Indiana Tribüne, Volume 11, Number 357, Indianapolis, Marion County, 12 September 1888 — Page 1
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Gbttorielles.
Clevelands Annähmeschreiben wurde von allen republikanischen Blättern als unbedeutend und nichtssagend bezeichnet, dagegen von allen demokratischen Blät tern als ein weises Staatsdokument ge priesen. Umgekehrt wird Harrisons Brief tooi den demokratischen Blättern als unbedeutend und nichtssagend bezeich nct, und von den republikanischen Blät tern als ein weises Staatsdokument ge priesen. Das ist die Kritik der freien' amerikanischen Press?. Man k.'.nn das Urtbeil, welches die mcht reptilisirten deutschen Blätter über die Wirkung der neulichen Wahl siege Boulangers abgaben, (wie die so eben eingetrcffme europäische Post erse h?n läßi) so zusammenfassen : Mit sei nen drei Wahlsiegen hat der Boulangis muS eine neue Gestalt angenommen. Der General Boulanger ist nicht mehr der ge maßregelte Beamte, der alle unzufriede nm Elemente zum Sturm auf die Regie runz um sich sammelt, er ist nicht mchr der polltisirende General, der auf eigene Fust ein Pronuriciamento versucht, er rcprüsentirt nicht mehr die radikabsozia linische Ncpubllk gegen die gemäßigt liberale, nicht mehr die Reformpolitik gegen die Korruption innerhalb der Herr schenden Parteien, nicht mehr die Dikta tur gegen den Parlamentarismus, fon dern er ist j.tzt Haupt und Führer der vereinigten Reaktionäre, Monarchisten, Imperialisten und Klerikalen. Mit ihrer Hilfe hat er gesiegt, ihnen gehört er fortan ganz und ausschließlich. Ein Vergleich zwischen den Ent scheidungen in den beiden letzten Mordproziff n, in dem gegen Hartpence und dem gegen Long, zeigt die gänzliche Unzu verlässigkeit der Geschworenen und flöN gerade kein Vertrauen in unsere Rechts pflege ein. Beide, Hartpence sowohl wie Long hatten einen Menschen erschossen und Beide behaupteten, in Selbstvertheidigung gehandelt zu haben. Hzrtpence hatte ei nen Disput über Politik mit einem, aller dings als Rzufbold bekannten Menschen, aber es ergab sich während des Prozesses nicht, daß derselbe eine Waffe hatte, wäh rend Hartpenc: seinen Revolver aus der Tasche zog und den Gegner niederschoß. Zwei J rhre Zuchthaus lautete das Ur theil der Geschworenen Long dagegen schoß den Gegner mit dessen eigener Waffe todt, nachdem dieser sie auf Long abgeschossen, denselben in die Brust getroffen, und Long sie ihm dann auS der Hand geschlagen hatte. Selbst mildernde Umstände bei Hart Pence und erschwerende Umstände bei Long angenommen, verhindern nicht, daß min zu dem Schlüsse kommt, daß entwe der das Urtheil gegen Hartpence viel zu milde, oder das gegen Long viel zu strenge ist. Aerzte behaupten, daß die Kugel, welche Long traf, eine tödtliche gewesen wäre. wenn sie nicht an der Rppe abgeprallt wäre. Unter solchen Umständen sind wir geneigt, das Urtheil gegen Long für ein barbarisches zu halten. In originell ironischer Weise be spricht die Züricher Post" daS neue fhweizerische Alkoholzesetz. Da alles m t Bezug darauf Gesagte auch auf die hiesige Temperenz'Gesetzzebung zutrifft, so setzen wir die ersten köstlichen Zeilen des betrkssenden Artikels hieher. ES heißt da: Noch steckt das Alkoholgesetz erst in den Kinderschuhen und schon vernimmt man auS den verschiedenen Gegenden der Schweiz, daß die Nüchternheit immer wei ter UM sich greift und das Gläschen des armen Mannes der verdienten Verach tung anheimfällt. Nicht ganz dasselbe wird von dem Rendezvous unserer Gelehr ten und Philantropen erzählt ; man be kämpft dort die Spiritussen, trinkt sie dann aber ebenso scharf und eS ist meines Wissens noch nirgends vorgekommen, daß ein Redner die Anwesenden einlud, mit ihm auf deS Vaterlandes Wohl den Brunnentrog zu leeren. In der That geziemt sich zum ernsten Worte auch ein ernstes Getränk ; eS ist ein Brauch von Alters her, wer Sorgen hat, hat auch Lquör", singt Moritz Busch. Gebrannte Waffer vertragen sich, wie die Geschichte lehrt, sehr wohl mit den höheren Klaffen und schaden bloß den Proletariern, wes halb denn auch deren Jugend vor Allem
die uralte Mahnung eingeschärft werden sollte: Lern, lieber Sohn, da Lebe keunen : Sehr ode! ist et. Stnappk zu breaneu ; Bedenklich schon, ihn z verkaufen, S,z unmoralisch, ihn zu sausen. DrahtnaMlten. Wttterau sichten. Washington, 12. Sept. Stellenweise Regen, hierauf kühler.
