Indiana Tribüne, Volume 11, Number 344, Indianapolis, Marion County, 30 August 1888 — Page 1

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Eöttorielles. Das demokratische Nationalcomite hat ein deutsches Preßbureau eingerichtet und schickt den Parteiblättern regelmäßige Korrespondenzen oder politische Briefe zur Veröffentlichung. DaS Bureau fleht unter der Leitung des Herrn Hermann Oelrichs. Also weil Grundeigenthümer an der Park Avenue und einigen anderen Straßen im aristolratischen Stadttheil keine Straßenbahn haben wollen, darum haben die Aldermen die McNeal Straßen bahn nur für den südlichen Stadttheil be willigt. Wir haben immer geglaubt, die Straßen seien öffentliches Eigenthum, nach Ansicht der Herren Aldermen schei nen aber die Straßen Eigenthum der Anwohner zu sein. Gesetzten Falls, die Anwohner einer Straße, in welcher lauter kleine Arbeitshäuschen stehen, würden die Passirung einer Ordinanz verlangen, da hin gehend, daß keine eleganten Equipa gen durch die betreffende Straße fahren dürfen, weil die armen Leute nicht in un angenehmer Weise an den Unterschied zwischen Arm und Reich, d. h. an ihre eigene Armuth erinnert sein wollen, würde man ein solches Verlangen nicht höchst lächerlich finden. Und doch, wo ist im Prinzip der Unterschied ? Wenn die Bewohner gewiffer Stadtthiile. keine Straßenbahn brauchen, so sollte .man ihnen klar machen, daß Straßenbahnen nicht für Diejenigen gebaut werden. Welche sie nicht brauchen, sondern für Diejenigen, welche derselben bedürfen. Auch ist nicht einzusehen, warum ein Grundeigenthümer mehr Recht in Bezug auf die Art und Weise der Verwendung der Straßen haben soll, als Solche, welche kein Grundeigenthum haben. Es ist nicht das Grundeigenthum, welches der Straße Werth giebt, sondern umgekehrt giebt die Straße dem Grundeigenthum Werth. Die Straßen sind öffentliches Eigmthum. Ueber den nordöstlichen Stadt theil hinaus sind bedeutende Fabriken. Es ist für die Arbeiter derselben von weit größerem Werthe auf kürzestem Wege von und nach der Fabrik zu kommen, als für die Bewohner einer eleganten Straße mit dem Anblick von Straßenbahnwagen ver schont zu werden. Aber es giebt eine Klaffe, die Alles und eine Klaffe, die gar nichts zu sagen hat. Die sogenannten französischen Plündetmngsansprüche sind vom Plenarkomite deS Hauses abgelehnt worden, obwohl das Anspruchsgericht sie für gerecht er klärt hat. Jetzt versucht man alle abwesenden Mitglieder des Hauses zusammenzutrom meln in der Hoffnung, daß das Haus die Ansprüche dann doch noch zu zahlen be schließ? wird. Mit diesen Ansprüchen verhält es sich so : Während 'des Unabhängigkeitskrie ges schloß Frankreich mit den Ver. Staa ten einen Schutz und Trutzvertrag ab. Als nun später die französische Revolu tion ausbrach, verlangte die junge fran zösische Republik Hilfe von den Ver. Staa ten. Letztere, die sich von den Folgen des Krieges gegen England kaum erholt hatte, lehnte den verlangten Beistand ab. Die Franzosen rächten sich dadurch, daß sie amerikanische Handelsschiffe kaperten und ausplünderten. Natürlich erhoben die Besitz r dieser Schiffe Anspruch auf Schadenersatz. Die amerikanische Regie rung einigte sich aber mit der französi schen dahin, daß besagte Ansprüche durch diejenigen ausgeglichen würden, welche Frankreich an die Ver. Staaten zu stellen habe. Mit anderen Werten heißt