Indiana Tribüne, Volume 11, Number 331, Indianapolis, Marion County, 17 August 1888 — Page 2

Indiam Tribüne. Erscheint giglitZ Nd SSLStSgS.

eTNle täglich Iiidüne kolkt durch dkT,ser12 Ent per Woch, di SonntagTridan," S Cent) vtx Woch. ttbc lufarnrntn 15 Sentl oder fö Cent per Konnt. Per Poft zuzeschickt in Vorausbezahlung 6 per Jahr. Osstee: 10 O. Marvlandvr. JndiauapoliZ, Ind., 17. August 1888. Die wilden Thiere Indiens. Mit dem Vordringen der Civilisation in Indien ist es nothwendig geworden, einerseits gesetzliche Maßregeln zum Schutze der Vögel und des Jagdwildes zu' treffen, während andererseits die Raubthiere und Giftschlangen, die zur förmlichen Landplage wurden, mehr und mehr ausgerottet werden müssen. Je mehr Länderstrecken cultivirt werden, je mehr die Wälder gelichtet werden, je weiter die Menschen vordingen, desto weiter werden die Naubthiere zurückgedrängt oder ausgerottet und mit ihnen verschwinden die Heerden der Hirsche und Antilopen. Die Negierung hat noch dazu auf die Ausrottung der Naubthiere eine Präniie gesetzt, infolge wovon im Jahre 188G nicht weniger als 22,417 Naubthiere und 417,596 giftige Schlangen erlegt und eingeliefert wurden. In, zwischen sehen auch englische Jäger und Spottliebhaber die Jagd auf wilde Thiere fort, die sie seit einem Jahrhundert eifrig betrieben haben. Von allen Seiten wird daher den Naubthieren der Krieg gemacht, sodß die praktische Vertilgung derselben nur n?ch eine Frage der Zeit ist, obgleich dieser Zeitpunkt um so weniger in nächster Nähe zu erwarten sein mag, als unter der Herrschast der Hindus und der Muhamedaner den Thieren kaum nachgestellt wurde, sie also Zeit hatten, sich bis zur Uebersullung des Landes zu vermehren. Damals wurden die wilden Thiere nur gejagt, resp, eingefangen, weil die eingeborenen Fürsten an Thiergefechten großen Gefallen fanden und sich zu dem Zwecke förmliche Menagerien hielten. Vei dem später geführten Vernichtungskrieg gingen die Vögel und viel wünschenswerthes Jagdwild mit verloren. Auch wurde die Schaar der wilden Ele phanten so decimirt, daß es den Anschein gewann, als ob diese SpecieS in Indien bald ebenso ganz verschwinden würde, wie bei uns der Büffel. Schon im Jahre 1379 wurde daher ein Jagdgcsetz zum schütze der wilden Elephanten erlassen und im vorigen Jahre wurde dasselbe durch Lord Dufferin und dessen Gesetzgebung noch weiter ausgedehnt und genauer desinirt. Auch unter den zahmen Elephanten, welche Kriegszwecken dienten, haben die letzten Jahrzehnte stark aufgeräumt. Während des langen Empörungskrieges von 1857 kamen ungezählte Schaaren der Thiere um, zumal, da der Elephant bei all' seiner Stärke und Größe doch ganz besonderer Pflege bedarf und eine .zarte- Constitution hat. Der Preis für gezähmte Elephanten stieg bald bis auf's Doppelte und da sich die Elephanten in der Gefangenschaft nicht fortpflanzen, so war man betreffs der Zufuhr Durchaus auf das Einfangen wilder Elephanten angewiesen. So wurde denn im Jahre 1879 ein Gesetz erlassen, welches bestimmte, daß wilde Elevhanten nicht mehr des zu gewinnenden Elfenbeins halber gejagt werden dürsten. Professionelle Elephantenjäger mußten einen Jagdschein" lösen, und die Regierung behielt sich das Necht vor, von allen eingefangenen