Indiana Tribüne, Volume 11, Number 343, Indianapolis, Marion County, 29 August 1888 — Page 2
Indiana Tribüne. Erscheint gigttch Ud SoSStSgS.
?ie tZgliche .Tlidünt lalet durch de Träger 12 Cent! vtr Woch, di Snntag,Triban- S Centl ttt Woche. Beide zusammen 1b 5enti der 5 tentl per Ronat, Pr Pft zugeschickt in Vorausbezahlung G per Jahr. Qsyee: IVO.Warvlanbür ZÄnanapoliS, Ind., 29 August 1383. Auch eine Lleveögeschichte In Australien hat man rviederholt den Versuch gemacht, die Neger" ihrem Nomadenleben zu entzieken und sie zu denGeroohnheiten und der Lebensmeise der ci vilisirken Völker heranzubilden, allein diS jetzt sind alle diese Versuche fehlgeschlagen. Tie Jnstincte der Barbarei sind zu tief eingewurzelt, als daß die Philanthropen mit ihren Experimenten Härten Erfolg haben können. Ueber einen neuerdings gemachten Versuch berichtet Vallou in seinen Vriefen, die er unter dem Titel: Unterbeut südlichen Kreuz" veröffentlicht. Ein junger Eingeborener, ein Knabe von zehn Jahren, wurde mit Einwilli jung seiner Eltern und Stammesgenos en und mit seiner eigenen Zustimmung nach Brisbane zu einer reichen, weißen Familie gebracht, um dort erzogen zu werden. Man suchte ihm seine Stellung im Hause in jeder Beziehung so angenehm als möglich zu machen und glaubte, nachdem nunmehr neun Jahre verstrichen waren, daß in diesen Falle das Erperi, ment geglückt sei. Der nabc war in der Schule gelehrig und fleißig und wurde bald der Lieb: ling der Lehrer, wie seiner Mitschüler. Er kleidete sich, wie die anderen Knaben des Ortes und schien mit seiner Lage und dem Leben in civilisirten Kreisen voll; kommen zufrieden zu sein. Mit großer Erwartung sah man der Vollendung seiner Ausbildung entgegen, da man hoffte, daß er später unter seinen Stammesgenossen dem Fortschritt und der Eioili sation als Missionär dienen werde. Eines Tages, der Jüngling hatte eben sein 19. Lebensjahr vollendet, war er plötzlich au? Brisbane verschwunden. Niemand wußte, wohin er gekommen sei, mit Ausnahme einer jungen Dame und diese hielt es für gerathener zu schweigen und das Geheimniß seines Verschwindens nicht aufzuklären. Nach monatelangem Suchen fand man den cioilisirten" Neger unter seinen alten Stammesgenossen, woselbst er wieder ein ?!omadenleben führte, die Kleider abgelegt und sich rja reits vollkommen acclimatisirt hatte. Alle Bitten und Versuche, ihn zur Umkehr zu bewegen und ihn zu veranlassen, wieder mit nach Brisbane zu kommen, prallten ab. Der junge Nursche schüttelte zu denselben energisch und entschieden den Kopf. Endlich jedoch wurde eS bekannt, was ihn aus dem gastlichen Hause fort und wieder in die Wälder und zu seinem Volke zurückgetrieben hatte. Es war die Liebe, die ihn aus Brisbane verjagte. Der junge Farbige, ein prächtig gcwachscner Jüngling von regelmäßigen GeNchtszügen und sogar hübsch zu nennen, hatte sich in die Tochter deS Mannes, der ihn in seinem Hause aufgenommen hatte, 'is über die Ohren verliebt. Auch ihr war er nicht gleichgiltig und sie, die mit ihm aufwuchs, aab sich die erdenklichste Mühe, seiner Erziehung nachzuhelfen. Ihr zu Liebe war er so fügsam und fleißig gewesen und nur, ihr zu Liebe blieb er in dem Hause, aus dem er sonst weit früher davon gelaufen sein würde. Wenn ihn das Heimweh mit peinigender Gewalt überkam, wußte sie ihn zurückzuhab teil. Aber sie dachte nicht daran, mit ihm eine Verbindung einzugehen oder ihm in sein Laaer zu folgen und als er sie eines TageS oat, mit ihm fortzuziehen und sein Weib zu werden, gab sie ihm eine rundweg abschlagige Antwort. Darauf lief er dann sofort davon und er ist fest entschlössen, nicht wieder in die civilisirte Welt