Indiana Tribüne, Volume 11, Number 328, Indianapolis, Marion County, 14 August 1888 — Page 3

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Drei alte Jungfern Novelle don Detlef Stern. siortsikuna.) Hub nun erzählte sie, wie es zugegangen. Ja, Emma, das war übereilt; Du hätleft thun müssen, als sähest Du den fallenden Stift nicht." Das sagte ich mir, sobald ich ihn in der Hand hatte; aber ich bin es von Hause her so gewohnt, mich nach Allem zu bücken, was Andere fallen lassen, daß ich es auch diesmal ganz mechanisch that, und Kernach erst aewahrte, da man bisweilen einen Unterschied zu machen . habe.Klara mußte lachen: .Fahre immerhin fort. Dich für Andere zu bücken, liebes Emmchen, das steht der Jugend sehr wohl an ; aber für einen DragonerLieutenant thue es nicht wieder." O gewiß nie, nie wieder; ich habe an dem einen Male genug. Was wird nur Doktor 3!eichhardt von . mir denken! Wenn der es nur nicht gesehen hätte!" Wenn eS Niemand sonst gesehen hat, so magst Du ruhig sein; der Doktor ist ein sehr milder Nichter." Sage ihm, wie es gekommen ist. Tante klaxa, ich bitte Dich!" Gewiß werde ich es ihm sagen; be ruhige Dich nur." Äm Nachmittage kam der Wagen und holte das junge Z)!ädchen ab. Die Nachricht, welche der Kutscher mitbrachte, war keine erfreuliche. Frau Paulsen war wieder kränker und verlangte den Arzt. Doktor Neichhardt war zu anderen Patienten auf doS Land geritten und Emma, unruhig nach Hause zu kommen, wollte seine Rückkehr nicht abwarten. Ich sende ihn, sobald er heimkommt," versicherte Klara, und nickte dem jungen Mädchen zu, welches bereit? auf dem Wagen saß und in der Angst um die kranke Mutter jeden Gedanken an die Zerstreuungen, welche sie hinter sich ließ, verbannt hatte. Emma fand die Mutter in einem traurigen Zustande. Ihn Schlaganfall hatte die eine Seite halb gelähmt, und auch die Zunge versagte zuweilen plötzlich den Dienst. Die Kranke, welche nie sehr freundlich und geduldig gewesen war, wurde erbitterter und unzufriedener denn je; Herr Paulsen ging mit sorgenschwerer Stirn im Hause umher; die schlecht geleiteten Dienstboten entzogen sich ihren Pflichten jo viel wie möglich. Emma war rath- und fassungslos und so schien es ihr eine Erlösung, als spät Abends die Dunkelheit, war längst hereingebrochen Fräulein Weber, den unvermeidlichen Plaid über die linke Schulter geschlagen, den großen Stockschirm in der Hand, auf der Schwelle des Krankenzimmers erschien. Du hättest klug gethan," sagte sie nach der ersten Begrüßung, wenn Du mich ans Deinem Wagen mitgenommen, dann wäre ich gleich zur Hand gewesen und hätte nicht den ganzen Weg zu Fuß machen brauchen; aber die Jugend hat keine Ueberlegung. Es ist ein Zufall, daß ich in der Apotheke von dem Unglück hier hörte, und da ich weiß, welch ein Kind Du bist und daß auf Deine Tante in schwierigen Fällen nicht zu rechnen ist, da habe ich mich gleich aufgemacht. Ist der Doktor schon hier gewe,en?" Emma, deren ansänglicheS Freudegefühl durch Fräulein Weber's Nede sehr gedämpft worden war, verneinte. In demselben Augenblicke schlug der Hund an und man hörte den Galopp eines PferdeS. Er ist eS," sagte Charlotte kurz. Jeyt wird er eine Untersuchung vornehmen und eS ist gut, wenn Du hinausgehst, Emma." Sie schob das junge, kaum