Indiana Tribüne, Volume 11, Number 349, Indianapolis, Marion County, 4 September 1888 — Page 1
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Gditorielles.
Wie stolz muffen sich gestern die Arbeiter gefühlt haben, als die hohen Herrschaften sich herabließen und Reden hielten. Man bedenke, der Gouvsrnör des Staates, ein Mitglied des Congres ses, der Bürgermeister der Stadt und ein gewesener (Jouvernör, das ist in der That keine Kleinigkeit ! Und welch frohe Hoff nungen müssen in den Herzen dieser Ar beiter erweckt worden sein, als die Ver sicherungenderArbeiwfreundschast ström. weise von den Lippen dieser H:rren flos sen. Seit unsere Voreltern aus dem Para diese vertrieben wurden, ist die physische Arbeit die Grundlage, ''tks Yeiy root aud essenco1' einet orzanistrten Regierung," sagte Mayor Denny. Ist das nicht geist reich ? Mutz ein Mitglied der Grundlage der organisirten Regierung nicht stolz auf diese Mitgliedschaft sein, zumal dieser Rezierungsposten so gut honorirt wird ? ,Warum sollten die Arbeiter nicht ei nen Tag feiern, und zusammenkommen, um ihre Interessen zu besprechen" ? Und diese geistreiche Frage beantwortete Herr Denny dahin, daß es keinen Grund gebe, warum sie nicht zu diesem Zwecke zusam menkommen sollten, aber er hatte verges sen, daß die Interessen der Arbeiter gc stern gar nicht von diesen, sondern von ihm und den andern hohen Herrschaften besprochen wurden, in ihrer Weise natür lich. Und er hatte auch gar nicht daran gedacht, d& alle Grundlagen einer orga nisirten Regierung, nämlich die Arbeiter für' das Vergnügen einen Tagelohn ver lieren mußten, daß aber die Spitzen dieser organisirten Regierung, der Herr.Gouvernör, der Herr Bürgermeister etcaetera, an ihrem Gehalte nichts einbüßten. Es scheint demnach immerhin, daß für einen Mann, der eine Frau und etliche lebendige Kinder hat, das heißt, daß für die Grund läge des Staates doch Gründe existiren. welche für diejenigen, die an der Ober fläche schwimmen, nicht vorhanden sind. Da nun nicht die Arbeiter, sondern Herr Denny und College die Jntertssen der Arbeiter besprachen, so wäre es ja ganz natürlich, daß angesichts einer be vorstehenden Wahl Honigvon den Lippen der Redner träufte, deshalb aber vergaß Herr Denny doch nicht daran zu erinnern. daß die Höhe des Lohnes eine Sache des Vertrags sei, und daß zu einem Vertrage zwei gehören, nämlich der Arbeitgeber und der Arbeiter. Das haben die Arbeiter freilich bis jetzt nicht gewußt, und so war eS ja gut, daß Herr Denny eine Rede hielt. Der Herr Gouverneur war schon etwas bestimmter. Er verstieg sich schon zu der positiven Behauptung, daß die Trusts" abgeschafft werden müssen. Eine solche Ansicht ist heutzutage sehr populär, lei der vergaß du Herr Gouverrör garz, zu sagen, wie sie abgeschafft werden sollen. Herr Bynum hatte sich mit Zahlen vor gesehen. Diese Zahlen zeigten, was die bösen Albeiteragitatoren immer behaup ten, daß der Arbeiter nicht den vollen Er trag seiner Arbeit bekomme. Sie zeigten. um ein Beispiel aus vielen zu wählen. daß in 1330 in der Fabrikation lani wirthschastlicher Geräthe, jeder