Indiana Tribüne, Volume 11, Number 343, Indianapolis, Marion County, 29 August 1888 — Page 3

V. H. DOM'S

I. 5. L. GöllfOllmC $ Zas öege Qü$ fDcUml Bau tmO Unterlage - Filz! Zvn. und dreifaches Asphalt Dach, attrial, Dach-Filz, Pech, Kohlen.Then, Dach-Farben, feundichter Asbest -Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. H. J. SMITHEl, tachsolr o Ctml nU$!.) 169 Weü MarvlandSr ?,lvhn 8CI. Ofc stö. ZZt sötzt Si, VANDALIA LINE VST W ar n tat tättl fte btt kszefle und be5 Linie üc ßt. JLiOvti. MlHftonrl, SLxt MH, lT0, jNltCMaAct 3?exfti, Ax-2fuifaa, Colorado, JVo- Moiico, ootfi NÄ Oaüsornla t5. 2)&J VahsieU 12 ton Gtcia nc bis , ftnd aal Stahl. Die Oage. habv d e kNtfttN Vnbessenug. Z:dt, Zuz I Vchlafwagen. Passszitik.od fU nna iG c erster Klaffe ober vmigra2ku.Z5Ulete Vj dnba bch nsere Pajsagierzßze ctt i befördert. Ob CU HOB tw VUKt 49 träßi,tÄ ?, .. ftn, eia kieursimtdillet ?e regttb tfoe Qnla$nbütU fcoC, lorttar la, schuib, Sie as . . Derltiff, sfiftinl flHatia! pafla0tcz-fgt.it n BaJStnstaa unk 3"teoil it:.. Znb'. 0. 0111, Otal ect Tt.oi,,Nt. ß U , M.." ff Itf Wie , Zndiana iriliie CBlDfUftll ftch Jlil Änfertiuttg von Nennungen. Cirkularen. SrieWpseo, Vreiölisteu, Quittungen. Eintrittskarten, Mitgliederkarten, Brochnren, Coustitntioneu Mreßkarten.

ZweiSreundinnen.

Romau dou W. Heimburg. (Fortstsuna.) Vucie machte ein etwas verwundertes Gesicht; sie kannte das so gar nichts anders, legte aber gehorsam die Arbeit in das Täschchen zurück und lehnte sich behaglich in den Fautcuil. .Ich alaube. Du hast Recht," sagte sie. und ihre Auaen floqen durch das Zimmer und blieben an Hortense hängen, an dem weißen CachemirnegligS mit türkischer Vorte beseht und an dem Palmenblattfächer, den sie in der Hand hielt. Was soll ich Dir erzählen?" fragte sie Noch einmal. t j Von Dir und Deinem Bräutigam. ' . ' rr . e r r cu mocyic rolssen, oo es wlrrncy n Glück gibt! Du liebst ihn natürlich sehr?Lucie sah t überrascht an. Ja freilich!" sagte sie komisch hastig. Es klang fast wie Entrüstung. Verzeihe, es war eine eigenthümliche Frage! Ich denke nämlich, man kann sich das einbilden. Mir ist es so ergangen, Lucie. Ich bin und daS ist vielleicht mein einziger Fehler eine rück.sichtslos ehrliche Natur, und trotz alle dem log ich mir und ihm und Anderen vor, ich liebe ihn, meinen verstorbenen Mann nämlich, und ward doch nachher eine Wittwe ohne innere Trauer. Da erst merkte ich, daß ich mich getäuscht hatte, daß eS nur das Gefühl von Dankbarkeit war, an seiner Seite eine Heimath gesunden zu haben. Ich sagte Dir schon, ich kam gerade aus der Pension, natürlich in mein Vaterhaus wenn man die ewig wechselnden Orte und Wohnungen, in denen mein Vater lebte, so ehrenvoll bezeichnen daif. Die Wertin, die, solange ich in Dresden weilte, ihre Heimath besucht hatte, war vor mir gekommen und hatte mir ein Zimmerchen eingerichtet. Ich freute mich kindisch auf dieses zu Hause". Mein Vater war auf dem Bahnhof und holte mich ab. Er schien verlegen, die Bertin aber kam mir mit verweinten Augen entgegen und nannte mich in der Stille meines Zimmers pauvre enfant, pauvre petite!" was ich anfänglich garnicht begriff. Als mir zu Mittag speisten, erzählte mein Vater, er habe Abends eine kleine Gesellschaft; ich solle aber ruhig schlafen gehen. Ich sabim Laufe des