Indiana Tribüne, Volume 11, Number 363, Indianapolis, Marion County, 18 September 1888 — Page 2
ZMam Tribüne. Erscheint TSglich nd K sssta gs.
Cit alie .Iiibarn" folft durch d ?rrt2 tentl vr Woche, di Sonntag,Tridün- 5 Cents rer ZLoch. Beide jafacrntn 15 Ccntl der 5 Cents xer ttonat. Per Poft geschickt in Vorausbezahlung 6 per Jair. OMee: 140 S. OZarvlandSs. SsdittuHoliL, 3nb., 13 Sept'br 1888. Bleivergiftung durch Getränke. Wie Mancher trinkt gedankenlos Bier, Wein oder Mineralwasser, ohne zu ahnen, daß er sich unter Umständen in großer Gefahr dabei befindet! Neuerdings hat in Newark, N. I., das häufige Vorkomrnen von Bleivergiftung großes Aufsehen und nicht geringe Besorgniß verursacht. Mehrere Aerzte führten diese Erkrankungssälle aus den Genuß von Bier oder Ale zurück, das durch Bleiröhren gelauten war, oder auf das Trinken von Sodawasser und ähnlichen Getränken, die sich in Slaschen mit Bleistöpfeln, oder auch in Flaschen, die mit Schrotkörnern gereinigt worden waren, befunden hatlen. Die Sache war wichtig genug, um eingehend untersucht zu werden. Tie Untersuchung wurde von zwei Aerzten unter Mithilfe eines hervorra geuden Mineralwasser-Fabrikanten vorgenommen. Man prüfte zunächst ein Anzahl Flaschen Sodawasser und machte, nachdem man sie geöfsnet und den Inhalt batte aussprühen lassen, die verblüffende Entdeckung, daft der Rückstand Spuren von Blei enthielt. Woher kam dieses? Die Aerzte sahen sich das Verschlußsystem dcr Flaschen und die Stöpsel an, und es konnte keinem Zweifel mehr unterliegen, daß von dort das Unheil entstanden war. Die Stöpsel waren von zwei verschiedenen Sorten ; die eine, mit dem Stempel des Fabrikanten enthielt 42.4, die andere, nicht gestempelte sogar 83.6 Procent Blei. Es wurde über diese Thatsache und ihre Bedeutung ein Bericht an den Sanitätsrath erstattet, worin es u. A. heißt: Wie die Umstände liegen, ist es klar, welche Folgen entstehen müssen, wenn das Sodawasser und der Stöpsel in Berührung miteinander kommen. Der Ueberschuß von Kohlensäure wirkt auf den Stöpsel und bildet ein Bleicarbonat. Eine Prüfung der Stöpsel zeigt dies so fort ; man wird an demjenigen Theile des Stöpsel, der mit dem Sodawasser in Berührung kommt, einen weißen Niederschlag finden, welcher eben das Bleicarbonak ist. Nun setzt sich aber die Wirkung der Kohlensäure fort, lost dieses Earbonat wieder auf, und was erst einfaches und unschädliches Bleicarbonat war, wird jetzt doppelt kohlensaures Blei und damit ein bedenkliches Gift. Wird nun, durch den Genuß auch nur weniger glaschen derart verdorbenen Sodawassers täglich, dieses Gift in das menschliche System aufgenommen, so zeigen sich bald deutliche Symptome von Äleivergiftuug." Tarauf beschränkten sich aber die Versuche nicht. Es wurden auch neue Flascheu genommen, von denen die einen mit qemöbnlichem Aquäductmasser. die silbern mit destillirtem kohlensaurem !öasser gefüllt wurden. Diese Flaschen ließ man zwei Tage liegen und prüfte sie dann. Auch hier zeigte stch das Glft: die Flascken mit dem gewöhnlichen Lei: tungswasser enthielten 39J100, und die indem 4sill00 Gran metallisches Blei. hervorzuheben ist noch, daß dies Flaschen mit dem ersterwähnten, verhältnißmäßig viel besseren Verschluß waren. Und hatte man die Flaschen länger liegen lassen, so wäre die Wirkung jedenfalls noch bedeutender gewesen. Dagegen wurde :ine Anzahl Selterswasser-Auslauseroy: ren frei von Blei befunden. Des Weiteren wurden die Kühlröhren in Schankwirthschasten untersucht, und man entdeckte, daß viele derselben aus purem Bin, statt aus Blockzinn, bestehen. Darauf wird ' schon allein eine Z7!enge Vleivergiftungs-Fälle zurückgefuhrt. Man bedenke, was das Alles heißt; man erwäge den colossalen Verbrauch ller genannten Getränke, namentlich in der Sommerzelt, und halte die beitandlaen Gefahren daneben, welche gewiß nicht nothwendigerweise vorhanden sein müssen, aber bei den besagten Verhaltnitten leider so häufig uns umgeben! Wem sollten nicht bei diesen Gedanken die Haare zu Berge ltehen, glelchviel ob er Gambrinussaft oder Tempe-renz-Drinks" oder nur bescheidenes Trinkwasser genießt? Hoffentlich trägt das Bekanntwerden dieser Thatsachen dazu bei, dag die Methoden der Ausbewahrung und Beförderung der Getränks xT s t r . t kniiprecyeno resormirr werden. Nach zwölf Jahren gefangen. Der erfahrenste Zvalschmün:er Stciv tuckv Z, und einer der gefährlichsten in den Ver. Staaten übeihaupt, Richard T. Watson. ist im Eountq Webster vom Buudes- Geheimpolizisten Bauer und dem Eounty-Sheriff dingfest gemacht und nach Louisville in's Gefängniß geliefert worden. Dieser Fana wird als ein sehr wichtiger betrachtet, obwohl Watson keine Äande ylnter )q hat. Werfen wir einen Blick in den Wirkungskreis" dieses unternehmenden Finanzverbesserers. Xn einer zwischen waldiaen Hüaelr verborgenen Blockhütte. 12 Meilen von Sebra Svrinas. Kn.. entfernt, deren Existenz nur wenigen Menschen bekannt war, und wohin kein Unberufener seme Sckritte lenkte, hauste seit Jahren schon Watson aan, allein, und Niemand dachte daran, daß der einfältig dreinschauende Bewohner der Hütte einer der geübtesten Falschmünzer deS Landes sei. Emsig stellte Watson alle möglichen Geldstücke r?rn 5'Eentsstück bis zum ?20-Goldstück her, und die von ihm fabricirten Waaren fanden guten Absatz. Seine Kunden arbeiteten niemals in der Nähe der alickmünzer-Werkstätte, und fast aus schließlich waren sie sogar in anderen J7. , f w-ä :.r;u,- fti.(. . t. (Staaten lyang, i"WhC vyuw umii zubringen.
iüaiicn, ein geübter Mechaniker, stellte seine Formen alle selbst her, und 15 derselben wurden in seiner Hütte, doch nur wenig falsches Geld daselbst vorgefunden. Vor zwei Jahren waren in der Nähe der Hütte 1500 falsches Geld neben einem Zaun vergraben gefunden worden, und damals begann Eapitän Bauer, die Umgegend zu durchforschen. Bis in die letzten Tage hinei.l waren seine Bemühungen niemals von Erfolg gekrönt. Endlich aber wurde er Warsons ansichtig und er zweifelte keinen Augenblick, seinen Mann entdeckt zu har m r. . r 4. t . t :.:, :i
ven. üie ouyajiunij iimuie uiucy uiuji obne Weiteres vorgenommen werden, da Watson zu vorsichtig war, um sich über- j v et " c rti. ' lumpeln ;u lauen, uerbcm wourc . Eavimn Bauer den Falschmünzer auf ' frischer That ertappen. Das gelang inm: weniastens hob er ihn am Schauvlat; seiner Tbätiakeit auf. Watson ist si5 Jahre alt, sieht jedoch weit alter aus. Er ist flink, wie eine Katze, und es würde schwer gehalten haben, ihn zu fanaen. wenn er in der waldiaen Gegend einen noch so kleinen Vorsprung gehabt hätte. Watson schlief, als die Beamten in seine Hütte drangen, und ergab sich ohne Widerstand. Seit zwölf Jahren war der Gefangene als Falschmünzer thätig und muß bei seiner ökonomischen Lebensweife ein bedeutendes Vermögen sich ergaunert haben, da, wie gesagt, seine Waaren reißenden Absatz fanden. Seiner Kleidung freilich kann man keine Wohlhabenheit ansehen. Hauptsächlich in den Staaten Missouri und Alabama waren seine Agenten thätia und überschwemmten dtts Land mit falschem Gelde. Jetzt wird ihm woyl oas Hanvwerk für immer aeleat werden oder auch nicht. Seine vorgerückten Jahre machen es allerdings