Indiana Tribüne, Volume 11, Number 345, Indianapolis, Marion County, 31 August 1888 — Page 1

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Gbttorielles.

Heute sind es 24 Jahre, daß Fer dinand Laffalle starb. Trotz aller Temperenzlerei ist in den 47 Jahren von 1340 bis 1837 nach ofsiziellen Berechnungen der Vierverbrauch in den Ver. Staaten per Kopf auf das Zehnfache gestiegen. i Der Schnapsverbrauch hat um mehrl als die Hälfte abgenommen. Hat daran nun die Temperenzlerei oder das Bier schuld ? Folgendes ist eine Stelle aus einer Rede, welche Thurman in Huron hielt : In Massachusetts, dem Fabrikstaat der Union, ist der Lohn nicht höher als in England, besonders wenn man die Kaufkraft des Geld.s hier und dort in Betracht zieht. Soweit aber wirklich höhere Löhne bezahlt werden, müssen die amerikanischen Arbeiter auch mehr leisten im Verhält niß kann daher also nicht von btsseren Löhnen die Rede sein. Aber das kann ich sagen, daß die Arbeiterorganisationen mehr gethan haben, um den Arbeitern vernünftige Löhne zu verschaffen, als alle Tarifgesetze der Welt ! Da hat der alte Thurman vollständig Recht. Wenn eö einen Moment giebt, in welchem man den Drucke der Verhältniffe schwer empfindet, in welchem man be greift, daß es eine soziale Frage giebt, das ist der Moment, in welchem der Vater sich fragt, was soll ich mit meinem Sohne anfangen, was soll ich ihn lernen lassen, welchem Berufe soll er sich widmen? Für den reichen Mann hat die Beant wortung der Frage keine besonderen Schwierigkeiten, höchstens in so fern bei ihm das Sprichwort gilt: W die Wahl hat, hat die Qual". Hat der Sohn eines reichen Mannes kein besonderes Talent sür einen wissenschaftlichen Beruf, oder den Beruf eines Künstlers, so bietet ihm in den meisten Fällen das Geschäft des Vaters eine Garantie sür seine Zu kunft. Wie ganz anders aber ist es da bestellt, wo Schmalhans Küchenmeister ist. So gern der Arbeiter seinem Sohne ein besseres Loos bereiten möchte, als das eines Fabrikarbeiters, so ist ihm das doch nur in den seltensten Fällen und unter beson ders günstigen Umständen möglich. Zählt er die Reihe der Handwerke auf, welche der Knabe etwa erlernen könnte, so ist dieselbe sehr bald erschöpft, denn mit dem Handwerk ist es vorbei, die meisten Dinge werden heutzutage nicht mehr von Hand werkern, sondern von Fabrikarbeitern her gestellt. Er findet, daß das Handwerk, so weit es noch xistirt, den Kampf mit der Fabrik nur schwer besteh? kann, und fast bei jedem Handwerke muß er sich sa gen : das bezahlt sich nicht, dabei kann man kaum den Lebensunterhalt gewinnen. Hat der Knabe Anlagen für irgend eine Kunst, oder eine Wissenschaft, so kann er diese Anlagen nicht verwerthen. weil entweder .die Mittel zur nothwen dizen Ausbildung fehlen, oder weil die Nothwendigkeit des eigenen Broderwerbs es unmöglich macht, lange Zeit auf die nöthige Ausbildung zu verwenden. Wie viel vortreffliche Talente, deren Verwen dung sowohl für den Betreffenden selbst, wie für die Gesellschaft im Allgemeinen sich als nützlich erweisen würde, zu Grunde gehen, läßt sich gar nicht berech nen. So bleibt in neun unter zehn Fällen dem Kinde des Fabrikarbeiters nichts weiter übrig, als selbst wieder Fabrik arbeite? zu werden. Auf diese Weise bildet sich eine Klaffe, denn es ist das be zeichnende Merkmal der Klaffe, daß neun Zehntel derer, welche sich in derselben be finden, sich nicht aus derselben heraus beiten können. Allerdings treten hie und da bei dem Einen oder dem Andern zufällige glückliche Umstände ein, welche es ihm ermöglichen, sich emporzuarbeiten, und solche Fälle werden dann den Arbeitern als Beispiele der glänzenden Zukunft vorgehalten, welche ihnen bevorsteht, wenn sie nur fleißig und sparsam sind, aber es steht damit wie in einer Lotterie, wo immer Tausend verlieren müffen, bis Einer gewinnm kann, und wo auch immer auf diesen Einen als Beweis sür daö hingewiesen wird, was man gewinnen kann, und wo Tausende ihren Einsatz wagen, immer in der Hoffnung gerade dieser Eine zu sein. ' DaS ist der Fluch der Armuth, daß sie