das, daß die amerikanische Regierung die Begleichung jener Ansprüche auf sich selbst nahm. Seitdem sind nahezu 100 Jahre verfloffen, und die Geschädigten, beziehungS weise ihre Erben, haben unzählige Male vom Congreffe Bezahlung gefordert. Doch entweder konnten sich beide Häuser über die betreffende Bill nicht einigen, oder dieselbe wurde vom Präsidenten vetirt. Endlich beschloß der Congreß, daß das Anspruchsgericht zunächst entscheiden möge, ob die Plünderungsansprüche" überhaupt berechtigt seien. DaS An spruchsgericht erklärte sie für begründet, aber trotzdem sind sie, wie gesagt, aber mals abgewiesen worden. Vielleicht hängt das damit zusammen, daß daS HauS vor seiner Freigebigkeit" zu er schrecken beginnt und die Bewilligungen nicht mehr vermehren will. Wenn Po

Jodlanapolio, Zadiaoa, Donnerstag, den

litisches Capital" auS den Ansprüchen zu schlagen wäre, so wären sie längst geneh migt worden. Für die amerikanische Gerechtigkeit legt daS Verfahren deS Congreffes durchaus kein sehr günstiges Zeugniß ab. Nachdem gerichtlich entschieden ist, daß die An sprüche gerecht sind, sollten sie anständi ger Weise auch bezahlt werden. Ist es schon schlimm genug, daß diejenigen, welche den eigentlichen Schaden erlitten, nichts bekommen haben, und daß sie alle fMtho, AsFlrtvfidn ftVsi toarbrtrfitfn (tiV frt VVVti t)vvw VVV VVVVHI i " i sollte fcctS Panh fco iefet. da seine Svinaril I" - -T AM' I V I Verhältnisse glänzend sind, und für andere Dinge das Geld haufenweise weggewor f?n wird, sich nicht länger weigern. An spräche, welche gerichtlich als gerecht an erkannt sind, zu zahlen. Wir sollten meinen, das Verlangte die Ehre deS Lan des. DraWaHriHten Wetteraussichten. Washington. 30. Aug. Hübsche WttUr, ausgenommen im südlichen In diana. Stellenweise Regen, bleibende Temperatur. U n glück fall. New Z)ork. 29. August. Der elfte demokratifche ungarische Club von New Pork hatte aus gestern Abend aus dem Platze an der 1. Straße und East Huston Straße ine Masten-Versammlung ver anstaltet, welche mit dem Verlust eines Menschenlebens endete. Auf jenem Platze war eine Tribüne errichtet worden, auf welcher vor Beginn der Äe, Handlung die Redner und ihre Freunde und Bekannte, sowie Mitglieder deS Club Platz genomnun hatten. Kurz ehe die Versammlung eröff net werden sollte, fing da Brettergerüst an zu schwanken und brach zusammen, wobei sSmmtlichePersonen aus demselben, etwa 50 an der Zahl, zu Boden geschleu dert wurden. Hariy Greenbaum, ' ein IMHriger Krade, wurde aus der Stelle getödtet; lein Kops wurde ganz zer quetscht. Auch mehrne Eewchsene wurden verletzt. Auf dem Platze btsanden sich über 5000 Zuhörer und e ist ein Wunder zu nennen, daß nicht mehr Leute verletzt wukden. Greenbaum befaid sich mit mehreren anderen Knaben unter der Tribüne und als die in der Nähe flehenden Leute riefen, daß die Trbüne zusammenbreche, lief Greenbaum nach der unrechten Seit? hin und würd von dem niederfallenden Gerüst aus der Stelle ge tödtet. Die Meisten der Verwundeten wurden von cirnm Ambulanzarzt untersucht und dann nach ihren respektive Wohnungen gesandt. DaS Gerüst oder die Tribüne, wie man es nennen will, wär ein elendes Mach werk und Jedermann, der eS gestern Nachmittag gesehen, sagte stch sofort, daß dasselbe kein Dutzend Menschen zu tragen im Stande sei. Der Erbauer dtSsel. den wurde virhastet. DaS