Indiana Tribüne, Volume 11, Number 337, Indianapolis, Marion County, 23 August 1888 — Page 1

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Ebitorielleö.

Eine neue kapitalistische Combina tion von enormer Große, sagt daS PH! ladelphia Tageblatt" ist am 21. Juli formell gebildet worden und jetzt hat man Nachricht davon erhalten. Es ist die American Meat Company", deren Kapital nicht weniger als 23 Millionen Dol lars beträgt, von welchem auch der größte Theil schon subskribirt ist. Diese neue Gesellschaft bildet einen weiteren Fortschritt deS bereits bestehen den Chicagoer Fleisch-Nings in der Weise, daß sie das Vieh nicht von den Farmern einkaufen, sondern selbst züchten will. Sie vereinigt vier Millionen Acker Land, darunter die Ranches von Dorsey, Hadley, Dweyer, Halcomb und Palo Blanco in New Mex'co, auf welchen sich bereits 425,000 Stück Vieh befinden. Ein Trakt zusammenhängenden Landes, das sie er worbcn hat, umfaßt 3124 Quadrat Meilen. Das Concern wird sein Hauptquartier in Kansas City haben, wo es von dem Chicagoer Ring ein großes Schlachthaus übernahm ; es wirb in der Nähe eine Haupt fütterungs-Station errichten, wo es be ständig 12.000 bis 15,000 Stück Vieh halten wird. Die Züchterei auf's Geradewohl, wie sie bisher von Spekulallten betrieben wird, hört auf. Man verfährt auf Grund wissenschaftlichen Feststellungen in Züchtung und Ernährung des Viehes. Es wird dafür gesorgt werden, daß nicht ganze Massen aus Kälte und Durst um kommen und so. heißt es im Prospekt, wird die Compagnie im Stande sein, das Publikum billiger zu bedienen und doch noch ein gutes Geschäft machen. Daran zweifeln wir nicht im Mindesten. Schon der Chicagoer Ring hat in Folge des Großbetriebes, den er in der Schlächte rei einführte und in den Vortheilendes Transportes geschlachteten Fleisches in Gefrierwagen die Concurrenz unterbieten önnen, billigere Preise und trotzdem große Prosite gemacht. Daß durch ,a ionelle Zucht im Großm weitere Vor heile erlangt werden können, ist nicht zweifelhaft. Aber, und das ist das Bedeutsame an der Sache, die Großproduktion bemächtigt sich eines neuen Zweiges, der Viehzucht. Der viehzüchtende Farmer wird bald die Viehzucht trn Kleinen ebenso unprositabel sinden, wie er jetzt schon den Getreidebau unprofitabel sindet und der Prozeß der Konzentration der Produktion und der Proletarisirung der im Kleinbetriebe Be schäftigten schreitet auch auf diesem Ge biete unaufhaltsam weiter. Man hat geglaubt, daß dieser Prozeß in der Landwirthschaft langsamer vor sich gehen werde, als in der Industrie, aber man neyk, vas tu mau oer vau. ner . W . 1 M P. kleine Bauer wird ebenso rasch zum Pn letarier gemacht, wie der Handwerk? und industrielle Kleinproduzent. Die Ursachen sind dem Bauer freilich noch unklar. Er merkt nur, daß es ihm stets an Geld fehlt, und darum glaubt er, es wäre ihm geholfen, wenn nur mehr Geld zirkulirte. Der Greenbackismus steckt ihm vorläufig noch in allen Knochen, aber er wird auch schließlich diese Irr lehre überwinden und zur Einsicht kom men. Dem Fischereivertrage ist also vom Senate der Garaus gemacht worden. Mi 30 gegen 27 Stimmen wurde derselbe abgelehnt. Leider ist es selbstverständlich. daß alle Republikaner gegen, alle Demo kraten für den Vertrag stimmten. Die demokratischenSenatoren hatten ursprüng lich die Absicht, so lange zu fllbustern. bis der Präsident den Entwurf wieder zurückziehen könne. Sie nahmen jedoch hiervon Abstand, wahrscheinlich in der Erwägung, daß es taktisch richtiger sei, die Republikaner vor dem Lande für das Scheitern der Unterhandlunzen mit Ca nada, bezüglich England, verantwortlich machen. Es ist aber kaum anzunehmen, daß die große Masse der 'Stimmgeber wird bewogen werden können, die vom Präsidenten vorgelegte Abmachung selbst ständig zu prüfen und sich ein Urtheil darüber zu bilden, ob dieselbe für die Ver. Staaten günstig war oder nicht. Was kümmert es die Leute im Inneren desLandes, ob einige Kapitalisten in Massachusetts Fischerboote in die canadi schen Gewässer absenden, . oder ob die Canadier die von ihnen gefangenen Fische zollfrei einführen dürfen? Die Frage mag für die zunächst Betheiligten, für die Negierung und den Senat sehr wichtig

