Indiana Tribüne, Volume 11, Number 355, Indianapolis, Marion County, 10 September 1888 — Page 2
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mrwr-moei Jndiana Tribüne. rschewt öiglich nud Sstgs. ?ie tiglich .Tribün fotet durch dn Trr12 entl ,r Boche, dt Snnntag.,Tridün- ä Cents er Sochc. Beide lufammen 15 entl odr 5 Cents pitRontt. Per voft iBgefchtJt in vorautteiahlung 16 per Jahr Ofslee: 140 O. OkarvlavdLr. Indianapolis, Ind., 10 Sept'br 1888. EinVkormonenKSnigrtich.. . Die Geschichte der Mormonen enthal! Noch manche unaufgeschlagene Blatte? von sehr interessantem Inhalt. So ist es z. B. nur Wenigen bekannt, daß in: nerhalb unserer Republik Jahre lang ein wirkliches, leibhaftiges Königreich von Mormonen, mit allen Eigenthum lichkeiten eines solchen, bestanden hat! Man kann ganze Bibliotheken vonMor: monenliteratur durchlesen, ohne diese merkwürdige Thatsache irgendwo er wähnt ZU finden, und die Mormonen selber haben sie geflissentlich unberührt gelassen, da zwischen dem betreffenden .König- und dem damaligen Mormonen' berhaupt Brigham ?)oung nicht das beste Einoetnehmen herrschte. Der Sitz der Secte, welche das König reich bildete, war Big Beaver Island, das weit draugen im Michigansee, etwa 45 Meilen von der Enge von Mackinac, liegt und als die bedeutendste Beaver Insel bekannt ist. Dort thronte als regulärer Herrscher weltlicher und geist licher zugleich JameS Jesse Strang.' Er gehörte zu den Vielen, die in der bösen Zeit von 1344 nach dem Märtyrertode des Mormonen-Glaubens-stifterS Joseph Smith sich in dessen Stellung aufzuschwingen suchten. Daß er damals noch keine fünf Monate der Mormonenkirche angehölte, focht ihn nicht weiter an, sondern er führte seine Ansprüche direct auf Smith zurück. Dieser hatte ihn am 2Ö. April 1844 in höchsteigener Person als Mormonen getauft, machte ihn schon eine Woche da rauf zum Aeltesten und verlieh ihm bald nachher die Vollmacht zur Gründung einer Zweiggemeinde in Burlington, WiZ., der Heimath Strangs. Einen etwas unklar ausgedrückte Safe nun in besagter Vollmacht legte der schlaue, herrschsüchtiae Strang dahin aus, als ob Smith ihn zu seinem Nachfolger bestimmt habe für den Fall, daß er selber den vielen ihn umlagernden Ge fahren erliegen sollte. Und wirklich fand er eine Heerde Gläubiger, mit denen er zunächst am White River in Wisconsin eine .Säule Zion" gründete; die Gemeinde lebte in Gütergemeinschaft und besaß auch eine natürlich von Strang geleitete Zeitung. Strang hatte dem Gründer deS MormomSmuS glücklich abgeguckt, wie er sich räuspert und wie er spuckt-. Wie dieser, befestigte er sein Ansehen dadurch, daß er viele Besprechungen mit Gott zu haben behauptete und Platten mit geheimnißvollen, nur von ihnl durch göttliche Inspiration übersetzbaren Schriftzügen in der Erde .fand-. DaS Aufblühen dieser Gemeinde nun brachte Strang auf den Gedanken, daß eS noch viel schöner wäre, wenn er ein Königreich auf Big Braver Island errichtete, wo die Secte noch weiter den mißgünstigen Heiden entrückt war und sich weniger vor den Behörden zu geniren brauchte. 1847 gelangte der Plan zur Ausführung. Es war der einzige bis jetzt dagewesene Fall dieser Art in den Ver. Staaten. DaS Princip der Gütergemeinschaft wurde wieder aufgegeben, aber dafür der israelitische Zehnte zur Unterhaltung der Kirche und deS MormonenstaateS ringeführt; sonstige Abgaben wurden, für Mormonenzwecke wenigsten, nicht erho den. Einiae der Ukase deS LandeSvaterS waren fehr streng; unter Anderem führte er auch Pro h ivitio n ein, und zwar nickt blos für geistige Getränke, sondern auch für Tabak, Thee und Kaffee! Er war also unseren heutigen ProhibitionSoposteln entschieden an Eonsequenz .,über-. Sehr stramm waren auch die Sittlichkeitsgesetze; Prostitution