Indiana Tribüne, Volume 11, Number 335, Indianapolis, Marion County, 21 August 1888 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint ßigliq nd SOtgO. ?ie gliche .Tlibün ko1t durch teaXiaerl2 EentI per Woche, eil Snntag-,rridane" b Centl vtr Woch. Leide usammen IS ffeat der TS Et xer onat. Per Poft zugeschickt in Vorausbezahlung ?6 xer Jahr. OfQtt: O. carvlanbür. JÄiaapoliZ, Ind., 21. August 1888. Strandrüuder. Der Kapitän Delfosse vom Schoonn Crnnie McKown" kam auf dem Dampfer (Solon" von Aspinwall am 16. August in New tyoxt an und erzählte, wie er sein Schiff auf der Rückfahrt im Kanadischen Meerbusen verloren habe. Die (innie McKomn" verließ San Blas, einen kleinen Hafen auf der Nord feite des Isthmus am 21. Juli mit einer Ladung von Kokusnüsfen, Elfenbein nüssen und Kaffee. Um 11 Uhr Nachts am 25. Juli lief sie auf das Providence Riff auf. Das Anschlagen deö Schiffes an den Felsen brach die Fugen auSeinan der und verursachte einen großen. Leck, durch den das Wasser hereindrang.' Da der Kapitän sah, daß sein Schiff dem Untergang nahe war, traf er Anstalten, die Passagiere zu retten. ES waren vier derselben an Bord; Edward Delfosse, Frau E. Delfosse, Frl. AnaiS Delfosse und Ernest Delfosse, alle Mitglieder des Kapitäns Familie. ES gelang, diefelben und die fünf Matrosen bei Tagesanbruch an's Land zu retten. Dann sah sich der Kapitän nach Hilfe um und kam mit einem Kapitän ThomaS überein, daß derselbe daS Kargo gegen 50 Procent Bergegeld in Sicherheit bringe. Der Steuermann begab sich mit einem Ma trosen zurück an Bord des gestrandeten Schiffes, um, wenigstens die Personal Effekten der Passagiere zu retten. Kaum hatte man dieselben jedoch gelandet, als auch die Eingeborenen sich in den Besitz davon setzten und sie fortschleppten. Ver gebens wandte sich der Kapitän an die Behörden, ? er erhielt keinerlei Genugthuung. Schließlich sah er sich genöthigt, den Schooner .Jsaac Rich" zu miethen, um ihn und seine Familie nach Colon zu bringen, wo sich ein amerikanischer Konsul befindet. Nachdem er dem Letzteren Mittheilung von seinem Schisfbruch und seiner Beraubung gemacht hatte, sandte ihn derselbe auf dem Dampfer Colon" nach New York. Kapitän Delfosse erzählte seine Erlebnisse, wie folgt: Die Ladung meines Schooners bestand aus Kokus- und Elfenbeinnüssen, Schildpatt und Kaffee. Alles verlor ich. Ich war gezwungen, den Schooner Jsaac Rich" zu miethen, um meine Familie, meine Mannschaft und mich nach Colon bringen zu lassen, wo sich der nächste amerikonische Consul besindet. Nichts ist nothwendiger in Old Providence als ein amerikanischer Konsul oder Agent. Die Behandlung, welche uns dort zu Theil wurde, war eine unmenschliche, denn die Eingeborenen benahmen sich uns gegenüber schlimmer als Seeräuber. Der Schooner Caribbeau unter Kapitän Kinghton erlitt ebenfalls am Lcwena Riff um I I Uhr Nachts am 10. Juli Ui Providence Schissbruch. Kapitän Kingh ron ließ einen Matrosen als Wache auf dem Wrack zurück und nahm den Steuermann, den Steward und einen Passagier mit sich fort. Die Gesetze von Old Providence sind im höchsten Grade ungerecht. Jedem Schifs, das dort Handel treibt, wird eine Steuer von $100 auferlegt. Außerdem muß für jedes dort eingekaufte Faß Rind- oder Pökelfleisch eine Steuer von $3, für jede Schildkröte 20 Cents und für jedes Schwein Kl entrichtet werden. Die Behörden, dke Richter und die Polizeibeamten eingeschlossen, nehmen daS größte Interesse an Schiff bruchen und machen soviel Prosit aus denselben, als sie nur können." Die (rnnie McKomn" war ein Schooner von 136 Tonnen Gehalt und war im Jahre 1375 in Boothbay, Maine, erbaut worden. Sie gehörte der Firma H. P. Dver & Co. Am 31. Mai segelte sie von Kingston, Jamaica, nach San Blas, Porto Bello und New York ab. Der Carribbeau" hatte einen Gehalt von 1S2 Tonnen, gehörte I. W. Elwell in 3ce York und war im Jahre 1875 in HonylUook, L. I., gebaut worden. Sie hatte am 21. Juni New York verlassen, um nach San Andreas zu segeln. ine historische Gedenkfeier. Die Bürger des County Lancaster, Pa., treffen Vorbereitunqen zur Begehung einer historisch-denkwürdlgen Feier. ES ist jetzt nahezu 40 Jahre, daß sich in Lancaster Countu eine Tragödie abspielte, die nunmehr der Geschichte deS amerika-. nischen Volkes angehört. Jcirgends in den Ber. Staaten waren vor 40 Jahren abolitionistische Tendenzen ausgesprochener, als unter den Quä kern bei südlichen Lancaster. Es war ein offenes Geheimniß, daß die Quaker die Sklaven, die aus Virginia und Mailand nach Pennsylvania entflohen, beher bergten, trotz des Sklaven - Flucht GesetzeS und seiner schweren Strajbestimmünzen. Andererseits