Indiana Tribüne, Volume 11, Number 356, Indianapolis, Marion County, 11 September 1888 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint täglich und Sssstags. Stt tliIicht.Tltb2nt raiet durch d, kl er 12 -' Cent! pet Loch, tc Snntag.Trida" S Cent! pst SoeQc. Btifcc innm li ttenti der 15 lentl peiRonat, Per Poft lajcjdtit tn BoramlbciaIang 6 pet Jdr. OiÜce: 140 O. Marvlandstr. I JndianspoliS. Ind.', 11. Sept'br 1683. Sii&icr und Naufdolo. Vor kiiiigen Tagen spiclle sich bekannt ich. im B'.lndes-Kreisgerlcht in San Francisco eine schauderhafte Scandal ferne ab. veranlaßt von dem gesürchteten Keiblükiaeil (xr:Nichtec David S. Terrn. einem der unheimlichsten Pa kröne, welcbe jemals das amerikanische Eerichtswesen und die Politik unsicher gemacht haben. Gereizt zu seinem Aus treten wurde Terry durch eine Entscheid dung des Richters Field in dem alten (öeldproceg der vornehmen Schanddirne Sarah AltheaHill gegen den in zwischen verstorbenen Senator W. Sha ron. dessen Gattin sie zu sein vorgab. Terru genießt nämlich gegenwärtig daL Glück, der Gatte dieser Person zu sein, und ist zugleich ihr Anmalt. Für sein rausboldenhasteZ Betragen, da? beinahe einen allgemeinen Revolver und Messer krawall im Gerichtssaale herbeigeführt hätte, wurde er festgenommen und wegen .-I'lizzachtungdes Gerichtshofes" bestraft. Terry ist ein geborener Südländer, wurde schon in sehr jungen Jahren ein Waisenkind und machte keine regelrechte Erziehung durch. Noch als Jüngling kam er nach TeraZ und machte den Krieg dieses Staates um Unabhängigkeit von Merico mit. Schon damals traten bei ihm die .üge hervor, welche ihn in seiner californischen Carriere so berühmt und berücbrigt machten und ihn al einen sehr passenden Lebensgefährten für die ill, welche ähnlich geartet ist, erscheinen lassen: unbeugsame Beharrlichkeit, er staunlichc Courage unter den kritischsten Umständen und vor Allem ein geradezu Verblüffende Gleichgiltigkeit gegen da? Urtheil Anderer über sich. Später widmete er sich eine Zeit lang den, Nechtsstudium und erhielt die Er laubniü, sich als Advocat zu etabliren. In den .Goldtagen kam er nach Cali formen und stürzte sich, ehe er auch nur die Nanien der Countiej kannte, in die Politik. Er war erst 23 Jahre alt, al er zumVorsitzer deSStzats-Obergerichts von Californien gewählt wurde. Da, war aber ein ganz anderes und ungleich weniger gemüthliches Amt, als eö meiir heutzutage ist. Eine furchtbare Vigi lanten' oder Vehmbrüder-Organisation beherrschte damals thatsächlich den Gold staat: Terry suchte dieselbe mit dem gan zen Aufgebot seiner Energie und Jiücksichtskostgkeit zu vernichten und that ihr wirklich viel Abbruch. 1850 stach er einen der Vigilanten Namens Sterling Ä. Hopkins nieder, weil derselbe nebst seinen Kumpanen eine ungesetzliche Ver Haftung ausführen wollte. Die Vigi kanten schäumten vor Wuth und eS ge lang ihnen, den StaatS:Oberrichter ge fangen n nehmen. Einen Monat lang wurde Terry in strenger Haft gehalten. ttlleS erwartete, daß er gehängt würde! Die Bigilanten boten ihm die Freilassung an, wenn er sein Amt niederlege, aber trotz oer flehentlichen Bitten seiner Gat tin wies er dieses Ansinnen schroff zurück. ES ist merkwürdig, daß dieser Mensch mit Allem, was er that, sich entweder eine Masse Verehrer oder eine Legion Todfeinde machte, oder auch Beides zugleich. Der bekannteste Act seines abenteueroollen Leben ist sein Ducll mit dem AundeSsenator C. Vroderick: damals gab eS wenige Personen in ganz ? t . r f merira, weiqe o viele Hemve yarlen, wie Terrq. Broderick, geboren in Washinaton, von Hause aus ein Steinhauer, kam 1849 nach Ealifornien, nachdem er schon in New York als Politiker viel von sich reden gemacht hatte, und spielte aleich falls in der kalifornischen Politik eine hervorragende Nolle. Er war tin Mnlch Von schlauer Berechnung und dabei von großer Kühnheit und Naschheit im'rich tigen Moment ; Terr kam er in anderen Dingen gleich und übertraf ihn im voll tischen Manövriren; sein Ehrgeiz war rieng. Bald brachte er eS zum Prast denten des StaatssenateS, und eine Zeit lang war er stellvertretende? Gouverneur von Ealifornien. 