Indiana Tribüne, Volume 11, Number 345, Indianapolis, Marion County, 31 August 1888 — Page 2

Indium Tribüne. Erscheint gigtiH und Ssntgs.

?ie gliche .Tlibün lo1t durch l 12 EentI er Woch. die Sgnntag.Tridan" ft Cent rk Woch. Beide zusammen 1b Gents oder S5 Gents xerKonat. Per Poft zugeschickt in voraube,aZlung ?6 xer 35r. Osslee: 140 O. QarvlandSr. Indianapolis, Ind., 31. August 1888. Wahlgeklingel. Die Präsidenten-Wahlcampagne bietet nicht allein dem professionellen Politiker Gelegenheit, seine Thätigkeit zu entfalten und für die Wahl seines Candidaten zu agitiren. sondern sie erschließt verschiedenen Industriezweigen eine recht ergiebige Quelle für ihre Einnahmen; denn es ist und bleibt ein für alle Mal dem Amerikaner eigen. Alles, selbst patriotische Begeisterung", die während der Wahl campagne wenigstens künstlich erzeugt wird, zu Geschäftszwecken auszunutzen. Ein Club sucht den anderen durch ge schmackoolle Uniformen zu übertreffen, Republikaner und Demokraten wetteifern n kunstsinnigen Abzeichen, um das Publikum zu bestechen und es für den einen oder den anderen Präsidentschaftscandidaten zu gewinnen. Nicht nur die Kunst der Ncde wird erschöpft, um die hohe Bedeutung der Wahl begreiflich zu machen, sondern Kunstsinn und Ersindungsgeist bieten alles Mögliche auf, um Yit große Masse durch Effekt zu blenden und zu bestechen. Die bevorstehende Wahlcampagne wird, wie bereits von mehreren Seiten behauptet worden ist, das Großartigste in der Anfrtignng von Partei-Abzeichen, Club-Uiliformen, Fackeln, Bildern :c. leisten, das bisher in irgend einer Wahlcampagne geleistet worden ist. Der theuerste Knopf, der bis jetzt fabrizirt ist und der für den Gebrauch der Demokraten bestimmt ist, ist aus solidem Silber verfertigt, auf dem der amerikanische Continen't eingravirt ist; die Seen sind in leichtblauer Farbe sichtbar, während die Grenzen der Vereinigten Staaten schwarz markirt sind. Ueber diesen schwarz markirten Grenzen sieht man das Wort Canada" ' und unter ihnen Mexico" in verzierten Buchstaben eingravirt, während zwischen diesen beiden Worten das Wort Cleveland" in großen Buchstaben sichtbar ist. Wenngleich diese Knöpfe für 75 Cents per Stück verkauft werden, so sindcn sie doch guten Absatz, selbst bei Denjenigen, welche sonst 75 Cents für eine große Ausgabe ansehen. Als Seitenstück dazu wird im republikanischen Lager ein ähnlicher Knopf für 25 Cents verkauft, auf dem die amenkonische Nationalflagge über einem goldenen Feld.meht, auf dem die Zahl 1833 mit dem Namen Harrison" und Morton" eingravirt ist. Interessant und sinnig sind die Laternen und gackeln, welche während der diesjährigen Wahlcampagne in Gebrauch kommen werden. Unter den erstge nannten ist eine dreieckige Laterne auffallend, deren eine Seite roth, die andere weiß und die dritte blau ist. Zu Fackeln werden meistens zinnerne Lampen gebraucht, die so verfertigt sind, daß sie auf der einen Seite den Buchstben C oder II und auf der anderm T oder M darstellen. Ein genialer Ersinder hat eine sogenannte telescopische Fakkel erfunden, welche verlängert oder verkürzt werden kann, je nachdem es die Umstände erfordern. Die von dünnem, farbigem Kattun hergestellten Laternen, an denen ein großes, rothes Taschentuch wie eine Fahne befestigt ist, scheinen sehr gesucht zu sein, vielleicht deshalb, weil sie originell und sehr billig (30 Cts. per Stück) sind. Vielleicht zum ersten Mal werden in der diesjährigen Wahlcampagne Vocophones" gebraucht werden, lange, mit Stimmen versehene Metall- oder Papierröhren, die einen eigenthümlichen Ton von sich geben, wenn an dem einen Ende hinein gesungen wird. Melodisch sind diese Töne nicht zu nennen; doch auf gute Musik gibt der Politiker während ver Wahlcampagne nichts ; nur auf den Lärm kommt's ihm an, je größer und nervenerschütternder der Skandal, desto größer der Erfolg. Ein Fabrikant von jeuerwerkskörpern in Hartford hat eine Fackel hergestellt, die einem römischen Licht nicht unähnlich aussieht. An dem unteren Ende ist der Stil spitz und kann mit Leichtigkeit in den Boden gestoßen werden. Die Flamme wirft ein wunderschönes rothes, blaues, grünes, goldgeldes