Elephanten zuerst für sich eine Auswahl der Thiere vorzunehmen, welche sie für Kriegszwecke zu benutzen beabsichtigte. Das unter der Negierung Lord Duffe-' rins erlassene Jagdgefetz ist dem unseren ähnlich und bestimmt eine Schonzeit für Vögel, die dem Landmann durch Jnsektenvertilgung nützlich sind, für Jagdmild und für Pfauen, die in vielen Theilen Indiens als heilige Vögel gelten. In dem Jagdgesetze Lord DusserinS sind Naubthiere ausgeschlojsen, vielmehr ist auf deren Erlegung ein Preis ausge fetzt, was um so erklärlicher wird, wenn man nachstehende Liste von Menschen an? sieht, dirwilden Thieren zum Opfer gefallen sind. Es kamen um im Jahre 1836: Durch wilde Elephanten . 67 Menschen Tiger 923 Leoparden 194 H 9 Bären 113 Wölfe 222 9 Hyänen 24 m andereNaubthiere. 1,169 Zusammen 2,707 Dagegen wurden durch Eingeborene, fast ausnahmslos der ausgesetzten Prämien halber, in demselben Zeitraume folgende wilde Thiere erlegt: Elephanten 7 Stück. Leoparden 4,051 Tiger 1,404 m Bären 1,668 Wölfe 6,725 Hyänen 1,650 Andere Naubthiere.. 6,852 Zusammen 22,417 Stück. Die Ueberlegenheit des Menschen zeigt sich auch in diesem Kampfe mit den Naubthieren. Nur der Tiger hat ihm einigermaßen die Wage gehalten. ' Während 1464 Tiger getödtet wurden, brachten diese 923 Menschen um. In einigen Provinzen stellte sich das Verhältniß noch weit ungünstiger. Im unteren Bengalen z. A. wurden 580 Personen von Tigern getödtet und von letzteren er? legte man nur 245. Zu der unter allgemeiner Bezeichnung zusammengefaßten Gruppe von Naubthieren gehört in erster Linie der Schakal, dem ganz entschieden mehr Menschen zum Opfer fallen, als die in den ofsiziellen Listen aufgeführten, ferner gehöien zu dieser Gruppe wilde Ebr, En codile und Büffel. 55,032 Stück Vieh wurden 186 durch wilde Thiere aetödtet, von denen Tiger 23,769 und Leovarden 22.275 ernfsen. Die ossuieLer,

Listen weisen auf, Laß 22,134 Leure von Schlangen gebissen und 2514 von Hornvieh getödtet wurden. Die meisten Opfer in Indien fordert die Schlange, deren Biß nahezu zehnmal so viel Menschenleben endet, als die sämmtlichen Naubthiere zusammengenommen. In der Provinz Bengalen 'allein starben 10,000 Menschen in einem Jahre an den Folgen von Schlangenbissen und Prämien wurden bezahlt für die Tödtung von 417,596 Schlangen. - Prämien für eingelieferte Schlangen werden nicht in allen Provinzen bezahlt. Der Gouverneur von Bengalen machte vor einigen Jahren die Erfahrung, daß nach der Ausschreibung von Kopfgeldern für erlegte schlangen die ganze Beoolkerung die Schlangenjagd als regelmäßige Beschäftigung aufnahm. Die Beamten konnten es in ihren Amtsstuben vor Gestank nicht mehr aushalten, da ihnen unaufhörlich getödtete Reptile in großen Mengen gebracht wurden, so daß sie kaum im Stande waren, dieselben, wieder fortzuschaffen. Man war sogar in maßgebenden Kreisen der Ansicht, daß gewisse Einwohner Schlangen züchteten,' um dieselben nachher zu todten und einzuliefcrn. wie dies in einem Theile von Europa früher mit den Wölfen der Fall war. Daß man sich gegen den Schlan genbiü schützen kann, sucht der Reisende Sir Joseph Fraver durch den Umstand zu beweisen, daß fast nie Engländer dem giftigen Reptil zum Opfer fallen und daß die Schlangen ordentliche