zurückzukehren, wo er die Ruhe sei nes Herzens verloren hat. Wer erbt? Bei einem Feuer, welches am 10. August in New tyoxt an der Avenue A ein großes Gebäude in Asche legte, kam Guftav Berg nebst seiner Frau und den Kindern des Ehepaares in denFlammen um. Die Frau war vermögend und ihre Verwandten haben nunmehr im Surrogatgericht auf ihre Nachlassenschaft Anspruch erhoben. Aber auch von Seiten der Angehörigen des Mannes wird ein Recht auf die Erbschaft geltend gemacht und zwar auf den Grund hin, daß der Mann, als der Stärkere, be! der Katastrophe die tfnrn aller Wahrscheinlichkeit nach über lebt, daher in aller Form Rechtens roe nigstens auf die Dauer einiger Minuten oder Secunden thre Hmterlafsenichaft als rbe angetreten habe, fodatz letzt ferne .Verwandten den Nießbrauch davon beanspruchen dürften. Nach dem alten römischen Gesetze aab eö allerdings eine Bestimmung, welche die Erbschaftsrechte regelte, wo mehrere Personen mit einander biemem Unfall, wie z. B. bei einein Schisfbruch, einem Brande oder auch in der Schlacht zu gleicher Zeit umkamen. So nahm man i. B. an, daß bei einem Unfälle, der eine Reihe von Kindern betreffen sollte, das älteste davon (bis zu IS Jahren) die an deren überlebt habe ; kamen nur ältere Personen bei einer Katastrophe in's Spiel, Leute über 60 Jahre, so setzte man voraus, da der jüngste davon die meiste Lebenskraft habe und erklärte dann dreien für den Lanastlebenden. In Louisiana, dessen Civilgesetze nach dem römischen Recht) formulirt sind, hat man ebenfalls ziemlich genaue Vestimmunaen über dielen Gegenstand getrof fen. In New Z)ork aber ist die Frage des muthmalzllchen Ueberlebens Einzel ner bei Unfällen, die mehreren Personen das Leben kosten, vom AppellatisnSgericht vor zehn Jahren kurz und bündig entschieden morden und zwar dahin, daß in der Gesetzgebung deS Staates New Z)ork keine feststehende Bestimmung darüber aetroiien woroen i. ,
Anlap zu dieser ntscueioung gao ein Gutachten des Hon. Hooper E. van Vorst, eines der tüchtigsten Juristen New Yorks, dessen Ansicht vom Obergericht als maßgebend angenommen wurde. Es heißt in der Entscheidung, daß unter dem allgemeinen Gesetz kein Unterschied bezüglich des Längstlebenden bei verhängnißvollen Katastrophen gemacht werde. Man nehme eben an, daß Alle zugleich umgekommen seien und könne sich auf Muthmaßungen und vage Hypothesen nicht einlassen. Schon das englische Gesei;' saae. man möae rathen, glauben, sich
einbilden, daß irgend etwas so oder so sei, das'lesetz von England aber fordere Beweise. Wovon einem Falle nur bekannt sei, daß sämmtliche Betroffene getöotet worden seien, wo kein Ueberlebender Zeugniß ablegen könne von Einrelheiten der Katastrophe und von dem Längerleben deS Einen oder Anderen, da sei nach dem Gesetze die 'rage, wer als der zuletzt Gestorbene zu betrachten sei, einfach nicht zu beantworten. Was daher das Eigenthums- oder Erbschaftsrecht anbelange, so jsei hier keine Partei vorzuziehen, sondern man nehme an, daß alle beteiligten Personen zu gleicher Zeit gestorben seien, einmal, weil sich das Gegentheil nicht beweisen lasse. Geduldige Passagiere. Einen Schmer;ensschrei, dessen Be recktiauna edenr in die Auaen sprinat. welcher öfter Eisenbahnreisen unter nimmt, stößt ein gequälter Passagier in einem Philadelphiaer Blatte aus. Zwar ailt sein' Kammern lunächst nur für Reisen nach dem Seebade, auf den fehr srequentlrten, dorthin fuhrenden leisenbahnzügen, indeß stimmt, waö er sagt. tur so ziemlich alle Reisen auf isenbayncn. zumal auf belebten Strecken. Der Gemarterte" schreibt: Bei dem ungeheuren Andränge zn den Bahnen kostet eS den Reiselustigen oft längeres