Indiana Tribüne, Volume 11, Number 353, Indianapolis, Marion County, 8 September 1888 — Page 1
sä?. &ts"y r in i Act 1 i ' W a W 'tii I ,'! u t Jahrgang 11. Office : No. 140 Ost Maryland Straß Nummer 353 r. Zodisuapolia, Zobiaoa, Samstag, den . September 10G8.
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Göitorielles. In der Gesetzgebung g?gen die Chi nesen haben die Demagogen beider Par teien in so schamloser Weise einander zu überbieten versucht, daß sie die Ver. Staaten vor der ganzen Welt blamirt haben. Ursprünglich ließ das Staatsde partement durch Perry Belmont im Hause eine Bill zur Aussührung des damals schwebenden Vertrags mit China einrei chen. Da aber das Hauscomite für aus wartige Angelegenheiten die Sache sehr lässig betrieb, so bemächtigte sich Stewart von Nevada der Bill, gab dieselbe für für seine eigene aus und setzte ihre Pas sirung im Senate durch. Morrow von Californien brachte dann dieselbe Maßre gel als .Senatsbill", d. h. als republi kanische Bill, im Hause ein, um den Demokraten ihren Donner zu stehlen. Letztere aber singen jetzt den Braten zu riechen an und weigerten sich, die Bill an zunehmen, die doch von der demokratischen Administration ausgegangen war. Sie suchten jetzt die Republikaner zu über trumpfen und hängten einige Amcnde ments an. Dann schickten sie die Bill an den Senat zurück, der sie indessen bis jetzt noch nicht wieder aufgenommen hat. Inzwischen verbreitete sich das Gerücht, daß China sich geweigert habe, den neuen Vertrag zu unterzeichnen. Das Staats departement erklärte, daß ihm amtlich von einem solchen Beschlusse Chinas nichts bekannt sei, aber die Demokraten beschlossen trotzdem, sich nicht wieder überraschen" zu lassen. Mit Umgehung des zuständigen Ausschusses reichte daher Scott von Pennsylvanien eine Bill ein, welche ohne alle Rücksicht auf die noch be stehenden Verträge nicht nur die Einwan derung neuer, sondern auch die Rückkehr besuchsweise nach Hause gereifter Chine sen verbietet. Die Republikaner wagten es nicht, hiergegen Einwand zu heben, sodaß die Bill noch an demselben Tage ohne Weiteres angenommen wurde. Auch im Seuat wurde dieselbe vorgestern ein stimmig passirt, aber da keine beschluß fähige Anzahl zugegen war, so blieb sie unerledigt. Inzwischen ließ man auf den Vorschlag Sherman's, bei dem Präsidenten anzu fragen, ob er irgend welche Informativ nen darüber habe, daß China sich gewei gert habe, den Vertrag zu unterzeichnen. Der Präsident übersandte nun gestern dem Senate ein Telegramm von dem amerikanischen Gesandten in Peking des Inhalts, daß China die Erwägung des Vertrags aufgeschoben habe. Trotzdem passirte der Senat einstimmig die Bill. Darauf änderten die Demokraten ihre Taktik und stellten einen Antrag auf Widererwägung, welcher Antrag noch nicht erledigt ist. Wie die Sache schließlich enden wird, ist gleichgiltig. Die ganze civilisirte Welt hat bereits gesehen, daß dem Con greß der Vereinigten Staaten alle Ver träge und internationalen Anstandsregeln gleichgiltig sind, weil ihm der gemeine Stimmenfang über Alles geht. Da thatsächlich gar keine Meinungsverschie denheit darüber besteht, daß der Chinese gehen muß", so war cs wahrhaftig nicht nothwendig, ein solches Schauspiel aufzu führen. Dabei sind die Republikaner und die Demokraten gleich schuldig. Jede Partei sucht aus der Chinesenfrage politisches Kapital zu machen und jede Partei möchte die andere daran verhindern. War das Verfahren der Demokraten unziemlich, war es außer Ordnung vom Hause, eine Bill zum Ausschluß der Chinesen zu Pas siren, so lange noch der alte Vertrag mit China besteht, und ein neuer Vertrag der chinesischen Regierung vorliegt, so war eö in gleicher Weise nach Entrissen der be stimmten Nachricht, daß der Bericht, China habe den Vertrag verworfen, un richtig sei, von den Republikanern, welche die Mehrheit im Senate bilben unrecht, ja kindisch aus bloßer Schadenfreude einerseits und aus Feigheit anderseits zu zustimmen. Die mongolische Menschenrasse ist eine inferiore Rasse, und die Konkurrenz des Mongolen mit dem Kaukasier auf dem Ge biete der Arbeit kann nicht geduldet werden. Es ist deshalb unbedingt nothwen dig, die Chinesen auszuschließen, aber eö kann in einer des Landes würdigen Weise geschehen. Es scheint jedoch, daß es im Jahre einer Präsidentenwahl bei unseren Politikern nur ein Prinzip giebt, und daS ist der Stimmenfang.