gelbe Fieber. Jacksonvtlle, Fla.. 29. August ES ist kein Zweifel medr. dotz hier eine förmliche Epedemie herrscht Innerhalb der letzten 21 Stunden wurden dem Gesundheitörathe 34 neue Fälle berichtet, innerhalb derselben Zeit kamen 4 Tode?' fälle vor Der durch die nördliche Press, gegangene Bericht, daß die Neger bereit seien die Häuser zu plündern, ist vollständig aus der Lust gegriffen. ES sind jedoch wenigstens 10.000 Schwarze von der öffentlichen Unterstützung abhängig, und es sind dazu ungefähr $10.000 per Woche nothwendig. Richter JoneS vom Crimiralgericht hat alle Sträflinge, welche sich schuldig bekznr.t zur Arbeit an der. Landstraßen abgeschickt. Im Gefängniß sind mehrere Erkrankungen vorgekommen. Die Geistlichen der Stadt haben sich den verschiedenen HilsöcomiteS angeschloffen, und harren muthig auf ihren Posten auS. Die Hoffnung, daß die Epidemie vor Eintritt deS Froste auf. hört, hat man aufgegeben und die Bürger fügen stch in da Unvermeidliche. Schnitt sich den Ha! ab. Hartford, Conn. 29. Aug. Joseph Breed. Kassier der Hartford Nationaldank schnitt stch den Hal ab. Er hotte 520.000 unttrschlager, welche er durch Spekulationen verloren hatte. Ver Dabtl Fürst Ferdinand London, 29. Aug. Eine Depesche von Sofia sagt, daß Ferdinand in einem Interview erklärt habe, daß er niemals freiwillig Bulgarien verlassen erde. Er sprach die Anficht auS. daß seine Stellung niemals von den Bulgaren selbst werde

bedroht werden, und daß er, venn man

ihn in Ruhe lasse, den Lande dollstZndi gen Frieden geben werde. Au S Ober Egypt en. Ca ir o, 29. Aug. Fünfhundert Der wische 'giiffen ein egyptischeS Fort bei Wady Haifa an. Sie wurden zurückge schlagen und über hundert von ihnen blieben todt aus dem Platz'. Ein Verrückter. Pari. 29. Aug. Ein Mann. Namen Garnier, der behauptet durch den deutsch-französischen Krieg ruinirt rrorItn zu sein, feuerte gestern unter dem AuSrus: .Endlich habe ich einen von ih r,en eine Kugel auf den Poitier deS deutschen GesandtschastShotel ad. ohne jedoch zu treffen. Der Mann ist wahrscheinlich irefinnig. Boulanger. Pari .29 Aug. Boulanger ist jetzt angeblich definitiv entschlossen, bis zum Eintritt der nächsten allgemeinen Wahlen im Jahre 1889 nicht mehr slparctim zu kandidiren. Er will hingegen persönlich im ganzen Lande BoulangistenComite organistren helfen. Er rechnet bestimmt als Resultat der nächsten Wahlen auf eine Kammer-Majorität zu Gunsten der VerfassungSreviston. Er bestreikt, daß er feine Erwählung der Hülfe der Monarchisten und Bonapartisten zu dan ken habe und behauptet, daß z. B. in AmlenS und Umgegend fein Votum zu zwei Drittheilen auS den Stimmen .radi kaler Arbeiter bestanden habe. Trotz feiner Proteste ist es aber erwiesen, daß er die Unterstützung der Monarchisten erhalten hat. Die gesammte katholische Presse erklärt ihn a!S den einzig möglichen Bannerträger zum Schutze für die Kirche gegen die Atheisten. Boulanger selbst hat ganz bestimmt versprochen, deß er da Konkordat aufrecht erhalten wolle und erklärt, er würde niemals Angriffe auf die Kirche erlauben. SÄtssSnichrttStkn. Angekommen in : Dover: Denma:k" von New York. Rou en: .Phönir- von New York. Liverpool: .Perudian' von Baltimore. QueenStown: .Arizona von New York. New York: .Jersey City- von Bristol, .The Queen- von Liverpool. Vom NnSlande. 