gab eS aber kn jenem Count eine Räuberbande, genannnt Tu Gap Gang", welche sich mit Feklfchmünzerei und Raub nährte und eS sich zur besonderen Aufgabe machte, ent ßohene Sklaven einzufangen und den Eigenthümern gegen hohe Belohnung wieder auszuliefern. AmoS Demson, auS einer äußerst geachteten Familie stammend, war der Fährer der Bande, sein Hauptfpießgeselle war Bill Bair. Die bedeutenderen unter den abolitionistischen Quäkern waren Caspar Hanway, ein Müller, und EliaS LewiS, ein Landwirth. Im Sommer des JahreS 1851 entflohen vier Sklaven, das Eigen thum von Col. Edward D. Gorsuch, Baltimore Co., Md., von der Pflanzung nahe Cockerville. Es war kurz nach der Passirung des Sklaven-FluchtsGesetzeS. Col. Gorsuch verfolgte die Spuren der Flüchtlinge nachPennsyoania und wandte sich an den BundeScommissär E. D. 'Qnarabam. um Verbaftsbefeklle arn
Die flüchtigen vieger ausgestellt zu bekom
men. Jngraysm beorderte den Äundesmarschall H. H. Klein von Christian, Lancaster Co., die vier Neger Noah Bailey, Nelson Ford. Joshua Hammond und George Hammond zu arretiren. Das war am 10. September 1851. Man hatte festgestellt, daß die Neger im Hause eines gewissen Parker, ebenfalls eines Farbigen, Unterkunft gefunden hatten. Das Haus war einsam in einem Thale gelegen. Col. Gorsuch mit seinen Söhnen Dickerson und Jofhua Gorsuch und seinem Neffen Dr. Pearce begleitete den Marschall. Man erreichte Parkers Haus am Morgen des 11. September. Als die Berittenen sich dem Hause näherten, sah Col. Gorsuch einen Sklaven, der alsbald im Hause verschwand. Marschall Klan ging in's Haus und verlangte die Auslieferung der Flücht!gen. Man warf eine Axt nach dem Marschall und feuerte auf ihn. Dann hörte man ein mit einer Trompete gegebenes Signal und im Nu war der Marschall mit seiner Begleitung von etwa 100 wüthenden Negern umringt, die aus einem Hinterhalt hervorkamen. In diesein Augenblick ritten Hanway und LewiS vorbei. Klein forderte die Quäker auf, ihm in der Ausführung seines Mandats behilflich zu sein. Die Quäker weigerten sich, und während der Unterredung des Bundesmarschalls mit LewiS feuerte ein Neger einen Schutz auf Col. Gorsuch ab. Die schwarzen Bestien sielen über den vom Pferde stürzenden Mann her und stachen ihn mit Kornmessern' langsam zu Tode. Dickerson Gorsuch wurde schwer ver wundet. Der Marschall und die übrigen Begleiter ergriffen die Flucht. Hanway und Lewis wurden wegen Hochvcrrachs festgenommen, aber nach längerem Processe freigesprochen. reuzung von Büffel und ttuy. Im Anschluß an eine neuliche Notiz über die Büffelfarm des Herrn C. H. JoneS (23uffaIo Jones") bei Garden City in Kanfas, theilt Hr. Chas. Dcsky daselbst Folgendes von allgemeinem Intercsse mit: rd ist nicht nur allein Thatsache, daß der amerikanische Büffel mit der gewöhnlichen Kuh erfolgreich gekreuzt werden kann, sondern Herr JoneS hat auch schon sehr erfolgreiche Versuche mit den veredelten sogenannten Gallo-way-Kühen angestellt. Dieses Frühjahr sind von den genannten Kühen, welche mit Büffeln gekreuzt wurden, 18 Kälber geworfen worden, von welchen 2 starben, als sie noch nicht 4 Wochen alt waren. Die übrigen 10 Kälber dagegen sind alle frisch und munter und ausnahmsweise sehr zahm und sehen den gewöhnlichen Vollblut-Galloway-Kälbern sehr ähnlich, nur sind die Haare zottiger, und die Thiere können auch ihren Stammherrn, des verunzierenden Höckers wegen, nicht gut verleugnen. Herr Jones hat die Galloways gewählt, um seine Erperimcnte anzustellen, da diese Rasse derber als die übrigen Arten ist, und sehen dieselben auch du Büffel am ähnlichsten. Herr Jones zeigte mir neulich ein halbblütiges Vüsfclkalb, 18 Monate alt, welches von einer gewohnlichen Kuh geworfen wurde, und welches er im letzten Winter photographircn ließ. Als das Kalb zur Welt kam. hatte eS keinen Höcker; derselbe wuchs erst im vierten Monat nach der Geburt. Der allgemeine Glaube, daß eine gewöhnliche Kuh kein Kalb von einem Büffel, der Größe deS Kalbes und des Höckers wegen, zur Welt bringen kann, ist durch dieses und andere Beispiele völlig hinfällig geworden. Da die Versuche mit den Gallo-way-Kühen so wohl gelangen, hat Herr Jones vergangenes Frühjahr 120 auserlesene Kühe von allen hier bekannten Nassen, von der gewöhnlichen Tcra? Longhorn" bis zur vollblütigen Jersey." seiner Vüffel-Farm hinzugefügt und sie alle mit Büffeln gekreuzt, und man erwartet mit großer Neugier das Resultat im nächsten Frühjahr. Man ist hier vollständig davon überzeugt, daß alle Nassen mit gutem Erfolge gekreuzt werden können, und man verspricht sich in nächsterZukunft eine kräftige und dauerhafte Rasse, welche