Indiana Tribüne, Volume 11, Number 362, Indianapolis, Marion County, 17 September 1888 — Page 2

Indium Triböne. Erscheint HiglieZ und gsnutegs. ie tägliche ,Tlib2n ko?t durch d Träger 12 ent per Woche, dt Sonntag.,rridün & Cent! r? Woche, Beide zusammen IS Eent oder Uentkxki Ronit. Per Poft zugeschickt in vorauibeiahlung Z6 per Jahr. QfZtti 140 S. OarvlanbSr. JRdiauapoliS, Ind., 17. Sept'br 1333. Nnruyigß Nvihyänte. Wenn die Berichte der ZertungScorre, fxondmten nicht übertrieben sind (ba5 muß man vorsichtshalber bei derartigen Angelegenheiten immer hinzusetzen), so können wir sehr bald u?ieder bedeutende Jndianeninruhen innerhalb unseres Lan, deS, und zwar von mehreren Seiten zugleich, erwarten. Di: ökothhäute wären sogar fähig, sich nicht einmal zu gedulden, bis das souveräne Volk der Bleichgesichter mit seiner Präsidentenwahl fertig ist. Drunten in New Mexico soll unter den Navajo-Jndianern große Erregung herrschen, weil man ihnen den Schnapsoerkauf verwehrt und auch in manchen anderen Dingen ihnen nicht zu Gefallen lebt; und mit diesem sehr zahlreichen und widerstandsfähigen Stamm, von welcyem ein Theil oiid) in Mexico sitzt, ist in aufgeregten Zeiten nicht zu spaßen, obgleich oder gerade weil seine Mitglieder für gewöhnlich zu den ruhigsten Indianern gehören. Gleichzeitig kommen wieder Unwetterbotschaften aus dem Norden. Die Siour-, Grossen, treS-, Pigeon- und Crow-Jndianer bekämpfen sich bekanntlich gegenseitig wobei indeß immer die Weißen in Mitleidenschaft gezogen werden und es sieht ganz darnach aus, als ob die Auftritte vom letzten und vom vorletzten Herbst sich daselbst wiederholen würden. Im vorigen Jahre haben die Angrisse und Gegenangriffe der Pigeons und der Crows den Bundesagenten sür die Letzteren. Williamson, zu energischem Da zwischeutreten und zum Aufgebot von Militär veranlaßt; dies führte zu einer bösartigen Empörung, auch eine? kleinen Theils der Erows, welche mit dem Schlachtentode des jungen Häuptlings Schwertträger" ihren Abschluß fand. Damals glaubte man, das werde eine beilsame Lehre für die Anderen sein, aber man täuschte sich. Wenigstens hat es die Siour nicht abzuschrecken vermocht, von denen jetzt eine große Partie die Poplar-Niver - Agentur verlassen haben soll, um ebenfalls über die Erowö herzu fallen. Ein großer Theil des nördlichen Montana ist von Stämmen bewohnt, welche sich gegenseitig ewige Feindschaft geschworen zu babcn scheinen. Die größte Reservation daselbst, die der Schwarzsüße'', welche über 21,000.000 Acres groß ist, enthält außer diesem Stamm noch Angehörige von etwa sieben anderen, und drei Agenturen besinden sich auf ihr. Siour, Grosventres, PigconS, CrowS, AssiniboineS. Bloods, For-Niver-Jndia-ner und Schwarzfüße" sollen da mit einander auskommen. Die unruhigsten Köpfe darunter sind gewohnlich die Grosventres und die Schwarzfüße", welche häusig sich vorbereiten, ihre Nachbarn anzufallen, wobei oft durch Zuzug ihrer Stammesfreunde oder -feinde von der canadischen Seite die Sachlage noch verwickelte? und kritischer wird. Die Reservation der Crom - Indianer selbst ist nahezu 5,000,000 Acres groß, und ungefähr 3200 Nothhäute besinden sich auf derselben. Diese sind, abgesehen von der vorjährigen Erhebung einiger junger Krieger, im Allgemeinen friedliebende Leute und stellen sich zu den Weißen am Besten. Sie sind in den Kämpfen mit den übrigen Indianern fast immer die Angegriffenen, so auch jetzt wieder. Seit langer Zeit sind die Siour besonders intime" Feinde der Erows, was zum Theil seinen Grund jedenfalls darin hat, daß die letzteren sich gewöhnlich zu den BundeStruppcn hielten und ihnen viele Jahre hindurch Späher lieferten. An der Nachricht, daß im vorigen Jahre die beiden Stämme sich ausgesöhnt hätten, scheint nicht viel gewesen zu sein; denn gewöhnlich ist die Freundschaft der