Indiana Tribüne, Volume 11, Number 336, Indianapolis, Marion County, 22 August 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne.
Erscheint KögliH usd S SLAtsgS. (Äle tSaH$ Xildün kolkt durch Itn Xtlttt 12 Entl vtx 23o4, di SsnntZgTridan," & Cents rct Woche. Veid zusammen 1b 5ntl der 5 5ntl jt Rannt, Per Voft ugeschiclt in vorauiöttiölung S xr Jhr. f: Lv O.Marvlsuöfts. JdiapoIiS, Ind., 22 August 1888. Das gelbe Fieber. Die letzten Berichte über das Grasiire, bes gelben Fiebers in Jacksonville un einigen anderen Orten von Florida lau ten beruhigender, doch ist die durch di, Plage hervorgerufene Panik noch immtt sehr groß und treibt Viele,. welche dii nöthigen Geldmittel besitzen, an, de? Staat zu verlassen. Auch Chicago bekommt einen roesent, lichen Theil der Zuwanderung aus Flo. rida und so kommt es, daß auch dort be einem kleinen Theil der Bevölkerung di, Furcht vor dem unheimlichen Gast immei mehr um jlch greift. Man hat Angst, daß auch dort das gelbe Fieber einge: schleppt w?rde. Der Chicaaoer Gesund: heits:Commisiär, Dr. DeWolf, erklär aber, daß zu solchen Befürchtunger durchaus keine Veranlassung vorhand ist. Alle nöthigen Vorsichtsmaßregeln, um einer (übrigens kaum wahrscheinlichen) Einschleppur.g der Krankheit zr verhüten, seien getroffen worden. Alle von der Fiebergegend eintreffende Gepäö wird ausgeräuchert. Den Flüchtlinger selbst, meinte Herr De Wolf, könne mar ruhig Aufnahme uud Zuflucht gewähren (5s sei dabei gar nichts zu befürchten. Da? Gesundheitsamt werde die Einwoh: nerschaft gewiß genügend gegen die &cfahr einer Einschleppung der Krankher schützen. In Florida selbst entfalten die Vehorden bei der Bekämpfung der Seuch, außerordentliche Energie und es dürst, ihnen, wenn das Wetter ihren Vemühun: gen nur einigermaßen günstig ist, gelingen, dem weiteren Umsichgreifen bei Krankheit Einhalt zu thun. Man iji an allen bedrohten Punkten eifrig mi! der Bekämpfung des Uebels und mit de: Errichtung von Ausrauchcrungöstationer beschäftigt; die einlaufenden Posten wer: den auf's sorgfältigste desinsicirt und über Reisende, die ans Distrikten sonn men, wo die Krankheit gewüthet hat, wird natürlich die strengste Quarantänt verhängt. Hoffentlich gelingt eS, dem Wüthen der abscheulichen Plage recht bald Ein: halt zu thun. Diese ist eine der entsetzlichsten Geißeln der Menschheit und in ihrem Verlauf bis zum endlichen Tode von den schrecklichsten Symptome und Qualen begleitet ; die Glieder des Kran: kcn zittern und schmerzen, wenn die Krankheit beginnt, das Gesicht ist gerö: thet, die Zunge belegt und trocken ; ein starker Druck im Magen, der sich bis zum Magenkrampf steigert, stellt sich ein ; der Puls schlägt mit größter Heftigkeit; dann tritt eine trügerische Besserung und Schmerzlosigkeit ein, nach welcher die früheren Krankheitssymptomen mit ver: mehrter Heftigkeit zurückkehren; heftiges und anhaltendes Erbrechen mit braunem und schwarzem Auswurf tritt hinzu ; die Hornhaut des Auges nimmt eine gelbe Färbung an; ebenso einzelne Theile des Körpers ; es folgt Stechen in der Leber, schmerzvoller, übelriechender Stuhlgang ; der Leib wird aufgetrieben; die Zunge schwillt an. Blutungen aus Mund und ökafe, Delirien und Convulslonen steller. sich ein und der Tod des Leidenden er: folgt unter den größten Qualen. Von woher die Seuche diesmal zuerst eingeschleppt wurde, ist noch nicht festgestellt; man war der Meinung, der erste Fall von Erkrankung