Indiana Tribüne, Volume 11, Number 342, Indianapolis, Marion County, 28 August 1888 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint SigliH sd Ssustees. (ft tägliche JZxilinf folet durch de Träger t2 Gent vtt Woche, di Sonntag.TridSne- b Cents per Woch. Beide zusammen 1b Cent oder ibSentlxerRonat. Per Poft zugeschickt in vorauidtjahluns 16 per Jahr. Office 10O.Wa?vlandSr. Indianapolis, Ind., 26 August 1383. Opiumschmuggel. Die Chicagoer Zollbeamten sind, wie eö scheint, einer Bande von Schmugglern auf die Spur gekommen, welche sich seit Jahren mit der ungesetzlichen Einfuhr von Opium beschäftigt und in diesem Schmuggelhandel viele Tausende von Dollars angelegt haben sollen. Die Zollbeamten hatten, wie berichtet wird, schon seit längerer Zeit nach einer Quantität von geschmuggeltem Opium gesucht, welches anstatt von der Küste des Stillen Oceans, wo eine scharfe Controlle über die OpiumiEinfuhr geführt wird, von New Jork aus nach Chicago geschickt worden sein sollte. Besonders war Sxecialagent Crowley seit einem Monat eifrig auf der Suche gewesen, aber erst vor etwa zehn Tagen hatte er eine Spur gefunden, die alsbald in Fort Warane, Zndiana, zur Aussindung einer kleinen 'Quantität jeneS Droguen - Artikels führte. Durch diese Beschlagnahmung ist man nun angeblich zur Entdeckung des ausgedehnten Schmuggler-Complotts gebracht worden. Es wurde in Erfahrung gebracht, daß das in Fort Wane ausgefundene Opium nur ein kleiner Theil der Original-Sendung sei und daß sich eine große Quantität in dem Besitz eines Mitgliedes der Bande befindet, welcher in Chicago im Palmer House logire. Es wurden vor Bundescommiffär Hoyne Verhaftsbefehle erwirkt und Hilfsmarschall Vurchard mit der Ausführung derselben beauftragt. Er begab sich mit Specialagent Crowley nach dem Palmer House und stellte eine Untersuchung an, fand jedoch den Vogel ausgeflogen. Man verfolgte seine Spur bis nach einem Hause an Wabash Ave., von dort nach der Westseite und endlich nach einem Hause an Harrisonstraße, wo die gesuchte Persönlichkeit am Freitag Nachmittag verhaftet wurde. In dem Zimmer fand man einen mit Leinwand überzogenen Koffer und darin etwa 125 Pfund Opium. Der Gefangene wurde nach der Ofsice des Marschalls gebracht und hinter Schloß und Niegel gesetzt. Er leugnete ede Theilnahme an den Umtrieben einer Schmugglerbande und verhielt sich sehr verschlossen. Am folgenden Tage würd er nach dem Countogefängnisse gebracht, wo er sich jetzt noch befindet. Die Nachricht von der erfolgten Verhastung rief in Washington große Ausregung hervor, und es wurden sofort Beamte ausgejandt, um nach weiteren Spuren der Schmugglerbande zu for schen. Agent Tichenor wurde mit der Oberleitung der Verfolgung beauftragt und alle Betheiligten zu ganzlichem Stillschweigen verpflichtet. Hilss - Zolleinnehmer Hitt antwortete einem Berichterstatter auf seine Frage: ES ist ein sehr wichtiger Fall, auf den die Regierung die größte Sorgfalt verwendet und der durch ein voreiliges Wort verdorben werden könnte. H. Tichenor, der augenblicklich in Chicago ist, wünscht, daß jetzt noch nichts darüber veröffentlicht wird, und erst in zwei bis drei Tagen können die Einzelheiten einer großartigen Verschwörung der Oeffentlichkeit übergeben werden. Der erwähnte, von den BundeSbehörden verhaftete Opiumschmuggle? heißt, wie sich später herausstellte, C.H. Gardner, alias C. H. Martin oder C. W. Brown von New tyoxt und hat eine außerordentlich lebhafte Vergangenheit hinter sich. Es unterliegt keinem Zwei fel mehr, daß er den Behörden ein volles Geständnis abgelegt und höchst interessante Aufschlüge über den im Großen betriebenen Opiumschmuggel gemacht hat. Gardner stammt aus Ogdensburg, N. und gehört einer angesehenen Familie an. Er ist