Grober Schaden. Norsolk, Va.. 12. Sept. Der Schaden, den der Sturm der lebten Tage an den südlichen Küsten angerichtet hat, beginnt jkdt. sich zeigen. Sehr viele Schiffe haben Havarie erlitten, und der Gesammtschaden wird sich auf über eine Million belaufen. DaS gelbe Ftebes. Jacksonville. 11. Sept. Der heutige Taa war wieder ein sclr schürn nur. Die Zahl der neuen Erkrankungen btlief sich aus 48. die der Todesfälle ouf 11. ' Die Wahl t n M a i n e. B a n g o r. 11. Septemb. Nach den Iffcten Zusammenstellungen berechmt sich die republikanische Mehrheit aus 13.633. in Gewinn von 6.799 Stimmen gegen 1886 Ueberschwemmung.' A u gust a. Sa . 11 Septemb. Der Fluß ist au seinen Usern getreten und in den tiefer gelegenen Theilen der Siadl steht da Waff r füns Fußhoch. Gegen die .Trusts'. Washington. 11. Septtmb. Die von dem Jwanzcomitt des Senats einge reichte Bill gegen die .Trust." lautkt. wie folgt: ES sei hiermit bestimmt, daß alle Arrangement?, Kontrakte, Beiträge, Trusts oder Combinationen zwischen Per sonen i oder Korporationen zudem Zwecke die sctie Konkarrenz in dir Einfuhr, der Btsörderung oder dem Verkaufe impor tirter Waaren, oder dr Fabrikation oder dem Verkaufe einheimischer Produkte und Rohmaterialen zu verhindira, wenn solche von eirem Staatin den anvern besördert werden, oder wenn von ähnlichen Artikeln ein Zoll bei der Einfuhr erhoben wird, und daß alle ArrangemtntS, Trust?, Ver träge oder Combinationen zur Erhöhung der Preise solcher Artikel für den Konsu menten, olS gegen die öffentliche Wohl fahrt aericht't. als unwirklich und vnai'.tig erklärt werden. Paragraph 2 der Bill bestimmt, daß Jeder, der durch Trusts in seinem Ge schäste geschädigt wird, in den Bunde gerichten gegen die Mitglieder deS Trusts aus Schadenersad klagen kann. Paragraph 3 bestimmt, daß gegen Be amte, Agenten, Anwälte und Mitglieder deS Trusts auf dem Kciminalwege vorge gangen werden kann und daß die Strafe nicht über $10,000 und nicht über fünf Jahre Zuchthaus betragen soll. Bestraste Poln g a m i st e n. S alt Lake Ei ty. 11. Septtmw. Einer Resolution des Abg. RogerS, Ark.. entsprechend, worin vom OderbundeLan walt Auskunft über die erfolgten Virur tbeilunen wegen Polygame seit dem 4. Mär, 1835 verlangt wird, hat der Bun deZ'DlstnklSanwalt Peeß dem Justiz dtpartement in Wasdington folgender AuSzug oul den hiestgen GerichtSbüchern übersandt (:) Verurtieilungen wegen Po lygamie und gesedwidrigen Zusammen leben 429 und Betrag der deswegen er hobenen Strafen $44,000. G. . R. Columbu?, O.. 11. Sept. DaS National Encampment der Grand Army of tbe R,pub!ic findet zur Zeit hier statt. Die Stadt ist mit Veteranen überfüllt. Die ersten kamen am Samstag und lebt dürsten 100.000 Personen in der Stadt sich befinden. DaS Wetter ist prächtig. aus den Straßen drängt flch Alles und überall ektöitt kriegerische Musik. Die Dekorationen sind reich und Higb Straße ist aus mehreren Meilen buchstäblich mit Flaggen und Bändern bedeckt. Brillant erleuchtete Bögen von Gasflammen und elektrischen Lichtern überspannen die Straßen und vtklkihen der Stadt ein schmucke? anziehende Gepräge. General Sherman wurde in großartiger Weise empfangen. Ein großer Umzug fand heute statt und wälzt sich in endlos langer Rrihe durch die Straßen. 0SissSuc)rttSten. Angekommen in : Antwerpen: .Pronie- von New York. New V ork: Wgocilng von Liver pool. London: .Ehestes von Philadelphia nach Rotterdam.
