Indiana Tribüne, Volume 11, Number 334, Indianapolis, Marion County, 20 August 1888 — Page 2

Zndiana Tribune. Erscheint Aiglich sd Sosstkgs. (Tit tägliche .XiUün" fottt durch de ,er12 Ccntl p Woche, die Sonntag.Tribün' 5 Cent! v,r Wech. Beide zusemmen 1b Cent oder 5 ttcntl per IRonot, Per Post zugesiiZt tn LorauttkiaZlung 16 xer Jahr. Cftfeti 140 Q. Wsrvlandür.

JndianapoUZ, Ind., 20 August 1833. (Zrwischte Posträuber. Seit zwei Jahren liefen im ChicagoN Postamte fortwährend Klagen ein über verloren gegangene Briefe mit BankWeisungen, Geld und anderen Werthgegenständen. Vergebens bemühte sich e'.n Postinspector mit mehreren Bundesgehcimpolizisten, den Dieben auf die Spur zu kommen, welche die Briefe verschwinden ließen. Alle möglichen Fallen wurden gestellt umsonst ; erfahrene Detectios wurden zur Hilfe herbeigezogenvergeblich. Jetzt endlich hat man die Gauner erwlscht und zwar infolge eines Zufalles, infolge des bekannten durn men Streiches-, den selbst der gewiegteste Verbrecher begeht. . Es sind zwei Deutsche, welche seit zwei Jahren systematisch die Post bestohle. tzabe, Friedrich von Oberkampf und Tho mas I. Mack. Ueber 2500 Briefe fand man noch in ihrem Besitz, welche Checks und Werthpapiere von einem Nennwerth, der eine halbe Million Dolla-rs übersteigt, enthielten. Wie viele Briefe die Gauner veinichtet haben, wird wohl nie festgestellt werden können. Ueber die Entdeckung der gefährlichen Burschen wird aus Chicago berichtet: Friedrich von Oberkampf, der aus Aargau in der Schweiz stammt, einem alten Adelsgeschlecht entsprossen ist und in Heidelberg, Berlin und Göttingen studirt hat, ist erst vor zwei Jahren nach den Vereinigten Staaten ausgewandert. Er kam gleich nach Chicago und wohnte dort, seit etwa einem Jahre bei einem Herrn Hermann Kugel. Vor einem Monate bezog er ein Zimmer bei einer Frau Christina Dohrn. Oberkamps, welcher, so lange er in Amerika ist, niemals irgend welche ehrliche Beschäftigung gesucht hat, war bei Frau Kugel noch mit seiner Miethe rückständig, und die Frau fühlte sich schon seit langer Zeit über den geheimnißvollen Miether beunruhigt, denn er kam stets mit allen Taschen voll Briefen nach seiner Wohnung. Die Unruhe von Frau Kugel wuchs, als sie ihren Miether dabei überraschte, wie er ganze Packete von Briefen in seinem Zimmer verbrannte und sie wußte schließlich den verdächtigen Burschen zu veranlassen, auszuziehen. Oberkampf zog zu Frau Dohrn und schuldete dieser kürzlich den Betrag von $26. Er gab ihr eine aus $57 lautende Bankanweisung an Zahlungsstatt und wußte die zweifelnde Frau durch das Zeugniß seines Freundes Thomas I. Mack zu bewegen, die Bankanweisung anzunehmen und ihm die überzähligen $31 in baarem Geld auszu? händigen. Oberkampf verschwand und Frau Dohrn begab sich nach der First National Bank", um die Bankanweisung einzukassiren. Dieselbe war in Omaha zu Gunsten des Grundeioenthums-Agen-ten I. D. Clarkson, Chicago, ausgestellt und von Oberkampf indossirt worden. Auf der Bank wurde die Zahlung verweigert, weil von Omahader Check" telegraphisch als verloren" avisirt worden war. Daraufhin erwirkte Frau Dohrn einen VerhaftSbefehl gegen Oberkampf, mit dessen Ausführung zwei Geheimpolizisten betraut wurden. Die Beamten begaden sich nach Oberkampfs Wohnung und nahmen daselbst eine Haussuchung vor. Sie öffneten zwei Koffer und fanden zu ihrer Ueberrafchung dieselben vollgestopft mit Briefen aus allen Theilen des LandeS, alle erbrochen und mit verschiedenen Adretten. Dle GeheimpollZlsten benach richtigten sofort Col. Kidder, Chef des BundeSgeyermdlenstes. Kldder nahm eine Haussuchung in Oberkampf's srüherer Wohnung bei Frau Kugel vor, wo der Klauber noch ewige Effecten hinter lassen hatte, a uch dort fand er mehrere Schachteln und Kisten mit erbrochenen Briefen gefüllt. Tag und Nacht warteten die Geheimpolizisten aus Ober kampfs Rückkehr, er erschien jedoch nicht, und den Beamten wurde schon banae. Aber ein Liebesverbältniß führte den Uebelthäter in die Schlingen des Gesetzet. Fraulein Kugel, die Schwester von Hermann