sein, für 99 Procent der Stimmgeber ist sie eS nicht. Doch so geringfügig die Angelegenheit thatsächlich ist, so sehr ist sie dazu geeig net, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Canada und den Ver. Staaten zu zerstören. Je machtloser die Domi nion dem großen Nachbar gegenüber ist, desto eifersüchtiger ist sie auf ihre Sou veränitätsrechte. Sie hat früher schon die amerikanischen Fischerboote von jedem

Handel in den canadischen Häfen ausgechlossen und sie wird es wieder thun. Darauf werden die Besitzer jener Boote abermals ein großes Geschrei erheben und Schutz von der Regierung in Wash ington fordern. Diese wird sich dazu verstehen müssen, Kriegsschiffe in die canadiscjen Gewässer abzusenden und papierene Proteste nach London zu schicken. Den amerikanischen Fischern werden große Unannehmlichkeiten erwachsen, die cana dischen werden ihre Waare nicht in die Ver. Staaten bringen können, und zuletzt wird ein großer Zollkrieg zwischen den beiden Nachbarlandern ausbrechen, der keinem von beiden Vortheil bringen wird. Alles das hätte vermieden werden können, wenn m den Ber. tasten die Par teisucht nicht bis zum Wahnsinn gesteigert wäre. ES ist ganz unmöglich, daß alle republikanischen Senatoren den ihnen un terbreiteten Vertragsentwurf für schlecht, alle demokratischen dagegen dasselbe Schriftstück in allen Stücken für gut gehalten haben können. Was hat der Inhalt eiueS Contraktes mit dem Parteistandpunkte des Beurtheilers zu thun ? Die Demokraten konnten es aber nicht unterlassen, den Entwurf als einen Triumph ihrer" Administration zu fei ern, worauf die Republikaner sich ver pflichtet fühlten, ihn ols ganz erbärmli ches Machwerk einer völlig unfähigen Verwaltung zu behandeln. Da nun die Republikaner zufällig über eine Mehrheit von drei Stimmen verfügen, so wandert das Ergebniß monatelanger Erörterungen, Verhandlungen und Berathungen einfach in den Papierkorb. Das nennt man dann staatsmännische Weisheit. weleaentllcv ves rleaerienes m Cleveland macht der dortige Anzeiger fol gende treffende Bemerkung : Aber nicht allein in dieser Beziehung hat das Kaiserwetter" gestern