unwayrjcyelnllch. da er nach Verbüßuna seiner Strafe noch vielen Schaden anrichten wird. Ehebruch und Photographie. Die neueste Verwendung der Auaenblicksphotographie scheint darin zu bestehen, Material zu einer Scheidungsklage zu liefern, resp, als stummer Zeuge bei einem Scheioungsproceß zu dienen. So geschah es wenigstens im Falle des Photoarapuen August Kuch in New yjorf und seiner vor 12 Jahren mit ihin verheiratheten Gattin. Die Letztere reiste vor mehreren Wochen in die Enrskill-Gebirge; kurz darauf reiste auch der Zollamtö-Angestellte GottI neb Landsmann, ein alter freund von Kuch, dorthin und besuchte natürlich auch die Gattin seines freundes. Soweit gut. Aber ein Brief, den Kuch eines Tagcs erhielt, lle schlimme Gedanken in lhm aufsteigen, und endlich konnte er sich nicht mehr anders helfen, er mußte nach den Eatskills reisen. Dort fand er neue Grundlage für seinen Verdacht, aber seine Frau gestand nichts, sondern war die entrüstete Unschuld". Was sollte er thun? Da kam ibm eine neue Idee. Er holte in New Z)ork seinen photograpbischen Apparat und Pulver zur raschen Erzeugung eines lebhaften Lichtes und kehrte dann, mit einem Anwalt und einem Zeuaen, still nach den Eatskills zurück, wo er Abends ankam. Man setzte sich mit dem Hotelbesitzer in s Einvernehmen und ging mit dieicm nach dem Zimmer der Frau Kuch. Es war onen und leer. Gerade gegenüber, in dem ebcilfalls offenen Zimmer Landsmanns, schlief rau Kuch in dessen Armen. Nasch richtete Kuch seinen Apparat her. entzündete das Pulver und bci dem grellen Lichtschein photographlrte er das Paar, womit er einen unwiderleglichen Schuldbeweis erhielt. Eine Prügelscene folgte dann noch. Jetzt liegt der Roman den Gerichten vor. Es sollte uns garnicht wundern, wenn man nächstens von einem Beispiel u mgekehrter Art hören würde, nämlich, daß. eine eifersüchtige Gattin ihrem Gattcn in der gleichen Weise mitspielt. Verstümmeltes Oclo. Im Eonqreß schwebt aegenwärtig eine wohl noch Manchen persönlich sehr interessirende Vorlage, welche bereits vom Abgeordnetenhaus angenommen worden ist und, rote man glaubt, endglltlg Gesetz werden wird. Dieselbe trifft endlich Vestlmmungen zur Einlösung beschnittenen, durchlöcherten oder sonstwie verstümmelten Sllbcrgelves. Sie verfugt, daß solches G?ld, in Summen von nicht unter $5 Nennwerth im Bundcs-Schatzamt oder jedem Zweigamt desselben gegen neue oder gute Silbermünzen ausgetauscht werden kann, jedoch nicht zum vollen vcennwerth des verstummelten Geldes, sondern zu seinem nach dem Gewicht berechneten Prägungswerth. Betrachten wir die Bedeutung des Ge setzes. Jedermann weiß, daß vor einigen Jahren das Verstümmeln von Silbergeld besonders schwunghaft in unserem Lande betrieben wurde. Die Mlssetha ter waren in 'einigen Fällen leichtfertige Burschen, welche sich einen Spaß daraus machten, flugs ein Loch oder einen Namen in ein Geldstück zu schlagen, meistens aber waren es ganz gemeine Subjecte, welche auf diese Weise an jedem Geldstuck sur einige Eents Silber stehlen und dann das Stück zu seinem Nennmerthe anbringen wollten, also Kerle, welche im Wesentlichen nicht besser sind, als Falschmünzer, nur feiger als diese, und anhaltenderen Schaden verursachend. Einzelne Stimmen warnten schon zeitig vor der Annahme solchen Geldes, doch wurde damals nicht viel darauf geachtet. Nur Jüann und andere Monopolgesellschasten nahmen sich alsbald das Vrivilcamm. derartiges Geld unbedingt zurückzuweisen, zur Zelt als dasselbe sonst fast noch nirgends beanstandet wurde. Der Eongren befaßte sich endlich mit der Angelegenheit und erklärte