185(5 wurde er zum Bundessenator ans S Jahre erwählt lnachdem er schon e:nlge Jahre zuvor sich erfolglos darum bemüht hatte, gegen allen bisherigen Brauch im Voraus zum Bundesenator gewählt zu werden. nm eine etwa entstehende Bacsnz sofort uszufüllen!) Broderick hatte zu? Zeit i? i 1 - . fT- . - t A Vvulge voniroic uoer oen raatszenar, und de? größte Theil der Aemterpatro nage siel ihm zu. Er wurde beim Auf tauchen der Frage, ob KansaS als freier Staat oder als 'Sklavenstaat in it llnisn zugelajjen erden solle, ein ent fchiedener Gegner der ÄundeSadmini stration, erklärte sich als Anhänger von Stephan 31. Douglas und führte tn (ja llfornten eine Vereintgung von bundeS- . reaierungSfeindlichen Demokraten und von Republikanern. Der Wahlkampf son 1859 gehörte zu den aufregendsten in der kalifornischen Geschichte, die Fuhrer nannten einender Dube' .Gauner,- .Lügner" u. f. m.. und eö fehlte nur noch, daß sie sich auf der Straße gegknseltlg umgebracht hätten. In diesen, edlen Kampfe mulde Terry kiner der unversöhnlichsten Feinde BrooerlckS. - Letzterer hatte nämlich Terry nicht die Wiedernommation für da? Amt des Ltaats-OberrichterS verschafft, weShalb ihn Terry auf der demokratischen Staats:nvention .Erzverräther" nannte. Bro de?ick las die betreffende Rede beim Früh stück im Hotel und bemerkte: .Ich habe nnmal die Aenßerung gethan, daß Terry se? emziae ehrliche Kerl lm (Staats! Oberaericht sei, ich nehme diese Aeuße rung zurück und bedaure nur, daß die ... Y 5 ' .t..i vigilanien iqn nici cinci zu uogeroais haben.Daraufhin forderte Veiku. US itf

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incr (jrti'tib Mun;, loderlck zum Duell. Xiccr erwiderte aus die Förderung verächtlich: Jch schlage mich nur mit Gentlemen meines NangeS." Jetzt hob Terry selbst den Handschuh auf. Längere Zeit gab es nur einen wüthenden Federkrieg zwischen Beiden, und Broderick hätte sich damit wahrscheinlich auch begnügt. Terrq aber wollte Blut sehen. Zu allgemeiner Ue berraschung wurde schließlich ein Duell engagirt, dsS am 12. September Mor genö um 1 Uhr mit Pistolen, auf 10 Stritte Abstand, stattsinden sollte. In de wurde Alles im letzten Augenblick verrathen, und die Polizei verhaftete die Gesellschaft in Anwesenheit von mehreren hundert aufgeregten Freunden. Doch der Polizeirichrer entließ sie, weil kein hatsächliches Verbrechen begangen worden i . Hn der nächsten :'cacyr aver ging das Duell wirklich vor sich, und Broderick, welcher sehr gut gezielt, aber das Unglück hatte, daß sein Pistol vor keitia ervlodirte. wurde von Terry in die Brust geschossen und starb drei Tage liachher unter surchtbaren schmerzen. Diese Geschichte rief eine unzeheure Zlufregung in Ealifornien hervor. Der ganze Staat trauerte um Vroderick auf'S tiefste : fein Leichenbegananiß wird un vergeßlich bleiben. Terry aber wurde von einer EoroneiSjury freigesprochen, obwohl ihn AlleS verwünschte. Er ;eiate in der aanzen Affaire, trotz seines ? . . " . - . . . c . r 1 hitzigen Temperaments, ericyrecreno viel Kaltblütigkeit. DieS ist nur eine der vielen .Thaten" seines Lebens. Seine Wuth über den Bundesrichter Field in dem Eingangs erwähnten Proceß hängt uch damit zusammen, da ield in dicker Freund BroderickS gewesen war. UebnaenS ilt nickt zu leugnen, da TerrvS Thätigkeit zum Theil eine sehr verdienstliche für Ealifornien gewesen ist. yin Hai alS Zugthter. jTt ctmaS neuer Form tischt JameS ?rdon Bennetts Weltblatt ein amüsant sensationelle? FischAbenteuer, das bis her .merschtendehls an der Pacisicküste passirt ist, folgendermaßen auf: Zwei wohlbekannte Einwohner von I sey City, Namens Samuel Hemming way und öcichard Fitzgerald, hatten vor einigen Tagen ein schreckliches Erlebniß auf der See. Sie sifchten in der Nähe von Ginord S Station, staken Island, doch nnaen sie lanqe Zeit nichts, weil Haie in der Nähe waren. Endlich faß: ten jle einen kühnen Entjchlu: sie woll ten einen Hai zu sangen suchen. Natur lich qina das nicht mit Angelschnur. Zufälligerweise hatt sie eine Kette uni einen gronen Haken Ml Boot. Sd machten nun den einzigen kleinen