und lüderiicher Lebenswandel" wurden, bei beiden Geschlechtern, absolut nicht gedul det. Mit der Zeit empfahl Strang die Vielweiberei und hielt, ebenso wie Brigham Voung, daran fest, daß der Prophet Sl.iith ebenfalls dieselbe offen empfohlen haben würde, wenn er längn gelebt hätte. Die Gerechtigkeit erfordert, heröorzu heben, daß sich dieses Königreich im Allgemeinen in blühendem Zustande befand und z. B. ein sehr wohlorganisirteS Schulwesen hatte. Strangs Herrlichkeit dauerte bis mitten in das Jahr 1656. Im Herbst 1852 begann der König-, eine merkwürdige Doppelrolle zu spielen. Er erdreistete sich nämlich, als .unab hängiger- Eandidat für die Staats legislatur von Michigan aufzutre ten, und wurde wirklich durch demokrati fche Stimmen gewählt. UebrigenS füllte er auch diese Stellung mit Geschick und Eifer aus für seine Zwecke. Denn eS war ihm darum in thun, auch die StaatSgesetzgebung für sich und sein Reich zu benutzen und gegen seine Feinde auszuspielen. Aber auch sein Stern sollte erbleichen In den letzten Jahren genoß daS Reich durchaus keinen ununterbrochenen Frieden. Wenn auck ein Jnselreich, war eS doch nicht der Macht seiner Feinde ent rückt. Da waren zunächst die alten Bewohner der Inseln und die sich gele gentlich dort aufhaltenden Fischer, ein roher, sehr gefährlicher Pöbel, dessen Feindlchaft oerhananlnvoll werden mußte. Diesen Leuten waren die Strang'schen Mormonen ein. Dorn im Auge, weil sie auf dem Jnselland, wo vorher Fischer und Andere allein qehaust und sich auch aeleaenllich mit Räubereien befaßt hatten. acordnete Zustande schufen. So entstand bald eine tödtllche Feindschaft und ein erbitterter kleiner Krieg zwischen den Mormonen und den Heiden" an Ort und Stelle. DaS Publikum im Allgemeinen stellte sich aus Sette der 5etz teren : denn das läufig bestehende VtH.
krauen gegen oie 'cormoNenjecte macyre
ein unpartellichcS Urtyell unmogncy. Mittlerweile waren auch die Behörden sehr argwöhnisch gegenüber Strang geworden uud beschlossen, seinem Körng,eich ein Ende zu machen. Eines Tages kam der Bundesdampfer Michigan" nach St. JameS und der König nebst mehreren Anderen wurde verhaftet. Die Anklage gegen sie lautete auf unberechtigte Benützung öffentlicher Ländereien,-Holzdiebstahl.-Falschmünzerei" u. s. w. Es kam indeß zu keiner Uebcrfüh rung, denn Strang hatte es verstanden. die echlilcalltaten des bürgerlichen leves zu umgeyen. Da kam die sogen. Unterrocksrebel lion" hinzu, welche dem Faß den Boden ausschluZ. Der König hatte auch verordnet. ' daß die Frauen statt der Stöcke Bloomerhosen" tragen müßten. Dies, in Verbindung mit seiner Empfehlung der Polygamie, führte zum ersten Male eine Art Ausstand her bei. Die rebellischen Frauen und ihre Männer, welche ercommuncirt wurden, stifteten eine Verschwörung zur Beseiti gunz des Königs. Als einer der Ver, jchworenen, Thomas Bedford, eines Rachts von Bewaffneten ausgepeitscht worden war, entschloß man sich, zueilen. Und, um e4 kurz zu fagen: Strang wurde am 15. Juni 135, als geradeder Bundesdampfcr Michigan" wieder in St. James war, meuchlings angeschossen und starb etwa 3 Wochen nachher. Die Mörder wurden selbstverständlich- nicht verfolgt. Die königlosen Mormonen aber, soweit sie nicht schon vorher ausgerückt waren, wurden von einem mit Raufbolden bemannten Fahrzeug mit un erhörter Brutalität angegriffen und gewaltsam nach Wisconsin verschifft, wäh rend ibre mrückaclassene Habe geplündert wurde. Echt amerikanische Art, Gesetz und Moral zu rächen! Zur Torpedosrage. Abermals soll ein neues unterseeischel Torpedoboot, das ein französischer Inge nieur Namens Namagot erfunden hat, vom Stapel gelassen werden. Da uns Flottendepartement neuerdings entschie.den für unterseeische