Indiana Tribüne, Volume 11, Number 329, Indianapolis, Marion County, 15 August 1888 — Page 2
Indiana Tribune.
Erscheint giglich asö Ssnutegs. ?ie tägliche ,?:ib2n !oUt durch den r er 12 J ent per Woche, die Sonntaa,rrtdane 5 Cen per Woche. Beide Zusammen 15 Senk der 15 Cents per Konat. er Poft zugeschickt in oraulbe,ahluvg 6 p Jahr. Ofüttt 140 S. Oarvlanbttr. Indianapolis, Ind., 15 August 1888. Seit achtzig Jahren. Ter neue Dampfer CikI of New 9crk als dessen Passagier JameS G. Blaine seine leyte Reise über den Oan gemacht hat. ist bereits mehrfach eingehend beschrieben worden. Hat er auch mit Vezuz auf Geschwindigkeit bei seiner ersten Reise nicht alle Hofsnungen erfüllt, roelche man auf ihn gefetzt hatte, so übertrifft er jedenfalls an Prächtigkeit der Ausstattung, an Eleganz und Comfort Alles, ivaS bisher auf Oceanpassagiers dampfern geboten worden ist und derjenige, dem die Mittel zur Verfügung stehen, kann es sich auf solchem Dampfer fast ebenso behaglich und gemüthlich machen, als in einem Hotel einer Groß' stadt. Welch' ein ungeheurer Fortschritt ist ta geinacht worden, seitdem im Jahre 1607 der Pennsylvanier Robert Fulton am Hudsonflufse bei New S)ork die erste Dampfmaschine für ein Boot mit Rädern construiren ließ! Damals lachte alle Welt über den veruckten, hirnoerbrannten Plan, einen Wagen mit einem Schiffe zu verbinden und dieses mit einer Feueresse zu versehen, als wäre es die Werkstätte Vulkans, der sich aufs Neue mit der schaumgeborenen Venus vermählen wolle. Fulton wurde mehrfach mit dem tollkühnen Ikarus verglichen, der mit wächsernen Flügeln in die Sonne fliegen wollte und dabei elend zu Grunde ging und in New tyoxt verhöhnte man ihn in boshaften Karrikaturen. Man nannte sein Unternehmen thc Fulton Folly", Fultons Verrücktheit. Als der erste Versuch mit dem neuen Fahrzeuge gemacht werden sollte, wollte sich Niemand mit dem Erfinder an Bord desselben begeben, denn Untergang durch Feuer oder Wasser schien Jedermann zweifellos. Nur mit Widerstreben und nach langem Zögern entschlossen sich endlich einige nahe Verwandte und Freunde Fultons, sein Schicksal zu theilen. Natürlich hatke man für eine entsprechende Anzahl von Reserve- und Rettungsbooten gesorgt, um die ängstlichen Gemüther wenigstenö in Etwas zu beruhigen. Es ist uns ein Brief von Fulton erhalten, in welchem dieser erzählt, daß Alle an Bord verdrießlich aussahen und daß kein Mensch ein Wort sprach. Da die Maschine noch mangelhaft construirt war, fo gerieth das Fahrzeug bald ins Stocken und die zahlreichen Zuschauer zu beiden weiten des Ufers begleiteten dies durch lautes Gelächter. Endlich aber entschwand das Boot den Blicken der höhnenden Gasfer und damit war das Signal gegeben zu einer Veränderung im Völker- und Länder-Verkehr, deren Tragweite in ihren Folgen auch heutzutage noch nicht vollständig zu berechnen ist'. Wie spät nnd mit welcher bureaukratischen Zaghaftigkeit man sich in Deutschland einschloß, die Erfindung Fultons einzuführen, ist bekannt. Einen höchst ergötzlichen Beweis für die Umständlichkeil und die Angst, mit welcher die BeHorden und die Regierungen an die Einführung des Dampfschiffes herantraten, ist uns in den Archiven der sächsischen Regierung erhalten. Am 17. August 1824 hatte dort ein Bittsteller ein Gesuch eingereicht um das Privilegium, eine Dampfschiffsverbindung zwischen Hamburg und Dresden herstellen zu dürfen, d. h. einen Schlepp damp'er erbauen zu lassen, welcher dazu dienen sollte, pachten und andere Fahrzeuge zu befördern. Die Antwort auf dies Gesuch lautete: Eine solche schwimmende Dampfmaschine dürfte sowohl für die auf