widerstrebende Mädchen aus der Thüre, setzte sich dann zu der Kranken und sprach zu derselben in dem theünehmeuden, gewinnenden Ton, der ihr bei solchen Gelegenheiten leicht zu Gebote stand. Neichhardt mit Paulsen eintretend, war sehr überrascht, das Fräulein beider Kranken zu sinden. Sie schon hier, Fraulein Weber?" Wie Sie sehen; stets aus dem Po sten. Jetzt haben Sie nur zu sagen, roaS geschehen soll und können sicher sein, daß eS ans's Pünktlichste ausgeführt wird." Der Doktor nahm eine Untersuchunq vor und sagte, daß für den Augenblick nichts geschehen könne; daß man später vielleicht (lektristrungen versuchen wolle, daß zunächst nur große Ruhe nöthig sei, und daß man versuchen solle, die Kranke so viel wie möglich zu erheitern und zu zeritreuen. Fräulein Charlotte sah etwas enttauscht (( . j r c rv aus. yr icis aus eingrelsenoe oarlg keit gerichteter Sinn sah nichts Verlocken des in dem Stillsitzen im Krankenzim mer. Sie nahm sich aber doch vor, ihr Be stes zu thun, und so viel wie möglich zur Erheiterung der Leidenden beizutragen ; ließ sie es sich auch nicht nehmen, sich für diese Nacht wenigstens im Krankenzimmer zu etabliren, um auf den ersten Ruf zur ano zu sein. Der Doktor wollte nicht bleiben, et hatte sein Pferd vor der Thür warten lassen und ritt nach einer kurzen Rückspräche mit Herrn Paulsen wieder davon. Emma spähte ihm aus dem geöffneten neuster nach. Sie hatte ihm gerne gute Nacht gesagt, aber sie dachte an sein lpottlsches Lächeln von heute Morgen, und wagte nicht, sich zu leiaen. ES begannen nun trübe, leidvolle Tage in Grenwitz. Die Kranke war durch nicyts zu erheitern. ie klagte Gott und die Menschen an wea.cn ihres unver schuldeten Leidens, und ließ ihre üble Laune besonders an Emma aus. Fräulein Weber, die nicht im Stande war, ihren Thatlakcitstrieb iii zuqeln. sing bald an, sich um die Wirthschaft zu kümmern, entdeckte unzählige Mlbrau che und hatte sich bald bei der Wirtb schafterin und dem übrigen Dienstpersonal so unbeliebt gemacht, daß man ansing, ihr allerlei kleine Streiche zu spielen. Herr Paulsen, obgleich er einsah, daß Fräulkin Cbarlott in den meistenSöllen

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Recht hatte, harre eS doch in dieser Zelt lieber gesehen, wenn Schäden, die er selbst nicht im Stande war zu besser, unaufgcdeckt geblieben, und wenigstens der Frieden erhalten wäre. Er wünschte innerlich, das Fräulein möge ihre Einmischung aufgeben und zur Stadt zurückkehren ein Wunsch, den schließlich alle Hausgenossen theilten, sogar die Kranke, welche sich durch des Fräuleins salbungsvollen Hinweisen auf ein besseres Leben im Jenseits mehr aufgeregt und beunruhigt, als getröstet fühlte. Ein Brief, den Charlotte erhielt, brachte diesem allgemeinen Wunsche Erfüllung. tch ,'ebe. dak ick für den Augenblick nicht sehr viel hier nützen kann," sagte sie nach der Durchsicht dieses Briefes zu der Kranken; eine andere, dringendere Pflicht ruft mich. So verlasse ich tzsie, um, wenn eS nothig ist, mit Freuden wieder zurückzukehren." Mit einem Gefühl von urlelchterung, ließ Herr Paulsen den Wagen anspannen und Charlotte auf ihre Bitte nicht nach P., sondern nach einem kleinen, etwas ferner gelegenen Stadtchen fahren, welches noch mit in den