allen Unbilden eines schweren Winters im Freien werde widerstehen können. Die Büffelfarm, welche' anderthalb Meilen südöstlich von Garden City, am südlichen Ufer des Arkansasflusscs. belegen ist und etwa 1000 Acres umfaßt, besteht schon seit einigen Jahren. Herr Jones hat sie von Zeit zu Zeit vergrö? tzrt. als sich die Büffelheerde, theils auf natürlichem Wege und theils durch frisch eingefangene Thiere, vermehrte. Zur gegenwärtigen Zeit befinden sich 52 Büfsei jeden Alters und Geschlechts darauf, und die Wildfarm ist der Anziehungspunkt für sehr viele Fremde, welche, vom Osten kommend, hier absteigen, um die zottigen Thiere in ihrer Wildheit bewun dern zu können." Blech. Der Kohl, den deutschländische Zeiungen über Amerika' und amerikanische Verhältnisse auftischen, ist mitunter so erfrischend, daß man sich nicht enthalten kann, selbst auf die Gefahr hin, daß derartige Mittheilungen einförmig werden, auf denselben häusiger zurückzukommen. So hat ein Blatt in Deutschland neuerding? eine Sensation reinsten Wägers über eine .'Negerflucht" aus Jndiana in die Welt gesetzt, welche weitere Verbreitung verdient. Es heißt da: Unter den Farbigen der Vereinigten Staaten herrscht seit einiger Zeit große Aufregung in Folge der Jcachrichten von dem Auftauchen eines lang erwarteten schwarzen Propheten, welcher berufen zu sein vorgibt, sein Volk binnen Kurzem nach der afrikanischen Heimath zurückzuführen. Der Name des Propheten ist Reverend" Giles Moß, sein Wohnort lst Jndiana. Er ist 62 Jahre alt und war. bis zum Bürgerkriege ein Sklave in Roan County. Reverend Moß" hat der Welt bekannt gemacht, daß er einen göttlichen Befehl erhalten habe, die schwarzen Nachkommen des Ham zurückzuführen in die wilden Tiefen des dunklen Erdtheils, damit sie sich dort durch das ganze Land verbreiten und ihren Brüdern das Christenthum predigen, die Götzenaltäre stürzen und den Kanniba liSmus ausrotten. Schon strömen enorme Massen Farbifce?. mit Weib und Kind nacb jndiana.
scbon aäblen die Anbanaer' des neuen
Moses nach vielen Tausenden, die des Winkes harren, um ihm über'S Meer zu folgen, in die Heimath ihrer Vorväter. Selbst im Norden beginnen zahlreiche schwarze Familien ihre Verhältnisse zu ordnen. Unter den Weißen im Süden herrscht große Aufregung, da man fürch tet, daß die schwarzen Arbeiter ihre Fel der verlassen werden, worunter besonders die Tabak- und Weizen-Produktion Indianas enormen Schaden erleiden würde. Theilmeise ist diese Befürchtung schon zur Thatsache geworden denn ganz Countys sind schon von sämmtlichen Negern verlassen, die mit Hab und Gut dem Propheten entgegen wandern." Jndiana als südlicher Weizen und Ta bak produzirender Neger-Staat macht sich besonders gut. Vom Jnlande. Ein trauriges Ereianitzhal die Sommergäste in Ocean each, N. Y., in tiefe Trauer versetzt. Fräulein Elise Pyle, die 18jährige Tochter einer reichen Philsdelpiaer Familie, welche im Colorado Houje wohnt, fand bei dem Versuche ihren scheinbar in Gefahr schwe benden Bruder zu retten, ihren 5od in den Fluthen des Shark Rivers. In Gesellschaft ihres Bruders sowie zweier Freunde unternahm die junge Dame eine Bootfahrt auf dem River. Durch einen sich plötzlich erhebenden Wirbelwind wurde einem der Insassen das Segeltau aus der Hand gerissen, welches der junge Pyle, in das Wasscr springend, fangen wollte. Eigenthümliche Bewegungen des Knaben ließen die besorgte Schwester befürchten, daß ihr Bruder unfähig sei, sich über Wasser zu halten, und ehe noch einer der übrigen im Boot Befindlichen daran dachte, schwang sich Fräulein Pyle über den Rand des Bootes in die Flu then, um den -Bruder zu retten. Dii beherzte Dame sank sofort auf den Bo den, wo sich ihre Kleider in den See pflanzen verwickelten, von denen sie sich nicht zu befreien vermochte, und fand so ihren Tod. Die Leiche urde spater von Fischern gefunden und der vor Schmerz niedergebeugten Familie gebracht. In der Kunsthandlung von Thomas Hooper an der Nassaustraße in New Z)ork erschienen neulich drei feingekleidete Herren, welche mehrere Bilder zu kaufen wünschten. Da sie große Eile zu haben schienen, rief der Verkäufer ein junges Mädchen, welches als Kassirerin fungirt, gleichfalls herbei, um bei dem Vorlegen der Bilder behilflich zu sein. Inzwischen betrat eine gut gekleidete Frau den Laden, die sich gleichfalls Bilder zur Auswahl vorlegen ließ. Einer der erst genannten Kunden fragte den Verkäufer, ob er ihm nicht Webster's Wörterbuch verkaufen könne; dieser verneinte zwar, schickte aber den Laufburscken des Ge schäfts, um dem Käufer gefällig zu sein, nach der nächsten Buchhandlung, um das gewünschte Buch