DraWaMlJten.
Wetteraussichten. Washington. 8. Sept., Etwa kühleres Witter. Westwind. Das gelbe Fieber. I a ck s o n v i l l e. Fla.. 7. Septemb. Der Bericht, daß in McTlenny, einem kleinen Orte. 20 Meilen westlich von Hit? das gelbe Fieber auSgedrochen sei, be Migt sich. Eine vorgenommene Zahlung ergab die Anwesenheit von 13.577 Personen in der Stadt, davon sind 3.945 Weiße und 9 812 Schwarze. Bloß etwa ein Drittel der Bewohner bestöt genügend Mittel zum LkbenSuntuhalt. Man erwart t. dabin den nächsten 10 oder 12 Tagen zwei bis drei Tausend Personen die Stadt derlassen werden. Die vollständige Entvölkerung dir Statt ist unmöglich, die Schwarzen wollen nicht so,t. weil ihnen die Politiker sagen, daß sie dadurch für die nächste Wahl ihr Stimmrecht einbüßn, und eö ist auch nicht möglich sofort die nöthigen Lager herzurichten. Heute wurden 77 neue Ekkrankungen und acht Todesfälle gemeldet. Gesammtzahl der Erk.ankungen 511, der Todesfälle 60. Blutiger Wahlkampf. St. LouiS. 7. Sept. Aus Litile Rock, Ark., wird gemeldet, daß im Counly St. FrarsoiS der Versuch ge macht wuroe, die Slimmkäflen zu stehlen. Um zwei Uhr NachtS rückte eine Schaar Bewaffneter in Milbrook. dem CounZy sife', ein und fing an. auf die Leute, welche die Stimmkästen bewachten. Feuer zu geben. Einer wurde g'tödt t. sechs wurden verwundet. Die Angreisii muß ten schließlich nnverrlchtit;r Dinge wieder abziehen. Einttohlenwerk in Flammen. Vazletor-, Pa., 7. Sert Die Baltimore.Mine. ein Pardee BroS. gehörendes ttohlenwerk. da fü s Meilen nökdlich von hilr ließt, geriet) gestern in B.and. ES war unmöglich, an den Brandherd, der sich ln einem verlassenen Stollen dtftr.dkt, heranzukommen ; heute wurde daher deschlsssen, die Grube zu ersäufen. Nun läßt man Wasser hinein strömen. Im Innern de Bergwerks kann man sich dem Feuer nur bis auf eine halbe Meile nähern, und da Was. ser, welches unten herausläuft, ist kochend heiß. Gelingt diese Art deS Löschen? nicht, so werden die anstoßenden Gruben, welche sämmtlich mit einander zusam menhäaen. ebenfalls in Brand gera then. Vorderhand ist der Bttrieb voll ständig unterbrochen, wodurch 350 Ar heiter ihren Verdienst verlieren. Befindet sich besser. New York. 7. Sept. ViceprästdentschastS'ttandidot Thurman befindet sich besser, und wird heute Abend ln Newark sprechen. Von dort auS wird er die Heimreise antr.ten. SchreckenSszenen an Bord. New York. 3. September. BeimEinlaufen deS DampserS .Columbias von der Anchor Linie, der von Italien dreihundert' Einwanderer brachte, spielte sich an dessen Bord eine Szene ab. welche die Passagiere mit furchtbarer Angst er füllte. Der Capitän hotte einigen Hei zern. die betrunken waren, befohlen, un ter Deck zu gehen. Seinem Befehle wurde nicht gehorcht, sondern einer der Heizlr. Namens Ha,r) Hord. zog sogar ein Mesier, stürzte sich auf den Cipitän und versetzte ihm einen Et'ch it.'s Gesicht. Als noch zwei andere HtZzer dro hende Bewegungen machten, rief der Ca pitSn die Passagiere zu Hilfe: allein diese waren, als sie Blut fließen sahen, so ge. ängstigt daß sie unt r Jan mern und und Schreien