zur Zeit 40 Jahre alt und wurde unter Präsident Arthur in Portland, Oregon, zum Zollinspector ernannt, in welcher Stellung er sich roiederholt durch Befchlagnahmung ae schmuggelter Waaren zuszeichnete. Er besaß das volle Vertrauen seiner Vorgesetzten in Washington und gab denselben manche werthvolle Rathschläge in Bezug auf Verbesserung des Dienstes. Mitden Praktiken und Kunstgriffen der Schmuggler war er vollständig vertraut. Vor etwa einem Jahre wurde er selbst weSen Einschmuggelns von Opium verhastet und seines Amtes enthoben, doch stellte er seine Verfolgung als den Racheakt einer Schmuglerbande aus Califor nien hin, welche thn fürchte und ihn aus seiner Stellung zu bringen suche. Diese Darlegung fand vielfach Anklang, und nachdem er unter Bürgschaft gestellt war. kehrte er mit Frau und Kind nach Ogdensburg zurück. Auch hier wurde er wegen Opiumschmuggels verhaftet und. obgleich er angab, daß er sich nur dem Verdacht ausgesetzt habe, um eine wirkiiche Schmugglerbande zu entdecken und lim dadurch seine frühere Stellung wie ver:uerwerben. nacb Vortland. Oreaon. zurückgebracht und dort vor einem Monat vrocessirt. Er betheuerte seine Unschuld, brachte Beweise dafür vor, daß er . . r r n das )pser einer Verschwörung gewor den, und hielt selbst eine wirksame. mehrstündige Vertheidigungsrede an die Geschworenen, welche ihn denn auch freisprachen. Am 25. Juli reiste Gardner nach Oadensburg ab, wo sein Verhör für den Septemdertermin angesetzt. ist. Er machte ant der Reise in Ckicaao einen kaltes punkt und traf hier mit seiner Frau und Zwei Kindern zusammen, welche bei Verwandten in Jndiana gewohnt hatten. Vor etwa drei Wochen erfuhr Special ge.lt Jerry Cromlen durch reinen Zufall von der Anwesenheit eines Fremden im Besit-e von aeschmugaeltem Ovium. Er
raunre leinen vcamen nicht, oa oer
Fremde häufig seinen Namen und Wohnung wechselte. Derselbe schien keine Anstalten zuri Verkauf des Opiums, vielmehr zur Versendung desselben nach dem Westen zu treffen. Der Schmuggelhandel mit Opium hat in den letzten Jahren bedeutende Ausdehuungen angenommen, besonders an der Küste des Stillen Oceans, und es sind schon mehrsach Vundesbeamte als Theilnehmer daran prozessirt worden. Kaufleute. Schissseigenthümer und Eisenbahnbca'nten waren in der Regel die vermittelnden Agenten der Schmuggler. Der Zoll auf Opium zu Rauchzwecken bcträat 10 vex Pfund, und ein Psunv hat im Handel einen Werth von $18. Während des letzten Jahres hat die Regierung weniger als $1,000,000 an Zoll auf Opium erhoben und Opium wurde zu $11 bis b!2 per Pfund ver kaust. Der Werth des während des letzten Jahres eingeschmuggelten OpiumS wird auf $4, 000,000 geschätzt, von welcher Summe wenigstens die Hälfte als Prosit der Schmuggler anzusehen ist. Durch die Verlängerung der Canadien: Sl l 1 . sCli nU Uti Ms ')!.ttAi?Mr Vt 4;lUIU'Y'.llilvuyii viw v Einführung einer DampffchispLittic zwischen Vancouver und Yokohama, sowie t t c c?r. urcy cic yneonqreii oer canaoiicyen oÜt wurde dem ckmuggelhandcl Vor schub geleistet. Man pflegte die Con trebande auf der Eanadischen Pacific, Bahn nach Osten zu säiasfcn und an ir gend einem Punkte der undewachtcn Grenze, die eine angc von 3000 Wellen hat, in'S Trockene xi brinacn. Die Zollinspektoren sind thatsächlich nicht im Stande gewesen, diesem ollbetrug zu steuern. Die in Gardners Koffer vorgcfunde: nen 125 Pfund Opium repräsentiren emen Werth von $1200 bis $1500. Oeschüfttgnngslose Zuchthäusler. Als im Zuchthause von Sing Sing am zweiten August nach den von der New Yorker Legislatur eingeführten Negulatkonen die Arbeit eingestellt oder wenigstens aus die Eneugung solcher Gegend stände beschränkt werden mußte, welche direct in der Strafanstalt selbst zur Verwmduna kommen, da wurde