am gelben Fieber, der eine Mannes Namens McCormick, sei aus Plant City nach Jacksonville gekommen, und der zweite aus Orlando ; fedoch hat man sich fetzt überzeugt, daß diese Ansicht eine irrthümliche war. Man glaubt nunmehr, daß das gelbe Fieber auf einem Fahrzeug nach Florida einge schleppt wurde ; dies war auch im Herbste voriqen Jahres der Fall, um welche Zeit die Seuche ebenfalls in jener Gegend gewüthet hat; damals kam dieselbe auf einem Schooner, der von Schmugglern gebraucht worden war, nach Tampa und verbreitete sich von dort aug weiter. Schon seit mehreren Wochen gingen Geruchte von dem Grassiren deS gelben ZiebeiS in Jacksonville, doch wurde die Thatfache selbst geheimgehalten, so lang, eS ging. Der Wasserweg nach Sibirien. Während der reiche russische Kaufherr Sibinakosf seit einer Reihe von Jahren mit großer Ikegelmäßigkeit alljährlich tausende. von Dollars verausgabt hat, um den, ihm bisher nie gelungenen Beweis zu führen, daß es möglich sei, von West -Europa aus durch das karische Meer nach dem Flusse Jenissei zu gelangen, hat ein einfacher britischer Seecapitan. Namens Wiggins, bereits den Nachweis geliefert, daß' die projectirte Wassersiraße sehr wohl zu befahren ist und daß der Russe nur deshalb keinen Erfolg bei seinen Unternehmungen gehabt hat, weil seine Schisse nichts taugten und infolge ihrer verkehrten Eonstruction im Eise stecken blieben. WigginS hat auf feine eigene Rechnung uud Gefahr hin drei erfolgreiche Reifen nach dem Jenisseiflusse gemacht und jetzt hat er mit einem Kapitalisten, Namens Sullivan, ein Abkommen getroffen, einen regulären Handel mit Sibirien via der Seeroute zu eröffnen. Beide haben vor etwa drei Wochen England verlassen mit dem wohlbefrachteten Damofer Labrador", auf dem sie an der Mündung des FlnsseS Jenisse ihren zweiten Dampfer P&önir" zu treffen hoffen, der von Jenisseisk. 2000 Meilen stromaufwärts mit einer Ladung aus dem Innern Sibiriens kommt. Die Schiffe werden dann umgeladen werden und Capt. Wiqgins wird wieder nach dem karischen V!eer umkehren. Er hofft, die Rundreisein etwas über zwei Monaten machen ni können.
'JDa$ nnanelle Ergebniß der Weise wird vermuthlich ein glänzendes sein. Die reichen Producte von Süd-Sibiricn, die Herr Kennan vor Kurzem so intcressant beschrieben hat, sind bis jetzt noch Niemandein zugänglich gemacht worden, als den einheimischen Eonsumcnten. Weil Sibircn von aller Verbindung abgeschnitten war und nichts ausführte, darum brachten seine Erzeugnisse so niedere Preise, während' eingeführte Sachen hoch bezahlt werden. Die Kosten der Beförderung der Fracht von Moskau bis Jrkutsk belaufen sich auf $S0 per Tonne.- Capt. Wiggins sagt, er könne immer noch einen netten Verdienst haben, wenn er für die Tonne Fracht von England nach dem Jenissei $10 erhalte. Er erklart ferner, daß er am Jenissei einen 60 Fuß hohen Schiffsmast für $5 kaufen könne, daß 3!in'dfleifch dort nur 5 Cents das Psnnd koste, daß eine Tonne Sal;. die in Liverpool $2 koste, in Jenisseisk $75 bringe, daß eine Tonne Weizen für 15 dort gekauft werden könne und daß der Graphit so billig sei, daß er (Wiggins) einen Theil als Schisfsbalast mit? gebracht habe. Der Tag ist nahe, an dem dies gro Reich mit seinem Mineralreichthum, sei: nen Riesenwäldern, seinen Pelzvorräthen, seinem Elfenbein, Getreide, Wolle, Talg zc. durch genügende Handels- und Verkehrswege mit der Außenwelt in tbätigen Verkehr tritt. Dann