Indiana Tribüne, Volume 11, Number 349, Indianapolis, Marion County, 4 September 1888 — Page 2
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Jndiana Tribune. Erscheint giglich nd SSONtSgO. JV ilflllch .Xii&Ün- lolct durch de I,,er i2 J fintl w Woche, die Snntag.Iridün Cent! ,r Woche, Blk iaanmn 15 Cent! der ti IJtntI per Ronat, Per Po ,ugschi in orattkzahlung 6 pr Jadr. ff! IV O.Qarvlanbür. JndiasapoliS. Ind., 4 Sept'br 1383. Elterliche Autorität. Gelegentlick einer am 4. Juli gelzalte aen Festrede that ein patriotischer Red ner den folgenden AuSspruch: Das amerikanische Kind saugt mit der Muttermilch. resp, selbst aus einer PatentNährflascbe die Liebe zur Freiheit ein." Tie Chicago Times" meint, der Nedner hätte Hiu;uf7laen können: Und eS lern: nie den heilsamen Einfluß der Einschränkung kennen; Freiheit ist ihm gleichbedeutend mit Zucht- und Züael loslgkeit. mindestens mit Ausflchtslojtgkeit und vollständiger Mißachtung jeder elterlichen Autoritär. Das genannte Blatt erzählt dann, wie eine amerikanische Mutter, die neun minder erzogen Iiabe, Folgendes mittheilte: Meine Kinder haben alle frühzeitig für ihren eigenen Unterhalt sorgen müssen. Ich lieg sie die Schule besuchen, bis sie consirmirt wurden. Mit dreizehn Jahren begannen die Knabcn sich nach ihnen passender Arbeit um, zusehen, die Mädchen gingen in die Fa? briken. Sobald aber die Kinder selbst Geld verdienten, war eö mit meiner Autorität über d'?selben absolut zu Ende. Höchst selten siel es einmal einer meiner Töchter ein, mir beim Geschirrwaschen bebülslich zu sein, keine derselben aber gab sich mit Kochen oder Nähen ab. Wenn sie nicht Abends um v Uhr spätestens ihr Lager aufgesucht hatten, wollte keine vor 6 Uhr in der Frühe aufstehen und die freie Zeit, welche zwischen ihrer Heimkehr aus der Fabrik und dem Zu betkegehen lag. mochte ich ihnen auch nicht rauben. Es ist ein altes Sprich wort, dast Kinder ihren Müttern zuerst auf den Schooß und später auf'S Herz ' treten; die wenigsten Mütter erleben wohl viel Freude oder wenigstens Dankbarkeit an ihren Kindern, zumal nicht die Frauen aus dem Volke." Sobald ein Mädchen selbst Geld verdient, fühlt es sich als unbeschränkte Herrin über sich selbst und ?!iemand kann es ändern, daß sie nunmehr thut, maö ihr gefällt. Bekanntschaft mit jungen Burschen, allen Modethorheiten huldigen, PicnicS im Sommer, Bälle und Tanzvergnügen im Winter, das füllt ihre ganze Zeit aus." Die Frau hat zweifellos in sehr vielen Punkten Recht und man hat hier auch den Schlüssel dazu, warum so viele junge Dinger, Mädchen wie Knaben, in Fabriken und Läoen lieber arbeiten, als in Familien. Die allgemeine Auffassung, daß diese jungen Diger aus Noth, weil ihre Eltern verlottert seien, Arbeit in Fabriken suchen müßten, ist nur in den wenigsten Fällen zutreffend. Dies haben Lehrer an den öffentlichen Schulen in ärmeren Stadtgegenden übrigens schon lange behauptet. Diese wollen immer wieder die Erfahrung machen, daß die .halben Kinder" lediglich deshalb Arbeit in Fabriken suchen, weil sie der Zucht des Hauses und der Schule ent laufen möchten. Sie wollen unabhängig fein und die eigenmächtige Verfügung über eine Summe Geldes haben, sei dieselbe auch immerhin klein. Ein Schotte, welcher vor einiger Zelt die Ver. Staaten bereiste, schrieb bei seiner Heimkehr: . .In Chicago, wie in fast allen größeren Städten Amerikas habe ich keine Kinder gesehen, eS gibt dort entweder Säuglinge und BabieS, die auf den Armen getragen werden, oder halb und viertelerwachsene Männer und Frauen. Die jungen Burschen von 12 bis 14 Jahren rauchen auf den Straßen, wie die 10 Jahre älteren Herren, die jun gen Dämchen desselben Alters kauen Gummi und lassen sich die Kur machen." Natürlich spricht der Schotte nur von den Kindern, die er auf d Straße sah, nicht von wohlerzogenen Sprößlingen in ge ordneten Verhältnissen