Torpedoboote einge treten ist und noch mehr Bewilligungen für Erbauung solcher verlangt hak, st hat obige Neuigkeit auch für unsei Land besonderes Interesse. Obwohl die Idee, unter dem Wassei zu fahren, so alt, ja sogar ein Vischen äl ter ist, als die desDurchsegelnS der Lüfte, so haben beide Projecte nur geringe thatsächliche Fortschritte seit 100 Jahren auf: zuweisen, trotzdem der Versuche viel sind. David Aushnell war der Erste in den Ver. Staaten, welcher sich, zur Zeit deZ RevolutionSkriegeS, durch eine Vorrich tung, feindliche Fahrzeuge von unten in die Luft zu sprengen, bekannt machte ; ei arbeitete im Auftrage von George Washington. Im Jahre 1801 wendete Fulton eine ähnliche Ersindung in der Seine an, und 50 Jahre später machte Phillips, dem Beiiiele FultonS folgend, gleichartige Erperwiente ini Michiganund Ericjee. Theilnehmern deS. amerikanischen VürgerkriegeS dürfte noch das berühmte Boot, welches den Housatonic" bei der Blockade des Eharlestoner HafenS in die Luft sprengte, aber selbst, mit der Vemannung, zu Grunde ging, in lebhafter Erinnerung sein. Weiterhin machten die amerikanischen Ersinder Tuck und und Holland in dieser Hinsicht von sich reden. 1881, 1884 und 1887 wurden unterseeische Boote im New Yorker Hafen gebaut. Wohl das beste in Amerika vorhandene Boot solcher Art ist der Peacemaker". Was andere Länder betrifft, so hat Nußland drei verschiedene Arten unterseeischer Boote prüfen lassen; vor Kur zem hat ein sinnischer Ingenieur Namens Ringbom ein solches Boot gebaut, das mit Elektricität betrieben, und mit welchem noch jeyt erperimentirt wird. Die Franzosen sind ebenfalls im Besitz mehrerer solche? Erfindungen ; ihr neuestes, Eingangs erwähntes Boot hat gleichfalls elektrische Triebkraft und untersceische Steuerruder, und durch comprimirte Luft ist ausreichend für das Ath mungsbedürfniß der Mannschaft gesorgt. Entschieden die berühmtesten unterseeischen Boote in Europa sind die Nordenfjeld'schen, welche in schwedischen, dänischen und türkischen Gewässern versucht worden sind. Das neue französische Boot soll alle Vorzüge der bisherigen in sich vereinigen. Doch ist dieser Anspruch, der keineswegs zum ersten Male erhoben wird, bis auf Weiteres mit Vorsicht aufzunehmen, und schließlich würde damit noch immer nicht viel gesagt sein. Die Anwendung von elektrischer Triebkraft bei diesen Booten hat bis jetzt nie die gewünschte Schnelligkeit erzielt, und die mit Dampfkraft getriebenen Boote haben den Nachtheil der Hitze. Erst wenn diese und viele andere tech nische Schwierigkeiten beseitigt sind, wird die Hauptfrage, nämlich: wieder Feind anzugreifen, und gleichzeitig ge nügender Schutz gegen denselben zu erlangen ist, in den Vordergrund treten. Bis jetzt scheint eS damit noch gute Weg' zu haben. m Soviel Lärm um fünf Kälber. Wie lebhaft auch die gegenwärtige Präsidentschaftscampagne werden möge, die Bewohner von JoneS Eounty, Ja., werden sich sehr wenig um dieselbe kümmern, wenn sich nicht geradezu ein Wunder vorher ereignet. Seit schon 10 Jahren beschäftigt und erhitzt nämlich eine noch viel wichtigere" Frage die eisernen Köpfe jener Menschenkinder; Bruder steht dort gegen Bruder, Freund gegen Freund, Gemeinde gegen Ge meinde, und diesen Bürgerkrieg" im verwegensten Sinne deS Wortes haben fünf unschuldige Kälber auf dem Gewissen. Da rümpfe man noch die Nase über die poetischen alten Griechen, welche um eines entführten schönen WeibeS willen 10 Jahre lang die Stadt Troja belagert und taufende edler Helden geopfert haben sollen, bis sie die lüderliche Person wieder hatten ! Um fünf Kälber mußte Jahrtausende später ein ebenso wüthender Kampf ausbrechen, dessen Ende noch nicht einmal abzusehen ist, solche Fortschritte hat itdem die Cultur a.
