Indiana Tribüne, Volume 11, Number 336, Indianapolis, Marion County, 22 August 1888 — Page 1

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t S5snrtae Jahrgang 11. Office : tto. 140 Ost Maryland Straße. Nummer 33. Jodissapotto, Joviava, Mittwoch, den 22. August 1008. t i I i t

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GbitorieUes.

In der republikanischen Platform befindet sich eine geharnischte Erklärung gegen die Trusts". Blaine aber sagte kürzlich in einer Rede, ein - .Trust" sei eine Privatangelegenheit, in welche kein Mensch sich mischen dürfe. Die Offenherzigkeit Blaines ist eini germaßen erfrischend, aber Erkläkit mir, Graf Ottiudur, Diesen Zwiespalt der Natur ! Die .Sun", das hiesige Penny Paper, sagt Folgendes : Zeugen, welche in New Jork vor der Einwanderungs-Commission ehrliche Aus sagen machten, haben in Folge dessen ihre Stellen verloren. Ihren Arbeitgebern gksiel die Bloßstellung der Methoden nicht, nach welchen amerikanische Arbeiter durch die Jmportation von Paupers geschädigt werden. Der Durchschnitts - Arbeitgeber von heute ist der Meinung, daß wenn er für einen Dollar die Arbeitskrast eines Mannes für einen Tag kauft, er damit auch seinen Körper, . seine Seele und seinen Geist kauft. Alles für den Arbeitgeber, für den Arbeiter Nichts. Dieser sollte nicht athmen ohne die Erlaubniß des Sklaventreibers. Es sind wirklich schöne Zustände, Kelche der Schutz der amerikanischen Arbeit" herbeigeführt hat". Wenn ein Sozialist, oder Arbeiter Agitator eine solche Sprache führt, pflegt man ihn einen Hetzer oder Demagogen zu nennen. So weit ist durch die Untersuchung, welche Generalanwalt Michener vorgenommen hat, nichts aufgedeckt worden, was man über die Weißkappen nicht schon wußte. Ob jetzt einige der schändlichen brutalen Ueberfälle mehr oder weniger erzählt werden, ist gleichgiltig. Sicher ist,. daß in einigen Counties am Ohio unterhalb Louisville vollständig im schlimmsten Sinne des Wortes anarchische Zustände herrschen, und daß Niemand vor den Schandstreichen der Weißkappenbände sicher ist. Die Behörden sind machtlos, Niemand hat den Muth als Anklager aufzutreten. Niemand hat den Muth zu zeugen. Niemand hat den Muth als Geschworener ein Urtheil abzugeben. Die Frage ist, was kann geschehen, um einem solch gesetzlosen ZustandeZein Ende zu machen, der eine Schmach für das Land ist. Man erwartet und verlangt, daß der Souvernör einschreite. . Was kann derselbe unter den bestehenden Gesetzm thun? Par. 133 der Constitution sagt: Der Gouvernör soll OberbefehlsHaber der Armee und der Marine (of the military andnayal sorces) fein und soll dieselben zur Durchführung der Gesetze, zur Unterdrückung von Aufständen und zur Bekämpfung feindseliger Einfälle verwenden. Par. 5400 der Statutes of Indiana giebt dem Gouvernör das Recht, im Falle eines Aufstandes, oder wenn Leute sich zum ZZwecke der Gesetzverletzung zusam menrotten, die Miliz zur Unterdrückung solcher Zustände zu verwenden ; und Par. 5387 der Statutes besagt, daß in solchem Falle, wenn der Gouvernör durch Prokla mation erklärt hat, daß ein solcher Zu stand d. h. des Krieges, der Insurrektion Ver der öffentlichen Gefahr existire, die Kriegsartikel der Ver. Staaten gelten sollen. Wir schließen aus vorstehenden Ge setzesparagraphen, daß der Gouvernör das Recht hat, eine Art Belagerungszu stand über die betrrffenden Counties zu verhängen. Er hat die Pflicht, einzu schreiten, denn Par. 142 der Verfassung sagt : .Der Gouvernör soll dafür sorgen, daß die Gesetze getreulich (saitlifully) ausgeführt werden. Thatsächlich hat der Gouverneur damit schon zu lange gezögert. Es mag vielleicht ein gewisses Zögern in der AnWendung militärischer Gewalt berechtigt sein, aber wir haben noch nicht bemerkt, daß fcie Herren Gouvernöre in solchen Dingen sehr lange zögern, wenn Arbeiter einmal unruhig werden und reiche Mi nenbesitzer oder andere Monopolisten in ihrer behaglichen Ruhe stören. Und doch herrscht in jenen Counties ein Zustand, der nahezu unerträglich ist, denn kein Mensch ist sicher davor, daß er nicht ein mal Nachts von einer erbärmlichen Lum penbande wegen irgend eines eingebilde ten Vergehens, oder im Namen einer lächerlichen Moral wegen irgend einer Liebschaft, oder weil er vielleicht einma ein Glas über den Durst getrunken, oder