der Jacht selbst und auf den in ihre Nähe kommenden Fahr zeugen befindlichen Menschen, als auch für die Bewohner der Elbufer und die an den letzteren liegenden Mühlen u.s.w mit einer nicht zu übersehenden Gefahr verbunden und daher deren Gebrauch ,edenfalls nicht zu gestatten sein, so lange nicht das Rejultat der von Sachveritän den darüber anzustellenden aründlichen Untersuchung eine genügende Beruhigung sur alle diese Bedenken gewahren wird. Die geäußerten Besorgnisse wurden auch bei der höheren Behörde lebhaft getheilt. und der Bittsteller wurde mit seinem Ge such abgewiesen. Rothe Nasen. Es ist durchaus falsch, anzunehmen, baß eine rothe Nase, rothe Gesichtsfarbe, Pimpel" und Pusteln im Gesicht in der Nähe der Nase unbedingt von überreich lichem Genuß berauschender Getränke Herruhren. sagt der .American Analyst". In vielen Fällen mag der Schluß richtig sein, daß eine rothe öiase auf Trunksucht des wenig beneidenswerthen Inhabers derselben schließen läßt; immer trifft dies indeß keineswegs zu. Die beschleu nigte Thätigkeit des Herzens, rasche Er hiyung des Körpers und in der Folge die crlingsamuna des Blutumlaufs, drei Folgen des übermäßigen Genusses von Spiritussen, mögen ihrerseits sehr wohl einen Wechsel in der Gesichtsfarbe herbeisuhren und auch die Nase roth far, den, ehe sie von noch unheilvolleren Wirrunqen begleitet werden. Aber auch andere Ursachen können die gleiche Wirkung herbeiführen. In vielen gallen werden eute, welche wiederhol und lange der Sonne ausgesetzt sind, ein Aussehen gewinnen, welches sie leicht in den Geruch bringen könnte, als ob sieder Flasche über (Gebühr zugethan seien; ach unreines Blut und unregelmäßiger Leoensmandel, festes Schnuren der Frauen, das Tragen von Eorsetts überHaupt, auch wenn dieselben nicht fest at schnürt sind, können dem Gesicht, speciell in der ?!ajengegend, ein Ansehen verIQUlUn, wie dem eines TrunkenbolvLK.
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Gestcht hervor und rann mit der Zett vie Nase röthen. Ties u viel iHt t keineswegs als gleichbedeutend mit Gefräßigkelt und Schlemmerei zu betrachten, sondern richtet sich in jedem einzelnen Falle nach dem Magen des Individuums. Wer sich viele Bewegung macht, körperlicbe Arbeiten verrichtet, der mag taglich fünf Pfund Nahrung mit gutem Resultat für seine KLrpcrcntwicklung verdauen können, während ein Anderer, der den Tag im Müßiggang, ohne jede körperliebe Beweauiia hinbringt, vielleicht an der Hälfte schon zu viel hätte. Eine ...... Cl'.U (f'rnn'tUfiilen inrrtfTl Vn I lUllV UIWV VUll OVlUlliyvilvu, f - Gesichtsros:, könnte ebenfalls leicht als Folge eine rothe öcase, ein rothes Gesicht binterlassen. selbst nachdem die eigentliche Krankheit schon längst geheilt ist. Wie ernstlich oder wie tics eingewurzelt inden die Ursachen auch sein mögen. welche die rothe Nase" im Gefolge gehabt haben, es ist fast ausnahmslos möglich und leicht, die Wirkung zu beseitlgen. (Arundbedlngung i)t natürlich in allen Fällen, daß das Grundübel gehoben werde. Der Säufer muß alfo auch das Zechen unterlassen. Die rothe Rase, die Pusteln und Finnen gehören einfach in das Gebiet der Hautkrankheiten, die einer sachgemäßen und gründlichen Be Handlung unschwer welchen. DleParisrRevolte. Neber die in den Telearaphensparlttl gemeldete Revolte in Paris bei dem Begräbnisse des Eommunisten - Generals Endes bringt ein Spezialtelegramm der N. ty. World" nähere Einzelheiten. Man hatte schon erwartet, daß es bei diesem Begräbnisse zu Demonstrationen und vielleicht Excessen kommen wurde. umsomehr, als der General so plötzlich vom Tode ereilt wurde, als er eben