lebender Fami lien. Mit der Autorität des VaterS ver, schwindet auch die Achtung vor demselben und daS Einzige, was den Knaben oft noch an ihn knüpft, ist die Apellation an den Geldbeutel desselben. Knaben und Kinder überhaupt, die in der Jugend nicht geborchen gelernt haben, werden auch in der Schule dem Lehrer viel Verdruß und Kummer machen. Sie wissen, daß sie nicht körperlich bestraft werden dürfen, sie spotten der Autorität des Lehrers und haben, nachdem sie erwach, sen sind, , auch keine Achtung vor dem Gesetze. DaS einzige Gesetz, welche? unsere, oer elterlichen Autorität entwachsene Augend anerkennt, ist daS, welches ihnen möglichst viel Vergnügen macht, ihnen die meisten Freiheiten gewahrt. Die Väter der Nation haben dte Freiheit und Unabhängigkeit mit ihrem Blute erkämpft und haben sie, als heiligstes' Gut, ihren Kindern hinterlassen. Vielleicht kommt noch einmal die Zeit, in welcher der Amerikaner einsehen lernt, daß seine Jugend schon längst gar zu .unabhängig" geworden ist. Sin inhumaner Vorschlag. i Wegen der in letzter Zeit im Staate Neoada so hausig vorgekommenen Mordthaten macht ein dortiges Blatt den Vorschlag, zur Verfolgung der Verbrecher Bluthunde zu benützen. Der Umstand, daß die dortigen Bodenverhältnisse, besonders in den Bergen, die Flucht eines Verbrechers so sehr begünstigen und er eigentlich in Sicherheit ist, sobald eS ihm gelingt, den Verfolgern aus dem Gesicht zu kommen und daß eS in den meisten Fällen unmöglich fein wird, ihn später wieder zu erkennen, ' läßt diesen vom Standpunkte der Humanität au3 durchaus verwerflichen Vorschlag vielleicht in milderem Lichte erscheinen, so grausam eine solche Menschenjagd auch aussehen ' maa. Wenn die Sheriffs und ihre Ge
, ... -. ' Mit .ii.lu. i Xi, i W 4U,'4 äti Man muß sich zn trösten wissen. DaS New S)orker Telegram" erzählte vor Kurzem, daß ein kahlköpfiger Herr, der in New Jersey entblößten Hauptes einem Vegräbuiß anwohnte, mit wahrer Engelsgeduld die bekannten New Jerseyer MuSquitoS. die sich immer wieder auf seine kahle Platte setzten, verjagte und keine Spur von Aerger zeigte, weil ihm eben vorher ein vielgereister Seemann mitgetheilt hatte, daß in den Polarges genden während der kurzen Zeit der wärmeren Tage des Sommers die MusquitoS eine wahre Plage seien, gegen die selbst eine in der sumpfreichsten Gegend New Jerfes verbrachte heiße Sommernacht noch eine Eranickung genannt werden könne. Er hatte mit offenem Munde zugehört, als der Vielgereiste erzählte, dag auf dem Ned Niver des Nordens die Matrosen auf den Dampfern, wie die Passagiere, Hände und Gesicht dicht verhüllen müssen, weil die Schwärme von MusquitoS sonst ein fach unerträglich sind. Er staunte, als man ihm nachwies, daß Reifende wie Sir George Black, Sir John Franklin, Capt. MacKenzie und Andere aussührlich beschrieben hätten, daß in den arkti schen Regionen von Nord-Amerika Musquitos in Myriaden auf den nichtsahnenden Wanderer eindringen. Er war noch bestürzter, als er erfuhr, daß Schwatka erzählt, wie in Alaska aus ganzen Gegenden die Nennthiere durch "MusquitoS vertrieben worden seien und daß Bären oft den giftigen kleinen Thierchen zum Opfer fallen, die ihnen in Schwärmen durch die Naslöcher eindringen. Selbst an der Nord Hudfon Bai tragen die Eingeborenen ihre Köpfe bewickelt und dichte Masken aus feinstem Draht vor dem Gesicht, wenn einmal die Sonne recht arm scheint und Reisende in Nordsibirien erzählen Achnliches. Seitdem der eingangs erwähnte Herr, Col. Bronson aus Brooklyn, alle diese Geschichten erfahren hatte, hält er die New Jerseyer Musquitos nunmehr fast für angenehme kleine Thierchen. Ein bekannter junger Philosoph auö dem Westen, welcher die letzten Wochen in New Z)ork und New Jersey verlebt hat, und der dort tiefsinnige Beobachtunaen anstellte über den Nutze und die Aufgabe der MusquitoS, ist zu