wiederholt die Ansicht laut, daß die neue Lebensweise ans die Gesundheit der Sträflinge und uamentllch auf ihren Geisteszustand von wesentlichem Nachtheil sein werde. Man befürchtete, daß infolge der Langeweile, des Müßiggangs und des länge: ren Autenthalts m der einsamen Zelle der Verstand der Gefangenen lei den und daß der Prozentsatz der in Wahnsinn verfallenden Zuchthäusler wesentlich zunehmen werde. Vor der Hand haben sich diese Aefürchtunaen nicht bewahrheitet. Der Zuchthausarzt Dr. Varber erklärt auf da? Bestimmteste, daß der Gefundheitszustand der Insasse der QStrafanital eln vorzüglicher sei, und ht übrigen Be amten stimmen ihm darin bei. Die Ge fangenen müssen haunger ein Bad nch men, als sie sruyer tyaten uno längere Marschübungen machen, so daß sie müde werden und der Ruhe bedürfen. Im Allgemeinen ist nach der Ansicht sämmtlicher erfahrenen Beamten in Strafanstalten eine regelmäßige, vernünftige Thätigkeit für die Gefangenen dienlich und erwünscht. Der Verwalter des Zuchthauses Sing Sing, JameS Connauahton. theilt mit. daß am ersten August 433 Sträflinge in der Osenfabrik arbeiteten, 48 1 ,n der Schuhfabrik, 153 in der Wäscherei, 250 ln der Bäckerei, der Küche, der abackfabrik u. f. w. Es wurden täglich 273 Dutzend Hemden gewaschen und gebügelt, 3.300 Paar Schuhe und 180 bis 200 Oesen fertig gestellt. Vom 2. August an wurde nur die eigentliche Zuchthausarbeit verrichtet, die Fabriken haben seit, her stille gestanden. Die Leute fügten sich ohne Murren in die Veränderung und wenn die Beschließer Abends di Runde durch das Gebäude machen, sind von zehn Gefangenen stets ganz sicher neun schon ruhig eingeschlafen. Trstzdem aber stellt sich immer mehr das Verlangen nach Beschäftigung ein. Täglich laufen bei .der Zuchthausdirec tiou etwa fünfzig Btiefe und Zettel ein, mit dem Ersuchen um Arbeit. Unter den neuen Bestimmungen ist die TageSeintheilung in Sing Sing die folgende: Um sechs Uhr in "der Frühe wird aufgestanden. Dann treten die Gefangenen zum Frühstück an, für das 30 Minuten Zeit gegeben wird. Nach dem Frühstück wird im Hofe eine Marschübung gemacht, welche bis 8 Uhr 30 Minuten oder eine Viertelstunde später dauert. Hierauf werden die Leute in ihre Zellen gesperrt, in denen sie bis 11 Uhr 30 Min. bleiben, um dann wieder bis 5 Minuten nach zwölf Uhr zu marschiren. Das Mittagessen wird nun eingenommen und dann gehts, nach einer Pause, an's Baden. In vierzict" Badewannen mit heißem und kaltem Wasser müssen täglich 600 bis 600 Sträflinge sich baden, sodaß jeder Gefangene zwei bis drei Bäder die Woche bekommt. Um halb fünf Uhr wird abermals ein Marsch an getreten, welcher etwas über eine Stunde dauert, worauf die Gefangenen bis zum Abendessen wieder in ihre Zellen zurückkehren. In der Abendstunde erhalten 7s Gefangene in zwei Abtheilungen Un (erricht im Lesen, Schreiben und Rechnen. Ihr Lehrer ist ebenfalls ein ZuchtHäusler. Das Zuchthaus ist zur Zeit nicht so überfüllt, als es war, da nach Clinton und Auburn viele der Insassen überführt wurden. Es sind 1234 Zellen in Sing Sing, die von 1442 Sträflingen bewohnt werden. Da erfahrungsmäßig das Zusammenwohnen mehrerer Gefan gcner in einer Zelle von üblen Folgen begleitet ist, so sind die BeHorden be, müht, anderweitig so viel Raum zu schaffen, daß auf Sing Sing nur 1284 Sträflinge kommen, damit jederderselben seine eigene Zelle erhalte. Natürlich ist der finanzielle Ausfall durch das Einstellender Sträflingsarbeit nicht gering. Früher wurden aus dem Erlös der Sträflinge in Sing Sing die Kosten des Unterhaltes der Anstalt bestritten und noch dazu $3000 $4000 per Monat in den Staatsschatz abgeführt. . Von jetzt an werden die Bürger tief in die Taschen greisen müssen, um die StaatSitrafansialten in erhalten.
