Indiana Tribüne, Volume 11, Number 337, Indianapolis, Marion County, 23 August 1888 — Page 2
Indium Tribüne. Srschei2t Sig liH d S o S t g S.
Äie tSaUche Iiibüne" toltt durch de Trer12 w Cents ex Woch. bis Sonntag,TridKne- & cnt3 m 23o$. Leide jufamnen 15 Scnti der C5 Scntl per Konat. Per PoN ,ugeschickt tn vorabe,ahlug 6 xr Jahr. ' Offct: 10O.!AarvlavbUr. JÄiaLapoliS, Ind., 23 August 1888. 'Der ttely Motor. Der mysteriöse Keely Motor", der bis jetzt außer einer chronischen Abza, pfung der an ihm betheiligten Aktionäre noch wenig praktische Resultate gelie sert bat. scheint immer noch nicht zu den Tina.,! zu gehören, die gewesen sind. Tie Brooklyner Fr. Presse" widmet demselben nachstehende Vesprechung: Der geheimnißvollc Keely-Motor wird wieder einmal nach längerem Zwischenräume dem Publikum in's Gedächtniß gerusen, und zwar ist es ein Prozeß, welcher die Kcelv'.Assäre an die Oeffentlichkeit zieht. Bekann:lich hat es schon seit Jahren Zwittigkeiten unter den Aktionären der KeelyMotor-Compann gegeben, welche Gesellschaft seither in zwei sich scharf bekämpfende Parteien gespalten ist. Die Einen, und dies sind vornehmlich Philadelphiacr Actionäre, folgen dem Meiste?" in blindem Vertrauen, glauben Alles, was er ihnen sagt uns verlangen keine weiteren Beweise, als sein Wort. Geduldig haben sie sich von Jahr zu Jahr von seinen Versprechungen, daß demnächst practische Resultate zu Tage gefördert werden würden, trösten lassen und inzwischen das verlangte Geld hergegeben. Einige von Zeit zu Zeit veranstaltete kleine Erperimente genügien, um die OpferWilligkeit immer wieder aufzufrischen. Die andere Partei besteht hauptsächlich aus New Yorker Nctionaren, und diese sind skeptischer veranlagt, als ihre pennsyloanischen Leidensgcnossen. Herr Keely ist zwar ein paar Mal nach New "Tjoxl gekommen und hat interessante Erperimente vorgeführt, aber daS hat stets nur kurze Zeit vorgehalten; die New Yorker wollten bessere Sicherheit dafür, daß ihre Geldauslagen dereinst mit reichlichen Zinsen wieder einkämen. Im Directorium der KeelyMotor Comrann haben nun seit einiger Zeit die skeptischen New Jorker die Majorität und sie sind darauf aus, btn Ersinder zu zwingen, daß er den Schleier seines Geheimnisses den Nächst - Jnteressirten gegenüber lüfte. Die Majorität deS DirectoriumS faßte zu diesem Zweck den Beschluß, ein gerichtliches Verfahren gegen Keely einzuleiten. Daraufhin haben die Philadelphiaer Directoren resignirt und es soll nun die Absicht der unbedingten Keely-Vewunderer sein, eine neue Compagnie mit einem ActienCapital von Hl 2,000,000 zu bilden, wovon $", 000,000 zum Pariwerth den jetzigen Actionären für ihre Actien umgetauscht werden sollen, während $7,000,000 den Freunden Keely's, die bis jetzt etwa $100,000 für Experimente hergegeben haben, zukommen sollen. Was den Keely-Motor anbetrifft, so mag c5 ja möglich sein, daß diese von Herrn Keely der Natur abgelauschte, durch Tonwellcn zur Wirkung kommende, sphärische Triebkraft eristirt; aber entweder ist dieselbe praktisch nicht zu verwerthen oder Herr Keely vermag sie nicht zu bemeistern. In ersterem Falle sollte kein weiteres Geld an die Geschichte verschwendet werden, in letzterem Falle sollte der Ersinder den Männern der Wissenschaft die Möglichkeit geben, die Ersin düng nutzbar zn machen. Ist Keely, obschon er nach jahrelangem Erperimen? tiren noch nichts practisch Brauchbare? mit seiner Actherkraft fertiggebracht, im Stande, seine Ersindung zu vervollkom men, so mag er im Pltentamt zu Washington ein Eaoeat herausnehmen und seine Ersindung auch im Auslande jchützen. Auf alle Fälle sollten