Kugel, ist ein feuriges Ungarmädchen. Die Persönlichkeit Oberkampfs und deizen gewinnende Marne ren ließen in ihrem Herzen eine rege Neigung zu dem Manne entstehen, und Beide einigten sich in dem Gelöbniß der Liebe. Wahrend letzter Woche erhielt Frl. Kugel einen Brief von Oberkamps, sie solle ihn am Freitag Abend um 6 Uhr an der Ecke von Washington und Mar-ket-Str. treffen. Die Schwester zeigte den Brief ahnungslos ihrem Bruder. Letzterer wußte jevoch, daß die Polizei auf Oberkampf fahnde und sah seine Schwester am Nande eines Abgrundes stehen. Er setzte die Polizei von dem Inhalt zenes Briefes m Kenntniß, und als sich Oberkampf am Freitag Abend der Ecke von Washington- und MarketStraße näherte, wurde er verhaftet und nach der Station der Ost Chicago Ave. gebracht. Während der Tage Samstag und Sonntag verweigerte er mit stumpfer Hartnäckigkeit iraend welche Aussagen. Am Montag endlich bequemte er sich zu einem theilwelZen Gestandnin. Außer der oben genannten Wohnung hatte Oberkampf, wie er eingestand, im Metropolitanchotel, No. 2628 WellS Straße, ein Zimmer inne und verkehrte dort unter dem Jcamen Fred Waller. Sofort wurde Zimmer No. 15 in jenem Hotel durchsticht, und man fand dort . . Ci . emen alten, zcymarzen ocosfer, mit geraubten Postsachen vollgestopft, und einen Schlüsselbund, welcher verschiedene Schlüssel zu Brieskasten, Postwaggons und Postsäcken enthielt. Oberkampf fuhr dann ln seinem Gestandnig fort. Er habe einen Complicen, Mack, No. 3105 Cottage Grove wob.nbast. Der

Bundesmarschall verhaftete daraus yln Mack in seiner Wohnung. Der Verhaftete betheuerte seine Unschuld, doch fanden sich auf einem Schreibtische in seiner Wohnung ganze Bündel von Briesen und neben denselben ein Packet von Checks", welche offenbar den geraubten Briefen entnommen waren. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die beiden Gesellcn, wahrscheinlich im Bunde mit wcitcren Complicen, deren Verhaftung man noch erwartet, seit zwei Jahren systematisch die Briefkasten an den Straßenecken und die Postsackc auf den Eisenbahnen

geplündert haben. Sie sollen, als Briefträger verkleidet, am hellichten Tage die Ausräumung der Briefkästen vorgenommen haben. Wahrscheinlich ist der stuvlrte Herr von Oberkampf" ein abgcfelm: ter europaischer aller Spitzbube. Die erbeuteten Postsachen gewähren einen gar bunten Anblick und sind die stummen Zeuaen tausendfacher Erleonlsse, Hoffnungen, Enttäuschungen von Reich thum und Armuth, Freude, Schmerz, Liebe, Wiedersehen und Trennung. Da ud qanze Hausen von Photographien, viele Mädchenköpfe mit angepreßten Blumen. Wie viele Liebesverhältnisse mögen durch den Diebstahl des Jamorts"-Arie-fes zerschellt jcin? ! Da mo ganze stolze von Bankanweisungen. Manche dersclden auf 510,000 lautend und viele zu Gunsten von Chieagoer Firmen ausge stellt. Ein qanzes Lager von Proben" in Sammet, Seide und allen möglichen Stoffen, Pillenschachteln, Geschmeide stücke, seidene Tricots, Kaufscheine für Häuser, Versicherungspapiere, Haarlocken, vcaaelbursten, Puderquasten, Bartwichse, falsche Zahne, Medizinen", Perrücken, Bustlemodelle, Briefmarken, Patentsbewerbungen kurz, ein Blick in die geöffnete Pulsader" des groß' stadtischen Postverkehrs. Der Gelb'Fieber'BacilluS". Das Auftreten des gelben FieberS in Florida ruft die Erinnerung wach an die vor einem Jahre durch unsere Iteglerung angestellten Forschungen über den von Dr. DomingosFreirevon NiodeJaneiro angeblich entdeckten leber-Bacillus. Der qenannte Arzt hatte verkündet, daß es ihm gelungen sei, den Keim der gefährllchen Krankheit entdeckt zu haben; er fuate in einem Berichte an die sranzosische Akademie der Wissenschaften hinzu, daß er in den Jahren 1835 und 1886 in Rio Janeiro Gö2 Lcut: geinipst hab?. um sie gegen das qcüc Lieber zu seien und daß von diesen 652 t Personen nur acht der Krankheit erlegen seien, während 1675 vclchtgelmpste am gelben tfitbv starben. Diesen Angaben Dr. Freires trat der Sachverständige unserer Regierung, Dr. Sternbera, direkt entgegen und er wußte den Nachweis zu führen, daß weder