Nothhäute, ebenso wie die Feindschaft, nicht von so kurzem Bestand. Die Feindseligkeiten zwischen Beiden haben, wie üblich, wieder mit kleinen Ueberfällen und Pferdediebstählen begonnen. Dieser kleine Krieg ist gerade für die weißen Ansiedler am gefährlichsten, denn ihr Eigenthum leidet dabei am meisten mit; wenn einmal das Viehrauben angefangen hat, so wird wenig darnach gesragt, wem die Pferde und Ltinder gehören. Wie bereits telegraphisch gemeldet, hat der, von früher her bekannte General Ruger prompte Vorkehrungen getroffen, die Ansiedlungen der Weißen zu beschälzen und den marodirenden Banden der Siour Halt zu gebieten. Er hat dasür gesorgt, daß, wenn die gegenwärtigen Unruhen einen bedrohlicheren Eharakter annehmen sollten, Bundestruppen genug in nächster Nähe sind. Hoffentlich wird eS aber weder hier, noch drunten im Süden, nothwendig werden, zumAeußersten zu schreiten.

Verunglücktes Abenteuer. Der tollkühne Seemann Cipitän Wilkiam A. Andrews, welcher am 13. Juni in einer 14 Fuß 9 Zoll langen und 5 Fuß breiten Barke, Dark Secret" mit Namen, vom Point of Plnes bet Boston aus in See stach, um mutterseelenallein, nur in Begleitung eines kleinen Hundes, die Reise nach Europa zurückzuleqen, be findet sich wieder in New Jork. Sein qebrechliches Boot liegt, durch die lange Reise fast vollständig ruinirt, bei Staten Island vor Anker. Er yat diesmal seine Reise nicht vollendet, sondern ließ sich, nachdem er etwa ü0 Meilen über die Halste derselben zurückgelegt hatte, von der norwegischen Barke Nor" an Bord nehmen und nach New yoTl bringen. Eapitän Andrews war, wie der Eapitän der Barre erzahlt, nsolae Nah rungSmangel und Strapazen furchtbar

aus Dem Vctan entdeckt wurde, ustö jay beinahe wie ein Wilder aus. Er war zu schwach, um ohne Hilfe an Bord zu kommen. Trotzdem konnte er nur durch dringendes Zureden abgehalten werden, dievaghalnge Fahrt fortzusetzen. Ein Dutzend schrecklicher Stürme hatte er überstanden und in einem derselben seinen einzigen Begleiter, den kleinen treuen Hund, verloren. Ein unheimliches Nencontre. das er mit Haisischen gehabt haben will, erzahlt Andrews folgendermaßen: ,,AlS ich eines Morgens wach wurde,

trieben sich ein halbes Dutzend Haisische an meinem Boot herum. Die Gesellschaft gcs'.cl nur nicht sehr und ich versuchte, sie loszuwerden. Drei der Kerle, jeder sechs bis sieben Fuß lang, blieben zedoch kartnacklg bei mir. Ich warf ihnen Etwas zu fressen zu, eine Kanne Hummer, eine Kanne mit Lammzungen und eine Kanne Sardinen. Ich mochte das Zeug nicht essen; ich hatte genug davon gehabt. Die Burschen hatten es jedoch auf mich selbst abgesehen. Da sie nicht zufrieden waren, gab ich ihnen einen Jacht-Salut. Ich that einen gronen Torpedo in eine Krebskanne, setzte die Zündschnur in Brand und warf ihnen denselben zu. DasDing ging los mit dem Getöse eines echspfünderö. Die rothe Etiquette der Kanne hatte emen der. Kerle angelockt und im nächsten Augen, blick konnte man Halsischflcllch in der Luft herumfliegen sehen. Der eine war abgethan und die beiden anderen ließen mich auch in Ruhe. Sie hatten aenuq zu thun, indem sie ihren Kameraden aus- - r. r r i . c.r. f. fl...rt fraßen, cy macyle, oag icu ,o scyneu wie möglich aus ihrer Nähe kam." Im nächsten Jahre will der verwegene die Tour, welche unter den Umständen beinahe einem Selbstmordversuch gleichkommt, zum dritten Male unternehmen. Das größte Senchenlaud. Schon im vergangenen Juni berichtete der amerikanische Generalconsul Bonham aus Ealcutta an unser Staatsdeparte? ment, daß durch die localen Zeitungen ein ungewöhnlichesJnteresse anderBesseruna der sanitären Verhältnisse in Indien wachgerufen worden sei. Und neuerdings wird nach London gemeldet, daß die englische Administration von Indien eine Bewegung auf der ganzen Linie" Hinsichtlich der gesundheitlichen Verhältnisse