mich den sie geangelt hatten, als Köder an dei ä . ... t . . ri i ... t .? ... aren uno oesezilgren oiejen mir einen tück Leine an der Kette, welche sie aus. warfen. Und siebe da! im Nu biß sick ein Hainsch in den Haken! Jetzt kommt aber die Hauptsache. Die Fischer wollten die Wafferbestie an da5 Land ziehen, diese aber .kehrte den Spieß um" und zog die Fischer sammt dem Boot nach der See hinaus. Macht IoS schieneii die verwegenen Mischer dem Hai preisgegeben, und jeden Augenblick war auch Gefahr vorhanden, daß daS Boot umschlüge. Mit großer Schnellig reit schoß der Hai nach dem Ocean zu und hatte mit seinem .Fuhrwerk" bereits mehrere englische Meilen zurückgelegt und beinahe andy Hook erreicht. Die Fischer geriethen in die größte Angst, vollends auf die hohe See hinaus bugsirt zu werden, und in diesem haut waren ne wohl verloren ! Dennoch konnten sie sich nicht entschließen, das Einzige zu thun. wag sie sofort hatte retten können, nam lich: den Haisisch einfach durch das Loslasien der Fangleine frei zu machen. Da kam glücklicherweise eine Austern schaluvpe in Sicht. Die Fischer gaben Nothsignale, und . die Schaluppe kam heran und brachte die längst ersehnte Hilfe. ES gelang, das Boot der Verzweifelnden, nnd somit auch den Hai, an den Hintertheil der Schaluppe zu hängen und Fischer, Boot und Bestie an die Stelle zurückzubringen, wo sie hergekom men waren. Dort wurde der Hai glück lich an den Vorstrand gebracht und mit zwei Pferden vollends an das Ufer gezogen. 13 Fuß und 4 Zoll war daS Biest lang, und furchtbar schwer. In dem Magen de5 Ungcthümes fand mcn, was in keinem echten Haisisch fehlen darf: ein Paar Stiefel und einen Hut. Die Fi scher werden ihr Leben lang halb mit Grauen, halb mit Begeisterung an diesen Tag denken. Jetzt fehlt nur noch, daß man Hai fische zähmt und statt Dampfmaschinen zur Beförderung der Oceanschiffe brich, tet! Europäischer Weizen. Die neueren Berichte über den dieLma llgen Zustand deö Getreides in Europa bestätigen, waS schon früher als Vermu thung ausgesprochen worden war, nam lich: daß für die amerikanische Farmwirthschaft dieses Jahr ganz besonders ,der Weizen blüht-, und sie in ein! gen europäischen Ländern eine sehr be deutende Absatzquelle finden können. Speciell gilt daS in Beug auf Frank reich, und in dieser Hinsicht ist ein Brief deS amerikanischen ConsulS Mason in Marseille, welcher in der letzten .Ertra ausgäbe" von Consularberichten erscheint, über die französische Weizenernte von besonderen Interesse, obwohl der Brief schon am 9. August geschrieben wurde. Der Consul setzt auseinander, daS kalt-nasse Wetter. daS Monate hindurch im ganzen westlichen Europa herrschte, kabe der Weizenernte außerordentlich ge schadet und auf den französischen Mark ten ein ungewöhnliche? Steigen in den Preisen aller Vrotstoffe verursacht. In den letzten drei Tagen vor Absenkung seines Briescö stieg z. B. in Marseille der amerikanische Winterweizen rasch um etwa 16 Procent. WaS den französischen Winterweizen betrifft, so kann sich der diesjährige Gesammtertrag desselben aus nicht mehr als 90,000,000 Hektoliter belaufen; eS fehlen daher noch 23,000, 000 Hektoliter, oder etwa 79,620 Vushel, welche durch Einfuhr zu beschaffen sind. Ja eS ist leicht möglich, daß die thatsächliche Nachfrage diesen Betrag noch übersteigen wird ; denn die vorjäh rige Ernte in Frankreich war ebenfalls

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knapp, und der neue Höchzöll auf Wetzen behinderte die Einfuhr, sova gegenmartig nur sehr geringe Vorräthe vorhanden sind. DaS französische Zollaesetz vom 25. Mälz 1887, durch elchks die Zollgebühr um 40 Procent erhöht wurde, ent halt zugleich die interessante Bestim mung. daß i,n Falle einer ungewöhnlichen Krisis der Präsident der Republik durch Proclamation den Zoll für eine bestimmte Zeit ermäßigen oder ganzlich erlassen kann." Es ist zur Zeit das Merückt im Umlaufe, daß daS Eabinet zu einem solchen Schritte rathen werde ; ? . .., .t-zl! c lNde mangelt nocy coz Zvciiuligttlig vufür. Die russische Wei:enernte ist Heuer wieder sehr reichlich ausgefallen ; doch Kalten