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trtachr Doch jrizjtrcn wir in LtttrZe öie Geschichte des KalbSkrlegeS". Ein gewisser Johnson verkaufte, ohne das Entsetzliche seiner That zu ahnen, einem gewissen Pstter fünf Kälber für zusammen $15. Bald aber kam es heraus, daß die Kälber gestohlen waren. Jetzt erscheint eine dritte, furchtbare Partei auf der Bühne; der Anti PferdediebeVerein von JoneS Eountv," von der Ansicht ausgehend, daß fünf Kälber gleich einem Pferde seien waS allerdings nicht in Adam RieseS Rechen buch steht verfolgte den unglücklichen Johnson wegen Pferdediebstahls", konnte aber keine Schuldigfprechung herbciführcn. Da drehte Johnson den Stiel um und verklagte sämmtliche ihm be kannten Mitglieder jener ritterlichen Brüderschaft auf Schadenersatz wegen böswilliger Verfolgung. Seit jener Zeit bis auf den heutigen Tag ist daS ganze Eounty in zwei feindliche Lager getheilt. Kirchengemeinden spalteten sich, Geschäftsfreundschaften gingen in Scher ben, und es ist schon gar nicht mehr zu zählen, wie viele Liebschaften und Ver löbnisse durch den Kalbskriea jäh zer rissen worden sind. Denn welcher biedere Vater hätte es über sich bringen können, seiue Tochter einem Jüngling zu geben, der nicht zur selben Kalbspartei gehörte nie er? Den bösartigsten Grad aber erreicht, der Kalbskrieg in den Gerichtshöfen, obgleich dort bis jetzt kein Blut dabei ge flössen ist. Wie konnte es auch ander sein? DaS ganze Eountv focht ja den Krieg mit, und daher ist es bis jetzt un möglich gewesen, eine genügende Anzahl unparteiischer Geschworener und Richte aufzugabeln. DaS erste Mal ging die Jury uneinig auseinander. Dreimal wurde Johnson Schadenersatz zugespro chen, doch jedesmal stieß ein Richter da Verdick um. DaS StaatS-Obergericht, an welches mehrmals appellirt wurde, fand eS gerathen, die Kriegsparteien un gestört sich gegenseitig auffressen zu lassen, und verwies daher allemal den Proceß zurück. Ende dieses MsnatS findet in Waterloo abermals eine Gerichtsschlacht statt, von der man nur soviel weiß, daß sie unentschieden bleibt. Denn entweder einigen sich die edlen Schöppen wieder nicht oder der nterlegene Theil legt wieder Berufung ein. Ein Drittes ist ganz undenkbar. So wird der Krieg wohl fortwüthen, und die einzige Hoff nung auf Frieden beruht darin, daß die Theilnehmer sammt und sonder? sterb liche Menschen sind; allerdings könnte sich der fürchterliche Kampf auch noch au! den Nachwuchs übertragen. Und Grauen erfaßt Einen, wenn man die bisherigen Kriegskosten bedenkt! Nicht als ob sie für einen Vanderbilt hoch wären, aber die beiden Kriegs Heere bestehen aus lauter armen Kerlen, von denen schon viele ihre ganze Habe daran verloren haben. Man kann sich der Hoffnung hingeben, daß wenigstens, nachdem die ?ldvocaten alles Geld verschlungen haben werden, der Kalbskrieg von selbst im Sande verlaufen wird. Vom Inlande. AerztlicheFachmänner war nen neuerdings davor, beim Umwenden der Blätter von Bibliotheksbüchern die Finger mit der Zunge naß zu machen, da man auf solche Weise leicht gefährliche Bacillen an sich bekomme könne. Laut Berechnung e i n e S N e m Jorker ZeltungSmenschelk werden im Laufe eines IahreS in den Ver. Staaten 6,000,000 Hinterpolster", alias Vusttes". alias Tournüren fabrizirt. Dabei sind die von sparsamen Damen aus übergebliebenen Kleiderfetzen ode: alten Zeitungen hergestellten noch nicht einbegriffen. Beim Graben eines Brunncns soll in Miner Eounty, Dakota, Goldstaub in ziemlich großer Menge