noch seltsameren Schlußfolgerungen gekommen. Unzweifelhaft," sagt er. babcn MuSquitoS eine sich nach verschiedenen Richtungen erstreckende Mission zu erfüllen. Sie sind keineswegs nur da, um den Schwalben und sonstigem Gethier als Nahrung zu dienen, sondern sie haben auclj dem Menschen gegenüber gar mancherlei wichtige Ausgaben zu lösen. Erstens haben sie dem Frauenvolk recht drastisch zn Gemüthe zu führen, daß es thöricht ist. auf ein hübsches Gesicht allzu stolz zu fein. Wie schnell kann die Schönheit vergehen! Selbst eine Venus könnte für eine Weile einpacken", wenn ihr ein MuSquito mitten auf die Nasenspitze eine große, roth umränderte Blase sticht. Zweitens sorgt der Musquito in dankenswerthester Weise dafür, daß der Mensch, der sich in ländliche Einsamkeit zurückzieht, keine Langeweile empsindet. Die letztere hat gar keine Gelegenheit, ihn zn beschleichen, denn kaum weiß er einmal eine Minute lang nicht, waS er anfangen soll, als auch gleich zwei Musquitos geflogen kommen ; der eine dieser beiden sticht ihn rechts, der andere links. Es juckt ihn rechts und eS juckt ihn links. Es juckt ihn hier, eS juckt da. Und wen eS juckt, der weiß ja, was er zu thun hat. Welch' angenehme AbwechSlung und welch' zeitkürzende Anregung ! Nicht eine Sekunde ist man ohne Be schäftignng. Und der Aerger, den man, abgesehen von dem körperlichen Schmerz, empsindet, bürgt dafür, daß man nicht moralischer Erschlaffung verfällt. Habe Dank, wackeres Insekt! Dritters nimmt sich der Musquito auf's Wohlwollendste derjenigen Männer an, die von der Na tur nicht zu den sogenannten guten Gesellschaftern gestempelt sind. Ueberall, wo in Badeorten und Sommerfrischen sich ein kleiner Damenkreis im Freien zusammensinket, macht man Jagd auf einen Herrn, und wenn er selbst als der Langweiligste seines Geschlechts bekannt wäre. Er soll nur herankommen, sich .still hinsetzen und rauchen. Damit hat er sich selbst und den Besten seiner Zeit genug gethan zur Vertreibung der MuSquitos. Viertens sind sie die gütige Vorsehung aller schüchternen Liebhaber. Ein junger, von der Natur in Bezug aus Suade" etwas vernachlässigter Mann verzehrt sich in Sehnsucht nach einer jungen und reizenden Dame. Mit ihr reden möchte er von Sonnenaufgang bis Untergang, aber was? DaS ist die Frage. Und wie soll er eigentlich ein Gespräch mit ihr anknüpfen? Die Kunst deS leichten VlaudernS ist ihm versaut.
Yttfen mll iHiUUUHdCIlUUSUUlltl uhuihj dann hätten sie allerdings Verhältnißmäßig leichtes Spiel; denn diese Thiere haben einen so scharfen Geruch, daß sie z. B. irgend ein Wild durch ganze Heerden derselben Gattung hindurch verfolgen, ohne die Spur zu verlieren, und daß sie die Spur 12 bis 14 Stunden, nachdem sie gemacht wurde, noch erkenuen. Dabei' sind sie in der Verfolgung nur so schnell, daß ihnen ein Neiter bequem folgen kann, und sie können so gezogen werden, daß auch ein Fußgänger mit ihnen Schritt zu halten vermag. Einen Irrthum gibt es bei diesen Thieren kaum; sie folgen der einmal aufgenommenen Spur mit fast absolut tödtlicher Sicherheit. Das Neoadaer Blatt ist der Ansicht, daß Räubereien und ähnliche Unthaten sofort seltener werden müßten, sobald es bekannt wäre, daß eine Meute Bluthunde ,;ur Verfolgung bereit stehe, und daß die Sicherheit für Leben und Eigenthum in demselben Maß? zunehmen würde. Jedes Eounty im Bergland sollte, nach diesem Vorschlage, von Amtes wegen, Bluthunde halten. Ob die Ansicht richtig ist, daß die AbschreckungStheorie in der That wirksam sein würde, ob die Verbrecher sich durch den Umstand, daß man sie mit Bluthunden verfolgen werde, von Unthaten würden abhalten lassen, ist mindestens sehr zweifelhaft. Mit Bezug auf Ergreifung der Flücht! qen hätte daS Blatt jedenfalls eher daS Nichtige getroffen. An eine Durchführung des gemachten. Vorschlages ist na, türlich kaum zu denken. 2?iusquttoS.