vor einer ihn verehrenden Volksmenge eine zündende Rede hielt. Schon früh am Morgen des Begräbnißtages war denn auch die Rne Reaumur von dichter, uncontrollirbarer Menschenmenge angefüllt. Die anerkannten Führer der Eommunisten bewachten das Trauerhaus, in mU chem ihr Kamerad lag, ihr fähigster und vzennützigster Äirstreiter, desse Selbstlosigkeit uni Talent noch niemall Jemand anzuzweifeln gewagt hatte. Um 11 Uhr waren 50,000 Leidtra de versammelt, welche sich formirten und nach dem Kirchhofe Pere Lachais sich in Bewegung setzten. Unter den Prominenten" im Zuge befanden sich unter Anderen Felir Pyat, Elovis Huguck nebst feiner Frau und Louife Mi chel. Eine Ehrenmache von fünfzig Waffengenossen des Generals umgab den Sarg. Die rocesslon erreichte ohne irgend welche Störung den Place de la Ilepublique. Hier wurde der Schrei: Es lebe die Eommune" laut, und sofort wurde auch das rothe Banner des Blanqui-Vereins entfaltet. Daraufhin schritt die Polizei mit blanker Waffe ein, der Fahnenträger wurde verwundet, und nun schaarten sich seine Kameiaden um ihn, zogen ihre Revolver und feuerten auf die Gensdarmen. Elne cene der größten Aufregung folgte, die Polizei wurde zurückbeordert und zog ab unter den Hohnrufen der Menge. Der Zug sormlrte sich oann abermals, oie zernsjenen Fahnen flatterten jetzt lustig und unverhüllt im Winde und wurden ganz besonders cifnq da geschwenkt, wo man der völlig machtlosen Gensdarmerie antüchtig wurde. Endlich erreichte man so den VoltairePlatz. Hier waren über tausend Polizijten und Gensdarmen unter Eommando höherer Offiziere aufgestellt, welche, die uf at-:: : v v ... r uiuiuc cut in uci yuuu, veil ug am weiteren Vorrücken verhindern sollten. Die Eommunisten, durch die wiederholten Störungen und Hemmnisse aufs Höchste aufgebracht, begrüßten die Polizel Mit telnwursen, aus welche diese wieder mit einem Säbel-Angrisf antortete. Ein regelrechter Kampf entspann sich jetzt. Hageldicht flogen die Steine und unermüdlich sausten die Säbel herab auf die Köpfe der Tumultuanten. Letztere hielten wacker tand. Dreiszig Mitgileoer oer oben erwähnten Ehrenwach? wurden verwundet. In dem Hin- und Herwogen des Kampfes war der Sarg sä,! ganz verillssen aus oem Platze stehen geblieben, nachdem er zuerst mehrfach in Gefahr gekommen war, umgestoßen zu werden; nur Louife Michel blieb unentwegt neben demselben stehen. Die De putirten, welchedem Kampfe beiwohnten, drohten der Polizei mit einer Regierungsuutersuchung. Zwei Bomben flogen in eine Gruppe, wo der Polizei Nagistrat zusammenstand ; der Ober commissär siel, obgleich Niemand verletzt wurde, in Ohnmacht. Die Gens darmen hatten mittlerweile dreißig VerHaftungen vorgenommen und zogen end lich mit ihren Arrestanten ab, den Eom munisten das Feld überlassend. Wieder ordnete sich der Zug. Als sich die Kampfer um die Fahnen fchaar ten, um sich wieder in Reih' und Glied zu stellen, erscholl von allen Seiten tausendstimmig der Ruf: .Es lebe die Commune!" Die Polizei fuhr fort, die Volksmenge durch Angriffe und Plänkeleien immer mehr iu Aufregung zu bringen. Endlich setzte sich der Zug wieder in Bewegung und gelangte bis zur La Roquette-Kaserne. Hier war in dem weiten Hofraum die berittene Garde Republicaine in Reih' und Glied aufgestellt. Unsinniger Weise flogen aus der Menge der Marschirenden heraus Schimpfwörter und beleidigende Redens arten zu der Garde hinüber, die Pforten wurden darauf, geöffnet und die Reiter sprengten in den Vslkshaufen hinein, nach rechts und links von ihren Säbeln den ausgiebigsten Gebrauch machend. Viele Theilnehmer an der Prozession hielten nun nicht mehr (stand. Sie eilten davon und nur etwa die Hälfte des Zuges erreichte schließlich den Kirchhof. Hier waren abermals 3000 Polizisten und Gensdarmen aufgestellt, es kam indeß nicht zu einem Handgemenge. Die Polizei verhielt sich ruhig, ungehindert passirte der Zug die Kirchhofspforten und zog nun, da die Polizisten vor der KirchHofsmauer stehen blieben, in größter Ordnung zu der Grabstätte. Hier hielten natürlich Felir Pvatt Clovis Hugucs und Louife Michel zündende 3ieden. Ein Umzug nach den Gräbern der anderen Eommunisten