oder weißes Licht. Einem anderen Künstler ist es gelungen, eine Fackel von gefälliger Form so zu construiren, daß oie Flamme von Zeit zu Zeit farbige Feuerkugeln emporsteigen läßt. Diese Fackeln werden bei besonders wichtigen Gelegenheiten, wenn die Wogen der Bezeisterung bereits hoch gehen, zur Vermendung kommen, um die Menge zu überraschen und dadurch die Aufregung noch zu steigern. Feuerwerkskörper dieser Art werden jedoch nicht allein Abends gebraucht werven, fondern viele derselben sind so einzerichtet, daß sie auch am Tage der polimischen Agitation dienen und die wunderbarsten Ucberraschungen bieten können. So hat ein japanischer Pyrotechniker die diesjährige amerikanische PräsidentenWahlcampagne benutzt, um eine von ihm gemachte El sindung in der Herstellung kunstsinniger Feuerwerkskörper in den Markt zu bringen, die in einem papierenen Ballon besteht, der in eine Bombe gepackt ist. Wenn diese in die Luft geschössen wird, so breitet sich der Ballon aus, einen riesigen amerikanischen Adler mit dem Sternenbanner darstellend, der den Wolken entgegen schwebt. Der allmeinen Verwendung, dieser sinnreichen und höchst originellen Erfindung steht allein der Preis im Wege, da eine dieser Bomben sur $4 bis $6 verkauft wird. Aehnliche Erfindungen lassen beim Platzen der Bombe eine Unmane von kleinen, auf dünnem, japanischen Papier gedruck- . ?. y t?n ameruanlicuen aggen erscyttnen. . Nur noch einige Wochen und der faifcs

Wahltampf wird aus der ganzen Linie durch die Ver. Staaten entbrennen. Einzelne Eröffnungssalven sind bereit? abgegeben worden; die Führer sammeln ihre Kohorten, die Strertkrafte rüsten sich unter ihren Bannerträgern Clcveland und Thurman aus der einen und Harrison und Morton auf der anderen Seite. Großartige Anstrengungen auf allen Gebieten sind gemacht worden, um das große Wettspiel so großartig wie möalich zu machen kurz die Welt wird in diesem Jahre Gelegenheit haben, einen Luxus und Kunstsinn der Amerikaner bei

den diesjährigen olympischen Spielen" um daö Weipe Haus in Washington zu bewundern, die man nie zuvor bei derartigcn Gelegenheiten wahrgenommen hat. DEAD LEITERS. Eine der wichtigsten und wohl auch interessantesten Abtheilungen des Generalpostamts in Washington ist diejenig: für unbestellbare Postsachen und kaum glaublich klingt es, wenn man erfährt, daß dort im Laufe des letzten Jahres nicht weniger als gegen sechs Millionen Briefe geöffnet wurden, welche ihren Bestimmungsort nicht erreicht hatten. Eine große Anzahl Gehilfen sind in jenem Bureau damit beschäftigt, die einlaufenden unbestellbaren Briefe zu öffnen und etwa 40 weiblichen Clerks liegt die für sie anscheinend angenehme Pflicht ob, diese Briefe zu lesen und den Absender zu er Mitteln. Der sprichwörtlichen wciblichen 9!eugierde wird aber dadurch die Spitze abgebrochen, daß es den betreffen, den Damen bei sofortiger Dienstentlassung nicht gestattet ist, über den oft sehr pikanten Inhalt der ihren Händen anvertrauten Briefe Meinungen auszutau schen, oder darüber anderweitig zu spre! chen, nichtsdestoweniger gelangen doch manche Eintheilen über jenen Dienstzweig an die Oefsentlichkeit, welche über den Geschäftsgang in der Dead Letter Office", wie sie in der englischen Amtsspräche genannt wird, Aufschluß ertheilen. Die zn öffnenden Briefe werden zunächst auf einem langen Tische ausgebreitet und ihnen dort, nachdem sie geöffnet sind, alle Werthfachen, welche darin enthalten sein mögen, wie Papiergeld, Diamanten, Briefmarken, Wechsel u. f. w. entnommen. Die mit dieser Arbeit beauftragten Clerks haben oft je 2000 2500 Briefe täglich zu öffnen, welche ihnen in Bündeln i 100 Stück, nach den vier Himmelsgegenden, aus welchen sie kommen, geordnet übergeben werden. Die oft langjährige Uebung setzt die Beamten in den Stand, fast auf den ersten Blick zu erkennen, woher die Briefe kommen, ob aus New Z)ork, den 9!ew England Staaten, dem sonnigen Süden oder dem fernen Westen. Uuter den New Yorker Briefen befindet sich stets eine Älcenge Geschäftscircnlare, dercn Adressaten nicht zu ermitteln waren. Den schlechtesten Eindruck machen die Briefe aus dem Süden, wo