weil er einem der Lumpe einmal die Wahrheit gesagt hat, aus dem Bette geholt, entkleidet und mit Ruthen halb zu Tode gepeischt wird. Die Bande, welche dies thut, vertheidigt kein Recht, keine Lebenshaltung, kein Prinzip, sie empört sich nicht gegen Unterdrückung und ist nicht revolutionär, man hat es hier lediglich mit Lumpen zu thun, welche versuchen, ihr verbrecherisches Treiben durch die Maske der Moralität zu beschönigen.

Wir sind der Ansicht, daß unter solchen Umständen alles längere zögern von Seien deö Gouvernörö ein Akt poitischer Feigheit Ware. Wenn die Sau en der heutigen Gesellschaftsordnung so viel von law aud order reden, dann so! en sie ihre Grundsätze anwenden, wo es am Platze ist. Es ist unter den Umständen die Pflicht des Gouvernörs ohne weiteres Zögern energisch einzuschreiten und vermittelst der Militärgewalt die Zivilbehörden in der Unterdrückung dieser schmachvollen Zutände zu unterstützen. TraWal)riyten. Wetterauösichttn. Washtnaton. 22. Augn. Schö neS Wetter, stetige Tempkratur. C o n 2 1 1 fe. Was hing ton. 21. August. Die Vtkbandlungen über den Flschtreivirtcog mit England wurden im Senate fcrkgesekt und Morgan meinte, daß senn das englische Parlamtnt einen Vertrag mit 'Amerika so behandelt bä t, wie dieser Vk'trag im Senate behandelt wurde. und wenn dort solche Aeußerungen gefallen wären, man die hier als eine HkruSforderung zum Kliegt betrachten würde. Morgan lieb dann ine Deklamation loS. daß im Falle eines KliegeS das ganze Land inmüthlg sein wilde, und iprach so, olS ob im Falle der Verwrfung des. Vertrags, oer Krieg. mit England sofort auSbrechen w'rde. Die tapferen Senatoren aber .sorchten- sich nich', die Rede verfehlte ihre Wirkung und alS die Abstimmung erfolgte, wurde der Vertrag verworfen. Im Hause geschah nichts von Bedeu tung. Die Weißkappen. New Albany. 21. Aug. Folgende Proklamation wurden an verschiedenen Okten in Craaford County angeschlagen : Am Ohio. 13 Äug . 1883 An alle Weißkappen! ES wurde durch die Pnsse gemeldet. daß Gouvlrnör Gray in Folge verblei titer Lügen sich in unsere Angelegenheiten mischen wolle. Unsere eigenen CountieS sind die besten Richter und sie haben uns nicht beläst gt. Die Einmischung der Staatsbehörden ist eine unberechtigte. Wir unterwerfen uns gerne dem Urtheil unserer Nachbaren, werden ab.r der EinMischung der Söldlinge des Gouvernör'S Gewalt entgegenskden. ES ist deshalb beschlossene Sache der Einmischung selbst mit Blut Widerstand zu leisten, und da erste unserer Mitglieder, welches unge rechter Weile verfolg wird, soll befreit oder gerächt erden. Keine Unterschrift. Regenfluthen. M e m p h i . Tenn.. ?1. Aug. Seit den letzten drei Tagen regnet es im h'.est gen Theile deö Lande? in Strömen. Alle Flüsse sind hoch angeschwollen, und viel merthvoll Farmländereien sind schon uberschwsmme. Aus den dürftigen Nach lichten, die bisher eingelaufen sind, geht hervor, daß die Regengüsse allgeme'n sind. Stürme haben die Telegraphen Verbindung zwischen hier und New Or lean vollständig zeistörr. Auch die Gegend von BickZburg und da Vazoo thal ist von gleichen Regengüssen deimge sucht worden. Man fürchtet, daß die Baumwollernte arg beschädigt ist. Noch vorige Woche klagten viele der über schwemmten Gegenden über Dürre. Der Ra ssenki ieg. New Orleans, La.. 20. Aug. In SylvareS, Smith-Eounty. Miss, waren vier Reger aus die Anklage hin, einen Weißen Namen Lee ermordet zu haben, verhaftet und ins Gefängniß gesperrt worden. Gestern brach ein Haufe Wei brr in daS Gefängniß ein. um die Neger herauszuholen. Die Lyncher konnten jedoch nicht in den Käfig, in welchem die Neger saßen, hineingelangen, steckten die Läufe ihrer Flinten durch das Gitter und schössen alle vier Gefangene todt. Eine Epidemie. G ale na,Jll..21. August. In den CountieS Iowa und Lafayette, WiScon sin, greift eine Epidemie um sich, welcher 'die Aerzte nicht Einhalt thun können.