werden Sibiriens Producte im Preise steigen, allein die Pioniere des Verkehrs, wie Eapt. Wiggins, werden zuerst eine goldene Ernte halten. Der erfahrene Mann erklärt, der Wasserweg sei 2 bis 3 Monate im Jahre völlig befahrbar. Die russische ötegierung hat gezeigt, daß sie an dem Unternehmungsgeist dcs Capt. Wiggins ein reges Interesse nimmt, denn sie hat ihm auf fünf Jahre das ausschließliche Handelsrecht eingeräumt. werhüngnikvolle Aelinlichkeit. Vor dreizehn Jahren ermordete Scott Partin, ein in der Näh? von Raleigh, N. C., wohnhafter Farmer feine Frau und sein einziges Kind. Der Mordbube wurde flüchtig und die Polizei ist bisher vergebens bemüht gewesen, seiner habhaft zu werden. Da wurde, im Juni dieses JahrcS, in Selma ein Mann verhaftet, den zwei Bürger des Ortes als Scott Partin idcntisicirten und der daraufhin nach Raleigh in's Gefängniß abgeliefert wurde. Der Verhaftete betheuerte auf das Eindringlichste seine Unschuld. Er gab seinen Namen als Robert Porter an, als seine Heimath Cork inJrland an. Man glaubte ihm indeß nicht, da er eine geradezu verblüffende Ähnlichkeit mit dem gesuchten Partin hat und wunderbarer Weise auch die besonderen Kennzeichen", wie z. V. das Fehlen dcs Mittelsingers der linken Hand und mehrere Narben, bei beiden dieselben sein sollen. Und doch ist Porter unschuldig! Nach und nach stellte sich nämlich FolgendcS heraus: PoNer wanderte im Jahre 1873 nach den Ver. Staaten aus und arbeitete zuerst eine Zeitlang in der der Pianofabrik von Charles Flood in Halifar. Dann trat er in die Bundesarmee ein und diente hier mehrere Jahre. Briefe, welche er von Fort Preble, bei Portland, Maine, aus an eine in QueenStown wohnende Schwester richtcte, sind noch erhalten und einer derfetben ist an demselben Tage datirt, an welchem der Mord bei Raleigh begangen wurde. Der amerikanische Consul Platt in London hat Nachforschungen angestellt und mitgetheilt, daß jene Briefe mit späteren, von Porter geschriebenen, offenbar in derselben Handschrift abgefaßt sind. Er versichert, daß Porter aus einer anständigen Familie stamme und daß er bis 187 in regem Briefwechsel mit seinen Verwandten in Europa gestanden habe. Dann blieben seine Briefe plötzlich ans und die Seinizen hielten ihn für todt. Eine Erbschaft war ihm zugefallen und man hatte einen Aufruf erlassen, in welchem Porter erfucht wurde, sich zu stellen. Auch dieser Aufruf blieb unbeantwortet und das erste Lebenszeichen, welches Porter nach längerem Schweigen wieder an seine Schwester gelangen ließ, war ein Brief aus dem Gefängniß in Jkaleigh, worin er über sein Mißgeschick Nachricht gab. Photozraphien von ihm selber und dem gesuchten Mörder Panin waren beigelegt, welche allerdings, wie bemerkt, eine frappante Aehnlichkcit zwischen dcn beiden Männern aufwiefen. Man forschte, nachdem die Briefe von Consul Platt eingetroffen waren, im Kriegsministerium über die Vergangenheit Porters nach und sand da, daß Nobert Leeson Porter am 7. November 1373 in Fort Preble, Me., in die Armee und zwar als Mitglied der Batterie 31, 5. Regiment der Artillerie, eingetreten war, daß er am 22. Mai 1875 desertirte, sich aber am 24. Juli desselben Jahres wieder stellte und am 30. Dezember 1S7V von Varraucas, Fla., aus entlassen wurde. Auf diefe Alibibeweise hin wurde Porter aus der Haft entlassen. Ueber 6000 Personen hatten ihn während seiner Gesangenschast besucht und von diesen sind sehr viele zur Stunde