Wohlthätigkeitsdistatt des Fröulems gehörte, sle hatte sich dort der Familie eines heruntergeÄ kommenen ausmanns angenommen, für welche sie bereits Sammlungen ins SLerk gesetzt und welchen sie aus eigenen Mitteln eine monatliche Unterltuduna gewährte. Dre Familie verehrte sie wie eme rertende Gottheit, und der Mann besonders, eine schwache, lenksame Natur, der . ff r (hS V!. in lyr aue igenscuasieii uciciui jttttv, wie ihm fehlten, widmete ihr eine leidenschastllche Ergebenheit, weiche iyrscymelchelte und sie zu jedem Opfer bereit machte. Der Brief, welchen sie empfing, hatte ihr eine schwere Krankheit dieses Mannes gemeldet und die Bitte der Frau ausgesprachen, doch möglichst bald selbst zu L t . ov .!. st. kommen, oa lyr 'lann nrcyr ruyig sierben könne, ohne seine Wohlthäterin noch einmal gesehen zu haben. Fräulein Charlotte war durch diese Nachricht mehr beunruhigt, als sie sich zeivst gestehen woure. Ein Wohlthätiakeitsobiekt, welches ihr so viele Befriedigung gewährte, wie Kaufmann Walter, war ihr natürlich an's Herz gewachsen, und sie wünschte nicht, es so bald zu verlieren. Sie fand den Mann sehr schwach und bleich im Bette, aber ihr geübter Blick erkannte sogleich, daß eigentliche Lebensgefahr nicht vorhanden sei. Ja, sie bemerkte gar mit Genugthuung, daß ihre Ankunft eine sofortige Wandlung indem lethargischen Zustande ihres Schützlings hervorrief. Sein blasses Gesicht zeigte eine freudige Verklarung, seine abgemagerten Hände faßten die ihren und wollten sie nicht wieder loslassen, seine blutlosen Lippen stammelten Segenswünsche und sprachen es aus, wie glücklich er sei, sie in seiner Nähe zu wissen. Sie blieb einige Tage in der ärmlichen Wohnung, und erlebte eine merkliche Besserung des Patienten, aber sie konnte nicht immer bleiben. Der Umzugstermin rückte heran; Fräulein Paulsen wollte die Wohnung verlassen; ein anderer Miether hatte sich nicht gesunden; Charlotte konnte das HauS nicht allein lassen. Da kam ihr ein rettender Gedanke. Lieber Walter," sagte sie eines Morgens, ich muß fort, um mein HauS zu bestellen. Aber seien Sie ruhig," fuhr sie fort, als er erschrocken ihre Hand faßte, ich habe meinen Plan, der zu Ihrer völligen Wiederherstellung führen wird. Die untere Wohnung meines Hauses wird leer ; sobald Sie kräftig genug sind, um nach P. überzusiedeln, kommen Sie und besuchen mich auf drei vier Wochen, so lange bis Sie ganz gesund sind. Ihre grau mit den Kindern bleibt hier. Die Binder können die Schule nicht versäumen, und schassen uns auch zu viel Unruhe. Nur, wenn Sie eine Weile ganz heiter und sorglos leben können, werden Körper und Geist die nöthige Spannkrast wieder erlangen, deren Sie zu fernerer Thätigkeit so sehr bedürfen." Das blasse Gesicht des ManneS leuchtete auf; er küßte ihre Hände. O, nehmen Sie mich gleich mit; ich glaube, ich könnte schon jetzt fahren." Nein, noch nicht," sagte Charlotte entschieden, ich muß erst meine Einrichtungen treffen ; halten Sie sich wacker, dann mögen Sie in zwei bis drei Wochen nachkommen." Zehntes Kapitel. In Klara WaldowS traulichem Stübchen faßen einige Wochen später Fräulein Charlotte und Doktor Neichhardt bei ei: nem Nachmittagskaffee. Es läßt sich denken," sagte Charlotte, daß in Grenwitz alles drunter und drüber geht. Der