Indiana Tribüne, Volume 11, Number 338, Indianapolis, Marion County, 24 August 1888 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint SiglilZ und Ssnstsgs. 7V tägliche .TtibUni raiet durch dker12 itntl vtx Wach, die Sonntagl-.Trtdüne- b Cent! vee Woch. Beide ,usamm,n 1b Cent! der i Centl peiRonat. Per Poft jugeschi in Vorausbezahlung 6 per fT yOfßcet 140 O.arvlavdstr. ! Indianapolis, Ind., 24 August 1883. Die Vkvrvhtumsucht. f Die Leiter der gropen (zbicagoer chemischen Fabriken und 'Apotheken erklären einstimmig, daß die Nachfrage nach l Morphium in neuerer Zeit in geradezu erschreckender Weise zunähme und daß es über jeden Zweifel hinaus feststehe, daß die Morphiumsucht, dieses schreckliche . Laster, deszen folgen weit verderblicher iin nf& hi Trirnf ii? i-ffr HA irnhtii IIV M.W VIV VV. t V , tV lUtHIVI mehr ausbreitet. Wer ist dafür verantwortlich zu mm chen' Wer ist Schuld daran, daß die heutige Generation sich einem Laster hin: gibt, das diese selbst und die künftigen Geschlechter in'S Verderben zieht? Die Aerzte, hört man wohl sagen. Sie gewöhnen durch das Verschreibin von Morphium die Patienten an den Genuß desselben. Allein sicher ist, daß es nicht die Männer der Wisienschaft sind, deren einziger und erhabener Beruf es ist, der leidendenMenschheit Hilfe undLinderung zu bringen, welche die Schuld daran tragen, daß ein solcher Vorwurf, wie der obige, gewiffe Berechtigung zu gewinnen scheint, fondern jene Kurpfuscher, die einzig und allein duu Geld nachrenne, und sich nicht daru Riraatirn, was auj ihren Patienten wird, wmn sie ihnen nur für den Augenblick scheinbar geholfen haben. Lolche Kurpfuscher sind es, die in ihrer Gewissenlosigkeit fast jeder Medicin, welche sie verordnen, eine Dosis Morphiunl beifügen. Da hierdurch für den Augenblick in der That die Schmer? zen des Leidenden gemildert werden, so kommt eö wohl vor, daß gerade solche Quacksalber oftmals für außerordentlich nichtige Aerzte gehalten werden und daß sie ihren Weg finden in die angesehensten Familien. Aber was sind die Folgen solcher manenhasten MorphiumVerordnungen? DiePatienten verlangen immer und immer wieder nach dem LindcrungSmittel, es wird bald nothwendig, wenn die erwartete und von dem Kranken erlioffte Wirkung nicht ausbleiben soll, die verabreichten Dosen wesentlich zu vergrößern, und die Kurpfuscher den Pa? tienten nur zu leicht zu Willen sind, so daben sich letztere bald an den Genuß von Morphium gewöhnt, daß es ihnen nach gerade unmöglich wird, sich dem Laste: zu entreißen. Ein vielgerügter, aber leider immel noch nicht abgestellter Uebelstand von uns geheurer Bedeutung ist der, daß in Chicago wie wahrscheinlich in den ande ren Großstädten des Landes auch, denn die Morphiumsucht ist zweifellos über daö ganze Land verbreitet in einer großen Anzahl der Apotheken Morphium an jeden Beliebigen verkauft wird. Man gebe sich nur einmal die Mühe, den Verkauf ;u überwachen oder auch die Apotheker, welche meistens gar kein Geheimniß daraus machen, daß sie aus Wunsch Morphinm ohne ärztliche Vorschrift verkaufen, zu fragen und man wird sehr bald aussindig machen, daß es beinahe jede Apotheke ihre regelmäßigen Morphium Abnehmer hat, welche ihre Medicin" ebenso leicht verabfolgt erhalten, als wenn sie sich eine Flasche Castor-Oel geholt hätten. Wohl machen die Droguisten in vielen Fällen geltend,' daß sie nur an solche Personen Morphium verkaufen, von denen sie ganz genau wissen, daß sie chronische Morphiophagen sind und von denen ihnen ferner bekannt ist, wie viel sie von dem Gift vertragen können. Eine derartige Rechtfertigung ist indeß durch auS nicht stichhaltig, vielmehr eine völlig rfehlte, denn wer bürgt dafür, daß jene Morphium-Esser, die nun einmal selbst dem Verderben rettungslos verfallen sind und die trotz aller Versuche und Bemühungen von ihrer entsetzlichen Leidenschaft nicht mehr