Nachmittags, wie eine Tafel gedeckt wurde; es kamen Sioxoc voll Zizem und Champagner aus einem Hotel, und Kerzen wurden in aroker Zahl aufgesteckt. Warum durs ten Berlin und ich nicht mitspeiscn? Ich hatte mich so namenlos auf den Eintritt in die Geselligkeit gefreut. Die Vertin aber, thll gegen ihre Gewohnheit, setzte einen kleinen Imbiß für uns zurecht und bereitete den Thee. Zur Zeit, als die Gaste kommen sollten, horte man aus dem Korridor Sporen klingen, dann das Rauschen seidener Frauenkleider. Es ist ja keine Herrengesellschaft, Mademoiselle," sagte ich, horen Sie doch!" Sie lrrren sich," erwiderte ie ernst. Aber da scholl ein silberne? Frauenlachen herein, und ein anderes antwartete. Ich fühlte mich furchtbar beleidigt, zurückgesetzt. Ich lasse mich nicht mehr als Kmd behandeln!- rief ich außer mir. Drüben aber nahm das Mahl seipen Anfang und dauerte bis tief in die Nacht hinein ; die Lebhaftigkeit der Unterhaltung steigerte sich ; zuletzt ward es ein" wüster Lärm, aus dem sich die Frauenstimmen fchrill abhoben. Die Bertin hatte mich zu Bett gebracht .und saß mit blassem, zornigem Gesicht neben mir. Sie hatte mir schließlich Alles erklären müssen ; da sing ich an. meinen Vater zu hassen. Am anderen Tage verschloß ich mein Zimmer; die Vertin aber trug eine Depesche an Onkel Ludolf zur Post : Komm? sofort, ich kann bei Papa nicht bleiben." Am Abend stand der Bruder meines Vaters vor mir. Warum kann sie nicht bleiben?" fragte er die Aertln. ie verschmähte die oeutzche Sprache und erklärte es ihm. auf fran zösisch. Er küßte mich auf die Stirn und ging hinüber zu meinem Vater. Im Anfang war Alles ruhig ; dann erhob sich Ludolss tlmme ,m höchsten Zorn; als er wieder in mein Zimmer trat, bebte er förmlich. Packen Sie Ihre und meiner Nichte Sachen," sagte er kurz, m zw Stunden geht der Schnellzug." Wir reisten, ohne Papa Aoieu zu sagen, auf das Gut meines OnkelS. Ächt Tage später fragte er mich, ob ich ,hn helrathen wollte. Meme Vankbar keit kannte keine Grenzen; Dillendorf war ein herrlicher Ausenthalt, den ich schon aus meiner Kinderzeit liebte, der Onkel Ludols ein stattlicher Mann; na drei Wochen wurden wir getraut. I versichere Dir, von Liebe war keine Rede, aber ich bildete es mir wirklich ein. Da habe ich Dir nun doch von mir erzählt. sagte sie, in das traurige Mädchenantlitz schauend, verzeihe mir! Arme Hortense!" Ach Kind, das war daS Schlimmste noch nicht! Es ist kein Wunder, wenn ich denke, daß es nicvt einen einzigen auten Menschen mehr auf der Welt gibt." .Arme hortense!" flüsterte daö Mäichen noch einmal, so schwere Schicksale und so verkannt!" Was die Menschen über mich saen, ist mir allerdings furchtbar aleichgiltlg," fuhr die junge Frau fort, als habe sie ucienS (edanken erratden. 'Aver von den Wenigen falsch beurtheilt und zurück aesetzt zu werden, zu denen man noch Vertrauen hatte, daS ist zum Sterben schwer. Sage," fragte sie. nach einer Pause, was hat man Dir von mir er Zählt?" Lucie ward roth. Natürlich !" nickte Hortense. Nun, ich will es nicht wissen, aber ich danke Dir, da Du dennoch zu mir gekommen bist." Sie nahm des Mädchens wider - strebende Hand und küßte sie. ,Laß lcy mcyl irre maazen an mr, bitte!" littr (nrtnl. m C..! ... v"mv ia ""r, g 1, llnih. tiv4 W . Cu!il. V ... ,Vm.uu U""V" "" 4oiuc Wn25-2-.