geradeheraus, daß verstümmeltes Silbergeld nicht eingelöst werden solle und könne. Jetzt sanken die Münzen überall auf ihren Barren-metall-Werth ; infolge dessen horte aller dingS das Verstümmeln fernerhin auf. Die Millionen Bedauernswerther aber, die noch solches Geld in Händen hatten und nicht im Stande oder nicht gewissenlos genug waren, es rasch einem armenTeufel, dessen Kunden sie waren oder dem sie Arbeitslohn zu bezahlen hatten, moralisch aufzuzwingen (solche Fälle kamen leider übergenug vor), büßten zweierlei '!n: erstens den Werth des abaeiwaöten
(ZilbcrS, und zweitens' den Ilntersazlev zwischen dem Prägungswerth und dem reinen Barrenmetall-Werth des noch vorhandenen Silbers. Letzterer Unterschied betragt gegenwärtig schon über 31 Cents am Dollar. .Und diesen Doppelverlust sollten die unschuldigen Inhaber des verschlechteren Geldes tragen, während die elenden Beschneide? den Gewinn eingeheimst hatten und unerreichbar waren? Das war eine Ungerechtigkeit ohne Zweifel. Man schlug nun zunächst vor, ver, stümmeltcs Geld zu seinem vollen Nenn-
werth einzulösen. Aber das wäre für die Geldzwackcr eine neue Ermunterung gewesen, ihr schändliches Treiben fortzu setzen, in der Gewißheit, die Münzen r ,v- , W t I wieder zu vollem Mrty anzudringen uno den Verlust des abgezwackten Silbers ganz gemüthlich auf den Bund, statt auf das Publikum, zu wälzen. Unter den Bestimmungen der besagten Gesetzesoorläge nun könnte z. B. der Inhaber von verstümmeltem Gelde im Nennwert!) von $10 dafür vom Schatzamt $0.50 erhalten, vorausgesetzt, daß an ersterem Gelde noch Silber genug ist. daß man letzteren Betrag in neuen Münzen daraus prägen kann. Gegenwärtig aber verliert er nicht nur diese 50 Cents, sondern min bestens $3.10 darüber an $10; denn so viel beträgt der Unterschied zwischen dem reinen Barrenmetall - Werth und dem Prägwcrth. .Das lohnt sich denn doch schon. Leider werden dte Meisten, welche ver stümmeltcs Geld zur Zeit, wo es verpönt wurde, in Händen hatten, von dem neuen Gesetz keinen Nutz? mehr haben, sondern dasselbe wird hauptsächlich Händlern und Maklrni zugntc kommen, welche es in der Erwartung, daß ein solches Gesetz eines Tages erlassen werde, möglichst billig an sich gebracht haben. Auch die Bestimmung, daß nicht weniger als $3 Nennwerth eingelöst werden können, begünstigt die vorherige Concentrirung die ses Geldes in Schacherhänden. Bom Jnlande. Auch in PittSburg wird jifel gegen den Fortbestand deS deutschen Un terrichts in den öffentlichen Schulen intriguirt. Sparsamkeit wird als der Grund angegeben, diesen Unterricht auf der Südseite der Stadt abzuschaffen. Die Gattin des Präsi. benten Cleveland sammelt gegenwärtig eifrig Gelder für die Vollendung der Amerikanerkirche in Berlin. Ein gewisser S. M. Simpson in KansaS City, welcher zu den Mannen des Negerheilandes" John Vromn gehörte, hat allein $2000 für diesen Zweck gesandt. F ü n f z e h n E n k e l, sechs U r enkel und fünf von einer Gesammtzahl von elf noch übriggebliebene Söhne und Töchter haben dieser Tage mit Luanda gleicher in North Svringsield, Mass., deren 100jährigen Geburtstag festlich begangen. Die Jubilarin ist im Vollgenuß ihrer geistigen Fähigkeiten. Jene Wahrsagerin in PittS bürg, welche durch ihr Lügengewebe den Selbstmord des deutschen Mädchens Lena Obcrmeyer verursacht hat, ist jetzt in der Person einer Frau Elizabeth Curry wie man glaubt ermittelt, verhaftet und einstweilen unter Bürgschaft zum Proceß festgehalten worden. Hoffentlich wird an ihr ein heilsames Erempel aufgestellt; eS dürfte aber sehr schwer sein, eine solche Schuld positiv zu erweisen. In gemüthlicher Gemeinschaftlichkeit scheinen die drei Parteien in Graham, Mo., Republikaner, Demokraten und Prohibitisnistcn ihre Wahlkampagne zn führen. Kürzlich hielten sie mitemander ein dreitägiges politisches Fest ab, dessen Programm in Disputationen sowie in einer großen Ochsenabschlachtung und -verspeisung ldardeeuo) bestand. 