Diesem gen, welche ihr Geld zur Nutzbarmachung seiner Ersindung hergegeben, reinen Wein eingeschänkt erhalten. Geschieht das nicht, j'ö muß selbst der Unbefangenste gestehen, daß diese neue ZwölfmillionenCompagnie verzweifelt nach einer Schwin, 'dein schmeckt. Prenkischer Schulunterricht. Die Gesammtkosten bei öffentlichen Unterrichts in Vreußen mit Weglassung jedoch sämmtlicher Unterrichtsanstalten der Armee und der Marine lassen sich auf mindestens 210,310,000 Mark berechnen; wahrscheinlich werden der Summe indessen noch zwei bis drei Millionen Mark hinzugefügt werden müssen. Bei einer Bevölkerung von 28,318,470 im Jahre 1885 entsiel-n also an Aufwendungen für Unterrichtszwecke auf den Kopf 7,444 Mark. Das ist zweifellos ein sehr hoher Betrag, wenn man ihn beispielSweiZe mit der gesammten Steuerbelastung oder mit den Kosten der Staatsverwaltung vergleicht. Das Gesammtaufkommen an directen Staatssteuern, ferner an Gemeinde-, Schul, Kirchen- und Provinzial-Abga-ben mag man auf etwa 335 bis 395 Millionen Mark beziffern können, d. h. aus etwa 13.60 bis 14 Mark pro Kops der Bevölkerung. Würden also die Ausgaben für den öffentlichen Unterricht lediglich aus dem Erträgnisse der directen Besteuerung rn seiner jetzigen Hohe qe det, so wurde nicht einmal die Halste derselben für alle übrigen Aufgaben de öffentlichen Gebens verbleiben. Stellt man die Aufwendungen für die UnterrtchtSzweac den StaatSoerwaltunasauS gaben (nach Abzug der Betriebs- :c. Kosten sur die einzelnen Elnnahme zeige)gegenüber (188819 : 708,292,000 äJiaxl), 0 ino erstere säst genau gletcy . drei Zehnteln der letzteren. Diese wenigen Rechnungen veranschaulichen die Höhe der UnterrichtSkosten sehr deutlich. Aber sie können mittelbar auch als ein ziffcrmäßiger Beweis für die hohe Wertschätzung gelten, deren sich 1 .lufiaiim 1J nimtri nnf Vj &tt1 s srm in UilCllili vuuuuuvb vvfc vutt vi reut. . ...
Welche.! Zweigen des Unterrichtes dienen nun ober jene rund 211 Millionen Mark? Wir haben auch aus diese Frage Auskunft zu beschaffen gesucht und geben dieselbe in den folgenden Zahlen. Von den eben bezifferten Kosten des gesammten Unterrichtswesens im preußischen Staate ent sielen: aus ttn Kovs überhaupt der Beoötke von je auf M rng 100 De. Universitäten 15.831.S00 0.5..9 7 51 SK. höhere ehransZalten. L?.14.'A) 1.0J3 - 13.83" Slementa.nlnternch:s TOflrn 15. 903. 000 74.43 " Fachschulen 8,Oi7oO 0.315 - -
Zusammen 210.810.00) 7.444 " 100. Daß der größte Theil der Aufwendung gen für das Unterrichtsmesen fast genau drei Viertel derselben dein Elementarunterricht zu Gute kommt, ist natürlich; auffallend aber erscheint, daß das Fachschulroesen gegen das höhere Unterrichtsmesen so sehr zurücktritt. Zugegeben muß freilich werden, daß Vollständigkeit der Zahlen gerade hier am wenigsten zu erlangen war. Aber wenn man die S.v Millionen auch aus 10 oder 11 Millio: nen abrundete, so würde es noch immer den Anschein haben, als ob für die technische Bildung in den beteiligten Schichten der Bevölkerung nicht ein hinreichendeS Verständniß obwalte, um zu bcdeutenderen Ausgaben hierfür anzuregen. In der That wendet der Deutsche vorwiegend dem höheren Schulwesen" sein Interesse zu, d. h. der allgemeinen Bildung, die in schulmaßigem Abschlüsse dann den Eintritt in die Universität verstattet. Dort 'Unterschätzung hier lleberschäizung! Inhaltsreiche Zahlen. Nach dem von dem Chemiker jf Ackerbau:Departements, Herrn C. A. Crampton, herausgegebenen legten Berichte nimmt die Konsumption gcgohrener Getränke im Vergleiäie zu derjenigen destillirtcr stetig zu. Während im Jahre 1860 etwa doppelt so viel