noch davon überzeugt, daß er mit Scott Partin identisch sei, halten eS auch für höchst unangebracht, daß ihn die Behörden in Freiheit setzten. Unter denjenigen, die zu Porter in das Gefängniß kamen, war auch ein gewisser John Lee, ein in demselben County geborener Landsmann des Arrestanten. Dieser glaubte fest an die Unschuld PorterS und bot ihm eine Zufluchtsstätte in seiner Familie an, wenn seine Freisprechung erfolgt wäre. Zu ihm ging denn auch der unschuldig Eingesperrte nach seiner Befreiung. Und jetzt kommt das traurige Nachspiel der Geschichte. Die Verhaftung, die Aufregung, die Angst vor der mit dem Lynchen drohenden Volksmasse haben den armen Robert Porter um den Verstand gebracht. Er leidet an Versolgungswahn und ist in höchst bedauerlicher Verfassung. Am 27. Juli wurde er aus der Haft entlassen und fand bei Lee die nachgesuchte Ausnahme. Dort blieb er etwa zwei Wochen lang. Er beabsichtigte nach Canada zu gehen, wollte indeß abwarten, bis man ibm auS Irland einiae Mittel
zustellte. Vor einer Woche trat tn dem Wesen Porters, welcher bis dahin immer ruhig und still gewesen war, eine merkliche Veränderung ein. Er wurde nervös und ängstlich, ging scheu umher, redete mit sich selbst und bildete sich ein, daß ihn ein Mob aus Raleigh verfolge. Es wurde nothwendig, ihn zu bewachen, trotzdem aber wußte er einen Augenblick der Abwesenheit seines Gastfreundes zu benutzen, u:n davonzulaufen. Am näch? sten Tage tauchte er in Rolesville einem kleinen Städtchen, zehn Meilen nördlich von Raleigh, auf. Seine Kleider waren von Dornen zerfetzt, er selbst hatte heftiges Fieber und es hungerte ihn sehr. Er sagte den Leuten, wer er sei und daß er fürchte, infolge der Aufre gung und der Haf den Verstand zu verlieren. Im nächsten Augenblick sprang er auf, blickte verstört um sich und rief: Hort Ihr, wie sie mich verfolgen? Heute früh haben mich schon drei Männer im Walde angepackt, die mich ausknüpfen wollten." Er erklärte dann, daß er weiter nördlich pilgern wolle und bat flehentlich, daß ihn Jemand nach Ioungsville, 15 Meilen weiter nördlich, begleiten möge. Ein Farmer brachte den Aermsten nach ))oungsvitte. Dort hielt Porter vor einer versammelten Volksmenge eine längere, verworrene Rede, deren Hauptinhalt wieder der war. daß ihn eine Volksmenge aus Raleigh, welche ihn für den Mörder Scott Partin halte, verfolge und ihn zu tödten suche. Man gab ihm etwas Geld und er wanderte dann weiter nordwärts. Sein Blick war unstät, das Haar hing ihm wirr in die Stirn, sein Gesicht war blaß und seine Hände brannten. Inzwischen war an den StaatSanwalt Argo in Raleigh eine Depesche auS Dublin, Irland, eingetroffen, in welcher er erfucht wurde, Porter mitzutheilen, daß dieser ungesäumt nach Irland komme, wo seine Anwesenheit in einer ihn betref senden Erbschaftsangelegenheit dringend nothwendig sei. Der Staatsanwalt hat nun nach allen möglichen Ortschaften telcgraphircn und bitten lassen, Porter von dem Inhalt der an ihn gelangten Depesche in Kenntniß zu setzen. Man hat in Erfahrung gebracht, daß sich Porter jetzt zwischen Weldon und PortS mouth befindet und man hofft, den Unglücklichen in kürzester Zeit schon zu finden, um ihn in sicherer Begleitung nach Irland zu senden. Hoffentlich wird die Ortsoeründerung und die Seereise wohlthätig aus die gestörte Gehirnthätigkeit des bedauernswerthen Mannes ein wirken. Von, Jnlande. In H i g h t s t o w n, N.J., wurde dieser Tage