35 o it einer vorsichtigen Sängerin berichtet man aus Paris. Ein junger Mann, der sich seit einiger Zeit dort aufhält, schrieb an die Sängerin van Zandt einen Brief, in welchem er ihr sagte, er habe sie schon wahrend eines Wiener Concerts lieben gelernt und sei eigens hierher gekommen, um sie um ihre Hand zu bitten. Die Künstlerin gcwährte dem Bewerber Zutritt in ihr Haus, er mißsiel ihr keineswegs, und nachdem er ihr mitgetheilt, daß er der Sohn eines Wiener Bankiers sei, war die Heirathsangelegenheit auf dem besten Wege. Ehe sie sich aber verlobte, nahm Mlle. van Zandt eine Photographie, die ihr der junge Mann geschenkt,und sandte sie nach Wien, um die .Identität" fest stellen zu lassen. Vor einigen Tagen kam die Antwort, und zwar lautete dieselbe dahin, daß der genannte Bankier wirk lich so viele Millionen habe, als der junge Mann angegeben, daß aber Niemand die eingesandte Photographie kenne; der Bankier besitze keinen Sohn. Als nun der Liebhaber zum Besuch kam, empfingen ihn statt der Sängerin zwei Polizisten. Im Jahre 1372 wurden die ersten evoo Kisten kalifornischer Rosinen in den Markt gebracht. Die Kunst der Rosinenbereitung mußte erst gelernt werden. Dann mußten die Leute überzeugt werden, daß die kalifornischen Rosine so gut seien, wie andere, ehe für dieselben ein Markt gefunden werden konnte. Allmälig wurden diese Schwierigkeiten überwunden. Pi9 zum Jahre 1830 war die Rosinenproduktion nach und nach auf 7ö,000 Ki'"ten gestiegen, iu den folgenden Jahren bis 1884 stg sie auf 175,000. Dann stieg sie 188S plötzlich auf eine halbe Million, im Jahre 1886 auf 700,000, im Jahre 1837 auf 800,000 Kisten, und man glaubt, daß dieses Jahr die erste Million überschritten werden wird. (5t n ergenthümlicherVer. gistungsfall ist kürzlich in Hamburg vorgekommen. In einer Familie wurde Kalbsbraten gegessen, ohne daß zunächst üble Folgen hervortraten. Später wurde das Fleisch den Dienstboten überlassen und von diesen zum Theil ihren Anaehörigen und Bekannten zugebracht. Diese erkrankten sämmtlich unter besorgnißer regenden Anzeichen und mußten in'5 Krankenhaus überführt werden, ros bald darauf eine der Personen verstarb. Erst jetzt wurde man aufmerksan,. Einige Ueberbleibsel deS Bratens wurden der Behörde zur Untersuchung übergeben. Dieselbe ist noch nicht beendet; dem Ergebniß sieht man mit Interesse entge gen.

3. August 1008.

Volltische Anzeigen. Dkmokratislhcs Tillct ! Für Präsident : Grober Cleveland von New Sork. Für Vice.Präsident : Allen S. Thurmann don Ohio. TemokratlsheS Staats'Ticket. l?ovvkrnör: Courtland C. Malfon. Vice.Gouvernör : William R. MherS. StaatS-SekretSr: Robert W. Miers. Staatsanditvr: Charle A. Munsoa. Staatischotzmeister; Thoma B. Byrne. Reporter Eupreme.Court. Jobn W. Ker General.Aawalt: Joh, R. WUson. Suverintendent deö össentl. Unterrichts : E. E. Grissith. Richter der Supreme-Court. 1. Distrikt: W. E.Nlblack. 