der Freire'sche Bacillus zu sindcn sei, noch auch die Impfung gegen die Erkrankung am gelben Fieber und den Tod als Folae derselben geschütztste. In der JulkNummer des Sanitarian" veröffentlicht Dr. Sternberg einen langen, dieses Thema behandelnden Artikel, in welchem er seine in Brasilien und Mexiko gemachten Studien und gesammelten Ersahrungen zusammenfaßt. Es geht aus diesem Aufsätze hervor, daß Dr. reire in Paris mit einer gewissen Substanz erschien, in welcher er den Keim des gelben Fiebers gesunden haben wollte. Dr. Sternberg assistirte ihm bei seinen Erpenmeuten, die an geimpften Meerschweinchcn vorgenommen wurden und war täglich in seinem Laboratorium. Später setzte er in Baltimore die Studien fort. Er weist nun nach, daß die von Freire entdeckten Bacillen, die Keimthierchen, weder der Bildungs- und Gestaltungslehre (Morphologie) der organischen Körper nach, noch auch in der Art der Entwicklung und Vermehrung mit den von Dr. Freire früher eingehend beschrieben: Gelbsieber-Bacillen überein stimmen. Vielmehr sei dieser Bacillus ein ganz gewohnlicher, der Wissenschaft längst bekannter. In dem Blute der am gelben Fieber Erkrankten habe er nie einen besonderen Bacillus entdecken kon nen, noch auch sei ein solcher da ausge traten, wo man solches Blut auf Thiere übertragen habe. Die kleinen organt schen Körper, welche Dr. Freire im Blute entdeckt habe, müßten zufällig oder absichtlich m daszelbe eingeführt worden sein. In Paris hatte Dr. Freire einen Spezialisten, Dr. Gibier, schon nahezu zu seiner Ansicht bekehrt. Allein als dieser spater auf eigene Hand Erperimente machte, kam er zu ganz anderen Resultaten nnd auch er erklärt, daß er den Gelbsieber-Vacillus nicht habe entdecken können. Man wird sich daher an den Gedanken gewöhnen müssen, daß es kein in Impfung bestehendes Schutzmittel gegen das gelbe Fieber gibt und daß eine solche Vaccination nur schaden, nie nützen kann. Eine entschlossene Frau. Wo immer sich Klapperschlangen aufzuhalten pflegen, zeigen sie sich in diesem Jahre in ungewöhnlich großer Zahl. So auch in den Shamangunk - Bergen. Während hier früher die Beeren suchenden Kinder nur ausnahmsweise durch eine Schlange erschreckt wurden, wagen sich die Thiere Heuer bis in die Wohnungen der Menschen und eine ganze Reihe von Schlangenbissen ist neuerdings aus der dortigen Gegend gemeldet worden. In Accord, einem kleinem Orte am Fuß des genannten Höhenzuges, nahe dem Delaware- und Hudson-Eanal, sah dieser Tage Chakles Walker in seinem Hofraume eine seltsam gefärbte, sich bewegende Masse liegen. Ohne an Arges zu denken, ging er darauf zu, als er plötzlich gewahrte, daß er eine Klapperschlänge der gefährlichsten Art, wie sie im Gebirge vorkommt, vor sich habe, die sich denn auch sofort zum Kampfe mit ihm anschickte. Walker erkannte sofort die Gefahr, in der er schwebte und ergriff ein Stück Holz, das zu seinen Füßen lag, um, mit demselben bewaffnet, den Gegner zu erwarten. Eben sprang die Schlange auf ihn ein, als er dkrselbcn mit dem Holze einen heftigen Schlag auf den Kopf versetzte, der sie aus einen Augenblick betäubte. Bald erholte sich das Reptil aber und drang nun wieder auf Walkst

ein, der sich nur mit Müt)e ihrer Zlngriffe erwehrte. In diesem Augenblick trat Frau Walker aus der Thür und sah mit einem Blicke die gefahrvolle Lage ihres Gatten. Sie fchrie nicht auf, sie rannte nicht zu den Nachbarn um Hilfe, sondern sie eilte möglichst rasch in's Zimmer, riß die geladene Jagdstinte ihres Mannes von der Wand, faßte vor dem Küchenfenster Posto und pfefferte, sobald sich ihr eine Gelegenheit dazu bot, der Schlange die volle Ladung in den Leib. &it hatte gut ge troffen, die Schlange lag todt zu den