Arbeiter durchschnittlich für 51.352 Waaren produ zirt, aber nur $383 Lohn empfangen habe. daß es also ganz klar sei, daß eine unge rechte Vertheilunz der Arbeiisprodulte stattsinde. Das ist ja nun ganz richtig. merkwürdiger Weise zeigte sich aber bei Herrn Bynum dieselbe Vergeßlichkeit, welche wunderbarer Weise bei solchen hohen Herrschasten bei solchen Gelegen heilen immer eintritt. Er vergaß näm lich ganz den Leuten zu sagen, wie eine bessere Vertheilunz der Arbeitserzcugnisse herbeizuführen sei. Schade, wirklich Schade, daß die Herren so vergeßlich sind. Und Herr Bynum hätte es doch so leicht gehabt, ein Mittel amuaeben. Er sprach die Ansicht aus, daß der Lohn durch das Verhältniß des Angebots zur Nachfrage bestimmt werde. Da mancher Urgroßvater auch diese Ansicht hat, dar sie ja wohl auch Herr Bynum haben. Und da er nachwies, daß in Folge ver besserte? Maschinen der Einzelne mehr er zeugen kann, als früher, man also immer weniger Menschen braucht, die Menschen sich aber doch vermehren, weil sie nun einmal von Fleisch und Blut sind, das Angebot der Arbeit also im Verhältniß zur Nachfrage lmmer größer werden muß nun so hätte er eigentlich Vorschlage machen müssen, die Vermehrung der Men schen, speziell der Arbeiter, einzuschränken ' Einem erfinderischen Kopf wie Herrn
Bynum könnte das ja gar nicht schwer fallen. Man könnte z. B. das Heirathen bloß denen gestatten, welche mindestens 810,000 werth" sind, und könnte Zucht hausstrafe auf den illegitimen Umgang setzm ; ein lustiger Krieg würde auch eine Verringerung des Angebotes von Arbeit zur Folge haben. Solche Mittel giebt es genug, und wollte man sie nur an wenden, so hätte Herr Bynum in wenig Jahren, den Ruhm, die soziale Frage ge löst zu haben.
Herr Albert Porter, der ganz zufällig L czg,. ghm und ...e.e... ganz zufällig zum Reden aufgefordert wurde, machte einen Vorschlag, der, daö muß man gestehen, zum Mindesten prak isch ist. Er meinte, der Arbeiter söge nur zunächst sparen, damit er die ersten $500 zusammenkriege, dann gehe die Sache schon leichter. Herr Porter litt aber leider auch an der, solchen Herren eigenen Vergeßlichkeit. Er vergaß näm ich ganz daran zu denken, den Leuten zu agen, wie ein armer Teufel von Tag öhner, der durchschnittlich kaum mehr als einen Dollar per Tag verdient, eö fertig bringen soll, $500 zu sparen, und obwohl geschickte Arbeiter das schon zu Stande bringen können, so vergaß Herr Porter doch ganz an die Ent behrungen, welche sich ein Arbeiter mit Familie untcrwersea muß, um $500 zu paren. Wir wollen wet?en, daß der Tisch des Herrn Porter besser besetzt ist. als der eines solchen Arbeiters, aber es ist nur die leidige Vergeßlichkeit daran Schuld, daß Herr Porter daran nicht dachte. Herr Porter ist ein guter 'gemüthlicher Mann, es ist darum ganz natürlich, daß er meint, daß. je mehr Lohn der Arbeiter bekommt, desto besser ist er daran, desto mehr kann er spenden" ; und wenn der Arbeiter etwas spendet" dann hat der Geschäftsmann auch etwas". Jz, wenn so etwas Her? Porter nicht den Arbeitern sagt, dann wissen sie es nicht, und Herr Porter muß offenbar