cie vtauderten noch eine game Weile z sann wollie Hortense in die frische Luft. Jch bin noch ein wenig schwindelig, aber wenn Du mich stützest vielleicht liesest Du mir im Garten ein wenig vor? Wir nehmen die Hängematte mit." Sehr gern!" Sie kamen, Arm in Arm, hinunter auf den stillen Hof. Da klang ein hel les Wiehern aus dem Stall. D3 ist Hella! "sagte die junge Frau,, sie kennt meinen Schritt. Komm, Du sollst sie sehen!"

Sie gingen vor den Fenstern des alten Herrn vorüber; er stand hinter den Scheiben, warf ihnen entzückte Kuß Händchen zu und rief dann, einen Flügel öffnend : Ich gratulire, gratulire!" Warum gingst Du nicht zu Deinem Großpapa, als der Aufenthalt in Dei neS Vaters Hause unmöglich rourde?" . 1 fragte ucie 0, er war damals, alaube ich, in Afrika auf der Antilopenjagd mit dem Herzog von K. ; Du hast wohl nie gehört, daß er ein ganz berühmter Nimod wark Sollte Dein Schwager ,hn nicht kennen?" Ich weiß es nicht," memte Lucie, eS st sehr wohl möglich." Wie schon gesagt, er war selten oder nie daheim; er hat in allen Welttheilen und alle Kreaturen gejagt. Sieh, da st meine Hella!" sagte sie, die Thur des Pferdestalles öffnend. Ist sie nicht a)on f')e? prachtvolle Goldfuchs kam heran und begann die Hände und das Kleid der Herrin zu beschnuppern. DuvermlssestDclnenZucker, Hella?" agte sie und klopfte zärtlich den schlau: ken Hals; ich gab ihn Dir gestern nicht ach, gestern ! Aber für Dich hatte ich gesorgt; Du hättest nimmer das Schicksal Deiner Pferdebrüder geheilt als altes müdes Thier, Du hättest daS Gnadenbrod bekommen. Eine Andere hätte sich nie auf Deinen Rücken gesetzt." Sie wandte sich um, und Lucie sah große Tropfen in ihren Augen. tt- ?rv . r vj5 isi iraurlg, nicyr wayr, wenn man nur noch Thränen für ein Thier hat? Ich versichere Dich, das Schicksal des Pferdes war gestern noch das Einzige, was mir den Gedanken an den Tod schwer machte. Holst Du mir ein wenig Zucker?" Lucie ging bereitwilligst in das Haus und fand endlich bei Minna das Gewünschte. Die Köchin war in die Stadt gegangen, und Mademoiselle bedauerte unendlich, sie habe nie Zucker. Aber sie hielt das junge Mädchen mehrere Minu? en zurück mit Haarstraubenden Berichten über die letzte Nacht. Sie war ganz wahnsinnig," betheuerte sie. Als Lucie mit lhrem Tellerchen wieder über den Hof kam, scholl ihr die tiefe "r i! c , rr . llmme ocs Zvrauilgams aus oem Pfcrdestall entgegen. Unwillkürlich stockte ihr Fuß. Würde sie stören? Er kam ja als Arzt. Was soll Ihnen denn das Kind vorlesen, gnädige Frau?" hörte sie ihn fragen. Manfred? Ach, schenken Sie ihr Die Bekanntschaft dieses düsteren Helden ; auch für Sie ist es nichts. Lassen Sie sich etwas Heiteres von ihr lesen, z. B. Neuter; sie liest diese von urgesundem uauch durchwehten Dichtungen allerliebst." Heiteres?" horte sie Hortense antmorten. DaS Leben ,st so ernst!" Aber für die voraeschlaaene Lektüre dürfte ihr das Verständniß fehlen." DaS ist a rech, schmeichelhaft! Ich danke Ihnen im Namen Ihrer Braut. Aber Ihr Wunsch in Ehren; wir brauchen überhaupt nicht zu lesen." Lucie trat ein während der letzten Worte; sie maß ihren Bräutigam mit unsicherem Blick und sah blaß aus. Er reichte ihr die Hand, bedauernd. daß er weiter müsse. Begleite mich blS zur Pforte," bat er. Sie ging neben ihm über den Hof, während Hortense das Pferd fütterte. Arme Kleine," sagte