ein Paar getraut, welches 24 Jahre verlobt gewesen war. Die junge Frau ist 39 Jahre alt, ihr Mann ist um 4 Jahre älter. Ein Kanarienvogel von außergewöhnlich hohem Alter ist dieser Tage in JsoquoiS, D. T., gestorben. Das Thier brachte es auf 18 Jahre und 6 Monate und sang bis vor etwa einem Jahre. Die große Fichte beiKen, sington. N. H., welche zu den SehensWürdigkeiten jener Gegend gerechnet wrude, ist kürzlich umgefallen. Der Baum war 120 Fuß hoch und maß 13 Fuß im Durchmesser. Zweimal war er vom Blitze getroffen worden. In Chicago wurde bekanntlich vor etwa einem Jahre der Versuch gemacht, einen Straßentheil mit eisernen Blöcken zu pflastern. Der Versuch ist indeß gründlich fehlgeschlagen und man hat jetzt das Pflaster wieder aufreißen müssen. Als vor Kurzem die Chi, ncsin Fung Lee um eine Scheidung von ihrem Manne Chan Lee nachsuchte, hieß es, dies sei der erste Fall der gesetzlichen Trennung einer chinesischen Ehe. Es stellt sich indeß heraus, daß dies ein Irrthum ist, denn schon vor fünf Jahren wurde in New ö)ork Charley Hee Sing, der Besitzer eircr Matrosenherberge daselbst, von seiner Frau, die er in England geycirathet hatte, geschieden. In South B e n d. Ind., wurde dieser Tage das 50jährige Priesterjubiläum des Reo. E. Sorin, des Gründers der Universität Notre Dame mit großem Gepränge gefeiert. Cardinal Gibbons und die hervorragendsten Würdenträger der katholischen'Klrche in den Ver. Staaten waren bei der Feier zugegen. Iceo. Sorin wurde in Frankreich geboren und kam im Jahre 1841 nach den Ver. Staaten, um hier dem Orden zum heiligen Kreuze", welchem er angehört, Verbreitung zu lchaffen. Am 26. November 1842 gründete er die genannte Universität, die sich zu großer Blüthe entfaltete. In der Lager-Varracke des Newarker VaptistenpredigerS McCuSkie XU. Mount Tabor, N. I., brach am früyen Morgen Feuer aus, während Frau McCuskie und ihre fünf Kinder noch im Bette waren und fest schliefen. Die Mutter wurde zuerst munter, sie sprang sofort auf, erkannte die drohende Ge fahr und hob vorsichtig eins nach dem andern von den Kindern auS den Bett chen und brachte dieselben in Sicherheit, obwohl die Flammen sie von allen Seiten umringten, sie im Gesicht schreckliche Brandwunden erlitt und das Haar auf dem Kopfe vollständig abgesengt wurde. Die beiden übriggebliebenen Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren zu retten, war absolut unmöglich, obwohl die heroische Mutter Uebermenschliches leistete. Das Feuer wurde später ohne große Mühe gelöscht. Das Dienstmädchen der Pastorsfamilie hatte beim Feueranmachen Petroleum verwendet und dadurch die Barracke in Brand gesteckt. Da? CampMeeting" ist infolge dessen aufgebrochen worden. In Union Hill bei Hoboken, N. I., betreibt eine Frau Henrietta Koop, eine junge hübsche Wittwe, ein Kosthaus. Kürzlich wurde ihr hinterbracht, man munkle allerhand darüber, daß sie einen ihrer Kostgänger NamenS Vurckhard mit freundlicheren Augen betrachte, als gerade unbedingt nöthig sei. Ihr Gemüth gerieth in heftige Aufregung, doch wußte sie es so lange zu zähmen, bis sie in Erfahrung brachte, daß ein Herr Pitch, der früher in ihrem Hause gewohnt und von ihr als Freier zurückgewiesen worden, die durchaus falsche Geschichte in Umlauf gebracht, habe. Kurz
' enkschldssen, bewaffnete sich dte tiefverletzte schone Wittwe mit einer kräftigen , Gerte, begab sich vor das Haus in Ho- ', i . .. t ri t r. ; i .:x r t t.