Lcderstiefel nicht durchbcißcn können. Oben mitgetheilte Zahlen ergeben, daß eS noch Generationen lang dauern kann, ebe die Naubthiere und Schlangen in Indien ausgerottet werden. Jedenfalls müssen sie noch in ungeheuren Mengen vorhanden fein, wenn die Eingeboren wegen einer immerhin nicht bedeutenden Prämie Tausende derselben erschlagen. Der Starrkrampf" beim Baden. Der allgemeinen Ansicht, daß weder Traft noch Geschicklichkeit einen Schmim mer retten können, wenn er im Wasser vom Krampf erfaßt wird und daß überHaupt der Krampf in vielen Fällen den Tod von Ertrinkenden herbeiführt, tritt in einem amerikanischen, Wissenschaftlichen Journal Dr. rncd. Röche aus Bath, an der Küste von Maine, entgegen. Genaue Untersuchung bei Ertrinkungsi'ällen überzeugte ihn davon, daß die Todesursache nicht Krampf war. Er hat oei den Leichen, mochten dieselben nun längere oder kürzere Zeit unter Wasser gewesen sein, vergebens nach Anzeichen von Krampf gesucht. Nach Anführung von drei Fällen, wo Personen versunken waren, ohne einen Schrei um Hilfe auszustoßen, und in welchen die genaueste Untersuchung kein Anzeichen von Krampf feststellen konnte, erzählt Dr. Noche eine Begebenheit, bei welcher er selbst nur mit knapper Noth dea Tode des Ertrinkens entging und welche ihm Aufklärung über die eigenthümliche Erscheinung gab, welche man mit Um echt mit dem Namen Krampf belegt. Er hatte als Vadeplatz eine kleine Bucht gewählt,' in welcher das Wasser sechs Fuß hoch stieg. In dieser Bucht, etwa 13 Fuß von einem Damme und ebenso weit von einem Ufer entfernt, stand der Doktor auf den Fußspitzen so tief im Wasser, daß der geschlossene Mund gerade von den Wellen bespült wurde. Während er sich in dieser Stellung befand, brach sich eine kleine Welle an seiner Oberlippe und in einem Augenblicke und ohne die Gefahr im Geringsten geahnt zu haben, sah sich der Doktor sprachloS und um fein Leben ringend. Er beschreibt seine Empsindung selbst mit folgenden Worten: Lange Zeit überkam mich eine Unentschlossenheit, eine peinliche Ungewißheit, ob das User oder der Damm am nächsten läge. Dann strebte ich mit letzter Kraft dem Damme zu. Es gelang mir, mich mit äußerster Anstrengung hinaufzuziehen, dann siel ich mit dem Gesicht nach unten zu Boden, nicht achtend, daß die Füße noch in's Wasser hinabhingen. Ich konnte nicht den geringsten Laut von mir geben, meine Brust- und Athmungsorgane versagten den Dienst. Ich konnte olle meine Gelenke bewegen, aber sie waren sehr schwer, ich hatte das eigenthümliche Gefühl, als wären sie von immenser Größe und als könnte ich sie wegen dieser Größe und Schwere nicht bewegen. Körper und Herz schienen gleich massiv zu sein ; das Herz ging in schnellen Schlägen. Mein erster Impuls nach dem Anfall war, alle Bemühung um Rettung aufzugeben und willenlos in's Wasser zu sinken. Ich glaubte, es dauerte 12 Minuten, ehe ich mich so weit erholte, daß ich gehen und sprechen konnte. Nach dem Zustand, in welchem ich den Damm erreichte, zu urtheilen, glaube ich, daß ein an Schwimmen und Untertauchen gewöhnter Mann unter gleich kritischen Umständen im Stande ist, zwanzig bis vierzig Fuß weiter zu schwimmen, ehe er das Bewußtsein vollständig verliert und der Körper aus Mangel an Kraft unter-.