geheilt werden können, ihren Freunden und Bekannten nicht einen Theil der Waare, die sie ja in beliebiger Weise kaufen können, überlassen? Wohl wissen sie, daß sie damit einen groben Verstoß begehen und ursprünglich mag es auch nicht in ihrer Absicht gelegen haben, einen derartigen Schritt zu thun. Allein es ist bekannt, daß die Morphiumesser in kurzer Zeit alle Kraft und Energie verlieren und daß sie sich leicht zu allen möglichen ungesetzlichen Ausschreitungen bewegen lassen, mögen sie sonst im Uebri: gen ganz geachtete Mitglieder der mensch: lichen Gesellschaft gewesen sein. Wie weit das Laster in Chicago schon um sich gegriffen hat, geht daraus hervor, daß Ammen und' Kindermädchen nachweislich und nicht selten den ihnen anvertrauten Kindern Morphium eingeden, um sie zum Schlafen zu bringen und so auf eine Zeitlang des leidigen Hüter mtes enthoben zu sein. Es ist dies eine Thatsache, für welche sich angesehene, durchaus glaubwürdige Aerzte wiederholt verbürgt haben. Was aber soll daraus werden, wenn schon die Säuglinge einem furchtbaren Laster, unter welchem sie ihr ganzes Leben lang zu leiden haben werden, anheimfallen? Daß das Umsichgreifen der Morphium sucht mit dem Vorgehen der Prohibitionisten in gewissem Zusammenhange steht, kann nicht geleugnet werden. ES ist eine Thatsache, an der sich nicht rütteln läßt, daß gerade in jenen Familien, in "enen Bier, Wein und Spiritussen aller Art als die größten Uebel der Welt an: gesehen werden, ungeheure Mengen von Morphium zur Verwendung kommen und bei einer großen Versammlung, welche die Aerzte vor einiger Zeit abhielten, wurde festgestellt, daß die Nachfrage nach Morphium und Opium in den Prohibi: tionsstaaten eine unverhältnißmäßig große ist. Wie aber ist dem Uebel zu steuern, so lange in ganzen Schichten der Bevölke: rung unzeres Landes die Heuchele! Trumpf ist und eine vernünftige Lebens anschauung sich nicht Bahn zu breche? Vermag?

Snr deutsch, NeiHSstatistir.

Das soeben erschienene statistische Jahr fach für das deutsche Reich bringt so werthvolles Material, daß einige Mittheilungen daraus und einige Bemerkungen darüber auch für das größere Publi: kum Interesse haben werden. Die Bevölkerung des deutschen Reich; ist vön 24,831,396 Einwohnern im Jahre 1816 auf 46,855,704 im Jahre 1885 gestiegen, hat sich also in diesen 69 Jahren um nahezu 90 Procent vermehrt, während die Bevölkerung Frankreichs in den 60 Jahren von 1801 bis 1881 nur um 42 Procent gestiegen ist. Die Dichtigkeit der Bevölkerung Deutschlands beträgt im Durchschnitt 86.7 auf ein Quadratkilometer, ist aber in den einzelnen Landestheilen überaus verschieden. In dem industriereichen Königreich Sachsen steigt sie auf 212.2 und fällt in Mecklenburg-Strelitz mit seinem vorwiegend landwirthschaftlichen Großbetriebe, welcher die Ansiedelung des kleinen Mannes beeinträchtigt, aus 33.6, beträgt auch in MecklenburgSchwerin nur 43.2; Pommern kommt nur auf 50,Qstpreußen u. Oldenburg auf 53; auch Westpreußen bleibt mit 55.2, Hannover mir 56.5, Posen mit 59.2, Bayern rechts des Rheins mit 60.8, Schleswig:Holstein mit 61.2 unter dem Durchschnitt. Dagegen erhebt sich Iranken mit 6 1.3, Sachsen-Weimar mit 87.3, Brandenburg mit 91.7, die Provinz Sachsen mit 96.2, Hessen'-Rassau mit 101.5, Schlesien mit 102, Württemberg mit 102.3, Baden mit 106.2, Westfalen mit 109.1, die Pfalz mit 117.5, Hessen mit 124.5, Rheinland mit 101. 