die schreiblustigen Neger ihren in der Ferne wohenden Verwandten und Freunden in schlecht geschriebenen und kaum leserlichen Hieroglyphen auf ebenso schlechtem und schmutzigem Papier allerlei wichtige Neuigkeiten über die Vermehrung der Familie, die Wassermelonen - Ernte u. f. ro. mittheilen, wobei es oft längere Zeit nimmt, den Namen des Absenders in dem langathmigen Geschreibsel zu erMitteln. Außer kleineren Geldbeträgen finden die Beamten in diesen Negerbriefen hänsig allerlei zarte Andenken, wie wollige Negerlocken, Photographien u. dgl. mehr. Den besten Eindruck machen im Allgemeinen die Briefe aus den gro. ßen Städten und den in der Cultur am meisten vorgeschrittenen östlichen Staaten. Die vielen Circularc, welche die großen Geschäftshäuser in den heroorragcnden Handelsplätzen, des Landes zu Tausenden in das Land senden, machen den Beamten in der Abtheilung für unbestellbare Briefe aber die meiste Arbeit. Die. betreffenden Geschäftshäuser erlangen die Adressen derer, an welche sie ihre Circularc senden, dadurch, daß sie die Namen aus den Adreßbüchern ausschreiben lassen, und da mittlerweile die Adressäten häufig verzogen sind, so werden jene gänzlich werthlosen Sendungen der Dead Letter Office" übermittelt. Besonders stark sind unter den unbe? stellbaren Postsachen Anpreisungen von Lotteriegesellschasten des In- und Auslandes, sowie auch geheimnißvoll abgefaßte Anerbieten von Fabrikanten falscher Banknoten vertreten, welche, wenn die Postbehörde die wahre Natur jener Sendungen erkannt hat, einfach gar nicht an die Adressaten abgeliefert werden. Den von den Opfern jener Schwindler an die Letzteren abgesandten Briefen liegen häufig Geldsummen im Betrage von 10 Cents bis zu mehreren Dollars bei und wenn diese Gelder gar häusig nicht in den Besitz ihrer Adressaten gelangen, so rührt dies daher, daß die Post die Ablieferung verweigert, oder die betresfendeu Gauner, nachdem ihr eigentliches Gewerbe erkannt wurde, sich heimlich aus dem Staube machten. Aus der letzteren Klasse von Briefen geht hervor, daß es eine große Anzahl leichtgläubiger Gimpel gibt, welche sich bereit erklären, die ihnen unter dem Namen Heilsamen" oder dergl. angeboteuen falschen Banknoten zu kaufen und dafür, wie von ihnen verlangt, schon im Voraus eine Anzahlung machen. Viele Briefe enthalten auch unbezahlte Rechnungen für unauffindbare Schuldner und die von Hotels als unbestellbar zurückgesandten Briefe sind auch sehr zahlreich und namentlich spielen darunter die Badeorte und Sommerfrischen im Süden und Westen eine große Rolle. Unter den von den weiblichen Clerks zu lesenden Briefen befinden sich selbstoerständlich auch viele Liebesbriefe, deren Inhalt meistens, wie alle derartigen Buefe, auf den unbetheiligten Leser einen spaßhaften Eindruck macht. Hier besindet sich ein sorgfältig geschriebener, gutstilisirter Brief, den der Schreiber aus irgend einem Briefsteller abgeschrieben haben muß, da die weiteren, sich nicht auf die Liebe beziehenden Nachrichten voll orthographischer und grammatikalischer Fehler sind. Dort schreibt ein ungebildeter Mann seiner Gellebten einen Brief, in welchem er ihr mit unbeholfener Schrift mitthellt, er erarcife. die Feder, um ihr einige Zeilen zu schreiben u. s.w. Ein starkes Contingent zu den unbeItellbaren Briefen liefern auch viele Ge-

sMslsleute in Europa und" besonders in Deutschland, welche nicht müde werden, an in Amerika verschollene Schuldner, deren Aufenthalt sie nicht einmal genau kennen, Mahnbriefe zu schreiben. Auch nicht richtig adressirte Bettelbriesc an reiche und tervorraaende Leute laufen haufenweise ein und fallen dort, wenn ihre Absender nicht ermittelt werden können, der Vernichtung anheim. Aus dem vorjährigen Bericht der Abtheilung für unbestellbare Briefe geht hervor, daß von den 6 Millionen singe gangcner Briefe 5 Millionen nicht in den Postanstalten, wohin sie gesandt, abgeholt worden waren; 200,000 Briefe wnrden von Gasthofbesitzern an die Post 7ls unbestellbar zurückgesandt, 200,000 urden wegen rangelhafter Frankatur geliefert, 2000, weil dieselben Gegenstände enthielten, welche mit der Post nicht versandt werden dürfen ; 500,000, weil dieselben unrichtig adressirt waren; außerdem konnten noch 500,000 falsch adressirte Muster nicht bestellt w.'rden und 20,000, welche überhaupt keine Adresse trugen Die Zahl der Waarenpackete, Bücher. Schucksachen ic. betrug 80,000 und 200,000 Briefen wurde Geld im Betrag von 840,000, 25,000 Wechsel und Anweisungen im Betrage von $1,500,900 entnommen. 