sinkt. Im ersten Augenblick des Anfalls hob ich die Hände aus dem Wasser nach Gesicht und Nacken in instinktiver, Hilfesuchender Bewegung, ähnlich derjenigen, wie wir sie bei Kindern während der Erstickungsanfälle bei Eroup beobachten, greifend. Die angelnden Knaben auf dem Damme erzählten mir später, daß ich nicht sogleich auf den Damm zugeschwömmen sei, sondern mit den Armen um mich geschlagen und im Wasser geplätschert habe; sie hatten geglaubr,'ich machte Kunststücke im Wasser. Die Erklärung, welche der Doktor über diese eiaenthümliche Erscheinung gibt, der die Wissenschaft bislang vergebens nachgespürt, ist diese: der Schaum oder vielmehr der Wasserstaub der klcinen Welle, welche sich an seiner Oberlippe brach, wurde durch die Nasenlöcher eingeathmet und, mit dem Athemzuge durch den Schlund gelangend, von der Luströhre eiugesogen. Er drang hinter der Epiglottis (Zäpfchen) ein und die Folge war eine augenblickliche Stockung sämmtlicher AthmungSorgane, ähnlich der Erscheinung, wenn ein Stückchen Brot oder irgend ein anderer fester Körper in die Sonntagskehle gcräth," wie der Volksmund sagt. Solcher Zufall, selbst unter den günstigsten Umständen, ist sehr bedenklich, doppelt gefährlich ibtx. wenn eine Person sieb aam allein

im Wasser befindet. Gcräth das Wasser bei dem Beginn eines Athemzuges in die Luftröhre, wenn die Lungen ganz luftleer sind, so wird der Körper sogar augenblicklich untersinken; ereignet sich dies dagegen während des Athemholens, so wird der Kampf um etwas verlängert, doch bleibt auch in diesem Falle das Untersinken unvermeidlich. Bemerkt man daher, daß ein Schwimmender oder Badender ungewöhnliche Bewegungen mit den Armen macht, .so solle man keinen Augenblick zögern, ihm zu Hilfe zu eilen, felbst wenn er keinen Nuf um Hilse auSstößt. Fahrgeschwindigkeit. Einem offiziellen Bericht des Nail road and Engineering Journal" zufolge erreichen die Züge auf einer Strecke des Baltimore und Ohio Bahnsystems die größte Fahrgeschwindigkeit und zwar zwischen Baltimore und Washington, wo sie vorschriftsmäßig 40 Meilen in 45 Minuten zurücklegen müssen, was 53 3J10 Meilen per Stunde ergeben würde. Es heißt indeß, daß diese Züge häusig hinter der durch den Fahrplan bestimmte Zeit zurückbleiben. Im Uebrigen gibt eS keinen einzigen Zug in dem ganzen amerikanischen Eisenbahnnetz, welcher 50 Meilen per Stunde zu machen bestimmt ist. Dieser Gcschmindigkeit am Nächsten kommt ein Zug der Pennsylvania-Vahn, welcher von Jersey City nach Philadelphia fährt und durchschnittlich 48 310 Meilen per Stunde macht, ein einmaliges Anhalten eingerechnet. Auf der Oppositionslinie, der Vound Brook, macht ein Zug die Torr von Jersey Eity nach Philadelphia in einer Geschwindigkeit von 45 910 Meilen per Stunde, jeder Aufenthalt abgerechnet. Der Schnellzug zwischen Philadelphia und Baltimore macht 41 610 Meilen per Stunde. Soweit längere Strecken in Frage kommen, macht der Chicago Limited" auf der New Fork Central und Hudson Niver Bahn die schnellsten Fahrten. Er fährt von New Jork nach Albany mit einer Geschwindigkeit von 41 6J10 Meilen verstünde und von Albany nach Buffalo mit 40 6J10 Meilen. Der entsprechende Zng auf der Pennsylvania Bahn macht von Philadelphia bis Pitts bürg 38 Meilen in der Stunde. j)er Züge, welche nach dem Fahrplan über 40 Meilen per Stunde zu machen haben, sind nur wenige; auch derjenigen, welche 35 Meilen und darüber machen müssen, giebt es nicht viele. 