Fußen ihres icanneö. Als aber Alles vorüber war, da machte ficsi die (vrrcslunsl der ftraii in lautem Aufschrei Luft und sie, die eben mit größte? Kaltblütigkeit gezielt hatte, lag nun r r , C Ctf V - r !t vynmacyilg in oen nrmen oes von iyr geretteten Gatten. Unser deutsches Theaterpublikum. Die letzte Nummer der in New Jork .'rscheinenden Dramatic News bringt ein Interview mit dem bekannten deutschen Theater-Director Heinrich Conried über das deutsche Theater und das deutsche Theaterpublikum in Amerika, welches manche Wahrheit enthalt. Hinfort wird sich Herr Conried " so berichtet das genannte Blatt, nicht mehr mit der Direction deutscher Stars" und deutscher Gesellschaften befassen. Seine Erfahrungen mit Herrn Barnen m letzter Saison haben ihm die Lust dazu völlig benommen. Das Barncy'sche Gastspiel hat einen Verlust von 30,000 ergeben. (TStA Ottt rt.ttt.t. " s rtta Oll tilfcliifcu, V uiit ytit iVll' ried in einer Unterhaltung über diesen Gegenstand, daß eine gute deutsche Organisation sich hier zahlen müsse. Die Deutschen in Amerika gehen am Montag nicht ln's Theater. Am stentag überlegen sie sich, an welchem Tage sie das Theaterbesuchen sollen und entschließen sich für Freitag Abend. Am Freltaq Abend regnet's, und dann verschieben die Deutschen ihren Theaterbesuch bis zur w . ,- - snacysten 2ü5oa;e. Äver die toache hat noch ihre ernsthaftere Seite. Eines der Hindernisse ist, daß ein Deutscher, sobald er IIow d'ye do" und Good night" sagen kann, sich für einen Amerikaner ausgeben möchte und die deutsche Sprache weder auf der Bühne, noch anderswo hören will. Sobald ein Deutscher sich hierzu Lande etwas heimisch sühlt, zieht er es vor, mit seiner Familie Locale zu besuchen, wo er sich in wirklicher amerikanischer Gesellschaft bewegen kann, und diese sindet er nicht im deutschen Theater. Die Kinder sprechen nicht deutsch, wenn sie es nicht müssen, und es liegt ihnen nicht? daran, diese Sprache zu erlernen. Auf diese Weise fühlt sich die ganze Familie zum amerikanischen Theater hingezogen, und nur ein ganz kleines Element der deutschen Bevölkerung kann zum Besuch vsn Stars" und Combinationen, die aus Deutschland importirt sind, veranlaßt werden." Vom Jnlande. Der deutsch-amerikani-ch e Technikerverband hält im nächsten Monat in Pittsburg seine Jahresversammlung ab. E i n u n t e r n e h m e n d e r Kauf, mann in Georgia hat die Entdeckung gemacht, daß man aus der Wassermelone rinen vorzüglichen, wohlschmeckenden und haltbaren Snrup bereiten könne. Er bat das neue Produkt bereits unter dem Namen Wassermelonen-Syrup" in den Handel gebracht. Glück hatten dieser Tage drei Fischer, die in der Sheepshead-Bai bei New ork auf den Fang aus waren. Sie stießen auf einen Zug der köstlichen Blue-Fische und hatten in 20 Minuten 41 derselben gefangen, sowie eine fünf Pfund schwere spanische Makrele einen in der Breite von New Jork sehr seltenen Fisch. In Kcnport in New Jersen atte Timothn Mount, der Direktor einer Hemdenfabrik, in einem Streit mit einer Frau Elizabeth Sutclisfe über von ihr abgelieferte Arbeit diese eine Lügnerin genannt, und sie beschloß, sich zu rächen. Sie bewaffnete sich mit einer Reitpeitsche und wartete dann die Zeit ab, wo Mount die Post holen ging. In der Postofsice rat sie ihm entgegen, rief ihm zu, sie verlange eine Abbitte, und versetzte ihm zugleich, ohne eine Antwort abzuwarten. einen heftigen Schlag mit der Peitsche in's Gesicht. Zu einem zweiten Hiebe kam sie nicht mehr, denn Mount entwand ihr die Peitsche, und gab ihr mit der Hand eine gehörige Tracht Prügel. Außerdem ließ er sie einstecken. Eine gelungene Scene er eignete sich dieser age in einem New orker Pollzelgerläit. Ein Madchen, Na mens Sarah Kuchner, stand angeklagt, einem jungen Manne, Namens Fritz Heinzmann, zwei Zähne ausgeküßt zu haben. Sarah gab folgende Erklärung ab: Fritz sei ihr Bräutigam, und er habe ihr oft Vorwürfe gemacht wegen ihrer Kälte. Auch am Abend vorher, als sie sich gerade auf der Fultonstraßen-Fähre allein befunden hätten, habe er diesen Borwurs wiederholt, und da habe sie ihm einen so innigen Kuß gegeben, daß sie ihm zwei, übrigens schon loseZahne ausledrückt habe. Fritz gab zu, daß es so hergegangen, und erklärte zugleich, er iabe sich nur im Augenblicke vom Aerger Anreißen lassen und ziehe die Anklage setzt zurück, worauf das Liebespaar Arm in Arm die Gmchtsstatte verllen. E i n biederer Kentuckier veilte neulich als