100,000 Briefe enthielten Briefmarken ; 40,000 Quittungen, bezahlte Rechnungen, entwerthete Obligationen zc., 40,000 Photographicn und 30,000 Briefen wurden Waaren aller Art entnommen. Jeder Brief wird dem Absender wieder zugestellt, wenn seine Adresse wieder ermittelt werden kann ; im vorigen Jahre konnten nur 5.000 inländische und 15,000 ausländische in dieser Weise bestellt werden, während die übrigen Briefe vernichtet wurden. Die in den Postsendungen enthaltenen Werthgegenstände werden rcgistrirt und auf Verlangeil ihr Eigen'chümern zurückiseeben. Vom Jnlande. Ein Hausirer aus Michfo gan, welcher auf den Eisenbahnen Pam phlete, Zuckersachen und Früchte zu veri kaufen suchte und die Passagiere durch lauten Gesang auf seine Waaren auf merksam machte, starb dieser Tage am Herzschlag. Er hinterließ ein Vermögen von $200,000. In Deckertown, N. I., wohnt ein Mann, welcher viermal vom Blitz strahl getroffen wurde. Der Unglück: liche heißt Coykendale und ist ziemlich übel zugerichtet worden, sonst aber bei voller Bestimmung und auf dem besten Wege seine Gesundheit vollständig wieder zu erlangen. In Los Angeles h a t bei Schriftsteller Arthur W. Dickens, ein Neffe von Charles Dickens, dnrch einen Pistolcnfchnß seinem Leben ein Ende ge: macht. Er kam nach der Pacisicküste mit einem kleinen Vermögen, das ei dnrch Gründung einer Zeitung einbüßte, wurde dann Villardkellner und er, gab sich dem Trunk. Verzweiflung a sich selbst hat ihn in den Tod getrieben. New Jorker E rdnußverk äu: fer wissen den ihnen angewiesenen, spär: lichen Platz meistens sehr aut auszu nutzen. So haben die meisten unter ihnen den 3!aum in dem Verschlag, in welchem, sie ihre Früchte feilbieten, noch extra an müde Wegelagerer vermiethet und es soll oft vorkommen, daß in solcher kleinen Kabine 10 bis 12 Mann, wie die Sardinen zusammengepackt, über: nachten. Das verlangte Schlafgeld isi selbstverständlich sehr gering. Das Sprichwort: Ehen werden im Himmel geschlossen, hat ein junges Paar neuerdings entschieden in Frage zu stellen gesucht. Auf einem transatlantischen Dampfer lernten sie sich kennen ; in Schweden machte er ihr einen Heirathsantrag; in Nußland gab sie ihm ihr Jawort; in England willig: ten die Eltern ein; in New Fork wurden schließlich alle Heirathspräliminarien er: ledigt und in Bar Harbor wurde die Hochzeit vollzogen. Vielleicht ist aber trotzdem die Ehe im Himmel geschlossen worden ! Ein unternehmender Bürger von Faulkton, Dakota., hat die genannt Stadt mit einer Tlephonleitung versehen. Der Demokrat", ein eben da, selbst herausgegebenes Blatt, theilt mit, daß der Versuch, des Telephon dort nutzbringend zu verwerthen, mißlungen sei, die Geschichte arbeite nicht"; allem, fügt das Blatt hinzu, die Pfähle in den Straßen haben wenigstens das Gute, daß sie unserem Orte ein großstädtischen Ansehen verleihen, In den Großstädter denkt man hierüber ganz anders, da wä: re man die himmelhohen Stangen mit ihrem Gesahr bringenden Drathnetz ger: ne wieder los. Das Ideal eines Friedens: rlchters hat eine wählerische Braut iv Chicago, Lena Burr mit Namen, indem städtischen Friedensrichter Blume ent: deckt. Chas. A. Hurd wollte sich mit der genannten Dame schon vor längerer Zeit in iie goldenen Ehefesseln schlagen lassen, jedesmal jedoch, sobald er sich mit ihr zn diesem hohen Zweck bei einem Nichter cinfand, lief die Braut schnürstracks wieder davon. Erst am 26. August fand, und zwar auf des Bräutigams Wunsch in aller Cile vor Friedensrickter Blume die Trauung statt. Für iyr bisheriges Benehmen gab die junge Frau die ergötzliche Erklärung ab, daß sie vom Nichter Eberhardt nicht getraut werden wollte, weil derselbe eine Brille trage; Nichter C. I. White sei ihr zu klein, Nichter Dovle und Scully hatten