2. Distr.kt: G V. Homk. 4. Distrikt : Allen Zollarö. PräsidentschaftS.Elektoren. At Large Thomas R. Sobb und Johu S. Lamb. 1. Distrikt, S. B. Vance ; 2. Distrikt, C. S. Dobbins ; 3. Distrikt, Charles L. Jewett ; 4. Distrikt. NicholaS Coraet; 5. Distrikt, John R. Sast; 6. Distrikt, Thoma I. Study; 7. Di. stritt, David S. Goodiag ; 8. Distr.kt, S. B. Puett; 9. Distrikt, John F. MeHugh; 10. Di. ftrtkt, D. D. Dykeman; I I. Distrikt, John N. Turner; 12. Distrikt, John H. BaaS: 13 Distrikt, M. A. O. Packard. Dem.kcatischks Connty-Ticket. Für Covgreßmitglied, 7. Distrikt : William D.Bynum. Für R'chter deS 19. CircuitS : Thomas L. Eullivan. Für CtaatZanwalt: JameS L. Mitchell. Für Seoatmeu : Wllliam C. Thompson, Henry T Hudson. . Für Joint. Senator (Marion, Hancock und Sdelby Countieö) : JameS B. CurtiS. Für Leaiölaturmitglieder: Gabriel Schmuck, William L. HugeS, Eli F. Heiner, HehdeN S. Biaham, William Langstaff. Für Sber,ft: Jfaac King. Für Schatzmeister: John Ostermann. Für Coroner : Nelat?n C. Rooker. Für Survehor : William C Smith. Für County Kommissare: 1. Distrikt, Joseph L. Harter ; 3. Distrikt, Jacob Emrich. 6 eor Heirnmirn, mit Leichcn-BefteMer, Offne: No. 26 Süd Delaware Straße. 5t'lle . 120, 122, 124, 126, 128 Ost Pearlstr Telephon lt. Offen Tag und Nacht. Wohin die strengste efolgimg der Hofsitte führt, zeigt neuerdings wieder eine Geschichte aus Madrid, der klassischen Hauptstadt der .Etikette". Die Zeit rückt heran, in welcher die Am me des Königs Alfonso XII. zurücktreten muß, um einer Bonne und einer Kindergärtnerin aus vornehmer Familie Platz zu machen. Die Amme, welche an ihrem Pflegling mit großer Liebe hängt, sieht diesem Augenblick aber mit Schrecken entgegen, und trotzdem ihr die KöniginRegentin vorstellte, daß sie ja jetzt zu ihrem Gatten und ihrem Kinde zurückkehren werde, will sie sich nicht beruh!gen. Da ihre Bitten nichts nützten, verfiel sie auf einen Ausweg. Sie lehrte den kleinen König die Worte: .Die Amme muß dableiben, ich will sie bei mir haben", und Alfonso wiederholte dies mehrmals vor dem gesammten Hofstaate. Einem direkt geäußerten Wunsche des Königs muß sich aber in Spanien Alles unterordnen, und so bleibt die Amme bis auf Weiteres in der unmittelbaren Umgebung der kleinen Majestät. In einer Höhle hatte er ungefähr sechs Wochen gewohnt, auf dem Blocksberg hatte er sein Heim aufgeschlagen, ehe ihn dann der Arm der Gerech tigkeit erreichte. Mit demBlocksberg ist nicht etwa der Brocken, sondern der bei Pest befindliche Hagel gemeint, und der entdeckte Höhlenmensch, welcher allerdings in sehr abgemagertem Znstande dort aufgefunden wurde, ist der .Redacteur" eines recht fraglichen pester Blättchens, welcher wegen Cautionsschwindels und Erpressungsvcrsuches verfolgt wurde. Sein Name ist Toth und, obwohl er zugab, aus Furcht vor Entdeckung sich nur höchst selten aus seinem Versteck herausgewagt und deshalb tüchtig gehungert zu haben, behauptete er doch, daß er sich, ohne den unglücklichen Znfall, der den Polizeibeamten direct in seine Höhle führte, noch Monate lang gehalten haben würde. Z u der Nachricht, daß sich der Reichstag in der nächsten Session mit der Bewilligung eines jährlichen Bei trages zu den dem Kaiser erwachsenden Repräsentationskosten beschäftigen werde, i bemerkt der .Hamb. Corr.": .Es ist uns bekannt, daß in parlamentarischen Kreisen die Frage einer .Reichs Civilliste des Kaisers" lebhast erörtert worden, und es unterliegt auch keinem Zweifel, daß ein dahin gehender Antrag bei allen Parteien Zustimmung sinden würde. Aber wir glauben auH gut unterrichtet zu sein, wenn wir be Häupten, daß Kaiser Wilhelm diesem Gedanken vollständig fern steht. Bundesrath und Reichstag werden zusammen wirken müssen, um Wilhelm II. zur i Annahme einer ReichS-Cioilliste zu ver-

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