die öandler am schwarzen Meer alle Vorräthe zurück, um recht hohe rr Preise zu erzwingen. Was Deutschland betrint. so kann diesem Bericht yinzugefügt werden, daß der deutsche 'Zeizenertrag, zuverlässigen Anaaben zufolae. im Ganzen ebenfalls hinter den Erwartungen nlrückceblieben ,st, und eine bedeutende Quantität au dem Auslande bezogen werden wird. vin PsstberaubungS omplott 7 Schon wieder sind zwischen Ehicaao nnd New Aork drei Wechsel abhanden gekommen. Es sind bis jetzt sehr wenige Einielbeiten über die Geschichte bekannt. da sich die Postbeamten äußerst zuge knopst verhalten. Die verschwundenen Wechsel waren von der New Yorker Firm Gebr. Blake fc Eo. an ihren Ehicagoer Agenten ge schickt worden, und lbr EZesammtbetraa war $15000. Sie wurden als gewöhnllche Briefe abgesandt -nnd nicht regl stri'rt. Noch ist die Möglichkeit vorhanden, daß sie nicht gestohlen worden sind; aber die ganze Sache sieht sehr verdäch iia au. Sehr bemcrkenSmerth ist auch die Thatsache, daß man auf der Suche nach Jnsormation über die verloren ge gangcnen Wechsel in Erfahrung brachte, daü auch eine Anzahl anderer Geschäfts leute zu gleicher Zeit Briefe verloren hat- . k. " ... cn-nr-ten ! ync Zwklsel lsi ein ganzer :po,i,aa; zwischen Albany und Chicago verschmunden. obwohl der New Äorker Oberpost eister Pearson, im Gegensatz zu andeken Beamten des Veparteme.it, dies ! icht zugeben will. Der Verlust dieses PostsackeS rsird 9tn Vielen in Zusammenhang gebracht am dem unlangsl vorgekommenen mtx schwinden eines an die Chemical Natio nal Bank- in Vortland. Or.. aasand ten PacketeS. Sollte an der Angabe des Ehicagoer Siebes Äon iberkamp, daß eine Postdiebsbande eristire, deren Overationen sich durch daS aanze Land erstreckten, dennoch etwas Wahres sein? i t;js!JL r: nv L5t oie Eilige augenvilalicy liege, nnv die DetectivS vollständig verblüfft. Hof fentlich kommt Licht in die Sache. Bom Jnlandc. Im jugendlichen Alter von k3 Jahren ist eine Negerin in Ehapel hill. N. E., Großmutter geworden. Jlldianerwaffen von sehr rohem Alter, sowie menschliche Skelet iheile wnrdcn unter den Wurzeln eines großen EcderbaumeS unweit des Lake George, N. I.. von einem Hotel Bade aufseher enldcckt. Die Gebeine zerfielen jedoch, sowie sie der Luft ausgesetzt wa ren, in Stand. Vor der K ü st e Moniere y, Eal.. soll ein riesiger Mondfisch, welcher angeblich 40 Eentner wiegt, in einem Netze gefangen worden fein. Leider hat ihn Niemand gewogen und gemessen, als die Fischer; denn der Versuch, ihn aufzuHeben und nach San Francisco zu be fördern, mißlang. Einer der ä l t e st e n Selbst. morder ist jedenfalls John Filhart in Depauvllle, N. V)., welcher sich tm Alter von 93 Jähren in der Scheune feines SohncS aufgehängt hat. Gefehlt' hat dem unaeduldlaen TodeScandldaten nichts, als feine vor längerer Zeit gestorbene Frau. Es werden in )en Der. Stau ten jährlich etwa 100,000,000 Pfund Honig producirt, welche einen Werth von nahezu HI 5,000,000 haben. DaS ,ahr lich gelieferte Wachs betragt etwa'600, 000 Pfund und hat einen Werth von über 5100,000. Gegen 200,000 Personen treiben rn unserem Lande Bienen zucht. Infolge eines strengen JagdgefetzeS, daS auch in anderen ameri kanischen Staaten Nachahmung verdien te, vermehrt sich gegenwärtig in Maine daö Nothmild wieder bedeutend, und es ist' daS um so bemerkenswerther, als dort vor etwa 40 Jahren die Wölfe fast voll ständig daS Ltothwild vertilgt hatten. EineBandeweiblicher Laden diebe sowie zwei zugehörige Hehler sind in New Vork dingfest gemacht morden; bis jetzt sind über S0 Ladendiebstähle von ihnen bekannt geworden. Mehrere Mit glieder der Bande wurden schon früher entdeckt und sitzen zur Zelt Zuchthauster mine ab. In New Haven, Eonn., ist eS jetzt sehr gefährlich, als Temperenzler zu leben. Eine Untersuchung nämlich. welche durch daS Grasstren deS Typhus FieberS daselbst veranlaßt wurde, ergab die grauenhafte Thatsache, daß eS in der Stadt ungefähr 1000 Brunnen gibt, deren Wasser zum Trinken ungeeignet ist. Wer ist der schwerste Mann der Welt? Diese Frage ist schon öfter aufgeworfen worden, und augenblicklich scheint es, als