Malzgetränke consumirt wurden, als Spiritussen, war der Vierconsum im Jahre 1836 neunmal so groß wie der Schnapsconsum. In demselben Zeiträume hat sich der Schnaps consum per Kopf der Bevölkerung auf die Hälfte reducirt, der Vierconsum aber auf das Siebenfache gesteigert, oder, wie Herr Crampton dies ausdrückt, die Malzgetränke haben die destillirten zur Rate von 0.5 Gallonen per Kopf und Jahr verdrängt und sich zur Rate von 0.38 Gallonen per Köpf a ihre Stelle gesetzt. Die beigefügten statistischen Tabellen ergeben ferner, daß der Consum destillirter Getränke seit 1834 trov der Zunahme der Bevölkerung einen absolu.ten Rückgang erfahren hat, indem er damals 81,123,581 Gallonen betrug, sich zwei Jahre spater aber nur auf 72261,614 Gallonen bezifferte. Die betresfenden Zahlen für'Wei sind 20,508,845 und 22,067,220 Gallonen und für Bier 590,016,517 und 642,967,720 Gallonen. Die Gesammtzunahme des Corn sums von berauschenden Getränken über; Haupt beläuft sich von 1834 bis jetzt auf weniger als ein Procent, steht also mit der inzwischen stattgehabten Zunahme der Bevölkerung keineswegs in gleichem Verhältnisse. Es folgt hieraus, daß die Sache der wahren Mäßigkeit schon an sich entschied dene Fortschritte macht, und fragt sich um so mehr, ob irgend welche Vortheile von weiteren Maßnahmen im prohibitionistischcn Sinne zu erwarten sind. Daß die bisherigen Maßnahmen dieser Art wenig oder nichts dazu beigetragen haben, die wirkliche Mäßigkeit zu fördern, geht schon daraus hervor, daß die Prohibitionisten das Vier von jeher weit ärger bekämpft haben, als den Schnaps, und daß eS ihnen in den Staaten, in welchen stt wirkliche Erfolge erzielt haben, thatsäch; lich gelungen ist, das leichtere Getränk zu Gunsten des schwereren zu verbannen. Bier ist zu voluminös, um sich leicht verbergen zu lassen, und der Schnaps eignet sich weit besser zu dem heimlichen Con: sum, den der Prohibitionist als kein großes Unrecht ansieht. Bekämpft er doch vorzugsweise das in dem unversteckten Genusse geistiger Getränke seiner Ansicht nach liegende öffentliche Aergerniß ! Auch die Hochlizens, von welcher man sich in manchen Kreisen so großen Segen verspricht, begünstigt den Schnapö aus Ko: sten deS Bieres. Wenn man also der im Gange befindlichen gesunden Ent: wickelung der Verhältnisse, wie dieselbe sich aus den angeführten Zahlen ergiebt, kein künstliches Hinderniß in den Weg legen will, muß man sich vor jeder Ver? änderung der Gesetzgebung, welche die Mäßigkeit mit prohibitionistischen Mitteln zu fördern sucht, hüten. Schon jetzt wäre das Verhältniß ein noch weit günstigeres, wenn diese Mittel nicht in verschiedenen Staaten an der Tages' ordnung wären. Hauö und LandwirthschaftlicheS. Wasserdichte Schachteln. DaS Wasserdichtmachen von Holz- und Pappschachteln gelingt auf einfache Weise durcb Eintauchen der betreffenden Ob-. jekte in geschmolzenenParasin von harter Qualität, am besten von möglichst hohem Schmelzpunkte. Solche Schachteln sind für Wasser, Luft und Fette undurchdring: lich und daher sehr geeignet, um in denselben Salben, Pasteten, Pillen, zu versenden. Auch lassen sie sich hermetisch verschließen, wenn der Deckel noch aufgeseht wird, so lange dos Parasin nicht txt starrt ist. Zimmerpflanzen. Ein vor: züglichcs .Mittel, gewohnliche Zimmerpflanzen, welche im freien Lande wegen ihres eigenen zu üppigen Wuchses nicht zum Blühen gelangen, leicht zur Blüthe zu bringen, besteht darin, daß man sie in kleine Töpfe pflanzt, diese in große Töpfe setzt, und dann in das freie Land eingräbt. Hufbeschlag. Der Hufbeschlag ist eine Profession, die große Fertigkeit, Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit erfordert und einen auf jahrelange Uebung gegründeten klaren Blick voraussetzt, um allen möglichen Vorkommnissen gewachfen zu sein. , Durch den klaren Blick wird der Vcschlagschmied sofort erkennen, welcher Hilfe der Huf bedarf, und in Folge seiner Ucbung muß er die Hilfe auch gleich ausführen können. DaS Schmieden der Hufeisen und daS Annaaeln derselben lernt schon so Mancher