DeS Mordes angeklagt. Eolumbu. 11. Sept. Die Grand Jury hat Frau Mary Daran von In dianapoliS, welche ihren Mann vermit telst CarbolsSure umbrachte, des MordeS angeklagt. . Gabti.
E i n e H o ch z e it. Turin. 11. Sept. Die Hochzeit deS Herzog von Aosta (dcS italienisch? Kronprinzen) mit der Prinzessin LSlitia Bonaparte wurde beuke mit großem Pomp gefeiert. ' Erdbeben. Athen. 11. Srpt. In Missolunghi wurden heute mehrere Erdstöse verspürt. In Vostiza richtite da? Erdbeben einen Schaden von 80.000 Pfund Sterling an. Gerade wie bei uns. Hamburg. 11. Sept. Der Preis für SantoS'Kaffee per Skptemblr ist an der hirstgen Börse von Dienstag bis Frei tag von 86 auf 250 Pfg. gestiegen, wo rauf die aus vier großen Firmen beste hende HausseC!iqae. .nachdem sie 40,000,000 Mark verdient hatte, in Folge der entschieden feindseligen Stimmung den Muth verlor. Die BaissterS, welche viele Millionen Mark verloren hatten, boten Alles auf, um sich zu decken; om Samstag war der Schlußpr.eiS 13) Mark und dürfte der Markt in nächster Zrit tuhig bleiben. Die BaissterS schieden die Schuld für ihre Verluste der K.ffee.LlquidationSbank zu, deren Dirrctorium am Samstag weiteren Verkauf von Kaffee per September verbot, wenn nicht posttive LieferungSsähigkeit erwiesen würde. Diese wilde Speculotion dürste schlimme Jol gen haben. Die Handelskammer beschüs tigt sich jetzt mit der Angelegenheit. Der Prinz von Wale in Wien. Wien. 11. Sept. Gestern tras der Prinz von Wales auf Einladung des Kaisers zur Betheiligung an den Manö vern hier ein und wurde von einer Eiren Kompagnie und den Mitgliedern der bri tischen Botschastam Bahnhof empfangen. Am Nachmittag besuchte er den Kaisers um ihm sür seine Ernennung zum Oberst deS zwölften HasarenregimentZ zu dan ken. Der Kaiser erwiderte den Besuch und am Abend fand zu Ehren deS Prin zen ein Galadiener in der Hofburg statt. Vom VnSlande. Eine rech t lehrreiche Ge: schichte, wie Edelsinn und Mildthätigkeit oagabilndirenden Handwerksburschen ge, genüber sich bitter rächen kann, liefert der der Neichsgräsin von Benting zu Helmershausen zugefügte Juwelen- und Mün;endiebstahl. Eines Tages kam auf daS Schloß der Gräsin ein wandernder Sattlergeselle und sprach um eine milde Gabe an. Der kräftige, 22 Jahre alte Bursche, der von allen Mitteln entblößt war, dauerte die Frau Neichsgräsin und