der Gast des Eol. Geo. W. Hookcr in Monpelier in Vermont. Der Gentleman aus Kentucky war ein großer Pferdeliebhaber und ern eifriger Freund des Sports, er kannte alle Rennpserde mit Namen und wußte, wie rasch sie!laufen konnten, mit seinen übrigen aeschichtlichen und anderen Kenntnissen sah es aber nur schwach ans. Er hatte viel von dem icennpserd lthan Villen gehört, wußte aber nicht, daß dieses den Namen des Helden von Ticonderoga, deS Führers der Vcrmonter Schaaren, trug, war daher nicht wenig erstaunt, als ihm sein Gastfreund, auf die Neiterstatue deS Freiheitskämpfers zeigend, sagte: Dies hier ist die Ethan Allen-Statue!" Donnerwetter, Colonel," ruft er ganz verblüfft aus, wir in Kentuckn sind auch enragirte Pferdeliebhaber aoer... beim

cus, 'sraruen seyen wir den Thieren doch nicht!" Das Dorfchen Savana in Steuben:Eounty, N. V, wurde kürzlich durch eine Tragödie, welche den Tod eines seiner Bürger zur Folge hatte, in nicht geringe Aufregung verfetzt. George Horton hatte an jenem Tage mit Martin Hogan bei der Arbeit an der Delaware-, Lakawana- & Western-Vahn über Legung einer Schwelle Streit bekommen, der in Thätlichkeiten ausartete. Horton erhielt dabei von Hoaan mit einer Schau-

fel einen Schlag an den Kopf, wodurch ihm der Scbädel ierscbmettert wurde,

Seine Arbeitskollegen glaubten nicht, Der Maler Peter Geymer aus Darmdaß er schlimm verletzt sei, und legten stadt und der Maschinenputzer Gorgor

ihn neben dem Bahndamm nieoer. xt als sie mit der Arbeit fertig waren, schafften sie ihn nach Hause und holten einen Arzt, allein der Verletzte starb, ohne wieder zum Vemuntsein zu kommen. Hogan wurde auf die Anklage des Mor-1 des verhaltet. Horton war 3(3 Jahre alt und dinterlaut eme nrau und drei Kinder. Hogan steht bereits in vorge- " . I ruckterem Alter und hat sieben Kinder. Er behauptet, den todtllchen streich in Selbstvertheidigung geführt zu haben. Ein früher in New York ansässiger Nechtsanmalt, der neuerdings in Boston eine sehr einträgliche Prans hat, besuchte vor zwei Jahren mit seiner jungen Frau einen Badeort an der Küste von Massachusetts. In dem Hotel, wo er abgestiegen war, sungirten statt der Kellner in Schwalbenschwänzen nettge? k - Wk mtt ( nelvete, saubere 'cadmen, unter denen zwei durch ihr feines, ruhiges Wesen und ihre anmuthiaen Beweaunaen bei den Gästen Aufmerksamkeit erregten. Man erfuhr, dasz sie Cousinen seien und daß sie in einer schule unsern Montreal m Eanada Unterricht zn geben pflegten, jetzt aber während der Ferien sich ein Ert.a - Taschengeld verdienen wollten. Dle bcidcii Damen, welche die poetischen Namen Zoe und Lucilie trugen, sprachen fertig französisch und befleißigten sich der größten Zurückhaltung, was namentlich der jungen Frau des Advokaten sehr gesiel. Der Zufall fugte es emst, daß Zoe am frühen Morgen mit dem jungen Ehemann zusammentraf. Es dauerte nicht lange, o flogen kleine Billets zwischen ihm und ihr hinüber und herüber und beute ist der Mann von seiner Frau geschieden, finanziell ruinirt und Zoe ist weiter geflattert, neue Opfer suchend. Der New Yorker Anmalt W. G. Carpenter, welcher sich zur Stärkung seiner angegriffenen Gesundheit auf einige Monate nach Europa begeben hatte, ist. nachdem die durchgenommene Eur nicht geholfen hatte, auf der Ruckreise über Bord gesprungen und ,m Ocean ertrunken. Ein junger Arzt, Dr. Richards, von Orange, VI. y.f ein Neffe Earventcrs, hatte diesen begleitet. Der Selbstmörder litt an der Leber und war fast ganz taub. In Folge seines Leidens war er häusig schwermüthig und die r n t an':?. , Zerstreuungen ocr jicisc waren nicyr im Stande, die Schwermuth völlig zu vertreiben. Carpenter und Richards blieben kürzere Zeit, als ursprünglich beabsichtigt war, in Europa, weil Carpenter von Heimweh nach seiner Familie ergrife t - ar t t cv ? r fcn wuroe. ayreno oer zluarelse scylen er in der besten Stimmung. Letzten Donnerstag Nachmittag, erzählt Dr. Nickards, saß er mit Carpenter auf dem Deck des Dampfers Arizona." Beide sprachen über gleichgiltige Dinge. Zufällig hatte Richards