Indiana Tribüne, Volume 11, Number 355, Indianapolis, Marion County, 10 September 1888 — Page 1

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Eöitorielles.

In Reitzel'ö Armer Teufel" sin den wir Folgendes : Wie immer, wenn d!e deutsche Presse diüben und daraufhin die .New Jorker Staatszeitung" und die .Belle-Trifte einen Künstler als nie dagewesen bezeichnen, das Preßpack begleitet von den Prominenten aller Städte diesen Herrm zu Füßen fallen und sie abgöttisch verehren, selbst wenn ihre Leistungen nichts weniger als erster Klasse sein soll ten, so geschah es auch mit dem Herrn Strakosch, dem Improvisator. Als die ser H:rr kürzlich gerade dabei war, die in Amerika eingeheimsten Gelder in Grund eigenthum anzulegen, fragte ihn der der Makler, was er von der immer zu nehmenden Auswanderung nach Amerika halte. Um den Auswurf des Aus Wurfs ist uns nicht leid", sagte Herr Strakosch. Das ist ein Hieb, mit dem ein Schuft ein ganzes Chor von Narren trifft, und solche Hiebe sind schr gesund." Wozu wir bemerken, daß eS uns auch nicht .leid thäte, wenn Leute, welche die Zeitunzen durch riesige Ausschneiderei tauschen, und den frommen Glauben und das freundlichste Entgegenkommen der Zeitungen durch Nichtbszahlen ihrer An zeigen belohnen, da blieben, wo der Aus Wurf des Auswurfs, der sich ihrer scha men würde, herkommt. Das Schließen der Hotels in unse rer freundlich Nachbarstadt Leaven worth, schreibt die Kansas City Presse", sollte endlich denjenigen Anglv'Amerika nern, die sich noch ein unbefangenes Ur theil bewahrt haben, die Augen öffnen, wohin schließlich der Prohibitionsschwindel sühren muß. Die Farmer können es noch eher aushalten, oschon auch ihnen aus der Prohibition größerer Schaden erwächst, als sie zu sehen im Stande sind. Bedeutend schlimmer jedoch sind die Städte daran. Jede einzelne von den Städten, die vor Einführung des Prohibitionsschwindels sich so großer Blüthe erfreuten, ist durch den Gemein schaden der Prohibition ernstlich in ihrer Entwicklung gehemmt; ein wie großer Theil des Geschäftelebens durch die abscheuliche Prohibitionsheuchelei hinweg getrieben wird, kann man aus der Schließung der Hotels in Leavenworth leicht beurtheilen. Vielleicht hat dieselbe zur Folge, daß man sich dort endlich an schickt, das Prohibitionsjoch abzuschütteln, Welches so schwer auf den Städten unseres Nachbarstaates lastet. Vielleicht dient sie auch als abschreckendes Beispiel für anglo-amerikanische Stimmgeber anderer Städte, welche noch immer in der Idee leben, daß die Prohibitionsheuchelei der Anfang eines goldenen Zeitalters ist. DrahtnaritYten. Wetteraussichten. Washington. 10. Sept. Stellen, viise Regen. etvaS wärmer. Die Wahl in Main e. Auguste, Me, 10. Skpt. Heute sindkt hier die StiatZmadl stat!. Die Republikaner rechnen auf eine vtrgrSßerle Majorität. Eisenbahnunglück. Cincinnati. 9. Skpf. Samstag Nacht fuhr ein Fracht zu a in den Zirku? zug von Jolzn Robinson hinein. Fünf Personen vom Z rkuSpkrlonal fanden xti Tod und viele wurden leicht verletzt. DaS gelbe Fieb er. Jackson ville, Fla.. 9. Stptemb. In den legten 24 S unden wurden 49 neue Fälle berichtet, und sieben TodeS fülle. Von Ren, Orleans sind 14 ftran kenwärterinnen angekommen, vier davon weigerten sich in Dienst zu treten, weil sie mit dem Lobne von $3 per Tag nicht zufrieden sind, sondern $4 verlangen. E l e v e l a n d' S Annahme schreiben. Wash in g t op, 9 Sept. Da? An nahmeschreiben deS Präsidenten Cleveland wurde heute der Peesie übergeben. In demselben spricht Cleveland zuerst seinen Dank für die einstimmige Nominotion und daS ihm dadurch erwiesene Vertrauen au?. Sodann folgen einige Worte der Beaundkruna des Rechte?, dak das Volk seinen eisten Beamten selber wähle. ES giebt fein Voll sagt er. dessen zablreiche heimische Interessen so viel Sorgfalt verlangen wie die deS amerikanischen. eS handelt sich um die Regulirung deS FinanzsyflemS, die Konstruktion von Ver lheidigungSwerken an den Küsten und ErlNjln, die Erhallung der Ländtteien