er mitleidig. Du fühlst Dich wohl nicht allzu behag lich hier?" Warum?" fragte sie. Er blieb stehen und sah sie an. Ich fühle mich soga? sehr wohl," erklärte sie. Ich sinde Hortense liebenswürdig und klug, ich freue mich über den Berkehr." Er schwieg wie betroffen ; e5 lag etwas Widerspruchsvolles in ihrer ganzen Haltung. Lebewohl!" sagte er nun an der Pforte, ich denke, die Frau von Löwen wird bald ganz hergestellt sein." Adieu!" erwiderte auch sie, ernsthast den Kopf neigend. Hortense wartete ihrer. Sie gingen dann in den Garten; der Reitknecht mußte die Hängematte unter einer Kastaniengruppe befestigen. - Sie sprachen über alles Mögliche,' auch über Literatur, ucie brachte die Rede da rauf; sie hatte mancherlei gelesen, sie schwärmte besonders für Storm und ihre Augen leuchteten, als sie. von seinen von feinsinniger Poesie durchwehten Novellen sprach. Hortense hörte schweigend zu und sah in das OZewirr der Blatter, durch welches die Strahlen der .Abendsonne Goldsunken warfen. Als es dämmerte, stiegen sie wieder hinaus ln daö Zimmer der jungen Frau; ein zierlicher Abendimbiß war zurecht aestellt. Sie saßen sich gegenüber und speisten; Hortense legte ihrer Freundin vor. Magst Du Champagner trinken? fragte sie, mich erfrischt ein GlaS davon immer sehr. Sie klingelte, und bald darauf lugte kas Sllberkopschen einer halben Flasche au? zierlichem, mit Eis gefülltem Kübel. r l rrM v : . on cymcal juxt oiz ssduz t Ich kann keinen Vergleich machen, ich trinke ihn zum ersten Male heute." Die junge Frau siel in ihren Stuhl zurück ; sie vergaß in diesem Augenblick it v r.ii. c..- i lyren ummer uno lacgix, oajj iyr Die k ? CI. A. - ard sie ernsthaft und staunte Lucie an wit cin Naturwunder, 1 Nimm Dein GlaS sagte sie, und z anstoßen auf gute Freundschaft!" Koranen in vic nuaen iraien ; oann sic lm dabei herüber und legte den . . - w Arm um des Mädchens Hais. Ich . ' m T . . Vv ".habt eine Bitte, eine große Bitte" flü 6crte sie. . ...

Und?" fragte Lucie mit heißen Wan, gen. Du hast mir das Leben erhalten; hilf mir, daß ich es weiter ertrage!" .Ich, Hortense?" Laß uns Mit einander verkehren sei mir ein wenig gut. Ach, Du weißt nicht, wie herzenseinsam ich bin!" Aber ich bin so unbedeutend neben Dir," stotterte Lucie. Du hast gehorcht!" drohte lächelnd die junge Frau. Liebes Kind, die Manner finden alle Frauen geistig tief unter sich stehend ; das darf man sich indessen nicht gefallen lassen." Lucie sah dunkelroth in ihr Glas, in welchem seine Perlen aufstiegen und wie-

der verflogen. .Er denkt Nlchts Aoies dabei," fuhr Hortense fort; er ist eben wie alle Anderen. Du roirst es doch nicht tragisch nehmen? Ach Kind, wenn Du weiter kei- . Ä n r nen nummer yazl nun, siog an, wir wollen Freundinnen sein, gute, ehrlich Freundinnen!" Lucie küßte herzlich die dargebotenen Lippen. .Ja!" erwiderte sie. Immer onen emanoer sagen, wenn uns etwas mißfällt, und in jeder Noth ms beistehen ! Von Dir meisz lch es ja ; Gott möge eS verhüten, aber wenn Dich ein schweres Schicksal trifft, und es steht in Menschenhänden, so will ich eS tragen helfen." DeS Mädchens Wangen schimmerten purpurroth, als sie endlich auf die Straße trat. Dort ging Alfred, ihrer . C V ivarieno, aus unv u. Ich dachte. Du wolltest über Nacht bort bleiben," scherzte er. Sie schüttelte stumm den Kops. Oben in dem schwach erhellten Flur