zu kahle Köpfe und Squire LaBuyndlich hatte einen einheilverkündenden Blick; Nichter Blume allein konnte vor der scharfen Kritik Stand halten. Ueber eine teuflisch, Nache, welche zwei ZZeger an ihrem ehe maligen Brodherrn genommen haben, wird aus Gadsden, Etewah Co., Ala., berichtet'. Der wohlhabende B. H. Rea gan, der in der Nähe von Mays Springs am Fuße der Lookout Mountains lebte, hatte die beiden Schurken, die bei ihm in Arbeit standen, entlassen. Eines Tages, als sie wußten, daß der Farmer ausgegangen war, begaben sie .sich in sein Haus, ergriffen seinen 15jährigen (Sohn Alonzo, banden ihm Hände und Füße und schleppten ihn in den Wald, wo sie ihn mit Nasirmessern auf's Gräßlichste verstümmelten. Dann ließen . sie den

Armen, der sich mühsam nach Hause schleppte, loS und flohen. Es herrscht selbstverständlich allenthalben die größte Entrüstung über die schändliche That, und wenn die beiden schwarzen Teufel eingefangen werden, dürfte es ihnen izbel ergehen. Jetzt Hort man auch einmal von einer nützlichen Wanze. In den Baummollefeldcrn des Südens pflegt ein sehr lästiges Unkraut, das sogenannte Cocoaras" zu wachsen, das durch scir massenhaftes Auftreten den jungen Baumwollcstuden die Nahrung entzieht und sie erstickt. Weaen seines auöae:

dehnten Wurzelwerks ist es fast nichl ' auszurotten. Vor einiger Zeit erzähltk ' nun dem Vaumwollepflanzer, F. L. ! rn ..y n. -r iiuiiucu in ouinana, ein weiliicyei College, daß er auf Jamaica eine Wanze kenne, welche eine große Vorliebe für das Cocogras an den Tag lege. Marmell ließ sich einige hundert Eier dieser Wanze kommen und züchtete sie regelrecht. Als er genug solche Wanzen zu haben glaubte, setzte er sie auf einem ganz mit Cocogras überwachsenen Felde aus. Nach einigen Wochen begann das Gras abzusterben. Nachforschungen ergaben, daß sich die Larven der Wanzen in den Boden gegra: ben und die Wurzeln des Grases abgefressen hatten, während die BaumwollePflanzen vollständig unberührt geblieben waren. Seitdem haben sich die nützlichen Wanzen auf Marwells Pflanzung in's Ungeheure vermehrt und sie fast votlständig von dem lästigen Unkraut befreit. Marwell ist jetzt im Begriff, die Pflan: zer im Süden mit der nützlichen Wanzi zu versorgen. Unter sonderbaren Umstän' den wurden dieser Tage in der Bundes: Hauptstadt Schönhelts"-Preise für far bige Säuglinge ausgetheilt. Eine Preisausstellung von solchen Säuglingen, di erste in Washington, fand in der bischofk lich-methodistischen Weslen - zkirche füi Neger statt. Etwa 50 kleine Schrei! Hälse in allen möglichen Schattirungen der afrikanischen Nasse mischten ihre krächzenden Stimmchen mit den Klängen einer Vlechinusik von zweifelhaftem Werthe, die von dem Grasplatze hinter der Kirche her sich vernehmen ließ. Da das die Gesichtszüge entstellende unaushörliche Schreien der Kleinen es unmöglich machte, die Grade der Schönheit richtig zu erkennen, so einigte man sich dahin, daß das Körpergewicht allein den Ausschlag für Zuerkennung der in je einer vollständigen Säuglingsausstattung bestehenden Preise geben solle. Es wurde eine Grocer"-Waage herbeigeschasst. Doch da stellte sich eine neue Schwierigkeit heraus. Die unfreiwilli gen Preisbewerber strampelten und bäumten sich nämlich dermaßen, daß es dem Professor" Samuel Vrown einem der Preisrichter, nur bei sechs Säuglingen gelang, sie in die Waagschaale zu leen. Von diesen erhielten Henry Cryer mit 19 Pfund als der am schwersten und Mamie Jones mit 12 Pfund als die am leichtesten Befundene, ersten." den ersten, letztere den zweiten Preis. Schwere Klagen über gefübllose Behandlung von Seiten Eisenbaynangestellter erheben die' Passagiere und Beamten, welche am Morgen des 22. August in der Nähe von Bncyrus am Morahala-Tunnel auf der Ohio-Central-bahn durch Zusammenstoß einer Nangirlokomotive mitihremZuge verunglückten, und wobei ein Heizer getödtet, und vier Personen schwer verletzt wurden. Die Letzteren blieben fast vierundzmanzig Stunden lang auf der Unglücksstelle, ohne daß ihnen ärztliche Hülfe zu Theil wurde, und obwohl ein Passagie:zug vorbeikam, der sie hätte mitnehmen können. Als sie endlich nach Thurston