wurde in der Folge tmprövisirt, woraus sich die Volksmenge zerstreute. In Paris befürchtet man, heißt eS in der Kabcldepefche der World- noch, keine weiteren Unruhen. Wiederholt wurde der Ruf laut: Nieder mit Ferrn!" Nieder mit Floquet!" Der Name des Generals Voulanger wurd kein einziges Mal gehört. Bellows". In Maryland und Delaware vernahm man sckon längst Klagen über ein höchst schädliches, winzig kleines Insekt, roelches die Psirsichbäume vergifte und die Frucht derselben ungenießbar mache. Nunmehr werden von dort weitere Einzelheiten gemeldet. So kommt aus dem Marnlander Eountn Kent die Kunde, daß viele dortige Farmer ihre Psirsichgarten so schnell wie möglich zu verkau sen suchen, und dabei werden Gärten, welche vor kaum zwei Wochen nicht für $2000 zu haben waren, gegenwärtig für $500 losgeschlagen. Die dtos" genannte Krankheit hat sich auch auf das südliche Delaware. namentlich auf die Umgegend von Wyoming, erstreckt, und in vielen großen Psirsichgärten muß ein Verlust von mindestens einem Viertel der Ernte verzeichnet werden. Der Ursprung der Yellows" ist ein kleines Insekt, welches sich durch die Rinde des Psirsichbaumes hindurchbohrt und diesen dann selbst vergiftet, was zur Folge hat, daß die Frucht- zu früh reift. Man kennt bis jetzt kein anderes Mittel, dem Unheil zu wehren, als die erkrankten Bäume sammt den Wurzeln auszugraben und zu beseitigen. Die so zu früh gereiften Früchte haben ein prächtiges Aussehen, aber zugleich einen unangenehmen, bitteren Geschmack und widerwärtigen Geruch ; auch enthalten sie Wasser im Innern. Aus anderen Gegenden Marulands und DelawareS wird gemeldet, man fürchte, daß der wirkliche Ernte ertrag in Folge der NellowS" um die Hälfte hinter dem erwarteten zurückblei, ben werde. Dom Jnlanve. Missouri hat, statistische Nachrichten zufolge, über 20,000 Fabri ken, in denen 150,000 Personen B lchäftigung finden. A r v a d Haraszthn, der bekannte ungarisch:californische Weinzüchter, erklärt, daß die Weinernte in Cali formen in diesem Jahre ein Ergebniß von mindestens 30 Millionen Gallonen ergeben werde und daß der Wein auch im Osten wie im Westen mindestens ebenso billig verkauft werden könne, als Bier. In einem kleinen Orte Pennsyloaniens starb dieser Tage ein ge' wisser Jemand, der seit zehn Jahren in Dime-Museen als der sctteste öjahriae' Knabe ansgestellt wurde. In Wirklich-, keit war der fett? Knabe" ein Veteran des letzten Bürgerkrieges und er mußte sich jeden Tag rasiren, um im Dime Museum diensttauglich zu sein. In Allffalo jagte sich der 19jährige Peter Asmus eine Kugel in den Kopf, weil Jda Robinson, eine verheirathcte Frau, die sich aber von ihrem Manne getrennt hat, seine Liebe zurück wies. Er gab dann, offenbar um sich zu rächen, an, Jda habe ihn verwundet, nahm aber auf dem Todtenbette dies Ge ständniß wieder zurück. JnMelrose, Mass., wurde Thimoty Hartwell auf drei Monate nach dem Eorrectionshause geschickt, weil er seinem 17 Monate alten Töchlcrlein, das heftig am Zahnsieber litt, zur Veruhigung der Schmerzen einen Schluck WhiSkn eingeflößt hatte. Das Kind bekam