Mann hat keine rechte Energie in sich, und andere Sorgen, als die um die kranke Frau drücken ihn, das habe ich wohl gemerkt, und Emma, nun die ist ja das reine Kind und der Situation nicht im mindesten gewachsen." Wie sollte sie auch, in ihrem Alter," meinte Neichhardt. O, sie sollte schon! Sie könnte ein qut Theil ernsthafter und vorsoi glicher sein. Aber natürlich, Krankenpflege ist kein Komödienspiel. Wenn sie nur bedenken wollte, welche Pflege und Sorge ihre Mutter ihr widmen mußte, als sie hilflos und klein war, wie unermüdlich dieselbe um sie herum gewesen, sie würde jetzt auch mit mehr Freudigkeit die Pflichten erfüllen, welche ihr obliegen, und nicht verzweifelt den Kopf hängen lassen," entgegnete Charlotte. Ich bin nicht ganz Deiner Ansicht, liebe Charlotte " siel hier Klara ein. Ich halte die Pflichterfüllung einer junaen Tochter aeaen die kranke, verdrießliche, sie durch kein dankbares Lächeln : i t m .1... rt c? r e veioynenoe cmrer sur uaenoilcy scywec am..ii t. rer, ais Diejenige oer ivwuzx czm neuge borenen und dem Leben entaeaenlächeln den Kinde aeaenüber. Das Kind belohnt jede Sorge durch Wachsen, Gedeihen und Emporblühen, die alternde Frau, zumal in diesem hoffnungslosen Falle, gemährt keinen anderen Lohn, als den, welchen strenge Pflichterfüllung uns immer empsinden läßt. Aber Emma ist noch zu jung, um sich daran allein genil-

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gen zu lassen und in dem Gedanken al lein Kraft zu sinden." Sie haben vollkommen Recht." sagte Neichhardt, und ein verständnißvollcr Blick traf die Sprecherin. Charlotte zuckte die Achseln! Eins ist sicher, es muß wieder Hilfe hinaus. Ich würde morgen gehen, wenn ich nicht selbst einen Pflegling im Hause hätte. Es ist eine'Schande, daß Fräulein Paulsen sich nicht einmal ihren cigeneu Verwandten nützlich erweisen kann ; ihr Platz wäre jetzt in Grenwitz." .Sie hat denselben damals ganz leidlich ausgefüllt und sich auch mit den i Dienstleuten recht gut vertragen," meinte ! Neichhardt, nicht ohne einen Anflug von Spott. Ich werde heute mit ihr sprechen." Thun Sie daS nicht," warf Klara ein. Der Umzug hat sie angegriffen und die Jahreszeit ist jetzt schon zu rauh. Ich bin überzeugt, daß sie gehen würde, aber ich fürchte, sie möchte dort auch krank werden, und dann ist der Wirrwarr größer als zuvor. Ich . denke, daS Beste wird sein, ich gehe." Das wäre allerdings daS Beste," bestätigte Neichhardt mit so überzeugungsvollem Tone, daß Fräulein We der ihn überrascht ansah und Klara leicht errathend sagte: Das heißt, in Ermangelung von Besserem das Beste. Ich bin nur eine mäßige Krankenpflegerin, aber Emma ist mir sehr zugethan und dem Kinde zu Liebelebe ick." (Fortsetzuna folgt.) Massauah als Zankapfel. In den Kabeldepeschen ist wiederholt die Rede davon gewesen, daß eS zwischen den beiden lateinischen Schwesternationen" wegen des mörderischen Nestes Massauah in Ojtasrlka zu heftigen Nelbungen gekommen ist. Deutsche Blätter stellen die Sache so dar: Seit dem Jahre 1335 ist Massauah im Besitze der Italiener, und die italienische Flagge ist dort gehißt worden, chne daß andere Staaten, als die Pforte völkerrechtlichen Widerspruch gegen diese Besetzung erhoben. Und auch die türkische Negierung. welche als