plane, und es zu hoffen stehe, daß die geplanten Veränderungen gründlich, energifch und rücksichtslos durchgeführt würden. Dazu wäre es in der That die höchste Zeit, nicht blos für Indien sondern für die ganze Culturwelt. Indien ist der größte seuchcnheerd der Welt! Für die Vernichtung' der etwa 400,000 Menschenleben, welche die asiatische Eholera in den letzten vier Jahren in Spanien, Italien, Frankreich, Egypten, Ehili, der arqentinischen Republik und Japan als Opfer gefordert hat, ist die britifche Regierung in erster Linie durch ihre Unterlassungssünden verant wörtlich. Indien ist die Heimath bei Cholera. Dort stirbt sie niemals aus, und von dort verbreitet sie sich aus vielen Wegen nach den anderen Ländern. An der Bai von Bengalen scheint diese furchtbare Pest entstanden zu sein, und dort hat sie sich bis jetzt durch die Unwissenheit und de schmutzige Lebensweise einer außerordentlich dichten Bevölkerung hartnäckig behauptet. Die Statistik über das Auftreten und die Folgen der Eholera und anderer Seuchen in Indien bietet uns ein schauderhaftes Bild. Im Jahre 1885, dem letzten Jahre, über welches ein ofsinellcr Bericht bekannt ist, betrug die Zzhl der amtlich eingetragenen CholerarTodcSfalle in Indien allein 885,923, und die wirkliche Zahl wird auf 600,000 geschätzt. Und in den 10 Jahren von 137 bis einschließlich 1885 sind, laut Bericht der Armee - SanitätScommission, in Indien nicht weniger als a ch t u n d d r e i ß i g Millionen Menschen an epidemischen Krankheiten gestorben, denei man bei zeitigem Eingreifen hätte vorbeugen können. Und wie groß auch die Sterblichkeit an der Cholera ist, die Fieberkrankheiten in Indien befördern noch viel mehr Menschen in das Jenseits. Sie rafften im Jahre 1885 über 3 Millionen Menschen dahin, wovon allein eine Million auf die Provinz Bengalen kommt! Jnden nordwestlichen Provinzen starben unter je 1000 Persoven 25.4 an Fiebern. Kaum minder furchtbar als die Cholera sind die B l a tte rn. Dieselben haben in den Jahren 1876 bis '85, foweit bekannt, über anderthalb Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Zahl der betreffenden Todesfälle i Jahre 1885 soll 280,630 betragen haben. Und ganz enorm sind die Kosten dieser Todesfälle sowie der nicht tödtlich verlaufenen Blatternfälle (welch' letztere, nach Angabe des Nichters Cunningham, zehnmal so zahlreich, wie die Todesfälle sind!). Man hat berechnet, daß diese Kosten wohlgemerkt, für die Blatternkrankheiten allein schon in der Stadt Calcutta sich auf 750,000 belaufen haben, d. h., dreimal so hoch, wie die städtischen Einnahmen, und daß sie in ganz Indien 80,000,000 oder $400,000,000 betrugen. Diese schreckliche finanzielle Last ist ein wichtiger Facto? in der Armuth des Volkes. Wahrlich, diese Statistik bildet eine eigenthümliche Kehrseite zu den in letzter Zeit durch die Presse gegangenen Berichten über die blühenden Verhältnisse Indiens. Es ist zur Genüge festgestellt daß durch hinreichende.sanitäre Vorkeyrungen Leben und Gesundheit in Indien geradeso gut geschützt werden können, wie in England. Darauf weist schon die bedeutende Verminderung der Sterblichkeit in der Armee hin. wo man es sich mehr hat an-' gelegen sein lassen, die Menschenleben zu erhalten. In der Stadt Calcutta ,st sofort nach Einführung der Abzugsleitungen und Wassermerke daselbst, im Jahre 1870, die durchschnittliche Zahl der Cholera -Todesfälle pro Jahr von 4388 auf 1377 gesunken; seit 1831 aber hat sich die Sterblichkeit dort wieder bedeutend vermehrt, weil man in ärmeren Districten jene sanitären Einrichtungen aus falschen Sparsamkeitsrücksichten verfallen ließ. Der erste Schritt in der Bekämpfung der Seuchen sollte unbedingt sein: die Verunreinigung des Wassers zu verhindern. Das ist in Indien wohl der allerwichtigste Punkt. Wiütjtii in der Welt ist das Waller.