Nickt uninteressant ilt es. wie die pro
minenten ?!ew Yorker Sträflinge" in Sing Sing beschäftigt wurden oder noch werden. Er-Alderman Jahne arbeitet in der Tabaksfabrik; Er-Alderman McQuade ist in der Hospital-Küche mit dem Reinigen des Geschirrs beschäftigt und Er-Alderman O'Neil ist damit beauf. tragt, die schmutzige Wasche der Gefangenen einzusammeln und später reine Hemden an die Sträflinge auszutheilen. Er-Sergcant Crowley arbeitet als HilfS koch in der Hospitalküche und der berüchtigte Er-Baumeistcr Buddensiek macht " . . t' r t i. : sicy nuiilcy in oer vsajiciuctrocuiinu. Er erfreut sich einer unverwüstlichen Ge sundheit und ist guter Dinge, wenn ihn seine Angehörigen besuchen, was so oft geschieht, als eS die Vorschriften gestat ten. Buddensiek hat noch vier und ein halbes Jahr zu brummen, selbst wenn man die Zeit abrechnet, welche den Sträf l'ngen bei musterhafter Aufführung ih rerseits von dem ihnen zudictirten Termin abgelassen wird. Ferdinand Ward, daZ Er-Finanzgenie. hat sich als Buchdrucker soweit ausgebildet, daß er alle Druckfachen für die Direktion des ZuchthaufeZ liefert. Er hat als Knabe eine Hand presse und Typen gehabt und das, was er da spielend erlernt hat, jetzt weiter a pflegt, so daß er im Stande gewesen ist, einige Arbeiten zu liefern, welche die Bewunderung von Fachleuten erregt ha ben. Velva Lockwood. Die Präsidcntschastscandidatin der Frauenrechler, Frau Belva Lockwood, welche so ost Gegenstand des Gespöttes der Anhänger anderer Parteien ist, muß wohl, bei all' ihren Schrullen, doch ein im Allgemeinen recht praktisches Frauen: zimmer sein. Wenigstens hat sie es verstanden, sich eine AdookatenprariS zu erwerben, die ihr über dreitausend Dollars das Jahr einbringt und da sie diese schon seit fünfzehn Jahren betreibt, so hat sie bereits ein anständige? Sümmchen auf die Seite gelnacht. Belva war früher Lehrerin, konnte aber mit dem kärglichen Gehalt, den sie erhielt, ihre Familie nicht ernähren und studirte deshalb die Rechtswissenschaft. Ihr Mann, ein Invalide, der nicht im Stande war, für sich und die Seinigen zu sorgen, starb im Jahre 1877. Sie hat eine Tochter und eine Nichte, die unter ihrer Leitung und Aufsicht beide Jurisprudenz studirt haben und die als tüchtige und erfolgreiche Advokatinnen gelten. Frau Lockwood ist der sonderbaren Ueberzeugung, daß es ihr gelingen wird, den Staat Iowa bei Herbstwahl zu erobern. Geld sür Wahlzwecke steht ihr reichlich zu Gebote. Sie erhält von allen Seiten Prioatunterstützungen und ermunternde Briefe, und einer ihrer Bewunderer hat ihr allein $-20,000 zur Deckung der Kosten ihrer Campagne angeboten. Die Frauen unterstützen sie, wie sie erklärt, wenig. Die reichen Frauen, sagt sie, thun eS nicht, weil sie Puppen, die armen nicht, weil sie Sclaven sind. Bon, Inland?. Nach dem Berichte des Wash ingtoncr Bureaus für Minenstatistik sind im letzten Jahre in dem Gesammtgebiet der Ver. Staaten Edelsteine im Werthe von $80,000 ans Licht besördert worden. Der Wasser stand des Rio Grande ist zur Zeit so niedrig, daß man in El Paso, Teras. befürchtet, der Fluß werde, wie vor 7 Jahren schon einmal, ganz austrocknen. Damals wurde im Flußbeet Getreide gesät und geerutet. In Aroadalbin bei Alban in New ?)ork hat ein Mann, Namens Leoi W. Sawyer, seine Stieftochter ge heirathet, und zwar nicht eine Stieftoch ter, die er erst als erwachsenes Mädchen kennen gelernt hat, sondern die seit ih rem weiten Jahre von ihm erzogen wor, den ist, und deren Mutter ihm selbst drei Kinder geschenkt hat. Diese erhalten ihre Schwester jetzt zur Mutter. Eine junge Dame inNor.wich, Conn., hat eine Vogelscheuche in Gestalt eines Mädchens mit wächsernem Gesicht so künstlich hergestellt, daß Vorübergehende ohne Ausnahme glau, ben, es mit einem lebenden Wesen zu thun zu haben und daß junge Leute nicht selten dem feschen Mädel" verliebn Blicke zugeworfen haben, die dieses leid nicht erwidern konnte. Eine unglückliche Reise hat die von Sansibar nach Boston zurück aekehrte amerikanische Barke .Lottu Moore" gehabt. Auf der Fahrt von Nen York nach der Insel Mauritius siel de, Matrose Olaf Schnabel aus dem Takel werk auf's Deck und starb noch an dem selben Tage. In Mqunao starb die 7 jährige Tochter des Kapitäns amFieber, und auf der Rückreise siel der Matroj, Hendrik Hennina, ein Norweger, übn Bord und ertrank, ehe man ihm Hilfi bringen konnte. Ein Fischer aus Boston schrick dieser Tage dem Mavor Reche von Chi cago, daß er mehrere Fässer mit Fischen nach Chicago geschickt habe, welche m den Ort ihrer Bestimmung erreicht hät ten. Ich wünschte nun," heißt eS in dem betreffenden Briefe, daß Sie nach den Bahnhöfen gehen, und dort zusehen mochten, ob Sie die Fische sinken rönnen. Wenn Sie mir darüber onestich Aus kunst geben wollen, werde ch Ihnen Ihre Auslagen für Briefmarken u. s. w. zurückerstatten." Mayor Röche wird sta natürlich schleunigst auf die Suche naoj den Fischen gemacht haben. Dr.DomnesinLakeport, Cal., hatte einen Lieblingshirsch, auf den er große Stücke hielt. In letzten Herbst lief das Thier davon und kam nicht wie der, bis es sich vor einiger Zeit ganz un erwartet wieder einstellte, seinen Kopf auf den Arm des Doktors legte und sich sehr zu freuen schien, daß es wieder zu Hause sei. Nach einigen stunden lies eS wieder davon. Am nächsten Tag wiederholte es seinen Besuch uvd so ging es wohl eine Woche, bis eines TageS der Doktor dem Thier folgte, daS ihn nach einem Platze mitten im Busche führte. wo ein kleines Hirschkalb der Mutter ent gegensprang. Der Doktor nahm deS Kalb mit nach Hause und die Mutte, sprang höchst vergnügt hinterher, hat auch seitdem den ihm angewiesenen Aufenb Haltsplatz nicht wieder verlassen.