herbeizuholen. Während dieser Vorgänge ging der zweite Kunde nach dem weiter hinten gelegenen Theile des Ladens und vertiefte sich vort, wie es schien, in das Anschauen der ausgestellten Bilder. Die Dame fand von den vorgelegten Bildern keines nach ihrem Geschmack und entfernte sich bald da rauf mit einer höflichen Entschuldigung. Als die drei Herren ihre Wahl getroffen hatten, baten sie, die Bilder, deren W:rth $40 betrug, einzuwickeln, da sie gleich darauf wiederkommen und ihren Einkauf bezahlen würden. Darauf entfernten sie sich. Gleich darauf entdeckte die Kassi renn, daß aus dem im Hintergrunde des Ladens stehenden geöffneten Geldschrank 30 baar und ein Check für $9 verschwunden waren. Es ist wahrscheinlich, daß der völlig unbeachtete Kunstfreund, der die Bilder in der Nähe des GeldschrankeS studirtc, einen kühnen Griff in dessen Tiefen gemacht hat, und daß die Dame wahrscheinlich die Helfershelferin gewesen ist. Trotz sofortiger Meldung deS Vorfalles bei der Polizei und genauer Beschreibung stnd die Gauner noch ich' ausfindig gemacht. Der soeben verstorbene zwanzig- oder dreißigfache Millionär Charles Crockcr wurde in Troy in New Vork am 16. September 1822 geboren. Sein Erwerbssinn war frühzeitig auSge prägt, indem er außerhalb der Schulzeit als Knabe Zeitungen verkaufte. Als achtzehnjähriger junger Mann zog er nach dem Westen, und erhielt die nste Arbeit in einer Sägemühle in Mishawaka am St. Josephs Fluß in Jndiana, und blieb dort bis zum Jahre 1848, wo ihn das Goldsieber ergriff. Mit zwei jüngeren Brüdern und einigen anderen jungen Leuten machte er sich auf die Reise nach Californien, traf Ende des Jahres in Sacramento ein, und eröffnete dort mit seinem einen Bruder einen Laden, in welchem er bis zum Jahre 1352 ssviel verdient hatte, daß er als vermögender Mann nach Mishawaka zurückkehren konnte, wo er die Tochter seines früheren Prinzipals heirathete. Eine Woche nach der Hochzeit brannte indessen daS Ge schüft in Sacramento ab, und er verlor Alles. Sofort machte er sich mit seiner jungen Frau von Neuem nach Califor ' nien auf, und arbeitete sich von Neuem mlt gleichem Erfolge in die Höhe. Im Jahre 18L0 wurde er Mitglied der Gesetzgebung, zu einer Zeit, wo der Vorschlag, die Ueberlandbahn zu bauen, zu erst aufkam. Er vereinigte sick mit Mark Hopkins, Leland Stanford und C. P. Huntington behufs Aufbringung der zur Vornahme der Absteckung einer Bahnlinie über die Sierra Neoada nothi gen Gelder, übernahm nachher den Con tract, die ersten achtzehn Meilen der Central Pacisic-Bahn zu bauen, und nahm später anderen Unternehmern die Contracte ab. Ebenso hat er die neue sten Zweigbahnen dcr Central Pacisic gebaut. Von daher datiren sich seine Millionen, die er durch Uebervortheilung der Bundesregierung zu vermehren wußte. Itobert Rachmiel, ein in elligent aussehender junger Mann, wel cher in Europa Unter-Raibiner gewesen sein soll, kam vor ungefähr vier Jahren nach Philadelphia und machte, wie so viele Einwanderer vor ihm, die trüb Erfahrung, daß das Geld in Amerika gerade nicht auf dcr Straße liegt. Da die wenigen Mittel, die er mitgebracht hatte, bald verausgabt waren und es ihm trotz aller Mühe, die er sich gab, nicht gelang, eine lohnende Beschäftigung zu finden, beschloß er schließlich, einen klei
nen Haüsirerhandel"anzufangen, um lern Leben auf ehrliche Weise zu fristen. Eineö TageS fraget ihn eine ältliche Dame, die er bereits öfter getroffen und die sehr für ihn sich zu interessiren schien, warum er kein lukiativeres Geschäft anfange. Der junge Mann antwortete ihr, er würde dieses thun, sobald er sich das nöthize Geld erspart haben würde. Die Frau ließ sich darauf in ein längeres Gefprach mit ihm ein und fragte ihn schließlich, ob er noch ledig sei. Als er
diese Frage bejahend beantwortete, sagte ! die Frau, sie hätte eine Nichte Namens Minnie Schmerin, welche in No. 720 Fitzwaterstraße wohne; wenn er dieselbe heirathen wolle, würden der Vater wie auch das Mädchen ihm sicher die nöthi gen Mittel geben, um ein gutzahlendes j ejcyaft zu etabilren. cacymlei stattete darauf dem Mädchen einen Besuch ab und verloite sich nach kurzer Zeit mit demselben. Er borgte von seiner Braut $80 und von seinem zukünftigen Schwleaervater hl 70 und kaufte sich mit dem Gelde einen größeren und besseren Waa renvorrath eln. Am 3. Januar 1887 erschien er mit Minnie Schmerin vor Mayor Smith, welcher die. Trauung des PaareS vollzog. Als sich die jungen Leute nach Hause begeben wollten, erklirte der junge Ehemann plötzlich, er würde seine Frau nicht begleiten. Dieselbe mute allein zu ihrem Vater gehen und hat ihren Mann seither nicht wieder