oorcn, in oem Plicy cin vzjqcgaji verreibt, ließ ihn vor die Thür rufen und bearbeitete, ohne ein Wort der Warnung oder Erklärung, seine Schultern so lange, bis ihr so harter Arbeit ungewohnter Arm müde wurde. Dann begab sie sich, als wäre nichts vorgefallen, ruhig per Pferdebahn nach Haufe. Pitch versuchte nun einenPolizisten, welcher Zeuge der munteren foetnt gewesen war, zu bewe gen, die Verhaftung der kriegslustigen Frau vorzunehmen, erhielt aber nur lautes Lachen zur Antwort, in welches die Leute, die das eigenartige Schauspiel mit angesehen hatten, fröhlich miteinstimmten. Ein Selbstmord aus gewiß seltener Ursache ereignete sich dieser Tage in Philadelphia. Ein vielbeschäftigter dortiger Arzt erzählte einem Freunde Folgendes über d'as Vorkommniß : Kürzlich wurde ich spät Abends zu einer plötzlich erkrankten armen Frau gerufen, zu der Wittwe eines Schlossergehilfen, in dessen Heim seinerzeit ein gemisser Wohlstand geherrscht hatte. Ich erfuhr zu meinem nicht geringen Schrecken, daß der Mann durch Selbstmord sein Leben geendet hatte. Das Motiv zu dieser unseligen That verdient, weiteren Kreisen bekannt zu werden. Der Schlossetgehilfe hatte sich an der rechten Hand so schwer verletzt, daß er zu weiterer Berufsarbeit unfähig war, und als er aus dem Spital zurückkehrte, herrschte in seiner Familie Noth und Elend. Da, eines Tages, brachte die Fran freudig erregt einen kleinen Geldbetrag nach Hause; sie habe, erklärte sie, beim benachbarten Wäscher Arbeit erhalten und sei jetzt in der Lage, den Gatten und die Kinder nothdürftig zu ernähren. Sichtlich erschüttert, vernahm der Mann diese Mittheilung; er sprach kein Wort, als aber die grau am folgenden Tage von der Arbeit heimkehrte, überreichte ihr das jüngste Kind ein Blatt Papier, das der Vater, der fortgegangen war, zurückgelassen habe. Darauf standen die Wortes Ich gehe in den Tod, um meinen Kindern das von Dir mühsam verdiente Stück Broo nicht wegzuessen. Seid glücklich!" Seither ist der Mann verschollen.... und der Kummer um ihn hat nun auch die Frau auf's Krankenlager geworfen." xsoxn stände. In alten Zeiten ließ der Nitter sein gutes 9!oß fattelu uns zog in die Lande auf Abenteuer. Eisenbahnen und Dampfschiffe haben daS Reifen bequemer, indeß weniger romantischer ge macht. Neuerdings aber kommt mit Hilfe des AelocipedeS die Poesie wieder zu ihrem Rechte. Herr Oswald LSsfler, der Vorstand deS Bad Haller Vicycleclubs, der im Frühjahr dieses Jahres in Kairo weilte, hat von dort aus einen Ausflug nach den Pyramiden bei Gizeh unternommen und scyildert uns die Eindrücke dieser an eigenartigen Reiz reichen Tour. Die Straße, die unser Cnclist zu passiren hatte, galt gerade zu jener Zeit nicht für sonderlich sicher, denn kurz vorher waren aus ihr zwei Engländer von den Fellahs erschlagen worden. Herr Löffler verließ sich jedoch ans sein gutes Glück und die Schnelligkeit seines Reitrades. Mit Recht! Zwar staunte man ihn überall, wo er sich blicken ließ, an wie ein Wunder, indeß kam es nirgendwo zu einer Annäherung, am wenigsten zu einer feindseligen. Die Straßen fand der Cnclist im Gegensatz zu denjenigen in seiner Heimath vortrefflich, und da er früh um fünf Uhr aufgebrochen war, genirte ihm zunächst auch die Hitze nicht, die später dann allerdings eintrat, um sich bis zu dreißig Grad im Schatten zu steigern. Bei den Pyramiden angelangt, übergab Herr Löffler seine Maschine dem in eine grüne Tunica gehüllten Scheich und stieg, von einer Schaar neugieriger und bettelnder Araber gefolgt, auf den Steinkoloß. Auf dem Plateau oben machte er sich den Scherz, die braunen Gesellen zu einem kräftigen All Heil! aufzufordern und die Kerle schrieen denn auch wie toll in die Wüste hinein, was das Zeug halten wollte. Unten wieder angelangt, zahlte Herr Löffler dem Scheich die Vesteigungstaxe von fünf Francs und übergab ihm den gleichen Betrag für die bettelnden Faullenzer ringsum. Waren diese vorher über das wunderliche