infolge der wahrscheinlich zu großen Dosis Schnaps die Krämpfe und der herbeigerufene Arzt brachte den unglücklichen Vater zur Anzeige, der auf Befehl des weisen Salomo, dem er vorgeführt wurde, trotz seiner Versicherung, daß er nur das Wohl seines Kindes im Auge gehabt habe, in's Arbeitshaus spazieren mußte. Das Kind hatte sich nach tinv gen Stunden wieder erholt. Trotz des Verbotes und der Warnung d;s Superintendenten Banta von der Hudson Electric Light Company" in Hoboken, N. die mit Elektricität geladenen Drähte zu berühren, arbeitete Joseph O'Neill doch noch an den Drähten der elektrischen Leitung ander Ecke der Washington und Ersten Straße weiter. Er erhielt plötzlich einen heftigen Schlag, der ihm alle Muskeln krampfhaft zusammenzog, so daß er fich nicht losmachen konnte. Obschon sich auch Banta alle Mühe gab, ihn loszumachen,, war es doch unmöglich, und während dieser den Strom absperren lassen wollte, sprangen die Funken an der ganzen linken Seite O Neills m Folge der durch die Transpiration verursachten Feuchtigkeit der Kleider fortwährend über und brannten O Nern em großes Loch m Die Seite. Als der Strom abgestellt war, siel O'Neill todt auf das Pflaster. :zn tot. Paul bat tcb ein 1 talentvoller junger Mann, Jürgen S. Thede, welcher vor sieben Jahren aus ir rn r rf, cyieswlg, wo seine kliern in guien Verhältnissen leben, eingewandert war, entleibt. Thede war lebenslustig, wohl gebildet, gesund, kraftiq und von hüb schem Aeußeren und hatte bis vor zwei Jahren in St. Paul lohnende tellun gen in verschiedenen Banken, als er plötzlich, wie es hieß, kleiner Schulden halber, verschwand. Nach längerer Ab Wesenheit tauchte er vor etwa vier Wochen dort wieder aus, aller Enstenzmittel bar. abgehärmt und bleick. Ein Freund aus früherer Zeit nahm ihn auf und suchte ihn wieder aufzurichetn. Thede war aber völlig muthlos, es qelanq ihm Nicht, Arbeit zu bekommen und schließlich machte er seinem Leben ein Ende, indem er sich die Kehle mit semem Taschenmesser durchschnitt. Er hinterließ keine Zeile zu? Motivirun g seiner That. William Douglaß, der 15 jahrige Sohn eines Grocers in PittS bürg, Pa., machte in der Schule die Bekanntschaft der 12jährien Italienerin Lucy Panjera und verliebte sich in das Mädchen. Ein eifersüchtiger junger Jtaliener stach William in den Rücken, wurde dafür aber von dem jungen Amerikaner so vermöbelt, daß er demselben die Geliebte nicht mehr streitig zumachen suchte. Gelegentlich einer Ercursion siel Lucn in den OhioLuö und William
fS22'JSä&? rettete dermewen däSeben. Der Lebens rettung folgt die Verlobung auf dem Fuße. Da die Kinder aber wußten, daß ihre Eltern vorläufig nicht geneigt waren, in eine Verbindung zu willigen, so entschlossen sie sich zum'Durchbrenncn nach Philaelphsa, wo sie sich verheirarathen wollten. William leerte seine Sparbüchse, um mit deien Inhalt die Reisekosten zu bezahlen. Das Pärchen erreichte Philadelphia, wurde jedoch dort abgefaßt und den grollenden Eltern wieder ins Haus geschickt, ohn? daß es seinen Herzenswunsch hätte zur Ausführung bringen können. Der Bürge rmeistervon New Brunswick, N. N.. ist seit dem 5. August plötzlich verschwunden und zwar aus nem Grunde sehr heikler vcatur. Bor etwa 8 Monaten tauchte ln New Bruns: wick eine junge Deutsche, Namens Rosa Frer), aus und fand Stellung als Dienst: mädchen. Später machte Rosa durch Germittelung der Lena Goff, der Tochter einer Wahrsagerin, die Bekanntschast des Mavors Strona. welcher sich derart in das Mädchen verliebte, daß diese Lieb schast bald der Gegenstand des allgemeinen Stadtklatsches wurde. Am 5. August begab sich .das