gesehen. Rachmiel blieb rn Philadelphia und machte verhältnißmkißig gute Geschäfte, so daß er bald im Stande war, seinem Schwiegervater und seiner Braut daS geborgte Geld zurückzuzahlen, er weigerte sich jedoch entschieden, mit letzterer zusammenzuleben oder für ihren Lebensunterhalt Srge zu tragen. Die junge Frau, die lieber wieder frei sein ill, als die Gattin eines Mannes, der sich nicht um sie bekümmert, reichte nun gegen Rachmiel eine Ehescheidungsklage ein. Mehrere der promtner. testen deutschen Bürger Brooklyns haben sich in's Vernehmen gesetzt, um dort die Gründung einer deutschen Lehranstalt nach dem Muster eines Real - Gymna: siums zu bewerkstelligen. In dem erkassenen Prospect heißt es: Das Grundkapital des Unternehmens, $100,000, soll in Bonds zu je $10 und durch freiwillige Beiträge aufgebracht werden. Anerbietungen zu Zeichnungen in Höhe von etwa tz40,000 sind bereits gemacht worden. DaS segensreiche Unternehmen verspricht, den längst gehegten Wunsch vieler Eltern, ihren Kindern hier deutsche Bildung in deutscher Sprache zu Theil werden zu lassen, ohne daß sie nöthig haben, dieselben über's Meer zu schicken, endlich zu erfüllen. Die Anstalt ist bestimmt, Knaben und Mädchen jeden Alters aufzunehmen und sie durch höhere Bildung für das hiesige Leben praktisch vorzubereiten. Da die gesteckten Ziele über diejenigen aller anderen Anstalten der Art hinausgreisen sollen, so wird jedeö Kind, das ein anderes Institut bereitS absolvirt hat, auch die neue Anstalt mit Erfolg besuchen können. Eine Selekta wird den Mädchen Gelegenheit geben. sich daS höchste Maß praktischen Wissens anzueignen. Daß eine solche Anstalt ein dringendes Bedürfniß ist, weiß Jeder, der die mechanische Drill, Methode der hiesigen Schulen kennt. Sobald sich eine , genügeyde Betheiligung an dem guten Werke herausgestellt hat, wird der provisorische Ausschuß eine Ge neralversammlung behufs Bildung eine? akademischen Vereins von Vrooklyn, Inkorporirung, Vorstandswahl ,zc. anbe räumen. Der reiche 7SjShrige Grundeigenthümer Frazee Lee, der mit seinem, vor 6 Wochen verstorbenen Bruder in einem Landhaus unweit Plainsield, N. du als Junggeselle zu Hausen pflegte, ist demselben in den Tod gefolgt. Beide waren für geizig verschrieen und blieben wahrend deS Winters häusig im Bett, um Kohlen zu sparen. DaS hinterlassene Vermögen wird auf $500,000 geschätzt. I n Hoboken ist ein ange-. sehener Geschäftsmann, Namens John LouiS Meyer, aus Gram über die Untreue seiner Frau gestorben. Er hatte eine sehr glückliche Ehe geführt, bis er im Februar d. I. einen Brief fand, welcher über allen Zweifel darthat, daß seine Frau mit einem seiner besten Freunde ihn hintergangen habe. Er ließ sich scheiden und fetzte der Frau eine bedeutend größere Summe aus, als sie gesetzlich hätte fordern können. Dann ichloß er sich von Allem ab, soZar von seinen ältesten Freunden, und ist jetzt im Trübsinn ae storben, nachdem er noch im letzten Au genblick gebeten hatte, man möge seiner Frau nicht gestatten, seiner Beerdigung beiiuwobnen. Vom Auslande. Ueber eine neue Be schimpfung eines Deutschen in Frankreich weiß die N. A. Z." zu melden: Nach dem wir erst vor wenigen Tagen über Beschimpfungen berichtet haoeu, uctche ein Deutscher auf er Reise von Paris nch Avricourt von einem Franzosen zu erdulden hatte, liegt uns jetzt eine Mittheilung über einen Vorgang vor, der jenen Fall an Rohheit noch überbietet und die eigenthümliche Gastfreundschast unserer Nachbarn wieder nn hellsten Lichle zeigt. Der deutsche Zolleinnehmer Arbo gast, ein geborener Elsässer und ein allgemein beliebter Mann von äußerst ruhigem Auftreten, begab sich am 22. v. M. nach seinen vor dem Grenzpolizeicom missär zu Novöant abgegebenen Erklarungen mit seiner Frau und einem Freunde zu Fuß nach dem unweit der Grenze delegenen französischen Dorfe ölrnaville. Bei dem Zollhause in Arnaoille wurden die Spaziergänger von vier anscheinend den besseren Standen angehörigen jungen Leuten angehalten und zur Vorzeigung ihrer Pässe aufgefordert. Ihr Ersuchen, sie gehen zu lassen, fand weder bei den jungen Leuten noch bei den in der Nähe stehenden Zollbeamten Beachtung. Als Herr Arbogast und seine Begleiter versuchten, die Dorfstraße hinunterzugehen, wurde ihnen vielmehr der Weg verlegt. Die vier Burschen umtanzten sie, drohten ihnen mit geballten Fäusten, traten mit Füßen in der Richtung auf sie und beschimpften sie als schmutzige Preußen, Kosaken, Wilde und mit anderen Mdrücken, deren Wiederaabe uns deknstand verbietet. Na