unrer guter Anleitung, aber oeim vc'tederwirken nach Maßgabe der Hufformation, der Stellnng der Füße und der Gangart :c. muß speziell aufgepaßt werden, denn beim Anpassen des Eisens treten häusig die Mängel zu Tage. Durch schlechtes Beschlagen müsscn die sonstigen Fehler, die an den Hufen vorkommen, noch vergrößert, normale Hufe verdorben worden. In beiden fallen leiden die Beine des Pserdei, dieselben werden bald abgenutzt, und das Pserd wird frühzeitig werthloö. In letzter Linie ist es dann immer der Züch ter und Landwirth, der den Schaden z u
tragen hat. Hat man daher keinen gu-: tcn Hufschmied in der Nähe, so scheue man weder Zeit noch Kosten, seine Pferde : rtrtrm ltslht; Vinf fifirnifb JUiufüfirtit : in! "o 1 1 ' o j i . der Fertigkeit des Husbeschlagens sind die amerikanischen den deutschen Husfchmieden voraus. Ausnahmer. bestätigen die egel. Verwerthung der Gartenb o h n e n. Es gibt wenig Gemüse, welche einen so ergiebigen und lange dauernden Ertrag abwerfen, wie die Bohnen, wenn man nur Sorge trägt, daß sie vorsichtig und rechtzeitig gepflückt werden, damit keine zur Steife gelangt. Zwei Methoden der Verwerthung von Bohnen sind es nun, die allgemeiner sich einbürgern sollten: das Einsalzen und daS Dorren der grünen Früchte. WaS Erste res anbetrifft, so werden die Bohnen im halb ausgewachsenen Zustande, wie solche zum Grünkochen benutzt werden, schichtenweise in Steinguttöpfe oder Tönnchen gelegt, so daß zwischen jede Lage Bohnen eine Lage Salz kommt. Ist daS Gefäß gefüllt, so legt man ein sauberes Stück Leinwand darüber, schließt mit einem Brettdeckel und beschwert mit Steinen. Die so eingemachten Bohnen halten sich über zwei Jahre, wenn man nicht versäumt, von Zeit zu Zeit daS obenauf stehende schirutzige Salzmasser abzuschütten und durch neues zu ersetzen. Zum Dörren benutzt man ebmfallS Früchte, welche ihren Reifegrad ch nicht erreicht, also zart und brüchig sind. Ueber dieselben läßt man, nachdem solche vorher zur Hälfte durchgeschnitten, ein Wall heißeS Wasser gehen und hängt die Früchte an dem Einschnitt auf Schnüren zumTrocknen, an der Sonne nicht zugänglichen warmen Orten, wo möglich unter Dach, auf. Bei schlechter Witterung trocknet man auch auf Hürden im Backofen. Gedörrte Bohnen halten sich mehrere Jahre, wenn sie an trockenen Orten aufbewahn werden. Vom Jnlande. Äie Marmorbrüche bei ,Georgia Marble Company" in Pickens County, Ga., sind die größten der Welt. MehrereBankbücher, welche Depositen in der Höhe von H4000 aufweisen, wurden in der Hütte eines GeizHalses, der vor Kurzem in South Hanover, Mass., starb, gesunden. Die letzten Eintragungen in die Bücher waren vor 23 Jahren gemacht worden. Eine wohlverdiente Ane:kcnnnng erhielr dieser Tage Nikolaus Murphy, der Wächter auf der Theewerfte" in Boston. Seine Arbeitgeber schenkten ihm einen goldbcknopften Stock mit hübscher Widmung für die Vravour des Wächters, der in den letzten fünf Jahren 100 Personen vor dem Ertriw kungstode gerettet hat. Die Sägemehl -Schwind' ler", welche durch das energische Borge hen der New Jorker Polizei von dort vertrieben wurden, machen in Jersez Citn und in Hoboken immer noch glättzende Geschäfte. Sie senden Cirkulare