8 über den Durchschnitt. Je günstiger die BodenVerhältnisse, je entwickelter die Industrie, je betriebsamer die Bevölkerung, desto dichter ist dieselbe. Ziehen wir das Alter der Bevölkern in Betracht, so beträgt die Durchschnitts zahl dersenigen Personen, welche 80 oder mehr Jahre alt sind, 5 aus'S Tausend, und zu diesem Durchschnitt gehören Ostund Westpreußen, Schlesien und die Provinz Sachsen, Rheinland und Franken, die Pfalz und Baden, Hessen und Braunfchweig. Unter diesem Durchschnitt bleiben, mit 3 auf's Tausend, Berlin, das Königreich Sachsen und Westfalen, da in Berlin die Altersklassen von 20 bis zu 50 Jahren und in Sachsen die Altersklassen von 15 bis zu 40 Iahren, der hervorragenden Jndustriethätigkeit entsprechend, die betreffenden Durchschnittszahlcn weit überwiegen, in Westfalen aber die Altersklassen bis zu 20 Jahren viel mehr als durchschnittsmaßig vertreten sind. Die beiden greisenreichsien Landestheile sind mit 7 auf's Tausend ElsaßrLothringen und SchleswigHolstein, jedoch aus verschiedenen Gründen. Dort bleiben die Altersklassen von 25 bis zu 40 Jahren und mit ihnen die Altersklassen bis zu 20 Jahren weit unter der Durchschnittsstufe, während die Altersklassen über 40 Jahre hinaus weit über dem Durchschnitt stehen. Die Optauten und die Ausgewanderten, deren Herzenszelüste nach Frankreich gehen, haben das Land in den mittleren Altersstufen, denen die jungen Lebensalter gefolgt sind, entvölkert, und die Alten, welche keine Veränderung lieben, sind daheim geblieben. In Schlcsmig-Hol-stein dagegen, wo die Altersstufen bis zu 50 Jahren unter dem Durchschnitt, vom 50. Lebensjahre ab über dem Durchschnitt stehen, erreicht die seßhafte und behäbige Bevölkerung ein hohes Alter. Aehnlich, wie in Schleswig-Holstein, liegt es in MecklenburgSchwerin, wo sieben Greise auf 1000 Einwohner kommen, und in etwas minderem Maße gilt dies auch von Brandenburg und Pommern, Posen und Hannover, Baiern rechts des Rheins mit Ausnahme von Franken, Württemberg, Sachjen-Weimar und Oldenburg, wo 5 Personen im Alter von 80 und mehr Jahren auf 1000 Einwohner gezählt sind. Die kinderreichste Provinz ist Westphalen, wo auf 1000 Einwohner 149 im Alter von weniger als 5 Jahren kommeu, sodaß also die Zweikinder-Ehen" der westphälischen Bauern nicht sonderlich in's Gewicht zu fallen scheinen. Dann folgen mit 144 Personen Westpreußen und Posen, mit 140 Rheinland, mit 137 die Provinz Sachsen, mit 135 Ostpreußen und das Königreich Sachsen, mit 134 Pommern, mit 132 Oldenburg. Wie der erste Blick lehrt, weist diese Reihe ein buntes Gemisch von Landestheilen auf, welche über den Durchschnitt von 131 rangiren, und es ist unzweifelhaft, daß neben anderen Gründen für die Verschiedenheiten auch Rassen-Unter-schiede obwalten. Unter dem Durchschnitt stehen: Schleswig-Holstein mit 130, Hannover mit 129, Braünschweig mit 123, Brandenburg, Schlesien, Hes-sen-Nassau und Württemberg mit 127, Lübeck und Bremen mit 125, Baden und Hamburg mit 124, Franken und Hessen mit 123, Bayern rechts des Rheins mit 121, Mecklenburg-Schwerin mit 11O, Elsaß-Lothringen mit 116 und Berlin mit 111. Bei Berlin fällt in's Gewicht, daß hier, mit Rücksicht auf die große Garnison und die bedeutende Industrie, die Altersklassen von 20 bis 50 Jahren sehr überwiegen; für ElsaßLothringen, SchleZwlg - Holstein und Mecklenburg-Schwerin gilt der Satz: Je mehr Greise, desto weniger Kinder!" Bei Franken und Bayern rechts des Rheins kommt die übergroße Zahl der bekanntlich nicht langlebigen außereheli? chen Kinder in Betracht. Es mag seine Schwierigkeit haben, überall die Gründe für die Erscheinungen zu finden, und eö ist leicht möglich, daß bei dem Versuch einer Erklärung hier und da ein Irrthum unterläuft. Doch schon die Thatsachen sind von Bedeutunz, und ihre Begründung ist erst möglich, wenn die Zahlen gegeben sind. I m Kirchspiel Ver Million im südlichen Louisiuna haben sich Weiße und Neger vereinigt, um die Gegend von Dieben, Vagabunden und schlechten Frauenzimmern zu säubern. Sie haben mehrere Abende hindurch deren Schlupfwinkel aufgesucht nnd eine große Anzahl Personen durchgepeitscht und ihnen Bcfehl gegeben, sich fortzumachen, was auch in den .nei'ten Fällen geschehen ist. Einer der Regulateren" wurde dabei von einem schlechten Frauenzimmer durch ei. vn Schuß schwer verwundet.