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Dann hilft unser liebes klemeS Jüjttt ihm über jede Verlegenheit hinweg: Mein Fräulein, ein Musqrntol Seieü Sie auf Ihrer Hut! Haben Sie viel unter diesen Thieren zu leiden? Bereiten sie Ihnen große Schmerzen? O, wenn ich doch jeden Schmerz von Ihnen fern halten könnte! Jetzt! Künstig! Immer und ewig!" Und so weiter. Er müßte schon ein junger Mensch von ganz besonderer Vernagclung sein, wenn er nicht binnen spätestens anderthalb Stunden mit Hilfe der Musquitos den Segen der Eltern weg hätte. Mehr braucht man, glaube ich, zu Gunsten dieser nützlichen Geschöpfe nicht anzuführen, zumal, wenn man bedenkt, daß ihnen der Kampf um'S Dasein manchmal leider schwer fällt. Wie oft müssen sie, um ihr Leben zu fristen. erst allerhand Kleiderstoffe durchstechen, ehe sie ein Tröpflein Siahrung finden. Wie häusig kommt es vor, daß sie in ihrer Unbekanntschaft mit den gesellschaftlichen Verhaltnissen daS Blut von Wucherern, Ehrabschneidern und Schuften zu verdauen gezwungen sind! Nein, fage mir Niemand mehr etroa' gegen die MusquitoS!" 'Diese Auffassung deS Philosophen anS dem Westen und fein Lob des niederträchtigsten ViehS, welches in Amerika dem Mcnfchen das Leben sauer macht, ist entschieden neu und verdient schon deS halb weitere Verbreitung. 5C3i In lande. In der Stadt Kingston, N. ?)., kommt auf je 25 Einwohner eine Wirthschaft. Auf den: Grabe Wendel! Philipps zu Milton, Mass., wird in tlächster Zeit ein Monument errichtet, dessen Kosten Frau Grecn, eine Schwe ster des Verstorbenen, trägt. Allegheny County in Penn slvan!en feiert am 24. September dieses Jahres den Tag, an welchem eS vor 100 Jahren durch die Legislatur von Penn sylvanien geschaffen wurde. Der G e l b fieber-S ch recken bringt den Städtchen des Südens immer das, waS ihnen so noth thut, eine gründliche Reinigung. In dieser Hinsicht könnte ein bischen Fieberfurcht auch manchen Städten des 'Nordens nichts schaden. In West Baltimore ist dieser Tage eine Katze gestorben, welche ).'it 1347 in einer und derselben Familie gelebt haben soll. Daß Katzen ein zäheS Leben haben, war bekannt, als langlebig haben dieselben indeß bisher kaum gegolten. D i e S a u r e - G u r k e n Z e i t ist immer noch nicht vorüber. Ein Kingstoner Fi'ch?r will dieser Tage einen echt gefangen haben, in dessen Magen sich eine silberne Uhr, eine silberbeschlagene Brille und ein porzellanener Thürdrücker vorfand. DieOrtschaft Media in Pennsylvanien, hat vier ältere Frauen aufzuweisen.welche zusammen 84 lebende Km der haben. Frau William Wright schenkte 15 Kindern das Leben,Frau Bar nett gebar 10. Frau Joseph Chandler 23 und Frau Samuel Field brachte eS auf 28. Der auch in der BundesHauptstadt in Scene gesetzte Krieg gegen die Bobtailcars beginnt Früchte zu tragen. Eine Straßenbahngesellschaft hat sich schon bereit erklärt, die BobtailSabzuschaffen und dafür Wagen, die mit zwei Pferden bespannt sind, auch einen Eonducteur haben, in Betrieb zu stellen. Californien hat einen weiblichen Luftbattonspringer, eine Frau van Tassell, welche dieser Tage aus der schwindelnden Höhe von emer Meile mit einem Fallschirm, der 23 Zoll Durchmesser hat, herabsprang und unversehrt auf festem Boden anlangte Die Polizei hatte vergebens versucht, die Vorstellung zu verhindern. Bösen Dank hat der Kleiderhändler M. W. Oppenheim aus Chilliocthe, Mo., geerntet. Er hatte einen übelbeleumundeten Eisenbahnbediensteten Namens Harry Hundson Kleider auf Credit verkauft. Hundson bezahlte nicht und Oppenheim belegte Hundsons Lohn mit Beschlag. AuS Rache hat ihn Hundson erschossen. Der Mörder ist verhaftet. In Nochester. N.J., fand in dieser Woche die Staatsconoention der Taubsiummcn:Association von New Jork unter sehr bedeutender Theilnahme statt. Die Verhandlungen wurden in der Zeichensprache geführt, indeß wurden die gehaltenen Vorträge von dem Direktor der Taubstummenanstalt in New Fork, Dr. Peck, mündlich erklärt. AuH ein Festessen mit Empfang und offiziellen Toasten stand auf dem Programm. Der 27-jährige Patrick Conway von New Z)ork war einigen Tagen in den Stallungen des Departements der öffentlichen Arbeiten im Central Park damit beschäftigt, die Pferde zu füttern, als eines der Thiere sich plötzlich gegen ihn wandte und ihm den dritten Finger l der linken