nach allen Gegenden hin, worin sie gut nachgemachtes Papiergeld zu billigem Preise anbieten. Ein gewisser T. W. armody von Fayetteville, South Caro lina, kam auf ein solches Cirkular, da? mit T. S. Hall, Grove, nahe Grani Str." unterzeichnet war, nach Jerseh City, konnte aber Hall" nicht finden, da dieser es auS irgend einem Grunde fül rathsam hielt, sich nicht zu zeigen. Zu den Hauptschwindlern, die dort operiren, gehören Sig" Heß, Arthur Sonder, George Blotts und Joe" Flanagan. In welch' rücksichtsloser Weise die Eisenbahngesellschaften oft mit ihren Passagieren verfahren, zeigt ein Vorfall, der aus Albuauerque in New Mexico gemeldet wird. In der californischen Wüste, an einem Punkte, derunter dem Namen Hufeisencurve" bekannt ist, zwei Meilen östlich von East Siberia, entgleiste ein Wagen eines Zuges der Atlantic und Pa,.isic-Bahn und stürzte, sämmtliche Prsonenwagaon mit sich reißend, eine dreißig Fuß hohe Böschung hinab. Beinahe alle Passa giere erlitten mehr oder weniger schwere Verletzungen. Verschiedene derselbe wollten nun an Freunde telegraphiren, llein die Beamten der Eiseniahngesell schaft, welcher der einzige verfügbare Draht gehörte, gaben es aus irgend ei nem Grunde nicht zu, und so mußten die armen Verwundeten aeduldia warten. l bis nach 12stündigem Aufenthalt ein ' f?? ? .- r in r r pcziaizug erschien uno ie ausnaym. Selbstverständlich herrschte allgemeins Entrüstung unter ihnen. Jn Schamokin, Pa., wohnte vor einiger Zeit ein Pole, Namen Limbski, welcher sich unter Beihilfe von fünf erwachsenen Söhnen zu bedeuten, dem Wohlstand emporgeschwungen hatte. Bei einer Auseinandersetzung über geschäftliche Angelegenheiten kam es zu ei nen Bruch zwischen dem Vater und den Söhnen, so daß der. Alte schließlich sein Eigenthum verkaufte und mit seiner Frau nach Polen zurückkehrte, während die Söhne hier blieben. Ehe die Abreise deS Vaters erfolgte, versuchte einer der Söhne eine Versöhnung herbeizuführen; der eigensinnige Alte erklärte ihm aber, er wollte von einer Annäherung durchaus nichts wissen und wünsche nur, daß fei ne fünf Kinder in den Bergwerken, in denen sie arbeiteten, ihren Tod sinden möchten. Ein Zufall fügte es so, daß sehr bald nach der ?lbrcise deS Eltenpaar reS der jüngste Sohn Thomas in der 5ameron Mine von einen herabstürzenden Stein erschlagen wurde. Der alte ste Bruder ließ die Leiche photographiren und schickte dem Vater daS Bild mit der lakonischen Unterschrift: Sohn No. 1" nach Polen. Ein erschütternder Selbst'
mord wird ans Memphis gemeldet: Dor'. wurde vor etlichen Taac'n Morgens die Wittwe des Nebellen - Generals I. M. Scott in einer dürstigen Kammer in einer Miethskaserne todt gefunden. Sie war die Tochter eines General Sparks. heirathete sehr jung einen reichen Südländer Namens FowlkeS nnd nach des: sen Tode im Jahre 1870 den General Scott in New Orleans, an dessen Seit, sie eine der Spitzen der dortigen Gcfcll: schaft war. Er starb schon nach wenigen Jahren, und fast gleichzeitig verlor sie ihr ganzes Vermögen. Sie kam im Jahre 1882 nach Memphis. wo sie sich redlick als Nätherin durchschlug. Aber vor eiNiger Zeit begann ihr Augenlicht schwach zu werden, und der Arzt erklärte ihr im.umwunden, daß sie bei Fortsetzung ihrer Arbeit ganzliche Erblindung zu erwarteu habe. Da dies gleichbedeutend mit Verhungern ge'vel'en wäre, wählte sie sofortigen Tod. Wie es heißt, soll sie von ihrem Manne her im Besitz werthvoller, auf die Ncbellion bezüglicher Dokumente gewesen sein, doch wären ihr. dieselben von einer Frau White, die früher eine sehr angesehene Stellung einnahm, kürz-, lich aber als Ladendiebin