Sorghum.

Im vorigen Jahre kamen aus Kansas begeisterte Berichte über den Erfolg der Sorghumzucker-Fabriken in Fort Scott. Es ward verkündet, daß nun endlich die grsße Aufgabe, einen völlig genügenden Ersatz sür Rohrzucker zu sinden, gelöst sei und daß binnen wenigen Jahren die Ver. Staaten im Stande sein würden, ihren ganzen Bedarf an Zucker selber zr ziehen. Schöner Gedanke, meint dazu die Jll. Staatszeitung", aber es ist anders gekommen! Der Chemiker des landwirtschaftlichen Amtes in Washington, Prof. Wiley, hat seinen Bericht über die von ihm im letzten Jahre angestellten Untersuchungen des Betriebs aller Sor-ghum-Zucker-Fabriken des Landes ausgearbeitet und es ergiebt sich daraus Folgendes : Im Jahre 1882 ward eine große Fabrik in Champaign (Illinois) angelegt. Sie schien Anfangs zu gedeihen und machtein dtti ersten Jahren mehrere hunderttausend Pfnild weißen Zucker; dann aber stellte sie ihren Betrieb ein, weil sich kein Ruhen ergab. Die Fabrik in Rio Grande (Ren, Jersey) war die größte und besteingerichtete im Lande. In 5 Jahren von 1882 an ward sie in so fern mit Erfolg betrieben, als der Staat ihr eine Prämie von 1 Dollar für die Tonne Rohr und 1 Cent für das Pfund Zucker bezahlte. Mit dem Schluß des Jahres 188 aber hörte die Prämie auf und seitdem ist'nicht nur der Betrieb eingestellt, sondern die Fabrik abgetragen worden. Insgesammt hat sie ungefähr anderthalb Millionen Pfund Zucker geliesert. Im Mai 1833 bestand nur noch eine größere Sorghum.Suckerfabrik im Lande, nämlich zu Fort Scott in KansaS. Eine ist in Topeka und eine in Conway SpringS in demselben Staate im Bau begriffen. In Terrs werden Anstalten getroffen, um aus Sorghum in Verbindung mit Zuckerrohr Zucker zu gcwinneu. Die Ursache, weshalb trotz der vorzüglichften Maschinen und Betriebs-Einrich-tuugcn Zucker nicht mit Vortheil aus Sorghum gewonnen werden kann, liegt, nach Prof. Wiley, an der zu geringen Menge des im Sorghum enthaltenen Zuckerstoffes. Die früheren glänzenden Hoffnungen waren auf Versuche mit ganz besonders sorgfältig gezogenem Sorghuin begründet, wie es bei dem gewöhnlichen Massen - Anbau nicht zu erzielen ist. Das im Jahre 1886 in Fort Scott verarbeitete Sorghum ergab nicht mehr als 21.6 Pfund Zucker auf die Tonne; dagegen gewann man in derselben Fabrik, mit demselben Verfahren lus einer Tonne Louisianaer Zuckerrohr 144 Pfund Zucker. Vom Jnlande. x erste Ballen Hopfen von der diesjährigen Ernte wurde diese? Tage in Boston auf den Markt gebracht iind zu no Cents das Pfund verkauft. Im Chicagoer Hospital liegt einTäne. Namens August Johnson, ein junger Mann von 2lJahren, darnieder, welcher am Aussatz in seiner gesährlichsten Form erkrankt ist. Bis vor acht Monaten war der junge Mann vollkommen gesund. Der berühmte V i t h xo t g zwischen Teras und dem Norden wird bald völlig bedeutungslos geworden sein. Der Weg war 600 Äceilen lang und eine Meile weit und wurde, als Colorado zum ersten Male vermessen wurde, den Vieh Händlern zur Benutzung liegengelassen. Die Eisenbahnen haben dem Weg eine Concurrenz gemacht, welche für denselben verhängnißvoll werden mußte. Der unter dem N a m e n Mr. Crowlen" bekannte Schimpanse in der Menagerie dcS Central Park zu Ner, Dort ist an der Malaria erkrankt und besindet sich in ärztlicher Behandlung. Man wendet hauptsächlich Chinin an, das man dem Affen in Chocolade beibringen muß. Die Malaria äußert sich bei Crowley" genau so, wie bej einem davon befangenen Menschen. In Pittsburg langte diese: Tage ein elfjähriger Knabe