suveräne Macht EgyptenS Ansprüche auf die Küste des Nöthen Meeres erheben konnte, beschränkte sich auf eine kurze platonische Kundgebung. Nunmehr beginnt Frankreich nachträglich Schwierigkeiten zu machen. Zunächst haben die französischen Bürger in Massauah gegen die Auferlegung italienischer Steuern Einspruch erhoben, als ob sie sich aus die alten Capitulationen berufen könnten. Mit Recht hat die italienische Regierung diese Weigerung als einen Zweifel an ihrer Souveränetät entschieden zurückgewiesen, indem sie ich gleichzeitig auf das Beispiel der griechischen Einwohner Massauahs berufen konnte, welche sich nach ansänglichem Einspruch gegen die Besteuerung derselben gutwillig gefügt haben. Jetzt hat dieser Zwischenfall noch zu anderen Weiterungen geführt, indem der italienische Oberbefehlshaber in Massauah dem französischen Viceconsul den Verkehr mit dem Obercommando untersagt hat, weil der französische Beamte nur ein D i -plom von der Pforte, nicht aber daS Erequatur der italienifchen Behörden besitze. Italien werde, so erklärte, nach einem Telearamm der Agenzia Stefani" ans Massauah, der Oberbefehlshaber, Frankreich und anderen Mächten gestatten, Consulate oderConsularagentnren in den afrikanischen Besitzungen Italiens zu errichten, wenn dieselben die vom Völkerrechte festgestellten Regeln erfüllen. Auch in diesem Falle ist das Völkerrecht zweifclsohne auf italienischer Seite. Das Interesse, welches der Fall für weitere Kreise bietet, liegt übrigens zumeist in dem Umstände, daß es den Franzosen schlechterdings unmöglich zu werden scheint, sich mit dem benachbarten Italien auf einen leidlichen Verkehrsfuß zu setzen. Und das ist eine Wahrnehmung, welche den Franzosen bei dem zuschauenden Europa gewiß nicht zum Vortheile gereicht. Denn der Umstand, daß regelmäßig Frankreich den Anstoß zu Trübungen der internationalen Lage gibt, muß den Verdacht immer aus'S Neue anfachen, daß es den Politikern an der Seine mit ihren Friedcnsbetheucrungen kein rechter Ernst ist, daß sie eine Maöke tragen und kein Bedenken sinden, dem vermeintlich Schwächeren gelegentlich ihr wahres Antlitz zu enthüllen. Die Reibungen, welche zwischen den beiden benachbarten Staaten fortwährend statthaben, bilden eine Gefahr, die über kurz oder lang verhängnisvolle Consequenzen heraufzubeschwören geeignet ist. Seitdem ObigcS geschrieben wurde, hat die italienische Regierung allen Mächten angezeigt, daß sie Massauah fortan in zcöer Beziehung als italienisches Gebiet behandeln werde. Von allen Negierungen hat wieder nur die französische gegen diese Besitzergreifung Einspruch erKoben. Es ist daker erklärlick. da öie Verstimmung der Italiener gegen Frankreich sich in bitteren Haß iu ver windeln beginnt. Obwohl vorläufia kein direkter Zusammenstoß zu erwarten ist. so hat Frankreich durch sein Betraaen Italien derartig vor den Kopf aestoften, daß es auf Sympathie von jener viiirc l;cr nicht mehr zu rechnen braucht. C (?iscttva!)nwesen der Welt. Die Ge'amnltauSdehnung aller auf der Eide vorhandenen Eisenbahnen belief sich am Schlüsse des Jahres 1886 auf nicht weniger als SI2.50S Kilometer, es ist dieS eine Lange, welche nahezu dem Drei zehnfachen des ErdnmfanaeS am Aeana tor gleichkommt oder die mittlere Entfernnng des MoudeS von