Warten, ehe er sich für sein gutes Geld sein Ticket verschaffen kann. Erhascht et noch einen bequemen ltz, so kann ei sich noch Gluck wünschen. Kaum hat et jedoch sich eS in demselben bequem gemacht, den schweren Hut mit der Reisekappe vertauscht und sich in den Staubmantel acworien. so beainnt seine Oual. die erst dann ihr Ende nimmt, bis er die Endstation am Seestrande erreicht hat. Zuerst kommt der Zeitungsmann, der ihm alle denkbaren Zeitungen zum Kaufe anbietet und, falls er eine solche Zeitung um eins bis zwei Eents theurer an den Mann gebracht, noch ein Ertraprositchen herausschlägt, da er stets beyauptet, aus das lym angebotene 5 oder 10 Eentsstuck nicht herausgeben zu konnen. Schon nach fünf Minuten kommt derfelbeMann wieder und legt jedem Passaoier ein Packet Cando auf den Schoß. Kaum hat er dieselben eingesammelt, so kommt er mit illustrirten Heften vom vorigenJahre, Orangen, Bananen, allerlei Obst, verschiedene (Gattungen Handies, Reisekappen, Spielkarten, photographischen Ansichten u. f. to., und weiß auf diese Weise den unglücklichen Passagier stets zu stören, so da er weder ungestört seine Zeitung lesen, noch die Aussicht genießen kann. Die leichteste Beute dieser Eisenbahnhausirer sind Eltern, welche Kinder bei sich haben. Denen hält er seine stets übermaßig theure Waare so lange unter die Nase, bis die Kinder, welche ja stets Alles haben wollen, waS sie sehen, ihre Eltern nöthigen, für sie dieses oder jeneS zu kaufen und sich damit entweder den Maaen verderben oder ihre Kleider beschmutzen. U IW Vlb Vi v" VI j i v i dieses Privilegium, in ihren Zügen Hanfiff Vj ff IlrfirtfMf rsslsTlrtftYt für siryanoei zu ?relven, grosze ergulungen r. . . f r rr . i oezamen lassen, säur es lynen mtai cm, sogar auf sehr dringliches Verlangen, den Leuten das Handwerk zu legen, und muß sich deshalb jeder Passagier ohne Murren diese Spekulation auf seine Taschen ger y rr crr ? r. er . . fauen lassen. ,venn zemais ein -oon-cott" am Platze wäre, sollte er gegen diesen Eisenbahn-Hausirhandel eröffnet werden. SluS der Tternenwelt. Kaum sind mit dem Lick'fchen Riefen-, fernrohr über Erwarten erfolgreiche Beobachtungen gemacht worden, als sich auch schon ein Mann gefunden hat, der darnach strebt, daS hier bisher Gebo.ene noch in den Schatten zu stellen. In Colorado soll eine neue große Sternwarte 6000 Fuß über der Meeresfläche, also 1000 Fuß höher, als die Lösche Sternwarte, gebaut werden und dieselbe soll ein 23zölliges Fernrohr erhalten. Ein Herr H. V. Ehamberlain in Denver will die Kosten deS Baues u. s. w. bestreiken. Die neue Sternwarte wird unter die Aufsichr der Universität in Denver gestellt werden und den Professor H. A. Howe zum Director erhalten. Di: Beobachtungen, welche Professor Holden, der leitende Astronom der neuen Sternwarte in Kalifornien, mit dem Lick'fchen Fernrohr gemacht hat, sind, obgleich dieselben erst vor wenigen'Monaten begonnen werden konnten, von allerhöchstem Interesse. Der genannte Astronom hat das Glück, unter den denkbar günstigsten Umständen in arbeiten, denn zu dem großartigen Instrument gesellt sich die unübertrefflich klare und durchsichtige Luft EalifornienS. Die Enthüllungen, die selbst den erfahrenen Astronomen überrascht haben, sind derartig, daß derselbe zu der Ueberzeugung gekommen ist, man dürfe nichts, was bisher über die Sternenmelt gelehrt wurde, als unbedingt feststehend annehmen, sondern müsse durch das neue Fernrohr alles so betrachten, als sähe man eö überhaupt zum ersten Mal durch ein Fernrohr an. Ich bin durchaus vertraut mit dem Gebrauch großer Fernrohre," sagt Prof. Holden, denn ich habe viele Jahre lang in Washington mit dem großen Refractor beobachtet, aber auf so großartige Wirkungen, wie dieses größte aller Fernrohre unter den günstigsten Bedingungen sie hervorbringt, war ich nicht gefaßt. Ich habe Mars und Jupi.tcr, Nebelflecke, die Milchstraße und einzelne Firsterne in einer Weise gesehen, wie nie ein Astronom vor mir.'' LluösStzige hinesen. Aus Portland, Oregon, sind jetzt zwölf aussätzige Chinesen nach China zurückgeschickt worden. Sie hatten seit einer Reibe von Jahren auf der Port-