erblich ist, daß sie vom Vater auf den

Sohn, vom Sohn auf den Enkel vererbt Wird, und die Ausnahme, daß wirklich einmal Einer sich herausarbeitet, beweist durch ihre Seltenheit die Regel. Frei willig nimmt Keiner das Loos auf sich, für kargen Lohn zehn Stunden täglich chwer zu arbeiten, in jedem Menschen teckt das natürliche Bestreben nach möglichst geringer Anstrengung und möglichst angenehmer Lebensweise, und nur gezwungen greift der Mensch zum Gegentheil. Die Wahlheit alles deffen muß jeder Vater in dem Augenblicke empsinden, da er über den künstigen Beruf seines Soh nes entscheiden muß. DraWat)riHteu. Wetterau Ssichten. Washington. 31. Aug. Rtgen, etwa? kühler, Nordostroind. Mord und Selbstmord. New York. 31. Aug. EliaS Kahn, ein 61 Jahre alter deutscher Cigarrenma cher. 717 Ost 6. Straße wohnhast, hat heute seine Frau ermordet und dann sich selbst gelötet. WaS in Amerika getrunken wird. Washington, 30. August. DaS Bureau der Jnlandfteuer hat inen Be richt Über den Verbrauch berauschender Getränke anaefeltiat und einen Vergleich zwischen 1840 und 1887 angestellt. Dar nach kam 1810 aus den Kopf 2 62 Gollo nen Whiskey. 1887 nur 1,19 Gallonen, 1810 auf den Kopf 29 Gallonen Wein. 1887 aber 61 Gallonen. 1810 aus den Kopf 1.36 Gallonen Bier. 1887 aber 11 93 Gallonen. D le Jischereisrag e. Washington, 30. August. DaS Comite deS HauseS sür auSwäktige Ange legenheiten legte eine Bill vor, welche dem Prästderten weitere Ermächtigung zu Reprtffalien gegen Canada giebt. Dieselbe wird wahrscheinlich einstimmig Pas. strtwtrden. Die Untersuchung der Ein Wanderung. Washington, D. C 30. August. DaS Congrekcomite zur Untersuchung der EmwandilungSverhÜltniffe kehrte beute nach der Bundeshauptstadt zurück. Ueber die bishlrigtn Resultate der Untersuchung sprach sich Forr, der Vorsitzende deS Co mitcS. solgendermaßin auS : .Ich glaube nicht daö wir inen Bericht erstatten wer den, ehe die Untersuchung vollständig zu Ende gesührt ist. Eist haben wir noch mehr wichtige? BewtiSmaterial zu sam meln. Dasjenige aber, welches wir bi jetzt zusammengebracht haben, hat unS von der Nothwendigkeit überzeugt, daß etwas Positives geschehen muß Die Ge setze, welche sich aus die Einsuhr von Con tkaltarbeitern beziehen, sind in einer be unruhigenden Ausdehnung übntreten worden, weil eS eben an der nöthigen Maschinerie zu Durchführung derselben fehlt. Ganz Italien z. B ist mit Agenten über schwimmt, weicht Lügen über Amerika verbreiten, bloS um zur Auswanderung zu verleiten. Eine der zufällig zu Tage gesörderten Thatsachen ist auch, daß die Naturalisation von AuSländera auf be trügerische Weise in erschreckendem Um fange betrieben w!rd. Im Zusammenhange damit steht eine andere anS Licht gebrachte Thatsache, nämlich, dah die Fischelflstte New'Eng. lande, über deren Rechte so viel gestritten wird, in Wirklichkeit zu drei Vierteln mit Ausländern ausgerüstet ist. WaS nun die Mittel zur Abstellung oller dieser Uebelstände b trifft, so wird das Com'te unzweiselhast gewisse gesetzgeberische Maßregeln empfehlen, allein welche Form dieselben haben sollen, darüber hat sich daS Comite noch nicht geeinigt. Ein Plan, der mir wenigstens als wirksam erscheint, würde sein, von Jedem, der nach Amerika auszuwandern -beabsichtigt, zu verlangen, dob er sechs Monate vor der Auswanderung die Erklärung abgiebt, daß er gesonnen sei, amerikanischer Bürger zu werden. Dadurch würde eS er mözlicht, dok der nächste amerikanische Consul Nachforschungen über den Cha rakter deS AuSwanderungSlustigen an stellen und sich vergewissern kann, ob der selbe in Zucht oder Armenhäusler ist. Wieder andere Mitglieder deS Comite sind dafür, dab von jedem Einwanderer eine Steuer von hundert Dollars erho den erde; allein mit diesem Plane bin ich nicht einverstanden. 5?nightS os Labor. Washington. 30. Aug. Charle H. Litchman. der Generalsekretär deß Orden der KnightS of Labor hat sich in einem längeren Briefe an daS republika nische Nationalcomite sür Harrison erklärt.