der Erde um 128.0öS Kilometer übersteigt. Den grögten Zuwachs an Eisenbahnen in den fünf fahren von 1882 dlS 1886 hat Amerika aufzuweisen, die Zunahme betrug dort 53,04 Kilometer oder 24.9 Procent ; hiervon entsallen auf die Vereinigten Staaten 40,684 Kilometer oder 22.4 Procent. In Europa belief sich die Zu nähme innerhalb dieses Zeitraumes auf 23, 234 Kilometer oder 13.1 Procent welcher Zuwachs sich jedoch in der Haupt fache auf die Herstellung von Bahnen unteraeordneter Bedeutung erstreckte, zumal hier alle Haupt - Eisenbahnlinien, das heißt alle Verbindungslinien zwischen wicktiaeren Verkebrscentren. namentlick

n England, Belgien, Deutscylanv, Oesterreich - Ungarn und Frankreich, mit nur wenig Ansnahmen-bereits vorhanden sind. Die gewaltigen Erdtheile Asien und Afrika sind immer noch nur spärlich mit Eisenbahnen versehen. In ganz Sibirien findet sich noch keine Eisenbahn, und in China ist man über eine Vcrsuchsstrecke noch nicht hinausgekommen. In dem zu Nußland gehör!gen transkaspischen Gebiete ist dagegen in wenig Jahren eine Eisenbahn entstanden, welche, vom Ostufer des Kafpischen Meeres ausgehend, über Askabad und

Merw zum Amu-Daria, dem Orns der Alten, führt. Der größte Theil der Eisenbahnen Asiens liegt in BritshOstindien, die Lange der dortigen Badnen neirug üü.2 Kilometer, otc in Folge des planmäßigen Ausbaues der englischen Negierung bis 1. April 1887 um weile.e 811 Kilometer zugenommen hat. In 'Afrika nnden wir nur im Nor den, in Algier, Tunis und Egypten, sowie im Snszersten Suden Eisenbahnen, wahrend das Innere, mit Ausnahme einiger kurzen Strecken im französischen Senegalgcblete, nirgends Cisenbahnen sinden läßt. Australien hat dagegen relatio die stärkste Zunahme auszuweisen. denn hier war das Gesammtnctz um 43. Q Procent gewachsen. Dazu kommt noch. daß hier auch noch das Verhältniß der Elsenbahnlange inr Bevolkerungszahl besonders stark ist, denn auf je 1000 Einwohner kommen in ganz Australien 41.3 Kilometer, in West-Australien 74. S Kilometer Eisenbahnen. vem rlvslaodk. Ueber ein Unglück, daS sich vor einige Tagen im Stephanienbad zu Beiertheim in Baden ereignete, wird gemeldet: Ein Gartenfest des Beiertyeimer Turnvereins neigte sich bereits seinem Ende zu; schon war man bis zur Preiöoertheilung gelangt, als plötzlich die Veranda, von welcher herab die Preisvertheilung verkündet wurde, mit einem donnernden Geräusch zusammenbrach, die darunter Stehenden unter ihren Trümmern begrabend. Mehrere Schwerverletzte wurden hervorgezogen, von denen ein vierzehnjähriger Knabe Namens Hust bald daraus seinen Geist kufgab. Einige Typen österreichi scher Scheidungslustiger bringt daS Neue Wiener Tageblatt": Man sagt, daß Ehen im Himmel geschlossen werden. Das geht bekanntlich ohne viel Formalis täten zu und Mancher, dem es just passirt ist. wünscht dann später wohl, daß der Himmel daS, was er geschlossen, auch wieder lösen möchte. Das Lösen ist nämlich eine complicirte Sache, denn das Landesgericht in Civilsachen nimmt die Sache immer sehr genau. Da entwikkeln sich denn oft wunderliche Scenen in den Amtsstuben. Jüngst hatte zum Beispiel die Gattin eines Nordbahnbeamten die Scheidungsklage gegen ihren Mann angestrengt. Vor dem Nichter standen sich die Beiden gegenüber und auf die