die Arbeiterfrage zum Mindesten eine ganze Viertelstunde lang studirt haben, um solche große Weisheit auskramen zu können. Aber Scherz bei Seite ! Ist es nicht schmerzlich, ja ist es nicht zum Verzweifeln, daß sich die Arbeiter all diese Albernheiten, Platitüden und falschen Theorien als Ausfluß großer Weishett vorlegen lassen, und daß sie es hinnehmen, bloß weil es von einem Mann in Amt und Würde kommt. Die Rede Vynums zeigte wenigstens ein Eingehen in die wahren Verhältnisse, wenn er auch keine Ahnung davon hat, wie das anders werden soll, aber die Bemerkungen der Herren Denny, Gray und Porter waren kindische, höchst schülerhafte Leistungen, nur daß sich aus der Rede des Herrn Porter kennen ließ, daß er ein guter Familienvater ist, was ja auch für seine Familie recht gut ist. Die ganze Geschichte aber zeigt wie wenig das Volk von Denen zu erwarten hat, zu welchen es heute ehrfurchtsvoll als zu großen Staatsmännern aufiieht. Drahtnachrichten. Wetteraussichten. Washington. 4. Sept. Hübsche?. wärmkreS W.tler. Nette Geschichten. C i n c i n n a t i, 4. Sept. ES hat sich lekauS.ustellt daß der SrkreiSr Ui Duck worth Bauverein?, Julius List. $20.000 an MtgliedttbeilrSgen ur.terschlagen hat. Der chinesische B ertrag. Washington, 3. Sept. Daö Staatsdepartement hat bis jetzt noch kei nerlei Information über die von London aus der cht.tt Verwerfung des amerika nisch chinesischen StaatSvirtragS cm pfangen. Da von dtm amerikanischen Btitreter in China keine Nachricht über die Angelegenheit eingetroffen ist, so neigt man sich in hiesigen ossijiellen Kreisen der Ansicht zu, daß die betref sende Londoner Depesche ungenau ge weskn sei. Man gibt zwar die Möglich keit zu. daß die Nachricht von der Ver Verfang deS Vertrages absolut wahr ist. aber -auf der anderen Seite findet man eö befremdlich, daß London so viel besser über die Angelegenheit informut sein sollte, alS Washington. Die Wahl in Arka nsaS.' Little Rock, Ark., 3. Sept. Spezialberichte der .Gazette- bis 11 Uhr heute Abend aus 25 von den 76 CountieS deS Staates lassen erkenne, daß die Demokraten mit großer Mehrheit gesiezt
haben. Die Legislatur hat eine stalle
demokratische Mehrheit. Den Demokraten stand die Arbeiterpartei gegenüber. Die Republikaner hatten keine Kandidaten aufgestellt, sondern untlrsiübtkn die Arbeiter. RaHenkrleg. . St. Louis. Mo.. 3. Skpt. In East Karondolet. Illinois, gerade gezen über von Soulh St. Loui?, ist ein bitterer Raffenkampf evtdranr.t. der morgen wahrscheinlich ein? sehe ernste Entwickelung nehmen wird." . Morgen findit nämlich die Wahl der Schuldirektoren statt. Die Neger drohen.' daß sie. falls sie bei der Wahl der Schuldirektoren keine Mo jorität erlangen, die Candidaten der Wtißen mit Gtwalt aus den Schulen jagen werden. Vcrsüiedene NercontreS haben blttitö statttZifunden, wobei ein ?c?g',r geschossen wurde. Auf Richter Sherman. dtr kürzlich mehrere, den Nkgern ungünstige Entscheidungen abgegebin hat. wurde ützte Nacht ein Mordver such von den Negern gemacht. Eine ausregende GerichtsSzene. San Francisco. 