ob Hanson Craia in Ken tucky die Palme gebühre. Selbiger wiegt 792 Pfund und ist 5 Fuß A Zoll hoch. Um ihm einen Anzug zu machen, sind 27 Ellen Zeug erforderlich. Vor 3! Jahren bei seine? Geburt nämlich wog er 11 Pfund, und im Alter von 2 Jahren erhielt er bei einer Baby-Shom" in New Z)ork einen tz2000PreiS. Der Vater dieses ColosseS wog nur 115, und die Mutter 122 Pfund. Eine wichtiae. den .Trusts ungünstige Entscheidung hat daS Ober gericht von Tennessee abgegeben. Der Proceß spielte zwischen zwei Corporationen. die in Baumwollesamen-Oel ! Geschäfte machen und einen Trust gebil det hatten. Eine der beiden Corpora

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tionen ivoltte austreien, unö öäs ge nannte Gericht entschied, daß sie dies könne, weil der Vertrag von Anfang an ungiltig gewesen sei. Eine incorporirte Gesellschaft sagt dabei der Gesichtshof besitzt nicht das Recht, sich mit einer Corporation in der Art zu verbinden daßjsie ihre eigene selbstständige Verwal tung verliert. Ä i e kleinste Taschenuhr in Amerika soll diejenige sein, welche gegenwärtig der New Yorker Uhrhändler Bunzel besitzt, und welche ans La Chaur - des - Fonds, dem berühmten cywelzer Uhrensabrlratlons - Platze, stammt. Damit der Leser sich einen Begriff von diesem Liliputwerk mache. möge erwähnt werden, daß die Uhr nicht großer ist, als ein silbernes Fünfccntstück ihalber Dime) und nicht mehr als I9j3ä Zoll im Durchmesser hält. Dabei ist daS Werk ein EylinderEchappement-, von vorzüglicher Beschaffenheit, gut reaulirt und zeigt die Zeit ganz genau. DaS niedliche Kunstwerk ist nicht verkäuflich. vt e ch t p l u m p. u n d n l ch t e l n mal flflin neu ist tin Schwindel, welcher der Ehicagoer Polizei bekannt geworden ist. on 'opeta, ans., aus wuroe in alle Landeslheile eine Masse Circulare geschickt, welche von einer großen D et e c t i v S A s s n e i a t i o n faieln, deren Hauptquartier in genannter Stadt ?. "tw (1T)if lt.ff flsll rt-trtflTt H. -tyifc J.'lliyiltUH WH' sollen das Necht haben, William B. TaScott (den vielgenannten Mörder des lLhicagoer Millionärs neu) und über Haupt Jeden ohne Umstände zu verhaften. und Mitglied dieser Vereinigung soll Jederinann werden können, der $5 ein schickt, wofür er einen blechernen Stern erhält! Der Schwindel ist natürlich daraus berechnet. VeschastlaunqSlosen das letzte Geld abzunehmen, daS sie noch ha den oder austmben können. Z u einem ernstlichen Zu sammenstoß zwischen einigen Bergbau Gesellschaften ist eS in Montana gekom men. Die Granite Mountain Co." läßt ein Bahngeleife nach ihrer neuen Erzstampfe bauen, wozu sie das Necht erworden hat; aber der Director der .We,t QZranlte Mining o.", über deren Eigenthum der Weg geht, hat, trotzdem das Gericht schon zweimal gegen ihn entschied, bisher stetS der Bollendung der Bahn Hindernisse in den Weg gelegt. Dieser Tage hat er versucht, durch Sprengpulver die schon gelegten Geleise zu zerstören und als auch das nichts half, warf er Sprengpatronen unter die Arbeiter, glücklicherweise ohne Unheil an zurichten. Nun ließ der Bauunterneh mer der anderen Compagnie ebenfalls Sprengpulver holen, umzingelte den at tentäterlichen Director und dessen Leute und drohte, dieselben mausetodt zu macken, wenn sie nicht Frieden hielten. Eiilstzreilcn sind die Letzteren der Ueber macht gewichen ; aber im Abziehen drohte ver Direktor, daö ganze Eisenbahnlager in die Luft zu sprengen, und er ist oe kannt dafür, daß er sein Wort hält". Etwas sehr ungewöhnlich ist eine Verbeirathungsgeschichte, welche ans Alpha Notta, Ga., berichtet wird. Daselbst sollten dieser Tage Aler. James und Edith Smith vom Friedensrichter getränt werden. Während die Hochzeilsgesellschafk bereits im Zimmer des Letzteren stand, entschuldigte sich der Bräntigam für einen Augenblick, ging die Treppe hinab, schwang sich auf ein vo: dein Hause stehendes Noß und galopp rte davon. Dem Bräutigamsgesellen hatte er zuvor in'S Ohr geflüstert. eS sei ihm genierlich", vor so vielen Leuten vcrhcirathct zu werden. Die Braut ,ib;r, als ihr dieS mitgetheilt wurde, ließ üch nicht im Geringsten aus der Fassung