Paar in &;c Office des Recorders, den der Mayor ersuchte, ihn mit seiner Begleiterin zu trauen. Dieser weigerte sich jedoch, dem Wunsche nachzukommen, da der Bürgermeister sehr unsicher auf seinen Beinen war. Einige Freunde nahmen sich später des unter dem Einfluß eines zu quten Frühstücks stehenden Stadtoaters an, geleiteten ihn nach r r ' , , , . . ' . ' seiner voynung, und bedeuteten dem Frauenzimmer, daß eine etwaige Ehe mit dem Mayor ungültig sein würde. Seit dieser eit ist Mr. Strong verschwunden und Miß Frey auf der Suche nach demselben, um ,hm die Wahl zwischen Ehe oder Tod zu lassen. Rosa behauptet. daß ihr der Mayor die Ehe versprochen habe. Vor Kurzem lief im Zoll amt in New Aork ein anonymes Schreiben ein, in welchem gemeldet wurde, daß . O1 tl w rt -w . eine tfrau mmellna vi. tomtty, deren ausführliche Beschreibung beilag, demnächst mit einer Quantität zollpflichtiger Sachen aus Europa anlangen und ver suchen würde, die Sachen "einzuschmuggeln. Drei Inspektoren wurden beauftragt, auf die Frau zu fahnden, und suchten sie daher seitdem auf jedem von Europa angekommenen Dampfer. Am 8. August endlich, als sie unter den Passagieren des aus Havre angelangten Dampfers La Scormandie" Musterung ? . 4 F C C ST Zeilen, sanoen sie oie gesuchte, welche sie nach der gelieferten Beschreibung m einer unter dem Namen M. E. Smith registrirten Dame sofort erkannten. Bei Durchsuchung ihres Gepäcks fanden sie eine Anzahl werthvoller Decken, welche die Frau jedoch deklarirt hatte. Die Inspektoren waren durch dieses Ergebniß sehr enttäuscht, ließen aber dann der Si cherheit halber durch eine Jnspektorin eine persönliche Visitiruna vornehmen. Dabei kamen denn auch vier Stücke selkenn alter türkischer Gewebe zum Vorschein, welche die Zrau unter ihren Kleidern verborgen hatte. Die Gewebe, welche Handarbeit sind und einen Werth von b450 haben sollen, wurden konsis cirt. Wie die Sacramento Bee" mittheilt, siel vor Kurzem in Butte Eounty, Eal., ein Meteor von außer gewöhnlicher Größe in den FeatherRiver, eine Meile unterhalb der Brücke. Ein am Ufer stehender Baum, dessen Stamin drei Fuß im Durchmesser maß, wurde buchstäblich in Splitter zerschlagen. Im Wasser zersprang der Stein mit solcher Gewalt, daß man den Knall vier Meilen weit hörte. Vom Auslande. Der P a ß z w n n g , s o ernst )erselbe auch ist, gibt doch an der Grenze zu mancher heiteren Scene Veranlassung. So weiß die St. P." Folgendes zu melden: Zum französische Nationalfest gingen von den Grenzstationen überall Sonderzüge nach Paris. Diese benutzten viele von der elsässischen Landbevölkerung, um ihre Verwandten in Paris zu besuchen. Die guten Leute hatten zumeist nicht daran gedacht, Papiere, welche sie legitimirten, mltzunehmen, um unbe helliqt wieder nach Elsaß-Lothringen zurückkehren zu können. In Folge dessen gab es beim Wiederelngang in 3 Reichs land für Manchen unliebfamen Aufent halt. Ein altes Mütterchen aus der Gegend von Varr wußte sich zu helsen. Es hatte bei der'Abreife den Rath eines Landbrleftraqers, etwas mitzunehmen, woraus man es erkennen könne", befolgt und zeigte dem Beamten an der Grenze, der nach ihrem Ausweis fragte, ihre Photographie! Ein andermal kam eine Bauersfrau über die Grenze, welche auch keine Papiere bei sich hatte und hierorts auch gänzlich unbekannt war. Haben Sie denn gar nichts, was Ihre Angabe, le seien aus Reudors. bestätigen könnte?' fragte sie der Grenzbeamte. Nach kurzem Besinnen zeigte sie ihr Knie mit den Worten: Do hann ich ä Narb'. ich bin Anno 41 bi's Kiefers in Thann üs'm Kirschbäum g falle, das wisse nach alli Lud!" Schutzzoll oder Freihan