verhastet wurde und ihre Bürgen im Stiche lassend ver schwand, gestohlen. Tillie Menzel ist die Tochter des wohlhabenden Deutschen August Menzel, der in Brooklvn wohnt. Sie ist eben 1 Jahre alt geworden, hübsch von Ansehen, lebhaften Geistes und hat ihr eigenes Köpfchen. DaS bewies sie vor einiger Zeit, als sie mit dem jungen, kaum 19jährigen Ernest Spring bekannt wurde. Es war zwischen den Beiden eine Liebe auf den ersten Blick, und da Liebe ohne Hochzeit ihnen nur als halbe Sache erschien, so drangen sie darauf, ohne Wei!eres in den Ehehafen einzu laufen. Allein Tillie'S Eltern erhoben ernstliche Einwände, wollten der Jugend ihrer Tochter wegen nichts von einer sofortigen Hochzeit hören und meinten, daß es in einigen Jahren immer noch Zeit genug sei, an's Heirathen zu denken. Tillie aber wußte daS viel besser, und so ging sie mit Ernest vor ungefähr Monatsfrist eines Abends nach New Fork, wo Pastor Keppel von der Lutherischen Kirche an der 3. Str. dem Wunsch der Beiden nachkam und den Segen deS Himmels auf den Bund herabflchte. Das junge Paar kehrte fo fort nach Arooklyn zurück, bezog eine Wohnung in Willoughbystraße und war glücklich. Am nächsten Tage erschien Tillie, nunmehr Frau. Spring, im Hause ihrer Eltern, um ihre Kleider abuiholen, und Ernest, wahrscheinlich ein Donnerwetter fürchtend, blieb an der Pforte stehen. Er mußte lange warten, denn fein junges Weibchen kam nicht zurück, und obgleich seitdem ein ganzer Monat Verflossen, ist sie immer noch nicht zurückgekommen. Menzel hatte nämlich kurzen Przeß mit Fru Spring gemacht, ihr in der alten, bewährten Manier die Leviten gelesen und sie in ihrem Zimmer us der obersten Etage eingeschlossen. Dort ht er sie anscheinend mit Argusäugen bewacht; denn sie hat noch nicht Gelegenheit funden, ihren Gatten wieder aufzusuchen. Den Honigmond", der sich zu Zweien so angenehm verlebt, haben sie einsam vertrauern müssen. Endlich aber ist Ernest die Geduld gerissen, er hat einer Anmalt consultirt, und erschien nun vor Stadtrichter Osborne, um einen Habeas CorpuS-Beseh! zu erwirken, wodurch Menzel gezwungen wird, seine Tochter im Gericht vorzuführen. Der Nichter hat die Papiere auSzestellt und demnächst wird es sich ent'cheiden, ob Tillie bei ihrem Gatten oder chrem Vater bleiben soll. fjrm SSland. Die Berliner Schneiden Innung hat bei Gelegenheit ihres 600 jährigen Jubiläums den Kanzler de Deutschen NeicheS zum Ehrenmeister er' nannt. Fürst BiSmarck hat die EhrenMeisterschaft angenommen, und ist ihm der mit prächtigen frischen Farben glänzend ausgestattete Ehrenmeisterbrief bereitS nach FriedrichSruh übersandt wor, den. Derselbe zeigt in der linken Ecke daS von der Fürstenkrsne überragte, von den Fahnen von Elsaß - Lothringen flankirte BiSmarck - Schönhausen'sche Wappen : den dreiblätterigen Klee mit ?!esfeln im blauen Felde. Die Kipfleiste trägt in der Mitte das neue Wappen der Schneider-Jnnung, zu beiden Seiten befinden sich die Embleme deS Gcwerks: Bügeleisen, Scheere, Elle, Zmirnrollen, Band, Kr.opfkasten, Nadeln, Bürste, Kleiderstoff und Futter. Ein fliegendes blaues Band weist die Daten deS 30. April 1238 und des 21. Juli 1833 auf. Gesiegelt ist der Ehrenmeisterbrief mit rothem Lack. Der Text hat folgenden Wortlaut: Die Schneider-Innung zu Berlin hat in ihrer Versammlung vom 2. Juli 1333 beschlossen, bei Gelegenheit der Feier ihres L00jährige,i Jubiläums Seiner Durchlaucht dem Kanzler des Deutschen Reiches Fürsten von Bismarck aus Dankbarkeit für seine hoben Verdienste um die Einigung des De:' Reiches, sowie besonders um die Hebung des deutschen Handwerkerstandes