welches für Trink- und Kochzwecle dient dermaßen verunreinigt, wie dort. Leider kann man von der jetzigen Verwaltunasmaschinerie in Indien nicht viel

für die gesundheitlichen Interessen des ., Landes erwarten. Es fehlt hauptsächlich j an sachkundiger Leitung und an zurerchendem Aufgebot von Mitteln für diese? hochwichtigen Zweck. !4, 50, 4 und 21! Das Capitel der Ehebruchs-Schaden ersatzprocesse ist in New Bork durch einen interessanten" Fall bereichert worden, dessen vier noch lebende Vetheiligte zusammen 200 Jahre weniger eins alt sind. Vor 11 Jahren lebten Louis Seifts und dessen Frau in Nnack glücklich zusammen. Das Schicksal sührte ihnen den reichen, S tjahrigen und schon gebrechlichen Engros-Tabakhändler Frederick Goetze, welcher in Hoboken schon Alderman" und Polizeicommissär war und in der Stadt New York sein Geschäft hat, mit seinen Töchtern als Sommer gaste" zu. Goetze hat noch alles Zeug pr Nolle eines Werthers und Lotharios m einer Person. Er fand an der stattlichen SOjährigen Frau Seifts Gefallen Nttd wußte dieselbe so einzunehmen, daß sehr bald ein ausgewachsenes Liebesvers hältniß zwischen Beiden bestand. Auch brachte er es fertig, daß daö Seifts'fche Ehepaar nach New York übersiedelte. Jetzt schrieb er an Frau Seifts etwa 400 bis 500 Liebesbriefe, traf dieselbe auf verabredeten Plätzen und nahm sie später in sein Geschäft, wo sie ein Jahr lang blieb. Dann sagte sie ihrem Manne eines Tages, daß sie Krankenwärterin geworden, und während ihr Mann glaubte, dieselbe sei Nachts als Wärterin im Dienste, lebte sie in Hotels der Stadt New York und Umgegend mit Goetze als dessen Frau. Kurz nach Beginn des Verhältisses starb Goetzes Gattin. Mit der Zeit wurde Seifts etwas mißtrauisch, zudem er zweimal den Goetze mit seiner Frau hinter verschlossenen Thüren fand. Hierdurch wurde Goetze vorsichtig und unterschrieb seine Briefe nicht mehr mit seinem Namen. Doch der Teufel führte Goetze eine hübsche, erst 21jährige Köchin in den Weg. Er verliebte sich bis über die Ohren in dieselbe und wollte sie heira, then. Frau Seifts aber merkte Unrath, suchte die Köchin auf und stellte sich ihr vor mit den Worten: Wir sind Verwandte. Sie staunen? Wir werden von demselben Manne geliebt und müssen deshalb Schwestern in Liebe sein." Die Köchin wollte nach dieser Zusammenkunft nichts mehr von Goetze wissen, dieser machte Frau Seifts wüthende Vorwürfe, worauf Frau Seifts ihrem Manne die ganze Geschichte gestand und ihm alle Liebesbriefe überlieferte. Seifts, der auch bereits 04 Jahre alt und seit 33 Jahren verheirathet ist, ließ einenProceß gegen Goetze auf $50,000 Schadenersstz einleiten. Man erwartet erbauliche EntHüt7ungen. Äom Jnlande. Ein Ingenieur erzählt, er rjabe in Tulare Eountu, Cal., einen Baum von bis jetzt unerhörter Größe entdeckt. Leider, sagt er, hatten er und seine Gefährten gerade kein Maß bei sich. Einer jedoch maß mit seiner Flinte, die 4 Fuß lang ist, den Baumriesen und fand, daß er, in der Höhe seines Arm bcreichcs, seine Flinte nicht weniger als 41 Mal um den Baum herum legen konnte. Obwohl der Gipfel des Banmes abgebrochen war, hatte dieser doch noch eine kolossale Höhe so kolossal, daß der Ingenieur gar nicht gewagt hat, sie auch nur abzuschätzen, aus Furcht, sür einen Aufschneider zu gelten. Ein Mann, welcher in der Nähe der CatSkill-Berge lebt, ließ sich sagen, daß man Brunnenwasser durch ungebrannten Kalk