Hand abbiß. Der junge ' Mann wurde ohnmächtig nach seiner Wohnung gebracht. Der Arzt Dr. CrimminS, welcher herbeigerusen wurde, erklärte die Verletzung an sich nicht für gefährlich. Wenige Tage später zeigten lich aber Symptome vonMundsperre und bald darauf starb Conway. Bei genauer Besichtigung des Todten fand man eine ganz frifche Narbe an seiner Stirne, und es wurde nun die Frage aufgeworfen, ob er thatsächlich an Mundsperre oder in folge der Stirnwunde gestorben sei. Diese hatte er bei einem Streite mit dem 1ö jährigen Michael Murphy davonge tragen. Sie waren handgemein geworden. wobei Mqhy unterlag. Er rächte sich dafür mit einem Steinwurfe, traf Conway an der Stirn und fällte ihn zu Boden. Die Wunde wurde aber vom Arzte für nicht gefährlich erklärt. Nach Conway's Tode verhaftete die Parkpolizei aber Murphy dennoch. Dr. Crim minö blieb jedoch fest dabei daß die Kopfwunde mit dem Tode Conway'S nichts zn thun hatte und Coroner Eidman schloß sich dieser Ansicht en und ordnete die Freilassung Murphys an. Im Hinterhause einer New Yorker Spelunke wurde am 30. August, Abends, der Farbige Samuel Johnson durch einen Messerstich in die linke Brust getödtet. Der der That verdächtige Kell ner LouiS ftould. ein Deutscher, entfloh
zuerstl Joynfon, welcher Ti Me all war, ernährte sich mit Banjospielen. Er lebte seit etwa sechs Monaten mit einer abschreckend häßlichen Negerin, Naniens Susan Hendricks, in der oberen Etage der ausschließlich von farbigem Gesindel bewohnten Spelunke. Fould war ein specieller Freund und täglicher Gast deS Johnson und verbrachte den ganzen 30. August in Gesellschaft seiner farbigen Freunde, wobei dem Bicrkessel tüchtig zugesprochen wurde. Susan, die 'seit längerer Zeit beschäftigungslos gewesen war, hatte vor Kurzem eine Stelle im übelberüchtigten Hauie einer Frau Keß; ler in Ost IS. Straße angenommen, welche sie eben antreten sollte. Um 01
Uhr schickte sie sich zum Weggehen an, l oynjon erhob zedoch v?'ttjprache uuv es kam zu einem Wortwechsel und Handgreiflichkciten, in dereil Verlauf Susan von ihrem Zuhälter einen kräftigen Faustschlag in's Gesicht erhielt. Fould mischte sich angeblich nun ein und stellte Johnson zur Rede; der Farbige wollte aber keine Vernunft annehmen und es kam zu einer Keilerei, in deren Verlauf das Licht vom Tische gestoßen wurde. Als Susan die Lampe wieder anzündete, war Fould, wie das Frauenzimmer später behauptete, entflohen, und Johnson lag, aus einer Stichwunde in der linken Brust blutend, ans dem Bette. Sie rannte in eine in der Nähe gelegene Wirthschaft, wo ein Polizist beim Bier saß. Auf das Ersuchen der Farbigen, mit ihr zu gehen, antwortete der Blaurock mit einer etwas sehr kräftigen Bemerkung. Endlich traf die Schwarze den einen Polizisten, der sie in ihre Wohnung begleitete. Dort fand der Beamte den Johnfon todt auf dem Bette liegen. Er brachte Susan in'S Stationshauö, wo sie so widersprechende Angaben machte, daß die Polizei sich der Ansicht zuneigte, nicht Fould, sondern das Franenzimmer se bst habe den Mann erstochen. Fould, welcher 24 Jahre alt ist, verkehrte fast ausschließlich mit Negern der niedrigsten Sorte, die ihm mir besonderer Vorliebe zugethan waren. Im Laufe deZ nächsten TageS stellte sich Fould selbst der Polizei und g"b die Erklärung zu Protokoll, daß ec erst auS den Zcitut'.gen von der Ermordung Johnsons Kenntniß bekommen habe. Als er das Haus verließ, sei von einer Rauferei noch keine Rede gewesen, wohl aber hätten die beiden Schwarzen einen heftigen Wortwechsel mit einander gehabt, in ben er sich aber nicht einmischte. Fould hält Susan für die Mörderin. Margaret Fennisa l, vielleicht das kleinste, ausgewachsene, menschliche Lebewesen in der ganzen Welt, 25 Jahre alt und nur 30 Zoll groß, starb am 2. August in Carlisle, Pa. Das Fräulein war ein Liebling der dortigen Bevölkerung, namentlich hatten die kleinen Mädchen sie sehr lieb und waren ihr wie einer Schwester zugethan; den verlockendsten Angeboten von Mufeumsbesitzern hat Margaret stets widerstanden ; sie zog es vor. in Zurückgezogenheit in der stillen Sommerwohnung eines Neffen unbeachtet zu wohnen. Der reiche und etwas nervöse John A. Robinson von Norwich, Conn., hatte testamentarisch bestimnit.daß man seine Leiche erst drei volle Tage nach seinem Tode der Erde übergeben, daß