2000 Personen vertilgten das Fleisch von 19 Ochsen und hörten die Neden der politischen Gäule an. Laut der voni Bundes Schatzamt herausgegebenen 19. Jahresliste der Schisse der amerikanischen Han dclsflotte bestand diese 1887 aus 16,234 Segel-, 5692 Dampf- und 2800 unbemajtetcn Fahrzeugen. Die Kriegsflotte bestand, wie im Anhang gesagt ist, aus 73 Dampf- und 12 Segelschiffen; von den Dampfern sind fünf, einschließlich eines Dynamitkanonen-Bootes, noch im Bau begriffen. Nickt eingerechnet sind dabei natürlich die Fahrzeuge für den Steuerdienst, das Vermessungswesen, u. s. w. Sehr betroffen war diese! Tage ein Bürger von West Springfield, Mass., als er einen offenbar von FlauenHand geschriebenen Brief erhielt, aus welchem eine verwelkte Blume siel. Allerlei romantisch-melancholische Gedanken an alte und neue Bekanntschaften schössen ihm durch dt Kopf, sein Herz klopfte aber er ernüchterte sich sofort wieder, als er das Schreiben las. Die Briefschreiberin hatte nämlich, im Verein mit Anderen, Blumen aus dem Anwesen des I Bürgers gestohlen und wollte ihren An 1 it. 's . ... ..c . .. .c j. t lyeit an oer unoe wieoer guimlliycn. Der sonderbare Brief war unterzeichnet: Ein christliches Bestreben." Eine Hochzeit, welche aus den furchtbaren Froststurm zurückzuführen ist, der im März d. I. im Osten wüthete, hat soeben in Arooklyn, N. S)., stattge funden. Der Bräutigam, Georg Cosine, aus HickSoille auf Long Island, befand sich gerade in Vrooklyn, al? der Sturm losbrach, und stieß, indem ermühsam ce gen denselben ankämpfte, auf seine jetzige junge Frau, Frl. Mamie McEwen, welche erschöpft in den Schnee gesunken, besinnungslos und schon fast erfroren war. Er trug sie in die nächste Apotheke, wo sie in's Leben zurückgerufen wurde, und brachte sie dann in einem Schlitten nach Hause. Jetzt hat die Gerettete den Neter geheirathet. Infolge des Antritts einer Erbschaft von $2,785 hat Frl. Katie Schulter in New Z)ork den Verstand verloren. -Sie war von Hause aus arm, und als sie von einer Verwandte die besagte Summe erbte, ging alsbald eine Schraube in ihrem Hirn los. Katie brachte das Geld auf eine Sparbank und pflegte jeden Tag auf der Bank nachzufragen, ob eö wirklich sicher aufgehoben sei. Das wurde schließlich den Bankbeamten unertrSglich. und sie ersuchten Ka
tie, ihr Geld' "wieder zurücknehmen. Seitdem trug sie den Mammon beständig unter ihren Kleidern an sich. Sie ist jetzt als hosfnlingslos Wahnsinnige nach Blackwells Island verbracht worden. Der große Fortschritt unseres Südens, von welchem in den letzten Manati'tt viel gesprochen wurde, erstreckt sick, dem Jahresbericht unseres Commissrtio Dawsou zufolge, nicht blos auf die materielle, sondern auch auf die geistige Entwickelung. Dawson beliauptet, sowohl in der verhältnißmäßigen Gesammtzahl der Schulzöglinge als auch hinsichtlich des Durchschuittsbcsuches der