länger Armen sarui gehaust und woynten getrennt von den übrigen Insassen im alteil Pcsihause, w diejenigen von ihnen, welche noch einigermaßen arbeitsfähist waren, für dieAbr.gett kochten. Die Unglücklichen gewährten mit ihren in allen Graden der gäulniß besindlichen Glicomaßen und Gesichtern einen grauenvollen Anblick und bcnützten den Umstand, daß sie ihren Landsleuten Angst und Grauen einflößten, dazu, hm und wieder einen Ausflug in den chinesiz schen Stadtviertel Portlands zu unternehmen, und da Niemand sie zu berühren wagt, so waren sie nicht eher zum Weichen zu bringen, als bis man sie mit einem Löscgcldc abgefunden hatte. Im Allgemeinen befanden sie sich in ihrem drei Meilen von der Stadt entfernten Asyl so gut, als man es unter den Umstanden nur erwarten konnte, denn was Nahrung und Kleidung anbelangte, so fehlte es ihnen an nichts. Als sie erfuhren, daß sie auf den Schnb gebracht und nach China zurückgesandt werden sollten, weigerten sie sich auf's Entschiedenste, zu gehen, wenn man nicht jedem von ihnen $50 auszahle. Da war guter Rath theuer! Gewaltmaßregeln gegen die Unglücklichen anzuwenden, die kein Mensch anzutasten wagte, war unmöglich ; doch' ebensowenig konnte sich der Stadtrath, der für die Rückreise der Zwölfe eine ganz erkleckliche Summe bezahlen mußte, entschließen, sich dieser Erpressung zu fügen. Da legten sich die wohlhabenden Chinesen, welche wahrscheinlich unheimliche Ueberfälle der früheren Art befürchteten, in's Mittel und brachten eine Summe auf. die ihren kranken Landsleuten eingehändigt werden fall. Jetzt treiben sie an Bord der britischen Barke Kittn" an den Woger st'iftat i1rvii.
Vom Jnlande. Im Jahre 1 733 wurde in Or rington, Maine, das erste Haus mit einer ziemlich großen Holzscheuer mich tet. Die Scheune steht noch heutzutage. Farmer in Missouri, welchi in der Regel im August wegen der vollständigen Trockenheit des Erdbodens nicht pflügen können, haben in diesem Jahre fast ohne Unterbrechung den Boden beackert, weil die häusigen Regenschauer das Erdreich gelockert hatte. I m C o n g r e ß sitzen v e r s'ch i e dene Abgeordnete, welche mit der linken Hand schreiben. Der Abgeordnete Hopkins von Illinois hat nie gelernt, mit der Rechten die Feder zu führen ; McComas von Maryland schreibt mit beiden Händen gleich gut, aber nicht gleichZeitig. Eine s o n d e r b a r e Rinderkrankheit ist in Akron und Umgegend im County Lancaster, N. ausgebrochen. Eine kleine, grünliche Fliege 'bohrt sich in die Hörner der Kühe oder Ochsen ein, das Horn verfault dann und fällt bald ab ; in einigen Fällen ist da? Vieh an den Folgen der Stiche des Insekts gestorben. Peter F l y n n von Cramfordsville, Jll., ist kein Freund von schlechter Witzen, namentlich dann nicht, wenn er selbst die Zielscheibe davon ist. Einige seiner Bekannten hatten ihn in den April" geschickt, indem sie ihn mit einer großen Reisetasche, die mit schweren Steinen gefüllt war, mehrere Stunden lang von einem der Eingeweihten" zum Andern hatten herumlaufen lassen. Da Peter zu seinem Schaden auch noch den Spott seiner Bekannten zu ertragen hatte, so wurde ihm schließlich die Geschichte zu ärgerlich und er hat