reinigen könne. Flugs ging er hin und schüttete änderthalb Bushel solchen Kalks in seinen Brunnen. Wegen der Trockenheit der Saison aber standen zur Zeit nur 3 Fuß Wasser im Brunnen, die sich nun ganz in gelöschten Kalk verwandelten! Der Mann verkaust jetzt seinen Nachbarn Mauertünche zu 2 Cents den Eimer, das Trinkwasser aber für sich und seine Familie muß er aus einem anderthalb Meilen entfernten Bächlein holen. Die Amerikaner sind nicht alle praktisch! Als den hellsten Jungendes Staates Kentucky bezeichnet ein englisches Blatt den jetzt 14jährigen Curtz Smith, welcher bereits als regulärer Schullehrer im zweiten Termin unterrichtet. Derselbe soll im Alter von 12 Jahren unter Anderem schon Cäsar, Sallust, Ooid und Cicero im lateinischen Original gelesen und einen ganzen CursuS der Mathematik und analvthischen Geomeine hinter sich gehabt und überhaupt in Allem, was er je begonnen, daS höchste Denkbare geleistet haben. WaS aber noch mehr als das AlleS ist, er hat vor einigen Tagen in einer T a r i f d eat t e seinen ältesten College 'nuntergekriegt". ntw r r er . mm s cyweren melden yar ein siebzehnjähriges junges Mädchen in Blue Napids, KanS., eine alberne That zu büßen. Sie hatte am Tage zuvor einen Circus besucht und war der Ansicht, daß sie gerade so gut, wie der Bajazzo, ihre Füße hinter ihren Kopf legen könne. DaS gelang ihr auch, aber sie konnte sie nicht wieder zurückbringen. In ihrer Angst gab sie sich einen heftigen Ruck und brachte das eine Bein zwar zurück, verrenkte aber dabei ihre Hüfte. Ihre Schmerzensrufe brachten ihre Mutter zur Stelle, die vernünftiger Weise sofort nach einem Arzte sandte, welcher die Glieder wieder einrenkte. Aber es wird lange Zeit währen, und sie wird große Schmerzen erdulden, ehe sie wieder ganz herge stellt wird. Mit welcher zähen Vorliebe manche Leute an ihrem Heim hängen, zeigt unter Anderm eine alte, schlichte Jrländerin an dem bekannten Sommer-Vergnügungsplatz Bar Ha'rbor, Me. Dieselbe hat dort ein Stückchen Land, wo ihre Hütte steht, und die Wäsche getrocknet wird ; kürzlich bot man ihr für dieses Landfleckchen die Summe von $15,000, weil dasselbe nämlich eine sehr schöne Aussicht bietet und sich zur Errichtung einer Cottage" vorüglich eignen würde. Aber unter kemen Umständen war die Wäscherin be-

gen, aus das Anerbieten nnzugeyen uno für eine unter ihren Verhältnissen königliche Summe das Plätzchen zu verkaufen, wo sie bislang gelebt und sich geschunden hat. Solcher Beispiele ist übrigens gerade in Bar Harbor schon eine ganze Reihe bekannt geworden. Das ganze Personal des rüher oiclgelesenen Blattes New ?)ork Star", Organs der Tammany-Hall-Demokratie und deö Bosses" John Kelly, ging wegen Nichtbezahlung an den Strike. Auch die Nedacteure strikten, überhaupt Jeder mit Ausnahme des Herausgebers. Das Blatt ist sehr heruntergekommen, und nur wenig Geld ist in der Kasse vorhanden. Man befri.'digte übrigens schließlich die Strikenden. Gerüchte über den Verkauf des Blattes, das in neuerer Zeit schon ost seine Besitzer gewechselt hat, schwirrten in der Lust herum; am Bestimmtesten tritt die Angabe auf, daß der Voß" McLean, vom Cincinnati Enquirer", das Blatt so gut wie gekaust habe und mit demseldie N.Y. World" auf Leben und Tod" bekriegen wolle. Wieder ein t ra uriger Fa l l ungerechter Einkerkerung, für welche lei oer auch bei uns der Staat keine Entschädigung leistet, wird aus