zel, das ist der Streitpunkt, wegen dessen unter den Pariser Wäscherinnen diesseits und jenseits der Barrieren gegenwärtig eine äußerst heftige Fehde ousgebrochen ist. Die im Innern der Stadt etablirten Wäscherinnen haben an den Pariser sr c ,r v ,, jti.i ? iIemelnoeraly eme Pellllsn gericyier, in der sie verlangen, daß alle aus den Vororten nach Paris gebrachten Waschestücke m n C einer Besteuerung unterzogen weroen. TN ? er . f C C 1. dieses egeoren wlro oamu moilviri, daß die außerhalb von Paris ihr Handwerk betreibenden Wäscherinnen in Folge Ihrer geringeren Kosten weit billiger arhftten teir.rtfrt iinS ss Yien in NariS r V H V m selbst errichteten Waschanstalten und -Etablissements eine sehr empfindliche Eoncurrenz bereiten. Der Importzoll", mit dem gewaschene Hemden, Strümpfe und sonstige Wäschestücke bei der Emfuhr" in Paris belegt werden sollen, müßte nach Meinung der Petentlnnen per 1000 Kilogramm 50 Francs betragen. Die außerhalb der Bannmeile etablirten Wäscherinnen haben nicht ermangelt, dem m r. ,. r wtUNlclpium eine iLegenpellllon zu uoerreichen, in welcher die Ungehörigkeit dieseö Wäsche -Schutzzolles" nachdrücklich betont wird. Trotzdem haben sich im llZanser Gemeinderatb 22 Stadtvater ae-
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rrniftrt, die dem WäscheM sreüMlch ge- ' sinnt sind. B e i den AuSgrabnngen im alten Ehersson wurde nach einem Bericht deS Archäologen Professors Kondakow, gegenwärtigen Eonservators der Alterthümer von Kertsch in der kaiserlichcn Eremitage, ein höchst werthoollcr Fund gemacht. In einem blosgelegtcn Hause am Meeresufer eröffnete sich ein Einblick in eine Künstler-Werkstätte, wo eine ganze 3!iederlage von TerrakottaModellen vorhanden war, die bekanntlich selbst in Griechenland und Italien nur vereinzelt aufgefunden werden. Die Mehrzahl der entdeckten fünfzig Modelle gehört der besten Epoche der griechischen Kunst bis zum vierten und dritten Jahrhundert v. Ehr. an. Besonders zahlreich sind die Modelle großer Medaillons mit mythologischen Gruppen des besten ? l r stn c tt m . rv WMS, Acooeue von 'caslen, Pans, Apollos. Bacchus und wundervollen Frauenköpfen. Dazwischen gibt es aber auch recht grobe Arbeit. Viele Modelle übertreffen an Schönheit die besten Ter rakotten von Kertfch und Taman un liefern den Beweis, daß die Terrakotten nicht fertig aus Griechenland dorthin gebracht, sondern dort nach wahrscheinlich aus den Centren griechischer Kunst stammenden Modellen angefertigt wurden. Daher wird es verständlich, daß auf diesem Gebiet der Kunst der locale Charakter so stark hervortritt. Prof. Kondakow bedauert, daß die Ausgrabungen rn Ehersson nicht mit der nöthigen Umsicht ausgefühu werden. Viel Werthvolles vt bereits verschleppt und sur die Wissenschafi verloren; überhaupt hat die russtsche Archäologie vorläufig sehr wenig aus dem dort so reich fließenden Quell geschöpft. Im dortigen Kloster liegen die gefundenen Alterthumer haufenweise auf: gehäuft, ohn: daß eine ordnende Hand sich ihrer annimmt. Neuerdinas plant die kaiserliche archäologische Commission die Errichtung eines Museums in Cherslon. Zur Germanisiruna von Elsaß-Lothringen wird jetzt in einer Correspondenz der Schles. Ztg." offen die Aufkaufung des dortigen Großgrundbesitzes empfohlen. Ein großer Theil des Großgrundbesitzes in Elsaß-Lothrin-gen gehöre Ausländern oder solchen Einheimischen, welche den größten Theil des Jahres in Paris oder anderen französischen Städten zubringen, wahrend die Vewirthschaftung ihres Eigenthums Pächtern anvertraut bleibt. Es treffe dies für die Mehrzahl der 320 geschlossn nen Großguter