von seiner Grabstätte aus ein Gang ins Freie führen und daß eine Lampe drei Tage lang nach seiner Beisetzung in der Gruft brennen folle. Außerdem verlangte er, daß zu seiner Rechten ein Hammer in dem Sarge liege. Man kam dem Wunsche des Verstorbenen prompt nach, doch ereignete sich nichts Ungewöhnliches. Robinson hatte bei seinen Lebzeiten die sire Idee, daß man ihn lebendig begraben werde. Seit e i n e m I a h r h u n d e r t oesteht in Pennsylvauien ein Gesetz, wo nach daS Hausirergewerbe nnr von solchen Leuten betrieben werben darf, welche infolge eines körperlichen Gebrechens zur Handarbeit untauglich sind. Dieses Gesetz wurde im Jahre 1367 ausdrücklich erneuert. Trotzdem hat es vor Kurzem ein Richter für ungültig erklärt,und zwar, weil es mit dem vierzehnten Verfassungsamendment in Widerspruch stehe. Wenn die Legislatur," sagte der Richter, entscheiden konnte, daß der Besitz durchschnittlicher, köperlicher und geistiaer Gesundheit ein Hinderniß für die Ausübung des Geschäftes eines wandernden Verkäufers fcin solle, dann konnte sie auch irgend eine Krankheit zur Bedingung jedes anderen Geschäftes machen. Sie könnte z. B. verfügen, daß nnr vollkommene Dyspeptiker einen Ellenwaarenhandel führen dürfen; daß ein Gewürzkrämer den Rheumatismus haben muß; daß ein Grobschmied nur ein Bein haben darf ; daß eine Putzmacheriu zahnloS, ein Arzt kahlköpfig sein, ein Advokat das Asthma haben und ein Barbier stnmm sein muß." Wetterpropheten im Westen, deren Prophezeihungen mit Wiggin'scher Genauigkeit einzutreflen pflegen, verkünden, daß wir einen sehr frühen, trockenen Herbst erhalten werden. fitxa Onetaa. AuS Colmar im ljav erzalt ein dortiges Localblatt folgende tt gotzliche Probe echt deutschen DursteS. Mann und Frau gaben sich das heilige Versprechen, von einem bestimmten Fasse im Keller keinen Tropfen anzurühren. Dieser Adamsapfel war zum Verkauf bestimmt und der Ertrag sollte zur Dekkung verschiedener Ausgaben verwendet werden. Eine Weile fochten die beiden Eheleute jeder für sich wacker gegen die Anfetungen des Versuchers; aber der Durst ist ein schrecklicher Tyrann, und beide unterlagen. Die Frau, um ihre Schwäche vor dem Gesponsen zu verbergen, stach das Faß hinten an, und ein Literchen um das andere wanderte hinter das Fürtuch". Der Mann wnßte anders Rath, er entzapfte dem Fasse von vorn auf heimliche Weise das köstliche Naß, und eine Maß nach der andern wurde hinter die Binde gegossen. Nachdem dies eine Weile fortgegangen war, kam der schreckliche Augenblick, in dem zum Verkauf deS WeineS geschritten werden sollte. Der Weinstecher erschien, und wollte den Wein auf seiner Kennerzunge einer Probe unterwerfen, aber eS floß nur mehr Drusen. Eine gründliche Untersucvung deS FasseS führte -zur Entdeckung der heimlichen Oeh'nunaen
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es gewesen sein. Wiederherstellung rheinischer Burgen. Die bei Trechtlingshauseu, kurz vor Bingerbrück gelegene Falkenburg, ist von dem russischen Marineminister Admiral Chestakoff angekaust worden, der sie zu einem prächtigen Sommersitz Herrichten lassen will. Wegen einer anderen Burg am Mittelihein unterhandelt z. Z. ein russischer Fürst und eine Dritte, die Heimburg ist schon seit Jahren im Besitze eines Russen. Es zeigt sich überhaupt, auch bei den Architekten und Spekulanten, ein lebhaftes Interesse für diefe Stätten der deutschen Romantik, welche meist mit wenig Mühe und Kosten wieder in prachtvolle Wohnsitze verwandelt werden können. Zwei derselben sind gegenwärtig ganz besonders Objekte der Vorliebe von Auslänländern. nämlich Thurnberg bei St. Goarshausen, als Maus" allbekannt, und Gutenfels bei Caub, beide im Besitze eines Dr. Fr. Müller in Coblenz, der sie zu verkaufen gesonnen fein soll. Hoffentlich werden auch diese bald wieder in altem Glänze aufgebaut werden undmoderne Burgherren sinden, die den Werth solcher historischen Seltenheiten am Rheinstrom zu schätzen wissen. I n Brüssel hat man mit vielem Glück die Photographie als Zcugin vor Gericht verwendet. Man wird sich wohl noch der skandalösen Straßen auftritt? erinnern, welche sich in Brüssel bei der kirchlichen Trauung des Prinzen von Croy mit einer Prinzessin Arenberg abgespielt hatten. Das Ministerium ordnete eine Enquete an und betraute damit die brüsseler