Vor dreizehn Iah ren wandcrtt
aus New Haven, Conn., ein jungei Mann, Namens Toole, nack den Westen aus. Nach einigen Hin- und Herfahrten schrieb er an seine Angehörigen, daß kl am nächsten Tage nach Californien ab reisen werde. An eben diesem Tage ereignete,sich daS furchtbare Eisenbahnunglück bei Ashtabula und da Toole seither nichts mehr van sich hören ließ, so nahmen seineAngehörigen schließlich an, daß er bei jener Katastrophe ums Leben ge: kommen sei und betrauerten ihn als todt. Vor einigen Tagen aber erschien Tool, plötzlich gesund und munter in seine, Heimath. Er hat sich ein Vermögen in ,allsornlen erworben und behauptet, mehrere Briefe geschrieben, aber nie ein, Antwort erhalten zu haben, worauf n denn schließlich auch das weitere Schrei? ben aufsteckte. Da n Ban ks von Elizabeth.' town, Jll.. hörte dieser Tage, nach Ein: ' bruch der Dämmerung, seine Hühner i Stalle ängstlich schreien. Als er di, Thür öffnete, um nachznsehen. was ei gäbe, flog plötzlich ein großer Vogel ge. ; 's. . t . r . ! gen lyn an uno klammerte sich mu seme, Krallen so fest an seinen Arm, daß die? selben durch die Kleider tief in's Fleifck eindrangen. Er suchte vergebens de . ogel abzuschütteln und erhielt, als e, ihn mit der andern Hand sortzunehme? suchte, durch kräftige Schnabelhiebe be: deutende Wunden an derselben. Endlich kam ihm seine Frau zu Hilfe, welch, das Thier tödtete. Es stellte sich heraus, daß es eine Horneule von ganz ungewohnlicher Größe war, die sich so fest in den Arm eingekrallt hatte, daß ein herbei: gerufener Arzt die Fänge einzeln aus lösen mute. Auch die verletzte Hani mußte vom Arzt verbunden werden. Dankbarkeit ist eine so s e l? tcne Tugend, daß sie verzeichnet zu wer, den verdient, wenn sie geübt wird. Vor vier Jahren gab es in Reading, Pennsylvanicn, einen durch Suff vollständigeruntergekommen Menschen, Namens Con rad Shenfield, der ein bedeutendes, im ehrlichen Handel erworbens Vermögen wieder vergeudet hatte. Seine Familie sagte sich von ihm los. Endlich faßte ei dem Entschluß, sich zu bessern. Er schwor den Suff ab, und ein alter Freund, der Oberst Charles Lynch, gab ihm $200, damit er nach dem Westen gehen könne. Dieser Tage ist Shensield in Kansas City ? gestorben und hat in seinem Testamente einen Freund Charles Lynch zum Um; versalerben seines sehr bedeutenden Vermögens eingesetzt, welches neben einem reichen Bergwerk bei Albuquerque in NeiuMerrto in Grund- und beweglichem Eigenthum im Werthe von $150,000 besteht. Und diese Erkenntlichkeit war sehr willkommen, denn Lynch hatte in den letzten Jahren Unglück gehabt und fast sein ganzes Vermögen verloren. Frauen haben bekanntlich die Eigenthümlichkeit, die schlechtesten Verstecke auszusuchen. Das hat sich wieder in Mission in Californien bewahrheitet, wo eine Dame, die eine kleine Reise in's Land machte, beim Abschied ibrer Tochter aus die Seele band, ja aus ihren für t7000 Diamanten enthaltenden Schmuckkasten gute Acht zu geben. Die Tochter steckte, um ganz sicher zu sein, den Schmuckkasten in einen Kohleneimcr und bedeckte ihn mit Asche. Während ihrer Abwesenheit aber kam der Müllmann nnd holte die Asche ab, und obwohl man ihn entdeckte, als er eine Brosche im Werthe von 52500 sür $10 verkaufte, und diese wenigstens wieder erhielt, sind die anderen Schmucksachen verschwunden. Der Müllmann betheu: erte, daß er den Kasten erst entdeckt habe, als er die Asche wieder auslud, und daß sich nur die eine Nadel darin vorgefunden. Wahrscheinlich ist der Kasten beim Umschütten aufgesprungen, und der Nest des Schmuckes unter die Asche verstreut worden. Der betrefsende Müllhaufen wird jetzt eifrig umgewühlt. Dom Nuölande. In Belleville fand am 13. Juli ein ländliches Fest statt und drei junge Unterofsiciere vergnügten sich damit, die ländlichen Schönen