nun seine Qualer auf je $50 Schadenersatz verklagt. Unter den L a ch s fi s ch er n a m Columbiastrom und am Puget Sund drohen, wie auS Tacoma im Washington Territorium berichtet wird, ernste Streitigkeiten. In einer neulichen Versammlung des Fischervereins wurde der Vorschlag gemacht, den Preis für Silberlachse und Jacklachse" auf 20, bez. 25 Cents festzusetzen. Dem widersprach der Indianer Harry Fisk, welcher behauptete, daß dann die Händler nichts mehr verdienen könnten. Endlich einigte man sich auf 17 Cents und außerdem wurde beschlossen, alle Fifcher, die dem Lachsfang obliegen und nicht zu dem Fischerverein gehören, ans Land zu treiben und am Fischen zu hindern. Nun gibt es aber sehr viele Fischer, die nicht u dem Verein, der hauptsächlich aus Indianern, Italienern und Griechen bestehen soll, gehören, und diese Nicht-Vereinslieder" sind natürlich nicht gewillt, sich die Ausschließung gefallen zu lassen. Auch die Händler verwahren sich gegen die ErhShung der Lachspreise und machen geltend, daß die Lachse im Jahre 1885 nur 3 Cents, im Jahre 1838 5 und letztes Jahr 10 CentS gekostet haben ; eine weitere Ek' höhung sei nicht thunlich. Polizeirichter Duffy vn New York, dessen Alt und Weise mit den Angeklagten umzugehen, ihm eme große Populaiität verschafft hat, ver merkt es um so übler, wenn Jemand auf seine vermeintlich allzu große Bonbommie speculirt. So erschien dieser Tage ein Herr O'Donnell vor ihm, welcherden Zustand der Trunkenheit, in welchem man ihn angetroffen hatte, damit ent schuldigte, seine Frau habe ihn mit Zwillingen beschenkt und er sei hierüber so erfreut gewesen, daß er des Guten zu viel gethan habe. Schon sollte der Mann straflos entlassen werden, als sich eine Stimme im Zuschauerraume erhob, welche den Richter benachrichtigte, der Angeklagte, welcher übrigens der Bruder des Sprechenden ti und den dieser von einer keineswegs günstigen Seite kenne, habe die Gewohnheit, in derartigen Fällen die ZwillillgS-Trumpfkarte auszufpielen, erfreue sich in Wirklichkeit aber sei neswegs eines derartigen Familiensegens. Der Richter stutzte und dictirte dem Angeklagten dann drei Monate Strafinsel wegen Lügens vor Gericht" zu. Ein Vergehen letzterer Art sindet sich zwar in IC. .V. lyml .fi . ml mflAlflJ nimm wuiikuji, vci yuiiuyiiiuiwuyui Verhandlungen kommt eö hieraus jedoq bekanntlich nicht an. Vor kurzer tit noch war der Name des großen, fetten New Z)orker Mediums", Mrs. Diß Debar, oder richtiger Ann O'Delia Salomon in Aller Munde und die dortigen Zeitungen oracyren täglich lange Berichte über sie, ihr Thun und Treiben, ihre endliche Verbastung und Verurtheilunu. Berichte-
welche oft von Illustrationen regiencl waren, auf denen das dicke Gesicht der Diß Debar immer besonders in den Vordergrund trat. Trotzalledem scheint aber jetzt, nach Verlauf weniger Wochen, die undankbare Welt schon kein Interesse mehr für die angebliche Tochter der Lola Montez zu hegen, welche durch die Herstellung von allerdings oft recht stümperhaften Gcisterbildern sogar einen bis dahin ganz klugen Icechtsanwalt zum Geisterglauben zu bekehren, oder richtiger, verrückt zu machen vermocht hatte. Die Ankündigung, daß der Auktionator Peter