Nord:Carolina gemeldet. Frau Scott Parton war ermoidet worden, vermuthlich von ihrem Gatten. Letzterer dafür hielten ihn wenigstens die Behörden wurde verhaftet und in Naleigh eingekerkert. Er be. theuerte, daß er nicht Parton sei, doch es half ihm nichts. Nachdem er lange Zeit im Gefängniß gelegen, wurde festgestellt, daß er in der That nicht Parton, sondern Robert Leeson Porter, der Erbe eines großen Vermögens in Irland, sei. Mittlerweile aber war der Unglückliche wahnsinnig geworden! Man mußte ihn in ein Jrrenasyl bringen und hofft, ihn wiederherzustellen. In Upson County, Ga., steht 'in Grabstein, der wahrscheinlich der größte in ganz Amerika ist, auf dem Grab von Henry Scarlett, einem bekannten reichen Menschenfeind, Sonderling und Einsiedler. Vor mehreren Jahren traf Scarlett im Voraus große Arrangements zu seinem Vegräbniß. Er ließ einen Steinhauer aus Atlanta kommen und ihm in einen kolossalen Felsblock, welcher 100 bei 200 Fuß groß ist, eine von ihm entworfene Inschrift mei-. ßeln. Den Feljen ließ er ruhig an seinem Platze, aber darunter wurde eine Höhle gegraben, und in diese der Sarg gestellt, welcher den kuriosen Kauz aufnehmen sollte. Das Programm wurde, als Scarlett wirklich das Zeitliche segnete, getreulich ausgeführt. Scarletts barocke Lebensn-eise wurde von den Nachbarsleuten mit einer enttäuschten Ju, gendlicbe in Verbindung gebracht. Ueber die Antberg'schen deutschen Theater in New $)oxl und Brooklyn wird berichtet: Director Amberg hat für die neue Saison folgende Engagements abgeschlossen : Die Damen Frau Helzig-Becker und Frl. E. v. Sardow, Liebhaberinnen; Frl. Tony Foerster, naive Liebhaberin; Frau Ernestine Grosse, Anstandsdame (woraus, nebenbei bemerkt, jüngst einmal durch einen Druckfehler in einem deutschen Blatte Andachtsdame" wurde) ; Frl. Cugenie Schnsitz, komische Alte. Ferner: die Herren F. Schoelermann, Held und Liebhaber ; E. Becker, Bonvivant ; A. Schmeighofer, jugendlicher Komiker; MarcellJelliuek, Liebhaber. Außerdem ist der treffliche Darsteller plattdeutscher Charaktere, August Junkermann, für ein zweites amerikanisches Gastspiel gewonnen. Dieser Künstler, dessen prächtige Wiedergabe der Neuter'schen Gestalten im letzten Jahre den herzlichsten Beifall des deutsch - amerikanischen Publikums fand, wird in New Z)ork nur eine Woche verweilen und dann eine Neise, welche ihn nach Philadelphia, Chicago, Milwaukee, Cincinnati, Davenport und St. Louis führen soll, antreten. Der Umbau der New Yorker Jrving Hall in das neue deutsche Theater schreitet rüstig fort. Im Broo'lyner Lyceum" hat Amberx ein Zweigtheater. Durch seine GeisteSgegen lrart hat dieser Tage ein IZjährigeS Mädchen Namens McGuigan in der Hfyt von Belair, Md., ein HauS und sich selbst gegen einen Räuber geschützt. Die ganze Familie mit Ausnahme' die'es Kindes war nicht daheim, als unversehen? ein Kerl in dqF Haus kam und im frechem Tone Geld verlangte. Das Mädchen trat in das anstoßende Zimmer, als ob es das Gewünschte holen wollte, stürzte aber im nächsten Moment mit einer doppelläufigen Flinte heraus, legte auf den Eindringling an und befahl ihm, sich augenblicklich zu entfernen. Das ließ sich Letzterer, der glücklicherweise gerade keine Schnßwasse bei sich hatte, nicht zweimal sagen. DaS Mädchen ist jetzt die Heldin deS Tages in da ganzen Umgegend. Geld, Geld, Geld r egiert immer noch die Welt! Seitdem der Wittwe Mary Moore