schulen stelle der Süden augenblicklich mehr vor, als der Norden. Auch der Unterricht selbst soll sich gebessert haben, ' besonders was industrielle und technische Gegenstände anbelanat. Senator Blair scheint da init seiner Erziehungsvorlage zu spät zu kommen. E i il r e i ch e r Juwelier Nameng Stanley Freeman in Attleboro, Bt., kam nach langem Hin- und Herdenken zu der Ueberzeugung, daß er eine gewisse Quantität Diamanten, im Gesammtwerth von $6000 am sichersten in einer alten Kommodeschublade droben in der Dachstube, mitten unter Lumpen, auf heben könne. Aber schon am anderen Tage batte sie ihm ein Dieb gemaust. Was sollen da die armen Besitzer solcher Reichthümer noch anfangen? Denn mit dem Vergraben unter der Erde ist es bekanntlich auch nichts mehr, und mit den amerikanischen Banken schon gar nichts. Schrecklich! A u f ä l l i g ausgeräuchertwurde ein Dieb in der Nähe von Favet'teville, Tenn. Ein Mann daselbst machte eines Morgens Feuer und sah urz darauf zu seiner größten Ueberraschung ein Paar schwarze Füße sich im Kamin abwärts bewegen. Die Füße gehörten einein übel beleumundeten Neger der Nachbarschaft, welcher im Kamin steckte und nicht mehr vor- oder rückwärts konnte. Nach seiner Freimachung stammelte er, er habe dem HauShälter die 10 Cents bringen wollen, die er ihm schulde. Da man jedoch außerhalb der Wohnung seine Schuhe liegen sah. und eine Art daneben, so glaubte nun die ohnehin unglaubliche Geschickte nicht und steckte den Wollkop ill's Gefängniß. Die ?lrbeiten an dem geplanten großartigen Hudson-Tunnel der Hudfon-Niver-Bahn-Tunnel-Co.", die nach VciauSgabuug von $2, 000, 000 wegen Geldmangels eingestellt werden muß ten, sollen demnächst wiederaufgenommen werden, da englische Capitalien sich bereit erklärt haben, $5, 000,000 dazu herzugeben. Bis jetzt sind auf der New Jerseyer Seite 2000, auf der New ?)orker 700 Fuß des Tunnels fertiggestellt worden. Die 5 Millionen werden indeß schwerlich langen ; tenn da das Tunnel 5 Meilen lang werden soll, so wird es, da eine halbe Meile 2 Millionen gekostet hat, auf 20 Millionen Dollars zu stehen kommen. Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß, infolge eines amüsanten Mißverständnisses, mehrere europäische Blätter kürzlich von einer riesigen Brücke über den Hudson" sprachen. Ei n Mann von heutzutage seltener Ehrlichkeit ist soeben in Wilkesbarre, Pa., gestorben, der Kohlenhändler und GrubenbesitzerJ. H. Shoyer. Er hatte sich bis zum Jahre 1877 ein bedeutendes Vermögen erworben, verlor es aber ganzlich im großen KohlenarbeiterStrike von 1377, und riß noch das Bankhaus Bennett, Phelps & Co. in seinen Untergang, wodurch viele arme Leute ihre Ersparnisse verloren hätten. Shoyer erließ eine Erklärung: Wenn Gott ihm das Leben schenke, so solle Jeder bis auf den letzten Cent bezahlt werden. Er veräußerte seine prachtvoll eingerichtete Wohnung, seine Pferde und Wagen, bezog mit seiner Familie eine ärmliche Hütte und begann selbst, trotz seiner fast 70 Jahre in seinen Gruben mitzuarbeiten. In fünf Jahren hatte er die Bank bezahlt, und die Gläubiger derselben erhielten jeden Cent mit Zinsen zurück. Zur Zeit seines Ablebens war er wieoer sehr vermögend. N i ch t sehr stolz braucht der Ihieischutz-Verein von Massachusetts auf ;'in iesnltat seines Wirkens in North Lelckertown ,u sein. Ein Agent dieses Vereins erschien dort vor ungcfährinem Jahre bei einem alten Farmer und" sagte ihm: Dr? Gaul, den Sie benutzen, darf nicht mehr arbeiten ; er hat gearbeitet genug." Sogleich tödtete der Farmer, welchem diese Worte zn Herzen zu gehen schienen, den Gaul; seitdem aber schasste er keinen anderen mehr an, obwohl er das ganz gut hätte thun können, vielmehr gab ihm sein tugendhast gewordener Sinn, in Verbindung mit seiner Knickerigkeit, einen anderen Gedanken ein: er spannt jetzt, wenn er gar nicht mehr allein auskommen kann, irgend einen arbeitslosen Tramp" genau wie ein Zugvieh an seinen Wagen und läßt so sein