tzshevland m No. 2376 3. Ave. die perlonlichen Effekten des letzt von den Gelstern verlassenen und auf der Insel" inhaftirten Er-MediumS an die Meistbietenden verkaufen würde, hatte zwar eine ziemliche Anzahl von ?!eugierigen veranlaßt, nach dem genannten Lokale zu kommen, doch bestand die Mehrzahl derselben auS Trödlern, deren praktischer Blick sie nach flüchtiger Besichtigung der wegen unterlassener Bezahlung der Lageracbühren unter den Hammer gelangten wachen erkennen lieg, daß mit diesen für den Wiederoerkäufer nicht viel zu machen sel. Den ReS der Kauflustigen bildeten Frauen, aber auch diese schienen von dem Osferirten nicht recht erbaut zu sein, denn der ganze Krempel, einschließlich der Geisterbllder, brachte nicht mehr als etwa b200. Das ist das Loos des schönen auf der Erde." Wie wenig Achtung die Anwesenden vor den Bilder malenden Geistern hegten, war unter Anderem auch daraus zu ersehen, daß eines der Oelbilder, welches vom Auktionator als von Geisterhand hergestellt angepriesen wurde, die (summe von 40 (ients einbrachte, welche, trotzdem der Auktionator sich heiser schrie, nicht überboten wurde. Ein Haufen alter Bücher brachte 10 Cts., obschon ,n jedem der Buchet sich das Autograph der dicken Madame befand. Ein eigens aus Paris importirter", mit Pelz besetzter Mantel wurde für S2.50, den gleichen Preis, welcher auch für daS Bett des Mediums einging, losgeschla gen. Dies zeigte klar genug, daß unter den Anwesenden auch keine Spur von Achtung für das berühmte Medium selbst zu finden war. Noch klarer ging dies aber daraus hervor, daß ein Buch, das Studium von Köpfen und Gesichtern," welches fehr abgegriffen und offenbar von der Madame sehr eifrig studirt worden war, die Summe von 20 Cents einbrachte. Henry Hill erstand zwei recht schwache Marienbilder mit Goldrahmen für je $4, ein Piano, welches angeblich öOö gekostet, wurde für K33 verkauft und dem Käufer für 50 Cents noch ein Pianostuhl dazu gegeben. Zwei Tischchen mit Ottyr-Platten, jedes öl00 werth", wurden für je $3.75 zugeschlagen, und für die große Muschclsamm lung" der Madame wurden 10 Cents bezahlt. In dieser Weise ging es fort, bis sämmtliche Effekten veräußert ma wi. Der gewiß sc l t e n e F a l l. d a fz ein Einbrecher, anstatt werthvolle Beule daoonzus'chlcppen, einen neuen Anzug, ein Paar Schnhe und einen Hut in einem Zimmer ablädt und dann verschwindet, trat dieser Tage in Chicago, im Hause No. 290 Clybourn Avenue ein. Die gestimmten Räumlichkeiten wurden von einem Einbrecher durchwühlt, und nachdem der Geselle verscheucht worden, faud man in einem Zimmer die obige Beute, die er auf seiner geschäftlichen Rundreise aus einem Nachbarhause mitgeschleppt hatte. O b e r b ii nd e S r i ch t e r L a m g r ist ein schneidiger Reiter. kürzlich ritt er in Bethlehem, N. H., ein feuriges Pferd, das sich wiederholt fast kcrzengerade in die Höhe bänmte und sich schließlich mit ihm fo überschlug, daß der Reiter unter dasselbe zu liegen kam. Herr Lamar konnte sich indeß selbst besreien und schwang sich, sobald daS Pferd wieder auf den Beinen stand, behend und muthig in den Sattel, um den Ritt fortzusetzen, bis sich endlich das Thier beruhigte und nun willenlos dem lenkenden Zügel folgte. ' Vom Auslande. Von einer interessanten Naturalisation wird der Ostdeutschen Presse von Jnomrazlam berichtet: Der Cantor Kulakow aus Tuchel ist m Griechenland geboren. In seinen reifen Jünglingsjahren zogen die Eltern mit ihm nach Rußland, dort bildete er sich in Komno zum Cantor aus, heirathete und war Vater mehrerer Kinder geworden. Später zog er mit seiner Familie nach Preußen und fungirte an verschiedenen Stellen als Cantor. In Schmedt a. O. traf auch, ihn die AuLweisungsordre. Er wandte sich an den griechischen Consul in Berlin. Dieser rieth ihm, sich uaturalisiren zu lassen. Infolge dessen wandte sich der Cantor an den Oberpräsidenten Achenbach in Potsdam um Beistand. Dieser versprach ihm behilflich zu sein und ersuchte ihn, seinen Geburtsschein und den Geburtsschein seiner Frau und Kinder zu beschaffen. Nach einigen Monaten erschien er wieder vor dem