zog erste an ich. Du alübst wie eine Rose." saate er iärtlich. Nicht wahr, da drüben ist schwüle Luft in dem alten Garten. Lucie? Und nun habe ich Dich selbst noch hingeschickt! Gestehe es einmal, Kleme, sie hat es Dir angethan, sie gefällt Dir?" Ja, sie ist bezaubernd!" Es kam aus vollstem Herzen. Nun! nun!" beschwichtigte er, ungemüthlich berührt, nur keine verhimmelnden Freundschastsschwärmereien, Lucie, es ist doch sonst Deine Art nicht!" Die Hauptsache ist, ich darf mit Hörtense verkehren, iytd dafür danke ich Dir herzlich, Alfred," sagte sie laut. (r :oaerte mit der Antwort. (Fortsetzung folgt.) e neue Consercnz. (Aul dem .leinen Journal.') Anscheinend hat der Deutsche Kaiser in Petersburg seine Zustimmung zu dem T. i . . rv 11 ' lzieoanren ernarr, oie Wayi eines ursten in Bulgarien herbeizuführen, welcher anstatt des widerrechtlich regierenden Prinzen Ferdinand nach der Bestätigung der Wahl durch die Pforte und nach erklarier Zustimmung der Machte den Thron einzunehmen haben wird. Beider Begegnung Wilhelms II. mit den Herrschern von OesterreichrUngarn und von Italien wird der Plan besprochen werden, und falls über denselben ein Elnverstandnlu crzlelt wird, soll die Berufung einer internationalen Eonferenz, deren Programm streng auf die bulr.arizche Frage r c t rt k 4 r r . zu oeicyranren, nacy enin oeaoiicyllgx ein. Das erste der zahlreichen Bedenken aber, welche sich aufdrängen, liegt in der Frage, ob man denn des Ausfalls der bulgarischen Wahl so sicher ist, daß das Resultat im Voraus einem Plane zu Grunde gelegt werden kann. Rußland hat in Bulgarien im Stillen gearbeitet, aber an Gegnern, die bei einer allgemeinen Wahl gefährlich werden konnten, scheint es auch nicht zu fehlen. Deshalb liegt der Gedanke nahe, daß der Eonferenz eine Abänderung einzelner in den Friedenstraktat aufgenommen Be stimmungen über Bulgarien vorgeschlagen werden soll. Sind sämmtliche Unterzeichner des Vertrages einig, so kann unbedenklich eine solche Aenderung vorgenommen werden und eine Begründung derselben durch die gegenwärtigen bulgarischen Zustände würde nicht schwer sein. Auch der Name deS Prinzen Waldemar von Dänemark als deslgnlrten pursten wird mehrfach genannt; der Prinz ist dem Zaren sehr ergeben, ein ernster und thatkräftiger Mann, seine Zulassung würde daher eine sehr große Concession der übrigen Interessenten an Rußland sein. Aber auch die Frage ist berechtigt, ob ein energischer Fürst in Bulgarien so lange gelitten wird, wie ein bescheidener. Daß Oesterreich auch einen russischen Kriegsminister und ein russisches OfsiciercorpS zugestehen sollte, können wir nicht glauden. Ob die Bulgaren einer Aufforderung zur Wahl folgen, ist immerhin zweifelhaft. Angenommen aber, daß Prinz Waldemar die Mehrheit der Stimmen in Bulgarien erhält, sei es bei dem bisherigen oder nach einem neuen WahlmoduS, und daß die Machte ihn einstimmig acceptiren, wer wird ihn einführen, wenn eine starke Minderheit der Vcvölkerung und ein Theil der Armee auf Ferdinands Seite tritt? Die Pforte hütet sich heute wie früher, mit den Waffen in Bulaarien elnzu chrelten, Oesterreich oul det nimmermehr den Einmarsch russischer Regimenter. Soll Waldemar alsdann von Dänemarks tapferen Landsoldaten sick bealeiten lassen? Und wird, wenn in Bulgarien ein Aufstand und Bürger krieg entsteht, Makedonien ruhig bleiben, oder steht zu