Staatsanmaltschast. Die Untersuchung ging, da die Theilnehmer sehr schwer zu ermitteln wären, nur sehr langsam vorwärts; in den letzten Tagen haöen plötzlich zahlreiche Personen zn ihrem nicht geringen Erstaunen Vorla düngen erhalten. Die Staatsanmalt schast hatte ermittelt, daß ein Photograph Augenblicksbilder an jenem Tage aufgenommen hatte, sie ließ sie vergrößern und ermittelte auf diefe Weife einzelne Theilnehmer. Als einer, der Vorgeladenen seine Theilnahme bestritt, legte ihm der Untersuchungsrichter sein Couterfei vor, das ihn schreiend und einen Stock schmingend darstellte. Eine m russischen Blatte zufolge hat eine gewisse Anissja. die sich Gottesmutter nennt, unterstützt vom Landgemeinde-Aeltesten Wlassow und dem Dorfältesten Kostinom im Dorfe Perewos, im Kreise Kirssanow, ein sogenanntes Paradies aufgethan. Die Anissja war bereits für Verbreitung der 'Lehren der Dhlysty (Geißler) vorbestraft, ist aber jetzt wieder auf freien Füßen. Seit Eröffnung dieses Paradieses der Geiß ler-Sekte kann man fortwährend Bauern, besonders begüterte Bauern der Um gegend, bei dem Hause der Anissja vor fahren sehen, wo sie der Gottesmutter ihre Ehrfurcht bezeugen und sie nach ihren Spenden an den Freuden dks Paradieses theilnehmen. Die Zahl der Anhänger dieser Sekte wächst zusehends und der örtliche Geistliche ist ohne Einmischung der Obrigkeit dem Unwesen gegenüber ganz machtlos, insbesondere da die Ael testen des Dorfes in der Landgemeinde benfalls der Sekte angehören. E r n st e U n r u h e n si n d. w ie dem Standard" aus Athen vom 15. August gemeldet wird, in der türkischen Provinz EpiruS ausgebrochcu. AuS Janina. der Hauptstadt, wird berichtet, viele Kreise seien von einer Hungersnoth heimgesucht. Die Einwohner fristen ihr Lebeil nur mit milden Kräutern und Wurzeln. Die albanesische Garnison von Accyowo, einem befestigten Orte unweit der griechischen Grenze, hat scit ge raumer Zeit keinen Sold von den türki schen Behörden erhalten und in ihrer Verzweiflung versuche sie, die Stadt zu plündern. Die Soldaten brannten 10 Häuser nieder und tödtctcn mehrere christs liche Einwohner, welche ihren Gewaltthaten Widerstand leisteten. Mehrere Häuser wurden von den hungernden Sol daten geplündert. Der Gouverneur Eyub Pascha sandte Truppen nach Metzowo ab, um die Ruhe dort wieder herzustellen. Walter von Vausser, der Sohn eines höheren österreichischen Be amten in Wien, wurde vor drei Monaten von seinem Papa nach 3!ew 9)ork erpedirt, um sich hier die Hörner abzulausen. Gleichzeitig traf der Vater Vorkehrung, daß seinem Söhnchen wöchentlich die enorme Summe von $5 ausbezahlt wer den sollte. So lange das mitgebrachte Geld währte, amüsirte sich Walter in New Jork ganz vorzüglich, und als sein Beutel leer geworden, sprach er im österreichischen Consnlat vor, um sein Wochenstivcndium zu holen. Er wiederholte diesen Besuch schon nach einigen Tagen, ihm wurde aber bedeutet, daß er sein zweites Stipendium erst nach Ablauf der Woche erhalten könnte. Dann forderte er einen Vorschuß, der ihm auch gewährt wurde. Dies Experiment erneuerte er von Woche zu Woche, bis man neulich im Consulat seiner fortwährenden Belastigungcn überdrüssiz wurde und ihm das Wiederkommen verbot. Neulich nun sprach eine Frau Fries bei Herrn Heinzmann, dem Superintendenten des Arbeitsbureaus im Eastle Garden, vor und erzählte ihm, daß Walter, der bei ihr logirt hatte, viele ihr gehörige Gegenstände gestohlen und versetzt und dann mit den Pfandzetteln das Weite gesucht hätte. Eine Stunde, ehe Frau FrieS nach Castle Garden gekommen war, hatte Heinzmann dem jungen Wiener einen Platz als Farmarbeiter in New Jersez verschasft. Als Frau Fries dieS hörte, gab sie die Idee, den jungen Mann verhaften zu lassen, auf. Vielleicht bessert den jungen Sausewind die A r b e i t aus dem Lande. ES giebt keineKinder meh?. In Centreville. Md., ist George W. Sullivan mit Martha Morgan durchaebrannt. Die Entführung macht in der Cröme der Aristokratie vsn Centreville um so mehr Aussehen, als Sullivan erst 7ö und Martha Morgan gar nur 66 Jahre alt ist. Beide waren Mitglieder deS dortigen Armenhauses und waren verhelrathet. d. h. mit Anderen. Eisenwaaren icocc stit Vulver, Munition u. s. w. zu, mäßigen Preisen im neuen Laben von B. v. Vanier Nord oft Ecke der Morri und Meridian Straße.