Station befördert wurden, weigerten sich die dortigen Beamten, obwohl es sehr kalt war, Feuer im Ofen zu machen, oder den Verletzten Hülfe zu leisten. Erst im Laufe des 23. August wurden die Passaaiere nach Columbus gebracht. Zwei derselben haben bereits Klagen auf K25,000 Schadenersatz für körperliche Beschädigung, Vernachlässigung und Mißhandlung gegen dr VahngeseUschaft eingereicht. ' Vom Auslande. WSHrend der Reichs agsbau in Berlin stetig fortschreitet und schon die Ausdehnung des Prachtgebäudes zu übersehen ist, arbeiten draußen im Neich etwa noch einmal so Viele für ihn, wie unmittelbar auf der Baustelle. Es kommt darauf an, daß die Sandsteinbekleidung glatt vor sich gehen kann, sobald das gewaltige Mauerwerk hergestellt ist, und zu diesem Zwecke sind in schlesischen, bairischen und sächsischen Stembrüchen Hunderte von Handen mit der Behauung der Blöcke wie Platten beschäftigt. Im Weiteren haben die Bildhauer für die Ausschmückung des Gebäudes alle Hände voll zu thun, und diese Arbeit ist weithin vertheilt worden. Es wird angenommen, im Herbst 1891 erde das Ircichstagsgebäude bezogen werden können, bis dahin werde also jeder mit Lieferungen betraute Handwerker wie Künstler seine Aufgabe derart gelöst baben, daß nichts mehr im Rückstände rst, nachdem daS Parlament schon bezogen ist. Ein volles Jahr und länger werden die Maler zu thun haben. Der ausführende Baumeister Wallot, der zugleich das Bauproject entworfen hat und dafür gekrönt wurde, bat unter den denkbar günstigsten Verhältnissen seiner Aufgäbe gerecht werden können und darf sich weiterhin seiner Arbeit freuen ; denn einmal steht er mir seinen Auftraggebern in bestem Einvernehmen und dann braucht er wegen des Kostenpunktes nicht angstlich zu sein. Er rersügt über eine Bausumme, die selbst dann nicht verbraucht sein wird, wenn die Ausführung im Einzelnen glänzender werden sollte, als urjprüngUch geplant worden. Auf der Bausumme lag übrigens reicher Segen ; denn es wurden vier Millionen Thaler in Staatspapieren angelegt, die beim Ankauf rund 92 standen und durchweg eine Erhöhung von 10 vCt. und mehr erfahren haben. Die Summe wuchs derartig an, daß ie Zinsen schon vor etwa sechs Jahren an die Neichskasse abgeführt werden konnten, weil ihr Zuschlag zum Kapital die Bausumme übermäßig vergrößert haben würde. Eins der interessantesten Wasscrbauwerke der Gegenwart, die Schleuse für den Ooer-Spree-&anal bfi WernSdork. 5 r.5&

Richtung hin zum Abschluss gelangt; vie Maurerarbeiten sind soeben vollendet worden. Um die Bedeutung derselben richtig zn schätzen, muß man wissen, daß über 1 Millionen Bausteine dabei zur Verwendung kamen. Die Höhe der Kanalmauer zwischen den Schlcusenthoren beläuft sich auf 8 Mtr., und ihre Dicke, die sich in dem angrenzenden Erdreich verliert, auf etwas über 2 Mtr. Die Schleusenkammer bedarf einer besonderen Festigkeit, da der Fall des Wassers 5 Mtr. betragt, der Wasserspiegel des Oberwassers also um das angegebene Maß höher als der des Unterwassers ist. Dieser außerordentliche Unterschied hat zu einer ungewöhnlichen Einrichtug auf ver Schlcufensohle nach der Seite des Oberwassers hin Veranlassuug gegeben. Hier hat man in dem Gemäuer, das die Schleusenkammer nach dem Oberwasser zu abschließt, eine Wölbung geschaffen, über welche das Wasser hinwegstürzt. Der innere Raum des Gewölbes dient sur die Folge zur Wohnung für die Schleusenknechte und diejenigen Schisser, die zu einem Nachtaufenthalt an der Schleuse gezwungen sind, ohne auf einem Fahrzeug ein Unterkommen zu haben. Dies Unterwasserhotel" erhält Kücheneinrichtilng und Kachelöfen. Es hat Oberlicht, das durch Röhren einströmt, wie anderseits der Zutritt, der Luft durch besondere Schächte vermittelt wird. Natürlich bedarf eine solche Schleusenkammer und solcher Fall ent'prechcnder Thore. Die Thorflügel sind aus Eisen gearbeitet und haben eine Höhe von 8 Mtr. Das Gewicht des einzelnen ihorflügels beläuft sich auf 7000 Kg. Wenn tan von übertricbenen Anforderungen in Curorten sprach, so hatte man bisher meistens die Ansprüche der Wirthe im Auge; wie aber häufig auch die Gaste daö Unmögliche verlangen, beweist