OberPräsidenten und erklärte ihm, daß er die Geburtsscheine seiner Frau und Binder auS Rußland erhalten habe, dagegen könne er seinen eigenen Geburtsschein aus Griechenland nicht beschaffen, weil die dortige jüdische Behörde (diese führt dort die Geburtsregister) von ihm für die Ausfertigung des Geburtsscheines im voraus 400 Francs verlange, in deren Besiv er nicht sei. Der Herr Oberpräsident sann eine Weile nach, dann sagte er: Kulakow, geben Sie mir das Schreiben der griechischen jüdischen Behörde." Er nahm es, las es durch und mit heilerem Gesichte sagte er: Kulakow, wir wollen der griechischen Behörde die Arbeit und Ihnen die Zahlung der 400 Francs ersparen, denn die Behörde erkennt ja an, daß Sie in Griechenland geboren sind, nur verlangt sie für die Ausfertigung die 400 Francs. Das Auerkenntniß aenügt uns vollstäildig. Kukalow, erscheinen Sie morgen Punkt 10 Uhr im Hotel des Ministers des Innern, dort werde ich auch fein,und da werden wir ja sehen, was zu machen ist." Punkt 10 Uhr erschien Kulaksw vor dem Minister. Von diesem wurde er über verschiedene Oertlichkeiten und Verhaltnisse Griechenlands befragt. Dann entfernte sich der Minister. Nach etwa eier halben Stunde kehrte Herr v. Puttkamer zurück und sagte ihm, er solle mit den besten üofiuuuH . uach üause
reisen. 5C. begab sich hieraus zum iöusul, dieser gratulirte ihm mit den Worten: Na, Kulakow, Sie sind schon naturalisirt, denn der Herr Minister war unlängst bei mir und hat mich über die ihm von Ihnen gemachten Angaben über Griechenland befragt, und diese sind der Wahrheit gemäß gemacht worden." Es dauerte nur einige Tage und K. erhielt sein Naturalisationspatent vom Minister zugeschickt. Ein Urtheil, wie es eben nur ein südländischer Gerichtshof fallen kann, haben, so schreibt man dem B.
T.", die Geschworenen von Saleruo ausgesprochen. Die Ivjährige Carmela Crei war seit wenigen Wochen verheirathet und lebte mit ihrem 25jährigcn Manne, Stefano Giuliani, einem Bahnbeamten in Casalbuono (Salerno), glücklich, wenn auch in sehr bescheidenen VerHältnissen. Eines Tages erschien in Casalbuono ein reicher junger Neapolilauer, Samens Vincenzo Elia, der an der scho.ien, jungen Frau Gefallen fand und um jeden Preis ihre Gunst zu erhalten strebte. Aber alle Versuche scheiterten an der Tugend Carmelas, bis es einer im Stadtchen r?ohnenden Kupplerin gelang, die Spröde zu erweichen. Durch dieses Weib versprach der reiche Fremde ! der jungen Frau goldene Berge, und Carmela, die bisher in Armuth gelebt, entschloß sich dem Golde zu Liebe zur Flucht. Sie floh zu ihrem Geliebten, der denn auch wirklich ganze zwei Tage sich mit dem unglücklichen Geschöpf vergnügte, um eS alsdann mit Hohn zu verstoßen. Carmela kehrte nun verzweifelt zu ihrem Manne zurück, um dessen Vereihung zu erflehen. Ihr Gatte aber trieb sie von der Schwelle des Hauses weg mit den furchtbaren Worten: Ermorde Dich selbst oder den Schurken, der meine Ehre besudelt hat!" Und die Unglückliche gehorchte. Mit einem Dolch bewaffnet eilte sie in's Theater, wo sie den Verführer wußte, stürzte in die Loge und stieß ihm den Stahl in's Herz, so daß er augenblicklich todt zur Erde sank. Carmela und ihr Gatte wurden unter der Anklage des Mordes, resp, der Anstiftung hierzu, verhaftet. Der GerichtsHof von Salerno sprach beide jedoch unter dem jubelnden Beifall des Publikums frei. Vor einigen Tagen wurde in der Praterstraße zu Wien, wie dortige Blätter berichten, ein junger Mann wegen Bettelns angehalten, der seinem Aeußern nach zur Sorte der Dickens'schen Schäbig - Eleganten geHorte; er hatte Augengläser, Zylinder, Handschuhe, sowie einen schwarzen Anzug, der einst