in Brooklyn. N. wie gemeldet, von einem ErConföderationSsoldaten, der sie vor 25 Jahren einmal glühend, aber nicht ersolgreich geliebt hat, tz!S,000 testamentansch hinterlassen worden sind, reißen sich plötzlich so und so viele ganz mildfremde Menschen um die Ehre, des seligen Herrn Moore legaler Nachfolger zu werden. Die begehrcnswerthe Wittwe empfängt jeden Tag Gratulationsschrei' be, deren Absender sich als alte Soldc ten und Veteranen von Gettysburg be. zeichnen, wo der Erblasser für'S Vaterland, das theure, verwundet, in Frau Moores elterliches HauS geschafft und von der Tochter 'mit Hingebung gepflegt wurde. Die Dame äußerte über die me len Veteranen mit reellen ' Absichten: Die Absender haben alle eine gute Anzahl von Jahren auf dem Buckel und wollen nichts als mein Geld, daS ich überhaupt noch gar nicht habe. Bin ich erst einmal im Besitz, so werde ich schon etwas damit anzufangen wissen. Die alten Soldaten können darum ihre Glück wünsche ruhig für sich behalten."

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Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Westfalen. 5fc oen Tagen vom 13. bis 15. Aug. feierte das fürstlich Ventheim'sche Gymnasium Arnoldinum in Vurgsteinfurt das Fest seines 300jährigen Bestehens. Zur Feier seines 500sährigcn Bestehens hatte der Vürgerschützen-Vercin in Dortmund einen prächtigen Festzug vcranstal tet. In demselben befanden sich historische Gruppen, Bogenschützen aus dem 14. und Hakenbüchsenschutzen aus dem 15. Jahrhundert darstellend. Die Betheiligung an dem Feste war eine großartige. Jn Westernkotten ist der Salzwicger Hense von einem seiner Arbeiter, den er durch Tadel gereizt hatte, mit einem Hammer erschlagen worden. Nach beträchtlichen Unterschlagungen ist der Commis Sorgenfrei aus Hamburg, bisher in Diensten des Restaurateurs Max, von Oevnhausen flüchtig geworden. Mit Hinterlassung seiner Frau und fünf Kindern, sowie einer Schuldenlast von ca. lö,000 M., ist der Bäcker Wilhelm Hanebrink von Stromberg nach Amerika fernst". Der Postbote Carl KelIerhoff in Dortmund wurde von einem Pferde erschlagen; überfahren und getödtet wurden: der Fuhrmann Joh. W. in Braubanerschaft, der Nangirer Elmenthaler in Marten und der Hilfsrangirer Georg Leferink in Wattenscheid;

der Wyryauer Potthoss aus Querenberg wurde durch herabstürzendes Gestein er schlagen; der Knecht Winkelmann in Rahden ertrank beim Baden. König? eichWürttemberg. f Der Journalist Heller, der längere Zeit das Fremdenblatt herausgab, in Stuttgart. Am 23. August wurde in Döffingen der 500. Gedenktag der Doffinge? Schlacht gefeiert. Prinz Wilhelm hatte das Protektorat der Feier übernommen und wohnte derselben von Anfang bis zu Ende bei. In der Kirche wurde eine nach dem Entwurf des Architekten Laufer in Wasseralsingen gegossene Gedenktafel enthüllt. Ueber der Tafelbefindet sich das Wappen des Grafen Eberhard des Greiners und ein Schriftband: Hie gut Württemberg allmege!" Die Zahl der an dem in Eßlinge'n abzuhaltenden Feuermehrfest theilnehmenden auswärtigen Mannschaften wird an die 7000 betragen. Die Kirchcnräuber Gottlieb Bück aus Winterbach und Frie. drich Plank aus Waldbach, welche, wie s. Zt. berichtet, in die Kirchen von Beilstein und Großaspach einbrachen, wurden, Plank zu 15. Monaten und Buck zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. f Oberlehrer Noger, der während 29 Jahren der Knabenschule