Frage an den Gatten, ob er mit det Scheidung einverstanden sei, erwiederte der Mann pathetisch: O nein! Was Gott zusammengefügt, soll der Mensch nicht trennen!" Da soll mich Gott behüten", rief die Frau zurück, daß ich länger mit Dir lebe!" Damit öffnete sie einen geräumigen Korb, den sie mitgebracht, und legte dem fnnctionirenden Landesgenchtsrath ein Büschel Haare aus den Tisch : Ich bitt , das sind die Haar, die er mir in der letzten Zeit aus'griss'n hat! Und das ist der Stiefelueber, mit dem er mich immer über den Kopf g'hant har." Damit legte sie auch dieses Instrument hin. Und jetzt, bitte, da sind vier Zähn', die hat er mir im Lauf' der letzten zwei Monate ausgeschlaaen und da soll ich mit dem Menschen sortlebcn?!" Diese originelle Art der Beweisführung blieb auf den Gatten nicht ohne Wirkung. Es bedurfte nur weniger Worte des Nichters mehr und er gab zerknirscht seine Einwilligung zur Scheidung. In einem anderen Falle war der erbitterte Theil der Mann. Herr A. Edler v. K. war seit zwei Jahren mit einer überaus robusten Frau verheirathet, Herr v. K. ist sehr kleiner, schwächlicher Natur und bchanp tet in seiner Scheidungsklage, daß seine Gattin, welche Besitzerin zweier Häuser ist, ihn nur geheirathet habe, weil sie adlig werden wollte, später schämte sie sich dann des kleinen Männchens, daZ wie ein Knabe neben ihr aussah und (wir cltlren fetzt wörtlich) durch eine Serie grausamer, n ohldurchdachte? und c fw ''s c r . persloer nclkyanoiungen, emuryignn gen vor Leuten, selbst in öffentlichen Lo calen, hat sie mich nahezu um meinen gesunden Verstand gebracht. Bei den geringfügigsten Anlässen tractirte sie mich mit Ohrfeigen, biß mich, daß ich oft sige lang die Spuren davon aus meinem Korper trug!" Auch dieses selt same Ehepaar ist nun durch den Spruch des Richters getrennt. D i e Königin Emma der Niederlande und die kleine Prinzessin Wilhclmine von Oranien schwebten neu lich in Lebensgefahr. Die Königin pflegt Mit ihrer Tochter vom Schloß Het Loo ans, wo die königliche Familie gegen! wärtig weilt, Spazierfahrten in die Um gebung zu unternehmen, wobei sie selbst. ohne von Dienern begleitet zu sein, die Pferde lenkt. Neulich fuhr das königliche Gespann nach Appeldoorn, als die Pferde vor dem an einem Neubau zu Appeldoorn angebrachten Gerüste scheuten und davonstürmten. . Die Königin mußte die kleine Prinzessin, welche aus dem leichten Sommerwagen zu stürzen drohte, festhalten und ließ in Folge dessen die Zügel ans den Händen fallen. Die Situation war um fo gefährlicher, als sich in der Nahe ein Gewässer befand. Glücklicherweise stürzte ein Pserd und brachte dadurch den Wagen zum Stehen. Die Königin benutzte den Augenblick,um mit der vor Angst laut weinenden Prin zessin ausznstciaen. Sie eilte in ein be nachbartes Bauernhaus, wo die Bäuerin sich vor Erstaunen nicht fassen konnte, die Königin und das Prlnzeßie" in ih rer ärmlichen Behausung zu erblicken. Die Prinzessin trank zur Erholung ein Glas Milch, während die Königin zu ihrem Wagen eilte, um denselben wieder ! in Stand zu setzen. Die Pserde hatten 1 r r e r c e r r - r ncy wleoer oeruylgr, uuo so eulscyio ncy Königin Emma, die Heimfahrt in dem nämlichen Waaen anzutreten. Am iol

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