menttich richteten sich diese Beschimpsungen auch gegen Frau Arbogast, welche die Burschen bat, aus dem Wege zu gehen und mit ihren Belästigungen aufzuhören. Abgelenkt von den Deutschen wurden die Burschen erst, als zwei Mädchen aus Novöant die Straße passirtcn und Herrn Arbogast und seine Begleiter grüßten. Dieser Gruß erregte so sehr ihren Zorn, daß sie von den Deutschen abließen und nunmehr jene Madchen mit den unfläthigsten Beleidigungen überhäuften. Auch dieser Vorgang beweist wieder, daß unser westliches Nachbarreich ein wildes Land ist. Besucher, welche sich in wilde Län-
der begeben, sollten aber in der That vorher mit sich zu Rathe gehen, ob die Unannehmlichkeiten, die eine solche Reise mit sich bringt, das zu erwartende Ver gnügen aufwiegen. Eine h o w i ch t i g e militärische Frage beschäftigte in der letzten Zeit die Bevölkerung Ariirnis und die Armeebehörden Oesterreichs. Der Gemeinderath Rachinger hatte sich in seiner Eigenschaft als Vürgcrcorps-Hauptmann beim Major Martine! des 81. Jnfan-terie-Negiments darüber beschwert, daß ihm der Lieutenant Glücksmann dieses Regiments die Ehrenbezeigung nicht leistete, als dieser ihm in der OffiziersUniform des Vürgercorps auf der Gasse begegnete. Major . Martinek wendete sich an die Militärbehörde mit der Anfrage, ob für Offiziere der k. k. Armee die Verpflichtung bestehe, den Offizieren des brünner Bürgercorps die Ehrendezeigung zu leisten. Nach längeren Er Hebungen langte von dem Kriegsministerium ein Erlaß terab, worin dieses im Einvernehmen mit dem Landesvertheidi-gungs-Ministerium entscheidet, daß weder Offiziere des k. k. Heeres und der Landwehr, noch Militärposten zur Ehrenbezeigung gegenüber den Offizieren des brünner bewaffneten Bürger- und Schüzzencorps verpflichtet sind. Nunmehr beschäftigte sich auch das Ofsizicrcorps des Bürgercorps mit dieser Angelegenheit und beschloß, den bisherigen Bürgercorps - Hauptmann, Gemcindcrath Gustav Rachinger, wegen seines Vorgehens und den hieraus für das Bürgercorps erwachsenen Nachtheilen aus dem Bürgercorps auszuschließen. Die Entscheidung des Kriegsministeriums wurde mittelst Stations - Commando - Befehls der brünner Ggrnison bekannt gegeben und die Mannschaft im Sinne des Mi-nisterial-Erlasses unterwiesen. In dein galizi sch en Grenz; städtchen Oswiecim ist in den letzten Taaen ein ganzes Nest von Agenten und Vermittlern aufgehoben und in sicheren Gewahrsam gebracht worden. Gegen zehn Vertreter von Bremer, Hamburger und englischen Schifffahrtslinien hatten sich in Oswiecim niedergelassen, um dort im Verein mit einer Anzahl jüdischer Geschäftsleute der Auswanderung Vorschub zu leisten. Bei den Verhafteten wurde eine außerordentlich hohe Summe, cs heißt nahe an eine Million Gulden, und eine ganze Wagenladung belastender Schriftstücke vorgefunden und mit Beschlag belegt. Aus den beschlagnahmten Schriftstücken soll hervorgehen, daß zahlreiche Eisenbahnbeamte, ja selbst der Sohn des Bialaer Bezirkshauptmanns, im Dienst der Agenten wirkten. Dieselben sollen von den Agenten durü leihweise Ueberlassung von Geldbeträgen geködert worden sein. Durch das Menschenhandler - Consortium in Oöwiecim sind im letzten Jahr allein an 35,000 Auswanderer, zumeist aus den armen slovakischen Comitaten Ober-Ungarns, unbehelligt über die Grenze befördert worden. An der Hand der beschlag nahmten Auszeichnungen der Agenten vermochten die Behörden noch manche Mitschuldigen auszuforschen, die rn Krakau, Podgorze und in anderen Städten und Orten Galiziens und der Bukowina sich mit der Zutreibung von Auswanderern befaßten. Den galizischen Bchörden scheint da ein ganz hervorragender Fang gelungen zu sein. Vor einigen Tagen hörten die Wärter im Zoologischen Garten zu London ein lautes, ungewöhnliches Geschrei in der Abtheilung der Vögel. Sie eilten zur Stelle und fanden einen jungen Mann, der, als er sie kommen sah, die Flucht ergriff. Man verfolgte den Fremden und sah, wie dieser, im Laufe innehaltend, ein Packet in den Teich warf. Das Packet wurde sofort herausgefischt, es enthielt einen prächtigen Kakadu, der aber bereits ertrunken war. Der Fremde ist der Bankier Hamilton und erklärte, den Vogel in Folge einer Wette genommen zu haöen und erbot sich, dafür einen Ersatz von 200 Pf. Sterling zu zahlen. Dieses Anerbieten wurde jedoch zurückgewiesen und der Mamt des Dicbstahls wegen in Haft geommen. Ein Farbiger, Namens Cbcnezcr Peck, welcher nahe Crawford ville in Colorado eine kleine BaummollPflanzung besitzt, fand dieser Tage mehrcre Silbermünzen oben auf dem Erdreich liegen. Er holte eine Hacke und grub nach, soweit sich dies thun ließ, ohne die Baumpflanzungen zu- beschädigen, und fand noch vier oder fünf alte Münzen, darunter zwei spanische Silberstücke