den eigentlichen Veranstaltern des Festes genützt, es hat auch dem ganzen Deutschthunr von Cleveland zu einer mächtigen und ein: drucksoollen Demonstration verholfen. Und das lst das Wichtigste. Man unterschätze nur ja nicht den Werth solcher Demonstrationen. Sie sind sehr nothwendig und es ist durchaus angebracht, unsere über Gebuhr hoch müthiaen analo;amerikanischen Mitbür ger von Zeit zu Zeit so zu sagen mit der Nase aus gennne Thatsachen zu stolzen. Daß Deutschland allein mährend dieses Jahrhunderts über sechs Millionen seiner Landeskinder nach Nord-Amerika geschickt bat, daß die Deutschen ebenso früh im öande waren, als die ManflowerrEmi; granten, daß der Norden der Ver. Staa ten heutzutage mehr deutsch-germa nischeS Vlut enthält, als a n g l o - ger manisches das alles wird auch der intelligente Anglo-Amerikaner wohl nie lernen. Aber er sieht sich gern ein Strapen:cyauaevrana.e an. und wenn er dann einen wirklich imposanten, rein deutschen Ftstzug erblickt, wenn er tausenden von intelligenten, rüstigen, kräftigen deutschen Männern begegnet, so legt sich sein Dünkel doch wohl auf einige Zeit und er erkennt in dem Deutschthum eine Macht an, mit welcher zurechnen die Klugheit gebietet. Es stünde besser um die Rechte und um die Anerkennung der Verdienste der Deutschen, wenn wir ähnlich wie die Jrländer, alle Jahr einmal und dann alle zusammen, uns zu einer großen, rein deutschen Demonstra tion vereinigen könnten. Doch wer bringt die Deutschen unter e l n e n H u t, namentlich die amerikanischen Deut schen!!. DrahtnagritZten. W e t t t r a u ö s i ch t e n. Washington. 23. August. Schö ms, ttmai wärmere Wetter S chrecklicheS Unglück. Ninab, WiS.. 23. Aug. Bei dem Brande der Papiermühle von George Whitn:y platzten die Dampfkissel, wodurch sämmtliche Mauern einstürzten. Achtzehn Personen fanden ihren Tod und sieben wurden lebensgefährlich verletzt. Folgen eine Sturmes. Baltim ore. 22. Aug. DaS Cta blissement von Black & KrebS, woselbst Obst und Austern in Blechbüchsen einge macht werden, wurde von einem Sturme weggefegt. Etwa hundert Personen waren zur Zeit im Gebäude beschäftigt.