PlttSburg, 30. Aug. ES ist hier

eine Bewegung im Gange dahin zu wirken, daß nur amerikanische Bürger Mitglieder deS Ordens der ttnightS of Labor werden können. Dasselbe Fieber. Jacksonville, Fla.. 30. August. Dem GtsundheitSrath wurden 23 neue Fälle während der letzten 24 Stunden ge meldet. Die Krankheit tritt nicht böö artiger aus. als vor einer Woche. Große Entrüstung herrscht über-die Anordnung deS Generalarztes. Alle welche die Stadt verlassen, im Quoran tainelager festzuhalten. Viele sagen sie würden S vorziehen, ihre Familie in der Stadt zu belassen, als im Quarantaine lager, wo ihnen die nöthige Pflege nicht zu Theil wird. Jacksonville ist j-tzt vollständig vom Verkehr abgeschnitten. Getreidemangel in Aussicht. New York 31. Aug. Ein Bericht der .London Times" sagt, daß die Weizenerrite der Welt wahrscheinlich um 80 Millionen Bushel zu klein sein wird, daS beißt daß die Weizen kaufenden Län der 370 Millionen Bushel brauchen, die Weizen verkaufenden Länder aber nur 295 Million' Bushel zu verlausen haben werden. Die Ernte in Frankreich scheint schlechter auszufallen, als man erwartete, und obwohl eö gewöhnlich Weizen expor tirt. wird eS diesmal 80 Millionen Bushel importuen müssen. In Algier wurde die Ernte durch Heuschrecken zerstört. Deutschland, Italien und die Nieder lande müssen ebenfalls medr Weizen kaufen, als sonst. England braucht wenigsten? 170 Millionen Bushel. Ame. rika wird 103 Millionen. Rußland 90 Millionen Bush! liefern können. In Europa ist daher ein bedeutendes Steigen der BrodvreHe wahrscheinlich. Ocr ctabcl Liebknecht gewählt. Berlin, 30. Aug. Lei der heutigen ReichötagSwahl im sechsten Distrikt hiess, ger Stadt wurden im Ganzen 41.791 Stimmen abgegeben, davon erhielt Lieb knecht 26.067. Bennigsen Oberpräsident Berlin. 30. Aug. Laut amtliche Bekanntmachung ist Herr v. Bennigsen, der Führer der Natioralliberalen. zum Oberprüstdenten derProvinzhannover er nannt worden. Die Nationalliberälen sind von dieser Ernennung sehr befriedigt. BiSmarck krank und unzu frieden. London, 30. August. Fürst Bis marck'S Gesundheit ist seit den letzten zwei Moneten wieder ernstlich gestört. Seit Kaiser Wilhelm I. Tode, der den Kanzler sehr angeriffen hatte, hatte der selbe fast ohne Unterbrechung Kümp'e zu bestehen, die schließlich seine Gesundheit untergruben. Er leidet nun schon länxzere Zeit an Schlaflosigkeit, gegen welche reichlich Brsmkali angewandt wurde. Dann verlor er den Appetit. Vor Kur zem hörte BiSmarck aus. die Diät zu be obachten, welch ihm vom Arzte vorge schrieben ist. Er fing an, ununterbro chen zu rauchen und täglich zehn bis zwölf GlaS Bier zu trinken. Diese AuS fchrettungen flö ten die Vir?)auung noch mehr und verursachten eir.e zußkrordent liche Reizbarkeit. Die Folge ist nun. daß Dr. Schwenninger wieder nach FriedrichSruhe berufen worden ist und jetzt wieder eine strenge Kur eingeführt hat. Dieselbe ist diätetisch ; der Patient ist auf sehr einfache Kost gesetzt und darf nichts trinken, als Wasser und ein wenig schwachen Branntwein. Wie aus zuverlässige? deutscher Quelle verlautet, ist der Reichskanzler auch unzu frieden, da der junge und eigensinnige Kaiser sich vollständig von seiner Leitung emanzipirt hat. Die hastige Fahrt nach Rußland wurde gegen den Wunsch Bis marck'S unternommen. Dieser mißbilligt auch die Fahrt nach Rom aus Entschie denst-. WaS aber BiSmarck am tiefsten verletzt und ausgebracht hat. ist die Ver abschiedung Moltke'S, welche deshalb her beigesührt worden sein soll, weil der Kal ser seinen Liebling, Graf Waldtrsie, zu befördern wünschte. Gegen diesen aber hegt BiSmarck die tiefste Abneigung, weil er nicht nur ein eingefleischter Soldat, sondern auch ein gtriebener und tisriger Politiker ist. Sowohl Waldersee, wie dessen Frau haben großtn Einfluß aus dtn Kaiser und die Kaiserin; der Gras aber ist daS hervorragendste Mitglied der KriegSpartei und weicht in vielen Punkten von den Ansichten deS Reichskanzlers ab. SchisssnchriSteu. Angekommen in : Covenhagen: .Btrgenseren von New York. Southampton: .Saale- von New York nach Bremen,

Politische Anzeigen.