an, welch auf der Suche nach Verwandten ganz mutterseelenallein aus Deutschland herübergereist war. Ein mitleidiger Bür ger, der den Knabek spät Abends auf der Straße weinend antraf, brachte denselbeu zu den gesuchten Verwandten, nachdem zuerst die Frau eines der Beamten deö Kinderschutzvereins sich desselben ange: nommcn. Der ungeladene Revolvel hat wieder einmal ein großes Unheil angerichtet. .In Roberts, der Endstation der Centralbahn in Texas, lebten als glückliches Ehepaar Herr und Frau Hodges. Neulich nun traf der Brod der Frau zum Besuch bei ihnen ein. Dii Eheleute stritten sich eben scherzweise um einen Brief, den der Mann so glücklich war, zu gewinnen. Darauf ergrifj Frau Hodges aus dem danebenstehender Reisekofser ihres Bruders ein Paar Schlagringe, um ihren Mann zu verfol: gen, dieser aber nahm aus demselben Koffer einen Revolver und legte zürn Scherze auf seine Frau an. Wie es nun zu gehen pflegt, der Schuß ging los, und die Frau sank, durch den Kopf getroffen, todt zu Boden. Eine wichtige Entscheidung hat in New tyzxl der Bundesrichtel Wallace abgegeben, indem er das Gesuch der Wallstrcet-Makler Klssam, Whitner & Co. um einen neuen Prozeß abwies. Dieser Fall ist für Bankbeamte, Mäkln und daS gesammte Publikum von hohen Interesse. Albert I. Warner, der Prä. sident der Bank von Albion, N. F., hatte etwa tz300,000 von den Bankfonds unterschlagen und einen bedeutende Theil dieser Summe durch die vorer-. wähnte Maklersirma in New tyoxl ver speculirt. Als Zahhing gab er Wechse! der Bank von Albion auf die 3. Natio: nalbank in New Pork, die an die Ordn von Kissam, Whitney & Co. auSaestelli waren, und der Betrag wurde dem Präsi dcnten Warner persönlich gutgeschrieben. Der vom Gericht bestellte Einnehmer de, LZank von Albion hatte die Makler aus Rückerstattung der verspielten? Geld verklagt und ein Urtheil von $147,7211 nebst Zinsen erhalten. Richter Walla sagt in seiner Entscheidung: DaS Urtbeil treffe die Beklagten hart, da sie an den für Warner vermittelten GeschSften rni,

eme flaue U.ömnrilltou verdient unl

nichts Unrechte? zu thun geglaubt' hätten und ihre Handlungsweise auch in Uebereinstimmung mit der herkömmlichen Ge' pflogenheit von Wallstreet stand. Aber, sagt er, das Gesetz kenne nur Thatsachen und beurtheile auch die Absicht nur nach ihren nothwendigen Folgen' Die er: wähnte Handlungsweise sei betrügerisch, denn wenn dieselbe auch in Wallstreet sü, völlig legitim gelte, sei es doch nach den Gesetz unrecht und unehrlich, Checks ei: ner Corporation als Zahlung sür per: sönliche Verpflichtungen des Bankbeam, ten anzunehmen, der die Checks ausstelle. Kein Bankpräsident oder Bankcassire, habe das Recht, seine Corporation füz einen Wechsel haftbar zu machen, dev er selbst in amtlicher Eigenschaft zu seinem eigenen Nutzen ausgestellt hat. Es sei albeul, eine solche Verpflichtung z beanspruchen und selbst der unschuldig, Käufer dieses Wechsels könne die Zah: lung nicht erzwingen. Wer den Wechse! einer Corporation für die Schuld eines ihrer Beamten annehme, thue dies au) seine eigene Gefahr und müsse sich eben vorher davon überzeugen, daß der Aus. steller gesetzlich zur Ausstellung dej Wechsels oder Checks ermächtigt war. .Der Chicagoer Brief nur; der von Oberkampf, alias Ovcrcamp, soll, wie dortige Berichterstatter uunmeh, aussindig gemacht haben wollen, wede, von altem Adel sein, noch studirt haben, sondern nur ein niederträchtiger Schwind: ler sein. Oberkampf wurde darauf auf: merksam geuiacht, daß der Gotha'sch Almanach einen solchen