folgender Streitfall, der sich im Seebad Anzio zugetragen: Vor Kurzem traf hier der englische öord Verdonald zur Cur ein und nahm im Vade-Hotel Wohnung. Der. Engländer, welcher an Nervosität litt, war nach Anzio gekommen, um die Ruhe de8 Badeortes auf sich wirken zu lassen; du traf es sich, daß kürzlich eine junge Ad-,okatens-Gattin, die daselbst znr Cur weilte, einen Selbstmordverzuch unternahm, weil der Gatte ihren Liebhaber gefordert hatte. Diese sensationellen Ereignissc riefen natürlich die höchste Aufregung im Curorte hervor. Der Lord packte darum seine Koffer und erklärte überdies im Hotel, ihm falle gar nicht bei, die Rechnung, die man ihm für Wohnung, Kost, Arzt und Curtare präsentlrte, zu zahlen; er sei nach Anzio gekommen, weil man dessen idyllische Ruhe gerühmt, ein Ort aber, der eine solche Local-Chronik anfweise, passe nicht für Kranke und er lasse sich nicht prellen. Da der Lord sich hartnäckig weigerte, zu zahlen, sah man sich genöthigt, dessen Koffer gerichtlich consisciren zu lassen. I m Innern vonMarocco wird der Handel mit Menschenflcisch lustig fortgesetzt. Die Times os Marocco führten einige Fälle auf, welche bewiesen, daß der Sklavenhandel selbst in den maroccanischen Küstenstädten noch nicht völlig unterdrückt ist. In Mogabor kam EndeJuli ein Mann von Wadnoan an, welcher vier Sklavinnen hatte. Eine behielt er bei sich im Hause, währcnd er mit den fünfzehn Jahre alte Mädchen durch die Stadt zog und pries sie für fünfzig, sechsundfünfzig und siebzig Thäler au. Ein Kauflustiger untersuchte ihre Zähne, die ihm nicht weiß ge nug waren. Später kaufte der Khadi eines der Mädchen. Die anderen beiden werden noch auf der Straße feilgehalten. In der franzofifch-afri-kanischcn Kolonial-Armee ist zum ersten Male ein Eingeborener zum Range eines Obersten und Regimcnts-CommandcurS befördert worden. Mahomed ben Daud, einer der kühnsten und verwegensten Reiter der Armee, der sich stets als Frank reich sehr ergebener Soldat gezeigt, ist ist zum Führer des dritten Spahi-Regi-ments ernannt worden. Dieser Araber, der vollkommen französirt ist, hat sich besonders in dem Feldzuge gegen die von Ben Amema in Süd-Oran herausbeschwörene Empörung ausgezeichnet, wo er das wohl bisher unerhörte Reiterstück chen ausführte, 244 Meilen von SüdOran nach Sebdon in einem Ritt, bei nur einmaligem Wechseln des Pfrdef zurückzulegen. Die bevorstehende Reise Kaiser Wilhelms nach Rom hat in ganz Italien freudige Aufregung heroorgerufen. Alle Blätter sind voll des Lobes über eine That, die das Recht Italiens auf Rom, seine Hauptstadt, in glänzender Weise besiegele. Die radikal-libcrale Tribuna", die bei dem Regierungsantritt Kaiser Wilhelms es an bitteren Be merkungen und Besorgnissen für die Zukunst nicht fehlen ließ, nennt den Kaiserbesuch ein für Italien glückliches Ereigniß. Dasselbe Blatt hatte anfänglich in der Thronbesteigung des jungen deutschen Monarchen geradezu eine Gefahr für den Frieden erblickt. Inzwischen rüstet man sich in der ewigen Stadt zu einem festlichen Empfang, der, wie es den Anschein hat, ganz außerordentliche Ansdehnung annehmen soll. Man plant eine Wiederholung der berühmten Gi? randola", des traditionellen Römischen Feuerwerks ; ob das letztere aber auf dem ltastello S. Angelo, also in allernächster Nähe des Vatikans und gewissermaßen vor den Fenstern des Papstes, abgebrannt werden wird, scheint noch nicht festzustehen. Auch ein Fackelzug, sowie ein historisches Fest auf dem Forum und im Kolosseum soll in Scene gesetzt werden. Es wird ferner eine große Truppenrevue über 50,000 Maun bei Eentocelle veranstaltet; hierin schließt sich eine Revue über die ganze italienische Flotte bei Neapel, verbunden mit dem Stapellauf des neuen Kriegsschiffes Umberto I. in Castcllammare. Sämmtliche Prinzen und Prinzessinnen des Hauses Savoyen werden in diesen Tagen in Rom versammelt sein. Während der Kaiser selbst, wie bereits gemeldet, im Quirinal und zwar in dem La Palazzina" genannten Seitenbau in der Via venti Settcmbre" wohnen wird, ist für das Gefolge das hochelegante Hotel Bristol gemiethet worden. ' ttaust Mucho' "Best Havanna CMgars".

