sich endlich ein in Paris lebender dcutscherAn: walt, dcr sich der Sache annabm. Er strengte eine Klage bei dem Gericht in Korsika an und verlangte die Verurthei lung deö sauberen .Generals- zur Rück: zahlung des Vorschusses nebst Zinsen und Kosten. Gegen die Vollstreckung deö Urtheils wußte sich der Schwindler jedoch durch einen frechen Schachzug zu schuhen. Er klagte vor dem Handels' gericht in Bastia seinerseits gegen die Hamburger Firma mit der Behauptung, die ihm geliehenen 23,000 Francs seien nur eine ä conto Zahlung für große Mengen Guano im Werthe von 1,192, 704 Francs, die Kläger von seiner Insel bezogen hätte, und ohne daß er den ge, ringjtcn Beweis von der Nichtigkeit diese, Behauptung erbracht hätte, verurtheilte daS Gericht in Bastia die Hamburger Firma dcm Antrage des .Generals" ges mäß zur Zahlung von 1,164,700 FrancS nebst Zinsen und Kosten, und der Pari ser CassationShos bestätigte das merk, würdige Erkenntniß. Beschwerden bej der französischen Negierung blieben er: folgloS, und wenn auch das Urtheil sür die wirkliche Verfolgung .des erlogenen Anspruchs in Deutschland ganz ohn, Belang war, so hatte das Hamburger HauS doch die 28,000 Francs desiniti, verloren und außerdem noch die kolossa? len Prozeßrosten ju trafen.
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