bringen: .Du hast mitgeholfen, mich hierher zu bringen." sagte sie zu dem 'Zräntigamsgesellen, .Du trittst jetzt nch an seinen Platz!" Da sich der junge Mann willig zeigte, so ginc die Trauung rasch von Statten. Zum Schlüsse sagte die Braut noch: .Wenn ich mich einmal zn etwas entschlossen labe, so wird eS auch ausgeführt." Lchöne Aussichten für einen gehorsames jihemann ! Vom NuSlande. DieAchtung derMen scheu vor einander ist sichtlich in der Ab nähme begriffen; dafür gewinnt daS Pferd an Wertschätzung, so lange eS nicht, von Alter und Mühsal mitgenom men, dem Pferdeschlächter verfällt. Bei aufrichtigen Verehrern deS Nennsports fehlt heute schon nicht viel und sie würden dem Sieger auf dem Turf mit Vernügen göttliche Ehren erweisen, wie daö seinerzeit der römische Kaiser Heliogabal für sein Reitpferd gefordert. Für diesen m unseren Tagen sich steigernden Pser dekultuS hat denn auch jetzt die englische Sportingwelt, die in solchen Dingen tonangebend ist, einen neuen Ausdruck gefunden. Eine größere Anzahl engli r ? - ' . c a f i t.-C. scyer porrsmen yar oen escylug ge faßt, daß ihre Nennpferde an ihrem rech ten Vorderfuße einen goldenen Nina tragen sollen, in welchen der Name dcs Thieres eingravirt ist. Man hat bereits an einigen berühmten Londoner Nenn pferden derartige Ninge zu sehen bekammen. Es muß indeß lobend bemerkt werden, daß die Herren zugleich beschlossen haben, nur glatte Goldreifen, ohne jeden Schmuck von Brillanten, für zulässig erklären, damit nicht etwa ein solche? Roß in Bezug auf Geschmeide wie irgend eine gefeierte Schönheit auf dem Nenn platze aussähe. D a S I n t e r s s e d e r S ch w aoen für die Ansiedlungsgüter in Posen scheint im Zunehmen. Ein angesehener Landwirth der Stuttgarter Umgegend hat kürzlich jene Güter besucht und er stattet NUN in den Blättern Bericht über die Ergebnisse seiner Reise. Er fand alle im besten Stande und recl)t einladend, den Boden ertragsfähig. Er schreibt u. a.: , .Manchem von uns Süddeutschen, wenn er von Polen oder Posen hörte, klang schon das Wolfsgeheul in den Ohren, ja, wir machten uns von der dortigen Gegend einen ganz fal schen Begriff. Bei Besichtigung dieser schonen Fluren wird man aber eines besfern belehrt; ich sah Obstbäume, wie man sie stärker und schöner im (schwäbischen) Unterlande nicht sieht, nur sind eben wenige angepflanzt. . . . Der volnische Arbeiter ist ein ruhiger, fleißiger Mensch und kommt dem Ansiedler freund lich entaeaen. (ein olnilcher GutSher,

-y-i oM Hai schlecht für ihn gesorgtl eS' tft trau. lg anzusehen, in welchen elenden Wohnungen die Arbeiterfamilien untergebracht sind. Viele Arbeiter sprechen jetzt schon deutsch." Der Bericht schließt: Es ist nicht die Absicht dieser Zeilen, den Schwaben zum Auswandern bewegen zu wollen ; da aber die Auswanderung nach Amerika nnd Australien in meist ungeordnete und unsichere Verhältnisse in stetem Fortgange ist, so kann eS keinem Zweifel unterliegen, daß der Mann, der mit feiner Familie in eine deutsche Provinz mit so geordneten Verhältnissen einzieht und eine von der Regierung ein gesetzte, ihn in jeder Beziehung unterstützende und auf sein Wohl bedachte Commission hinter sich hat, einem besscren Schicksal entgegengeht, zumalen et hierdurch dem deutschen Vaterlande er halten bleibt. Welch guter Ansiedler der Schwabe ist und wie sehr er auch in der Ferne an seinen heimathlichen Gebräuchen festhält, ist der AnsiedlungScommission wohl bekannt: grade deshalb würde er noch besonders bevorzugt werden. Ueber ine seltsame Jgö nach einem Modell schreibt man der Wie ner Allgemeinen Zeitung aus Paris: Im letzten .Salon" war hier ein Stu dienkopf eines jungen Malers ausge stellt, welcher eine reizende Brünette mi! schwärmerischen, dunklen Augen dar stellte. Ein reicher Italiener, Marchese Vicardo, kaufte daS Bild, ja, er verliebte sich so sehr in die Züge, daß er den Ma ler besuchte und ihn anflehte, zu ver, rathen, wer sein Modell gewesen. Der Marchese sagte feung: -.Ist's ."in Mäd, chen auS guter Familie, henrathe ich es. ist dieS nicht der Fall, werde ich das Mädchen auch an mich zu fesseln