30 Meilen per Stunde für weitere Entfernungen ist schon.viel. Es ist indeß za bedenken, daß diese Züge zu gewissen Zeiten weit schneller fahren, als ihre Fahrplanzeit angiebt. Am Langsamsten fährt, dem Eisenbahnfahrplän zufolge, ein Erpreßzugin Nord-Carolina, welcher 100 Meilen in 9 Stunden, also 11 1J10 Meilen per Stunde macht. Mit welchem Neckte sich dieser Bummelzug" Erpreßzug" nennt, ist schwer abzusehen. Vom Inland e. Bürger von New oxt be mühen sich jetzt, es durchzusetzen, daß Schlachtvieh auf elektrischem Wege ge tödtet werde. Das Scheusal von Nock, away, N. V, William Vohan, welcher seiner Frau beide Augen mit den Daumen ausgedrückt hat, ist vom Richter ohne Zulassung von Bürgschaft den Großgeschworenen überwiesen worden. Hoffentlich wird mit dem Unhold nicht zu glimpflich verfahren werden. Vor einigen Tagen machte eine größere Anzahl LouiSviller Deutscher einen Ausflug nach O'Bannon, einem kleinen Orte an der Short Line. Ein ländliches Fest wurde dort arrangirt und Alles umüsirte sich auf's Beste. Die Stunden vergingen mitBlitzesschnelle und plötzlich gewahrte die Gesellschaft mit Schrecken, daß der letzte Zug schon die Station passirt hatte, als es zum Aufbruch kam. Im Freien zu übernachten, dazu hatten die Leutchen verzweifelt wenig Lust; an ein Unterkommen Aller aber war in O'Bannon nicht denken. In ihrer Noth wandte die lustige Gesellschaft ein heroisches Mittel an, um einen Erpreßzug. der fahrplanmäßig in O'Bannon nicht hält, zum Halten zu bringen und so nach Louisoille zu gelangen. Auf dem Eisenbahngeleise wurde ein macht!ge3 Feuer angezündet ; eine Negerkapelle erfüllte die Nacht mit ihrer scheußlichsten Musik und die aus ca. 150 Personen bestehende Gesellschaft stimmte schreckliche Lieder an. Die Kriegslist gelang ; der Ingenieur, welcher eine Horde Wil der zu sehen glaubte, hielt den Zug an und die Louisoiller erreichten glücklich bis Stadt. C h i c a g o e r Pfandleiher sollen neuerdings eklig hereingefallen sein. Ein dortiges englisches Blatt erzählt dies so: Zwei junge Bürstenfabrikanten hatten einen größeren Vorrath von Bürsten auf Lager, als ihnen lieb war. Der Absatz war ziemlich flau gewesen und sie bedürfte einer größeren Summe. Da kamen s e auf die Idee, die Bürsten zu versetzen. Gedacht, gethan; die Waare wurde in großen Bündeln zusammengepackt und in einen Pfandladen geschleppt. Der Onkel" verstand sich schlecht auf Bürsten und schickte seinen Gehilfen in eine Apotheke, wo ebenfalls Bürsten zum Verkauf anslagen, mit der Bitte, ihn den Preis einer mitgeschickten Probe mitzutheilen. Der Gehilfe kehrte zurück und gab 25 Cent als Preis für die Bürste an. Der On kel" sing nun an zu rechnen und bot schließlich den Fabrikanten für da5 Verfatzobject eine Summe, die sich auf 2 Procent mehr belief, als die Waare im Großverkauf eingebracht haben würde. Die beiden jungen Leute versuchten ihr Glück bei einem anderen Pfandleiher mit gleichem Erfolg und arbeiteten nun frisch darauf los, so daß in nächster Zeit der Markt sowohl, als die Psandleiher mit Bürsten überschwemmt sein werden. Der statistischeVericht über die diesjährige Einwanderung ist beson ders interessant wegen der vollkommen neuen Thatsachen die er enthält. Der Bericht umfaßt die ersten sechs Monate des heurigen Jahres, bis zum 30. Juni. Die Gesammtzunahme gegen das vorige Jahr beträgt über 60000. nämlich

639,5l gegen 483,11V tm vorigen Jahre. Einwanderer aus Merico und Canada sind nicht mit eingerechnet. Die Einwanderung aus Deutschland, 107,264, lieferte nur ein wenig mehr als 1000 zu dieser Zunahme und die EinWanderung aus Böhmen und Ungarn etwa 100. Die polnische Einwanderung hat thatsächlich abgenommen. Dagegen kamen 20,000 mehr auö Großbritannien. Deutschlands vermehrte Einwanderung betrug also nur 1 Procent gegen 12 Procent vermehrter britischer EinWanderung. Die Einwanderung aus dem scandlnavlschen Norden nahm noch bedeutender zu als selbst die britische, in den ersten 6 Monaten des vorigen Iahres betrua die erstere 58,741, Heuer stieg dieselbe bis 72,915 also beinahe