Die Krankbeit ist eine bökartige Dysente

rie. bei velcher sich Gedirnflörungen ein stillen, die den Tod htkbkisühren. In den letzten Tagen sind in Darlington al lein 37 neue Fälle dieser ttcankheit vorgtkommen, von denen viele einen lödtlichen Verlaus nehmen werden. Ein Schmuggler verhaftet. Chicago. 21. Aug. Ein Mann welcher sich E. W. Brown nannte, wurde heute im Palmer HauS vcrhastkt. In seinem Besilze fand man einen Koffer, welcher 125 Pfund Opium enthielk. Man glaubt eintr Bande Schmuggler auf der Spur zu sein, deren Anhänger sich in verschiedenen Stäben des Lande? btsinden. Bon einem Irrsinnigen er mordet. Memphi, 21. Aug. JnderRo tunde des Peabody Hotel wvrde heule Abend ein Mann, Namens Mark Brown, von einem jungen Menschen ohne alle Ursache plötzlich toNgeschosfen. Der Thäter wurde sofort festgenommen' Sein Name ist LouiS Lane. Derselbe ist offenbar ierst nig. Befragt, warum er die That begangen, antwort. te er, daß er suhlte, daß er Jemand erschießen müsse, und daß er sich zu diesem Zwecke in die unt re Stadt begeben habe. DkrjungeMensch sollte schon vor einem Jahre in eine Irrenanstalt gebracht wer den, lies aber damals vom Hause fort. Die Ungunst der Elemente. New Orleans. 21. Aug.' Ein heftiger Sturm, verbunden mit furchtba ren Regengüssen richtete hier schrecklichen Schaden an Straßen. Gebäuden und im Hosen liegenden Schiffen an. Die Een ten in etnem Umkreis von zwanzig Mei len von der Stadt sind vtrnichtlt. ein Theil derStadt ist überschwemmt, fünfzig Kohlenboote, welche kürzlich von Pille bürg ankamen, sind versunken. Wheeling,W.Va.,21 Aug. S,it drei heute Morgen wüthet hier ein furcht barer Sturm, so schlimm, wie der am 19. Juli. Die Straßen in der Stadt und die Landstraßen find allenthalben' über flathet. Die Brücke der B. & O. Bahn welche im Juli zerstört und wieder gebaut wurde, ist rachmrlS von den Fluten weg gerisien worden. Auf der steinernen Brücke über Wheeling Eeeek in Main Steeet befanden sich mehrere hundert Menschen und schauten dem Dahinstürmen der Fluth zu, als plötzlich Jemand einen WarnungSrus auSfließ. AlleS lief hastig hinweg und als die Letzter von der Brücke waren, und man schon darüber lachte, daß man sich habe ängstigen lösten, stürzte die Brücke zusammen. Man befürchtet, daß der Bahnhof derB. und O. Bahn, welcher über der Ereek steht, ebenfalls einstürzen wird. 200 Delegaten zur republikanischen StaztSconvention in Eharleston sind in Folge der Überschwemmung ausgehal ten PittSburg. 21 Aug. In Folge des heftigen und anhaltenden Regenfall lind der Monongahela und der Alleghany River sehr angeschwollen und man be fürchtet eine große Ueberschwemmung. Der Verkehr auf mehreren hier einmün denden Eisenbahnen ist eingestellt. Brauerei niedergebrannt. Fort Wayn e. 21. August. DaS Etablissement der Heimann Berghoff Brewlna Co. ist niedergebrann. Schaden $200.000. Versicherung klein. Der Nadel Wütben der Elemente. Wien, 21. August. In der Gegend von Kornntuburz, unweit hiesiger Stadt, haben stch heute Sußerst heftige Gewitter entladen. In genanntem Ölte wurden 25 Häuser zerstört. Andere Dörfer wur den unter Wasier gesetzt. In Aspern wurden drei Personen getödtlt. an anderen Orten zwölf. Viel Vieh und Ge treibe ist zu Grunde gegangen. Spätere Meldungen von dem Unwttter sagen, daß hundert Häuser zerstört und fünfzig Per sonen schwer verletzt wurden. Zur Aussuchung Emin Beyö. Berlin, 21. August. Das Comite, welche? eine Expedition zur Aufsuchung deS deutschen AfrikasorscherS Emin Bey (Dr. Schnitzler) ausrüsten will, wird am 11' September tn Wiesbaden eine Ver sammlung halten. Der frühere preu ßische Minister Hofflnann. Herr v. Bennigsen, Herr v. Kardorsf, Graf Stolberg Wernigerode und Graf Mirbach sind dem genannten Comite beigetreten. Wie di. .Rationalzeitung" meldet, hat Fürst Bismarck dem Comite seine Kisten Wünsche gesandt. Allerleiper Kabel. Die .Kölnische Zeitung" bringt die Nachricht, daß BiSmarck sein Amt als preußischer Handeleminister niederlegen wolle.