besorgen, daß die Aenderung, r p r r r weiche oer ouigarlicyen rage iyre 2r fahr zu nehmen bezweckt, gerade die Ge fahr in schärfster Weise zum Ausbruch bringt? Oesterreich wird mit seinen Zuaeständ nissen jedenfalls nur bis zu einem gewissen, vorsichtig gewählten Punkte gehen. Die Versuche der russischen Presse, das Verlangen der freien Hand in Bulgarien für Rußland durch den Hinweis auf den großen Einfluß Oesterreichs in Serbien zu motiviren, sind ganz unglücklich, denn Oesterreich hat durch Milde und Duldfamkeit in Serbien moralischen Einfluß erworben, Rußland hat durch Rohheit und Anmaßung die Möglichkeit solchen sittlichen Credits ln Bulaarien verscherzt. Niemand wird sich darüber tau - scheu, daß auch in dem Falle der ohne cbmieriakeiten eriolaten Einmbrunli

eines neuen Fürsten in Bulgarien, well

cher daS ganze Vertrauen Rußlands besäße, die neu geschaffene Lage nur von kurzer Dauer sein könnte. Der Fürst wüvde zwischen der russischeil Ungeduld slchcn, welche die gä'nzlicbe Unterwerfung der Bulgaren und die Vorbereitung des Marsches auf Eonftaniinopel verlangt, ergrimmt über die bei Bulgarien verlorcne Zeit und Um Mißtrauen der anderen Mächte, welche keine Ueberschreitung der von ihnen gewährten Zuge ständnisse dulden. j Von unserem deutschen Standpunkte ans betrachtet, können wir ein Arrange uicnt, welches die Aussichten auf Frie denSstöruugcil einige J.:hre hinausrückt, nur nüttstia finden. Der Grundsatz des Kanzlers, welcher dem Sprichworte Zeit gewonnen, viel gewonnen" entspricht, hat besondere Stützen in der Fernhaltung der Allianz Frankreichs und Nußlands und in der Wahrscheinlichkeit, daß Frankreich durch seine inneren Verhältnisse reiche Beschäftigung erhätt, auch der übermächtigen Rüstung überdrüssig wird, nachdem es sich vergewissert hat, daß es nicht angegriffen werden wird, und das; es, wenn eö selbst angreift. großes Unglück zu gewärtigen hat. Der sicherste Vortheil, welchen uns der Aufschub wenn nicht die Vermeidung eines Krieges bringt, liegt darin, daß die friedlich gesinnten Ulcachte in jedem ge'. wonneuen Jahre ihre Entwicklung und ihren Wohlstand bedeutend fördern, während Rußland aus Mangel an geistiri. o v c t' i ycii jtiujicii, tfiuiuiciuj inircy cinc icidenschaftliche Neigung, alles Unnütze zu betreiben und das Nützlich zu vernach: lässigen, zuruavlciven. Oem VuSIaud. Eine m und vorliegenden Berichte über den sechsten, gegenwärtig in Köln tagenden Blindenlehrer-Eon-gren. der sich natnraeman vorwiegend mit Fragen rein sachlichen Interesses befchäftigt, entnehmen wir folgende auch für weitere Kreise bemerkenswerthe Abschnitte. Hofrath Büttner-Dresden hielt einen Vortrag über die Bllnden-Ehe. Unter den 23!)5 ausgebildeten Blinden Deutschlands sind nach den Ermittelungen des Vorbereltungscomltes-323 verheirathet und zwar 266 blinde Männer mit sehenden Frauen, 22 blinde Frauen mit sehenden Mannern, und in 20 Fallen ist sowohl der Mann als auch die Frau blind. Indem Redner die bezeichneten drei Gruppen streng auseinanderhält, giebt er eine chllderuna der Grunde, die zur Schließung einer Ehe mit einem oezm. einer Blinden führten, und verweilt dann bei dem Verlauf, den die Ehe nimmt. Heirathet ern sehendes Mao chen einen blinden Mann aus Neigung, ist sie wirthschaftlich tüchtig und außerdem fähig, auf die besonderen geistigen Bedürsnisse ihres Mannes