Indiana Tribüne, Volume 11, Number 362, Indianapolis, Marion County, 17 September 1888 — Page 1
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EbitorieSes.
Die Herren Politiker und Campag neredner mözen über die Ch'mesenfrage, über die Tariffrage, über Civildienstre form und andere Dinge so viel reden, wie sie wollen, nur um eines möchten wir sie bitten, nämlich, daß sie die Phrase, Amerika sei das freieste Land auf dem Erdboden bei Seite lasten. Diese Lüge sollte selbst für einen amerikanischen Politiker zu groß sein, nachdem in Iowa ein Nich ter entschieden hat, daß es ungesetzlich sei Aepftlwein für den Gebrauch im eigenen Hause anzufertigen. Wo solch wahnsin Niger Fanatismus möglich ist, da ist für die Freiheit keine Stätte. Alle auf den Gegenstand bezüglichen Papiere zu fordern, ist für viele Senatsren und Abgeordnete eine Art Sport". Wegen jeder .Lumperei werden dieDe partements ersucht, sämmtliche Aktenstücke vorzulegen, die irgendwie in Verbindung mit der Sache gebracht werden können. Kürzlich wollte der Senat wieder einmal sämmtliche Papiere" vom Kriegssekretär haben, worauf dieser erwiderte, daß er 13 besondere Beamte mit einem Gehalt von 510.800 werde anstellen müffen, um den Wunsch des Senates zu erfüllen. Bei einer früheren Gelegenheit verlangte der Senat eine Abschrift sämmtlicher Do umcnte über die von John Roach gebauten Kriegsschiffe. Sekretär Whitniy stellte sofort mehrere Dutzend Schreiber an, ließ von denselben einige hunderttausend Sei en abschreiben und schickte dem Senat eine ganze Wagenladung Akten sammt der Kostenrechnung. Da jedoch letztere von den Steuerzahlern bestritten werden mußte, und nicht von den H:rren Sena oren, so vergaßen diese sehr bald die ihnen ertheilte Lehre, und der Unfug ist wieder im schönsten Gange. Bei der Vielschreibern, die von unserer Verwal ungsmethoe unzertrennlich ist, sind über manche Gegenstände ganze Berge von Akten vorhanden. Wenn ein Senator oder Abgeordneter einen Auszug aus denselben braucht, so sollte er wenigstens angeben, was er eigentlich festzustellen wünscht. Dann könnte dem Manne gehol fen werden, ohne daß dem Volke riesige Ko. sten und den Beamten enorme Anstrengungen erwachsen. Die Malaria hat bis jetzt der weißen Raffe viele Tropengegenden erfolgreich verschaffen. Es ist aber neuerdings den Kaukasiern gelungen, mehrere der verrufensten Fiebernester in ganz gesunde Plätze zu verwandeln. Der Eouvenneur von Lagos, dieser mörderischen, aber sür den Handel äußerst wichtigen portugiesischen Colo.iie an der westafrikanischen Sklavenküste ist zu der festen Ueberzeugung gelangt, daß sich auch dort dem verheerenden Sumpfsieber wird steuern laffen. Er will Eucalyptas, Bambus und andere rasch wachsende Bäume pflanzen. welche die übermäßige Bodenfeuchtigkeit rasch zur Verdunstung bringen und auf diese Art nicht nur die Sümpfe entwäs fern, sondern auch zur Abkühlung der Luft beitragen. Mit demselben einfachen Mittel hat Dr. Bushnell das gefürchtet? Klima von Gabun so verbeffert, daß da selbst Weiße schon mehrere Jahre hmt: einander leben konnten. Noch vor wen! gen Jahren behauptete der Forscher Bur ton, daß Weiße am unteren Congo un möglich kxistiren könnten. Seitdem sind dört viele feste Handelsstationen angelegt worden. In Borma, welches Stanley einst eine Pesthöhle nannte, haben seit einem Jahre 30 Europäer beständig gewohnt, ohne daß auch nur ein einziger Todesfall unter ihnen vorkam. Freilich ist die Verbifferung des Klimas in den Tropen eine so langwierige und mühsame Arbeit, daß dieselben sich für die Maffen besiedelung durch Europäer wohl noch auf Jahrhunderte hinaus nicht eignen werden. DrahtnachriHteu. Wetteraussichten. Washington. 17. Sept. Regen, gleiche Temperatur, WestVind. Folgen zu engen Schnüren?. D etro lt. 7. Sept. Samstag Nacht fiel in Delroy ein Mädchen. Namens Mary Ceawsord wSbrend deS TanzenS mit einem Schrei zu Boden. Man holte einen Arzt und dieser erklärte da Mäd. chen für todt. In Folge zu engen Schnüren war ein Blutzefäß geplatzt. Z20.000 B ei o h n u n g. Chicago, 16. Sept. Frau Snell, die Wittwe des ermordeten Millionär
Snell, setzte eine Belohnung von $29.000 sür die Ergreifung TaSeottS. deS ver uthlichin Mörders ihre? Mannes auS.