Veranlassung, in den Schiffsraum hinabzusteigen. Als er nach einiger Zeit auf das Deck zurückkam, fand er Carpentcrs Stuhl leer. Nichts Böses ahnend, suchteer den Krankcn in der Kajüte und anderen Theilen des Schiffes und erst als er ihn nirgends fand, wurde in ihm der Verdacht rege, daß Carpenter in einem Anfall von Schwcrmuth über Bord gesprungen sein könnte. Er machte Lärm. Nochmals urde das Schiff in allen Theilen durchjucht, ohne daß Earpenter gefunden werben konnte. Niemand hatte die verzweifeite That gesehen. An Auffinden der Leiche konnte in Anbetracht der Zeit, die seit der That vergangen sein mußte, nicht tedacht werden. Earpenter war 5 Jahre alt. Deutsche Loealnachrichtetr Königreich Sachsen. Die privilcairte Schützenqesellschaft in Gottleuba feierte ihr 300jähriges Jubiläum. In Hausmalde feierte der Häusler und Leinn,eber Karl Gottlieb Richter mit seiner Ehefrau die goldene Hochzeit. Dr. Fischer, der zweite Bibliothekar an der Stadtbibliothek in Leipzig, ist seit dem 14. März, wo er sich nach Berlin begab, verschwunden. Der Lampenfabrikant Ebcrt in Lüßnitz, der sein Besitzthum um3000 M. zu hoch versichert und anläßlich eines Brandes sür 17,000 M. Objekte als verbrannt angegeben hatte, die thatsachlich gerettet waren, wurde wegen Betrugs zu 15 Monaten Gefängniß und 500 M. Geldstra' verurtheilt. Ein historischer Funo wurde auf den v. Arnim'fchen Schächten in Oberplanit) gemacht. ES betrifft die heiligen Gefäße, die ins Z0jShrigen Kriege von den in die Schachte sich flüchtenden Einwohnern mit verborgen wurden. Wie es heißt, sind dieselben wieder . - . C . ."... X. v-fjs. gefunoeu woroen, namuqj aiciaj, jiuuuc und das ziemlich verkohlte Altartuch, auch eine große Menge Münzen. Das Kruzisir fehlt noch. Beim Nachtschießen auf dem Schießplätze in Zeitbain entlud sich beim Laden eines Geschützes der reitenden Artillerie eine Granate nach hinten und traf den Kanonier Uhlig in die Brust, so dag derselbe todt niedersank. Dem Obergefreiten Hantzschmann wurde der Zeigefinge? der rechten Hand weggerissen. Der vormalige Redakteur und Begründer der Zittauer Morgenzeitung", Gu stao Billig in Leipzig. Selbstmord durch Erhängen beninaen: der Spinnmeiste? Weiß in Crimmitschau und der Klelnknecht Zeidler aus Frettelsdors : der Polizeidiener Karl Ed. SchesflerauS Elbenstock hat sich in einer Kirche erschoj sen. Ertrunken sind : der Soldat Ar nold von der 1. Komp. deS 13sC 3ns. Regts. in Döbeln und der Sohn deS Backermeisters Elselt ln Krippen; es wurden verschüttet und getödtet: die Beraarbeiter Taubmaun aus Hartau und Karl Herm. Popp aus Wilkau; der Wirthschaftsaelzilfe .Franz Clemens

Barth aus tangengrün wurde vom Blitz erschlagen. Hessen - Darmstadt. Der Kohlenhändler Klos in FreiWeinheim feierte die goldene Hochzeit. Der Handelsbcflissene Paul Höfel in Kastel ist nach VerÜbung mehrerer Fälschungen und Unterschlagungen flüchtig geworden. Der Bürger AdamAltendorf in Nimbach feierte mit seiner Ehefrau Agathe, geb. Hartmann, .die goldene Hochzeit Selbstmord begingen: der frühere Maschinenfabrikant Konrad

Adolf Vrunck aus Mainz und der Winzer akob Cchwöbel aus Wachenbeim. aus Weiter o Blngen brachen das (Z)enick. JnHorweiler ist das Anwesen von I. Grasfert, in WormS die Essigsiederei des Küfers Diesenbach niedergebrannt. Köniareick Baiern. Wegen zweier Verbrechen gegen bu Sittlichkeit wurde der Lekrer Qskar Ar:rt ss..?,. ... , c ai IlllU JUUi 111 IttllUIUUUU AU X VJl fängniß oerurtheilt. In Aschaffenbura - - y - wurde der Ortseinwohner Johann Sichick von Großostheim zu 2 Tagen Arrest verurtheilt, weil er auf der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichtes Klinaenberg trotz wiederholter Ausforderung den Hut nicht abgenommen. f Der Brauereibesitzer Keesmann in Bamberg. Der Postpackergehilse Friedrich Hörmann in Kempten, der im Laufe der letzten Jahre das Postamt Lindau systematisch beraubte. wurde :u 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Seine Frau erhielt wegen Hehlerei 3 Monate Gefängniß. Der Chorreuent bei St. Martin, Hr. Xaver Köhler in Landshut. Der