ein Viertel mehr. Italien hat vom' Januar bis Ende dieses Jahres 51,075 nach Amerika transportirt gegen 47,524 in dem gleichen Zeitraum des vorigen Jahres. Die Zunahme kann kaum auffallend genannt werden. Italien liefert achtmal so viel Einwanderer für Amerik? als Frankreich. Wenig hätte daran gefehlt, daß der Biß einer Fliege den Tod der Frau Schuyler Walden von Vrooklyn verursacht haben würde. Die Genannte ist die Gattin eines bekannten Maklers und die Tochter des vor einiger Zeit verstorbenen Orrin S. Baldwin. Als sie vor zehn Tagen einige Freunde auf Staten Island besuchte, wurde sie von einer gewöhnlichen Hausfliege auf der rechten Seite der Oberlippe gebissen. Anfangs beachtete sie den Vorfall nicht, doch sing die Stelle bald an zu schwellen und stark zu schmerzen. Aber auch jetzt widmete sie der kleinen Wunde weiter keine Beachtung. Schließlich wurden jedoch die Schmerzen so unerträglich und ein so heftiges Fieber stellte sich ein, daß man die Kranke nach dem Hotel St. George brachte und drei Aerzte herbeiholte. Nachdem dieselben die Wunde untersucht hatten, mußten sie alle ihre Geschicklichkeit anwenden, um Vlutvergiftung zu verhüten. Die Frau besindet sich jetzt wieder aus dem Wege der Bcsse--rung. Gewöhnlich hat ein Fliegenbiß nicht viel auf sich und Frau Walden würde wohl auch nicht von demselben afsicirt worden sein, wenn sie vollkommen gesund gewesen wäre. Sehr viel hängt davon ab, wovon die betreffende Fliege vorher ihre Nahrung gezogen hat. Hat sie sich zum Beispiel an einem Leichname oder an verfaulenden organischen Stoffen gemästet, so kann leicht eine Blutvergiftung die Folge des Bisses sein. In dem unter dem Namen Florence" bekannten Apartement-Hause an der 18. Straße, Nem?)ork, zerschnitt sich der 32 Jahre alte James Fulton Slade die Kehle und wurde todt in seinem Bette gefunden. Wie Coroner Levy ermittelte, war Slade der Hilfs-Ge-schäftsführer der Tifsany Glaß Co.", No. 333 Vierte Ave. Er war verheirathet, doch besindet sich seine Frau mit einem 8 Wochen alten Kinde in East Hampton, L. I. Am Tage vor der Begehung der unglückseligen und völlig nnaufgeklärten That lud Slade den Schatzmeister der Tisfany Co.", Herrn John Cheney Platt, ein, die Nacht in seiner Wohnung in der 4. Etage de5 Florence Fiat" zu verbringen. Platt nahm die Einladung an und die Beiden sprachen bis gegen Mitternacht über GeschäftS - Angelegenheiten. Platt begab sich dann in fein Zimmer, das unter dem Schlafzimmer Slade's gelegen war, der, da er eine Ferienreise antreten wollte, noch zu schreiben hatte. Um halb 9 Uhr früh, als Platt aufstand, fand er Slade mit zerschnittenen Pulsadern todt im Bette liegen. Neben dem Bette lag ein Nasirmesser inmitten einer Blutlache. Das Motiv zu diesem Selbstmorde ist niht bekannt. Sowohl die Familienwie die geschäftlichen Verhältnisse des Selbstmorders sind in bester Ordnung. Slade. dessen Vater in Paris lebt, hatte ein Privateinkommen von $6000 per Jahr, und sein Gehalt belief sich fast auf eine gleiche Summe. Es war ein Mitglied der 10. Compagnie des 7. Neziments und bewegte sich in den bestes greisen der Gesellschaft. Schrecklich bestraft für das Halten eines Bluthundes ist ein Herr Chas. Saulsbury in Waverly. Maryland. Er hatte einen prachtvollen BlutHund, der bis dahin ganz fromm gewesen war, aber in Folge der anhaltenden Hitze in der letzten Zeit Anzeichen von Unbehagen gegeben hatte. Als am Abend des . August die 18 jahrige Tochter des Besitzers mit einer Freundin, der 22 jährigen Jennie Brown, in den Garten vor dem Hause trat, stürzte der Hund sich auf sie, warf sie beide zu Boden, zerriß ihre Kleider und zerfleischte sie furchtbar au Armen