Ein Zug vom Waldbrand er saßt. East Sagina w. Mich.. 16. Sept. Die Waldbrände waren gestern die Ur fache eines Unfalles auf der Saginaw, TuScola & Huron- Bahn. Der Expreßzug No. 3 kam an eine Stelle, wo das Waldfeuer die Bahnschuiellen wegge brannt hatte. Der Zug sprang aus den Schienen und lief noch eine kurze Strecke auf dem Boden fert. bis sich die Lokomo tive überstürzte. Unterdessen hatten die vorderen Personenwagen von noch bren enden Bahnschmellen Jeuer gefangen. Die Flammen griffen so schnell um sich, daß die Passagiere kaum Zeit genug hat' ten, sich durch die Hinteren Wagen zu cet ten. Der Lokomotivführer, der Heizer und der özpleßdote hatten Brandwur. den und Quetschungen erlitten. Bon dem ganzen Zuge blieb nichts als die Elfentheile übrig. kanadischer Gegendruck. N e n, ?1 o r k. 16. Siptember. Au Ottawa wird gemeldet, daß sowohl dort, als auch in Montreal die großen Im porthäuser sich untereinander verabredet haben, fall? seitens der V:r. Staaten wirklich RepresstonSmaßregeln ergriffen werden, keine Waaren aus England mehr üder New Vark. Boston und andere amerikanische Häfen, sondern über Halisox und St John kommen zu lassen. Weit.r soll auch eine neue Eisenbahnlinie von der kanadischen Grenze nach dem Westen errichtet werden. Der gelbe schrecken. Jackson ville. 16 Sept. In den letzten 24 Stunden 74 Erkrankungen und 9 Todesfälle. Zweckloses Wagniß Niag ara Falls , 16. Sept. C. A Perry machte heute den zweiten Ver such mit einem Bocte über die Strom schnellen deS Niagara zu fahren. DaS Boot enthielt eine lufidichte Kammer, in der er sich aufhielt. Eine Welle brach die Thüre derselben ein und Per,y wurde herausgeschleudert. Glücklicher Weife hatt er einen sogenannten LebenSkeuer an, welchlr eS ihm ermöglichte, durch die Schnellen zu schwimmen, so daß er mit dem Leben davonkam. DaS Boot wurde in Stücke zerschell'. Eine Tragödie. Manchester. Mo., 16. Sept. Die Familien Rbuel und Fink, FarmerSleufe, welche 6 Meilen von hier wohnen, lebten feit längerer Zeit in Streit. Derselbe rührte davon her, daß Rhuel ehrenrührig sich über Annie Fink äußerte und dafür von ihrem Bruder Fred gezüchtigt wurde. Giflern begab sich Rhuel noch dem Finl' schen Hause, schoß Fred Fink und bissen Schwester todt, ging räch Hause, sagte seiner Frau und seinen Kindern Lebewohl und erschoß sich dann ebenfalls. S?r Qab?i A Ilerl ei Nachrichten aus Deutschland. Berlin, 16. Sevt. Ein Manifest, welches die conservakiven Mitglieder des preußischen Lanttage jüngst erlassen haben, hat ine günstige Kritik seitens der nationalliberalen Presse gefunden. Die Nationalliberalen occeptiren da? am Schlüsse deS Manifeste dargelegte Pro gramm der Conservativen all aus die Vertheidigung deS Christenthums, des Vaterlandes und der Monarchie hinaus laufend. Die einzigen MeinungSver jchiedenheiten, welche noch zwischen den beiden Gruppen bestehen, beziehen sich auf Finanzfragen. Man erwartet, daß daZ preußische Budget einen Ueberschuß von nicht wen! ger alS 100.000.000 Mark ergeben wird. Die Nationalliberalen möchten einen Theil dieser Summe zur Ermäßigung der StaatS'Eisenbahntcxm benutzen, wäh rend die Conservativen natürlich die EigenthumSftkuern vermindert sehen wol len. Utber die Absichten der Regierung wird nach wie vor gefliffentlich gefchvle gen. Da die Regierung gewiß ist, daß sie ihre frühere gesügige Majorität im Landtage behauptet, so braucht sie keinerlei Andeutung über die Richtung ihrer Finanz oder sonstigen Politik zu machen. Der Austritt deS Herrn v. Bennigfen aus dem Landtage, begleitet von seiner Abdankung al Vorsteher deS Wahlco miteS der Nationalllberalen. scheint ein endgiltiger zusein. Al man ihn ein dringlich bat. seinen Entschluß in Wie. dererwägung zu ziehen, erwiderte r, daß er noch immer im Reichstage bleibe und bereit sei, sein Partei nach besten Krüs ten zu unterstützen. Am 13. Oktober wird in Hanover in Congreß der Nationalliberalen zusammentreten, um da Wahl