für den Ansiedler, die Anerkennung deS

Werthe amerikanischer Arbeit, die Ein. schränkung der Monopole, die Sorge für die Veteranen, dlren Wiltven und Wai sen. Schutz gegen eine servile Einwänderung, Durchführung der Eivildienst reform, Wahrung der Rechte der Farbi gen und eine vernünftige Jndianerpolitik. Der Präsident bespricht daraus u nächst die Tariffrage. Er sagt: Die Ausgaben der Regierung müssen nach wie vor durch Zölle und Jnlandsteuer gedeckt werden. Dieselben müßten selbstver ftändlich schließlich vom Konsumenten be zahlt werden. Die Zölle müssen aber nicht bloß auf importirte Artikel bezahlt weroen, sondern gestalten dem einheimi schen Fabrikanten eine Erhöhung der Preise, wa natürlich aus den Konsumenten zurückfällt. ES ift deshalb nöthig die Einfuhrzölle auj'S Aeußetste zu be schränken, und zu verhüten, daß durch die Höhe derselben sich ein großer Uebirschuß im BundeSschatze ansammle. Unnöthige Bkst-ulrang ist ungerechte Besteuerung. Wir kollektiren so viel Zölle, daß sich im Schatzamle ein riesiger Ueberschuß ange sammelt hat Dadurch wird der Zirkulalion viel Geld entzogen. daS Geschäft lridet, es mangelt an Atbeitkgelegenheit und die Löhne sinken. Die Ansammlurg von großen Ueber schössen im Schatzamte schafft ferner eine Neigung zur Birschwendung und Ver schleuderung der öffentlichen Gelder. Eine Riform der Tarifgesltze ist daher nothwendig und zwar in der Weise, daß diese Ueberschüsse verbindert und die täglichen Lebensbedürfnisse des Volke billiger gemacht erden. Allerding muß dabei Rücksicht darauf genommen werden, daß die einheimische Industrie nicht geschädigt, und der amerikanische Arbeiter nicht in Konkurrenz mit dem ouSländi-! schen gebracht wird. LktztereS würde jedoch am Wirksamsten durch eine Besch?änkung der Einwanderung geschehen. Sodann folgen einige Worte gegen die .Trust?-, welche das Volk berauben, und deren schädliche Wirksamkeit durch den hohen Tarif begünstigt wird. Unsere Stellung in Bezug aus Reve nue Riform ist zmae gar nicht mißzu verstehen. Wir haben durchaus keinen Kreuzzug für Frethhandel begonnen die Reform, welche mir suchen, ist aus die größte Sorge für die einheimische Industrie und die einheimische Arbett dasirt. wir wollen bloß eine große Gefahr abwenden, eine Gefahr, welche von allen Parteien erkannt wird. Aber die demokratische Mehrhe.t flögt im Rcpräsentantenhause auf fortwährenden Widerstand. und die Minderheit weigert sift, sie zu unterstützen. Sie erhebt die Anklage, daß wir allen Schutz der amerikanischen Industrie auf. heben und bloß im Jntensse Europa? bandeln. Aber der Vernünftige wird solchen Anklagen kein Geböc schenken. Die Opposition schlägt vor. die Ein sur von Artikeln zu verhindern, welche hierzulande fabizirt werden, gemisser mchtn also einen Prohibitivzoll einzu fähren, und auf diese Weise in der Zi vilisation rückwärts zu gehen. Wie da durch die Interessen des Volkes gewahrt werden, können wir nicht einsehen. selbstverständlich ist S unmöglich, in einem so großen Lande m t so Vielsachen Interessen, ein vollkommene Tarisshstem zu schaffen, aber wir haben wenigsten? v:rsucht, da Nothwendigste zu thun Den Schluß bilden folgende Worte: .Mit festem Vertrauen zur Intelligenz und zum Vertrauen unsirer LindSleute, und hoffend, daß Entstellungen sie nicht beeinflussen. Vorurtheile ihr Verständniß nicht vermindern. Drohungen sie nicht einschüchtern werden, suchen wir daS In teresse deS Volkes wach zu rufen für unsere Bestrebungen gerechte und heil same Reformen einzufükren. Gr over Clevelan c. Ott üabtl Allerlei auS Europa. Berlin, 9. Sept. DaS Programm für Kaiser Wilhelm geplante Reise vach Wien und vach Rom liegt noch immer nicht ganz bestimmt vor. Die Auttas sungen der italienischen Presse über den Besuch de deutschen Kaiser haben eine Reibung zwischen Rom und Berlin hervorgerufen. In ossijiellen Kreisen dahier haben diese Auslassungen großen Anstoß erregt und dahin geführt, daß an die italienische Regierung daS Ersuchen ergangen ist. ihren Einfluß auf,ubieten, um eine falsche Auslegung der Bedeutung diese Besuche seilen der Blätter zu verhindern. Die CenteumSpartei dahier. in der Ueberzeugung, daß die Zusammenkunft nicht ohne günstige Resultate für sie sein könne, beschränkt ihre Bemühungen daraus. Msgr. Galimberti zu unterstützen, welcher nämlich den Kaiser bereden will, den Papst zuerst zu besuchen. Ihr Er. folg in dieser Hinsicht ist indes? sehr zwei lelhast. Mittlerweile sind in Rom die