sich selber in Sicherheit zu bringen suchten. Da ließ der Capitän daS Nothsignal aufziehen, worauf bald das Polizeiboot herankam. Die Meuterer wurden nun gesesielt und nach der nächsten Polizeiflation geschasst. .White Eapft i n O h i o. Ada. 0., 7. Sept. Dem Besitzer einer Restauration wurde in Schreiben von Leuten, welche sich White Cap von Ohio nennen, zugeschickt, und worin dem. selben gedroht wird, dab er gezüchtigt würde, wenn er nicht innerhalb zehn Tage die Stadt verkäste. Da der Bedrohte sich mit Massen vorgesehen hat. so ist im Falle eine Versuchs, die Drohung auszuführen. Blutvergießen zu erwarten. Die Milmaukeer Sozialisten Milwaukee. 7. Sept Die hiesigen Sozialisten beschlossen letzten Abend, ein selbstfländige Countyt ck.t aufzustellen. Versuchter Leichen raub. St. LouiS, 7. Sept. Letzte Nacht versuchte Jemand die Leiche de kürzlich
aebenkten Mörder? Marwell zu rauben,
wurde aber durch einen Wachter, welche eineunbekannteFrau für daöGrab bestellt hat, durch einen Pistolenschuß verjagt. Soldaten-Reunion. Chicago, 7. Sept. Die Reunion der Mitglieder der Cumberlandarmee wird am 16 und 20. dö. MtS. hier statt finden. yr Üabtl. Der ttathzliken'ffongreß. Berlin, 7. Sept. Der Kotdoliken Kongreß, der gegenwärtig in Freiburg versammelt ist. nahm beute Beschlüffe an, worin die Wiederherstellung der weit' lichen Macht de Pavste btsürwortet Wird und die Strasgtsktzk Italiens, welche die Geistlichen betreffen, vkrurtheilt ver den. Die Suche nach Emin Bey. Berlin. 7. Sept. Ba?on Oppen heim von Köln hat 14,000 Mark sür die Erpedition zur Aussindung Emin Bey? gezeichnit. Dr. RohlsS veröffentlicht einen Brief, worin er sich für eine Kette deutscher Stationen in Entfernungen von Wochenmärschen auSspricht. Er meint, die Sache müsse gleich geschehen, und man dürfe nicht warten, bis man die vö thigen Gelder gesammelt habe. Eine afrikanis che Stadt bombardirt. London, 7. Sept. Eine Depesche von Sansibar meldet, daß die Einwohner von Tama der Landung der Mannschaft eine? deutschen Schiffes Widerstand lei steten. Das Schiff bombardirte racauf die Stadt, die Mannschaft landlte urd trieb die Araber in den Wald. Zivanzig Araber fanden ihren Tod. Der Sultan von Sansibar bat Truppen zur Wieder Herstellung der Ordnung räch Tama ge schickt. j Die Chinesen ausgebracht. Sbangai, 7. Sepk. Man hofft hier noch. dc.ß dkr Vertrag mit Amcrika, die Einwanderung betr ffend, in abge änderter Form rat'.sicirt werden "wird Die Di?cusston dieser Frage hat große Ausregung bervorgerusen. ES sind schon mehrere aufrührerische Demonstrationen ersol. t. Ein Pöbelhause griff das ame rikanische AmtSgebäude in Canton an. SchiffSnchrtSten. Angekommen in : QueenStown: .Wisconsin" von New York. New York: Jller- von Bkemen; P. Calland" von Amsterdam. Bremen: .America- von Balti more; .Minister Maybach' von Phila delphia. London: .Albino" von Baltimore nach Rotterdam; .Eieter City von New York nach Bristol; .Etruria" von Niw Bork nach Liverpool; .Minnesota von Baltimore. Der Dampfer .Nevada von der Guion Linie, der am Dienstag von New Vnk abfuhr, kam heute unter Segel