comite zu reorganistrea und einen neuen Führer zu wählen. Sozialistenverfolgung. Auf Information von der Polizei in Berlin sind die Häuser von fünf Sozial! sten in Offenburg durchsucht, und eine große Anzahl Flugschriften beschlagrahmt worden. In Frankfurt a. M. wurden 12 Verhaftungen vorgenommen, darunter auch die de Dr. Kallhkr. Der Journalist Geck, welcher den Baseler .Ardeiter-
freund" redigirt. prctchirt gegen dieses Versorgungen und nennt die oanze Asfaire ein .Polizeigeschöpf . Die Sozialisten haben.Grund. maffenhaste AuLmei sungen ihrer Genoffen in Naumburg.Al tona und Harburg. kraft des Belage rungSzustandeö. zu erwarten. Die Kalnoky - Bismarck Konferenz beginnt am Montag. Gras Kalnoki) wird morgen von Wien abreisen. Er wird mehrere Tage lang der Gast Bis marcks sein. Gras Herbirt BiSvorck ist heute in Friedrichsruhe eingetroffen. Er wird an den Berathungen zwischen dem Kanzler und dem Grasen Kalnoky theiln, hmen. Man glaubt, daß diese Conferenz einen neuen Schritt seitens BismarckZ bedeutet, Oesterreichs Unterstützung sür die ge plante Aussöhnung des italienischen HoseS mit dem Vatican zu erlangen, welche dann wieder BiSmarck in dem Kampfe mit den deutschen Clericalen zustatten kommen und den Besuch deS Kaisers Wilhelm in Rom zu einem denkwürdigen machen soll. AuS dem dunklen Continent. London, 15. Spt. Die Ermordung deS Majors Barttelot bildet die Veranlaffung zu allen möglichen Speku lctionen und Btfürchtungen über da? Schicksal Stanley. Hauptmann Van gele der eben au Congoland zmucfjekommen ist, spricht die Ueberzeugung au?, daß T'ppu Tib an der Ermordung Barttelot unschuldig sei. Arbeiterunruhen. Paris. 16 Sept. In Pierre Bussiere. Departement Hqutl.Vienne. kom S gestern zu einem Kampfe zwischen strikenden Arbeitern und dem Militär. Mehrere Personen wurden verwundet und eine Anzahl SUeiker verhaltet. Eine Bischofs Thorheit. Wien, 16. Sept. Mit Ausnahme der liberalen Presse sind all deutschen und österreichischen Zeitungen voll Lobis über di öffentliche Zurechtweisung des Bischofs Stroßmeyer durch den Kaiser Joseph. Der genaue Wortlaut der Bot fchast de? BischosS an die Theilnehmer der Feier in Kiew ist: .Möge Rußland, unterstützt don der Voisehung. und dem christlichen Helden muth, neben seinen anderen Ausgaben. jene große Mission erfüllen, mit welcher e der Allmächtige betraut bat ! Das ist eine offene Ausrufung deS oöti lichen Segens für Rußland zu feinem Bestreben, die österreichisch slavischen Völkerschaften aufzusaugen. E verlautet, daß Graf Kalnoky in elner Besprechung mit dem päpstlichen Nuntiu angerathen habe, den Bischof Stroßmeyer abzuseßen. Abgesehen da von, daß er ein Staatsbeamter ist. wel cher dieZerstückelung deSt:attS bezweckt wird der Bischof der Mißverwaltung der bischöflichen Güter beschuldigt, welche seit seiner Einsetzung mit einer Schuld von 5.000.000 Gulden belast.t worden sind. Nachrichten auS St. Petersburg besa gen, daß dort eine starke Volköstimmung für den Bischof Stroßmeyer herrscht Die halbosfizielle Presse sagt, das Vor gehen des ttnsers Franz Josef sei ein schmerzliches Zeichen der Richtung einer Politik, welche nicht nur die Geduld Rußlands gegenüber Oesterreich aus die Probe stelle, sondern auch den feindlichen Gegensatz zwischen den slavischen und deutschen Elementen im Reiche der Habs burger verschärfe. Allerlei auS Euro pa. In Spanien glaubt man vor dem AuS bruche einer Revolution zustehen. Rabbi Jstdor. der Oderrabbiner von Paris, ist gestorben. In Tyrol ertranken 23 Personen wöh rend der letzten Ueberfchwemmungen. In Paris wurden die Bäckerläden ge plündert, weil die Bäcker in Folge der Herabsetzung deS BrodpreifeS durch die Behörden, ihre Läden geschloffen hatten OStssSNRtchrtcSten. ' Angekommen in : Baltimore: Liverpool. Liverpool: Bork. .ranmor' von .Servia" von New New York: .Hekla' von Stettin, .La Bouraagne- von Havre. New Orleans: .Merchani" von iverpool.
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