Vorbereitungen in fgroßem Maßstabe im

Gange. Deutsche Künstler daselbst be schäftizen sich eifrig mit einem besonderen Plan, den Besuch de Kaisers zu einem denkwürdigen zu gepalten. Der Papst hat olle Würdenträger und Beamten de? päpstlichen Haushaltes angrwiesen, sich vom 19. Oktober an zur Auösührung deS Empfangeprogramm, mit dem grösten Psmp und aller entsmrechenden Feierlichsei, bereit zu halten. JenfeitSderVogesen. Dem neulichen Anoriff der .Nor). deutschen Allgemeinen Zeitung- auf die französische Regierung in Verbindung mit dem Schießattert t GrnierS aus den Pcrtier in der deutschen Gesandtschaft (Der bekanntlich ebenfalls ein Franzose war), sind Auslassungen öbkr die hoch geschraubten Budgetscrderungen der französischen Regierung sür Tonking, und die hierüber in Frankreich kundgege bene Unzufriedenheit, gesollt D'e N:rddeutsche Allgemeine Z:itung- sagt voraus, daß diese Forderungen sich a!S bedenkliche Gefahr für Flcq uli Cabimt erweisen werden, daS außerdem mit den Machinationen ungeduldiger Stellen jäzer zu kämpfen hat. welche, obwohl sie über Boulanger gehörig herfallen, selber lebende Beweise für die Uebelstände deS von Boulanger bekämpten System? bilden. Friedrich und Mackenzie. Die .Post- erklä.t heute Abend daö Gerücht, daß daS Tistament deS mrstor denen Kaisers Friedrich veiö.'sentlicht werden soll, nachdrücklich' sür unbegründel und versichert, daß s.ar kein derart! geS Schrislstück ijifltre. EZ verlautet. daß Kaiser Wilhelm den Dr. B.rzmann ermächtigt habe, nöthigensallS eine neue Erwiderung auf da? erwartete Buch des Dr. Mackenzie zu veröffentlichen. Amerikanisches. Die deutsche Presse widmet Besprechungen deS FischereistreiteS zwischen den Ver. Staaten und Canada viel Rjum. Die .Kölnische Zeitung" sagt : .So bald Cleveland wtederervählt ist. wird er bereit sein, auf vernünftige Argumente zu hören. Alle Diskusstonen können nur dazu dienen, sowohl in Canada wie in den Vereinigten Staates vieAosichtu fördern, daß England nichts in Nordamerika zu suchen hab,." Dagegen glaubt der .Hamburger Correspondenf . die Verwerfung deS Fische. reivertragS werde die Canadier dahin führen, engere Fühlung mit England zu suchen. was nicht nach dem Geschmack der Demokraten fein werde. Mehrere Zeitungen äußern sich über den beschützten Zuband der amerika nischen Küsten und Hasen im Falle eineS KampseS mit einer Marinemacht. Colonialp olitik. Die Nachricht von der Gründung einer englisch'asrikanischen Compagnie erregt hier großes Interesse. ES herrscht allge mein die Ansicht, daß eS nothwendig sein wird, die in aller Eile gezogene Grenz linie der deutschen Besitzungen unverzüg lich sicherzustellen, um etwaige künstige Streitigkeiten zu vermeiden. Freiburger Katholikentag. In der Schlußsitzung deS Katholiken tazeS zu Freiburg setzte Dr. Windthorst in längerer Rede auseinander, daß die Wiederhetstellung der weltlichen Macht de? Papste? die glorreichen Leistungen BiSmorcks für die Aufrechterhaltung des Weltfriedens unterstützen würde. Er sagte, ein sreundlicheS. aber nochdrück licheS Wort deS deutschen Kanzler könnte, noch dazu mit Hilfe Oesterreichs, viel ausrichten. Die S ozialisten. Ji einer privaten Sozialistenversamm lung zu Berlin kam man dahin überein, daß die Erwählung Liebknechts (bei der Nachwahl im 6. Berliner ttceis) einen befriedigenden Fortschritt der Partei bilde, und daß man zu keiner revolutio nären Taktik mehr greifen solle, indem eine solche unnöthig sei. ES wurde eine Kandidatenliste für die allgemeinen Wahlen aufgestellt; die meisten Kandidaten gehören der Arbeiterklasse an. Man beschloß, eine energische Wahlagitation in allen Fabriken und Werkstätten, sowohl in Berlin wie anderwärts, zu beginnen. Scdissnchriedtu. Angekommen in : Nev Vork: .Bolhnia- und .Um bria" von Liverpool, .Polar Sa" und .Rugia' von Hamburg, .Canada von London. .Landoff City' von Bristol. .Gothia von Stettin, .Richmond' von Liverpool. QueenStown: .Britisch King von Philadelphia. Liverpool: .City of Ehester von New York. London: .Egyption Monarch von New Bork. .Martello von New York. .Peconic' von New Pork -nach Antioer ptN, .Viola von Baltimore nach Havre