entdeckt worden sein, dessen Werth auf 513 pro nt qeschätzt wurde. Jedoch droht der Bearbeitung der Goldader die Gefahr, daß das Bergwerk von Wasser überströmt werden könnte, da solches schon in einer Tiefe von 10 Fuß reichlich vorhanden ist. In den Neuengland-Staa ten zieht gegenwärtig ein sonderbar gekleideter Kauz aus Orange, Mass., mit einem Schubkarren herum, auf welchem ein mit Fahnen geschmückter Pflug, angeblich der älteste m Massachusetts, steht. Als echter 3)ankee sammelt er uatürlich von Allen, welche diese Antike" an gucken, Geld und lebt davon ganz tun nehmbar. Umtost von brausenden Was fern, wurde kürzlich im nördlichen TeraS, fünf Meilen von Denifon, ein Mann Namens Lightfoot inmitten deS Red River mit seiner Herzallerliebsten getraut. Die Hochzeitsgesellschaft, welche sich von dem Vater der Braut verfolgt glaubte, wollte eigentlich zu Wagen über den Fluß setzen. Als sie aber mitten darin waren, siel eS dem mitgenommenen Geistlichen ein, daß man die Ceremonie hier ebenso gut, und weit ungestörter vornehmen könne, wie irgendwo anders, und so geschah es denn auch. Hoffentlich wird die Ehe etwas gemüthlicher werden, als die Trauung. Von einer absonderlichen Marotte war der SOjährige John Kauf? mann tn Arazil, Ind., ergriffen, wel cher dieser Tage an seiner Gartenthüre, offenbar vom Hirnschlag getroffen, todt gefunden wurde. Der Mann war aus Damcnfchuhe versessen, und stahl sie, wo er konnte. Erst vor wenigen Jahren war er dabei abgefaßt und deswegen auf kurze Zeit in'S Zuchthaus gesandt worden. Damals hatte man 40 bis 50 Paare bei ihm gefunden, und jetzt fan den sich wieder 60 Paare in seiner Hütte vor. Kaufmann hatte sowohl gegen Mexico wie im Bürgerkriege gedient, and wird trotz seiner Schwäche mit mili tärischen Ehren begraben werden. Auf seltsame Weise ist ein Mann Namens Lord in Alabama in große Nöthen gekommen. Es flog ihm eine Fliege in's Ohr, welchz aber prompt herausgezogen wurde. In der Nacht darauf aber hatte er im Ohre ein juckendes Gefühl, welches immer stärker wurde und ihm unerträgliche Schnurzen bereitete. Mehrere Aerzte, an die man sich wandte, konnten keinerlei Hilfe schaffen.- Der Mann gerieth schließlich in Krämpfe, und sein Zustand wurde im mer bedenklicher. Endlich brachte ihm
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ein Arzt tn WoodvlN ftilse.' jg äelana demselben, nachdem er erst den Patienten betäubt hatte, nicht weniger als 11 wohlentwickelte und sehr lebhafte Fliegenmaden aus dem Ohre herauszubringen. Die miserablen Böbtail Ears" (Pferdebahn-Wagen mit nur einem Angestellten) sind nicht blos dem Publikum gegenüber ein Scandal. son dern können auch für die Interessen der Besitzer selber bedenklich werden. Wundcrte sich da vor einigen Tagen der Kutscher eines solchen Waggons in New Jork, daiz auf einer seiner Fahrten v!icmand das Fahrgeld in die Büchse warf. Er glaubte zuerst, daß die Passagiere aus Antipathie gegen die Bobtail EarS" nicht bezahlen wollten; als er aber die Insassen ersuchte, zu bezahlen, stellte es sich heraus, daß ein alter Mann, der neben der Büchse saß, das Geld von den Passagieren in Empfaig genommen, aber ganz gemüthlich in seine eigene Tasche hatte gleiten lassen. Von einem großartigen Nawrschauspiel auf dem Long Lake in Connecticut wird geschrieben: Wahrend eines wüthenden Sturmwindes fuhr plötzlich in den See, welcher 3 Meilen lang ist. ein Blitzstrahl, gefolgt von einem schrecklichen Donnerstag, und weiterhin von einem unbeschreiblichen Getöse. Die