3. Skpt. Ter Sharon - Hill Scheidungsprozeß kulminirte heute in einer auslegenden Gericht? szene. Dir Prozeß, der seit Jzhren in verschiedenen. Formen im Gange ist, dreht sich um die Frage, ob Sarah Hill die rechZmäß-ge Frau oder die Konkubine deS vkkstorbenen Millionärs Shavon, also ob sie zu einem Theile der Hinterlassenschast berechtigt ist. oder nicht. Die StaatSgerichte haben bereits entschieden, daß Sarah Hill, welche sich inzwischen mit Richter Terry verheirathet hat, die Frau Shoron'S war. Heute wurde die Entscheidung deS Bundesgerichts abge geben. Richter Meld Haiti die Entschei dung halb verlese, und hatte eben entschieden, daß Sarah Hill, jetzige Frau Terry. nicht die Frau Shavon'S war, als diese aufsprang und dem Richter zu rief, daß tt gekaasl sei Dieser befahl dem Marschall. die Franzu entfernen. AIS der Marschall sich der Frau rähern wollte, sprang Tcriy aus und schrie, er wolle den sehen, der eS wagen wü d'. Hand an seine Frau zu legen. Mit diesen Worten versetzte er d.m Marskall einen Faustschlao, so daß dieser zu Boden stürzte. El gelang schließlich Tery und seine Frau zu überwältigen. und ins Gefängniß abzusühr-n. Letztere hotte einen geladenen sechSkäufizen Revotver bei sich, erstkrer einen neun Zoll langen Dolch. DaS Gericht verurtheitte ihn zu sechs Monaten Hast und die Frau zu einem Monat. Terry war vor 30 Jahren Richter dkr Supreme Court. AlS solcher hatte er ein Duell mit einem BundeSsenatoren, Namen? Broderick, in welchem Letzterer getödtlt wurde. Die rothe Fahne. Cleveland. 3. Sept. Alk heute bei dem Umzug etwa zwanzig Anarchi sten eine rothe Fahne entfalteten, wurden dieselben angegriffn und die Fahne wurde in den Schmutz gitreten. ES kam zu einer blutigen Rauferei, und die Anarchisten wurden wegen Aufruhr verhaftet. DaS gelbe Fieber. I a ck s o n v i l l e, Fla., 2. Skptember. Heute wurden dem GesundheitSrath 37 neue Erkrankungen gemeldet zwei TodkS fälle kamen vor. Grsammtzahl der Er krankungen bis heute 293. der TodekZsülle 36. ES ist ganz sicher, daß mehrere Aerzte verfehlen, dem GtsundheitSrath zu be richten und daß die Zahl der Erkrankun gen in Wirklichkeit größer ist, alS ange geben. Ver üatt EinPlanBiSmarckS. Berlin. 3. Septemb. Die Nord. deutsche Zritung- bericht t unter Borbkhalt, daß Fürst BiSmarck ein selbständiges ReichSministerium für das Auswärtige unter Leitung des Grafen Herbert BiSmarck und ein ReichSministerium für Krieg und Marine gründen wolle. Die Natlonalzeitung- versichert, dofc mit der Ausrüstung der Erpedition zur Befreiung Emin BeyS keine Absicht einer GedietSttwekbung verbunden fei. Gallerte eingestürzt. Brüssel. 3. Sept. Während Bi. schof Dureaseau in einer Kirche zu Jumet heute vor 5000 Pilgern predigte, stürzte eine Gallerie ein. Drei Personen wurden getödtet und Dutzende verletzt. . Unter den L tzteren befiidet sich eine Anzahl Priester. Nihilisten verhaftet. London, 3. Srpt. Depeschen aus Rußland melden, dak zahlreiche Nihilisten tn Odessa und Charkow verhaltet worden stnd.
Politische Anzeigen. Dkmokratlsches TilZct ! Für Präsident : Grober Cleveland von New öork. , Für Vice.PrSsident : Allen S. Thurmann von Ohio.