Gefährt verblüfft gewesen, mit dem der Fremdling angelangt war, so wunderten sie sich jetzt nicht wenig darüber, daß ihnen für den All Heil-Rus ,ine so reiche Belohnung zutheil wurde. Im Gegensatz zu der Staffage früh Morgens, als die Straße nur von einzelnen Kameeltreibern belebt gewesen war, zeigte sie bei der Rückkehr eine bedeutende Frequenz. Fellays, den massergefüllten Schlauch von Eselshaut auf dcn Rücken, besprengten zum Leidwesen des Rad fahrers, der lieber Wüstenstaub geschluckt, als mit seinem Rade den Sandkoth durchiztcht hätte die Straßen, verschleierte Beduinenweiber mit ihren großen Steinkrügen wandelten ab und zu oder juaden hochaufgcschürzt, ihre nackten Sprößlinge waschend, am Nilufer; aus Kairo heraus bewegte sich ein Zug von etwa hundert Sträflingen, sämmtlich an eine schwere Kette gefesselt kurz, die Straße bot jetzt ein Bild regen und durchaus eigenartigen Lebens. Ohne jede Fahrlichkeit langte unser Nadfahrer in Kairo wieder an, im Hotel von einigen Freunden bewillkommt, mit denen er dann, nach einem gründlichen Bade, im Esbe-kie-Garten bei gutem Weine sich von der seltenen Tour erholte. Aus Stockholm wird berichtet: Großes Auflehen erregt in allen Kreisen eine kopenhagener Trauerkunde, nach welcher Frau Victoria Benedictson, als Schriftstellerin unter dem Namen Ernst Ahlgren über ScandinavienS Grenzen hinaus bekannt, mit eigener Hand ihrem Leben in Kopenhagen ein Ende ge macht hat. WaS diese höchst talentvolle Dichterin zu dem verhangnißvollen Schritte getrieben, ist nicht ganz klar. Aftonblade erzählt, daß Frau B. im Februar krank wurde und an ihr Ende glaubte. Sie erholte sich zwar wieder, aber sie wurde nicht wieder dieselbe, die sie gewesen. Der Arbeitseifer war noch ; brennender als jemals, aber eine gewisse , t. r i. c c ... i r nnruye icacinx ne verymoerl zu yaoen, die Arbeit mit Ernst in Angriff zu nehmen. Ende Mai reiste sie nach Paris, um sich zu zerstreuen, kam dann nach Ko,
penhage?,, tu Nuye s einer Erzählung mit dem Titel lim zu sterben" zu arbeiten, ein Thema, welches sie seit Iahren zu behandeln beabsichtigt hatte. AuS den Nekrologen schwedischer Blatter stellen wir Folgendes zusammen: Victoria Vruzclius wurde am 6. März 1850 auf Dommehof in Malmöhns Lehn geboren. Der Vater war Besitzer dieses Hofes und Viceauditeur, die Mutter hieß Helene Sosia Finerus. Victoria war ihr viertes und jüngstes Kind. Ihre Mutter.
! eine in hohem Grade begabte und gebildete tfnrn, gab ihr eine sorgfältige Erziehung. Im Alter von 21 Jahren heirathete sie am 22. September 1371 den Postmeister in Hörby, Christian Vcncdictson. In dieser Ehe wurde ein Kind, eine Tochter geboren. Dagegen waren da erwachsene Stiefkinder aus der ersten Ehe des Mannes. 29 Jahre alt, debütirte sie in ?nSllposten" mit einem Feuilleton Die Sirene". Dasselbe war im gewöhnlichen Romanstil geschrieben und verrieth besonders die Einwirkung eines in demselben Blatte veröffentlichten Feuilletonromans. Aber gleichzeitig schien sie mit der dänischen Literatur der Siebenziger Jahre Bekanntschaft gemacht zu haben, so wie mit der neuen in Schweden auftauchenden Richtung. Ihr erstes Buch, die Novellensammlung Von Schoonen" kam 1883 heraus, das Schauspiel Finale" in demselben Jahre, der Roman Frau Marianne" 1837 und die Novellensammlung Volksleben in demselben Jahre. Der jüngste Sohn des italienischen Nationalhelden Garibaldi, Maulio, ist seit zwei Jahren Zögling der Militärakademie von Lioorno. Die Zöglinge dieser Schule haben vor einigen Wochen auf dem Schulschiffe Vittorio Pisani" eine Studienreise um Italien und nach Sicilien begonnen, welche sie dieser Tage auch nach Catania führte. Die Schüler des dortigen Lyceums, sowie eine Anzahl Studenten, neugierig, den Sohn Garibaldi's zu sehen, hatten demselben eine Ovation zugedacht; da sie ihn jedoch persönlich nicht kannten, fragten sie einen eben vorübergehenden Zögling, ob Maulio Garibaldl sich am Lande befinde. Was wünschen die