Richtung deS Blitzstrahles entlang sah man aus dem See eine riesige Flamme, welche einige Augenblicke die Gestalt ei; ner großen Feuerkugel annahm; das Wasser war mitten gespalten nud die Seiten des Spalte? schäumten mindestens 20 Fuß in die Höhe. Als die luftige Feuermasse. die mit großer Schnelligkeit nach dem Ende deS SeeS zu schoß, sich noch etwa 100 Z)ards vom Gestade befand, fuhr ein zweiter Blitzstrahl herab, und damit verschwand jene Flammen?? gel. ES dauerte aber mehrere Stunden, bis der See witder vollkommen ruhig war. O n k c l S a m s Z o l l b e a ,n t e .n New Z)ork haben wieder einmal eine ziemlich fette Beute gemacht. Der Koffer eine? ZwifchendeckpassagierS auf dem Bremer Werra-, Namens George Street, wurde beschlagnahmt, nachdem eS sich herausgestellt hatte, daß Silber geschirr. GlaS und Porzellanwaaren, kleine Sch'.nucksachen und Theatergarde roben im Gesammtmerthe von K3000 darin waren. Wie eS scheint, ist Street ein Importeur solcher Waaren ; er hat in den letzten drei Jahren schon vier Geschäftsreisen nach Europa gemacht, und man glaubt, daß er bei allen früheren Gelegenheiten große Waarenqnantitäten unbemerkt eingeschmuggelt habe. Der Koffer siel durch feine ungewöhnliche Größe auf. Als man von Street, nach erfolgter Entdeckung, eine Erklärung verlangte, sagte er, die Waaren seien sämmtlich für seinen eigenen Gebrauch. Würde er gar nicht? gesagt haben, "so hätte er die Sachen nach Zahlung dc5 Zolles habe können ; jetzt wird er vor dem BundeS-Districtsanwalt procejsirt. E i n i n t e r e s s a n t e r T e st f a l l über Mischehen in Pennsvlvanien schwebt gegenwärtig zu Bloomsburg. Der 25: jährige Farbige JameS Bentlev knüpfte, als Farmarbeiter in Lime Ridge, ein Lie: besverhältniß mit einem hübschen weißen Mädchen NamensAnnie Baker an. Doch zwischen Liebe und Ehe liegt oft ein sehr unangenehmes Hinderniß in Gestalt der elterlichen Einwilligung, welche dem .Schwarzen" rundweg versagt wurde. Ein heimliches Zusammenleben als Mann und Frau war die nächste Folge, doch als die Eltern Letzterer davon Wind erhielten, gab eS heillosen Spektakel. .Die Klage wurde eingeleitet und jung Benkleu brummt" nun. Obwohl sich viele Leute erbötig gemacht haben, ihn gegen Bürgschaft auszulösen, gibt dies jein Anmalt nicht zu, denn er will ihn auf einen Habeascorpus-Befehl hin vor Gericht bringen und seinen Fall zu einem T e st f a l l machen, um das Recht zweier Leute, wenn auch von verschiedener Race, unter solchen Umständen zu hcirathen, endgilig festzustellen, da er in Pennsyloanien Racenverschiedenheiten als Durchaus kein Ehehinderniß und eine Mischehe Tlö erlaubt erachtet. Der Ober millionar Iah Gould, welcher bekanntlich wegen seiner Spekulationen so furchtbar wenig Zeit hat. pfuscht trotzdem gelegentlich den Dichtern und Schriftstellern in's Handwerk. Wie man hört, hat er auch eine Selbstbiographie ausgearbeitet, worin er alle gegen ihn erhobenen Beschuldigun gen widerlegt haben soll. So glänzend scheint seine Rechtfertigung indeß nicht ausgefallen zu sein, . denn er will nia)t, daß das Werk vor seinem Tode der bojen Welt bekannt werde, und hütet daS Manuscript wie seinen Augapsel. Oder will er dan.it nur zu verstehen geben, daß er auf daS Urtheil der Mitwelt pfeift und pfeifen kann? Ein alter Veteran deS napoleonifchen FeldzugeS gegen Rußland, Bernhard Berroth, ist im Armenhause von Lehigh:Eounlv, Pennsvlvanien, gestorben. Er hatte seit 50 Jahren sich im Eounty als Hausirer seinen LebeuS unterhalt erworben. Deutsche