Rücksicht zu nehmen, so ist die Ehe in den meisten Fällen eine glückliche. Unglücklich dagegen gestaltet sich dieselbe, wo die Frau dauernd krank oder wo dem Wisscnsdünkel des Mannes geistige Unbeholfenheit der Fran gegenübersteht. Große Freude hat der Blinde an seinen Kindern und sinoet in diesem Besitz einen Ersatz für das fchlende Augenlicht. Eine Gcsahr der Ven erbung der Blindheit besteht nur in den Fällen, wo letztere nicht erworben ist, sondern anf besonderer Disposition be: ruht. Ist die Frau blind, so sind die Aussichten auf einen glücklichen Verlaus minder gut; doch giebt Redner aus 'seiner reichen Erfahrung Beispiele, daß selbst blinde Frauen den Pflichten der Hausfrau vollkommen genügt haben. Die Zahl der Ehen Blinder mit Blinden ist so gering, daß kein sicheres Urtheil über den Verlauf einer solchen Ehe abgegeben werden kann, Redner betont aber mit Nachdruck, daß die Anstalt die Pflicht hat, vor Eingehung einer derartigen Verbindung dringend abzurathen. Das Fest des 11. mittet deutschen VundeSschießens begann am 10 August in Halle unter zahlreicher Betheiligung fremder Schützen mit einem großen Kommers, bei welchem der Land-gerichts-Director Reuter präsidirte und auch das Hoch auf den Kaiser ausbrachte. Der folgende Haupttag hat noch weitere Gäste gebracht. Die Zahl der allein mit den Bahnzügen an diefem Tage 'in Halle angelangten Fremden wird auf mehr als 30,000 angegeben. Es fand ein großartiger Festzug statt, welcher die geschichtliche Entwickelung Halles von den Zeiten der ersten sorbischen Ansiedler bis zum Beginn dieses Jahrhunderts darstellte, und in der Farbenpracht wie zumeist auch in der historischen Treue das Mögliche leistete. Als besonders schöne Abtheu lungen sind neben dem Auftreten bei Sorben zu Beginn des Zuges besonders die Gruppen zu nennen, welche die Blüthe und den Wohlstand der Stadt im Mittelalter, sowie die Einzüge Karls V., des großen Kurfürsten, des alten Dessauers und des Königs Jerome darstellten. Auf den historischen Theil des .Festzuges folgten die zahlreichen Schützen von Halle und von auswärts, die Innungen, die Krieger-, Turn-, Sänger-, Velocipeden-, Ruder- und an dere Vereine, theilweise in sehr hübschen Gruppen. Nach ungefährer Schätzung mögen wohl gegen 6000 Personen an dem Festzuge Theil genommen haben, der sich durch die Hauptstraßen der inneren Stadt nach dem Feflplatze begab. Dort entwickelte sich bald ein lebendiges Treiben, wahrend m der großen Fest halle ein Bankett stattfand. An daS Festmal sich anschließend begann sofort das Konkurrenzschleßen. An den folgen den Tagen wurde nach 12 Stand- und 12 Punktscheiben, nach Wildscheiben und Verschiedenen Festscheiben geschossen. Als höchster Preis Scheide Heimaty" - aalt der vom Kaiser gestiftete Ehrenpreis, ein prächtiger Humpen, dessen Deckel mit der Kaiserkrone geziert ist. In der am nächsten Tage abgehaltenen Versamm: t ri r k C P lung des Schuyenvunoes wurve vescylos sen, das nächste Mitteldeutsche Bundes schießen in Planen abzuhalten; es is von dort aus auch bereits die Zusage von Stadtvcrtrctung und Schützengesellschast, das est anzuneymen, emgelrossen. Eine Verhaftung, welch. dieser Tage in Wien erfolgte, wird nich verfehlen, Aussehen zu erregen. Sei einiger Zeit erschienen in den kleinen An zeioen der wiener Localblatt te.

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