Heu und sein Getreide vom Feld in die Scheune bringen. Das kommt sehr wohlfeil, sagt er, und wird von keinem Thierschutz-Verein angekochten. m i Vom Auslande. Ueber ein entsetzliche? Verbrechen, das oön ganz eigenartigen Nebenumständen begleitet ist, bringen Wiener Blätter folgende Mittheilung: Am 10. August wurde nächst Mannswörth ein brauner Handkorb, welcher von den Wellen der Donau abwärts getragen wurde, aufgefangen, in dem man die in Tücher gewickelte Leiche eines etwa drei" Monate alten Madchens fand. Um den HalS war ein altes, lichtblaues Seiden: tuch eng zugeschnürt.- Die gerichtliche Obduktion der Leiche ergab, daß das Kind keines natürlichen Todes, sondern durch Erdrosselung gestorben sei, daß ferner die Leiche erst einen Tag im Waster gelegen haben konnte, und das Verbrechen, nach der Traggeschwindigkeit des cm . fr ... r r r nr "z i - Wassers zu jcgiieRcn, in Wien ooer dessen nächster Umgebung verübt worden sein mußte. Die beiden dem Gendar-merieposten-Commando in Schwechat zugetheilten Gendarmen Johann Wattek und Leopold Treite forschten nunmehr unablässig nach der Thäterin, die, wie .fast Mit Sicherheit anzunehmen vsex, die eigene Mutter des KindeS sein mußte. Vor einigen Taaen erfuhren dieselben. daü di Möiderin ibreS KindeS eine at
oer Landstraße wotinyarre j,wiao I Namens Marian sei. Der Postensührer und der Gendarm reisten unverzüglich ' r . 1 . . . . w O . "7
meryer und theilten dem Pollzeikommissariate Landstraße ihren Verdacht mit. Die Magd wurde alsbald ausgeforscht und zu einem Gestandnisse gebracht. Sie hat am 7. Mai d. I. in ihrer Wohnung das Mädchen zur Welt gebracht. Am 9. August hat sie, während sie allein zu Hause anwesend war, das drei Monate alte Kind mittelst deS Seidentuchs erwürgt, die Leiche dann in den Korb gesteckt, verschnür! und von der Erdbeergelände nächst der Gasanstalt in den Douaucanal geworfen. Ueber die Motive des Verbrechens befragt, gab Marie Vurian unter Anderem an, die Kleine habe unaufhörlich derart geschrieen, daß sie befürchten mußte, man würde ihr die Wohnung kündigen, nicht das geringste Gefühl mütterlicher Zuneigung habe sich in ihr geregt. Das Kind sei die Frucht eines Verbrechens, den Vater desselben habe sie nie gekannt. Ei ihr völlig unbekannter Mann habe sie vor etwa einem Jahre auf freiem Felde überfallen und gezwungen, ihm zu Willen zu sein. Aus Scham über ihre Entehrung habe sie es damals unterlassen, gegen den unbekannten Gewaltthäter der Behörde die Anzeige zu erstatten. Marie Bunan wurde dann noch wegen des Verbrechens des gemeinen Mordes dem Landgerichte eingeliefert und gleichzeitig die Staatsanwatlschast von dem angeblich an ,hr verübten Gewaltakte behufs Ausforschung und Bestrafung des Thäters verständigt. Was Einem in der Wien Hofoper Alles passiren kann, erzählt di W. A. Zt.": Am jüngsten Sonntag herrschte anläßlich der Olhello-Vorstel-lung inderOperdas lebhafteste Gedränge. Insbesondere war die dritte Galerie stark occuplrt. Allen voran im Drängen und Haschen nach einem günstigen Platze that es jedoch eine ältere Frau, die unter Schimpfreden alle möglichen Anstrengungen machte, sich bis vor die Brüstung hindurchzudrängen. Der dort zusammengeballte Menschenknäuel wollte jedoch nicht nachgeben. Dies trieb die Wuth des Weibes bis zur Naserei, und um dieser Luft zu verschaffen, griff sie zu einem empörenden Auskunstsmittel. Vor der verbissenen Alten standen zwei Mädchen, welche in der Menge festgekeilt, troy ihrem Anstürmen nicht vom Platze wichen. In der Meinung, daß eiiles der vorermähnten Mädchen, Fräulein Philippine St., Schuld