fleißig ;um Tanze zu führen. Bei dieser Beschästigung wurden die Herren sowohl hungrig wie durstig ein Umstand, der ihnen um so peinlicher war, als keiner von ihnen Geld in der Tasche hatte. Zu ihrem Aerger jedoch sahen sie in einer der Lauben einen ältlichen Herrn im Lodengewand in Gesellschaft einer gleichfalls ältlichen Dame sitzen, den Tisch, der für sie gedeckt worden, bedeckten die köstlichsten Gerichte. Im Ucbermuthe spazierten die Drei mehrmals vor dem Paare vorüber, als sie aber gar unter dem Tisch einen Eiskübel sahen, aus dem eine Silberhaube hervorlugte, da kannte ihre Wuth keine Grenzen und Einer von ihnen, Charles Norbet, rief dem Herrn zu: Heda, Specereiwaarenhändler, du mußt viele Steine in den Kaffee, viel Sand in deiren Zucker gemischt haben, damit du das Geld zu diesen Schwelgereien verdienen konntest!" Der Herr erhob sich bei dieser. Ansprache und srug gleichmüthig: Meinen Sie mich?" Ja, dick meine ich," erwiderte Norbet, heute trmkst du Champagner und morgen stehst du wieder im Laden." Mit einem Sprunge stand der Beleidigte ander Seite des Soldaten, packte ihn am Kragen und schleuderte ihn mehrere Schritte weit von sich. Dieses Benehmen imponirte den jungen Leuten, sie verschwanden alsbald aus dem Garten; unlängst aber erschienen sie als Geklagte vor dem Polizeigerichte. Der Kläger ist der EscadronsChef Graf Surville. Er sagte: Ich hätte mich um die Frechheit der junaen Leute nicht gekümmert, mir nicht die Mühe genommen, sie bei ihrem Regimente auszuforschen, allein mich empörte es, daß sie es gewagt, einen Mann anzugreifen, der sich in Gesellschaft einer Dame befand ; das thut kein Franzose, kein Ehrenmann." Charles Norbet, welcher Wortführer der drei Helden gewesen, ist heute sehr zerknirscht; er erbietet sich, die Dame um Verzeihung zu bitten, die Geschichte mit dem Specereiwaarenhändler sei ein dummer Scherz gewesen. Ist nicht nöthig", donnerte c. r n , I oer ,'verir; meine iZrau oyucywi, daß es übermüthige Junaen auf der Welt gibt!" Der Oberst entfernte sich, ohne taS Ende der Verhandlung abzuwarten, und der Richter uerurtbeilt CbarlkS Nor-
bet zu einer Geldstrafe von sünszcyn
Francs. Die englischen Flotten, Manöver erregen zenseitS des Kanals im mer mehr und mehr Interesse. Wie wir bereits erwähnten, wird ein Scheinkrieg r Eroberung Irlands und Schottlands geführt; dabei stellt sich, nach Ansicht oer Mehrzahl der Londoner Blätter, heraus, daß die irischen und schottischen Küsten durchaus ungenügend vertheidigt sind. Das Angrifssgeschwader bleibt durchweg siegreich, wie aus folgendem kurzen Bericht der Alla. Korr.- erfichtlich wird: Es hat sich bitter geröcht, daß die Vertheidigungsflotte die Einschließung des feindlichen Geschwaders in der Bantrn-Bay und Swilly-Vucht aufgegeben hat. Am 10. Aug. erschienen vier Schlachtschiffe von Admiral Fitzroys Geschwader vor Aberdeen und bombardirten die Stadt. Die alten Forts mit ihren fast ebenso alten 63-Pfündcrn hätten im Ernstfalle sicher keinen Widerstand leisten können, und bas im See liegende Schiff Clyde" ist nur ein nautischer Aierrath. Auch in dem Firth of Forth erschien der Feind an demselben Tage und segelte bis zur Forth Brücke, welche er zerstörte, woraus er einige Bomben in die Stadt Edinburgh sandte. Dennoch segelte er ungestört wieder ab. In Vurwick wurde eö in Folge der plöhlichen Ueberrumpelung Edinburghs lebhaft. Die Kings Own Scottish Vorderers wurden in ihrer Kaserne consiz nirt, und die Artillerie-Freiwilligen bemannten die 32- und 64-Psünder aus den Wällen. Die Küstenwache bekam wirklich bald darauf ein feindliches Thurmschifs und einen schnellen Kreuzer in Sicht. Der letztere legte sich auf der Höhe von Verwick vor Anker. Ein drittcs Gefecht fand am selben Nachmittag im Clyde zwischen einem feindlichen Kreuzer und einem