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gegen Lungenleiden. Vnte Skesultatk erzielt. Säon selt vielen Jahre gebranSe ich Dr. August König'S Hamburg?? Brustthk? und habe gefunden, daß derselbe ei qanz ausgezeichnetes Mittel Akgea alle Brustlei. deu ist, dessen Anwendung nicht warm genug empföhle werde tan. Peter Schuia, CvViagton, Ind. klt 12 Jahren bekannt. AIS ei ganz vorzügliches Mittel gegen Lungenleiden halte ich Dr. August Kömg Hamburger Brustthee, da derselbe mich ollNändkg geheilt bat. Ick möchte nicht ohne dieses auögezelchnete Hausmittel sei. ChaS. Meng, Ereeusield, Jllö. Qtark angegriffen. Eine beftige Erkältunz hatte sich kel mkr uf die Lunge geschlagen, und wollte Innern der Viele angewandte Mittel weichen. Schließlich ersuckte ich Dr. Aua. König'S Hamburger Brustthee und iu kurze? Zeit war ich Vollständig geheilt. Henr g. Heier, Vellnille, ZllS. Lahr lang gebrancht. Sek einer Reihe voa Jahre gebrauche ich D?. August König'S Hamburger Brust thee und habe gefunden, daß derselbe ein gas, vorzügliches Mittel gegen Erkältungen ist. Ich halte denselben stets im Hause rorrSthig. Emma Lexhe, 2016 OrleansStraße, Baltimore, Md. SS SentS aS Vacket. In allen vxotheke u haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. BalUrnort. BJ. &qSSZZ?S2Zq q Den einzigen Weg Mannestrnft vollständig bkrznstkllen. 0a Wkscklecdtskrankbeitea kickn und kauernd Mi t1h,IhtMfshnhr iinhilh.-irfn rN,nn ' bellen, serner, qenaue AufNkrung üb Manubartrit! Wridlickkrit ! be k binder , Kniffe derselben und Peilung, zeigt daS oea virgeuc ucv TerenunasNkr?,'.I Auft., 250 Selten mit na' lreicben leben-1 treuen Bildern. Wird in teutscher Svracke , l gegen Einsendung von 2.l?entz in Post-1 Stamvs. sorasanl rervackt. frei versandt. , , CW k..sr. . n mm j a i 4 Q ton Plac. nahe Broadway. New York. aircnr: iwnisnip iicii.insTiinr. i im. N. f. In Indianapolis, Ind., beim Buch, l Vänller lt. üeyler. 'ja öua .uelaware SU &YT TVoVTäTV x B Pn3 A f P LPfiR l!nl ftWHPraÄl 1 M H-iLIM h rlS THE LADIES' FAYORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to purcliasc a eewin rnacblne. ask our asrent at j our plnce sor torms and Srices. If you eftnnot find our ajretit, write irect to n ein est ad Jress to you beiow uarned. NEW HOMESEWS MM tiM&lWM. Chicago - 28 UNION SQUARLNX- CALLAS. ILL. ATI stNTA.siA. TEX. ST LOUIS. MO. m ,ri Vii ! , SANFRANCISCO CAL Sfltntur für Jndianaxoli: Äusser 4 lpfleg 172 Oft Washington Straße. Mozsrt 'Oalle ! Xf&oot Bös, Eigenthämn. Dak größte, schönZe und kltefte derartig Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen nn Privaten zur AbhaUnng von Bällen, Conzerte nd Versammlungen nnter liberalen Bedin. zen Zur Verfögung. Hove Ventilating Base Burner. in perfekter DntiUtr. Base BurnerS und alle Sorten Heizöfen ehr b i U lig. "HAPPY THOUGIIT RANGES. I t fe I 65 Q Wenn etc irgend einen Ösen kauf,a.olln, sollten Sie rft vorsrrechtn tkt Wn&. IX. Ilennett & Son, R. 38 eab KirtMan ettafi. Luxus ! Die See Liue ftrnto" (i & 8T L UNd 0 C C & I BAHN). Diese auSgkzeichnele Bahn besörder Passagiere nach Giztoinztati, Clereland, XSulTalo, und allen Neu " England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Bork ohne Wagenvechsel. Direkte Verbindung nach Ill8sonri, Arkansas, Texas, Hansa, Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Vkdtigfte Vaten. Mau dede fiä deaen näKern Iisoi . , tT 7 mation an D. B. Martin, Sen'l Pass. Agent. E l v l a d. W. J. Nichol, Sen'l West. Agent t.t.
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