Demokratisches Ticket ! Für Präsident : Grober Cleveland von New Vork. Für Viee.Pcäsident : Allen G. Thurmann von Ohia. TemokratisieS StaetS-Ticket. i?ollvernör: Courttand C. Malson. Vice.Gouvcrnör : William R. Myers. taaks Sekretär: Robert W. Miers. Staatsanditsr: Charle A. Mnnson. Staatifchotzmeister: Thomas B. Bhrae. Reporter Supreme-Court. John W. Kera. General.Aawalt : Job, R. Wttson. Suverwtendent deö össentl. Unterrichts : S. S. Grifsith. Richter der Supreme-Court. 1. Distrikt: W.E.Nrblack. 2. Distntt: G V. Howk. 4. Distrikt: Allen Zollars. PräsidentschaftS.lZlektoren. At Large Thomas R. Cobb und Joha S. Lamb. 1. Distrikt, S. B. Vance ; 2. Distrikt, C. S. DobbinS'; 3. Distrikt, Charles L. Jewett; 4. Distrikt, NicholaS Coraet; 5. Distrikt, John R. Gast ; 6. Distrikt, Thomas I. Study ; 7. Di. stritt, David . Eoodiag ; 3. Distrikt, S. V. Purtt; 9. Distrikt, John F. Mchuah; 10. Di. strikt, D. D. Dhkeman ; 1 1. Distrikt, John N. Turner; 12. Distrikt, John H. Baas : 18 Di. strikt, M. A. O. Packard. Tem.kcatjschrs Connty-Ticket. Für Copgreßmitglied, 7. Distrikt: William D.Bynum. Für A chter des 19. CircuitS : Thomas L. Sullivan. Für CtaatSankalt: JameS L. Mitchell. Für Senatoren : William C. Thompson, Henry T Hudson. Für Joint-Lenator (Marion, Hancock und Sbelby Counties) : James B. Curtis. Für Legislaturmitglieder: Gabriel Schmuck, William il. HugheS, Sli F. Heinev, Heyde S. Bigham, William Langstaff. Für Sheriff: Jsaac King. ftur Schatzmeister: John Vilermann. Für Coroner : Nclat-n C. Nooker. güc Survehor: William C Smith. Für County Comm',ssäre: I.Dikr,!!, Joseph L. Hukter; 3. Distrikt, Jacob Emrich. LloorFs Lorrmanii) frSLbßJ LsicheK-Vsftstser, Offne: No. 26 Süd Delaware Straße. tZlle . 120, 122, 124, 126, 123 Oft Pearlstr Telephon 11. Offen Tag und Nacht. New York: .State os Jndianavon Glasgow, .Rhynland"' von Antwer pen. London: .Boiderer- von Boston, .Slavonia" von New York nach Coper Hagen und Stettin, .Lcadam" von New Voek noch Amsterdam. Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Hannover. Die dreitägige Feier des Volksfestes" in Hildesheim auf der Schützei'wiefe ist durch ungü.istige Witterung sehr bcein: trächtigt worden. Zu besten Männern schössen sich an der Hauptfcheibe: Agent Grcbe, Tischler Leiding und Kaufmann Blumenberg, an der Paßscheibe: Buchbinder P rossen, Schlosser Lassalle und Schneider Vrüggeboos. Osnabrück ist auf das schwerste von der egyptifchen Augenkrankheit heimgesucht, welche besonders in den Schulen grassirt. In der Realschule wurden von 240 rund 180 Schüler mit der Krankheit behaftet gefunden, in der Volksschule und in der Bürgerschule ist die Krankheit bei mehr als der Hälfte der Schülerzahl festgestellt und es sind auch Lehrer und Lehrerinnen erkrankt. Sämmtliche Schulen haben geschlossen werden müssen. Am 1. Aug. feierte die Stadt Soltau den Tag, an welchem derselben vor 600 Jahren von den Herzögen Bernhard und Heinrich zu Braunfchweig und Lüneburg das Stadtrecht verliehen wurde. Seit Wochen waren die Vorbereitungen zu dieser Feier getroffen, die in einem prächtig arrangirten Festzug ihren Glanzpunkt hatte und einen großartigen Verlauf nahm. Der Maurer Untermöhlen in Göttingen und der Stcindrucker Ernst M. in Hannover, haben sich erhängt; die unverehelichte I. Brandes in Hannover erträllkte sich. Der Arbeiter Beuermann in Hannov ist ertrunken; der Nangirer Wegener in Northeim fand in Ausübung feines Dienstes den Tod ; der Ackermann Westermann aus Oedelöheim wurde im Eteiröruchc zu Dransfeld verschüttet und erstickte. ' P r o v i n z". W e st s a l e n. In Ausübung ihres Berufs fanden ihren Tod: In Dortmund der Heizer Graf, in Marien der Nangirer Eisenthal und der Schlepper Joh. Ernst und in Wambel der Kistenhauer Fr. Burgstcdt. Der Ortsvorsteher Nockhaus, gen. zur Osten in Stiepel wurde vom Blitz erschlagen. Niedergebrannt sind: in Heven bei Witten das Storck'sche Wohnhaus, in Meinerzhagen das Haus des Landwirths Karl Wiemann, in Soest das Quanter'sche Wohnhaus, und in Sprakel, Gemeinde Ueberwasser, das Wohnhaus deö Bahnwärters Grothues.

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