bessere Tage gesehen. Der Angehaltene erzählte beim Commissariate seine traurige Schicksalsgeschichte. Er heißt Johann Tomaschek, ist Techniker im vierten Jahrgang, 27 Jahre alt, katholisch, ledig, in Pilsen gebürtig, derzeit unterstandslos. Sein Vater ist todt, seine Mutter ist gelähmt und kann nichts für ihn thun. Er mußte hart arbeiten, um seine Studien fortsetzen zu können; tagsüber elend bezahlte Lectionen. ein Stückchen Brot zur Nahrung, im Winter kaltcs Quartier, Nachts ging's dann an's Studiren. Trotz dieser jammervollen Lage bestand er die erste Staatsprüfung mit Auszeichnung, alle übrigen Colloquicn mit sehr gutem Erfolg. Da wurde er krank ; er hatte eine Rippenfellentzündung und brachte in der Schwebe zmischen Tod und Leben sechs Wochen im Allgemeinen Krankenhause zu. Halbwegs genesen trat er wieder in's Leben hinaus in Kampf und bitterste Noth. Die Lectionen waren verloren, die Kräfte waren nicht mehr dieselben, Stück für Stück wanderte seine geringe Garderobe um Spottpreise dahin, bis er endlich gar nichts mehr hatte und da wagte er sich dann Abends, wenn es dunkel war, auf die Straße hinaus und streckte die Hand nach einer milden Gabe aus. Einige Tage erbettelte er sich so viel, um in einem Massenquartier in der Novaragasse schlafen zu können, dann hatte er auch mit dem Vetteln Unglück, und seit cinigen Tagen bettelte er bereits aus Hunger. Das intelligente Aussehen des jungen Mannes siel einem Wachmann aus und er brachte ihn zur Polizei. Dort brach der Unglückliche vor Scham und Hunger fast zusammen. Seine Papiere bestätigten seine Angaben. Er wurde dem Grundarrcst eingeliefert, um nach dem Vagabundengesetz von dem Bezirksgericht behandelt werden. D i e StaatSministero Mavbach und Dr. v. Fricdberg sowie der Reichsgerichtspräsident Dr. v. Sim son, welche durch Verleihung des hohen Ordens vom Schwarzen Adler in den Adelsstand erhoben worden sind, haben nicht, wie es bis jetzt Sitte war, noch vollständige Adelsdiplome, fondern. auf ausdrücklichen Wunsch des Kaisers Friedrich, als Ergänzung zu der durch die Verleihung selbst stattgehabten Nobilitirung, nur noch Wappenbricfe ausgefertigt erhalten. Dieselben sind, der Köln. Ztg." zufolge, ganz im Stile der alten kaiserlichen und pfalzgräflichen Wappenbriefe gehalten, bestehen aus einem großen Pergamentbogen mit eingemaltem Wappen und anhängendem Siegel in silberner Kapsel. Dieselben sind dieser Tage fertiggestellt und den Empfängern übergeben worden. Das Wappen deS Staatsministcrs v. Maybach zeigt einen gespaltenen Schild, dessen vordere Halste das Maybach'sche Familienwappen: im rothen Felde einen oben'und unten von je einer natürlichen ' Maiblumenstaude begleiteten, schrägrechts fließenden silbernen Strom (Bach) zeigt, während in der hin teren Hälfte die Dampfkraft eine heraldi schc Versinnbildlichung erfahren hat: dieselbe zeigt im silbernen Felde ein feuer schnaubendes, an den Hinteren Flechsen geflügeltes, schwarzes Roß. Das Mappcn des Staatsministers Dr. v. Friedberg versinnbildlicht sowohl den Namen wie das Amt. Dasselbe zeigt im zothen Felde eine zwischen 'zwei (Friedens-) Palmzmeigen auf goldenem Dreiberge rubeude goldene Krone, über welcher ein silbernes Lictorenbündel schwebt. DaS Wappen des Reichsgerichtsprändenten Dr. v. Simson zeigt im schwarzen Felde eine aus rothem Schildesfuße 'wachsende weißgekleidete Thcmis mit verbundenen Augen, welche in der rechten Hand ein gezücktes Schwert und in der linken eine goldene Wage hält. Die Helmklcinode sind bei allen drei Wappen -gleich und zeigen den goldenbewerthctenschwarze? preußi schen Adler.
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