der Kanonenboote Admiral Nowlcns statt. Das Feuer dauerte drei Stunden. Endlich bombardirte der Feind das dem Marquis von Ailsa gehörige Schloß Culiean. Am Abend wurde der Kreuzer in der Jrvine Bai gesehen. Am 11. Auaust ließ sich ein feindliches Schiff auf der Höhe von Scarborough blicken und feuerte mehrere Salven gegen die Stadt. In der Frühe wurde auch die Stadt Hartlepool vom Feinde bombardirt." Unter dem Eindruck dieser Manöver nahm das Unterhaus jüngst die zweite Lesung der Bill betreffend die Verstärkung der Verthcidigungsmittel des Reichs an und erledigte die Einzelberathung der Bill betreffend die nationale Vertheidigung, nachdem die Regierung den Paragraphen gestrichen hatte, welcher die Einberufung Freiwilliger gestatten sollte. Aus Anlaß d e r j ü n g st e n Hochwasser stellt Graf Frankenbcrg in der Post" sehr ernste und freimüthige Betrachtungen an, die das über Schlesien hcreingebrochene Unheil zum Theil auf Unterlassungssünden des Staates zurücksühren. Graf Frankenbcrg sagt: Mit einer entsetzlichen Regelmäßigkeit tritt fast jedes Jahr in derselben Gegend, in denselben Flußthälern Hochwasser ein und zerstört, was' kaum neu hergestellt ist. Diese letzte Hochfluth traf auf denslven Tag, wie eine Überschwemmung vor 30 Jahren, welche die bekannten ältesten cute" bisher für die schlimmste gehalten hatten. Fragen wir nun: was ist in unserem Kulturstaate seit diesen 30 Jahren geschehen, um dem Verderben zu steuern, um Menschen und Eigenthum zu schützen? Sind die Flüsse nicht regulirt, die Wasserläufe nicht erweitert, die Quellengebiete nicht bewaldet und mit Sperren versehen, die Thäler nicht für den unschädlichen Ablauf der Gewässer frei gemacht worden? Die Antwort wird zu unserer Beschämung fast überall verneinend ausfallen. Keiner der gcnannten Nebenflüsse der Oder, welche vom Niefengebirgc herkommen, ist einer einheitlichen und planmäßigen Reauliruna unterworfen worden. Die Pläne sind allerdings so manche be rathen aus den Landrathämtern in die Regierungen, ja vielleicht l,is in die Ministerien gedrungen. Hand ist aber nicht angelegt worden. Kleine Stückchen der Flußläufe sind wohl begradigt, erweitert tnd die brüchigen Ufer hergestellt, die veggetragenen Brücken um einen oder ein paar Meter erweitert und erhöht, die durchgerissenen Dämme versträkt und auch erhöht worden. Es ist in neuester Zelt eilt telegraphischer Hochwasser-Mel-bedienst und ein Netz von RegenmesserStationen angelegt worden, damit ist aber auch das Ikegister Alles dessen abgeschlössen, was Staat, Selbstverwaltung und Selbsthilfe geleistet haben, um zu verhüten, daß ein einziger Regentag für Millionen Schaden bringe. So gründlich stehen wir noch in den Kinderschuhen, in den Uranfängen alles dessen, was geschehen muß, um da? Land vor dem alljährlich wiederkehrenden Jammer der Ueberschwemmungen zu schützen. Wahrlich ein trauriges Bild und ein trostloser Blick in die Zukunft für das Land, welchcö in Mitleidenschaft gezogen wird, ivenn irgendwo das Unglück hereinbricht. Ein eigenartiger S o nberling, seines Zeichens ein Drechslermeiste? und als solcher sehr gesucht, ist in Mainz zungst infolge eines chlaganfalls gestorben. Dem biederen Drechslermelster wollte die seit 1866 eingetre. tene politische Umwälzung durchaus nicht gefallen, insbesondere konnte er es nicht verschmerzen, daß die Oesterrcicher das Feld räumen mußten. Er that damals den Schwur, sein Haus nicht wieder zu verlassen, und hat diesen Schwur treu gehalten. Das einzige, was er sich noch gestattete, war, daß er den Kopf zum Fenster hinaus steckte, um das Treiben auf der Gasse zu beobachten. Von all' den Ereignissen, die sich seit 1806 dort abgespielt haben, von den großen Bauten und Veränderungen in der Stadt hat der Sonderling, der nähere Verwandte nicht mehr hatte und allein für sich lebte, nur durch die Zeitungen Kennt niß erhalten, persönlich gesehen hat er nichts davon. MttllchauQvs'.iskn, lange dei-tZHi Pfeifen, Eigarrenspitze ett. bei Om. Mucko. Nn. 199 OU asdinatan Str. SB. T. 