aus den Jahrgängen 1722 und 1773, eine griechische Münze von 1796 und ein amerikanisches Halbdollarstück von 1813. Nach vollbrachter Ernte wird Peck eine gründliche Durchsuchung seines Ackers vornehmen. Getroffen. Fürst: Wie komm e, bester Hofmarschall, daß Major von Zorn da unten, mitten im Sommer mit dem Mantel geht? Hofmarschall (ängst lich): Durchlaucht! er hatte ein Duell und wurde am Arm verwundet und nun soll Fürst (ihm in die Rede fal lcnd): Ah, ich verstehe, nun soll die Sache bemäntelt werden. Die halb verschlafene alte Stadt St. Andrews an der Passamaguady Bai erlebt jetzt einen plötzlichen Klufschwung. Ein Syndikat von Kapi Ulisten aus Maine hat nämlich den Ort in einen Badeplatz umgewandelt und die Stadt, in welcher man vor Kurzem während der dunklen Nackt noch mit der Laterne seinen Weg suchen mußte und wo die Kühe friedlich auf den Straßen weideten. besitzt jetzt schon eine Gasanstalt, elektrisches Licht und eine Pferdebahn. Verlangt Muöo' Lest Havanna ClgKTB",
A.AWlsMsHaiak
tr& RADE TRADE MM MARK. n mz YM, m Wflllv tZN gegen Nnlierdaulichkeit. Wichtiges Zeugniß. Mehrere Monate litt ich an Unverdaulickkeit, die mir viele Beschwerden machte und Vollständige Arpetitlosigkeit derdciführte. Auf Anrathen einiger Freunde machte ich einen Versuch mit Dr. August ' König'S Hamburger Tropfen und nachdem ! ich dieselben regelmäßig eine Zeitlang ein genommen hatte, war ich wieder gesund. H. Meyer, Herausgeber deS .Journals", Vloomington, ZllS. Seine letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulkcbkcit, die keinem der vielen angewandten Mittel weichen wollte, bis ich meine Zu ' flucht zu Dr. August König'S Hamburger Tropfen nahm. Diese ausgezeichnete Mediiin pellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Le?he,201SOrleanS-Str., Bsl. timore, Md. Gebraucht sie stets. Schon feit vielen Jahren sind Dr. Au?. König'S Hamburger Tropfen bei mir stetS im Hause zu fanden. Sie erweisen sich als ein ganz vorzugliches Mittel gegen Uarerdaulichkeit. Ich gebrauche nie etwas ande deres, sie sind auf'S Wärmste zu empfehlen. Jakob Walte, Readwg, Ps. Smxfehlen sich von selbst. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, daß Dr. August KöniI'S Hamburger Tropfen meine Frau von einem Magenleiden befreit haben, welches ihr feit längerer Zeit viel zu schassen machte. Peter Gortner, Oak, land, Md. In allen Apotheken zu haben. 50 Cents die Flasche. . W CEAEES i. YOGILEB CO., MUcre, El Ya Iq Den einzigen Uveg A vvyvvvvyvvyvvvyvyvvwvvvi i litt B Selbst M tif inhr iTtihilhflrn Äflnnn ' annniictfirnir uuuubiiimr uri mumm. lj Gkscdkidtskrankbeitk fiArr nnb bnuerntt rn I j heile, ferner,' genaue Äufklärunz über Mannbarkeit! Weidlickkeit ! be l bindn I Iige derselben und Seiluna. zeigt daS j W biegen Buch 2er ettuas.n!es:"2S., UN.. 250 Seiten mu zahlreichen leben, I treuen Bildern. Wird in deutscher Sprache , gezen Einsendung ron 2', Cents in Stamrs. sorasam rervackt. frei versandt. O ton Plare. nahe Broadway. Netr York. I crette: ItouUHie IlriI.Infctitnt.il l'lln.l 5 N. V. In Indianapolis, Ind., beim Buch, i yandler U. üeyier. n öua Deuware öt.( tXJJir oTToWi Hove Venttlating Base Burner. Gin perfekter ventllatpr. Base Burners und alle Sor- , 9 t O I Q - "HAPPY THOUGHT ten Heizöfen ehr b i U lig. BANGES. Wenn CU irgend einen Ofen tauten ollen, sollten Sie rft Vorsprechen bet Wxsu H. Bcrnnott 85 8on, . 38 Süd SSirtdtan Ctrafi. LäitaJju FWMW i r, i . i 1 1 THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If ycu desire to purebase a scwinr machine, askournpent at your i1z for torras and prices. If you cannot find our ngent, write direct to nearest address toyoubelow uamed. NEWH0MESEW1KG WMl 5, Chicago - 28 mm CQUARLNY.- D ALL AS. tl-Lm ATI siNTft siA TEX. ST LOUIS. MO. j'y'SAWFRNCISCO CU agtrttur für Indianapolis: Raffer Vfteg 172 Oft Washington Straße. Luxus ! Die See Line flutuc" (l & BT L UNd C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bad btförder Passagiere nach Ginclimati, Clerelan cl , Buffalo, und allen Neu - England Stadien Ochlafwage n zwischen Judidnapolls und Wew Bork ohnt Wagenvechsel. Direkte Verbindung nach Illssour!, Arkansas, Texas, Kans&r, Nebraska, Colorado, Califor . Lilien und Mexiko. ZtttdtisfteVatk. Man tveude sich wegen näher er InZor attou an 0. L. Martin, Genl Baff. Agent. W. J. Nichols, Sen'l West. Agent Et. L i . AVbeilteV-Halle (frühe, Turnhalle.) Werewe und Logen wn den darauf anfmnksam gemacht, da obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen, Kränzchen, Unterhalwngen n. s. v. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Man wende sich a die Ossi d tt..