missen." Der Künstler schien von diesen Eross nungen nicht sonderlich erbaut, er zögerte r c V t. . nr c lange, oen Zainen oes caocyens zu nennen; endlich meinte er: ES ist ein anständiges Mädchen, meine Cousine, Maloina Richards. Sie können sie aber nicht sehen, denn sie ist vor einigen Ws chen als Erzieherin mit einer amerikan. Familie nach Südamerika gereist." Dn Marchese ließ sich die genaue Adresse deS Fräuleins geben, folgte demselben nach Südamerika, um daselbst zu hören, daß daS Fräulein mit ihren Zöglingen sich eben auf einer Vergnügungsfahrt in Rom aufhalte. Sehnsuchtsvoll fuhr der arme Marchese nach Rom, er erwirkte ine Zusammenkunft und sah sich zu sei nem Erstaunen einer älteren Dame geaenüber, die auch keinen Zug von dem Porträt hatte. Wüthend reiste er nach Paris zurück, um den Maler zur Rede zu stellen und dieser sagte heiter: Par don, mein Herr, daß ich Sie getäuscht; allein als Modell saß mir dazumal eine bildschöne Pariserin, die ich seither ge heirathet, und eS ist selbstverständlich, daß ich einen so gefährlichen Nebenbuhler bis nach vollzogener Trauung aus Reisen schicken mußte." BeiGeleaenheitder Fah .renweihe des Ikaaber Veteranenvereins, welche dieser Tage gefeiert wurde, er regte eine rau vielsacyes iiiTjedfn welche die Oberlieutenants-Uniform der 1848-49a Honveds, und zwar mit voll kommener Berechtigung trug ; s e hat den ganzen Freihcitskampf mitgemacht uno war in neun schlachten und weite ten im Feuer gestanden. Ein Raabcr Blatt theilt die folgenden bioaraphischen Daten über diese interessante Frau mit: Frau Wittwe Poche, geb. Maria Lebstück, war im Jahre 1830 in Aaram alS die Tochter eines wohlhabenden Slcuh mannes geboren. Ihre Jugendjahre verlebte sie bei Verwandten in Wien und nahm dorsclbst im Jahre 1348 an den Straßen- und Darrikadenkämpfcii werk thätigen Antheil. Nach der Einnahme von Wien gelang es ihr, nach Naab zu fluchten, und hier stellte sich das 17zah rige Mädchen in die Reihen der Vater landsoerthcidigcr. In der Schlacht bei Kapolna bewältigte sie zwei Küraissere und wurde aus diesem Anlaß zum Licutenant ernannt. Bei Verpelet wurde sie schwer verwundet und lag lange Zeit im Tißafüreder Spital. Wieder dienst fähig, wurde sie zu den MikloS-Husaren eingetheilt und brachte durch vielfache Gefahren und Attacken einen Konvoi mit Proviant und Munition glücklidj in daS belagerte Komorn. Für diese That ernannte sie der Kriegsminister zum Ober licutenant. Nach dem Freiheitskriege saß sie eine Zeit lang in der Arader Festung gefangen. Nach ihrer Frcilas 'Uliq wandte sie sich nach Naab und ver heirathcte sich daselbst. Heute lebt Frau Marie Poche bei ihrem in Neupcst an r ? w , lässigen ol)ne. Ein erfind naSretcyei jugendlicher Gauner ist dieser Tage aus der uach Kolomjagi führenden Straße von der russischen Polizel dinasest ae macht worden. Um ein heiteres Leben fuhren zu können, hatte V. so heiijt der Betrüger nicht nur in verschiedenen außerstadtlschen Vergnugungs-Etabllsse-mcnis Schulden gemacht, sondern auch mehrere seiner Verwandten bestohlen. Eines Abends saß er mit mehreren Ge sinnungsgenossen in .Arcadia", und an dem Gelage bethciligten sich, wie der Pkt. List, berichtet, einige französische Schauspielerinnen, darunter auch Frl. M. Einem der Herren war plötzlich sein Taschenbuch verschwunden. Der Polizei wurde hierüber Anzeige erstattet und Frl. M. durch diese schriftlich verpflichtet, Petersburg bis aus weiteres nicht zu ver lassen. Tags darauf erschien B., eine Mutze mit der Eocarde auf dem Kopfe, bei Frl. M., gab sich für einen Beamten der Detectiv-Polizei aus und erbot sich. dafür zu sorgen, daß Frl. M. von der Polizei nicht weiter behelligt werde. In ihrer bedrängten Lage nahm rl. M. l.as Anerbieten dankend an und gab B. vorläufig 50 Rubel. Wenige Tage da rauf erschien B. wieder bei ihr, erklärte lhr, sie könne nun rnlen, wohin sie wolle, und erbat sich für den Polizeibe amtcn, der ihm behilflich gewesen sei, noch 10 Rubel, welche er auch erhielt. Am nächsten -Tage stellte sich'S jedoch heraus, dazz B. ein Schwindler und Al leg erlogen war, und nun begann die rf" Pollzel. aus lyn zu fahnden. Als er mit Hilfe einiger Lichatschi",die er nicht bezahlt hatte, ergriffen wurde, gestand er seine Schuld sofort unumwunden ein. MerrsHaunvseisen, lange deutle' e Vseisen. öigarrensviden etc. bei Da. vwcho. No. 199 OB Walhinoton Stt,