mit gebrochener Welle zurück. Deutsche Lokal - Nachrichten Provinz Westfalen. Gegen den Bergmann Eduard Richter aus Kruckel wurden vor der Strafkammer in Dortmund 160 Jahre Zuchthaus als Einzelstrafen beantragt und zwar wegen Verübung von 160 Verbrechen gegen die Sittlichkeit. Die nach den Bestimmungen der Strafprozeß - Orduung festzusetzende Gesammtstrafe bestimmte das Gericht auf 5 Jahre SuchtHaus. Der Bergmann Heinrich Sauer aus Huckarde, ein gefürchteter Raufbold, hat in Rahm ohne jede Veranlassung den Bergmann Keßlinger aus Kirchlind erschlagen. Der Schuhmacher Kosching in Minden hat' sich erschossen. Die Punktiererin Auguste Lohmann in Vielefeld wurde in der Druckerei von Velha gen fc Klasina. von dem Fahrstuhl erdrückt; überfayren und getödtet wurden: in Dorimund d?r Bahnwärter SieverS und der Nangirer G. Lievcring aus Günnigfeld, die Arbeiterin Lina Stermann starb in Folge eines Sturzes ; die Frau des Handelsmanns Schmitz in Haoirbeck und die Wittwe Tiemann in Lübbecke sind ertrunken. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Die Frau deS Handelsmanns Kreye in Gerhardshagcn ist unter dem Verdachte, ihren Mann ermordet zu haben, verhaftet. s In Seesen der vorletzte der Waterlookämpfer im diesseitigen Be zirk, der Förster a. D. Vrandl In Bruchmachtersen feierten die Eheleute Kallbreier die goldene Hochzeit. Beim Exerzieren stürzte in Dessau der Haupt mann Frhr. von Eberstein vom Pferde, brach das Schlüsselbein und erlitt eine Gehirnerschütterung. Der Neubauer Wilhelm Volke in Elbrinren ist wegen Sittlichkeitsoerbrechen in zwei Fällen zu 21 Monaten Zuchthaus verurtheilt wor' den.
Politische Anzeigen.
Demokratisches Ticket! Für Präsident : Grover Sleveland don New Sork. Für Vlee.Präsident : Allen G. Thurmann don Ohio. Demokratisheö StaatSTicket. onvernör: Courtland C. Malson. Vice.Gouvervör : William 81. Myer. Staats-Sekretär: Robert W.Mier. EtaatSauditor: Charles A. Munson. Staatischahmeister: Thoma B. Byrne. Reporter Eupreme-Court. John W.Kern. General.Aawalt : Joh, R. Wilson. Suvenntendent des össentt. Unterrichts : 8. S. Erifsith. Richter der Suprem:Court. 1. Distrikt: W. E. Nlblack. 2. Distnkt: 0 V. Howk. 4. Distrikt : Allen Zollars. Präsidentschafts-Slektore. At Large Thomas R. Sobb und Jsh, S. Lamb. I. Distrikt, S. B. Vance; 2. Distrikt, C. S. Dobbinö; 3. Distrikt, Charles L. Jewett; 4. Distrikt. Nichola Coraet; ö. Distrikt, John R. Sast ; 6. Distrikt, Thomas I. Study ; 7. Di. stritt, David G. Gooding ; 8. Distrkt, S. B. Puett; v. Distrikt, Joha F. Mcöugh; 10. Di. strikt, D. D. Dykeman; I I. Distrikt, John N. Turver; 12. Distrikt, John H. BaaS: IS Di. strikt, Vt. A. O. Packard. Tem.kralifchks Conuty-Ticket. Für Cov greß Mitglied, 7. Distrikt: William D.Bynnm. Für A chter des 19. Circuits : Thomas L. Sullivan. Für StaatSanwalt: JameZ L. Mitchell. Für Sevatorea : William C. Thompson, Henry T Hudson. Für Joint. Senator (Marion, Hancock und Sbelbh Connties) : James V. CurtiS. FSr Leaislaturmitglieder: Gabriel Schmuck, William kl. HugieS, Eli F. Hemey, Hehoen S. Bigbam, Willtam Lavgstaff. Für Sherift: Jfaac King. Hur Schatzmeister: John Oüermann. Für Coroner : Nelat-n C. Rosker. Für Surveyor: William C Smith. Für County Comm'ssäre: 1. DiSnkt, Joseph L. Huvter; 3. Distrikt, Jacob Emrich. Dr. Thkodor Wagner, -istKandidat für das Amt des CoronslA. Königreich Sachsen. f Der königl. Hofkellermeister G. N. Jäger in Dresden. Das alte Spinnereiund Färbereigebaude der Firma C. öl. Tetzi:er & Sohn in Schweizerthal ist vollständig niedergebrannt. Der Scha den wird auf 750,000 M. geschätzt. Inhaber der Firma sind gegenwärtig der Kommerzienrath Kreßner'und die Gebrüder Voigtländer. Das Landgericht in Freiberg verurtheilte den Holzdrechs lcr Karl Friedrich Veckert in Deutschneudorf wegen Bedrohung und Hausfriedensbruchs zu einem Jahr Gefängniß. Der Gemeindcrath in Möckern hat sich einstimmig für die Einverleibung in die Leipziger Stadtgcmeinde ausgesprochen. Die Wittwe Henriette Graf im Orte Reuth hat ihr neugeborenes Kind ver brannt. Sie ist verhaftet worden. Der Cementwaarenfabrikant Karl WilHelm Kern in Plauen i. V. wurde zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt, weil er den Versuch gemacht hatte, den Baumeister Knösel durch Geld zu beste, chen. Es feierten: die Eheleute Oberförster Krippner in Mühltroff die goldene Hochzeit; Töpfermeister Fr. August Herisch in Dresden-Friedrichstadt und Tischlermeister Fromman in Müzeln das 50jährige Berufsjubiläum. Die Weberin Johanne Zimmermann aus Dittersdors,, der Wirthschastsbcsttzer Karl G. Benedir aus Hartha und der Zimmermann Franz Nichard Wolf aus Nothenkirchen haben sich erhängt. Ertrunken sind: der Sattlermeister Pintsch aus Hobendorf, der Zimmerer Schäfer aus Hartha, der Handarbeiter Dietrich aus Möckern, der Sohn des Maurers Lange in Obersteina und der Steinbrecher Hermann Großer aus Seifhennersdorf. Infolge Sturzes starben: die Hebamme Paul aus Großschönau, der Schiefer decker EarlL.Engelhardt und derArbeiter Mar Schmiedcl, beide aus Stahlberg. Todtgefahrcn wurden: die Tochter deS BahnwärtcrsWittig aus Rossen und der Schuhmacherlehrling Slege aus Plauen ; der Sohn des Händlers Haöerecht in Vobersen bei Strehla wurde von einem Schiebthor, der Steinbrecher Nitzke aus Eldersdorf und der Hohlmacher Karl Aug. Ehrt aus Kleincotta in Steinbrüchen von einem Felsblocke erschlagen. Ans der Nheinpfalz. s In Spenerder Barbier PhilippHosf, mann. f In Dürkheim der Posterpeditor Neeber. Pfarrer Klein in Germersheim feierte das Fest seines 2Ljährigen Priester-Jubiläums. jJn Grünstadt Bürgermeister Stump. Der an der Ei senbahnstation in Leutzkirchen bedienstete Johann Peter Seiner rourd'e zu 10 Iah ren Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 10 Jahre verurtheilt. Derselbe hatte fortgesetzt die Koffer und Reisetaschen der Reisenden eröffnet und daraus alles Mögliche ent wendet. Nachgewiesen konnten ihm 40 Fälle werden. Die Dienstmagd Emma Vogt aus Ludwigshafen hat sich ertränkt. Der Heizer Johann Heß aus Rei poldskirchen wurde todtgefahren und der Gemeinderath Adam Deuschel aus Rhein, gonhcim von einem Pferde erschlagen. 1
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