Politische Auzekgen.

Dkmokratislhes Ticket ! Für Präsident : G roder Cleveland von New Lork. FSrVike.PkSsldknt: Allen T. Thurmann doa Ohio. DemokratistkS TtaotS.Tickkt. ?ouvernör: Courtland C. Matson. Vice.Gouvervör: W'lliam R. Myer. Staats Sekretär: Robirt W.Mierß. Staatautitr: Charle A. Munson. Staateschotzineistcr. Thoma B. Bdrne. R,parter Supremc.Court. John W.Kern. G:neral.Aawalt : 30 , R. Wiso. Suverintendent dei öffeall. Unterrichts : S. S. Erisfich. dichter der SudrrmkCourt. 1. Distrikt: W.E.Nlbsack. 2. Dlstr tt: G V. Homk. 4. Distttkt: Allen Zoll. Präsidentschaftö.Slektoren. At Large Thoma R. Cobb und Joha S. Lamb. I. Distrikt, S. v. Vance; 2. Distrikt. C. S. DobbinS; 3. Distrikt, Charle L. Jewett; 4. Distrikt. NichalaS Coraet; ö. Distrikt, Joha R. Sast; 6. Dlftrikt, Thsma I. Study; 7. Di. flrut, Bavlv s. Eooöti : 3. Dlstr tt, S. B. Puett; 9. Distrikt, Joha F. McSugh; 10. Di. strikt, D. D. Dykemau; I I. Distr.kt, John N. urer: 12. Drllnkt. Jodn H. Baas : IS Di. strikt, Vt. tL. O. Packard. Demokratisches ContyTicket. ffür Corareßmitalied. 7. Distrikt: William D.Bynum. Für R chter de 19. Circuit : Thoma L. Cullivan. Für Staattankalt: Jame L. Mitchell. ttiir Sevatoiea : William C. Tkzvlvsov. Henry T Hudson. Für Iolnt. Senator (vcanoa, Hancock und Shelby CountieS): Jame B. CuitiZ. Zrür Leaislaturtnitalieder: Gabriel Eckmuck. William U. Hugde, Sli F. Hemey, Heydea S. Bigdam. Wlllmm Laagstaff. Für Skeriss: Jfaac tag. fäz Schatzmeister: Jo)n Ostermana. Für Coroner: Nelat-n C. Rooker. Für Sulveyor: William 5. Smith. Mt Conntu Comm'.ssare : I.DiSrtkt. Jzsedb L. Hunrer; 8. Di?rikt, Jacob Emrich. Dr. Theodor Wagner, - Kandidat für das Amt dts Corontt. bestimmt, .Caribian von New Orleans, .La Bretagne- von New Pork nach Havre. Baltimore: .Baltimore von L' vkrpool. Hamburg: .HanS & Kurt" von New York. .Gellerf von New York. Vom VnSlands. Ueber et schweres Ungtucr, welches ein Blitzschlag in einem Schutz, Häuschen bei Tübingen anrichtete, schreibt man dem .St.