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Volitische Auzeigen.' Dkmvlratlslycs Tllkct ! Für Präsident : Grober Cleveland doa New Lork. Für Vice-Präsident : Allen s. Thurmann von Ohio. TemokratisikS Ttaatö-Ticket. onvernör: Courtland C. Matson. Bice-Gouvernör : William R. Myer. Staat. Sekretär: Robert W. Mierö. Staatöauditer: Charle A. Munson. Ctaatöfchotzmeister: Thomas B. Bhrueö. Reporter Supreme.Court . John W. Keru. Geveral.Aawatt: Jahr R. Wilson. Suverintendent des öffentl. Uvterrichtz : E. E. Erifsith. Richter der Suprcmk'Court. 1. Distrikt: W. E. Nlb'ack. 2. Distr kt: G.V. Howk. 4. Distrikt: Allen Zollars. PräsidentschastS-Elektoren. At Large Thoma R. Lobb und Joh, E. Lamb. I. Distrikt, S. B. Vanee; 2. Dift'ikt, C. S. Dobbins ; 3. Distrikr, Charle L. Jewett; 4. Dlstnlt. Nicholaö Coraet; 0. DistrM, John R. Säst; 6. Distrikt, Thoma I. Strdh; 7. Di. strikt, David S. Goodiaa ; 8. Distr'tt, S. B. Puett; . Distrikt, John F. Mchugh; lo. Di. strikt, D. D. Dykeman ; I I. Distrikt, John N. Turner; 12. Distrikt, John H. Baas : 18 Di. strikt, k. . O. Pcckard. Tem.knitischkS Con,ty-Ticket. Für Copgreßmitglied, 7. Distrikt : William D.Bynum. Für A chter des 19. Circuits: Thomas L. Sullivan. Für Staatsauwalt: James L. Mitchell. Für Senatosea : William C. Tbzmdsoa. Henry T Hudson. vur Ioint. Senator lMarraa. Sancock und Shkldy Conniieö): James B. Curtis. Für Lea,slaturmltglleder: Gabriel Sckmuck. William kl. Hughes, Eli F. Seinen, Herren S. m . ' ' Digyam, Wllltam raagliass. Fuc Sderiss: Isaac Krag. Für Schatzmeister: John Ostcrmann. Für Coroncr : Nelat-n C. Rooker. ' Für Survehor: William C Smiih. ffür Countv Commissare: I.DiSrM. Josedl, L. Huvtcr; 8. Distrikt, Jarob Emrich. Umzug ! Umzug ! Meiner werthen Kundschaft und dem Publikum in Allgemeinen, diene hiermit zu Nachricht, daß ich mein Candy - GcMäft ! von Ro.'CT O ft Maryland Straß,, ach ' $lo. 60 S. P-nnsvlv rniaSr . verlegt habe. Ich führe alle Torten Sand? und all .n diese Fach einschlagende Stti el. Btcker, grocer und alle leinverkufer köven auf xttüt und gut Sedienung rechen. Pr?se mStztg. Man spreche vor bet Albert Krull. No. 60 Süd Pennsylvania Str. In Osnabrück herrschte eine epidemi sche