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iDAS GROSSER Schmerzenheilmittel. gegen Neuralgia. Dauernd geheltt. Orkgknal-Berkikt, 1884. Erneurrt 8. Jailuar, 1837. Litt im Jabre 1834 schreSlich an Neuralgia im Gesichte. Litt furcht bar. Versuchte St. Jakobs Oel. Rieb die schmerzenden Theile des Abends tüchtig ein und am Morgen waren alle Schmerzen wie durch ein Wunder verschwunden. Seit ehrerea Zahrea kcunn Rücksall vikder habt. Frau Mary St. Sheet,, Nro. 1110 MarVland-Arenue, Washwgttn, D. C. Dauernd geheilt. rlainu-Bmqr, März, 1831. Erneuert 5. yebrnar, 1887. Beinahe drei Zaire Vreckltch an Neuralala gelitten. Wandte St.ZakolS Oel an. Ja sünfMinuten wa. rea alle Schmerzen derschwundea. Eine elnzlae Anwendung heilte ich. Seit jene? Zeit keinen Rücksall wieder gebäht. R. B.Troll,St.LoulS,Mo. Dauernd geheilt. War gezwungm sechöjeha Tage wegen neuralgisch Schmerzen im Bette ,u tlci ben. Nahm sechs verschiedene Medizinen ohne Erfolg beinahe wahnsinnig vor Schmerzen. Gebrauchte St. Jakobs Oel nnd wurde geheilt. Habe seit jener Zeit keine Schmenm wicder gehabt. Mary L. Davk, Tobmöville, Baltimore Co., Md., 15. Dezember, 1886. -Obig Zeugnisse find Erneuerung früher Berichte von Leuten, eiche durch St. Jakob Oel Scheut wurden und die nach Verlauf von Jahren ein Rückkehr von Schmerzen gehabt haben. Allenthalben l de Apotheken zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. Orkawal-Berlcht, März, 1831. S?sW2TW25sW2Z . . f4ra 9 Wen einzigen uveg Ä5??5ÄÄ!5Ä!ÄÄ!öö5!!Äö 1 nnvk?uriksckttnbarl GeschlechtskrankbeUe gchrr und dauernd an. rl (eilen, ferner, genaue Aufklärung über' r nannvarkktt! Weiblichkeit ! Ede ! ptnöer , ilI viffe derselben und örilung. zeigt da geI diezene Buch Ter kttungs'Ruker;"2S., tl Aufl., 250 Seiten mit jla' lreichkn lebensfci treuen Bildern. Wird in deutscher Errache , gegen Siusendnnz von 25 Qtnti in Post, I I lamxs, tcrjfara verpafft, frei teriancr. , I Vieren;: Deutsche HeiMnstitnt,lI tlin- ! ton Piare-. nahe Broadway, JVew York, I i . l. IN 3nttanapcii3, Zno., ittra u, l I Händler G. Keyler, 29 Süd Delaware St. jyjT xv ovrssv o. 'L L4l pw r'tf V&J n THE LADIES' FÄVORITE. NEVER OUT OF ORDER. TT-isR- I r von direct to nearesi auuruss iujijuuciuw NEW HOME SEWK dORffiklASS Chicago - 28 UKOiJ SQUARE-NX- Df.LLAS, ILL. oti awTi f. TEX. ST LOUIS. VO. V.USV?5 SANfPMCISCO CAl -xauiwJA.ifj Agentur für Indianapolis: Kaiser 5 Vfteg 172 Oft Washington Straße. Mozart Oalle! Taool Bos, Kigestbüuur. Das größte, schönte nnd Lltefie derartig Lokal in dn Stadt. Die geräumige nnd sch?u eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen nnd Privaten zur AbhaUnng von Vällen, Conznten nnd Dersanunlnngen unter liberalen Velin, (in tut Verfranng. Hove Ventilating Base Burner. Qln perfekter Cents tater. Base BurnerS und alle Sor- . "IIAPPY l s im Heizöfen ehr b i l l.tß. M C tt .O TII0UGIIT I 1 Q RANG E ß. Wenn Cte irgend einen Ofen kauf, vollen, sollte Sie erst vorsprechen lei Wm. XX. Bennett &z i?oxi, o. 33 Süd eridia StraK Luxus ! Die Gee Line Wonte (l&BTL UNd CCC&I BAHN). Diese auSgeztlchklttt Bahn desördtt Passagiere nach ?IzInt, Gleveluiirt, BnfTalo, und allen Neu England Städten O b I a f to a g e n zwischen Judkanapotts und New Bork ohn, Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Hlssorlrl, Arkansas, Texas, Kansaß Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Mtdtigfte Baten. GT Man dende sich dezen näherer Znssr mation an v. ö. Martin, Gen'! Pass. Agent, Eleveland. W. J. NIchole, Een'l West. Agent t. ,t.
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