an der Erfolglosigkeit ihrer Bemühungen sei, schnitt die bissige Matrone diesem Mädchen einen circa fünfzehn Zoll langen Theil seines herabhangenden, schönen, vollen Zopfes ab. Die boshaste Alte muß hierzu eine kleine Scheere oder ein Taschenmesser benützt haben. DaZ neben dem von der Wuth der Alten so arg heimgesuchte Mädchen stehende Fräulein hatte dieses einige Minuten vor der verhängnißvollen That auf das verdächtige Treiben der alten Frau, die fortwährend in den Haaren des Mädchens herumnestle", auf: merksam gemacht und die Freundin er: sucht, die Zöpfe nach vorne hängen zu lassen. Als die Matrone sah, daß ihre abscheuliche That entdeckt sei, ergriff sit die Flucht. Au dem Ende des Ganges angelangt, schleuderte sie der unglückli: chen Besitzerin des verstümmelten Zopfes noch die Drohung zu: Sie werde ich noch auf der Gasse erwischen!" Erst nach dem Ende der Vorstellung bemerk, ten die Madchen die ganze Größe der von der Bosheit der Alten" vcrübtey That. Aus Kuldfcha wird den. russischen Itegierungsboten" vom IS. Juli d. I. gemeldet, daß nach dort ein, getroffenen Nachrichten in Urumtsch'i tEhina, Dsungarei) eine Militärverschwörung entdeckt wurde, welche den? Gouverneur der neuen Provinz, Luz-sin? tan, hätte das Leben kosten können. Du Soldaten, welche in Urumtschi in Garnison liegen, empört darüber, daß sie seit mehr als einem halben Jahre keinen Sold erhalten und keine Möglichkeit hatten, sich an den Gouverneur, der ni sein Hans verließ, persönlich zu wenden, entschlossen sich, das Palais des Gouoer: nenrs in die Luft zu sprengen. Acht Soldaten, welche das Loos traf, führten eine Mine unter den Palast und luden dieselbe mit sechs Pud Pulver. Eink halbe Stnnde vor dem verabredeten Moment der Explosion lieferte jedoch einer der Betheiligten seine College aus, in: dem er die Umgebung Luz:sin-tan's über die ihm drohende Gefahr benachrichtigte. Die Mine wurde sofort entdeckt und unschädlich gemacht, die Verschwörer jedoch wurdeil ergriffen. Sie gaben in der Untersllchung an, daß nicht nur die ganze in Urumtschi in Garnison liegende Mannschaft, sondern auch die Mehrzahl der Ossicierc an der Verschwörung theilgenommen hatten. Unverzüglich wurden die Hanpturheber hingerichtet und mehr als ynudert eingekerkert. Dieser Tage kam ein Vauei aus Avolsheim bei Molsheim mit einem Leiterwagen, ans welchem ein sehr großes Weinfaß laa. vor dem Thore der Irren, Heil- und Pflegeanstalt an und begehrte Elr.laß. Zugleich zeigte er eme Ausnahmcverfügung des Bezirkspräsidenten betrens eines Geisteskranken vor. Auf die Frage, wo er den Kranken habe, deutete er auf das Weinfaß und verlangte einen Schlosser. Nachdem der AnstaltsSchlosser die große Einlaßöffnung des Fasses aufgeschraubt hatte, kroch richtig der aelsteskranke ohn des Cannes aus dem Fasse. Der Vater hatte seinen Sohn veranlaßt, zum Reinigen des Fasses in dasselbe zu kriechen, hatte dann rasch die Einsteigeöffnung geschlossen und das ftaß auf den Wagen geladen. Man muß sich eben nur zu helfen wissen! Man hat berechnet, daß Oberschlcsien noch 250 000 Millionen Tonnen, das Nuhrgebiet 50 000 Millio nen Tonnen, die Becken bei Saarbrücken und Aachen, in Niederschlesien, Sachsen und Vätern ebenfalls ö0 000 Millionen Tonnen Steinkohlen enthalten. Beträgt der jährliche Bedarf 3S0 MillionenTonnen, so würde also der Kohlenreichthum Deutschlands noch für 1000 Jahre aus reichen. Der Vorrath Engalnds an Kohlen mir allerdings nur noch aus 100 000 bis 140 000 Millionen Tonne Keschätz Verlangt Btucho'S Best Havanna Uigais.
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