und Beinen. Ihr Geschrei führte den vierzehnjährigen Sohn des Hauses herbei, der für seinen Versuch, den Hund fortzuprügeln, von der wüthenden Bestie nahezu in Stücke gerissen wmde. Ein Polizist erschoß dieselbe endlich. Der Knabe hat zweiundzwanzig Bißwunden, und stellenweise ist ihm das Fleisch bis aufdie Knochen weggerissen. Frl. Brown hat neben anderen schlimmen Wunden eine sehr gefährliche an der linken Hüfte davongetragen. Frl. Saulsburn's rechter Arm ist total zerfleischt. Selbst wenn der Hund nur böse und nicht wasscscheu gewesen sein sollte, ist für alle drei Vermundeten die Lebensgefahr groß. Die Kosten für die neue Riesenbrücke über den North Niver bei New York sind aus $37,000,000 veran, schlagt. Vom rtuölanve. William K i r k l a n d, ein Kaufmann in Bucclenchstreet, Glasgow, befand sich nicht nur in dem schrecklichen Dilemma, zwischen der Cigarre und seiner Braut wählen zu müssen, sondern mußte sich obendrein wegen Bruch des Eheoerlöbnrsses, vor dem zustehenden Gericht verantworten, als die stolze Schone ihm den Laufpaß gab. Das kam so. Miß Maggie Watson fand Gefallen an dem jungen Kaufmann und sie gesiel ihm; das hatte zur Folge, daß er ihr den Hof machte und ihr seine Hand antrug. Miß Watson hatte nur Eines an ihm auszusetzen: er rauchte; sie hatte eine unwiderstehliche Abneigung vor dem aromatischen Unkraut, Tabak geheißen, und er versprach, ihr zu Liebe das Rauchen aufzuaeben. Aber her verratberiscke Ta-

dakögeruch hing an den Haaren, an den Kleidern des jungen Anbeters, wenn er kam, um ihr seine Aufwartung zu machen, und trotz wiederholter Entschuld!gungen und Ausflüchte, daß das alter Tabakrauch sei, kam die beleidigte Schöne zur Ueberzeugung, daß sie hintergangen worden und ihr Wiliam trotz des Versprechens an seinem Glimmstengel sog. Willst Du auf die Cigarre oder auf mich verzichten?" herrschte sie ihn an. Unter den Umständen ziehe ich die Cigarre vor," war die Antwort, worauf die entrüstete Maggie ihm die Thür wies, am nächstfolgenden Tage aber die Unverfrorenheit hatte, gegen den abgeblitzten Anbeter den Rechtsweg wegen Bruch des Ehcversprechens zu betreten. Nun ist sie selbst abgeblitzt mit ihrer Forderung von Lst. 200 (10,000 M.) Schadenersatz. Der Richter legte nämlich das Gesetz so aus: Hätte Kirkland versprochen, dem Tabak zu entsagen, bevor Miß Watson ihn als Bewerber annahm, so hätte er eine tüchtige Entschädigung zahlen müssen. Nun habe' aber die Dame einige Zeit nach der Verlobung die Bedingung gestellt, daß er vom Rauchen lassen müsse, wenn er sie zur Frau haben wolle; darin liege der Unterschied. Miß Watson ist jedoch noch immer anderer Ansicht. Sie hat gegen das Urtheil Verufung eingelegt. Ein schrecklicher Vorgang spielte sich am Mittag des 24. Juli auf dem See bei Viel (Schweiz) ab, ohne daß die Zuschauer verhindernd eingreisen konnten. Ein Uhrmacher in Sanct Immer, verheirathet und Vater von vier Kindern, hatte die Bekanntschaft eines hübschen 20jährigen Mädchens gemacht, das mit ihm in der gleichen Uhrenfabrik arbeitete und trotz aller Warnungen ihrer sehr achtbaren Eltern schließlich den Liebesbetheuerungen des jungen Mannes Gehör schenkte. Da das Verbältniß ein hoffnungsloses war, entschlössen sich die Beiden, mit einander aus dem Leben zu scheiden. Vorgestern Nachmittag verließen sie Sanct Immer, fuhren nach Viel, wo sie nächtigten, und mietheten am Wiorgen ein Schisslein, mit dem sie eine Strecke weit den See hinauffuhren. Angesichts der Orthschaft Tüscherz, etwa 200 Meter vom Ufer, zog der junge Mann die Nuder ein und traf die Vorbereitungen zum Tode mit einer schrecklichen Nuhe. Zunächst schlang er die Kette des Kahnes um den Leib seiner Begleiterin und band sich darauf selbst an das