Eisengießer Johann Lindner aus Gundelsheim wurde von dem Maurer G. L. von Memmelsdorf bei einem Streite erschlagen. Die große Beloclpedfavrlk der Gebrüder Goldschmidt in Neumarkt i. O. ist durch Feuer zerstört worden. Die Brauerstochter Franziska Adam von Meerbodenreuth hat ihr neugeborenes Kind in einem Garten vergraben. Si: ist verhaftet. Im Schwaighauserforst wurde der Pechsammle? Alois Birzer erschossen ausgefunden. Die Gütlersehefrau Müller in Reisach ist an Bleivergiftung gestorben. Der Harlanderhof bei Reissing ist infolge eines Blitzschlages vollständig abgebrannt. Wegen Zmeikampfes wurde der Studiosus Kraus von Schwabach zu 1 Jahr Festung oerurtheilt. Der ApothekerBüchler erhielt wegenAnreizuna zu dem Zweikampfe 6 MonateGefängniß. Selbstmord durch Ertränken begingen : der Schneidermeister Franz Wanker aus Bamberg. der Büttner Wellhöfer aus Heidingsfeld und die Wittwe des Porzellanfabrikbesitzers Paris aus Unterköditz; der Taglöhner Sträub aus Großkeubach durchschnitt sich die Kehle, Jak. Marschal! aus Langmeil, der zu 4 Iahren Zuchthaus verurtheilte Schlosser U. Reinhard aus Miesbach, der Bäcker I. B. Keller aus Windsheim und der Austrägler Reiser aus Weihern haben sich erhängt. Der Gärtner Joh. Schmidt aus Aayreuth hat sich beim Putzen eines Revolvers erschossen; ertrunken sind: der Pfarrbaumeister aus Chamerau, der Krämerssohn K. Lange aus Ebing, die Tochter des Gütlers Weidner aus Oed und der Dienstknecht Michel Götz aus Koßthal; es kamen infolge Sturzes ums Leben: der Oekonom Peter Lamn aus Fladungen, der Gastwirthssohn Peter Zehnter aus Gelchsheim und'J. Rausch (Klötzlingerbauer) aus Laufen ; der Zusargütler aus Pellhausen wurde vom Blitz erschlagen. Königreich Württemberg. Der Oberholzmacher Michael Neber in Dorfmerkingen feierte mit seiner Eyefrau Franzisca die goldene Hochzeit. Selbstmord durch Erhängen begingen: die Ehefrau des Goldarbeiters und Wirthes Müller aus Brackenheim und der Xylograph Eifenmann aus Schorndorf; der Sohn des Polizeidieners Rieber in Ebingen ließ sich von einem Eisenbahnzug todtfahren; die Wittwe Häußle aus Ulm hat sich ertränkt. Der Sohn des Adlerwirths in Roigheim wurde todtgefahren und der Tapezierer Alb. Greiner aus Urach vom Blitz erschlagen. Großherzogthum Baden. Der frühere Chef der Firma F. U. Bally Söhne, Hr. Jean Ballv in Säckinacn, feierte mit seiner Gattin die goldene Hochzelt. Der Schneide? Karl Konrad in Sattelbach wurde wegen Majcstätsbeleidigung zu 3 Monaten Gesängniß verurtheilt. Es ist dieses die Verurtheilung wegen Beleidigung deS Kaisers Wilhelm II. Selbstmord durch Erhängen begingen: der Landwirth Jakob Stahl aus Lcgelshurst und die 33 Jahre alte Magdalena Denz aus Steindach. Infolge Sturzes kamen um's Leben: der Bürgermeister Fath aus Aglasterhausen, der Schmied Reuschlein aus Distelhausen und der Maurer Philipp Löschmann aus Eppelheim; der Taglöhner Jakob Rattinger aus Bammeillhal wurde überfahren and getödtet z der Sohn des Metzgers Franz Schirrmann in Durbach und derjenige des Müllers Schneider in Unterschwarzbach ertranken. Aus der Rheinpfalz, f Aichmeister Johann Stowitzer in Spever. Der verheiratete Ackerer Oberholz in Freinsheim hat sich erbangt. Ein unerlaubtes Liebesoerhältniß soll ihn zu dem Schritte bewogen haben. Der zweite Stadtschreiber Karl Butte? faß in Grüustadt ist wegen verschiedener Unregelmäßigkeiten im 'Dienst entlassen worden. f In Neustadt a. H. der frühere Beigeordnete und Stadtrath E. F. Voelker. Der Freiherr v. Esebeck imd Gemahlin Therese, geb. v. Fahnenberg in Zweibrücken feierten ihre goldene Hochzeit. Br a un sch w e i g. An h al t. Lippe. Waldeck. fDer Herzogs. Kammerpräsident a. D. Erich Griepenkerl, in Braunschweig. Der Gerichtsdiener Götze in Vechteldt ist wegen Unterschlagungen und Körper Verletzung in Haft genommen worden. Der Glasermeister Eduard Gollbach, und Frau in Roßlau feierten das 50jährige Ehejubiläum. In Bernburg ist der Schreiber Franz Lobstedt ertrun ken, während der Sohn des AckererS Schmidt das Genick brach. verlangt Mucho'S Lest Havanna uigara".