DemokratisteS LtaatS.Ticket. lVouvkrnör: Courtland C. Matfon. Vice.Gonveroör : William R. Myers. Staat. Sekretär: Robkrt W.Mier. Staattaudit?r: Charlel A. Munson. Staattscdotzmeister. Thomak B. Bhrue. Rsporter Suprrme.Court. John W. Kern. (senerat.Aawalt: Jd i R. Wilson. Suverintendent des öffenll. Unterrichts : S. E. Erissith. Rlcdter ker Supttme-Coult. 1. Distrikt: W. . Nib'ack. L. Distr lt: G V. Howk. 4. Distttkt: rillen Zollar. PrSsidentschaftS-Tlektoren. At Larae Tb'om&i R. dobb und 5 ohn (l. Lamb. 1. Distlikt. S. V. Vance: 2. Dikt'itt. C. S. Dobbiu: 3. DMkikt. Sbarle L. Jewett: 4. Distrikt. Nicholas Corakt; ö. Distrikt, John R. an ; 6. Dlstnkt, boma I. Studh ; 7. Di. strikt, Daviv s. Goodiaa ; 8. Distr kr, S. B. Pu'lt; ö. Distrikt, Joha F. Meöugh; 10. Di. ftrtkt. D. D. Ddkemaa: 1l. Distrikt. Iobn N. Turner; 12. Distrikt, John H. Baas: 1 Di. stritt, IX. tL. O. Packaro. Tcm kraiischtS Conuty.Ticket. ffür Corgrtßmitalied. 7. Distrikt: William D. Bynum. Für R chter dcS 19. C'.rcnitS : TbomaS L. Sullivan. Für Ctaattanwalt: Jame? L. Mitchell. Mt Senatoren : William C. Tbamdsaa. Henry T Hudson. Für Ioint Senator (Mano?, Hancock und Seldh Counties): JameS B. CmtiS. ffür LkaiSlaturmitalieder: Gabriel Sckmuck. Wllliam U. Hughes, Eli F. Heiney, Heyden S. ; -1. nr:n o n rr B'gi-um, -iüiuiarn ranguass. öuc Sberijs : Isaac mng. ftiu Schatzmeister: John Ostermann. Für Coroner: Nelat,n C. Rooker. Für Surveyor: William C. Smith. ür Countn Commissäre: l.Diürttt. Jasev L. Huutcr ; 3. Distrikt, Jacob Emrich. Dr. Theodor Wagner, - - Kandidat für das Amt des - Voroner. Erdbeben. London. 3. Sept. Depeschen aus Auckland melden, daß ein Erdbeben auf NeuSeeland groben Schaden angerichtet hat. Jüns Stöbe wurden während einer halben Stunde wahrgenommen. Der Tourm der Kathedrale in der Stadt Christ Curch wurde zerstört und viele andere Gebäude wurden beschädigt. Der eng li sche GewerkschaftC o n g r e ß. London. 3. Sept. In Bradford begann heute der englische GemerkschastScongrcb. Der Präsident. Herr Shipton, sprach hrstig ge-en die Freihändler, welche den Rath ertheilen, da zu kaufen wo man den billigsten Markt sindet, ohne Rücklicht auf den Arbriter. Wknn absolute und bedingungslose Billigkeit das Rechte ist, dann importire man vor Allem Chinesen und rrmuthige das Schwitzsy ster-. Schtssnchriedten. Angekommen in : Boston: .Mareca- von Antkoerprn. New A o r k : .Werra" von Bremen Homburg: .Wieland" von New York. Philadelphia: .British Prince von Liverpool. Southamvton: .Fulda von New Vork nach Bremen. Dover: .Maybach' von Philadel phia nach Bremen; .Wilkommen- von Niw Nork nach Bremen. London: .Michigan von Balti more; Talton- von New Vork; .Hanö und Halt" von New N rk nach Ham bürg ; Schttdam" von Nero Vork nach Amsterdam. D e r M a l e r Scan zonl yal m' einer Kunsthandlung in Mailand wie man von dort schreibt ein Porträt der Tänzerin Frizzi ausgestellt'. Die Balletttile" llk im VallctkoZtum darge stellt, von ihren nach dem Himmel aerichteten schwarzen Augen laufen zwölf verschiedene Strahlen auf die Köpfe von zwölf Herren, die sie gleichsam umschweben. Diese zwölf Verehrer, durchweg stadtbekannte Personnchkelten aus den besten Gesell'a)aftskreisen lind sprechend ähnlich getroffen. Sämmtliche haben nun im Vereine mit der Künstlerin die Ehrenbcleidigungsklage gegen den Künstler eingereicht. Da unter den Porträ tirten auch zwei verheiratete Grafen sich besinden, denen die Sache doppelt peinlich ist, dürfte, so meint das N. Wiener Tagbl.", der Prozeß für Scanzoni schwerlich gut enden. Nach einer Mittheilung des Negierungsstatistikers Onle hat die Zahl der Heirathen in England in den letzten 50 Jahren stetlg abgenommen. Im Jahre 1373 betrug it noch 17, ö auf das Tausend der Bevölkerung, ährend sie im Jahre 183 bis auf 14,1 gesunken
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