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K w G H ä i"1 f MADIT 1 -fDAS GBOSSE. Schmcrzcnlicilmittc!, gegen NhcumatkSums. Khiumatlimus 3O Jahre gehellt. Origwal-Vericht, 1832. Erneuert 25. April, 1836. Mehr als 30 Jahre an chrv nischem Rheumatismus klillen. Hunderte auSaegebk und viele Äcrzte vbne Erfolg um Ratb aefragk. Gebrauchte Morrhium um zu Maftn. Wunderbar geheilt durch St. Jakobö Oel. Dauernd roiedcrhergestellt; keine Rückkehr der Scherzea in ticx Jahren. I. E. Bonsall, Nem Bloomsield, Verr Eount?, Pa. heumttttsmuA S0 Jahre eheltt. Origiral-Bericht, 1882. Erneuert l. Novembkr. 1886. Mein Vater, 48 SorfStraße, liu SO Jahre. Füße und Beine waren stark angeschwollen. Wertte und andere Heilmittel brachten keine Heilung. Gebrauchte St. Jakobs Oel und wurde rollständig geheilt. Keia Rückfall in fünf Jahren. Frank Durgen, Wangor, Me. heumatlsmuß 20 Jahre geheilt. Original-Bericht, 1882. Erneuert ltv vebruar, 1837. Dreißig Jahre gelitten, yur Wochen im Bette. Gebrauchte alle an deren Heilmittel ohne Erfolg. Gebnlr durch ein und eine ialde Flasche. Gesund und wohl. In 5 Jahren kein Rulkfall. D. M. Rearick, Constantine, Mich. L-Obkae Zeugnisse sind Srneuerungen frühe?erickt von Leuten, welche durch St. Jakob Oel aeheilt wurde und die nach ierlaus on Jahren 7in Rückkehr von echmerze gkhkbt baden. vllenthalben In den potheken Q haben. THE CHARLES A. VOGELER CO Baltlmor Uir vzzz?. fT?r?r- usw nrr- "us av iatä2äWF "rf-m'ltYMV'W'l mummn, M ' j , O'W 1 l.'feiv ti MBtoz T- M at . -1 j. V t.i.rj mm iH IS tS-:i. iiftGr-. f - fzz-iv M3CWm ri s viafi tiM mrrfim m?m liS L.3 .j. .L-. '. f',1 l VM-I M s .ü im m&jm. ,JL : ''-S ! mmmwßm , T.v?jJ5lN? vt .Elfe. i4 THE LADIES' FAVOR1TE. NEVER. OUT OF ORDER. If joi desire to purchaso a sew injr rnachlne. ask ovrnj?ent ut your placc for terms and nriofi. If vnu ennnot find ur asrent. write direot to nearest address to y ou beiow named. NEW HDMESEÜG WöüNE ftffiMEEWSS.1 Chicago - 23 UNION SCUARLNX- Dällas. I LL. oti c wtü n a TEX. ST LOUIS. MO. jS m,l Vyii SHWrPAKCISCO CL ÜUJU Agentur für Indianapolis: aiser Vftg 173 Oft Washington Etraße. XÄARQäM ä Den einzigen Weg Mamteewtvo nnoselbitdikckxinka? unk?ilbaren All?' yA e,kyiraniyeue nlyerunvoaurrno ;ani lfifilen. ferner, aeuaue AuMäruna übazJ annbarskit! Weibliaikktt I Vde ! vinoer , -Mv luv vi'wuD 0"V 5fcfÄ L'hifZtn itrfk Ö)tfttnrta.lnrrf"i.Vll f ntil fcC0ffc S AlfiM tf Vnl ti0m " C V fP ritHIM1V' H!! f 1 1 Aufl., 250 Seiten mit ,a' lkkichen lebenö treuen Bildern. ZDird tn deutsck'kr Svrache gegen Einsendung von 2"tQtnti tn Post lg lamps, ierg,am rerpaat, frei vmanrr. 9 ton 11. nahe Broadway, w Tork, I N.T. In JndianavvliZ. Ind.. beim Buch, i errii?: ,,,iniii.iniiinr. i ,,nni yankter u. üeyier, öua veiivmre bt.9 rTXvroi ozxs. Mozart &aUc ! J aoob 13 oh, Etgeuthkn:. Da größte, fchönke nnd älteste derartig Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle sieht Vertiaen, Logen nnd Privaten zur Abhaltung don Vällen, Conzerten nud Versauunlnngeu nuter liberale Vediv. gen tur Verföanna Hove Ventilating, Base Bnrner. St perfekter Dentiiter. Base BurnerS und alle Sorten Heizöfen ehr b i U lig. . w . s t &t tt I u s "HAPPY TH0ÜGHT RANGES. Wenn i irgend eine Ofea kaufen olln, sollten Sie rft vorsprechen bei Wx. H. HoB nett Zs Hon, . 38 üd RertMa etiflg. Luzuz Z Die Bee Liue Noute" sl & 8T L UNd C 0 C & I BAHN). Dies ausgezeichnete Bahn beförder ' Passagiere nach Olnolnnatlt Olereland, BxislTn.lo, und allen Neu - England Städten Schlafwagen zvlschen Indianapolis und Nev Bork, ohn Wagenwkchstl. Direkte Verbindung nach Hlssonrl, ArKank, ?k, K&nat. Nebraska, Colorado, Californien und Mexiko. Viedtigfte Vaten. Man wende Kid keaeu nübtttt Ss Nation an D. S. Martin, Gen'l Paff. Agent, lld. YT. J, Nichol, Cen'l Weft. Agent t.,.

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