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i rnuc , !??.? k M MARK r Mi MSZ gegen Lungenleiden. Sute Resultate erjkcit. Sckon seit Vielen Jahren gklrauche ich Dr. August Äönig'ö Hamburger Brustthee und habe gefunden, daß derselbe ein aanz ausgezeichnetes Mittel eaen alle Brustlet den ist, dessen Anwendung nicht an acnug empfohlen werden kann. Pein chma. Covinaton, Znd. . Celt 13 Jahren bekannt. MS ein ganz vorzügliches Mittel gegen Lungenleiden halte ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee, da derselbe mich oll ständig geheilt hat. Zck Schte nicht ohne dieses auSgezelchnete Hausmittel sein. ChaS. Meng, Greensield, ZllS. Stark angegriffen. Eine deftige Erkältung hatte sich bet mir auf die Lungen geschlagen, nnd wollte W nem der vielen angewandten Mittel weichen. Schließlich versuchte ich Dr. Aua. Kömg'S Hamburger Brustthee nnd In kurier Zeit war ich ollständia geheilt. Henry g. Heder, Bellnille, ZllS. Sahre lang gebraucht. Seit ein Reihe von Jahrm gebrauche ich Dr. August Äönig'S Hamburger Brustth und Haie gefunden, daß derselbe ein ganz vorzSällcheS Mittel gegen Erkältungen st. Ich halte denselben stetS im Hause vonSthig. Emma Leyhe, 2015 OrleansStraße, Baltimore, Md. C5 Ventß lal yaeket. In allen vxotheken zu haben. TUE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Ud. rr hi ir IQ Den emzigen Weg V Mmestrft vollstanvig hrrzuftkNe, und selbst die schembar undeudaren allevou Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd zn I heile, ferner, genaue AufNarung über Mannbarkeit! Wkiblickkkit!t5be! bindn j Nisse derselben und Heilung, zeigt da ae. viegkne Duw Ter ettnnnsukkr"'. Aust., 150 Seiten mit zallre,ae leben. treuen Bildern. Wird in deutscher Srrache gegen Einsendung ron 2", Cents in PostY ktams. serasam verraikt. frei versandt. A I Adresse: Deutsche Heil-Institut, 11 Clin l ton I'lare. nahe Broadway, New York, i n.l. an ynttanapclts, nv., cetra handln G. Key ler, 29 Süd Delaware St. JTäfT XV O. Hove VenMating Aase Burner. 9ln petfttttt ventilatsr. Base Burners und alle Sor Kt "HAPPY THOÜGIIT RANGES. I ten Heizöfen ehr billig. t 1 w Q f Wenn St irgend einen Ofen tauf, wollen, sollte Sie erst vorsxrechen bet Wn. H. Boxinott . 38 Üb DtirtMa Ctxofc. THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If ycu desire to purchase a sewinjr machine, askouracent at your place for terms and nrioea. If vou cannot find mir asrent, write direct to nearest address to youbelowuamed. BEHHOBESEWÜE HACHINE G.0RM1CB1ASS. chicaso - 23 UNION SQUARE.N.Y.- callas, ILL. it stNTA f?A TEX. STLOJIS.MO. jSra' SwrRANClSCOCVL Sgentut für Indianapolis: Kaiser Vfleg 172 Oft Washington Etrai. Luxus! Die See Line Umtt" . (I & ST L UNd CCC&I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn deförder Paffagiere nach (Ilnzll, ?IVItäIKLi, UntYcLlo, und allen Neu England Städten Ochlafwageu zwischen Jndlanapottö und S?ew Bork ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach 2Iis80uri, Arkansas, Texas, KanBas Nebraska, Colorado, Calisornien und Mexiko. . Vitdrigfte fasert. Mau kende sich weaeu näherer Znsor matto an 0. B. Martin, Gen'l Paff. Agent. lelad. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent Lt. Lauts. Arbeiter-Halle (früher Halle.) Vereine nnd Logen werden darauf anfmnk sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhallnug von Versammlasgen, KrStizchen, Unterhaltungen n. s. v. eignet nnd sür solche Zwecke billig zn miethen ist. Man wende sich a dle Ossi dk. Eltl.j

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