-Anz. von dort: .Ber zwei Personen, dem 21 Jahre alten Gottlob Schultheiß, Sohn des hiesigen Stadtraths, und einer Dienstmagd, Namens Anna vJlana Nagel von Psron dorf, war leider jeder WlcocrvelebungS Versuch umsonst. Die übrigen Verletz tcn wurden theils in das Spital, theil? in ihre Wohnungen gebracht. Darunter waren nach den polizelllchen Erhebungen fünf schwere und siebzehn leicht Verletzte. Furchtbar muß der Schrecken und die Verwirrung gewesen sein, wie Augenzeuaen berichten, nachdem dre Leute von der ersten Betäubung sich erholt hatten: Al leSdranl.te tlch dem AuSaanze zu; Todte, Verletzte und Unverletzte lagen wirr aus dem Boden . durcheinander." Die Zahl der Personen.dle rn dem Hauschen Schuh gelucht hatten, wird auf 40 50 angegeben. Die Verletzung deS 21jährigen, vom Blitze getödtcten Sohnes des Stadt rathcs Schultheig schildert die .T. Ch. wie folgt: Der Strahl hatte die Rückenmarkspartie vollständig zertrümmert, die Kopshaarc verbrannt. An der rechten Seite des Unterleibes sah man eine weitere Wirkung des Blitzes, den Abdruck eines Baumzweiges, biS rn die fernster Nuancen getrennt. E i n ä u ß e r st gewandter und s'rechcrVetrng ist in Neapel verübt worden. Zu eine'n reichen Goldschmied kamen zwei Griechen, deren eier sich Corcazahi Caralambo nannte. Sie brachten vor, die Umstände nöthigten sie, eine Anzahl edler Steine ui verkaufen, welche jedoch gegen wärtig noch in Malta seien; deshalb möchte der Goldschmied ihnen aus eine . . r t . t tt ? r.ii n ? nctne cyacyler von pracyllgcr jiamain ten. welche sie vorwiesen, aber nicht ver kaufen ;u dürfen behaupteten, zwölshundert Francs für die Reise leihen. Der Goldschmied erkannte die vorgewiesenen , 7 , it. rl t n.r. steine ni5 amjcrji wcriyoou. uno ricy ihnen das Geld ohne jedes Bedenken. Beim Weaa?hen bemerkte (jaralambo. er möge ja den Brillanten gut Sorge tragen, und es sei vielleicht besser, man c j". n i . r zi T i it. oerjifgeic oic vtgaigici. vj;cagi, gethan. Der Grieche selbst siegelte das kleine Packet und qao eS dann dem Voloschmled i'- c 5 r? c t (W am p m ab. Ais w Vioei icinerrau er au ai lig langeZ'it nicht wiederkamen.brach der Goldschmled das chachlclchen aus und fand .nlchts darin als kleine GlaSicher ben. Beim Siegeln hatte der Grieche einen kleinen Taschenfplelerflrelch aemacht und die echten Brillanten wieder an sich genommen. Es ist gelungen, den

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