Augenkranlheit. ES gibt nur wenige Häuser, in denen nicht eine oder mehrere Personen von der Krankheit befallen wä ren. SchissSnchrichten. Angekommen in : Cork: .Alec'a" von Baltimore. Hamburg: .Rugia" von New Vork. New York: .Nebraöka-von GlaZgow. Moville: .Ethirpia" von New Vork nach Glasgow. London: Rotterdam- von New P zrk nach Rotterdam. Vom VnSIande In der Pariser Akademie der. Wissenschaften hat Lavasseur kürzlich eine sehr merkwürdige Statistik über das Grcifcnalter zum Vortrag gebracht. Wir heben einige bemerkenswerthe Daten aus derselben hervor. Die verlesene Schrift knüpft an das Alter des Chemikers Chcvreuil an, welcher jetzt 102 Jahre alt wird, aber, beiläufig bemerkt, sehr krank ist. Lcvasseur behauptet, daß die Greise von sehr hohem Alter höchst kokett seien. 9!ur gibt er die psychologische Erklärung dieser Thatsache nicht, und doch liegt sie nahe: diefe alten Herren streben mehr oder weniger dem Liebesalter zu, und wenn man sie nun noch gar, wie Chcorcuil, als Geisteshelden feiert, so bemächHat sich ihrer eine Art von kindlicher oder kindischer Eitelkeit. Im Gegensatz zu den Frauen, die sich verzungen, lieben es die neunziger Greise, sich als Hundertlahnac auszuacven. Ber der Äolkszah lung des Jahres 186 gab es in Frankreich 134 Hundertjährige, von denen 101 sich nachweisbar in ihren Angaben getäuscht hatten oder hatten täuschen wollen. Aber von drn übrig bleibenden -83 könn; ten auch nur 16 auf Grund von ofsiziellen Akten jencö hohe Alter beweisen. Für die anderen 07 gab es keinen weiteren Anhaltepunkt als die Zeugnisse ihrer Verwandten. Unter den erwähnten 16 echten Hundertjährigen fand sich einer. der wirklich 110 Jahre alt und spanischer Abkunft war. In Bayern, wo sich 37 Personen als Hundertjährige bezeich: nen. :cnnte nur von einer einnaen nach gewiesen werden, daß sie ein Jahrhundert hinter sich habe. Vlejeloe Mschemung zeigt sich in dem wegen der Langlebigkeit skiner Bewohner berühmten Canada, wo nicht weniger als 421 Personen hundert Jahre alt zu sein vorgaben, während blos von neun 5 Männern und 4 Frauen aktcnmäßig festgestellt werden konnte, daß sie wirklich hundertjährig "?en-

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