Sech kamen um Leben und drei wurden lebtnsgtsährlich verlebt.

Da gelbe Fieber. Waldington. D. C.. 22. August. Generalarzt Hamillon hat die amtliche Anzeige erhalten, daß für die vor dem gelben Fieber Fliehenden in St. Mary?, Fla., ein Lager errichtet worden ist. da 200 Ptlsonen Untekkunst bieten kann. Gepäck wird dort nicht angenommen. Da nun da Lager fertig ist. werden keine Flüchtlinge au Jacksonvllle mehr in Waycroß. dem einzigen bisher noch offenen Ausgangspunkte nach dem Nor den durchgtlassen werden. Während der lktzen 24 Stünden kamen neun neue Erkrankungen vor. Jnnei halb der letzten 33 Stunden kam kein Todesfall vor und in keinem ZZalle wird die Ekkeankung a'.S gesähr.ich berichtet. Vom Gatten eingekerkert. St Louis, 22 August. Gestern wurde im südlichen Theile der Stadt die sensationelle Entdeckung gemacht, daß ein früherer Zeichenlehrer und Inhaber meh. rerer Patente, Namens Peter Klaus, feine Frau schon seit acht Jahren gefangen hielt. Dieselbe wurde, in einem elenden Loche gefunden und bot einen traurigen Anblick. Sie war zum Ekelet abge hungert, mit Lumpen bekleidet und derart mit Schmutz bedeckt, daß ihre Züge kaum zu erkennen waren. Sie war offenbar wahnsinnig ; ob sie eö infolge ihrer Gefangenfchast geworden war, wird j tzt von der Polizei untersucht werden. Ihr Mann behauptkt. sie nur deshalb eingksperrt zu haben, weil sie ihre ttleider in Fetzen zerreiße. KlauS ist 62 Jahre, feine Frau 70 Jahre alt. Eisenbahnunglück Svringsield.O 22. Aug. Heu. Morgen entgleiste auf der ColumbuS, Tpringsield & Cincinnati Bahn bei Se venmile Bridge ein Personenzug und eine große Anzahl Passagiere wurde ver letzt, jedoch keiner lebensgefährlich. Unglück zur See. San Francisco. 22. Aug. Heute Morgen stieß in der Bay nicht weit von dem Golden Gate der Dampfer C ty of Ehester mit dem Dampfer Oceanic zufam men. Die City of Ehester war eben abgefahren, als p'ötzlich sich ein dichter Ne bel herabsenkte. Der Oceanic war eben von Hongkong und Yokohama angekom men und fuhr langsam in die Boy. Er fuhr mitten in die City os Ehester hinein dieselbe fast entzwei schneidend. Unter den Passagieren der City of Ehester ent stand ine wilde Konfuston, zumal die Mannschaft den Kopf verloren zu haben schein, und eS den Pssagiiren überließ. sich zu retten. Die Mannschaft de Oce anic ließ sofort die Boote herab und machte sich anS RettungSweek. Die Ehester sank 5 Minuten räch dem Zusam menstoß unter. Von den Passagieren derselben ertranken zehn, von der Mann schaft drei. Ver Kadet Unzufriedenheit in Schwa den. Berlin, 22. August. Der .Stutt gorter Beobachter sagt, die Verändern gen. welch feit der Thronbesteigung Kaiser Wilhelms in dem Olficiercirps der nültembergischen Armee vorgenom men wurden, hätten große Unzusrieden heit hervorgerusen. Die Folge dieser Veränderungen ist, taß die würtember gische Aimee unter die Leitung preußischer Offiziere gestellt ist. Mehrere würltem bergtfche Generälevon anerkannter Fähig keit, wi General Pergli de PerglaS, haben den Abschied genommen, da sie HS ten, daß sie ihr Commando an preu ßifche Generäle abtreten müßten und zu der preußischen Armee versetzt werden würden. Der Fisch er eiv ertrag. London. 22. Aug. Die Pall Mall Gazette sagt in Bezug auf die Verwerkung deS JifchereioertragS, daß man sich eben bis nach der Wahl behelfen und dann neuerdings in Unterhandlung treten wilde, aber die Rede MorganS fei Blech und Amerikaner und Engländer seien nicht so große Narren, um wegen eineS tt.sselS voll Fische ein Blutbad anzu richten. Eine republikanische Rede. Pari, 22. August. Präsident Car not empfing heute den Generalrath deS Departements der Seine, welcher ihm eine Adresse überreichte. Carnot erwi bette daraus, er betrachte ihre loyalen Worte als einen energischen Protest ge gen .Intriguen, welche dahin zielen, Zwietracht im Lande zu schaffen, während dies so sehr der Eintracht, Ruhe und Kaltblütigkeit bedürfte. Die Adresse be wiese, daß, obwohl schon die Feinde der Republik in manchen Theilen deö Lande festen Fuß gefaßt hätten, daS Land sich

Politische Anzeigen.