TROFF
r3"WJ-:
x&ic&ii
mmu
WS -'LÄMWS Xlwmm L Zr irlÄTsr V v E t r wit"Sv v8 ) Y ssM sMKWM xi im 4 jptn I iA'tv fc JfeVi- ;f n "tl MGMWMM I MMBMj I Hi'vl1 -3tt 'i?-i'ti' J 'Or? 1 LiWW Hl i ''S - ä -ic? bd t UlMMWM. M WK s'Mr yjf MZtt fl0Ä YV V- " y'f-V il j WMMsöM! i mMÄ "
16 l f 1 k v 4N; fr. 1 . I
A. Seiiiecko, jr., ßk'opäischts Bank- und Wecks. l-(yeschäft. Itabttrt1d7S.) Oiiicimif.ti, OIxio.
ri Vollmacht, nech Teu sch'an, Oefterrtich und der Echkveii angefertigt. Consularische Beftlaubigun gen besorgt. Erb scb afte n u. f. w. prrmrt und sicher tir.kassirt. tSy öe.tr'ter in JnttlnaxollS, J?d. Robert Rtmvf, 424 Süd ZNeridian Straß. S. . 23 fi l g l r, 83 Oft Washington S'.raße. E te g Sk o f , b r o k, IZundlbThorreBlock mjmjZ??Sf Sozialistische c9tionl Regelmäßige Geschäfts Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat in der Arbeiter Halle. Neue Mitglieder werden in den rege! mäßigm Versammlungen aufgenommen Monatlicher Beitrag 15 ts. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Euch an ! ) ljMSyillC HW.lBANTCHICAfeO RT -v Die kürzkfte und direkteste Linie von 2?lJ)TAJSA.OTI& ach Frankfort, Delp5i. Moniicello, Michiga Citv, Chicago, und alle Orten & nördlichen Jndiana, Nichtgan, nördliche Slltnois, Wisconsin, Iowa, Minnesota, ebrat'a, Kansa, New Meri1 Dakota, edada, Ealirado, Californien und Orezon. 2 direkte Züqe täglich 2 ton Indianapolis nach fcMago; ebenso nach Michhan City. Skgant Pnllmaan Schlaf wavrt ans den Nachtzüg Gepäckmarken bis an's Reiseziel ertheilt. ei ah hat größer , nemllchltttfn thn BtSiaett Steten all vott. li, und Equixiruug nicht , übertreffen. ta!l-Slit. , tüe, Platfor, nd Stoßttff,, LuNbrs'n und odr 9in richtungen. unüdrtr?Mch otth' für mtgran. ten, Land undroutisten.vtet neq irgend tue Ort, der von and Sahn, UtSJ) wd. Lnn an nördlich, füdkch, vstltch cvr ftgch , rtfn wknfcht, kauf an nicht da nift mut, lil an unser yritf u. (. w, gifthi, g, NKKena end an ftch a j. I. 33 o.l cl will, Distrikt Paffagie, Igint, 9lo. ti Cfii gntnoil Straß, Jndtanax, I, Id. 8c$n D. CrsOH, C. !,. ,,ral-noalt. vaffa?tk et, K,,. I dt. VLSS ROUTE ! Fall Sie die Stadt nach irgend ei ver tnng hin zn verlassen beabsichtigen, geen Sie znr Wabash Ticket.Ofsiee, 56 pf? Wasyiegtsn $Uate, Indianapolis, nnd erftage die Fahrpreise nnd näheren Mittheilnng. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Känsern nnd (Zmigranteu zugewandt. Rundsahrt'TicketS nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten! Die direkteste Lini, nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT' und allen östlichen Städten Ctafilisa&Sfflf, alaß'CchlafutaQfiocS,. zuderläMer Anschluß nnd dsllftändige Sicher. -heit machen die . protze Wabash Mahn die beliebteste Passagier-Bahn m Amerika M IT. 1?. Wade, Diftritt-Paffagier. und Land.Lgen. IndiLnaxolt d. I 0 . Smith, General licket-Mauager. r. C h a n d l e r, Gen..Paff.. nnd Ticket.Agt St. Loui. Mo. Die große Pau Handle Route OhlctiffO, St. luonla sind Xltrtsltxx-cr I3o.liii. Pittsburg:, Olncinnctti & 19t. LiOuls Xalixit ift die schnellst und beste Lini nach Ost, West, Nord nnd Oü&v Ausgezeichneter Dienst! Prompte Verdindungs5 Pullmann CarS zwischen alle größeren: Städten. PUkburg, Ilarrisburg, Baltimore Washington, Philadelphia, New York, Columbus, Cincinnati, Indianapolis, St. Louis, Chicago and Lonisville. Sie Vortheile der Pan Handl, ahn erden vvw--einet ander, Lahu rricht. Raten niedrig. aUobemtn vrbffrngn, rasch Bcf$irung s.n,.. H llel Näherei bei 4. ft. Xxrinf. Vss't. tn'l Paff, gent, JndianaxoliI, Ind Jaet Weilrea, Gen'l analer, P ttlburg. Pa I , h ?. i 1 1 t, '! uxt. ColamoHl. O. d,t'l. Pzss. Vjt, Pittd?rg, P.
WiMUMM , , V . 1 A v i. - - m ' ' w 3 f
y"- 5. ' -? -i.--n -