sie bpt ihm eine Stelle als Bedienter an, roaS dieser mit Freuden annahm. ES war der zu 9!aumburg geborene Gustao Niediger, bisher nur wegen Vettelne be? straft; er wurde neu angekleidet, erhielt einen Theil seines Lohnes im Voraus :e. Kaum war der aus dem Elend der Landstraße genommene Mensch jedoch warm in seiner Stellung, so machte ihn die Sucht nach Abenteuern zum Verbrecher. In Abwesenheit der Herrin erbrach er deren Schreibtisch und entwendete eine Kassette nut baarem Geld, seltenen Miin xtti und Juwelen. U. A. stahl er von den seltenen ostfriesischen Münzen (Obstvaumtyaler), Hannover che, preuttlfche. italienische, holländische, französische Münzen ,c., sowie goldene Ringe, Perlen, goldenes Kreuz, Vorstecknadel zc. Er entfloh dann nach Belaien und Hol land, ein abenteuerliches Leben treibend. kehrte aber ernüchtert nach Hamburg zurück, wo er verhaftet wurde. Por den Strasrichter gestellt, wurde er zu 1j Jahren Zuchthaus verurtheilt. Heidnische Gebräuche ha, ien sich, wie der .Grasbdanin" consta: tirt, trotzdem, daß kürzlich die Feier einer berettS vor 900 Jahren erfolgten Ehristianisirung Nußlands begangen wurde, bis zum heutigen Tage in einzelnen Ge enden deS Reiches doch noch erhalten. So wird z. V. im Danilomschen Kreise des Gouvernements Jarosslam alljährlich am Sonntag vor ten Pettl:Fasten zu Ehren deS Heidengottes Jarilo ein Fest gefeiert, an dem sich obligatorisch Jung ..v am. t-it:r:i kv uno xui ciucuigic. zungllNge UNO junge Mädchen auö den benachbarten Vsrsern verfammelm sich festlich gekleldet an einem bestimmten Orte, vromeni ren. Lieder singend, erst arupoenweise. und begeben sich dann an iraend einen Fluß oder See, an dessen Ufer sich ein aus Lehm angefertigtes, den Gott Jarilo darstellendes Götzenbild besindet. Hier werden besondere Lieder gesungen, woraus alle Anwesenden in langer Reihe an r-i fc!rt. , nL i oem isoyenonoe voruoergeyen. eoer ergreift ein isrucr eym und wirst das selbe unter besonderem Gesana ins Was ser. Zum Schluß wird bis spät in die cm r. , -j. i m vcacyr gincin geranzr. Er weiß sich zu helfen. Ein Dorfschullehrer wurde von dem ihm feindlich gesinnten Gememdevorsteher da byrdj Äitanitx. da er da Vebalt nle.
Politische Anzeigen. Dcmokratischcs Ticket ! Für Präsident : Troder Cleveland von New Dort. YSrVike.PrLsidknt: Allen 0. Thurmann von Ohis.