Namen nicht auf: weise, wohl aber den Namen Ooercamp, und nun erklärte der adelige Jüngling geheimnißvoll, so habe sich seine Familit früher geschrieben aber politische Ver: hältnisse hätten 'sie gezwungen, den Adel abzulegen und sich Oberkampf zu schrei: , ben. Einem alten. Göttinger Studen: ten, als welcher sich Oberkampf aufspielt, mußten natürlich dieHauptkneipen und der berühmte Mensurplatz Die Landwehr" in Göttingen bekannt sein, Musje" Oberkampf hatte aber keinerlei Erinnerung an seinen einjährigen Aufent: halt in GLttingen,Anno 1879, behalten. In einer ähnlichen Unkenntniß befand sich Oberkampf den griechischen und lateinischen Klassikern gegenüber, aus deren Werken er sich nicht nur keiner ein: zigen Stelle erinnerte, sondern der Ramen er auch sämmtlich im Drang det Geschäfte vergessen haben will, mit Ausnähme des Herrn Cornelius Nepos, dessen hübsche Erzählnngen er in der Prima eines Gymnasiums in Berlin, dessen Name ihm auch entfallen sein will, gele: sen habe. Als Oberkampf noch weiter in die Enge getrieben wurde, gcrieth in große Ausregung und sprach, indem er zitternd mit einem Bleistift an dem Drahtgitter des Sprechzimmers herum stocherte, die Vermuthung aus, er habe es nicht mit einem wohlwollenden Zcitungsmanne, sondern mit einem GeheimPolizisten zu thun, der ihn in's Unglück stürzen wolle. Unter diesen Umständen hielt es der Berichterstatter sür das Beste, sich zurückzuziehen und als er das Gesängniß verließ, bemerkte er, daß Mack, welcher der Unterredung mit Aufmerksamkeit gelauscht hatte, seinem Freunde Oberkampf leise zuflüsterte und ihm anscheinend Vorwürfe darüber machte, daß er sich blosgestellt habe. Daß Oberkämpf wirklich, was er indessen in Abrede stellt, ein Briefmarder war, beweist der Umstand, daß ihn eirst an einem Sonntag ein Bekannter in seiner elegant eingerichteten Wohnung besuchte und auf einem Tische eine große Anzahl Briefmarken liegen sah, welche offenbar von Briefen durch Anfeuchten der Letzteren losgelöst waren. Als der Besucher seinen Gastjreund frug, woher die Marken rührten, erwiderte ihm Oberkamps, K habe sie in der Tasche herumgetragen And da sie dorr in Folge der Wärme feucht geworden wären, so habe er si zum Trocknen auf den Tisch gelegt. Vom Auslande. Aus London wird vom S. August geschrieben: Weswegen ln den Hundstugen die meisten Processe wegen Bruch des . Eheverlöbnisses zum Austrag kommen, läßt sich nicht genau aus phusizlogischen oder psychologischen Gründen feststellen. Vergangene Woche hat ein gutes Schock geliefert, aus welchem eine Vlumenlese geboten sei. Fräulein Elise Pettil, eine Hauslehrerin und die Tochter eines PostMeisters, hatte die Werbungen eines jun gen Farmers angenommen, Namens John Walpole. Beide Parteien waren 24 Jahre alt, und die Verlobung dauerte über anderthalb Jahre, als die, Eltern des Bräutigams die Entdeckung mach-, ten, daß das Mädchen arm war und auf Auflösung des Verhältnisses drangen. Die beleidigte Schöne verlangte 200 Lstr. als Entschädigung, gab sich aber schließlich mit der Hülste zu: frieden. Frl. Amy Follis, eine Buchhalterin in einem Jumelengeschäft in Birmingham, war mit dem Iieisenden Richard Wilson verlobt. Eine Menge Briefe wurde ausgewechselt, glühende, von Liebessehnsucht überfließende Schriftstücke, etliche 60 an der Zahl, wurden vorgelesen, und das vor dem Gericht abgehaltene Zeugenverhor bewies, daß Wilson das Mädchen als seine künftige Frau bei seinen Verwandten eingesührt hatte. Aber Fräulein Follis war ein leidenschaftliches Geschöpf, und