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TRADE M xV V e iTirrv TiinV , 3 IT TJ 82 gegen Erkältungen. Slt Jahren grbraucht. Sckon seit einige JaZrea gekraucke ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und möchte nicht ohne denselbea sein, da dieser auSgeeichntte Thee mich von eine? heftigen Erkältung Befreit hat. Ich empfehle den Gebrauch dieses Thee'S aufs angelegentlichste. Regina Thomas, Monroe, WiSc. ute Erfahrungen. Durch den Gebrauch ro sechs Vaetcn Dr. August König'S Hamburger Brustthee wurde ich von ewem Husten iefteit, der mir Jabre lang z schaffen machte. Der Gebrauch dieses auSgejeichneten HustenHeilmittels kann nicht genug empfohlen werden. John Miller. East Kendall, N.J. San, vorzüglich. HZufig hat mir der Gebrauch ron Dr. Aug. König'S Hamburger Brustthee schon bewiesen, daß derselbe em ganz Vorzügliches Heilmittel gegen alle Arten von Erkaltungen ist, dessen Anwendung nicht genug empfohlen werden kann. Lorcnj Blanke, Sac Eiy, Iowa. M t. das Vadtt. In potheken ,habe. M CHARLES JL Y0GELER CO.. Mimen. II Dr. August Äöklg's Hamburger Krauterpflaster ist ein gan, vorzügliches Heilmittel gegen schwüre, Schnittwunden, Vrand und Brühwunde, Frostbeulen, Hühnerauge, etc. ZS Cents das Vacket. In Apotheke ZU haökN. THE CHARLES A. VOGELER CO Baltimore. V4. SSSSZSSZSSS Ct Den einzigen Weg V SRntnretraft vu,lndig brrzu stellen. IßundselbstdiescheinbarunbeübareaUkvon' IRj GeschlechtSkrankheite sicher und dauernd pfti 1 ukilen, ferner, genaue AufNärunz ßltt Mannbarkett! Weiblichkeit !l5!e! pinder j iTl nih hrfi1fin mK si.il im i tf V.iS o I Kilt" ' v Vt,,,B' 0" ' AI 'diezene Buch ..Ter Rettungs-nker:" 25.' un., 2S Seiten mit zal'lreick'en lebentreuen Bildern. Wird in deutscker?ra'ie gegen Einsendung rea 2. Gent in $osU ö .1 Adresse: niit..1!0il.lni,nt.il rtin.l I 5tamrs. terenam rerraar. frei vnsantt, i u ton riare. nane liroaaway, er Tort, I IkSIV.V. Yrt CtnM.-n.-isNTia. -nb . feim 9n I C y-i tt i a a. I ancicr ur j.eyier, j ouu .ueictwafe &w iXryy tvo V7XTV:tJ;7 vV 'MEI2E THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to iurciiasT a sewinpr machlne. ask ouraprent at jrour place sor terms and prices. If you cannot find nur aireiit, writo direct to nearest aldroK3toyoubeiow named NEW HOME SEW1NG MINE G.ORfE,rVASS. Chicago - 28 union squarln::- DAiLAS, iLL. ATlANTAisiA. TEX. aLuvuimw. pj ' H Sryp. 'SANrRAVClSCO.CAL Sfitntur für Indianapolis: fiaiscr Vsteg 172 Oft Washington Straß. Arbeiter-Halle (früher Turnhalle.) Vereine und Logen werden darauf aufmerk sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung don Versammlungen, Kränzchen, Unterhaltungen u. s. w. eignet und für solche Zweckt billig zu miethen ist. Man werde sich au die Office d. Bit. Hove Ventilating Base Burner. 9ln perfekter Ventil,?. Base BurnerS und alle SorK "IIAPPY . I t t fe O a s ten Heizöfen ehr bxU Mg. TIIOUGIIT RANG E L. Senn St irgend einen Os tauf olln, sollten Sie rft vorsprechen det V. H. Uexrnett & Hon, . 38 efib SRertbtas ettai. Luxus ! Die Bee Liue Mute" (l & ST L UNd C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn besgrdcr Passagiere nach Cttneinnatl, Olovelniicl, Bussalo, und allen Neu England Stildttn OSlaswagen zwischen Indianapolis und Lkew Bork ohre Wagenvechsel. Direkte Verbindung nach ß8ouri, Arkansas, Texas, Kangas Nebraska, Colorado, Calisor ' nien und Mexiko. MtdtWt Vaten. Man wende sich weaen näberer Snlor matton an v. L. Ilarti, Gen'l Pass. Agent. E l v l a d. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent t. ,t.

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