Loealnachrichien. Provinz Hessen-Nafsau. Der wegen Urkundenfälschung und Unterschlagung verfolgte Postassistent A. Hölpler von Weilburg wurde in Aachen verhaftet. Frau Anna Lohrmann in Frankfurt a. M., der frühere Lehrer Wiegand in Grenzhausen und der Soldat Georg Löb in Hanau haben sich erhängt ; derBahnassistent Bauer in Hanau erstach sich in einem Anfalle von Irr: sinn. Ertrunken sind: der Schriftsetzer Schick und der Kellner Knobloch aus Frankfurt a. M., letzterer in Hamburg und die Tochter deS Fischers Peter Glock in RüdeSheim. Der Arbeiter Mehl starb in Folge einer Erplosion im Stein: bruch bei Dahlheim ; der Schreiner Karl Zinkand in Herolz wurde von der Teich: sei eines Wagens aufgespießt und aetöd tet; der Schriftsetzer Glaubrecht in Sachsenhausen stürzte aus dem Fenster seiner Wohnung und brach das Genick. Rheinprovinz. In Düsseldorf wurde zur Jubelfeier deS 600jäbrigen Bestehens der Stadl eine historische Kunstausstellung eröffnet. Mit. Hinterlassung seiner Frau und S kleiner Kinder, sowie Schulden in der üöbe von 1S.000 Mark iö der Bäcker
irnö Wmt) Wüt), yäneorinc plötzttd; von Stromber nach Amerika abgereist. Infolge unglücklichen Sturzes fan: den den Tod: in Altenesscn der Vera-
mann Krause und in M.-Gladbach der Eisenbahnarbeiter Joh. Vörsch aus Bensberg ; ertrunken sind : der Lehrling des Metzgers Nippes in Ehrenfeld und die Frau des Schiffers Janfen aus Mühlheim a. d. R. Die Bergleute Friedr. Weber und Karl Molzberger wurden in der Ei'ensteingrube Neuer Schöneberg" in Hendorf verschüttet und als Leichen hervorgeholt. H e s s e n - D a r m st a d t. Unter zahlreicher Betheiligung wurde ,ie Einweihung der neuerbauten katholi: schen Kirche in Babenhausen vollzogen. Zwölf katholische Priester aus der Diözese Mainz feierten in der Kirche auf dem Iiochusberg bei Vingen ein gemeinsames Erinnerungssest an ihre vor 25 Jahren stattgefundene Priesterweihe. Der ledige Landwirth Keil in Ellenbach gerieth beim Nachhausekommen vom Felde mit seinem aus Menglbach gebürtigen Knechte in Streit, wobei ihm der letztere die Heugabel in den Leib stieß. Der Unglückliche ist an den Verletzungen ge: storben. Die Grundsteinlegung zum Vereinö-Schützenhause am Schießplätze in Gießen fand unter zahlreicher Bethei ligung der Schützen statt. Am 29. Juli brannte das Hölzer'sche Spezereigeschaft in Nierstein ab. Die Ehclente Hölzer und deren Sohn sind nunmehr unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaf: tet worden. Der Ackerer, Welker II. aus ArmSheim und der Schneider Stapxert aus Usshofen haben sich erhängt; Rechnungsrath Schweickardt aus Offenbach erfchoß sich; das Dienstmädchen Anna Vogt aus ReichelSheim hat sich ertränkt und der Schnittwaarenhändler Löwenstein auS WormS ließ sich vor einem Eisenbahnzug überfahren. KonigreichBaiern. . Der Kaufmann G. Kellermann in Dinkelsbühl hat beim 12. württemöer gischen BundeSschießen in Heilbronn den ersten Preis, bestehend in einem Pokal im Werth von 600 M., Ehrengabc der Stadt Heilbronn, errungen. Den Reichs und Landtags-Abgeordneten von Eggenfelden Maler Haberland hat ein schwerer Unfall betroffen. Er besichtigte die von ihm geleiteten Restaurirungsarbeiten in der Pfarrkirche von Arnsdorf, stürzte dabei kopfüber vom Gerüst und zog sich, auf den Taufstein auffallend, eine derart schwere Kopfverletzung zu, daß, obwohl schnell ärztlicher Beistand geleistet wurde, für sein Leben Befürchtungen gehegt werden. Der Jagdpächterssohn Karl Lehr von Gerclfingen wurde auf dem Anstand