die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Zui Beurkundung dessen ist dieser Ehrcnmeisterbrief ausgefertigt und mit unserer Unterschrift und unjerem Jnnungs-Tie-zel versehen worden. Berlin, den 31. Juli 1688. Der Vorstand der Schneider, Innung C. Koeppen. A. Alscher. D. Hartmann. G. Geweke." Die Pergamcntrolle, auf welcher der Brief auöaestellt ist. steckt in einer aus braunem Leder, reich mit Goldpressungcn verzierten Kapsel, die durch einen Deckel geschlossen wird. Aus der Mitte der Kapsel ist das aus reinem Silber geschlagene Bis: marck'sche Wappen, überragt von einer bronzenen, vergoldeten Fürstenkrone, angebracht. E i n u n v e r m u t h e t e e Wiedersehen feierten jüngst fern von der Hcimath zwei Brüder, die einander schon einige Jahre nicht gesehen hatten. Im .Schwabenland, in Ulm, trafen in einem Hotel die beiden Negerknaben Ndumbe Elekan und Ndine Ndumbe aus Käme run zusammen. Der eine lebte in Wiesbaden, der andere in Langenau in Württemberg. Der erstere war schon im vorigen Jahre mit dem Gouverneur von Kamerun, Freiherrn v. Soden, in Ulm und ist inzwischen bei Fräulein v. Soden in Wiesbaden erzogen morden. Der andere. Ndine Ndumbe. wurde von 5)errn
v. cd? snkanas 'dieses JahrcS aus Kamerun an den Oberförster Bürger in Langenau zur Erziehung und Ausbildung geschickt. Es sind zwei recht aufgeweckte, gutmüthige, gar nicht häßliche junge Neger, und die beiden Brüder, die sich schon lange nicht mehr gesehen, hatten eine große Freude aneinander. Der Wiesbadener hat schon gute Fortschritte gemacht ; er spricht ganz ordentlich deutsch und hat auch schon etwas lesen und schrei: ben gelernt. Der schwarze Langenauer wird mit Hilfe einer Christaller'sche Dualla-Zvlebel eben erir mit dem Deut-
schen bekannt gemacht. Er hatte in der , r.i.A. ti'l c ..... , ! icyien Zen oic ivcaiern ourcqzumacyen. welche unter den gleichen Symptomen wie bei unsern Kindern auftraten, doch waren die Flecken sehr klein und konnten als erhabene Pünktchen auf der dunkeln Haut erkannt werden. Schließlich schuppte sich dieselbe stark ab. Beide Negerknaben sind, wie ihre Erzieher sagen, sehr willig, gehorsam und ausrichtig ; zu einer strengeren Nüge hat noch keiner Veranlassung gegeben, was darauf hinzuweisen scheint, daß die Nationallaster der Neger: Lügen, Stehlen zc. doch nicht gar so tief sitzen, und rechtzeitige richtige Erziehung auch beim Neger viel vermag. Alle Arbeiten verrichten sie mit großer Pünktlichkeit und Sauberkeit. Es ist daher alle Hoffnung vorhanden, daß die Knaben auch in dem Beruf, den sie erl,-ncn fallen, etwas Tüchtiges lcisten werden. Der Ndine Ndumbe soll später Koch werden. AuS Luzern wird gemeldet: Die ganze Schweiz, vom Vodensee bis zum Genfersee, ist mit Hochmasse? bedroht. Die unaufhörlichen Regengüsse brachten fast alle Flüsse zum Austretn, so daß an manchen Orten Poststraßen und Eisenbahnlinien zeitweilig unter Wasser stehen. Von der Stärke der Niederschläge kann man sich einen Vegrifj machen, wenn man sieht, wie in der Stadt Luzern, also am Ausfluß deS umfangreichen VierwaldstätterseeS, die Reuß über die Ufer getreten ist. In Uri hat sie die Dämme durchbrochen. Schon sind einzelne Brücken über Nebenflüsse weggerissen. Bedenklicher nach als der auaenblickliche Wasserschaden ist die rauhe Witterung überhaupt, da die Rinderheerden zur Sommerung die Hochweiden bezogen haben, die nun bis tief hinab mit Schnee bedeckt sind. Im Verner Oberland haben Stockhorn und Niesen ein weißeS Kleid, der Pilatus ist ebenfalls tief hinab beschneit. Der Nigi dagegen noch schneefrei. Nicht minder traurig sieht eö in den schweizerischen Weingegenden