zu, von denen jedes über 150 Hektar enthält. Die Vewirthschaftung der Güter sei meist eine geradezu trostlose, nnd der Ertrag stehe daher in keinem Verhältniß zu dem meist vorzuqlichen Weizenboden. In politischer Beziehung verdiene hervorgehoben zu werden, daß die Eigenthümer nur solche Pächter dulden, und diese nur solche Arbeitskräfte beschäftigen, welche dem Deutschthum zum mindesten nicht freundlich gegenüberstehen. Es werde nichts übrig bleiben, als daß über kurz oder lang der Staat der Frage näher treten müsse, im Interesse der Verdeutschung deö Landes eine Anzahl von Großgutern aufzukaufen. I n München hat s i ch die jer Tage der bisher in der königlichen Hoskuche verwendete Livreediener Gum biller, jedenfalls im Zustande von Geisteegestörtheit, ertränkt. Gnmbiller war sener Bedienstete, der in derNacht des 13. Juni 1886 an der denkwürdigen Stelle im Starnberger See bis über Brusthöhe im Wasser stand und den Leichnam Ko nig Ludwigs aus dem Schlamme auf den . t r l rr r r nayn yoo. eil oieser 3m ist )umviller nicht mehr gesund gewesen, und manchmal hörte man von ihm, daß es ihm wohl auch noch so wle seinem tonig lichen Herrn ergehen iverde. Gumbiller war jüngst mit einem besreundeten Packträger die Anlagen entlang der Jsar ge gangen, plltzlich zurückgeblieben, das abschüssige User hinunteraesprunaen und in den Fluthen verschwunden, woselbst man seinen Leichnam noch nicht fand. Der Anblick vom Wasser hatte ihn stet? sehr unruhig gemacht. Endlich hat cnchin Deutsch land den Schwindler Siegfried Ehren, berg, oder wie er sich drüben melsx nannte Dr. Earlotta", das längst ver diente Schicksal ereilt. Er ist in Ham bürg wegen Verlockung einer jungen Dame in Bergdorf nach England und Täuschung derselben durch eine Scheinheirath ein Vergehen, dessen er sich ein Dutzend Mal schuldig gemacht haben soll verhaftet worden. Er pflegte seinen weiblichen Opfern vorzu spiegeln. er sei ein schwer reicher Mexicaner, und sie sitzen zu lassen, sobald er ihre vJL'nt gift erlangt hatte. Ehrenberg-Earlo'ta ist ein geborener Braunschweiger, kam schon als junger Mann nach Amerika, wo er leider auch in der Presse Beschäftigung, wenn auch nicht bei der anständi: V?. . . 7r. 'r.r gen, sano, aucy IN .ylcago, ovivv kl schon vorher in Missouri' als Paletot: Marder im Zuchthaus gesessen hatte, aber auf Verwendung der Westl. Post" beanadiat worden roar. Später ging er nach New Jork, wo es ihm wiederholt gelang, wirklich verblüffende Betrügereien beinahe zur Ausführung zu bringen. So veranstaltete er während der Grant-Grceleu Wahl-Eampagne eine deutsch - amerikanische Ratlonalconvention", wußte sich bei dem damaligen Vlcevrasidenten der Ver. Staaten, Wll son, in irgend einer Weise einzuführen und dessen Protektion dann in nichts we niger als selbstloser oder auch nur laute, rer Weise auszunutzen. Wiewohl zu je, ner Zeit entlarvt, hatte Herr Earlotta Ehrenbera die riesige Unverfrorenheit, r ? . . C?- tt schon wenige ayre spaicr an oie vyxun dung einer deutsch-amerikanischen Na tional-Universität" zu schreiten und erst. als man ihm auch in diesem Falle das Handwerk gelegt hatte, verschwand er, um bald darauf in Deutschland wieder aufzutauchen, wo. er zunächst am Kler nen Journal", Strousberq's thätig war In den letzten Jahren wirkteer für allerler oncntliche Schaustellungen als Ma nager bezw. Unternehmer, so z. B. bei der Ausstellung der Zwerge, bei der Mi-kado-Truxpe und bei Cumberland. Auch war erder literarische Regisseur beider Einführung dcr(?arnv pura unsellgenAn gedenkens. Kaust NuHo' "Bert ". Havanna
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