DemokratiskeS StastS.Ticket. Souvkrnör: Courtland C. Matsoa. Vice.Gouoernöc: W'llkam R. MyerS. Staai.LekrelSr: Rod rt W. Mier. Ctaottaukit'r: Charles A. Munsoa. StaatkfctK'tzinkister. Tboma B. Bvrne. Rporlkr Supreme. Court. John W. Kera. G.'neral.Aawalt : Jtj i R. SBilfon. Supelintendnt des öffeall. Untentcbti S. E . Erijsich. Nlcklte? rer Sudrrm:Conrt. 1. Distrikt: W. K.N.b'ack. 2. Distc lt: 0 V. Howk. 4. Distakt: llcn Zoll. Präsidentschaft. .lektoren. At Laige Tboma R. Cobb und Job, E. Lamb. I. Distiikk, S. B. Van: 2. Distntt. C. S. Dobbms; 3. Distlike, Charle L. Jewett; 4. D.strUt. Nichola Cor.r.t; ö. Distrikt, Jc'ha R. a?l; 6. Milkt, Thzma I. Skudy: 7. Di. Urlll, Vaoiv s. (Sooolia : S. D,f!r U. S. B. Puklt ; v. Distr kt, Zoh, F. Mc dugh ; 10. Di. nr'lr, v. . ymaa ; lt. DMr.kt, John N. Tur..er: 12. Dlftritt. Jgba Q. Baas : 12 Di. strikt, vt. . O. Pockarv. Dem kralischeS Conily-Ticket. . Für Corgrißmitalikd. 7. Distrikt: William D.Byaum. Sür R ckter dcS 19. Circuiti : Tboma L. Tullivan. Für Ltaattauwat: Jamei L. Mitchell. Für Sknaroiea : Wlllium C. Tkzmdsoa. Henry T Hudson. stur Istnt. Seaator kvlarra. Sancock und Sdklrh Counkieö): Jame B. Salti. Für L,aislatar,nitalied,r: iZabriel Sckmnck. W'lliam K. Hagle, Sli F. Hemey, Heysen S. Bigdam. William Langgaff. tzuc Tbkriss: Iiaac Klag. tür Schatzmeister: John Ostermann. Für dotontt: elat'N C. Rooker. Für Euivelzor: William C Smith. Für Countu Comm'ssZre: 1.Dlrtkt. Jaskvb L. Harter; S. Distrikt, Zarob Smrich. Dr. Theodor Wagner, - ist - Kandidat für das Amt des Coronet. Central Garten ßckr gaft . ZVstZi'gton Ztr. Hübscher Aufenthaltsort sür Fami. lien. Gute Getränke und aufmerksame Bedienung. Peter Wagner, Eigenthümer. Oll! 8ix Pointe Saloon No. 207 Virginia Avenue. Frisches Bler und Wein ! Die besten Liqnore und Cigarren bets av Hand. Zuvorkommende Bedienung. . WM. A.m SOHOPPE, ft',oeu:5. mals pünktlich erhielt. Fortmährend bet der !ncglcrium Äeichwerde fuhren, wollte er nicht, um nicht als unruhiger Geist zu gelten. Da vcrsiel er auf folgenden ölusweg: Als am 1. Januar d. I. und an den darauf folgenden Tagen die Zah lung des fälligen Gehaltes wiederum nicht erfolgte, sandte er einen gerichtlichen Zahlungsbefehl an den GemeindeVorsteher. Das wirkte. Räch zwei Tagen hatte der Lehrer sein Gehalt, und da der Gemeindevorsteher persönlich die gerichtliche Kosten des Zahlungsbefehls tragen mußte, so erhielt der betr. Lehrer von nun an sowohl am 1. April wie am l. Juli pünktlich ausbezahlt. Das g r o 5' e L o o 3 der letz, ten Ziehung preußischer Lotterie ist nach euthcn in Obcr-Sch!cnen gefall len. Das Curiose bei derache ist, daß Dame Fortuna hei dem glücklichen Gewinner des großen Looscs bereits mehrfach eingekehrt ist; derselbe ist ein Herr Löbinger in Beuthcn und sonderbarer. weise gek?n!l dessen Bater gc:z.iu vor vierzig Jahren gleichfalls einen Haupttheil dcS großen Looscs. Um die Fami lienoerbältnisse noch behaglicher zu machen, hat ein Bruder des jetzigen Ge winners vor etwa fünfzehn Jabren gleichfalls die Hälfte von 200,000 Mark ln der preußischen Lotterie gewonnen; immer wieder ist es übrigens dieselbe nun schon länger als vierzig Jahr gespielte Nummer gewesen, die gewonnen hat. Die N o w o j e W r e m ja er zählt,, daß König Milan vor einigen Jahren in Wien 00,000 Fr. am Kartentisch verspielt habe. AlS Pfand ließ er eineik mit Brillanten besetzten Säbel seines Vaters, ein Gesche ik des Kaifers Nikolaus, zurück. Die Nomoje Wremja fügt noch hinzu, daß der'König vergessen hätte, den Säbel einzulösen, und dieser befinde sich gegenwärtig.... in Berlin im Besitz des Baron Bleichröder.
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