Ende der Kette an. Dann zog er ein Nasirmesser, mit dem er dem Opser seiner Leidenschaft, daß sich übrigens Allem fügte, die Arterien der Handgelenke zu durchschneiden suchte, was nicht gelang. Er verband ihr hierauf die beiden Wunden und versuchte es mit einem Revolver; zwei Kugeln, gegen die Brust des $ftädchens abgeschlossen, blieben wirkungslos, da sie das Korset nicht zu dmchdringen vermochten. Da schoß er sich in den Kopf, Beide warfen sich einander in die Arme und stürzten inö Wasser, das denn auch sofort dem verzweifelten Paare den gewünschten Tod brachte. Zwei Schiffe waren von Tüscherz abgefahren, als man den Anfang des seltsamen Vorganges beobachtete, aber man kam zu spät. Zwei eng verschlungene Leichen hingen an der Schiüskette. Wie man hört, ist in Paris der Führer einer Diebsbande verhaftet worden, dessen Specialität darin bestand, Villen um Paris von den Seiniaen mit seltenem Geschick und unglaublicher Frechheit ausrauben zu lassen. Zwei seiner Helfershelfer sitzen ebenfalls hinter Schloß und Riegel. Albert Cayro war Lieutenant der Infanterie gewesen und vor sechs Jahren wegen Betrügereien aus dem Heere verstoßen worden. Seitdem trieb er sich überall herum, namentlich in der Gegend von Chuton und Asniöres, und wenn er dort keine Beschäftigung fand, so reiste er auf stark besuchten Linien und entführte allerlei Handgepäck mit wcrthvollem Inhalt. Als der Sicherheitschef Goron, dessen Verdacht durch das Verschwinden einer Reisetasche bestätigt worden war, welche einem Griechen gehörte und von Cayro als Pfand in einem Hotel garni zurückgelassen wurde, in der Wohnung des Er-Lieutenants in Vatignolles erschien, wurde er lächelnd empfangen und sogleich über die Herkunft einer ebenso eleganten als bunten Einrichtung aufgeklärt. Mit Ausnahme von z.vei Stühlen und einem tannenen Tisch rührt Alles von Diebstählen her, sagte Cayro, der sich der Haussuchung nicht widersetzte. Diese förderte über 200 Pfandscheine des LeihHauses zu Tage und zwischen zwei Matrotzen kamen auch noch zwölf kostbare Teppiche und sieben Paar Vorhärkge zu Tage. Mit Cayro wurde auch seine Geliebte verhaftet, ein sehr hübsches Mädchen, da3 ihm als kluge Hehlerin und überdies noch dazu diente, Gimpel in Hotel garnis zu locken, wo das Pärchen sie dann ausplünderte oder brandschätzte. Ein Doppel mord i n der Brautnacht, der vor vierzehn Jahren in Aaram begangen, ist erst jetzt vor die öfterrelchischen Gerichte gelangt. Die Gerichtstafel in Agram wurde, wie von dort berichtet wird, dieser Tage von dem Beiirksgerichte in Tabor (Böhmen) von dem Geständnisse eines Mörders benachrichtiat, der im Jahre 1874 in Agram den Steuer-Ofsicial Wilhelm Pauli und dessen Gattin durch die Schließung de3 Ventils am Ofen erstickte. Der Mörder heißt Anton Spacsek ; derselbe büßt eine längere Strafe wegen des VerbrechenS des RaubeS in Böhmen ab. Von Gewissensbissen gequält, gestand er reumüthig auch das in Agram verübte Verbrechen ein. Der Mörder deponirte Folgendes: Im Jahre 1374 wohnte in der Langengasse in Agram der SteuerOfsicial Wilhelm Pauli im selben Haufe mit dem nunmehr bereits verstorbenen Schneide? Ltiglthaler. Pauli war Junggeselle und Svacsek, der damals Schneiderlehrling bcl Riglthaler war, bediente ihn. Spacsek war 13 bis 14 Jahre alt und zeigte schon damals ein schlechtes Gemüth. Im Jahre 1874 hcirathete Pauli in Warasdin und kam noch am selben Tage mit seiner jungen Gattin nach Agram, wo er unweit seiner früheren Wohnung eine neue gemiethet hatte. Spacsek kam am selben Abend zu den Neuvermählten, heizte ihnen den Ofen und schloß insgeheim das Ventil. Am nächsten Tage wurden beide Gatten erstickt aukaekunden.

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