als sich die beiden Verlobten einmal wegen einer Kleinigkeit zankten, riß sie die Brosche vom Busen eine echte Goldbrosche mit echten Perlen, die sie als Geschenk von ihm erhalten und warf sie ihm in's Geficht mit den Worten, daß er seiner Wege gehen könne ; sie wolle nichts mehr von ihm wissen. Wilson nahm sie beim Wort, hob die verschmähte Brosche auf und ging seiner Wege. Frl. Follis reute die übereilte Handlung, und um den Un-. getreuen wieder zu gewinnen, betrat sie den Rechtsweg und verlangte 500 Lstr. als Schadenersatz für die erlittene Unbill. Die Geschworenen waren jedoch der Ansicht,' daß 75 Lstr. genug seien. Es gibt Leute, die diese Summe zu hoch sinden. Am Schlausten machten es Frl. Garvey und Herr Kelly, die in Ennis vor Gericht erscheinen sollten. Er hatte sie schnöde behandelt, und sie verlangte Schadenersatz, wie nur billig. Der Sheriff, die Advokaten und die Geschmorenen warteten im Gerichtshavs, aber meder die Klägerin noch der Be-

klagte erschienen. Alle West wunLerte

sich, da meldete der Gcrichtsbote, de?. mau aussandte, um den Grund zu erfL.schcn, daß die beiden Leutchen sich früh Morgens bei einem Stelldichein getroffen hätten. Später habe man sie in die Kirche treten sehen, wo der Pfarrer die Ehe soeben eingesegnet habe. Der Sheriff, die Advokaten und die Geschworenen trösteten sich mit der Einladung zum Hochzeitsmahl, die auch richtig eintraf und der männiglich Folge geleistet wud:. Eine Entdeckung von il nermeßlicher Tragweite ist erfolgt: wir wissen jetzt ganz genau, was Goethe zehn Tage hinter einander gegessen hat ! Der Küchenzettel mit sämmtlichen Gerichten und Preisen, welchen der jenaische Hoftraiteur" Steincrt im Jahre 1812 aufgestellt hat und die Monika, welche Herr Geheimrath Goethe wegen der Höhe der Preise dazu gemacht hat, sind nämlich soeben . aufgefunden worden. Unserer cracten Goetheforschung wird es eine Kleinigkeit sein, festzustellen, was. der Dichter wahrend jener Zeit, aus der wir seine Kost bis in die intimsten Details kennen, geistig geschaffen hat; unsere Nahrungsmittelchemie wird sich eine Ehre daraus machen, den Werth der Speisen zu analysiren, deren Verzeichnis ihr actenmäk'ig übergeben wird. Auf Grundläge solcher Studien wird es vielleicht der modernen Wissenschaft gelingen, ein Menu für die vortheilhafteste Züchtung junger Dichter festzustellen. Möglich, daß es auf diese. Weise glückt, einen neuen Goethe groß zu ziehen: schaffen sich doch die'Bienen im Bedarfsfalle nur durch geeignete Fütterung eine neue Königin! Es steht actenmäßig fest, daß der Herr Geheimrath" täglich im Voraus dem Wirth den Küchenzettel eingeschickt, sich keineswegs mit dem begnügt hat, was ihm der beschränktere Verstand eines Traiteurs etwa vorzusetzen wußte. Dank sei im Uebrigen diesem braven Gastwirth ! Verstand er e3 auch nicht, selbstständig ein dichterwürdiges Menu zu entwerfen, so verstand er es doch, so gut wie seine modernen College, Rechnungen aufzusetzen, Rechnungen von einer so monumentalen Höhe, daß sie der Nachwelt nicht verloren gehen konnten. Hätte er mäßige Preise angesetzt, der biedere Hoftraiteur Stcinert, so würden wir heute weder seinen Namen, noch seine oft wunderbare Orthographie können, und die kühne Hoffnung, aus unserem jüngsten Deutschland künftige Klassiker zu gewinnen, würde gar nicht ausgeworfen werden können. Nun aber hat Steinert seinen berühmten Gast behandelt, als läge Jena am Rhein, und als wäre der roei: marifche Minister ein reisender Engländer gewesen, so daß sich Se. Excellenz