Herren von meinem Collegen? erwiderte der Befragte. Wir wollen den Sohn unseres Garibaldi sehen und feiern, war die Antwort, worauf der Zögling sagte: Dies trifft sich schlimm; Maulio G'aribald! ist unwohl und kann das Schiff nicht verlassen. Uebrigens ist er, der Sohn seines großen Vaters, so unbedeutend, daß er sich gern verbirgt, so lange er seinem Vaterlande nicht ehrenhafte Dienste geleistet haben wird. Der Zögling, welcher diese Worte gesprochen hatte, war aber kein Anderer, als Maulio Garibaldi selbst; seine beiden älteren Brüder könnten sich an diesen recht verständigen Worten ein Beispiel nehmen. V o m Blitz erschlagen wurde kürzlich die Tochter des Landmanns Rohwe? in Jevenstedt in Schles-wig-Holstein. Während eines heftigen Gewitters war Letzterer sammt seiner Tochter und dem Dienstknecht mit dem Heumachen beschäftigt; Blitz auf Blitz zuckte herab. Da sieht der Vater sein Kind gleich einer Fackel brennen ; - er stürzte auf sie zu, aber die Unglückliche war bereits todt zu Boden gesunken. Der Blitz halte sie getroffen; die Kleider waren verbrannt. Auch ein Dienstjunge wurde vom Blitz verletzt und betäubt; er mußte nach dem Krankenhause in Rendsburq überführt werden. D l e r o ni a n l t cy e t r cy e in Jnnichen (Süd-Tirol) soll als Modell für das Mausoleum Kaiser Friedrichs ausersehen sein. Wie der Brirner Chronik aus Jnnichen im Pusterthal mitgetheilt wird, -weilt dort der Oberbaurath und Dombaumeistcr v. Schmidt, um die Stiftskirche, ein ehrwürdiges Denkmal romantischer Bauart, naher zu untersuchen. Der kleinen 'Kirche zum heiligen Grabe" am Eingange des Marktfleckens, welche schon häusig die Aufmerksamkeit der alterthumskundigen Fremden auf sich gezogen, foll jetzt eine ganz besondere Chre zu Theil werden. Kaiser Friedrich hat bei seiner Anwesenheit im benachbarten Toblach die Kirche besucht, auch seine Gemahlin, Kaiserin Victoria, hat zu wiederholten Male den seltenen Bau in Augenschein genommen und einzelne Theile desselben abgezeichnct. Jetzt konnte Herr v. Schmidt die Mittheilung machen, daß die Kaiserin Friedrich Willens sei, über dem Grabe des KaiscN' ein Mausoleum genau nach dem Muster dieser Kirche aufführen zu lassen, und daß er bcauftragt worden sei, den Plan aufzunehmen, was auch mit Zustimmung des Provstes bereits geschehen ist. Viel z u hoch scheint denn doch die Kölnische Volksztg. die Lehnsabgäbe des Fürsten Thurn und Taris für Krotoschin geschätzt zu haben. Aus 3!egensburg, wo man den Verhältnissendes fürstlichen Hauses näher stehen muß, meldet der dortige Anzeiger, daß beim jedesmaligen Thronwechsel in Preußen nicht eine Million Mark, sondern nur Tausend Thaler an den neuen Lehnsherrn u entrichten, und daß dementsprechend m diesem Jahre nicht zwei Millionen, sondern nur (Z000 Mark vom regierenden Fürsten bezahlt sind. Kein Todesritt war es, ber ein Ritt mit Todesverachtung, dcn kürzlich ein Soldat der Potsdamer Garde-Ulanen ansführte. Seit einiger Zeit halten die Soldaten am Pichelödor-fer-See mit Pferden Schmimmübungen ob. Auch am 2. August wurden die Pferde bei Pichelswerder in die Havel getrieben, bei welchen Erercitien die Soldaten im Badccostüm erschienen. Vier Pferde müssen nun offenbar scheu gcmorden sein, denn kaum hatten sie das andere Ufer erreicht, als sie in wildem Carriere dahinsausten und ihren Weg über Pichclödorf, Voxfelde und Gatom nach Kladow nahmen. Ein Ulan, welcher, mit einfacher Badehose bekleidet, zu Roß gefolgt war, ließ sich durch diesen unerwarteten Zwischcnfall nicht außer Fasfung bringen; ohne viel zu überlegen, denn jede Secunde erschien ihm kostbar, seyte 'er ben Thieren nach, und nach län gerer qualvoller Zeit gelang es dem kühnen und fast völlig entblößten Reiter, die Pferde in Kladow zu ergreifen. Hier lieh ihm ein Bauer einen Kittel und ein Beinkleid, und in diesem neuen Costüm trat der Ulan mit den eingefangene,, Thieren den Rückritt an.
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