im sog. Madholz" von einem Wilderer erschossen. DaS 50jährige Jubiläum der kgl. Lateinschule in Lohr wurde durch dreitägige Festlichkeiten gefeiert. Der Direktor der Privatlehranstalt, Johann Silke in Marktheidenfeld, ist wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit zu 3 Jahren ZuchthauS verurtheilt worden. Der Student der Theologie Andreas Galsterer von Nürnberg wurde wegen drei zugestandener Gelddiebstähle zu 7 Monaten Gefängniß vcrurtheilt. Nunmehr hat die Erlange? Universitätsbehörde über den Betreffenden die Strafe der Relegation verhängt, wodurch derselbe für immer als unfähig erklärt wird, einer deutschen Universität anzugehören. Die Privatierswittwe Frau Katharina Zapf in Rehau hat der Stadt 8000 M. zur Errichtung einer Kleinkinderbewahranstatt geschenkt. Wie vor einigen Monaten gemeldet wurde, war der Getreidehändler Divpold in Schwarzach wegen Wechselfälschung und sonstiger krummen Transaktionen nach Amerika geflüchtet. Derselbe kehrte kürzlich nach Europa zurück und wurde in Lichtenfcls verhaftet. Die ledige Näherin Fides Kirchner aus Großheubach und der verheirathete Bäcker und Oekonom Christian Allgöwcr aus Leipheim haben sich ertränkt; der Post- und Bahnerpeditor Bcckert von Münnerstedt und der Handlungölehrling Messert auS Oberviechtach haben sich erschossen. Infolge Sturzes kamen um's Leben: der Bezirksamtmann Rudhardt aus Garmisch, der Sohn des Krämers Johann Braun, Ickstadtstraße, in München, der Zimmermann Konrad Ebcrle aus Obergünzburg und der Steinbrecher Pickel aus PattenHöfen; eS sind ertrunken : die Schmiedsfrau Josepha Brunner aus Hirnkirchen, der Krämer Fraurieder aus Mühldorf, Fräulein Anna Ziegler (beim Baden im Bodens) und der Maurerpolier Simon Mt'ier aus München, sowie der Holz Händler Franz Gruber, genannt Höll A. AltT . 4 K ml SHaI? fcll4tkt4 W IHUMM, Schweiz. f In Muri Gemeindeschreiber uni Fertigkeitsaktuar V. L. Stöckli. Im Kanton Baselstadt gibt es 118 Millio näre, und zwar 51, htxtn Vermögen 1 bis 1.1 Million beträgt, 19, die zwischen dem anderthalbfachen und dein doppelten Millionär schwanken, und 42, deren Vermögen 2 Millionen Franken übersteigt. Von der Preisjury der intern: tionalen Kunstausstellung in München ist dem Maler A. Vöcklin in Basel eine PreiSmedaille 1. Klasse zuerkannt wor: den. f In Valens Josef Vonifaz Niederer, langjähriger Präsident der OrtS: gemeinde, Schul- und Kirchenrath, Vermittler und Gemeindeammann der politischen Gemeinde Pfäfers, die er auch s. Zt. im Großen Rath vertreten hat. Die Ehefrau des Käschäiidlers Wirth in der Hub, Gemeinde Goßlau, starb an erlittenen Brandwuilden und der Zeiger Joh. Jos. Nieser aus Häggenschwyl wurde beim Scheibenschießen erschossen. In Littau brach der Metzger Johannes Huber, Vater, das Genick ud in RuS wil wurde das Schulmädchen Maria Kurman von einem fallenden Ziegelstein erschlagen. Sehr bezeichnend für die gegenwärtige Witterung ist, daß eine Schaffhauser Bierwirthschaft in einem Inserat im dortigen Jntelligenz-Blatt" unter die Empfehlung deS Getränks in fetter Schrift beisetzen ließ: Sommerlokal geheizt." Der allen Reisenden bekannte Gastwirth Antonio Forni, Be sitzer deS Hotel zur Post" und des Schweizcrhof" in Bellinzona. Bei dem kürzlich in Tobe! abgehaltenen Be zirksgefangfest stürzte eine der Tribünen ein, auf welcher sich die Sänger befan den. Viele Personen wurden verletzt. Da Dorf St. Leonard ist hart durch den Austritt der Rboneetrnüi vuxhat
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