zu einer geharnischten Beschwerde veranlaßt sah. Die Angelegenheit ist gründlich behandelt, erledigt und registrirt worden, und Herr Bürgermeister Dr. Thieler hat das Glück gehabt, jetzt im jenaischen Reichsarchive das Actenstück über die von Er. Excellenz dem Herrn Geheimen Rath v. Goethe geführte Beschwerde gegen den Hostraiteur Steinert, daß er ihn bei der Rechnung für erhaltene Beköstigung 1812 übcrtheuert habe, zu sinden. Wir bemerken dabei bedauernd, daß sich irgend eine Angabe über das, was der Dichter getrunken, vorläufig nicht in den Acten vorgefunden hat, während wir über deu Durst des Kutschers aus seinem Bicrverbrauch genau unterrichtet worden lind Die originellen; ii yitift der sind doch noch nicht ganz ausgestorben; von Zeit zu Zeit taucht immer wieder einer auf, dem die Weise gewöhnlicher Menschenkinder nicht zusagt, und der dann namentlich aus Reisen seiner Laune nachgeht. Eiu Sohn Albions dieser Sorte traf, von Bingen kommend, in Coblenz ein und fuhr nach Köln weiter. Er macht mit seiner Familie die ganze Reise von Italien über den Gotthard bis Hannover-Hamburg im eigenen .vierspännigcn Wagen. Seine Rcisedienerschaft besteht aus einem italienischen Stallmeister, einem russischen Kutscher, einem deutschen Kammerdiener und einer deutschen Jungfer. Zwei Hunde laufen während der ganzen Fahrt neben dem Wagen her. So entspricht es wenigstens dem Programm. Von einem neuen V e ? rufssport, hoch in den Lüften, wird au England gemeldet: Im Alerandra-Pa: last auf Muswell Hill, im Norden Londons, führte der amerikanische. Luftschiffer und Gymnastiker Valdmin ein naghalsigeS Kunststück äuS. In Gegenwart eines nach Tausenden zählenden Publikums stieg er in den Anlagen des Palastes in einem gondellosen Ballon auf, an welchem er mittels eines durch einen Ring gezogenen Taues hing. In einer Höhe von etwa 1S00 Fuß angelangt, öffnete Bldwin einen mitgenommenen seidenen Fallschirm eigenthümlicher Con? struction und ließ sich auf den Erdboden herab, den er etliche 100 Meter von dem Punkte, wo er die Auffahrt angetreten hatte, glücklich und wohlbehalten erreichte. Anfänglich glaubte man, daß der Luftschiffer mittels eines unsichtbaren Drahtes Fühlung mit dem Ballon behalte, allein diese Illusion schwand rasch, da Baldwin beim Verlassen des Ballons vergessen hatte, die Gasklappe zu Ssfnen und dieser, statt mit dem Luftschiffer zu fallen, wieder in die Höhe stieg und bald in den Lü ftcn verschwand. Eine entsetzliche, Blutthat hat sich in der in Nord-Australien belegenen ?lnsiedlung Normanton zugetragen. Am Abend des 14. Juni wurde im Lager der Malayen ein Fest gefeiert, als plötzlich einer derselben einen Dolch ergriff und drei Weiße, John Fitzgerald, Christian Uleriga und I. H. Davis ermordete. Die unglücklichen Opfer wurden furchtbar verstümmelt und ihnen der Kopf fast vom Rumpfe getrennt. Die Aufregung der Einwohner wurde groß. Sie hielten eine Entrüstungsversammlung und ersuchten die Regierung, sofort ille Ausländer aus dem Lande zu weisen. Nach Schluß , der Versammlung wurde )as malayische Lager erstürmt, wobei 18 Häuser dem Erdboden gleich gemacht urden. Jn'Ataffaö inTunis wuroen neun Krn.nirs verhaftet, welche zwei Hausirer, es waren Kabylen, denen sie Äeld schuldeten, in Stücke zerschnitten,, sie dann rösteten und einen Theil derslverspeisten. So erzählen wenigsten j kvuöMe Blätter. ' ,- -. '

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gas, nördliöen Allinoik, lölsconsin, Iowa,

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