Demokratisches cz, !ickct f Für Präsident : Grober Cleveland don New Vork. Für Vike.PcSsldknt : Allen 9. Thurmann dorr Ohw. TemokratistkS StaatS'Ticket. kSoudernör: Courtland C. Matson. Vice.Gouvernör : Wtlliam R. Myer. Ctaatt.SekretSr: Nobert W. Mierö. Staattauditr: Charles A. Munson. Staatischstzmeister. Thoma B. Bhrue. Reporter Supreme-Court. John W. Ker. General.Aawalt: Jobr R. Wilson. Suverintendent deö Lffeuil. Uuterricht : S. E. Erissikh. Richter der dudrem:Cou!t. I. Distrikt: W. S. Niblack. L.Dlstr lt: G.V. Sowk. 4. Distnkt: Allen Zollar. Präsidentschaftö-Elektoreu. At Larae Tboma R. Cobb uud Joba S. Lamb. 1. Dist:!tt. S. B. Vace : 2. Dist ikt. C. S. Dobbinö; 3. Distrikt, Charles L. Iewett; 4. Distrikt. Nichola Corakt; K. Distrikt. Johu R. Tast; 6. Distrilt, Thama I. Study; 7. Di. strikt, David T. Goodiaa ; 8. Distr U, S. B. Portt; . Distrikt, John &. McSugh; 10. Di. mit, V. V. Tyreman : II. Dlilr'.tt. Jodn N. Turer; 12. Distrikt, John H. Baa : IS Di. strikt, VI. A. O. Packard. Dem ksatlschrS Conaty-Ticket. Für Covareßmitalied. 7. Distrikt: William D.Bynum. Für R chter des 19. C'.rcuitS : Tboma L. Lullivan. Für CtaatSanwalt: JameS L. Mitchell. Für Senatoreu : William C. Tbzmdsoa. Henrh T Hudsou. Für Jomt Senator (Manoa, Hancock und SMh Counlies): James B. CmtiS. Für Lkk'siaturmltaliedrr: Gabriel Eckmuck. W'lliam S. Hughe. Eli F. Heiney, HcySeu S. Bigdam, William Laugstass. yur Sbenss: Jfaac Nrag. Kür Schatzmeister: Johu Ostermaun. Für Corona : Nelatin C. Rooker. Für Surveyor: William C Smith. Für County Commissäre: l.DlSntt. Joledb L. Huvter; 3. Distrikt, Jacob Emrich. Llvorffv HemnaniL Löichett'Beftstser, Ofstie: No. 26 Süd Delaware Straße. ZtZlle. 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlstr, Telephon Oll. Offen Tag und Nacht. nicht verloren gebe. DaS Departement der Seine-, fuhr er fort, hat Patriotie mui und Anhänglichkeit an unsere Frei teilen gezeigt, und Sie können sich aus mein Wort vellassen, daß die Regierung fest entschlossen ist. diesen Freiheiten Ach tung zu verfchcffen." Ausstand. London, 22. August. Nach Berich ten aus Afghanistan ist dort ein Auf stand gegen den Emir auSgebrochen. An der Spitze der Aufrührer steht Jöbak Kahn. DieVerfchwörung inSpanien. Madrid. 22. Aug. Heute sind hier wieder zwei Olfijiere und fünf Sergean ten auf den Verdacht dir Betheiligung an der jüngst entdeckten Verschwörung verhaftet worden. In der Garnison von Aragon wurde auch eine Verschwörung entdeck'. Indien'S Weizenernt e. -London, 22. Aug. Die Weizen ernte von Indien wirö auf 260,000,000 Bushel geschätzt. waS eine größere AuS fuhr gestatten wird. Boulanger'S Pläne. Paris, 22. Aug. Boulanger sagt er werde in seiner anderen Nachwahl al Candidat mehr auftreten, außer in Pari wo er sicher ist, 250,000 Stimmen zu er halten. Er glaubt, eine Mehrheit für VerfassungSrevision bei den nächsten Wahlen erzwingen zu können und wird in jedem Departement candidiren und darauf dringen, daß überall Auischüss zum Appell an das woll gedildet werden. Er sagte, auS allen Theilen dcS Volkes habe er von Leuten, welche mi dem jktzigen Regime unzufrieden sind, Geld für die Wahl erhalten. Emile Oliver hat sich für Boulanger erklärt. Schtff6uchrtcötkll. Angekommen in : London: .Lydian Monarch" New York. von Queen Sto w n: .Jkaly- von New Vork. . Merrfchaumpfeifen, lange deutsche Sseifen. Eigarrenfpttzen etc. bei Wm. Uiu&a, No. 199 OS Washington Sie Die besten Bürsten kauft man be H. Schmedel. No. 423 Virginia Avenue.

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