aus. Die Reben verfielen in einen absoluten Stillstand ; es werden also die schonen Hofsnungen, die der Juni erweckt hatte, wohl so ziemlich zu nichte. Gegenwartig steigt der Barometer, die Sonne versucht durchzudringen; die zahlreichen Fremden erwarten den Augenblick mit Schmerzen, wo mar daS Dampfboot besteigen kann. Die diplomatischen V e rtreter Oesterreichs und Griechenlands erheben bei der bulgarischen Regierung fortgesetzt Vorstellungen wegen des lauen Verfahrens derselben in der Brigantenasfaire. Die bulgarische Regierung scheint sich aber aus ihrer Ruhe umsoweniger aufrütteln zu lassen, als ein neuerlicher Schritt, welcher von den beiden obengenannten Vertretern angebahnt wurde, um auch die andern fremden Vertreter zu einem kollektiven Einschreiten zu bewegen, von letzteren mit der Begründung abgelehnt wurde, daß die Sache nicht in ihre Kompetenz falle. Während die Regierung dem Wunsche der Räuber entsprechend das Lösegcld von 3000 Pfund bei der Ottoman - Bank in Philippopel deponirte, weigert sie sich selbstverständlich, den Räubern Waffen zu liefern, da eS sonst zweifellos zu Blutvergießen kommen würde. Seit einigen Tagen sind die Räuber vom bulgarischen Militär vollständig cernirt und nur die Sorge für das Leben der Entführten hat die Regierung bewogen, nicht schon jetzt auf die Räubercolonne losstürmen und sie gefangen nehmen zu lassen. Seit einigen Tagen läßt die Regierung auch daS HauS des griechischen Consular-Agenten in TatarBazardshik polizeilich bewachen. ES sollen ihr nämlich Schriftstücke, welche die Vcrmittlermission des Herrn Jliopsulo in einem eigenthümlichen Lichte erscheinen lassen, in die Hände gefallen sein. Opportunitätsgründe veranlassen angeblich die Regierung, vorläusig noch in der reservirten Stellung zu verharren, aber sie werde, so sagt man, demnächst damit h:rvortreten und dann würde die Briganten-Affaire noch ein sehr nteressantes Nachspiel erhalten. Es bestätigt sich, daß eine Anzahl afghanische? Soldaten von den Shinnwarris niedergemetzelt worden sind. Fünf Soldaten der Armee des Emirs hatten ein Frauenzimmer in einer Mühle zu Paikha belästigt. Das Mädchen erstattete dem Khan von Paikha Anjcigc. welcher sofort Leute hinsandte, um die Soldaten zu züchtigen. Drei von ihnen wurden getödtet und zwei verwunvet. Die Verwundeten begaben sich nach Achen, einem drei Meilen südlich von Paikha gelegenen Orte, und meldeten die Angelegenheit dem General. Dieser ließ mit einem Theil seiner Truppen Paikha angreisen und forderte die ShinnwarriS auf, 2000 Rupien Geldbuße zu zahlen und Nasir Khan auszuliefern. Die Shinnwarris boten ihm an, einen Jinta" mit ihm zu halten, falls er selbst demselben beiwohnen wollte. Mittlerweile aber stellten sie 3000 Mann in den Verschanzungen von Deh-Amir-Ta kir, welche zwischen Achen und Takir Iic gen, auf. Als die afghanischen Truppen nach Deh-Amir-Takir kamen, wurden sie ngegriffen und viele von ihnen getödtet und verwundet. Der Oberbefehlshaber ist jetzt nach Vachoman, unweit Paikha, gezogen. Er hat ö Regimenter Kavallerie und 21 Kanonen, und hat den Emir aufoefordert, ihm Verstärkungen schicken. Auch die südlichen Ghilzais werden wieder unruhig, weshalb der Emir Truppen nach Mukkur gesandt hat. Die Shamazzai haben kürzlich eine Niederlage von Unna Khan erlitten. Sie verloren ihre sechs bedeutendsten Führer und 2000 Stück 'Vieh. Auch zwischen den Muhamedanem und Kasirs des Dir-Distrikts ist es zu heftigen Kämpfen Z gekommen. Ein Kastr, welcher, nach Kabul reisen wollte, um den Emir zu Gesuchen, ist unterwegs ermordet worden,
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