in Heilbronn vorstand und im Ganzen 55 Jahre im Lehrfache wirkte. Der ledige Sohn des Wagners Friesel, in He'rrenberg, welcher in nächster Zeit nach Amerika auswandern wollte, versuchte seinem Leben durch Erschießen ein Ende zu machen. Der Unglückliche lebt zwar noch, doch ist die Hoffnung auf Erhalten seines Lebens gering, da die Kugel, welche noch nicht aufgefunden werden konnte, ohne Zweifel in der Lunge stecken geblieben ist. ?)er Liederkranz" in Ludwigsburg feierte sein 50. Stiftung? fest. In dem veranstalteten Festzug marschirten noch rüstig die drei Gründer deö Vereins, C. List, Ch. Mörschburger und H. Theurer. Seit einiger Zeit wird'der Vorstand der A. H. Werner'schen Kinderheilanstalt in Ludwigsburg Pfarrer Ludwig David Greiner vermißt. Selbstmord durch Erschießen begingen : Der Sohn des Wagnerö Fiesel in Herrenberg und der Maschinensabrikbesitzer W. aus Reutlingen; die Frau des Oekonomen Schwabe in Hörbrühl hat sich ertränkt; die ledige Wilhelmine Baumgartner aus Hohenhaslach und der Pinselmacher G. Runde! aus Raoensburg haben sich erhängt; der Telegraphenbote Stopper aus Rottenburg öffnete sich die Pulsade?n und verblutete. Das Kind des Bäckers Dommer in Aldingen und der Verwaltung? - Eandidat Holbein aus Gmünd wurden todtgefahren ; der Sohn des Bauern Karl Hoch in Dormettingen ertrank in einer Jauchgrube und der Schultheiß Mühleisen , aus Nußdorf brach das Genick. Großherzogthum Baden. Der Landwirth Otto Gabele wurde veaen Verleitung zum Meineid zu einer Zuchthausstrafe von 16 Monaten verurtheilt. Der Zimmermann Simon Wolber in Hornberg wurde bei einem Streite von dem Schreiner Emil Theodor Hügel gestochen und starb einige Tage später an den erlittenen Verletzungen. Auf der Rückreise aus dem Bade ist in Szegedin Ungarn) der Landtagsabgeordnete des Konstanzer Bezirks Franz Xaver Heilig plötzlich an einem Herzschlag gestorben. Wegen Körperverletzung mit nachgesolgtem Tode, verübt an einem jungen Manne Namens Sebastian Kärle aus Mingolöheim, wurden Jakob Fuchs und Thomas Hagmann von Kronau, ersterer zu 4 Wconaten, letzterer zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt. : Das 60jährige Stiftungsfest, verbunden mit erneuter Fahnenweihe des Männergefangvereins Liederkranz" in Lahn gestaltete sich zu einem großen Sängnfest, welches nach allen Richtungen hin einen schonen und glänzenden Verlauf nahm. An dem glanzvollen Festzuge betheiligten sich 52 Vereine, in dem Preissingen traten 34 Männerchore auf. Zwei aleichmerthige erste Preise errangen die Lahrer Concordia" und der Liederkranz" in Schwetzingen. Der Hutmacher Ludwig Dotter in Ofsenburg ist wegen sozialistischer Umtriebe und Verbreitung verbötener Schriften verhaftet worden. Der 27jährige Adam Grab aus Eschelbronn, der Krämer Peter Basler aus Hofmeier, der Landwlrth Karl Durler aus Jmmenhofen und die geisteskranke Wittwe des M. Bächler in Oberdielbach erhängten sich. Die WItttwe Ignatz Wiggenhaufer aus Aach, der 69jährige Jakob M. Heidt aus Auenheim, das Kind des GärtnerS G. Weit in Darlanden, der Arbeiter Karl Lehlbach aus Ladenburg und die .ledige Elisabeth Schmitt aus Ziegelhausen sind ertrunken ; der Sohn des Maklers Schlegelmilch in Gissigheim wurde todtgefahren; der 15jährige Ficht jn Nordrach brach das Genick; ein Kind des Werkführers Gamber in Nußloch erlitt einen tödtlichen Schädelbruch.

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